Vermutlich ein technischer Defekt, an einer Abschaltvorrichtung, sorgte am Mittwoch morgen für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und THW in Ebstorf.
Um 4:23 Uhr alarmierte die Einsatzleitstelle die Feuerwehr aus Ebstorf. In einem ortsansässigen Betrieb stand ein Kellerbereich unter Wasser. Nach der Lageerkundung wurde klar, dass es sich um eine größere Menge Wasser handelt, welches normalerweise in einem Tank für den Produktionstag gesammelt wird. An dem Tank versagte vermutlich die Absperrvorrichtung, so dass das Wasser in den Keller floss.
Nach dem Abschiebern der Wasserleitung und dem Abstellen der Stromversorgung konnten zwei Tauchpumpen der Feuerwehr eingesetzt werden.
Aufgrund der Großen Wassermenge wurde zeitgleich die Schnelle Einsatzgruppe des Technischen Hilfswerkes aus Uelzen angefordert, da nur der Einsatz von Tauchpumpen möglich war. Zudem war es das Ziel des Einsatzleiters, dass die Produktion des Betriebes so schnell wie möglich wieder beginnen konnte.
Helfer des THW setzen vor Ort zwei weitere Tauchpumpen ein. Diese pumpten bis zu 5000 Liter in der Minute aus dem Kellerbereich.
In dem rund drei Stunden dauernden Einsatz förderten die Hilfskräfte knapp 200.000 Liter Wasser aus dem Untergeschoss.
Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)
Feuerwehr Weste mit neuer Spitze
Geschrieben von: Andreas König
Offiziell vollzogen ist jetzt der Führungswechsel bei der Freiwilligen Feuerwehr Weste.
Bereits im Frühjahr hatte die Mitgliederversammlung Olaf Fricke zum neuen Ortsbrandmeister gewählt und der Samtgemeinde Bevensen zur Ernennung vorgeschlagen. Diesem Vorschlag ist der Samtgemeinderat gefolgt und Olaf Fricke erhielt die Ernennungsurkunde. Neuer stellvertretender Ortsbrandmeister ist Gruppenführer Willem Prange.
Der bisherige Ortsbrandmeister Heinrich Wiese hat zu diesem Anlass die gesamte Wehr nebst Gästen zu einer feierlichen Amtsübergabe in das Gerätehaus Weste eingeladen. Vor der Übergabe wurde zur Erinnerung ein Foto der gesamten Wehr gemacht.
Den zahlreich erschienen Gästen gab Wiese einen kurzen Rückblick auf seine 12-jährige Tätigkeit als Ortsbrandmeister. Zuvor war er neun Jahre stellvertretender Ortsbrandmeister. In dieser Zeit hat sich die Feuerwehr Weste, insbesondere bei den Wettbewerben, einen Namen gemacht. Drei mal konnte man sich Landes- und Bezirkssieger nennen. Bei den Kreiswettbewerben verließ die Feuerwehr Weste insgesamt 10 mal als Sieger den Platz. Besonders stolz ist er über die in diesem Jahr durchgeführte Runderneuerung und Neugestaltung des 1985 erbauten Gerätehauses. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für die tolle Zusammenarbeit und wünscht Olaf Fricke und Willem Prange alles Gute für die Zukunft. Im Anschluss an seine Rede überreichte er symbolisch die Feuerwehrglocke an Fricke.
Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke konnte in diesem Zuge Olaf Fricke zum Brandmeister befördern. Die hierfür erforderlichen Lehrgänge hat Fricke bereits erfolgreich absolviert. Der 1982 in die Feuerwehr eingetretene Fricke ist auch kein unbeschriebenes Blatt. Er hat bereits 12 Jahre an der Seite von Wiese den Posten des stellvertretenden Ortsbrandmeisters ausgeübt. Er stellt nun mit Prange das neue Führungs-Duo der Feuerwehr Weste. Wilhelm Ripke und Bürgermeister Achim Ritzer sprachen Wiese ihren Dank aus und wünschen der neuen Spitze ein glückliches Händchen.
Vergleichswettkämpfe Unfallrettung 2009
Geschrieben von: Ph. Schulze
Für Feuerwehr & Co. bilden die Begriffe "Osnabrück" und "Unfallrettung" längst eine feste Einheit. So fanden auch im dieses Jahr wieder die "Deutschen Vergleichswettkämpfe Unfallrettung" in altbekannter Umgebung statt. Die Ausnahme bildete nur der eigentliche Wettkampfort, denn an Stelle der bisherigen Viehmarkthalle trat eine Halle in einer ehemaligen englischen Kaserne. Hier sollten wieder einmal 10 Mannschaften ihr Können präsentieren. Natürlich darf darunter auch ein Team aus dem Landkreis Uelzen nicht fehlen. Dieses Jahr gelang die Teilnahme sogar zweien. Zum einen dem "EMS Uelzen"-"Emergency Medical Service Uelzen" unter der Flagge des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Uelzen und zum anderen dem "TRT Ebstorf"--"Technical Rescue Team Ebstorf" unter der Flagge der Freiwilligen Feuerwehr Ebstorf. Zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen wurde bereits im Vorfeld zusammen trainiert. Das heißt Schrottfahrzeuge heranschaffen, möglichen Szenarien überlegen und sich gegenseitig beurteilen.
Das Resultat für TRT Ebstorf:
Gesamtwertung Platz 9, Teamcaptain(Cord Müller) Platz 7 und Medic(Timo Schärling) Platz 1.
Das Resultat für EMS Uelzen:
Gesamtwertung Platz 7, Teamcaptain(Michael von Geyso) Platz 4 und Medic(Lars Jünke) Platz 8.
Der eigentliche Gewinn ist für jeden Teilnehmer in Osnabrück aber der Lerneffekt. Durch die Wertungen von führenden Instanzen auf dem Gebiet Unfallrettung bekommt man in Osnabrück immer wieder die Möglichkeit seine Arbeit zu verbessern und letztendlich dadurch den Menschen, die einem anvertraut werden, optimal Hilfe zu leisten.
Das gemeinsame Training am Ebstorfer Feuerwehrhaus zeigte den Einsatzkräften, dass es durchaus möglich ist sich, bei entsprechender Ausbildung, auch im Einsatzfall zu ergänzen. Das soll beispielsweise heißen, dass ein Angehöriger des Rettungsdienstes, der sowieso im Inneren eines Unfallwagens arbeitet sehr wohl auch mit technischem Gerät arbeiten können sollte, wenn dies für eine schnellstmögliche Rettung von Nöten wird. Gleichwohl sollte ein Feuerwehrmann soweit medizinisch ausgebildet sein, dass ihm klar ist, wie er eine Halswirbelsäule(HWS) mit oder ohne Immobilisation richtig zu stabilisieren hat.
Beide Teams können allen Interessierten aus entsprechenden Hilfsorganisationen nur wärmstens empfehlen sich eine eigene Teilnahme zu überlegen. Denn wie so oft ist auch hier der Weg das Ziel!
Tag der offenen Tür in Holdenstedt - Neue Wettkampfidee kommt gut an
Geschrieben von: M. Daasch
ls holdenstedt. Bei tropischen Temperaturen führte die Freiwillige Feuerwehr Holdenstedt am Wochenende einen Tag der offenen Tür in ihrem neuen Gerätehaus durch. Im Mai weihte die Holdenstedter Wehr ihren Um- und Ausbau offiziell ein, nun konnten sich alle Holdenstedter und Interessierte einen Überblick über die umfangreichen Arbeiten verschaffen. Neben den möglichen Einblicken sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Holdenstedter Wehr, der Förderverein und die Jugendfeuerwehr natürlich auch umfassend für das leibliche Wohl.