TM 1 Ausbildung der Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf
Geschrieben von: Ph. Schulze
In der Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf findet in regelmäßigen Abständen die so genannte Truppmann – Ausbildung Teil I der Feuerwehr statt. Kurz gesagt, der Lehrgang bei denen die zukünftigen Brandschützer die Grundtätigkeiten im Feuerwehrwesen erlernen. Rechtsgrundlagen, Verbrennungslehre, Fahrzeugkunde, Gefahren an der Einsatzstelle erkennen, richtiges Rollen der Schläuche, Löschtechniken üben bis hin zur Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnamen.
Am vergangenen Sonnabend wurden in Klein Thondorf die Gemeindewettbewerbe der Samtgemeinde Bevensen Bezirk 1 und der Jugendfeuerwehren ausgetragen. Bei traumhaftem Wetter traten zehn aktive Feuerwehren und fünf Jugendfeuerwehren mit sieben Wettbewerbsgruppen gegeneinander an. Praller Sonnenschein und noch ungewohnte Hitze machten den Wettbewerbsrichtern und den insgesamt 17 Gruppen zu schaffen.
An einem Freitagabend um 18.30 Uhr wurde zu den Traditionswettkämpfen, den „Eimerfestspielen“, eingeladen. Dies war für die Feuerwehr Hohenbünstorf Neuland, denn sonst wurden Wettkämpfe immer nur auf einem Samstag ausgerichtet. Es meldeten sich 12 „Eimergruppen“, die an dem jetzt jährlichen Wettkampf teilnehmen wollten. Gleich die zweite startende Gruppe, nämlich die Nachbarwehr aus Barum, legte eine gute Zeit von 41,6 Sekunden vor. Diese Zeit konnte erst von der Gruppe aus Teyendorf – Göddenstedt mit einer Zeit von 41,2 Sekunden unterboten werden, welche bis zum Ende nicht mehr geschlagen wurde. Auf dem dritten Platz mit 45,9 Sekunden landete die Gruppe aus Nienwohlde – Kallenbrock. Die Feuerwehr Hohenbünstorf freut sich auf den Wettkampf im nächsten Jahr und hofft auf guten Zuspruch.
Aus einem Wohnwagenbrand entwickelt sich am Montag, den 10. Mai 2010, in der Ortschaft Vinstedt ein Scheunenbrand.
Gegen 12:53 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Vinstedt, Hohenbünstorf und Ebstorf. Es soll ein Wohnwagen unter einem Carport, das an eine Scheune grenzt, brennen.
Beim Eintreffen der Brandschützer stand der Wohnwagen samt Carport und Scheune bereits im Vollbrand. Die Einsatzkräfte konzentrierten somit ihre Maßnamen auf die Sicherung des nahestehenden Wohngebäudes. Sowie darauf, dass die in der Nähe stehenden landwirtschaftlichen Gerät nicht durch die Strahlungswärme in Brand gerieten.
Zur Unterstützung wurde während des Einsatzes die Feuerwehr aus Barum nachalarmiert. Für die Scheune gab es keine Rettung mehr, sie brannte komplett nieder. Nach knapp einer Stunde konnten die ersten Brandschützer die Einsatzstelle wieder verlassen.
Text: Philipp Schulze (Pressewart Feuerwehr Ebstorf)
Fotos: Philipp Schulze (Freier Fotojournalist)