Neues Fahrzeugdesign der Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Text und Foto: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Sicherheit, Einheitlichkeit, Wiedererkennung, Veränderung; mit diesen vier Worten lässt sich das Projekt der Freiwilligen Feuerwehr Ebstorf grob umreißen.

neues Fahrzeugdesign der Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf
Am 16.April 2014 stellten die Ebstorfer Brandschützer ihr neues Fahrzeugdesign am historischen Kloster vor. Nachrichten wie: „PKW-Fahrer übersieht Einsatzfahrzeug! Feuerwehrangehörige verletzt!“ oder „LKW in Einsatzstelle gerast! Freiwillige Feuerwehrfrau kämpft ums Überleben!“ sind in der Presse leider immer wieder einmal mehr zu lesen. Und nicht selten ist unter anderem schlechte Erkennbarkeit der Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr, insbesondere bei ungünstigen Sichtverhältnissen, der Grund für solch tragische Unfälle. Um die Erkennbarkeit der Ebstorfer Einsatzfahrzeuge für die Zukunft zu steigern, entschied man sich, vorab zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) mit einer sogenannten Konturen- und Heckwarnmarkierung aus neongelben Reflexmaterial durch eine Fachfirma zu bekleben. Dieses steigert besonders auch die Tageserkennbarkeit der Fahrzeuge und sorgt somit für einen weiteren Schritt in Sachen Arbeitssicherheit für die ausschließlich freiwillig und in ihrer Freizeit tätigen Brandschützer. Zudem wurde besonderen Wert auf eine gut sichtbare Blaulichtanlage in LED-Technik gelegt. Hierbei standen unter anderem die örtliche Polizei, sowie die nahegelegene Bundespolizei mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Sicherheit stand der Feuerwehr aber auch das einheitliche Erscheinungsbild, sowie insbesondere die Verbundenheit zum Ort und in diesen Fall zum Kloster im Vordergrund. So entwarf die Grafikdesignerin Kathrin Schroeder aus Ebstorf eine Grafik vom Kloster, welche jetzt die beiden Fahrzeuge seitlich ziert. Durch den Förderkreis der Feuerwehr Ebstorf konnte dieses Projekt erst möglich gemacht werden. Schon auf der Jahreshauptversammlung Anfang des Jahres betonte Ortsbrandmeister Carsten Mente: „Sicherheit der Einsatzkräfte kann gar nicht groß genug geschrieben werden, auch wenn es dem Geldbeutel weh tut”.