Archiv der Kategorie: SG Rosche

Erfolgreicher Landesentscheid für Barum und Testorf

Die Ortswehr Barum hat heute bei den 15. niedersächsischen Landeswettbewerben in Klein Meckelsen mit 449,41 Punkten den Landessieg in der Wertungsgruppe 1 errungen. Sie platzierten sich vor den Kameraden aus Woltersdorf (446,58 Punkte) und Dörrieloh (439,57 Punkte).

Ein tolles Ergebnis, mit dem der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch sichtlich zufrieden waren.

Daneben erreichten die Kameraden aus Testorf einen guten dritten Platz mit 439,45 Punkten in der Wertungsgruppe 2. Sie mussten dem anderen Landessieger Kalbe (448,85 Punkte) und dem Zweitplatzierten Wentorf (447,98 Punkte) den Vortritt lassen.

Die anderen Uelzener qualifizierten Gruppen aus Nateln und Höver platzierten sich auf dem 18. bzw. 20. Platz.

Der Landessieger der Wertrungsgruppe 1: Barum I
Der dritte Sieger der Wertungsgruppe 2 – Testorf

Hier die Gesamtergebnisse:

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen ein voller Erfolg!

Dreilingen. Der Kreisfeuerwehrtag mit den Kreisleistungswettbewerben fand am 26. August 2017 in Dreilingen statt. Die ausrichtende Ortswehr hatte ein tolles Rahmenprogramm organisiert. Neben den Feuerwehrwettbewerben gab es unter anderem auch Rundfahrten durch Dreilingen, Vorführungen der Jugendfeuerwehr, eine Show der Sportjongleure Dreilingen und das Landesleistungshüten der Schäfer. Ein umfangreiches kulinarisches Angebot ließ es die Gäste darüber hinaus an nichts mangeln. Der Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug begleitete am Nachmittag und zur Siegerehrung das Geschehen.

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Kreisbereitschaft Süd zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in Hildesheim

Hinweis 31.07.2017, 16:50 Uhr:

Weitere Bilder vom Einsatzgeschehen unserer Kreisbereitschaft Süd in Hildesheim wurden in eine Bildergalerie im Servicebereich online gestellt. (Direktverlinkung)

Meldung 27.07.2017, 20:10 Uhr:

Nun ist es doch schon Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr. Nachdem die Kräfte unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Uelzen gestern Abend gegen 22:00 Uhr die vorherige Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Gifhorn abgelöst und mit den Arbeiten in den Einsatzabschnitten begonnen hatte, gab es nach einem langen Tag ab 1:00 Uhr nachts eine warme Mahlzeit von unserem Logistikzug. Auf dem Speiseplan stand Rindfleischnudeltopf. Danach ging es stramm weiter mit den Tätigkeiten. Die Lage vor Ort kann als angespannt bezeichnet werden. Daher wurde die Produktion der Sacksäcke an der Befüllstation erhöht. Einer unserer Züge wurde von hier aber in das Schadensgebiet am Ufer der Innerste verlegt, da hier die Reihen der Sandsackverwallungen erweitert bzw. erhöht werden sollten. Dafür mussten die Sandsäcke von den Abladestationen zum Weitertransport in Schaufellader verladen werden. Die Erschöpfung durch die körperlichen Arbeiten standen den Einsatzkräften zunehmend ins Gesicht geschrieben. Dazu die aufkommende Müdigkeit; denn – wenn überhaupt – war lediglich Zeit für ein abwechselndes kurzes Nickerchen.

Dennoch: Die Motivation der Kräfte blieb erhalten, sowohl durch das Frühstück um 7:00 Uhr morgens, als auch durch den ungeheuer positiven Zuspruch der Bevölkerung. Lobenshymnen, Dankesworte und Verpflegung durch Kuchen und Süßigkeiten waren nur einige Beispiele hierfür. Bei einem am Morgen stark zunehmenden Medieninteresse hatten Einsatzkräfte unserer KFB nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hildesheim die Gelegenheit, live in Wort und Bild über ihre einzelnen Tätigkeiten zu berichten und somit den Daheimgebliebenen zu zeigen, woraus ihre Unterstützung für die Stadt Hildesheim bestand. Eine tolle Form beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit! Im Laufe des heutigen Vormittags gab es erste Signale für eine nahende Ablösung der KFB Uelzen. Ab 11:00 Uhr war es schließlich soweit. Eine KFB aus dem Kreis Northeim übernahm sukzessive die Ablösung unserer Einheiten in beiden Einsatzabschnitten, sodass um 13:00 Uhr der geordnete Abmarsch aus dem Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erfolgte. Inzwischen sind alle Einheiten wieder an ihre Standorte zurück gekehrt, und unsere Helfer können nun die langersehnte Erholungsphase antreten.

Meldung 26.07.2017, 23:07 Uhr:
Gegen 20:30 Uhr hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Uelzen den Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erreicht.

Von hier aus ging es unmittelbar weiter zum Bauhof der Stadt Hildesheim. Dort sollen die Kräfte einer KFB aus dem Landkreis Gifhorn abgelöst werden. Nach einer Einweisung in die Lage und die Örtlichkeiten wird der Logistik-Zug unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft die Versorgung und Verpflegungsstelle vorbereiten. Die Führungs- und Kommunikationskomponente ging in Stellung und baute sich auf dem Bauhofgelände auf. Hier übernehmen die Züge 1+2 die Befüllstation von Sandsäcken. Kräfte der Feuerwehr arbeiten dabei mit zivilen Helfern Hand in Hand.

Darüber hinaus kommt schweres Gerät wie Schaufellader zum Einsatz. Der Zug 3 wiederum verlegte seinen Standort an einen Einsatzort in der Südstadt, wo die Wohngebiete an den mit Sandsäcken geschützten Ufern der Innersten durch Patrouillengänge kontrolliert werden. Als Pressesprecher sind wir hier Ansprechpartner der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Medienvertreter und die Bevölkerung. Sollte sich die Lage ändern oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, melden wir uns im Laufe der Nacht wieder.

 Meldung 26.07.2017, 19:08 Uhr:
Um 17:30 Uhr rückten fünf Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der im Hochwassergebiet Südniedersachsen tätigen Einsatzkräfte aus. Ziel ist zunächst die Stadt Hildesheim, wo um 22 Uhr die Ablösung erfolgen soll. Insgesamt sind aus dem Kreis circa 130 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen unterwegs.
 
Weitere Infos folgen.

Umfrage für Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen

Als Feuerwehrmänner und -frauen sorgen wir Tag für Tag dafür, dass im Fall der Fälle schnelle Hilfe vor Ort eintrifft. Doch auch wir spüren den demografischen Wandel, die größer werdenden Belastungen durch das Ehrenamt und am Arbeitsplatz. Es stellt sich folglich die Frage, wie die Freiwilligen Feuerwehren dauerhaft in ihrem Bestand und ihrer Funktionsfähigkeit gesichert werden können. Was muss sich also ändern, damit auch in Zukunft die Feuwehr kommt wenn es brennt oder andere Hilfe gefragt ist.

Initiiert und unterstütztdurch durch den Beirat des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen (Vorsitzender Landrat Dr.Heiko Blume), begleitet von Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport erarbeitet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg daher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren, die den Bestand und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sichern sollen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Freiwilligen Feuerwehren selbst als auch insbesondere auf die Gemeinden und Unternehmen.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich und dauert ca. 15 Minuten: LINK ZUR UMFRAGE

Die Umfrage läuft bis zum 18. August 2017 und betrifft alle Feuerwehrmänner- und frauen aus dem Landkreis Uelzen. Die Angaben werden anonym erfasst und nur für dieses Projekt verwendet.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Akzeptanz des Engagements von Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen zu erhöhen bzw. wie dieses Engagement als Wettbewerbsvorteil, bspw. in der Mitarbeiterakquisition, genutzt werden kann.

Als wesentliche Leitfragen sind folglich zu nennen:

  • Welche Probleme können in Unternehmen (v. a. KMU) durch das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Freiwilligen Feuerwehren entstehen? Wie stark beeinträchtigen diese die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens?
  • Welche Faktoren führen zu einer Akzeptanz von ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen?
  • Welche innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen müssen bzw. können angepasst werden, um die Akzeptanz zu erhöhen?
  • Wie lässt sich die Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen als Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen nutzen? Welche Marketingstrategie ist hierfür zielführend?
  • Welchen Beitrag können Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren selbst dazu leisten?
  • Welche übertragbaren Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen

 Informationen zum Kreisfeuerwehrtag am 26. August 2017:

  • drei Bahnen für die Leistungswettbewerbe
  • Ausstellung Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen –
  • in der Mittagspause: Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Sport Jongleure Dreilingen
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von den Dreilinger Sport Jongleuren e.V.
  • bereits erste Teilnehmer vom Landeshüten der Schäfer
  • Ausklang am Abend mit gemütlichem Beisammensein und Feuershow der Sport Jongleure Dreilingen

Kreisleistungswettbewerbe 2017:

Anfahrtsskizze:

 Landesausscheidungshüten der Schäfer am 26./27. August 2017:

  • Unterstützung durch den Schäferhundeverein aus Munster
  • erste Wettbewerbe bereits am 26. August
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von der Dorfgemeinschaft Dreilinge-Niebeck e.V.

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Heftiges Unwetter sorgt für hunderte Feuerwehreinsätze im Kreis Uelzen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Landkreis. Ein schweres Unwetter mit Orkanböen sorgte am Donnerstag (22. Juni 2017) ab den Mittagsstunden für hunderte Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren im gesamten Landkreis Uelzen. Während der Sturm von Norden kommend über das Kreisgebiet zog, gingen in der Einsatzleitstelle die ersten Notrufe ein.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Hauptsächlich waren es Bäume und größere Äste, die auf Ortsverbindungen, Kreis- und Bundesstraßen, Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge stützten. Diese mussten durch die ehrenamtlichen Brandschützer und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) klein gesägt und beseitigt werden. Zu besonders tragischen Einsätzen kam es in der Ortschaft Holdenstedt. Ein 50 Jahre alter Mann wurde bei dem Versuch, in seinem Van Schutz vor dem Wetter zu suchen, in seinem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum getroffen und verstarb noch an der Einsatzstelle. Seine Ehefrau, die sich mit im Kleinbus befand, erlitt leichte Verletzungen. Unweit entfernt wurde fast zeitgleich eine Radfahrerin von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer Verletzt.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der zahlreichen Einsätze, die sich über das gesamten Kreisgebiet großflächig verteilten und für ein sehr hohes Notrufaufkommen sorgten, wurde im Kreishaus ein sogenannter Führungsstab eingerichtet, um die Schadensstellen aufzunehmen, zu bewerten und die entsprechenden Einsatzkräfte zu koordinieren. Hier kam auch wie bei den starken Schneefällen Anfang November 2016 der Einsatzleitwagen (ELW 2) zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde am Kreishaus aufgestellt und von dort aus wurden in die verschiedenen Gemeinden hin die Einsätze verteilt, damit sie vor Ort von den entsprechenden Feuerwehren abgearbeitet werden konnten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

„Ein solche Unwetterlage hat wieder deutlich gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt für das Allgemeinwohl der Bürger ist“, sagte Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Hunderte Einsatzkräfte waren teilweise über zehn Stunden im Dauereinsatz. „Das kann man gar nicht genug würdigen“, so Rüger weiter.

 

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, führte der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine Jahreshauptversammlung durch. Delegierte der Uelzener Ortswehren versammelten sich hierzu in der Uelzener Jabelmannhalle.

Auf der Tagesordnung standen neben formellen Punkten wie Kassenbericht, Personalentscheidungen und Verabschiedungen auch der Jahresbericht des Vorsitzenden. Helmut Rüger stellte hier die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt. Viele motivierte Jugendbetreuer leisten unermüdliche Arbeit. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die in der KGS Bad Bevensen seit 2015 als Pilotprojekt gestartete Feuerwehr-AG auf zwei weiteren Schulen im Landkreis ausgeweitet.

Der Vorsitzende verdeutlicht, dass die Feuerwehren allgemein mutiger werden müssten. Die Ideale der Feuerwehren seien in der Bevölkerung durchaus präsent; doch die Probleme jedoch noch nicht. Der Mitgliederrückgang müsse als Herausforderung angenommen werden. Die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr zu machen, sei ein kleiner Beitrag hierzu. Genauso wichtig ist die Ausstattung der Feuerwehren mit modernem Gerät. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem in die Atemschutzübungsstrecke und in die IT-Technik der Schulungsräume der feuerwehrtechnischen Zentrale investiert. Dies seien kleine aber wichtige Investition gewesen.

Bezüglich der Ausbildungsstätte des Landes bittet Rüger um Unterstützung der Ortswehren. Die Instandsetzung des Außenstandortes Scheuen sei in der Übergangszeit mit Einschränkungen verbunden. Es müsse für die mit dem Ausbau zusammenhängenden Probleme Verständnis an der Basis erzeugt werden.

Rüger berichtet auch, dass das neue Brandschutzgesetz sich derzeit in der Anhörungsphase der Fachverbände befindet, die Beiträge zum Landesfeuerwehrverband steigen werden und voraussichtlich ein Sozialfonds für nicht durch die Unfallversicherung abgedeckte Härtefälle entstehen soll. Die Zusammenarbeit des Verbandsvorstandes mit dem Beirat laufe auch immer effektiver.

Im Rahmen der Versammlung wurde Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius nach 15 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet. Der Kassenwart Karsten Meyer wurde einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2016 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Stöcken-Rätzlingen den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Hanstedt II sowie Emmendorf geehrt.

Der Landtagsabgeordnete Hilmer bedankte sich insbesondere für die Möglichkeit zuzuhören. So könne er die Belange und Probleme am besten mit in die Politik nehmen. Er bittet, alsbald sich die Feuerwehren in Uelzen zur Altersgrenze der Einsatzabteilung positioniert haben, dass das Votum auch an dies gesetzgebende Kompetenz weitergegeben wird.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Quante machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren in Zukunft nicht einfacher werde. Die Mitgliederzahlen sinken derzeit, die Einsätze dagegen steigen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung allgemein älter wird, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringe. Insbesondere bei der Erstellung des neuen Brandschutzgesetzes merke man die Vielfalt Niedersachsens. Regionale Besonderheiten lassen sich auch auf die Feuerwehren widerspiegeln. Der Landesverband müsse dagegen die Belange aller Mitglieder im Blick haben.

Auch von der Bundespolizei wurde ein Grußwort überbracht. Man bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er hoffe, dass die wertvolle Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie den Feuerwehr-AG nicht als Konkurrenz zueinander verstanden werde und wünschte mehr Eigenverantwortung der Kameraden bei der Handhabung der Altersgrenze. Hildebrandt beendete sein Grußwort mit den Worten „Weiter so…“.

Das Schlusswort oblag dem 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Berthelm Kutschki, OrtsW Wellendorf

Peter Fassnauer, OrtsW Bienenbüttel

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Andreas Grünnel, OrtsW Hösseringen

Burkhard Schultz, OrtsW Hanstedt II

Andreas Dreyer, OrtsW Suhlendorf

Torsten Sawalski, OrtsW Wieren

Henning Räthke, OrtsW Teyendorf-Göddenstedt

Axel Ziegeler, OrtsW Riestedt

Reimund Mentzel, OrtsW Suderburg

André Pieper, OrtsW Bodenteich

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Reiner Teichmann, OrtsW Dalldorf-Grabau

Ottokar Schulze, OrtsW Rätzlingen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Eckhardt Meyer, OrtsW Hohnstorf