Archiv der Kategorie: SG Rosche

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, führte der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine Jahreshauptversammlung durch. Delegierte der Uelzener Ortswehren versammelten sich hierzu in der Uelzener Jabelmannhalle.

Auf der Tagesordnung standen neben formellen Punkten wie Kassenbericht, Personalentscheidungen und Verabschiedungen auch der Jahresbericht des Vorsitzenden. Helmut Rüger stellte hier die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt. Viele motivierte Jugendbetreuer leisten unermüdliche Arbeit. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die in der KGS Bad Bevensen seit 2015 als Pilotprojekt gestartete Feuerwehr-AG auf zwei weiteren Schulen im Landkreis ausgeweitet.

Der Vorsitzende verdeutlicht, dass die Feuerwehren allgemein mutiger werden müssten. Die Ideale der Feuerwehren seien in der Bevölkerung durchaus präsent; doch die Probleme jedoch noch nicht. Der Mitgliederrückgang müsse als Herausforderung angenommen werden. Die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr zu machen, sei ein kleiner Beitrag hierzu. Genauso wichtig ist die Ausstattung der Feuerwehren mit modernem Gerät. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem in die Atemschutzübungsstrecke und in die IT-Technik der Schulungsräume der feuerwehrtechnischen Zentrale investiert. Dies seien kleine aber wichtige Investition gewesen.

Bezüglich der Ausbildungsstätte des Landes bittet Rüger um Unterstützung der Ortswehren. Die Instandsetzung des Außenstandortes Scheuen sei in der Übergangszeit mit Einschränkungen verbunden. Es müsse für die mit dem Ausbau zusammenhängenden Probleme Verständnis an der Basis erzeugt werden.

Rüger berichtet auch, dass das neue Brandschutzgesetz sich derzeit in der Anhörungsphase der Fachverbände befindet, die Beiträge zum Landesfeuerwehrverband steigen werden und voraussichtlich ein Sozialfonds für nicht durch die Unfallversicherung abgedeckte Härtefälle entstehen soll. Die Zusammenarbeit des Verbandsvorstandes mit dem Beirat laufe auch immer effektiver.

Im Rahmen der Versammlung wurde Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius nach 15 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet. Der Kassenwart Karsten Meyer wurde einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2016 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Stöcken-Rätzlingen den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Hanstedt II sowie Emmendorf geehrt.

Der Landtagsabgeordnete Hilmer bedankte sich insbesondere für die Möglichkeit zuzuhören. So könne er die Belange und Probleme am besten mit in die Politik nehmen. Er bittet, alsbald sich die Feuerwehren in Uelzen zur Altersgrenze der Einsatzabteilung positioniert haben, dass das Votum auch an dies gesetzgebende Kompetenz weitergegeben wird.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Quante machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren in Zukunft nicht einfacher werde. Die Mitgliederzahlen sinken derzeit, die Einsätze dagegen steigen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung allgemein älter wird, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringe. Insbesondere bei der Erstellung des neuen Brandschutzgesetzes merke man die Vielfalt Niedersachsens. Regionale Besonderheiten lassen sich auch auf die Feuerwehren widerspiegeln. Der Landesverband müsse dagegen die Belange aller Mitglieder im Blick haben.

Auch von der Bundespolizei wurde ein Grußwort überbracht. Man bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er hoffe, dass die wertvolle Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie den Feuerwehr-AG nicht als Konkurrenz zueinander verstanden werde und wünschte mehr Eigenverantwortung der Kameraden bei der Handhabung der Altersgrenze. Hildebrandt beendete sein Grußwort mit den Worten „Weiter so…“.

Das Schlusswort oblag dem 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Berthelm Kutschki, OrtsW Wellendorf

Peter Fassnauer, OrtsW Bienenbüttel

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Andreas Grünnel, OrtsW Hösseringen

Burkhard Schultz, OrtsW Hanstedt II

Andreas Dreyer, OrtsW Suhlendorf

Torsten Sawalski, OrtsW Wieren

Henning Räthke, OrtsW Teyendorf-Göddenstedt

Axel Ziegeler, OrtsW Riestedt

Reimund Mentzel, OrtsW Suderburg

André Pieper, OrtsW Bodenteich

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Reiner Teichmann, OrtsW Dalldorf-Grabau

Ottokar Schulze, OrtsW Rätzlingen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Eckhardt Meyer, OrtsW Hohnstorf

Kreisfeuerwehr hält Dienstversammlung ab

Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt- und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, fand die alljährliche Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen statt. Kreisbrandmeister Helmut Rüger führte die Führungskräfte der Ortswehren, Funktionsträger der Kreisfeuerwehr sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und verwandter Organisationen durch die Versammlung. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug.

Der Landrat Dr. Heiko Blume verdeutlichte am Beispiel ausgewählter Einsätze den Dank für die erbrachten Leistungen im vergangen Jahr. Die Feuerwehren sind die größte soziale Organisation des Landkreises. Die Aufgaben seien vielfältig. Über die Kinder- und Jugendfeuerwehren werde wertvolle Jugendarbeit geleistet. Die Schließung einer Ortswehr in diesem Jahr sei nicht der Untergang der Welt, die richtigen Antworten werden mit dem Ausbau der Nachwuchsgewinnung durch beispielsweise Projekte wie der Feuerwehr-AG in mittlerweile drei Schulen im Landkreis bereits verfolgt.

Auch der Bürgermeister der Stadt Uelzen Jürgen Marquardt machte die Bedeutung der Feuerwehren deutlich. Er bekräftigte, dass die Feuerwehrleute das wichtigste Ehrenamt im Landkreis ausführen würden. Nicht nur die Einsätze, auch die dörfliche Mitgestaltung in den Ortschaften seien für das Dorfleben unverzichtbar.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper machte im Jahresbericht der Kreisfeuerwehr deutlich, dass die Mitgliederzahlen der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr wieder gesunken sind. Die Mitglieder der Kinder- und Jugendabteilungen sind erfreulicherweise leicht gestiegen. Die 3.835 aktiven Feuerwehrmänner (Stand 31.12.2016) mussten eine Rekordanzahl von 1.255 Einsätzen abarbeiten. Darin enthalten waren auch 219 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen. Entgegen pauschaler Forderungen der Öffentlichkeit resümierte Pieper, dass bei manchen Betrieben ein achtsamerer Umgang im Alltag bei den Anlagen erforderlich sei. Die reine Anpassung der Gebührensatzung und verpflichtende regelmäßigere Wartungsarbeiten seien nicht die Lösung. Im Zusammenhang mit dem Anstieg bei den Hilfeleistungseinsätzen stellte Pieper die Themenvielfalt der Einsätze heraus. Die Feuerwehr habe ein breites Einsatzspektrum. Solange dies so bleibt, sei auch jede kleine Ortswehr unverzichtlich.

Darüber hinaus ging Pieper auf die Notwendigkeit der Einführung des neuen Verwaltungsprogramms FireOn ein, welches die Verwaltungsarbeit der Ortsbrandmeister wesentlich vereinfachen soll. Das Fahrzeugkonzept der Kreisfeuerwehr wurde 2016 fortgeschrieben. Ein neuer Rüstwagen ist im Zulauf. Außerdem bedankte sich Pieper noch für die gute Arbeit der Kreisbereitschaften, der Fachgruppe Absturzsicherung, das ELW-Forum und der TEL (technischen Einsatzleitung) ein.

Zugführer Torsten Strauer berichtete als Impulsreferat über die Entwicklung der Gefahrgutzüge. Als eigenständige Einheiten der Gemeinden sind die drei Züge Nord, Mitte und Süd mittlerweile gut in die Führungsstrukturen der Kreisfeuerwehr eingebunden.

Regierungsbrandmeister Ruschenbusch überbrachte stellvertretend die Grußworte der Nachbarlandkreise. Aus aktuellem Anlass berichtete er auch über den Referentenentwurf zur Neunovellierung des niedersächsischen Brandschutzgesetzes.

Bei der TEL wurde der Leiter Frank Hagel auf eigenem Wunsch aus seinem Amt entlassen. Neuer Leiter wurde der bisherige Stellvertreter Friedrich Klasen. Als neue Stellvertreter stehen ab sofort Ralf Hübner und Thomas Pelchen zur Verfügung.

Im Rahmen der Versammlung wurden die folgenden Beförderungen durchgeführt:

Für die Kreisfeuerwehr (v.l.n.r.):

  • Martin Zettelmeyer zum 1. Hauptlöschmeister (Leiter Fachgruppe Absturzsicherung)
  • Markus Vogel zum Oberbrandmeister (Zugführer Fachzug Logistik)
  • Björn Brusenius zum 1. Hauptbrandmeister (Stellv. AL Süd)

Für die FFw Bienenbüttel (v.l.n.r.):

  • Dirk Giere zum Oberbrandmeister (Stellv. GemBM)
  • Philipp Paper zum Brandmeister (OrtsW Eitzen 1)

Die Löschgruppe Ellenberg formiert sich

Text und Bild: Jörg-Michael Eggers, Feuerwehrpressewart der Samtgemeinde Rosche

Gr. Ellenberg. Die letzte Generalversammlung der Feuerwehr Ellenberg zu leiten, fiel Ortsbrandmeister Udo Hoffmann sichtlich schwer. Zur bisherigen Berichterstattung „Ellenberg: Die nächste Wehr gibt auf“ sagte er: „Dem möchte ich hier vehement wiedersprechen: Wir wollen nicht aufgeben und werden auch nicht aufgeben. Wir verändern uns lediglich.“
Aber bevor es zur angekündigten Veränderung kam, hielt er seinen Jahresbericht ab. Im abgelaufenen Jahr gab es 8 Alarmierungen, davon 5 Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen. Auch hier war der Tischlereibrand in Suhlendorf das Ereignis des Jahres. Es wurden diverse Ausbildungsdienste, Gruppendienste sowie Übungen durchgeführt, an der Zugübung sowie an den Gruppenführerfortbildungen auf Zugebene teilgenommen. Die Wettkampfgruppe nam an den Gemeindewettbewerben unter erschwerten Bedingungen teil: Während der Übung ergoss sich ein Sturzregen auf die Ellenberger.
Nach den Berichten wurde es ernst.

Ortsbrandmeister Udo Hoffmann
Ortsbrandmeister Udo Hoffmann

Hoffmann erläuterte, wie es zu der nun zu treffenden Entscheidung, die Eigenständigkeit aufzugeben kam. In den letzten Jahren sind viele Kameraden aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, teils aus beruflichen, als auch aus gesundheitlichen Gründen. Es war eine starke Abnahme an Personal. Und die Ellenberger haben nicht die Möglichkeit, das aufzufangen. Es wurde viel überlegt es gab gemeinsame Gespräche, auch eine Dienstversammlung beschäftigte sich mit dem Thema. Dabei kam auch der Vorschlag mit der Löschgruppe, der dann aufgegriffen und letztendlich umgesetzt wurde. Es wird in Zukunft eine eigenständige Löschgruppe Ellenberg in der FFw Suhlendorf geben. Auch in anderen Wehren finden Überlegungen statt. Hier erwähnt Hoffmann die Wehren des Zuges Nordwest in der Samtgemeinde, die den Bau eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses planen. Und er verweist auf andere Samtgemeinden im Landkreis, wo solche Entscheidungen vom Dienstherren vorgegeben werden.
Andreas Dreyer, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Suhlendorf und Zugführer des Zuges Süd betonte, „dass die Entscheidung, über 100 Jahre Feuerwehrgeschichte in Ellenberg in fremde Hände zu legen, doch eine harte Nuss ist.“ Als Zugführer des Zuges Süd lobt er die Zusammenarbeit der Feuerwehren als vorbildlich und stellt fest, „dass wir nicht auf die Feuerwehrkameraden in den Ortsteilen verzichten können.“ Das zeigte eindrucksvoll der Einsatz bei der Tischlerei Henkmann, bei dem auch die Ellenberger Kameraden eingesetzt waren. Er unterstützt die Entscheidung der Ellenberger, als eigenständige Löschgruppe weiterhin bestehen zu bleiben und heißt alle Ellenberger Kameraden in der Feuerwehr Suhlendorf herzlich willkommen.
Nun mussten sich die Ellenberger entscheiden. Und sie entschieden sich. Für eine Löschgruppe Ellenberg. Unter der Führung der Freiwilligen Feuerwehr Suhlendorf.
Bei aller Wehmut freute Udo Hoffmann sich über diese Entscheidung, die zeigt, dass die Ellenberger weiterhin aktiven Feuerwehrdienst für ihre Ortschaften leisten wollen. Er bedankte sich noch einmal ausdrücklich für alle bisher geleisteten Dienste und ist zuversichtlich, dass die Ellenberger die richtige Entscheidung getroffen haben.
Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann bedankte sich für die Art und Weise, wie die Ellenberger dieses Thema abgearbeitet haben. Er betonte ausdrücklich, dass alle Feuerwehrkameraden vor Ort benötigt werden und freut sich über die Bereitschaft der Ellenberger, auch unter einer neuen Führung weiter aktiven Dienst zu leisten. Seitens der Samtgemeinde steht dem Weiterbestehen als Löschgruppe Ellenberg mit den vorhandenen Fahrzeug und Gerät nichts im Wege. Solange Feuerwehrausrüstung benötigt wird, bleibt diese auch dort, wo sie gebraucht wird, so Rätzmann. „Wir werden zukünftig in vielen Ortswehren Änderungen erfahren. Wenn es so harmonisch läuft, wie in Ellenberg, dann freut es mich ganz besonders“.
Der stellv. Gemeindebrandmeister Gerhard Schulze sagte: „Ich bin traurig. Aber als Wehrführer ist man machtlos, wenn Feuerwehrkameraden wegbleiben.“ Vor diesem Hintergrund entschied man sich schon vor Jahren in der Samtgemeinde zur Zugbildung. Und das war richtig. Im Zug Nordwest ist die Zusammenarbeit mittlerweile so groß, dass sich die Idee des gemeinsamen Gerätehauses in Stöcken derzeit in der Umsetzungsphase befindet. „Ihr seit jetzt ein Vorreiter dieser Entwicklung“, rief Schulze den Ellenbergern zu und machte den Kameraden Mut, die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Bild oben: Andreas Dreyer (OrtsBM Suhlendorf), Udo Hoffmann (OrtsBM Ellenberg), Andreas Ebert (stellv. OrtsBM Ellenberg), Gerhard Schulze (stellv. GemBM SG Rosche)

Wintervergnügen in Rosche in neuer Form

Bericht: J-M. Eggers, PW FFw SG Rosche
Bild: Julia Mennerich, FFw Rosche

Rosche. Es begann mit einem Sektempfang. Die Feuerwehr Rosche-Prielip feierte das Wintervergnügen mit neuem Ablauf. Bevor Ortsbrandmeister Gerhard Schulze einen kurzen Rückblick auf das vergangene jahr hielt, begrüßte er alle anwesenden Abordnungen und Gäste, insbesondere den stellv. Landrat Peter Hallier und die Gäste der Partnerfeuerwehr aus Kirch Göns. Während seies Rückblicks hob Schulze die 130-Jahr-Feier an Pfingsten 2016 hervor, die mit ca. 400 Gästen unter anderem aus Kirch Göns viel Spaß gemacht hat.
Anschließend wurden folgende Ehrungen vorgenommen: 25 Jahre förderndes Mitglied: Norbert Gugel, 25 Jahre: Stefan Bunge, Thomas Mennerich, Christian Molitor und 50 Jahre: Manfred Rühmann.
Zu guter Letzt durfte ser stellv. Gemeindebrandmeister Reinhold Schulz noch eine Ehrung vornehmen, die er während seiner Amtszeit noch nie miterlebt hat: Wilhelm Niemann wurde für 70jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.
Nach den Regularien folgte das gemeinsame Essen mit 110 Personen. Bei Musik und Tanz wurde dann gefeiert bis in die Morgenstunden.

Bild: Die Führung der FFw Rosche-Prielip mit den Geehrten.

GV in Suhlendorf – Rückblick auf Großbrand

Bericht: Andreas Dreyer, OrtsBM FFw Suhlendorf
Bild: Peter Schermuksnat, FFw Suhlendorf

Suhlendorf. Die größte Herausforderung im vergangenen Jahr war der Großbrand der Tischlerei Henkmann. So stellt es Ortsbrandmeister Andreas Dreyer auf der Generalversammlung der Feuerwehr Suhlendorf im Gasthaus Wöbse fest. Die Zusammenarbeit der beteiligten Wehren aus dem Zug Süd und darüber hinaus hat sehr gut funktioniert. Ein Übergreifen des Feuers konnte trotz der extrem dichten Bebauung verhindert werden. Leichte Schäden entstanden lediglich durch die Wärmestrahlung an den Kunststofffenster eines Nachbarhauses. Im gesamten Jahr wurde die Wehr zu 23 Einsätzen gerufen. Das Einsatzgeschehen war geprägt durch überdurchschnittlich viele Auslösungen von Brandmeldeanlagen.
Die Ausbildung am neuen TLF-3000 bildete im 2. Halbjahr 2016 den Schwerpunkt der Dienste. Der Gerätewart Sebastian Fischer hat diese federführend durchgeführt und auch das neue Fahrzeug mit den nötigen Gerätschaften bestückt. Des Weiteren wurden verschiedene Lehrgänge an der NABK in Celle und der FTZ in Uelzen besucht. Neben den monatlichen Ausbildungsdiensten in der eigenen Wehr trafen sich die AGTs auf Zug Ebene zu 3 Diensten. Auf Zugebene wurde eine Übung durchgeführt.  Gruppenführerfortbildungen fanden ebenfalls wieder mit den Nachbarwehren zusammen statt.
Wahlen: Michaela Sawatzki, stv. Ortsbrandmeisterin
Ehrungen: 25 Jahre: Sebastian Fischer.
Beförderungen: OFM Julian Schmidt, Erster HFM Bernd Traulsen und Matthias Litzki
Neuaufnahmen: Bernd Jäschke

Bild: OrtsBM Andreas Dreyer mit Gewählten und Beförderten.

Rätzlingen plant eine große Party zum 125 jährigen Jubiläum

Bericht: Uwe Burmester, Feuerwehr Rätzlingen
Bild: J.-M. Eggers, PW FFw SG Rosche

Im Gasthaus zur Post wurde auch dieses Jahr wieder die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rätzlingen abgehalten. Zurzeit besteht die Wehr aus 28 aktiven Feuerwehrmännern, 13 Kameraden der Altersabteilung, 47 fördernde Mitglieder und 28 sind in der Kinder- und Jugendfeuerwehr.
In seinem Jahresbericht informierte der alte und einstimmig wieder gewählte Ortsbrandmeister Egbert Rabenstein über die Einsätze, zu denen die Freiwillige Feuerwehr Rätzlingen gerufen wurde. Insgesamt mussten die Rätzlinger 8 mal ausrücken. Hinzu kamen 2 Alarmübungen in der Samtgemeinde Rosche. Mehr Zeit in Anspruch nahmen die 17 Gesamtdienste, die Feuerzangenbowle, Osterfeuer, eine Maifeier, Ausrichtung des Fischfestes, Laternenumzug und das Laub fahren.
Die Wettkampfgruppe der Rätzlinger Wehr hat sich nicht zum Kreiswettbewerb qualifiziert. Die Traditionsgruppe war im Jahr 2016 bei 4 Wettkämpfen eifrig und mit viel Spaß dabei. Tim von Thun und André Boeck haben an einem Sprechfunker-Lehrgang teilgenommen. André Boeck hat weiterhin den Gruppenführerlehrgang Teil 1 und Teil 2 besucht. An der Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger wurde teilgenommen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Generalversammlung war das 125jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Rätzlingen, dass ordentlich gefeiert werden soll. Am Freitag, 09.06. 2017 Abend finden die Wettkämpfe alter Art statt. Ab 19:00 Uhr spielt die Band “C-Mitte“ Hits aus alten Zeiten, die bis in die Gegenwart reichen. Am Samstag finden die Gemeindewettkämpfe, mit den Jungend- und Kinderfeuerwehren der Samtgemeinde Rosche statt. Nach der Siegerehrung wird dann gegen 19:00 Uhr “MOFA 25“ ihr bestes geben. Am Sonntag wird nach dem Feldgottesdienst ein Frühschoppen statt finden. Hier wird es einen Rückblick auf interessantes und kurioses aus den letzten 125 Jahre der Wehr geben. Natürlich wird auch diese Veranstaltung musikalisch begleitet.
Wahlen: Zum Ortsbrandmeister wurde Egbert Rabenstein wieder gewählt. Wieder gewählt wurde der Sicherheitsbeauftragte Bennet Korbmacher, der Schriftführer Uwe Burmester, der Kassenwart Andre` Boeck. Zum Zeugwart wurde Ralph Schidlowski, zum Atemschutzbeauftragten Friedrich Wilhelm Gehrke und zum Kassenprüfer Tim von Thun gewählt.
Beförderungen: Zum Feuerwehrmann wurde Tim von Thun und zum Löschmeister wurde Andre` Boeck befördert.
Ehrungen: Für 50 Jahre Feuerwehrmitgliedschaft wurde Herwig Rosenau und für 60 Jahre Rudolf Ritz geehrt.

Bild: Gewählte, Geehrte und Beförderte.

Nateln fährt zu den Landeswettbewerben

Bericht & Bild: Jörg-Michael Eggers, PW FFw SG Rosche

Nateln. Die Kameraden der Feuerwehr Nateln mussten im vergangenen Jahr zu vier Einsätzen ausrücken. Das berichtete Ortsbrandmeister Heiko Schwieder auf der diesjährigen Generalversammlung. Es wurden zwei Truppführer-, 2 AGT- und 2 Sprechfunkerlehrgänge absolviert. Außerdem wurden das Osterfeuer, ein Skat- und Knobelabend sowie eine Adventsfeier ausgeerichtet. Zu den Besonderheiten des letzten Jahres zählen zweifellos die neue TS, die die Wehr am 17. Februar in Rosche abholen durfte. In den darauffolgenden Wochen wurden alle Maschinisten und viele Interessierte daran ausgebildet.
Die Gruppenführer berichteten neben diversen Ausbildungsdiensten über die Teilnahme an 12 Wettkämpfen. Auf den Gemeindewettbewerben in Gr. Malchau konnte nach 3 Jahren wieder ein Sieg errungen werden. Beim Moonlight-Contest in Gr. Hesebeck gelang die Titelverteidigung.  Highlight der Wettkampfgruppe war die Teilnahme am Regionalentscheid mit einem 8. Platz, der die Qualifikation für den Landesentscheid 2017 bedeutet. Für diese erreichte Leistung erhielt die Gruppe die Leistungsspange in Silber.
Nach den Berichten übernahm GemBM Henning Räthke die Versammlung, der Ortsbrandmeister musste neu gewählt werden. Alter und neuer OrtsBM ist einstimmmig Heiko Schwieder. Anschließend wurden noch der Kassenwart (Jörg Bunge-Lüske, Wiederwahl), der Schriftführer (Burkhard Gehrke, Wiederwahl), der Atemschutzbeauftrage (Rico Buchwald) sowie der Sicherheitsbeauftragte (Christoph Hasse), der Gerätewart (Christopher Schwieder) und der Zeugwart (Marlon Bunge-Lüske, alle Neuwahl) gewählt.
Ehrungen und Beförderungen: Katharine Ludolphs wurde zur Feuerwehrfrau und Joachim Fautek zum Feuerwehrmann ernannt. Jonas Gehrke wurde zum Oberfeuerwehrmann sowie Axel Pollehn und Heiko Schneck zu ersten Hauptfeuerwehemännern befördert. Außerdem erhielt Harald Meyer eine Ehrung für 20 Jahre fördernde Mitgliedschaft.

Bild: Kommando mit Beförderten, Geehrten und Gästen.

Brandschutzerziehung in der Roscher Schule an der Wipperau

Text und Fotos: Jartmut Jaekel, Feuerwehr Rosche-Prielip

Ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung standen bei den Klassen 3a und 3b der Grundschule je 4 Schulstunden im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Sie wurde im Beisein ihrer Klassenlehrerinnen gemeinsam mit den Brandschutzerziehern Hartmut Jaekel und Horst-Dieter Guhl der Feuerwehr Rosche-Prielip in der Schule und im Feuerwehgerätehaus absolviert. Die Kinder wurden von ihren Lehrerinnen gut vorbereitet und haben entsprechend Fragen gestellt.
Natürlich ging es um Feuer, um seine Entstehung, um seine Verhütung und seine Gefahren und um richtiges Verhalten im Brandfall. Brennbare Stoffe sowie verschiedene Zündmittel und Löschmethoden wurden gezeigt und demonstriert ebenso die Funktion und Wichtigkeit von Rauchmeldern. An einem Rauchhaus zeigten die Brandschutzerzieher den Schülern die Feuer- und Rauchentwicklung bis zur Auslösung des Rauchmelders. In Videos wurden unterschiedliche Gefahren gezeigt und das richtige Verhalten z.B. bei einem Brand in einem Kaufhaus. Anschließend wurde die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes erklärt. Die komplett angelegte Ausrüstung machte großen Eindruck auf die Kinder. Das sichere Anzünden und Löschen von Kerzen konnten die Kinder unter Anleitung ebenso ausprobieren wie das richtige Absetzen eines Notrufes über 112 und 110.

Eine Fettexplosion
Eine Fettexplosion

Anschließend wurde noch die Wirkung eines Fettbrandes demonstriert und die Wirkung von Sprühdosen, wenn sie zu warm werden. In der Fahrzeughalle wurden die Feuerwehrfahrzeuge erklärt. Zum Schluss gab es für jedes Kind eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung.

Neujahrsempfang Freiwillige Feuerwehr Suhlendorf

Text und Foto: Ulrich Bleuel

Suhlendorf.  Ein wenig wegkommen von der steifen Atmosphäre einer Jahreshauptversammlung und dennoch das Miteinander zu netten Gesprächen und einem Gedankenaustausch zwischen Feuerwehrleuten und Bürgern zu pflegen sei der Sinn des Neujahrsempfanges der Feuerwehr Suhlendorf,  wie Ortsbrandmeister Andreas Dreyer in seiner Begrüßung betonte. Seit 2007 lädt die Feuerwehr zu diesem Empfang in das Gerätehaus ein. Eine durchaus beliebt gewordene Tradition, zu der jetzt auch zum zweiten Mal der Feuerwehr-Musikzug in voller Besetzung aufspielte und für tolle Unterhaltung sorgte.
Dreyer ging in einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2016 ein, das von außerordentlichen Einsätzen geprägt war. Im Juli musste man nachts ausrücken zu einem Großbrand mitten in Suhlendorf. Eine Tischlerei stand in hellen Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Von den Feuerwehrleuten wurde alles abverlangt. Durch den Einsatz konnte ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude verhindert werden. Brandschäden entstanden dort nicht. Zu einem weiteren Großbrand kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Gavendorf. Hier waren die Suhlendorfer schnell vor Ort und konnten den Brand mit dem neuen Tanklöschfahrzeug vom Innenhof heraus bekämpfen. „Unser neues Einsatzfahrzeug hat sich mit seinem Funktionsumfang bereits bewährt. Es war eine gute Entscheidung“,  ging der Ortsbrandmeister auch auf die Neuanschaffung ein. Über zwei Jahre liefen die Planungen. Im August 2015 wurde die Beschaffung in Angriff genommen und das fertige Tanklöschfahrzeug, ein TLF-3000, im September 2016 offiziell der Wehr übergeben. „Für Suhlendorf und den Zug Süd eine große einsatztaktische Bereicherung.“ Das TLF-3000 ist mit einer Sechs-Personen-Staffelkabine ausgerüstet und mit im Mannschaftsraum befindlichen Atemschutzgeräten. Ein Wasserwerfer auf dem Dach mit 3000 Litern Wasser ist Namensgeber des Fahrzeuges, das zudem über eine leistungsstarke Pumpe verfügt. Derzeit laufen noch die Einweisungen in das Fahrzeug, von der bis jetzt etwa 85 Prozent der aktiven Wehr profitieren konnten.
Die Jugendfeuerwehr Suhlendorf feierte im vergangenen Jahr ihr 25jähriges Bestehen mit fünf weiteren Jugendfeuerwehren und einer Kinderfeuerwehr. Die Organisation der vergnüglichen Stunden mit abwechslungsreichen Spielen und jeder Menge Spaß hatte Clemens Wöbse übernommen.

Foto: Ortsbrandmeister Andreas Dreyer (oben) und seine beiden Stellvertreter Detlef Brammer und Michaela Sawatzki (unten) mit dem neuen Tanklöschfahrzeug TLF-3000