Archiv der Kategorie: Jahreshauptversammlung

Erfolgreicher Landesentscheid für Barum und Testorf

Die Ortswehr Barum hat heute bei den 15. niedersächsischen Landeswettbewerben in Klein Meckelsen mit 449,41 Punkten den Landessieg in der Wertungsgruppe 1 errungen. Sie platzierten sich vor den Kameraden aus Woltersdorf (446,58 Punkte) und Dörrieloh (439,57 Punkte).

Ein tolles Ergebnis, mit dem der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch sichtlich zufrieden waren.

Daneben erreichten die Kameraden aus Testorf einen guten dritten Platz mit 439,45 Punkten in der Wertungsgruppe 2. Sie mussten dem anderen Landessieger Kalbe (448,85 Punkte) und dem Zweitplatzierten Wentorf (447,98 Punkte) den Vortritt lassen.

Die anderen Uelzener qualifizierten Gruppen aus Nateln und Höver platzierten sich auf dem 18. bzw. 20. Platz.

Der Landessieger der Wertrungsgruppe 1: Barum I
Der dritte Sieger der Wertungsgruppe 2 – Testorf

Hier die Gesamtergebnisse:

 

Vier Neuzugänge aus der Jugendfeuerwehr – Altenmedinger Jugendarbeit trägt Früchte

Text und Foto: A. König

Altenmedingen (ffpr). Ortsbrandmeister Michael Alvermann eröffnet Anfang Juni im Feuerwehrhaus Altenmedingen die 127. Jahreshauptversammlung. Eher ungewöhnlich für diese Jahreszeit, kommt man mit diesem Termin in den Sommermonaten einer alten Tradition nach.

Voller stolz berichtet Alvermann von insgesamt fünf Neuaufnahmen bei den nun insgesamt 43 Aktiven. Neben Timo Boost kommen die weiteren Vier allesamt aus der eigenen Jugend. Vivien Dalmann, Pia Jeß, Tessa Pili und Pascal Orentat sind der Beweis einer gut funktionierenden Jugendarbeit. Aktuell besteht die Altenmedinger Jugendfeuerwehr aus 13 Mitgliedern. Mit Jugendwart Hauke Feddersen wurde der Jugendabteilung seinerzeit wieder neues Leben eingehaucht. Alvermann ist stolz auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich und hofft auf weitere Neuzugänge. Nicht zuletzt wegen der zeitintensiven Jugendarbeit, aber auch wegen anderer Verdienste, wie dem absolvieren des Trupp- und Gruppenführerlehrgangs in Celle, wurde Hauke Feddersen zum Feuerwehrmann des Jahres ernannt.

Im Jahr 2016 rückte die Altenmedinger Wehr zu 14 Einsätzen aus. Neben Wohnungs- und Dachstuhlbränden, wurde die Wehr überwiegend zu technischen Hilfeleistungen alarmiert. Besonders in Erinnerung blieb eine nächtliche Tierrettung. Anfang Februar ist ein bis dato herrenloser Hund in einen Außenpool gefallen und konnte sich nicht mehr eigenständig aus der gefährlichen Situation befreien. Aufgrund der Temperaturen musste schnell gehandelt werden. Mit Hilfe von Watthosen näherten sich Feuerwehrleute vorsichtig dem Hund und konnten ihn wohlbehalten der Polizei übergeben. Insgesamt leistete die Wehr knapp 3.000 Einsatz- und Übungsstunden.

Die gemeinsame Ausbildung ist nicht mehr wegzudenken. Um die Tagesbereitschaft sicherzustellen, müssen die Feuerwehren zusammen arbeiten. Mit den umliegenden Wehren wird daher intensiv geübt und neue Standards erarbeitet – und das auch über die Kreisgrenzen hinaus. Aufgrund der örtlichen Lage mehren sich die Einsätze mit der befreundeten Feuerwehr Gienau aus dem Nachbarlandkreis Lüneburg, Samtgemeinde Dahlenburg. Um die technisch zum Teil anders ausgestatteten Gienauer in einem Ernstfall einsetzen zu können und umgekehrt, wird regelmäßig zusammen geübt.

Alvermann wünscht sich im Tagesbereich eine flächendeckende Alarmierung über digitale Meldeempfänger. Da nicht alle Feuerwehren über solche Meldeempfänger verfügen, wird zurzeit noch parallel über Sirene alarmiert. Diese ist bei den heutigen Baustandards aber nur noch selten zu hören. Um eventuell verfügbares Personal dennoch erreichen zu können, empfiehlt er weitere Meldeempfänger zu beschaffen.

Wahlen: Der Gerätewart Michael Jahrnke und die Festausschussmitglieder Horst Tomczak, Holger Hinrichs, Ulrich Gehrke, Jennifer Dittmer und Sven Hentze wurde in Blockwahl für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Beförderungen: Yvonne Asch wurde zur Feuerwehrfrau ernannt, Pascal Orentat zum Feuerwehrmann. Neben der Ernennung zum Feuerwehrmann des Jahres wurde Hauke Feddersen noch zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Ehrungen: Dem Hauptfeuerwehrmann Hartmut Theiding wurde das niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft verliehen. Dem Löschmeister Karl-Heinz Schenk wurde das Ehrenzeichen für 60 Jahre Mitgliedschaft verliehen.

 

 

Neuer Vorstand beim Förderverein der Feuerwehr Bad Bevensen

Bad Bevensen (ffpr). Mitte Mai eröffnet Hannsjörg Jüncke, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen e.V., seine letzte Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht unter Punkt 5 Neuwahl bzw. Wiederwahl des Vorstandes. Sowohl Jüncke, der zugleich Ehrenbrandmeister der Feuerwehr Bad Bevensen ist, als auch sein Stellvertreter, Roland Krock, stehen altersbedingt nicht mehr zur Wahl.

Doch bevor es an die Wahl des neuen Vorstandes geht, blickt Jüncke voller Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

In seinem Bericht wird deutlich was der Förderverein für die Feuerwehr Bad Bevensen bedeutet und was er alles ermöglicht. Die größte Anschaffung war ein neuer Mercedes Sprinter. Neben vielen Dienstfahrten wird das Fahrzeug überwiegend für die Beförderung der Kinder- und Jugendabteilung benötigt. Die Anschaffung des 9-Sitzers war auch nur durch eine Großspende von der Diana-Klinik und dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen möglich.

Neben neuen Einsatzstiefeln wurde in den letzten Jahren auch viel in Teamkleidung investiert. Das einheitliche Auftreten mit dem Logo und dem roten Schriftzug auf blauem Untergrund lässt die Gruppen und Abteilungen noch näher zusammenrücken und erhöht die Motivation. Vom normalen T-Shirt über Polo-Hemden, Fleecejacken und Schirmmützen werden alle optisch gleich eingekleidet. Auch die Kleinsten werden mit T-Shirt und coolen Kapuzenpullovern ausgestattet. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 57 Mitgliedern. Durch die einheitliche Kleidung identifizieren sich die Jüngsten schon früh mit der Feuerwehr und werden zum Mitmachen animiert.

Der im Jahre 1997 gegründete Förderverein wird im August zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeit wächst die Mitgliederzahl gering, aber kontinuierlich an. Aktuell besteht der Verein aus 160 Mitgliedern.  Durch einen neuen Flyer hofft man noch einige Mitglieder mehr für den Förderverein zu gewinnen.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassierers und des Vorstandes kam es nun aber doch zum TOP 5 – Wahlen. Sichtlich mitgenommen, erklärt Jüncke, dass es ihm schwer fällt seinen Abschied verkünden zu müssen. Es hat ihm immer sehr viel Freude bereitet und Spaß gemacht die Feuerwehr nach seiner aktiven Laufbahn zu unterstützen. Es wurde vieles vollbracht und der Feuerwehr wurden unzählige Anschaffungen ermöglicht.

v. links: Roland Krock, Jörg Feldmann, Dieter Behne, Stephan Kaufmann, Birgit Ahders, Hannsjörg Jüncke

Für die Wahl des neuen 1. Vorsitzenden schlug Jüncke den ehemaligen Samtgemeindemitarbeiter Dieter Behne vor. Als Stellvertreter schlug er Jörg Feldmann, Mitglied der Altersabteilung der Feuerwehr Bad Bevensen, vor. Beide wurden einstimmig für die Zeit von drei Jahren von der Versammlung gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Wiederwahl des Schatzmeisters Stephan Kaufmann und der Schriftführerin Birgit Ahders aus. Gültigkeit erlangt die Wahl jedoch erst mit Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht. Zum Kassenprüfer wurde Bruno Hall und Mirco Feldmann gewählt.

Ortsbrandmeister Matthias Wedel bedankt sich aufrichtig für die geleistete Arbeit des Vorstandes, insbesondere für das große Engagement von Jüncke, der seit 2003 im Vorstand des Fördervereins tätig ist. Ebenso dankt Wedel dem scheidenden Stellvertreter Roland Krock für seine geleistete Arbeit. Als Zeichen der Anerkennung überreicht er Beiden im Namen der gesamten Wehr jeweils ein Präsent und wünscht dem Neuen Vorstand alles Gute.  Der neue gewählte Vorstand, allen voran der neue 1. Vorsitzende Dieter Behne und sein Stellvertreter Jörg Feldmann, überreichten im Namen des Fördervereins den Beiden ebenfalls ein Präsent und dankten für die geleistete Arbeit. Behne freut sich auf die neue Herausforderung, auch wenn es große Fußstapfen zu füllen gilt.

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Secklendorf

Text und Foto: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehren Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

„Wir sind mit unseren Nachbarfeuerwehren gut zusammengerückt“ weis Ortsbrandmeister Sebastian Marquard auf der Jahreshauptversammlung der Secklendorfer Brandschützer zu berichten. Das Thema Feuerwehrbedarfsplan ist in den Feuerwehren, der Gemeinde Bevensen-Ebstorf, auf den diesjährigen Versammlungen ein oft angesprochenes Thema. Dem die ehrenamtlichen Kräfte aus Secklendorf sehr offen entgegenstehen, so Marquard.

Rückblickend auf 2016 musste, bei dem spontanen Wintereinbruch im November, unter anderem die Feuerwehr der Stadt Bad Bevensen unterstützt werden. Um gut für die Einsätze vorbereitet zu sein, wurde unter anderem die Ausbildung bei der Vornahme von Steck- und Schiebleiter, zur Rettung von Personen, umfänglich betrieben. Dabei wurde auch hier wiederum Hand in Hand mit den Nachbarfeuerwehren zusammen gearbeitet und geübt. Weitere interessante Dienste rundeten das Ausbilungspaket der Secklendorfer ab.

Neben der eigentlichen Feuerwehr-Arbeit halfen die Brandschützer in gewohnter Form beim Reinigen der Regenwasser-Gullis im Ort.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zum Ende der Versammlung konnte Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, Michael Kahlmann zum 1. Hauptlöschmeister befördern. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Helmut Krützmann geehrt.

 

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Kommando der Vinstedter Ortswehr bestätigt

Bericht & Bild: O. Venske FFw Bevensen-Ebstorf

Ortsbrandmeister Torsten Kruggel-Schmedt konnte bei der 86. Jahreshauptversammlung auf ein insgesamt ruhiges Jahr der Feuerwehr Vinstedt zurückblicken.

Die Wehr rückte zu einem schweren Verkehrsunfall auf der K11 aus und nahm an einer Alarmübung teil. Weiterhin hielten die Vinstedter Brandschützer 12 Monatsdienste ab. Hierbei wurden unter anderem eine Funk- und Fahrübung durchgeführt, eine Objektbegehung einer Biogasanlage in Ebstorf abgehalten und die Einsatzmöglichkeiten des Ebstorfer Einsatzleitwagens vorgestellt. In Sonderdiensten wurden die Atemschutzgeräteträger geschult. Des Weiteren wurden Einladungen der Nachbarwehren sowie auf Kreis- und Samtgemeindeebene wahrgenommen.

Wie in jedem Jahr wurde ein Skat-und Knobelabend veranstaltet, ein Osterfeuer und eine Weinprobe organisiert. Für den Niedersächsischen Blindenverband wurde eine Spendensammlung durchgeführt.

Aus der bestehenden Jugendfeuerwehr Vinstedt wurde mit den Ortswehren Barum, Hohenbünstorf, Golste in Natendorf und Tätendorf-Eppensen die ortsübergreifende „Jugendfeuerwehr rund um den Eschenberg“ gegründet. Die Übungsabende werden in den verschiedenen Feuerwehrhäusern wechselseitig angeboten und gut besucht. Jede Wehr stellt hierbei eine Jugendwartin bzw. Jugendwart. Des Weiteren berichteten Kommandomitglieder der Wehr, die Gäste aus Rat und Verwaltung, Vertreter der Feuerwehr des Landkreises, Samtgemeinde und Nachbarwehren aus ihren Ressorts.

Wahlen

Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Markus Winkler wiedergewählt. Zur Jugendwartin wurde Bente Tschirner neu gewählt, Mathias Burmester stellte sein Amt zur Wahl, begleitet die Jugendfeuerwehr jedoch weiterhin kommissarisch. Der Sicherheitsbeauftragte Philipp Ließmann, der Schriftführer Jürgen Schröder, der Kassenwart Klaus Schröder, der Pressewart Volker Schleicher sowie der Gerätewart und Atemschutzbeauftragte Markus Winkler wurden in ihren Ämtern bestätigt. Zum 2. Kassenprüfer wurde Marvin Szpak gewählt.

Ehrungen
Für 40 Jahre aktiven Dienst im Feuerwehrwesen wurde Klaus Schröder geehrt.

 

Stadtkommando der Feuerwehren der Hansestadt Uelzen ziehen Bilanz

Bilder und Text: Mathias Vogel (Stadtpressewart)

Stadtbrandmeister Axel Ziegeler zog gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern die Jahresbilanz der 481 Feuerwehrmännern und 45 Feuerwehrfrauen in den Feuerwehren der Hansestadt Uelzen. Er gab einen Bericht über die Wahlen in den Ortsfeuerwehren und im Stadtkommando der Hansestadt. So wurde er und sein Stellvertreter, Marcus Ebers, wiedergewählt. Zusätzlich als stellv. Stadtbrandmeister wurde Uelzens Ortsbrandmeister, Reiner Seidel, gewählt. Er hofft dadurch, mit seinen zwei Stellvertretern, in der Zukunft deutlich entlastet zu werden.

In den Ortsfeuerwehren wurden in der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen, Reiner Seidel und Jürgen Kaune und in der Feuerwehr Holdenstedt, Hermann Hinrichs und Sonja Severloh wiedergewählt. In der Feuerwehr Hanstedt II wurde Steffen Schultz zum Ortsbrandmeister und Daniel Schulz zu seinem Stellvertreter gewählt. In der Feuerwehr Veerßen wurde Jens Kötke zum neuen Ortsbrandmeister und Tino Henkel als Vertreter gewählt. Auch das Amt des Schriftführers im Stadtkommando wurde neu besetzt. Nach 25 Jahren als Schriftführer verlässt Kurt Gentschow das Kommando und die Nachfolge tritt Stefanie Skallweit aus Kl. Süstedt an.

Zu zahlreichen Einsätzen wurden die Feuerwehren der Hansestadt alarmiert, von der Katze auf Baum, PKW Bränden, Auslösung der BMA, Flächenbränden bis zum Großfeuer war alles dabei. Insgesamt wurden die Feuerwehren 537-mal alarmiert, ein Plus von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Allein die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen wurde 341-mal alarmiert. Aber auch ungewöhnliche Einsätze waren im Portfolio der Feuerwehr zu finden, unter anderem eine verschüttete Person im einem Getreidelager, der gemeinsam mit dem THW, dem DRK und der Fachgruppe Absturzsicherung abgearbeitet wurde.

Aber nicht nur Einsätze prägten das vergangene Berichtsjahr. Zufrieden kann Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Hartig auf die sechs Jugendfeuerwehren mit insgesamt 89 Mitgliedern und die zwei Kinderfeuerwehren mit 33 Kindern schauen. Besonderes Highlight war die Ausrichtung des Kreiszeltlagers für die Kinder- und Jugendfeuerwehren in der Hansestadt Uelzen. Knapp 500 Teilnehmer wollten zu Beginn der Ferien 5 Tage lang verpflegt, umsorgt und bespaßt werden. Leider wollte eine aufziehende Gewitterfront die Veranstaltung beenden. Trotz Evakuierung entschloss man sich aber weiterzumachen.

Der Stadtausbildungsleiter, Florian Pott und der Stadtsicherheitsbeauftragte, Sven Beuker, gaben in ihren Jahresberichten einen Überblick über den Ausbildungsstand, den besuchten und angeforderten Lehrgängen, sowie über die Unfallstatistik in den Feuerwehren der Hansestadt.

Natürlich gab es auch eine Beförderung, so wurde der stellv. Gruppenführer der Kommunikationsgruppe, Dennis Schulz-Hill, vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister befördert.

Bei den Grußworten der Gäste gratulierte der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, dem Kommando zur Wieder- bzw. zur Neuwahl. Er betonte in seiner Rede, das die Feuerwehren der Hansestadt sehr gut aufgestellt sind und jeder Euro der investiert wird es auch Wert ist. Otto Lukat, als sein Vorgänger, hat es vorgemacht und blickt auf eine tolle Zukunft in der Feuerwehr. Uelzens Ordnungsamtsleiter, Volker Leddin, gibt in seinem Bericht einen Überblick über die getätigten Anschaffungen und gab ein Ausblick über die geplanten Investitionen. Der stellv. Abschnittsleiter Süd, Björn Busenius, überbrachte die Grüße des Kreisbrandmeisters und des Abschnittsleiters Süd. Er berichtet über die aktuelle Lehrgangssituation an der NABK in Celle und Loy. Es wird um die Situation an den beiden Akademien zu entschärfen, erstmalig die Truppführerausbildung im Landkreis durchgeführt. Auch über die geplanten Veränderungen im Niedersächsischen Brandschutzgesetz gibt er einen aktuellen Sachstand. Aber besonders erwähnen möchte er den 08. November letzten Jahres, an diesem Tag wurde Aufgrund von Schneelast alle Feuerwehren des Landkreises alarmiert und arbeiteten insgesamt 609 Einsätze an diesem Tag ab.

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Hohenbünstorf

Hohenbünstorf. Einen Rückblick auf das vergangene Jahr hielt Ortsbrandmeister Heinrich Wilhelms in der 124. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenbünstorf.
Er berichtete von drei  Hilfeleistungen, zwei Brandeinsätzen und zwei Fehlalarmen. Ferner fand eine gemeinsame Übung mit den Nachbarwehren in Barum statt.

In den Vordergrund stellte der Ortsbrandmeister die vielen Aktivitäten der Wehr, die zum Gelingen einer funktionierenden Dorfgemeinschaft beitrugen.
Außerdem bedankte sich Wilhelms bei 16 Mitgliedern, die im vergangenen Jahr an Sonderlehrgängen teilnahmen und verteilte die entsprechenden Urkunden.
Von der ersten Gruppe berichtete Florian Rudolph. Die Gruppe qualifizierte sich beim Gemeindewettbewerb für den Kreiswettbewerb in Wellendorf und erreichte schließlich den  Regionalentscheid in Klein Meckelsen.

Den Bericht vom Übungs- und Einsatzgeschehen des 2. Fachzugs Nord der Kreisbereitschaft hielt Jürgen Müller. Matthias Warnke unterlegte seinen Bericht für die Atemschutzgeräte-Träger eindrucksvoll mit Bildern.

„Die neue Jugendfeuerwehr um den Eschenberg” ist ein zartes Pflänzchen, das noch viel Pflegebedarf, aber den teilnehmenden Wehren für die Zukunft der Mitgliederfindung Perspektiven gibt.“ So lautete die Aussage von Jugendfeuerwehrwart Christian Meyer.
Letztendlich folgten noch Berichte von Ulla Meyer für die Traditionsgruppe und Heino Meyer erinnerte an gesellige Treffen der Seniorenkameradschaft.
Bei den Wahlen wurde Sigrid Radtke als Sicherheitsbeauftragte für die nächsten drei Jahre wiedergewählt.

Beförderungen: Jost Lammerich zum Feuerwehrmann, Michel Lammerich zum Oberfeuerwehrmann und Florian Rudolph zum Löschmeister.

Ehrungen: Eckhard Wilhelms für 40 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen.

Neuaufnahme: Lisa-Marie Wilhelms.

Vorrausschauend gab Ortsbrandmeister Wilhelms bekannt, dass am 12. Mai im Ort die Traditionswettkämpfe (Eimerfestspiele) stattfinden und der Termin für den Kreisfeuerwehrtag in Hohenbünstorf wurde auf den 25. August 2018 festgelegt

Mehr über die Feuerwehr Hohenbünstorf

Ausbildung am neuen Fahrzeug prägte das Jahr 2016

Zur Jahreshauptversammlung lud die Freiwillige Feuerwehr in Jelmstorf am vergangenen Freitag ein.

Neben den aktiven, passiven und den Mitgliedern der Altersabteilung waren unter anderem der Samtgemeindebürgermeister Hans – Jürgen Kammer, der Bürgermeister Karl Heinz Heukamp, der stellvertretender Samtgemeindebrandmeister Sven Lühr, Gemeindeausbildungsleiter Olaf Venske sowie Abordnungen der benachbarten Wehren Seedorf und Bad Bevensen zusammengekommen.

Ortsbrandmeister Stefan Burmester eröffnete die 114. Versammlung pünktlich um 19.00 Uhr und stellte die Beschlussfähigkeit fest. In seinem Jahresbericht stellte Burmester fest, dass auf Grunde der Wetterkapriolen am 08.11.16 die Einsatzzahlen im vergangenen Jahr extrem gestiegen sind. Dies war für die Wehr, die über 40 aktive Kameraden verfügt, kein Problem gewesen. Probleme hingegen bereitet das in die Jahre gekommene und baufällige Feuerwehrhaus. Dieses wurde allerdings nicht weiter thematisiert.

Der Bericht des Wettbewerbsgruppenführers umfasste die vielen Übungsdienste der Gruppe, sowie die vielen Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben und Feuerwehrveranstaltungen. Hier konnten im letzten Jahr wieder einmal einige Erfolge erzielt werden.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Reimann hielt dann den Ausbildungsbericht, der sich über mehrere Seiten hinzog. In den meisten Diensten ging es darum mit dem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug

(TSF) bei Tag und Nacht optimal arbeiten zu können. Ob es nun das Aufstellen der vierteiligen Steckleiter, der richtige Umgang mit Digitalfunk, die Entnahme von Arbeitsgeräten war, alle Tätigkeiten fand man in verschiedenen Diensten wieder. Die große Motivation der Kameraden spiegelt den hohen Ausbildungsstand der Wehr.

Die anschließend durchgeführten Wahlen fielen einstimmig aus:

  • Sicherheitsbeauftragter: Thomas Burmester
  • Gerätewart: Christoph Hellberg
  • Sprecher der älteren Kameraden: Karl Friedrich Koch

Samtgemeindebürgermeister Hans – Jürgen Kammer berichtete über die positive Entwicklung des Finanzhaushaltes der Samtgemeinde nach 5 Jahren „Fusion Bevensen – Ebstorf“. Die gesunde Finanzlage lässt es nun zu, für die Feuerwehren dringend notwendige Anschaffungen zu tätigen. Auch über den Stand des Feuerwehrbedarfsplans konnte Kammer einige Neuigkeiten berichten.

Bürgermeister Karl – Heinz Heukamp nutzte die Gelegenheit, Werbung für das Glasfasernetz zu machen, da dies bei mangelnder Beteiligung nicht eingeführt wird.

Henning Hartkopf, Brandmeister der Nachbarwehr Seedorf lobt die gute Zusammenarbeit der Wehren und regt einen Gedankenaustausch, zum Thema Kooperationsvertrag, beider Ortskommandos an.

Sven Lühr, stellvertretender Gemeindebrandmeister beklagte die vielerorts fehlende Tagesverfügbarkeit. Dies sei den Arbeitsplätzen außerhalb der Wohnorte geschuldet, würde aber im Bedarfsplan sehr negativ auffallen. Nach seinem Bericht durfte er folgende Ehrungen durchführen:

Für 60-jährige aktive Mitgliedschaft: Jürgen Meyer

Für 40-lährige aktive Mitgliedschaft: Karl – Friedrich Koch

Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft: Holger Ahrens

Befördert wurde Jan – Phillip Krug, nach bestandener Truppmann I Ausbildung, zum Feuerwehrmann.

Beispielhaftes Engagement – Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Jastorf

Bericht und Bild: A. König (Sg-Pressewart)

Jastorf (ffpr). Ortsbrandmeister Holger Schulze begrüßt im Jastorfer Schützenhaus zahlreiche Gäste und Mitglieder der Feuerwehr Jastorf zur Jahreshauptversammlung. Mit seinem Jahresbericht blickt er auf drei Einsätze zurück. Neben einem PKW-Brand war die Jastorfer Wehr noch aufgrund umgestürzter Bäume und abgeknickter Äste mehrfach im Einsatz.

Schulze berichtet von Problemen mit der Sirenenalarmierung und hält diese Technik für überholt. Abhängig von wo der Wind kommt, bekommen nicht immer alle Brandschützer den Alarm mit. Was damals noch funktionierte ist heute durch Dreifachverglasung und gut isolierte Wohnungen nicht mehr praktikabel und zeitgemäß.

Ansonsten präsentiert sich die Jastorfer Wehr beispielhaft. Ein hoher Wissensstand in vielen Bereichen der Feuerwehr, gepaart mit professioneller Ausbildung, lassen die Jastorfer Bürger ruhig schlafen. Insbesondere im Bereich der Atemschutzgeräteträger wurden viele Zusatzausbildungen besucht. Auch engagieren sich Jastorfer Kameraden aktiv bei der Kommunikationsgruppe der Feuerwehr Bad Bevensen. Des Weiteren wurden einige Lehrgänge in Uelzen an der Feuerwehrtechnischen Zentrale und in Celle an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz besucht.

Die Wettbewerbsgruppe übte im Zeitraum von März bis September wöchentlich. Zusätzlich zu den übrigen Diensten, Veranstaltungen und Wettbewerben versteht sich. Insgesamt wurden acht Wettbewerbe besucht. Durch den sechsten Platz beim Gemeindewettbewerb qualifizierte man sich für den Kreisentscheid in Wellendorf. Dort belegte die Gruppe einen guten neunten Platz von 34 gestarteten Wehren.

Bei den Aktiven konnte mit Leon Möllmann ein weiterer junger Mann als Neuzugang für die Feuerwehr gewonnen werden. Die Wehr besteht aktuell aus 41 Aktiven, mit einem Altersdurchschnitt von 39 Jahren. Bei den passiven Mitgliedern wurde ebenfalls ein Neuzugang verzeichnet. Mit Axel Köbele hat die Jastorfer Wehr nun 56 passive Mitglieder und 19 weitere in der Altersabteilung.

Schulze dankte den Landwirten, Vereinen und übrigen Helfern für ihre Unterstützung bei den vielen Veranstaltungen. Ein ganz besonderer Dank geht an den Förderverein. Über diesen wurden sechs neue Leitkegel mit integrierter Beleuchtung beschafft. Hier wurde also sinnvoll in die Sicherheit der Feuerwehr investiert.

Wahlen: Neuer Sicherheitsbeauftragter ist Marcel Steenbuck. Neuer Kassenprüfer ist Mark Scharnhop.

Beförderung: Jochen Rehse wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert

Ehrungen: Christian Hoyer erhielt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Siegfried Guder erhielt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Eckhard Schlote wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.