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Der Gefahrgutzug Nord hat den Jahresabschluss im Feuerwehrgerätehaus Bienebüttel durchgeführt. Der Zug Nord ist einer von insgesamt drei Zügen im Landkreis Uelzen und besteht aus Mitgliedern der Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen. Die primäre Aufgabe besteht in der Menschenrettung und technischen Hilfeleistung nach Gefahrgutunfällen, aber auch der Gefahrenabwehr und dem Umweltschutz.
Zugführer Mirco Feldmann ließ bei seiner Ansprache das Jahr Revue passieren und stellte die gute Zusammenarbeit der Wehren fest.
Der letztes Jahr gegründete Zug Nord hat große Fortschritte gemacht. Die einzelnen Feuerwehren haben sich neben der eigentlichen Tätigkeit im Gefahrguteinsatz auf Teilbereiche spezialisiert. Dieses ist notwendig, da ein derartiger Einsatz unheimlich Personal- und vor allem Materialintensiv ist. Die einzelnen Feuerwehren können somit gar nicht das erforderliche Material vorhalten. Sollen sie aber auch gar nicht. Getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ haben die einzelnen Feuerwehren in spezielle Bereiche Zeit und Material investiert. Im Ernstfall ist dann das Zusammenwirken entscheidend. Das ganze Jahr über wurde bei den Übungsdiensten das Zusammenspiel unter verschiedensten Bedingungen geübt und intensiviert.
Im November wurde das Erlernte bei einer Alarmübung auf die Probe gestellt. Da es sich um die erste Alarmübung des Zuges handelte, war von großem Interesse ob die Alarmierung der einzelnen Feuerwehren einwandfrei erfolgt und in welcher Zeit der Zug einsatzbereit ist. Angenommen wurde ein Feuer auf dem Gelände eines Bevensener Industriebetriebes. Da zu diesem Zeitpunkt nichts auf einen Einsatz mit Gefahrgut hindeutete, alarmierte die Einsatzleitstelle Uelzen vorerst nur die Feuerwehr Bad Bevensen. Durch den Brandschutzbeauftragten der Firma wurde jedoch schnell klar, dass sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes ein Gefahrstoffcontainer befindet, der durch das Feuer bereits beflammt wurde. Die Einsatzleitstelle Uelzen alarmierte nach Erhalt dieser Information umgehend den Gefahrgutzug Nord.
Das Einsatzleitfahrzeug ist bei einer solchen Lage der Knotenpunkt. Hier laufen alle Informationen zusammen und Entscheidungen über das weitere Vorgehen werden hier getroffen. Bei der Alarmübung besetzte der Gruppenführer Matthias Wedel das Einsatzleitfahrzeug und notierte alle relevanten Daten und Zeiten. Für den Jahresabschluss wertete Wedel diese Daten aus und vermittelte der Versammlung mittels Bild- und Videomaterial den Einsatzablauf sehr anschaulich.
Neben den Ortsbrandmeistern der einzelnen Wehren, waren auch die Gemeindebrandmeister der Gemeinden Bevensen, Bienenbüttel und Ebstorf zu Gast. Alle waren von der geleisteten Arbeit sehr beeindruckt und freuten sich über das hohe Engagement das hier neben der eigentlichen Feuerwehrarbeit zusätzlich aufgebracht wird.
Zugführer Mirco Feldmann gab noch einen Ausblick auf das nächste Jahr. Ein Highlight wird hier die theoretische Einweisung und die praktische Übung am ABC-Erkunder des Bundes sein. Er beendete den zweiten Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord und dankte allen für die tolle Zusammenarbeit.
Auch in den anderen Zügen wird die Ausbildung stetig weitergetrieben,
Im Gefahrgutzug Süd ist der Dienst seit Jahren fester Bestandteil der Jahreausbildung. Dienst ist an jedem dritten Mittwoch im Monat. Durchschnittliche Dienstbeteiligung 86%.
Einsätze:
2 Realeinsätze in 2009 Wieren Sommerbad, Hauptschule Bad Bodenteich
3 Übungseinheiten unter realistischen Übungsszenario. Fortbildungen LK Uelzen LFS Celle.
Beim Gefahrgutzug Mitte sind in Rosche und Suderburg jeweils Gasmessgeräte angeschafft worden. Hier findet der Dienst abwechselnd in Rosche und Suderburg am dritten Donnerstag im Monat statt.
Einsätze gab es keine, in Oetzen fand im Sommer eine Alarmübung statt.
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