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Gefahrgut Jahresbericht 2009
Geschrieben von: M. Daasch   


Der Gefahrgutzug Nord hat den Jahresabschluss im Feuerwehrgerätehaus Bienebüttel durchgeführt. Der Zug Nord ist einer von insgesamt drei Zügen im Landkreis Uelzen und besteht aus Mitgliedern der Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen. Die primäre Aufgabe besteht in der Menschenrettung und technischen Hilfeleistung nach Gefahrgutunfällen, aber auch der Gefahrenabwehr und dem Umweltschutz.

Zugführer Mirco Feldmann ließ bei seiner Ansprache das Jahr Revue passieren und stellte die gute Zusammenarbeit der Wehren fest.

Der letztes Jahr gegründete Zug Nord hat große Fortschritte gemacht. Die einzelnen Feuerwehren haben sich neben der eigentlichen Tätigkeit im Gefahrguteinsatz auf Teilbereiche spezialisiert. Dieses ist notwendig, da ein derartiger Einsatz unheimlich Personal- und vor allem Materialintensiv ist. Die einzelnen Feuerwehren können somit gar nicht das erforderliche Material vorhalten. Sollen sie aber auch gar nicht. Getreu dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ haben die einzelnen Feuerwehren in spezielle Bereiche Zeit und Material investiert. Im Ernstfall ist dann das Zusammenwirken entscheidend. Das ganze Jahr über wurde bei den Übungsdiensten das Zusammenspiel unter verschiedensten Bedingungen geübt und intensiviert.

Im November wurde das Erlernte bei einer Alarmübung auf die Probe gestellt. Da es sich um die erste Alarmübung des Zuges handelte, war von großem Interesse ob die Alarmierung der einzelnen Feuerwehren einwandfrei erfolgt und in welcher Zeit der Zug einsatzbereit ist. Angenommen wurde ein Feuer auf dem Gelände eines Bevensener Industriebetriebes. Da zu diesem Zeitpunkt nichts auf einen Einsatz mit Gefahrgut hindeutete, alarmierte die Einsatzleitstelle Uelzen vorerst nur die Feuerwehr Bad Bevensen. Durch den Brandschutzbeauftragten der Firma wurde jedoch schnell klar, dass sich in unmittelbarer Nähe des Brandherdes ein Gefahrstoffcontainer befindet, der durch das Feuer bereits beflammt wurde. Die Einsatzleitstelle Uelzen alarmierte nach Erhalt dieser Information umgehend den Gefahrgutzug Nord.

Das Einsatzleitfahrzeug ist bei einer solchen Lage der Knotenpunkt. Hier laufen alle Informationen zusammen und Entscheidungen über das weitere Vorgehen werden hier getroffen. Bei der Alarmübung besetzte der Gruppenführer Matthias Wedel das Einsatzleitfahrzeug und notierte alle relevanten Daten und Zeiten. Für den Jahresabschluss wertete Wedel diese Daten aus und vermittelte der Versammlung mittels Bild- und Videomaterial den Einsatzablauf sehr anschaulich.

Neben den Ortsbrandmeistern der einzelnen Wehren, waren auch die Gemeindebrandmeister der Gemeinden Bevensen, Bienenbüttel und Ebstorf zu Gast. Alle waren von der geleisteten Arbeit sehr beeindruckt und freuten sich über das hohe Engagement das hier neben der eigentlichen Feuerwehrarbeit zusätzlich aufgebracht wird.

Zugführer Mirco Feldmann gab noch einen Ausblick auf das nächste Jahr. Ein Highlight wird hier die theoretische Einweisung und die praktische Übung am ABC-Erkunder des Bundes sein. Er beendete den zweiten Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord und dankte allen für die tolle Zusammenarbeit.


Auch in den anderen Zügen wird die Ausbildung stetig weitergetrieben,

Im Gefahrgutzug Süd ist der Dienst seit Jahren fester Bestandteil der Jahreausbildung. Dienst ist an jedem dritten Mittwoch im Monat. Durchschnittliche Dienstbeteiligung 86%.

Einsätze:

2 Realeinsätze in 2009 Wieren Sommerbad, Hauptschule Bad Bodenteich

3 Übungseinheiten unter realistischen Übungsszenario. Fortbildungen LK Uelzen LFS Celle.


Beim Gefahrgutzug Mitte sind in Rosche und Suderburg jeweils Gasmessgeräte angeschafft worden. Hier findet der Dienst abwechselnd in Rosche und Suderburg am dritten Donnerstag im Monat statt.

Einsätze gab es keine, in Oetzen fand im Sommer eine Alarmübung statt.
 

 
Lkw droht bei Soltendieck umzustürzen
Geschrieben von: André Pieper   

Glück im Unglück hatte ein LKW-Fahrer am frühen Dienstag auf der Kreisstraße 52 zwischen Soltendieck und Kakau. Bei dem Versuch einen anderen LKW zu überholen, kam er von der Straße ab und blieb in bedrohlicher Schräglage an einem Hang hängen. Die eintreffende Polizei forderte unverzüglich die Feuerwehr zur Sicherung des Fahrzeugs an, da mittlerweile auch die Ladung verrutscht war. Die Feuerwehreinsatzleitstelle alarmierte um 10.10 Uhr die Stützpunktfeuerwehr Kattien. Aus Bad Bodenteich kam zur Unterstützung der Einsatzleitwagen und der Gerätewagen-Logistik 2. Mit Hilfe eines Greifzugs und der Seilwinde des Gerätewagens  gelang es den LKW in seiner bedrohlichen Lage zu stabilisieren. Die eigentliche Bergung des Fahrzeugs übernahm in den Mittagsstunden eine Privatfirma. Die Kreisstraße 52 blieb bis etwa 13.30 Uhr  voll gesperrt, am LKW entstand Dank des umsichtigen Einsatzes kein nennenswerter Sachschaden. Die Feuerwehren aus Kattien und Bad Bodenteich waren mit vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften am Unfallort.

LKW droht umzustürzen auf der K52

 

 
Kellerbrand in einem Ebstorfer Altenheim
Geschrieben von: Ph. Schulze   

Für einen größeren Einsatz sorgte am 08. März 2010 ein Feuer in einem Ebstorfer Altenheim. Im Kellerbereich kam es aus bisher ungeklärter Ursache zum Ausbruch eines Brandes. Die Einsatzleitstelle alarmierte um 16:50 Uhr die Feuerwehren Ebstorf, Hanstedt, Allenbostel und Wriedel-Schatensen aus.

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Hoher Sachschaden durch Schwelbrand
Geschrieben von: André Pieper   

Doppelhaushälfte nach Brand in Bad Bodenteich unbewohnbar

 

Durch einen Schwelbrand ist am Dienstagmittag eine Doppelhaushälfte am Bad Bodenteicher Forstweg unbewohnbar geworden. Der Sachschaden dürfte im mittleren fünfstelligen Bereich liegen, Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Bewohner der unversehrten Haushälfte kam gegen 12.00 Uhr nach Hause und nahm leichten Brandgeruch wahr, weiterhin hörte er die installierten Rauchmelder piepsen. Ohne eigene Löschversuche zu unternehmen, informierte er die Feuerwehreinsatzleitstelle in Uelzen, die daraufhin die Feuerwehr Bad Bodenteich alarmierte. Die Brandschützer drangen kurze Zeit später unter Atemschutz in die völlig verqualmte Wohnung ein. Als Brandherd wurde das Wohnzimmer und hier der Bereich um den Fernseher ausgemacht, der Schwelbrand konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss wurde die komplette Wohnung maschinell belüftet. Im Einsatz war die Feuerwehr Bad Bodenteich mit einem Einsatzleitwagen 1, einem Tanklöschfahrzeug 20/25 und einem Löschgruppenfahrzeug 16/12 sowie 19 Feuerwehrleuten. Zur Absicherung der Einsatzkräfte kam die Schnelleinsatzgruppe der DRK-Bereitschaft Uelzen zum Einsatz. Zur genauen Brandursache hat die Kripo Uelzen die Ermittlungen aufgenommen. Es ist davon auszugehen, dass der Brand durch einen Defekt an einem CD-Player ausgelöst wurde. Durch den umsichtigen Einsatz des Nachbarn, der die Wohnung nicht öffnete und unverzüglich die Feuerwehr alarmierte wurde ein noch größerer Schaden verhindert, so Bad Bodenteich Gemeindebrandmeister André Pieper, der den Einsatz der Brandschützer leitete. Die Feuerwehr konnte gegen 13.00 Uhr den Brandort verlassen.

 
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