Archiv der Kategorie: Besondere Festlichkeiten

LFV Niedersachsen informiert: Niedersachse Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gewählt

Berlin. Mit den mehrheitlichen Stimmen der Delegierten der ersten virtuellen Delegiertentagung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), wurde der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, zum neuen Präsidenten des DFV gewählt.

Am Samstag, den 27. Februar 2021, fand die 63. Delegiertenversammlung des DFV statt. Das erste Mal in der Verbandsgeschichte in digitaler Form. Neben den üblichen verbandlichen Regularien, musste u. a. auch eine neue „Verbandsspitze“ gewählt werden.

Dieses wurde notwendig, da der Posten seit dem Rücktritt des ehemaligen Spitzenfunktionärs zum 31. Dezember 2019 vakant war und die Amtsgeschäfte durch die Vizepräsidenten des DFV wahrgenommen wurden.

Der 57-jährige Karl-Heinz Banse ist sich seiner neuen verantwortungsvollen Position bewusst und möchte dieses öffentliche Ehrenamt mit vollem Engagement und partnerschaftlich mit den ordentlichen DFV-Mitgliedern ausüben. Karl-Heinz Banse liegt das deutsche Feuerwehrwesen sehr am Herzen und er möchte diese auf Bundes- sowie Europäischer Ebene vertreten und weiter voranbringen.

„Nur mit einem starken und bundesweit akzeptierten Deutschen Feuerwehrverband können die Interessen aller ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen in Deutschland bei den beteiligten Stellen ein gewichtiges Gehör finden“, so Karl-Heinz Banse.

Umfangreiche Führungserfahrungen hat Karl-Heinz Banse aus Diekholzen (Landkreis Hildesheim) in seiner gesamten Feuerwehrdienstzeit sammeln können. Er war unter anderen acht Jahre Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Bad Lauterberg im Harz, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Bezirksbrandmeister. Seit 2004 ist er als Regierungsbrandmeister des Landes Niedersachsen in seinem Aufsichtsbereich mit den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Northeim sowie den Städten Göttingen und Hildesheim tätig und musste in dieser Zeit diverse große Einsätze absolvieren.

Im Jahr 2013 wurde Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gewählt. Auf der Landesverbandsversammlung des LFV-NDS im Jahr 2017 wurde er in diesem Ehrenamt für weitere 6 Jahre durch die Delegierten gewählt.

In seine bisherige Amtszeit im LFV-NDS fiel unter anderem im Jahr 2018 das 150-jährige Jubiläum des Spitzenverbandes der Feuerwehren in Niedersachsen.

Olaf Rebmann

Projektbetreuung / Öffentlichkeitsarbeit

 Landesfeuerwehrverband Niedersachsen

Ein langer Weg, von einer 130.000 € Spende zum Einsatzfahrzeug in der EG Bienenbüttel

Text & Bild: M. Scheele (Stellv. Gemeindebrandmeister EG Bienenbüttel)

Mit einer überaus großzügigen Spende in Höhe von 130.000 € unterstützte die Firma Almased Wellness GmbH bereits Ende 2018 das Allgemeinwesen, genauer gesagt die Feuerwehr in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel.

Schon länger unterstützt die Firma Almased unter anderem immer wieder die einzelnen Fördervereine der Feuerwehren in Bienenbüttel, doch von einer solchen Spende hatte niemand auch nur zu träumen gewagt.

Dank der beratenden Unterstützung des Bienenbüttler Bürgermeisters Dr. Merlin Franke stellte die Firma Almased  diese unglaubliche Summe dem Gemeindefeuerwehrverband Bienenbüttel e.V. (GFV) als Interessenvertreter aller 10 Ortsfeuerwehren der Gemeinde zur Verfügung.

Der Vorsitzende des GFV und stv. Gemeindebrandmeister Matthias Scheele erinnert sich noch genau, „es war im Spätherbst 2018, ich war gerade bei einem Heimspiel meines ältesten Sohnes auf dem Fußballplatz als mich der Anruf mit der Nachricht über die Spendenabsicht erreichte; da musste ich mich erstmal hinsetzen, ich wusste erstmal gar nicht was ich sagen sollte, das war einfach unglaublich“.

Sofort starteten im Kreise der Gemeindebrandmeister und des GFV die Überlegungen, wie eine solche Summe am sinnvollsten für die Feuerwehr eingesetzt werden kann.

Es war selbstverständlich, dass zum einen alle Ortsfeuerwehren gleichermaßen und auch die Jugendfeuerwehren davon profitieren sollten.

Da seit mehreren Jahren bereits durch ein Mangel an Fahrzeugen für die Jugendfeuerwehren dort der dringende Bedarf an Ersatz bestand, dieser aber aus verschiedenen Gründen aus dem Haushalt der Gemeinde aber leider nicht gelöst werden konnte, stand fest diese Fahrzeuge für die JF mit der Priorität 1 aus diesen Mitteln zu beschaffen.

So sollte für die Jugendfeuerwehr Varendorf – Bornsen ein Bus beschafft werden da deren bereits länger abgängig war. Des Weiteren sollte ein über 30Jahre alter MTW der JF Edendorf und ein ebenfalls bereits in die Jahre gekommenes Fahrzeug der JF Hohenbostel ersetzt werden.

Gesagt getan meint man, jedoch stellte es sich als nicht so leicht heraus 3 gleichwertige, bezahlbare Busse zu beschaffen. Die Angebote der regionalen Autohäuser, wenn denn überhaupt welche kamen, waren alle außerhalb des finanziellen Rahmens der definiert wurde. So wurde die Suche auch über das Internet ausgeweitet und schließlich in Grasberg bei Bremen wurden dann drei entsprechende weiße Busse gefunden.

Nun stand noch das Problem im Raum, dass um sie mit dem “Feuerwehrführerschein“ und damit wie oft benötigt auch mit einem Anhänger fahren zu dürfen mussten es Einsatzfahrzeuge sein, was aber natürlich gleichzeitig als zusätzlichen Vorteil diese Fahrzeuge auch für den Einsatzbetrieb der Feuerwehren nutzbar machte.

So wurden gebrauchte Sondersignalanlagen beschafft und aufgebaut, es musste ein vorgegebener prozentualer Anteil der Außenfarbe mindestens rot sein, was mit einer professionellen Folie gelöst wurde und es musste BOS – Funk installiert werden um als Einsatzfahrzeug der Feuerwehr zu gelten.

All dies zog sich und so konnte erst im Januar 2020 die Begutachtung und Abnahme beim TÜV und anschließend die notwendige Umschreibung zu Sonder- KFZ Feuerwehr erfolgen.

Aber nicht nur dies sorgte für Verzögerungen, von der Restsumme der Spende sollte ein anderer ebenfalls seit Jahren bestehender und auch ausschließlich aus dieser Spende erfüllbarer Bedarf der Feuerwehr erfüllt werden. Die unzureichende Standart – Einsatzbekleidung, welche zwar den Vorgaben des Gesetzgebers in Niedersachsen entspricht, aber damit nur einen minimalen Schutz vor den Gefahren der Einsatzstelle bietet und so gut wie keinen aber auf keinen Fall einen ausreichenden Wetterschutz darstellt, sollte für alle Einsatzabteilungen der 10 Ortsfeuerwehren möglichst gleichzeitig gegen hochwertigere ersetzt werden.

Ein entsprechendes Model, das die gestellten Anforderungen erfüllte und auch dem Kostenrahmen nicht zu stark belastete wurde zeitnah gefunden, jedoch stellte sich dann ein weiteres Problem der zügigen Umsetzung in den Weg, der Hersteller.

Nachdem in mehreren Terminen die Konfektionsgrößen der über 300 Kameraden und Kameradinnen der Einsatzabteilungen durch Anproben erfasst wurden, wurden die Bestellungen umgehend abgeschlossen.

Doch während  sich bei der ebenfalls aus diesen Spendenmitteln weitergeführten, aber schon seit einigen Jahren sukzessive erfolgenden Umstellung der Atemschutzbekleidung auf hochwertigere und besser schützende sich noch, als im Rahmen der schon bekannten längeren Lieferzeiten, als problemlos erwies, so sollte sich dies bei der neuen Standart – Einsatzbekleidung als schwieriger und deutlich langwähriger herausstellte, so hatte vorher niemand Lieferzeiten von teilweise mehr als 7 Monaten für Einsatzbekleidung erwartet.

Doch auch wenn es länger gedauert hat als gedacht und sicherlich von allen gehofft ist es jetzt endlich soweit, am Samstag den 07.03.2020 können die aus dieser Spende der Firma Almased  beschafften Fahrzeuge und Einsatzbekleidungen endlich vom Gemeindefeuerwehrverband Bienenbüttel an die Gemeinde Bienenbüttel und damit an die Feuerwehr zur Verwendung übergeben werden.

„Wir sind glücklich und dankbar diese “Baustellen“ die uns seit Jahren beschäftigen dank dieser unglaublichen Spende abschließen zu können und so sowohl die Jugendarbeit der Feuerwehren und damit auch die Zukunft der Feuerwehren unserer Gemeinde zu stärken aber auch die Feuerwehren ein ganzes Stück stärker für die Zukunft aufstellen zu dürfen“, so Scheele.

Neue Löschfahrzeuge und Verabschiedung des Stadtbrandmeisters und des Stadtjugendwartes der Hansestadt Uelzen

Am Samstag, den 29. Februar 2020 konnte Uelzens Ortsbrandmeister und stellv. Stadtbrandmeister Reiner Seidel rund 280 Gäste in der geschmückten Fahrzeughalle der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen begrüßen.

Gäste aus Rat, Verwaltung, Fördervereinen, Kreisfeuerwehr und den 13 Ortsfeuerwehren sowie den 8 Kinder- und Jugendfeuerwehren der Hansestadt waren der Einladung an diesem besonderen Tag gefolgt.
Auf der Tagesordnung standen Fahrzeugübergaben an zwei Ortsfeuerwehren sowie Verabschiedungen und Ernennungen aus und in Führungsfunktionen.

Aber der Reihe nach:

Das „Arbeitstier“ LF 16 der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen war nach 27 Dienstjahren zu ersetzen. Im Februar 2020 konnte ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 (HLF 20) als Nachfolger von einer Delegation beim Hersteller Ziegler abgeholt werden.

Ebenso groß war die Freude bei den Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Riestedt. Hier wurde das alte TSF durch ein modernes KLF ersetzt. Beide Fahrzeuge wurden mit Konfettiregen und Musik in der Fahrzeughalle den stauenden Gästen präsentiert und zogen interessierte Blicke auf sich.
Der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Herr Jürgen Markwardt, übergab dem scheidenden Stadtbrandmeister Axel Ziegler die Schlüssel für die beiden Fahrzeuge, welche er an die Ortsfeuerwehren Uelzen und Riestedt weitergab.

Als letzte Amtshandlung in der Funktion als Stadtbrandmeister verabschiedete Axel Ziegler den Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Hartig nach 12 Jahren aus dem Dienst. Er betont: „Wenn man jemand wie ihn an der Seite hat, dann macht es richtig Spaß“. Als Nachfolger von Andreas Hartig konnte Axel Ziegeler den bisherigen stellvertretenden Stadtjugendfeuerwehrwart Oliver Badura ernennen. Den somit freigewordenen Posten des Stellvertreters übernimmt Max Steinmann.
Oliver Badura gab einen Rückblick über die verschiedenen Aktivitäten und Ausflüge, die in den vergangenen 12 Jahren von Andreas Hartig organisiert wurden. Es wurden zwei Kinderfeuerwehren in Kirch- / Westerweyhe und Veerßen gegründet. Andreas Hartig dankte für die Unterstützung von Stadt und Stadtbrandmeister.

Im Anschluss trat erneut der Bürgermeister Jürgen Markwardt ans Rednerpult und entließ den Stadtbrandmeister Axel Ziegeler auf dessen Wunsch aus seinem Amt. Er sprach dem scheidenden Stadtbrandmeister seien tiefsten Respekt für die geleistete Arbeit aus und ließ die vergangenen Jahre Revue passieren:

In den neun Jahren als Stadtbrandmeister setzte er sich neben dem stetig fortgeschriebenen Fahrzeugkonzept zur Beschaffung der Einsatzfahrzeuge auch für die Einführung des Digitalfunks und die Umsetzung der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) ein. Ebenso lag ihm die Einführung der neuen Stadtausbildungswettbewerbe in der Hansestadt am Herzen.

Axel Ziegeler bedankte sich bei allen Führungskräften der Feuerwehren der Hansestadt für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und sagte: „Ich habe mich immer für die Belange der Feuerwehr eingesetzt und ich möchte jetzt gehen“. Als neuen Stadtbrandmeister wurde der bisherige Stellvertreter Jens Kötke durch den Bürgermeister ernannt. Kötke ist seit 1998 in der Feuerwehr Veerßen und hat sein Hobby zum Beruf gemacht: Er ist Brandamtmann bei der Berufsfeuerwehr Kiel. Zum neuen Stellvertreter konnte Steffen Schultz aus Hanstedt II ernannt werden.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr und Ordnungswesen, Joachim Delekat, bedankte sich bei Axel Ziegeler und Andreas Hartig für ihren Einsatz für die Hansestadt Uelzen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger dankte für die Einladung und sprach Andreas Hartig für die geleistete Arbeit in den Jugendfeuerwehren der Hansestadt besonderen Dank aus. Er lobte das Fahrzeugbeschaffungskonzept der Hansestadt Uelzen – bei Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen wird hier auf wasserführende Fahrzeuge gesetzt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil wurden die Anwesenden zu einem gemeinsamen Essen eingeladen und konnten die neuen Fahrzeuge bestaunen.

Kreisfeuerwehrverband Uelzen ehrt verdiente Kameraden bei der alljährlichen Delegiertenversammlung

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragendem ehrenamtlichem Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten bei der Delegiertenversammlung am 15. Februar 2020 die folgenden Kameraden geehrt werden:

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielt:

Norbert Kuhlmann, OrtsFw Kirchweyhe

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten:

Volker Püffel, OrtsFw Borg

Christian Molitor, OrtsFw Rosche-Prielip

Carsten Heinke, OrtsFw Oetzen

Ralf Linne OrtsFw Emern

v.l.n.r.: Carsten Heinke, Christian Molitor, Volker Püffel, Ralf Linne fehlt

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besonderen Verdiensten in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten:

Heino Diercks, OrtsFw Stöcken

Matthias Wedel, OrtsFw Bad Bevensen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten:

Carsten Buhr, OrtsFw Bienenbüttel

Stefan Standke, OrtsFw Uelzen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Gold, dessen Verleihung erst nach der Stufe Silber und nur aufgrund neuer Verdienste an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt:

Axel Ziegeler, OrtsFw Riestedt

Axel Ziegeler kann es zunächst kaum fassen, freut sich dann aber sichtlich über die höchste Auszeichnung im Feuerwehrwesen. Während der Kreisbrandmeister einen beeindruckenden Überblick über die vielseitige und langjährige ehrenamtliche Führungsarbeit Ziegelers gibt, vollziehen seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes (1.v.l.) und Andre Pieper-Christensen (3.v.l.) die Ehrung. Stadtbürgermeister Jürgen Markwardt lässt es sich nicht nehmen, seinem designierenden Stadtbrandmeister als erstes zu gratulieren…

Seniorenkameradschaft der Feuerwehren ehemalige Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf feiert 20. Jubiläum.

Text und Foto:  Olaf Venske (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Die Jubiläumsversammlung zur Adventszeit gab noch einmal einen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre.

Im Frühjahr 1999 kam Werner Gade auf eine Idee…

Zusammen mit dem ehemaligen Samtgemeindedirektor Klaus Gahre und dem damaligen Gemeindebrandmeister Hans – Jürgen Cordes fand am 29.11.1999 die Gründungsversammlung statt.

Zur Jübiläumsveranstaltung konnte der heutige Vorsitzende, Heino Meyer nun einladen. Er berichtete über die Gründungsversammlung zu der auch neben den Ortsbrandmeistern viele Ehrengäste eingeladen waren. Der damalige Vorsitzende der Kreisseniorenkameradschaft, Friedrich Thiele begrüßte dies Entscheidung und war erfreut das es zu der Zeit zwei „weiße Flecken“ gab, nämlich die Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf und die Samtgemeinde Bodenteich. Er betonte des es nicht sein darf, dass sich die Kameraden nach dem aktiven Dienst aus den Augen verlieren und den Anschluss an ihre Wehren verloren geht. An der einstimmigen Abstimmung nahmen 57 Senioren teil. Nun musste ein Vorstand gewählt werden:

  1. Vorsitzender Werner Gade
  2. Vorsitzender Alois Rulitschka

Kassenwart  Hugo Schünemann

Schriftführer (auf der 2. Versammlung gewählt) Dieter Bissen

Im Laufe der Jahre wurden die Posten neu besetzt und es kam ein Reiseleiter mit in den Vorstand.

Am 07.09.2010 sagte Werner Gade, es sei Zeit mit 87 Jahren den Vorstand abzugeben. Auch der derzeitige Kassenführer Erhard Müller wollte seinen Posten abgeben, also wurde neu gewählt:

  1. Vorsitzender Heino Meyer
  2. Vorsitzender und Schriftführer Dieter Bissen

Kassenwart Heinz Jenk

Reiseleiter  Gerd Krüger

2016 wurde turnusgemäß der Vorstand wiedergewählt. Eine besondere Freude war hier, dass noch 11 Kameraden der Gründungsversammlung anwesend waren.

Die Jubiläumsfeier fand im Gasthaus Wilhelms in Hohenbünstorf bei Kaffee und Kuchen statt. Feuerwehrmusikzug Suhlendorf begleitete die Veranstaltung, bei der neben vielen Ehrengästen auch Hans – Jürgen Cordes, heute als Abschnittsleiter sowie der amtierende Gemeindebrandmeister Sven Lühr anwesend waren.

Bild: links Werner Gade, rechts Heino Meyer

Mit der Laterne durch den Klosterflecken

Text und Fotos : Felix Wendlandt / Presseteam Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Pünktlich um 18 Uhr startete am Freitag (01.11.2019) der traditioneller Laternenumzug durch den Klosterflecken.

Unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Ebstorf, ging es fortan mit Fackeln und Laternen im Gepäck durch den Ort. Trotz des regnerischen Wetters, fanden sich dennoch zahlreiche große und kleine Besucher im Gerätehaus der Ebstorfer Brandschützer ein. Nach einer verkürzten und etwas nassen Runde durch den Ort, ging es schließlich zum Startpunkt zurück. Hier warteten bereits Kinderpunsch, Kakao und Würstchen auf ihren Verzehr. Auch die Fahrzeuge der Feuerwehr waren mal wieder ein großes Augenmerk für die Kinder: Neben Erkundungen der verschiedenen Gerätschaften und “Probesitzen” in den Fahrzeugen, standen die Brandschützer des Klosterfleckens natürlich für viele weitere Fragen zur Seite.

Vorankündigung Kreisfeuerwehrtag am 25. August 2019 in Bad Bevensen

Die Bevenser Innenstadt steht am kommenden Sonntag, den 25. August 2019, im Fokus der Feuerehren des Landkreises Uelzen. Die Schwerpunktwehr Bad Bevensen hat zum Kreisfeuerwehrtag eingeladen. Ein buntes Rahmenprogramm für jung und alt ist organisiert. Parallel um den im Kurpark stattfindenden Töpfermarkt werden auf dem Ghördeparkplatz die alljährlichen Kreiswettbewerbe ausgerichtet. Vorankündigung Kreisfeuerwehrtag am 25. August 2019 in Bad Bevensen weiterlesen

Mit ACDC, viel Qualm und Gottes Segen: Räber begrüßt neues Einsatzfahrzeug

Pressemeldung Fw Räber vom 06.07.2019, Karsten Meyer

Nach 31 Jahren erhält Räber ein neues Feuerwehrfahrzeug

In Räber sagt man „Tschüss“ stand auf der Einladung. Nach 31 Jahren treuen und zuverlässigen Dienst wurde der betagte LT31 außer Dienst gestellt. Gleichzeitig wurde das neue moderne Einsatzfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Räber übergeben.

Im Rahmen eines Festaktes wurde dieses Ereignis kürzlich in Räber angemessen gefeiert. Ortsbrandmeister Thomas Meyer begrüßte die angetretenen Kameraden der aktiven Einsatzabteilung, der Altersabteilung, der Förderer, Gäste aus Politik und Verwaltung, sowie die Führungen der Nachbarwehren, den Ehrenbürger Reinhardt Schulze und zahlreiche Räberaner Bürgerinnen und Bürger. Ein besonderer Dank galt sechs Kameraden von der befreundeten Feuerwehr aus Eigeltingen, welche im MTW den langen Weg vom Bodensee auf sich genommen haben. Unter der Leitung des Abteilungskommandaten Markus Reichelt überbrachte diese Abordnung herzlichste Grüße.

Aber der Reihe nach. Die Wehr war angetreten. Die Garagentür öffnete sich. Und man sah „Nichts“. Das Tor war weiß abgehängt. Dichter Qualm drang aus den Ritzen. Dann erklangen laut ACDC mit den Gongschlägen von Hells Bells. Blaulichter wurden eingeschaltet. Und dann endlich durchbrach das Fahrzeug die weiße Wand. Unter Applaus wurde das neue Fahrzeug begrüßt. Der offizielle Akt folgte. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Suderburg, Thomas Schulz, berichtete vom engagierten Einsatz der Wehr Räber hinsichtlich einer optimalen Ausstattung des neuen Fahrzeuges. Unter Würdigung der Haushaltslage und Eigenbeteiligung der Räberaner Wehr wurde gemeinsam ein guter Ausrüstungsstand erreicht. Der symbolische Schlüssel wurde an den Gemeindebrandmeister Reimund Mentzel übergeben. Er hatte ebenfalls gute Wünsche für die Räberaner Wehr und beglückwünschte zum neuen Fahrzeug. Freudig nahm dann der Ortsbrandmeister Thomas Meyer den Schlüssel für das neue moderne Einsatzfahrzeug für seine Räberaner Wehr in Empfang. Er dankte allen Beteiligten zu die sinnvollen und zielführenden Verhandlungen und Überlegungen im Vorfeld. Es hat sich gelohnt. Räber hat vorher über drei Jahrzehnte die Technik gehegt und gepflegt – jetzt wurden Sie mit einem leistungsstarken und zukunftsfähig ausgestatteten Einsatzfahrzeug belohnt. Er wünscht seiner Wehr damit trotzdem wenige Einsätze und stets eine gesunde Heimkehr zu den Familien. Gemeinsam ist man stark. Und hinter jedem einsatzbereiten Feuerwehrkamerad muss die Familie Verständnis aufbringen. Anhand einiger Anekdoten und besonderer Ereignisse ließ Meyer die dreißig Dienstjahre des alten LT31 Revue passieren. Als besonderen Dank für ihren außerordentlichen Einsatz i. Zs. mit dem neuen Fahrzeug übergab OrtsBM Meyer den Kameraden Horst „Bobby“ Severin, Gerd Buchholz, Heiko Heyse und Karsten Meyer ein Präsent.

Der persönlichen Einladung von Ortsbrandmeister Thomas Meyer ist auch Suderburgs Pastor Matthias Dittmar gefolgt. Er segnete das neue Fahrzeug und den Dienst aller Feuerwehrleute mit passenden Bibelpassagen feierlich ein. Mögen die Feuerwehren der Welt allerorts ihren täglichen Herausforderungen gewachsen sein und alle Einsatzkräfte stets unversehrt heimkehren. Mit Bedacht und Gottes Segen möge dies gelingen,  wünschte Pastor Dittmar. Norbert Blanke als Repräsentant der Aufbaufirma Ziegler überreichte ein Bildpräsent und wünschte stets gute Fahrt. Diesen Wunsch wiederholte auch der Vertreter des Herstellers Opel, der im Laufe der Veranstaltung noch hinzugestoßen ist.

Gemeinsam mit vielen Gästen feierte Räber dieses besondere Ereignis angemessen. An der Schutzhütte gab es viele gute Gespräche, am Fahrzeug wurde gefachsimpelt und gesellig klang der sommerliche Abend aus. Ein gutes Omen für den täglichen Dienst am Nächsten. Das neue Fahrzeug und die Wehr Räber freuen sich jederzeit auf neue aktive Mitglieder.