Großbrand in Stoetze
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von Reinhard Carl
Als die Feuerwehren aus den Samtgemeinden Rosche und Bevensen-Ebstorf am Mittwoch, 14. Dezember 2011 um 21.43 Uhr alarmiert wurden, hatten sie schon keine Chance mehr, eine brennende Scheune in Stoetze zu retten. Das Feuer breitete sich wahnsinnig schnell aus. In kürzester Zeit stand das Gebäude im Vollbrand.

Eine zunächst als vermisst gemeldete Anwohnerin tauchte unverletzt wieder auf. Die Wehren mussten sich darauf beschränken, die benachbarte Wohnhäuser und Pferdeställe der Scheune zu schützen, was letztlich auch gelang. Bei einem Wohnhaus auf der anderen Straßenseite zersprangen jedoch auf Grund der Hitze die Fensterscheiben.
Die Scheune war mit Stroh und Heu gefüllt. Die enorme Rauchentwicklung erschwerte zeitweise die Orientierung an der Einsatzstelle ganz erheblich.

Durch den massiven Einsatz der über 100 Feuerwehrmitglieder konnte größerer Schaden für den Ort abgewendet werden. Als sehr hilfreich erwies sich der Einsatz der Drehleiter aus Bad Bevensen, die eine Brandbekämpfung „von oben“ ermöglichte. Mit einem Radlader wurden im Laufe des Abends ein Giebel und die restlichen Wände der Scheune eingerissen, da Einsturzgefahr bestand. Teilweise blockierten bereits eingestürzte Wände die Stoetzer Dorfstraße. Die Einsatzleitung lag beim Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Rosche ( Henning Rätke). Der entstandene Schaden dürfte bei ca. 350.000 EUR liegen.

Eingesetzte Kräfte:
GemBM SG Rosche
Weitere Kräfte:
Verkehrsunfall im Wald
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von Reinhard Carl
Am Montag dem 5. Dezember 2011 gegen 10.45 Uhr verlor der Fahrer eines Transporters auf dem Gemeindeverbindungsweg zwischen Gr. Malchau und Probien (Samtgemeinde Rosche) in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Straße ab und prallte mit der Fahrerseite der Frontpartie gegen einen Baum. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die Baumkrone abbrach.

Der Fahrer wurde schwer verletzt in dem Transporter eingeklemmt. Er musste von den Stützpunktfeuerwehren Rosche-Prielip und Oetzen mit hydraulischen Rettungssätzen aus dem Wrack befreit werden. Die notärztliche Versorgung übernahm das DRK (Christoph 19 und RTW). Der verletzte Fahrer wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen. Die FF Schwemlitz-Bankewitz als zuständige Ortswehr mit Grundausstattung sperrte die Unfallstelle ab und übernahm die Aufräumungsarbeiten.
Auftaktveranstaltung zur Woche der Blinden
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von Reinhard Carl
Die Auftaktveranstaltung der Sammlung „Woche für die Blinden“ in Niedersachsen fand im Kurhaus in Bad Bevensen statt. Unter dem Motto „Musik verbindet“ gestaltete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Suhlendorf das Eröffnungskonzert. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch.

Helga Neumann, die Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachen, erläuterte, dass die Mittel aus Sammlung für die Blinden 2011 hauptsächlich für die Beratung und Betreuung blinder und sehbehinderter Kinder und deren Eltern eingesetzt werden sollen.
Der Saal des Kurhauses war mit blinden und sehbehinderten Menschen aus ganz Niedersachsen voll besetzt. Die Suhlendorfer Musiker unter ihrem Dirigenten Horst Schulz trafen genau den Musikgeschmack der Zuhörer und begeisterten ihr Publikum.
In ihren Grußworten unterstrichen Landrat Dr. Blume, Samtgemeindebürgermeister Kammer und Bad Bevensens stellv. Bürgermeister Feller die Wichtigkeit der Sammlung für die Blinden.
Nach rd. 3 Stunden und mehreren Zugaben des Suhlendorfer Musikzuges traten zufriedene Zuhörer die Rückreise in ihre Heimatgemeinden an.Text
Kreisbereitschaft übt in Soltau
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von Reinhard Carl
Am Freitagabend war Ebstorf der Sammelpunkt der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Der Bereitschaftsführer Gerrit Möhring hatte vier Züge zu einer Übung alarmieren lassen, die in Soltau im Heidekreis stattfinden sollte.
In Soltau angekommen, wurde zunächst der geplante Ablauf der Übung durch einen echten Einsatz auf den Kopf gestellt. Der 5. Zug (Logistik) richtete sich gerade auf dem Gelände der Berufsschule in der Winsener Straße ein, als auf dem direkt angrenzenden Sportplatz ein Altliga - Fussballspieler plötzlich kollabierte. Die Spieler riefen die Feuerwehrkameraden zur Hilfe, die den Rettungsdienst alarmierten und umgehend mit der Reanimation des Spielers begannen. Wenige Minuten später konnten sie den Fußballer dem inzwischen eingetroffenen Notarzt übergeben.
Im Rahmen der Übung wurde die Bereitschaft abends zum Brand des Zentral-Lagers der Firma „Jawoll“ alarmiert. Eine Halle stand im Vollbrand, zwei weitere Hallen mussten geschützt werden. Da die Wasserversorgung auf dem Grundstück nicht ausreichte, wurde eine ca. 1500 Meter lange Schlauchleitung verlegt.
Alle Mitglieder der Bereitschaft hatten voll damit zu tun, diese Übung zu meistern.
Für den Sonnabend hatten die Soltauer Kameraden folgende Übungslage ersonnen: Im Mischwerk Hambostel ist es zu einer Verpuffung im Bereich des Mischturms gekommen. In der Werkstatt ist ein Feuer ausgebrochen. Acht Personen werden vermisst. Es droht die Brandausbreitung auf ein größeres Heizöllager.

Ein Zug erhielt den Auftrag der Menschenrettung und Brandbekämpfung im Bereich des Mischturms. Das erwies sich am Turm als ausgesprochen schwierig. Es musste daher eine Drehleiter der FF Soltau mit in die Übung eingebunden werden.

Das Löschwasser wurde aus einem Hydranten entnommen, der sich auf der anderen Seite einer „befahrenden“ Bahnstrecke befand. Hier durften die Einsatzkräfte dann richtig „schottern“.

Ein weiterer Zug sollte das Heizöllager mit drei C-Rohren schützen. Das Löschwasser konnte nur mit Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr herangeschafft werden.
Ein Zug hatte die Aufgabe, eine längere Wasserversorgung aufzubauen. Hier gab es jedoch Probleme mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die gerade in der Maisernte eingesetzt waren. Da durch die Übung nach Möglichkeit der öffentliche Verkehr nicht behindert werden sollte, wurde umdisponiert. Der Zug erhielt die Aufgabe, durch Flugfeuer entstandene Flächenbrände abzulöschen.
Nach dem Ende dieser Übung sammelten sich alle Einheiten wieder an der Berufsschule. Gerrit Möhring bedankte sich bei den Kameraden aus Soltau für die Ausarbeitung und sagte zu, den Ablauf dieser Übung kurzfristig im Rahmen der Zugführer zu besprechen und Fehler im Übungsablauf aufzuarbeiten.