Archiv der Kategorie: SG Rosche

Leistungsvergleiche bei bestem Spätsommerwetter in Laßrönne

Offizielle Pressemeldung  Burkhard Giese, StadtPW Winsen (Luhe), Foto: OrtsFw Laßrönne

69 Gruppen nahmen am Regionalentscheid der Feuerwehren in Laßrönne teil

Laßrönne, Lk Harburg. Bei bestem Spätsommerwetter fand am 22. September 2019 auf dem Platz an der Straße Binnenfeld in Laßrönne der Regionalentscheid der Feuerwehren der Polizeidirektionen Lüneburg und Oldenburg statt. Leistungsvergleiche bei bestem Spätsommerwetter in Laßrönne weiterlesen

Gemeinsamer Ausbildungsdienst aller drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen

Täglich werden etliche Tonnen und Liter Gefahrgüter auf den Verkehrswegen im Landkreis Uelzen transportiert. Hierzu kommen unzählige Firmen die mit Gefahrstoffen arbeiten.
Die Feuerwehr hat im Unglücksfall die Aufgabe zu gewährleisten, dass eine Bedrohung für Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt so gering wie möglich gehalten wird.
Daher erkannte man bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Notwendigkeit, im Landkreis Uelzen drei Fachzüge für Gefahrstoffeinsätze zu schaffen. Diese drei Fachzüge setzen sich aus mehreren Ortsfeuerwehren der jeweiligen Gemeinden zusammen, welche regelmäßig eigenständige Ausbildungsdienst veranstalten.

Die Gefahrgutzüge werden bei Bedarf selbstständig von der Hansestadt Uelzen oder den Gemeinden eingesetzt und können separat über eigene Melderschleifen alarmiert werden. Bei größeren Schadenslagen kommt zusätzlich zum zuständigen Fachzug Gefahrgut der Gemeinde ein weiterer oder alle drei Züge zum Einsatz.
Damit im Einsatzfall die Zusammenarbeit zwischen den Zügen reibungslos abläuft, finden mehrmals im Jahr gemeinsame Ausbildungsdienste statt. Am Freitag, den 06.09.2019 war es wieder soweit – eine gemeinsame Stationsausbildung auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in der Kreisstadt stand auf dem Dienstplan.

Es galt im Rotationsverfahren fünf Stationen abzuarbeiten. Hierbei lag das Augenmerk weniger auf dem Praktischen Arbeiten mit dem Material, sondern mehr auf dem Vorstellen verschiedener Arbeitsweisen und Verfahrenstechniken.

So stand bei der ersten Station der neue Rüstwagen (RW) vom Landkreis Uelzen im Mittelpunkt der Ausbildung. Seit dem 01.01.2018 ist er im Dienst und führt neben modernster Technik zur technischen Hilfeleistung auch Material für Gefahrstoffeinsätze in seiner Beladung mit. Neben einer Druckluftmembranpumpe wird beispielsweise auch ein Bergesack für 200 Liter Fässer mitgeführt.

An der zweiten Station wurde auf den sogenannten Potenzialausgleich beim Um- und Abpumpen von Flüssigkeiten eingegangen. Der Potenzialausgleich wird bei Förderung brennbarer Flüssigkeiten nach Gefahrgutunfällen nötig, damit statische Aufladung abgeleitet werden kann. Hierbei müssen zur Ableitung der statischen Aufladung alle im Förderstrom integrierten Einrichtungen, wie das Saugrohr, das Auslaufrohr, die Behältnisse und die Gefahrgutpumpe leitend miteinander und mit der Erde verbunden werden. Ziel war es an dieser Station, die Vorgehensweise hierbei in allen Fahrzügen zu standardisieren.

Da auch Gefahrguteinsätze auf Gewässern zu den Aufgaben der Fachzüge Gefahrgut gehören, wurden an der dritten Station die Möglichkeiten der Ölsperren für unterschiedliche Gewässer erläutert. Diese kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn ein Tankschiff im Elbe-Seitenkanal leckgeschlagen ist oder Öl in Kleingewässer läuft. Für diese Einsatzzwecke unterhält der Landkreis Uelzen u. a. auch einen Abrollbehälter (AB) mit Ölsperren. Aber auch die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen hält auf dem Gerätewagen (GW) diverse Ölsperren vor.

In vielen Betrieben wird täglich mit Gefahrstoffen gearbeitet. Ob lose als Stückgut oder in großer Menge in Rohrleitungssystemen. Falls ein Gebinde oder eine Rohrleitung leck schlagen sollte, gibt es mehrere Möglichkeiten seitens der Feuerwehr die Leckage zu verschließen. Diese Möglichkeiten gehen von Holzstopfen die mit einem Hammer in die Leckage geschlagen werden und Abdichtpaste über Rohrdichtschellen bis hin zu Dichtkissen und Dichtschläuchen.
Letztere wurden an der vierten Station beübt. Hierfür stehen den Gefahrgutzügen mehrere Übungsanlagen auf dem Gelände der FTZ zur Verfügung. An einer dieser Anlagen, ein Rohrleitungssystem, sollte eine Leckage mithilfe der Dichtschläuche verschlossen werden.

Da beim Abdichten von Leckagen oder Umfüllen von Gefahrstoffen die eingesetzte Mannschaft mit dem Stoff kontaminiert werden kann, muss bei jedem Einsatz mit Gefahrstoffen eine Dekontaminationsstrecke aufgebaut werden. Um diese ging es bei der fünften und letzten Station. Diese Strecke besteht im groben aus vier Zonen. Einer Grobdekontamination und Geräteablage im Schwarzbereich, einer gründlichen Dekontamination in einer speziellen Dusche oder in einer Wanne, dem Bereich in dem sich die Träger der Chemikalienschutzanzüge auskleiden lassen und einem Schnelleinsatzzelt im Weißbereich.

Nachdem alle Teilnehmer die fünf Stationen durchlaufen hatten zogen die drei Fachzug Gefahrgut Zugführer – Horst-Günter Fabel, Torsten Strauer und Timo Schärling – erneut ein positives Feedback. Diese gemeinsamen Ausbildungsdienste sollen weiterhin fester Bestandteil der übergreifenden Ausbildung bleiben.

 

Zug Süd der Samtgemeinde Rosche lädt ein zum Praxis-Tag

Feuerwehr WOZU?   Mit diesem Slogan bzw. mit dieser  Begriffs-Erklärung   lädt der zu Zug Süd der Samtgemeinde Rosche nach Suhlendorf  zu einem Praxistag ein.
Der Zug Süd bestehend aus den Wehren: Dalldorf-Grabau, Növenthien,  Suhlendorf und Wellendorf präsentieren sich Samstag den 07.09. ab 12.00 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Suhlendorf.

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Kreisleistungsvergleiche der Feuerwehren in Bad Bevensen

Bad Bevensen. Im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages am vergangenen Sonntag, den 25. August 2019 in Bad Bevensen, wurden auch die alljährlichen Kreisleistungswettbewerbe der Uelzener Feuerwehren ausgetragen. 42 Teams stellten sich dem Leistungsvergleich. Drei Module waren zu absolvieren. Diese bestanden aus der Bekämpfung eines Kleinbrandes, dem Führen des Fahrzeuges mit Sonderrechten und dem Herrichten einer Wasserentnahmestelle aus dem offenen Gewässer. Alle Module mussten in einem bestimmten Zeitkorridor abgeleistet werden. Bewertet wurde nach prozentualen Erreichungsgraden.

Zahlreiche Zuschauer nutzten die Einladung der Schwerpunktwehr Bad Bevensen und besuchten das Wettbewerbsgelände in der Nähe des Neptun-Brunnen im Kurpark. Auch viele politische Vertreter nutzten die Chance, um sich von der Leistungsfähigkeit Ihrer Feuerwehren zu überzeugen. Unter anderem waren der Bundestagsabgeordnete Henning Otte, der Landtagsabgeordnete Jörg Hillmer diverse Kreistagsabgeordnete und Stadtbürgermeister Martin Feller anwesend.

Die Siegerehrung wurde mit einem Festmarsch vom Kirchplatz zur Außenbühne am Kurhaus eingeleitet. Musikalisch unterstützt wurden die Feuerwehren vom Spielmannzug der Schützengilde Bad Bevensen. Auf der Außenbühne am Kurhaus intonierte dann der Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug.

Bevor Kreisbrandmeister Helmut Rüger mit dem Ausrufen der Platzierten begann, wurden im feierlichen Rahmen die neuen Feuerwehranwärter des Landkreises verpflichtet. Landrat Dr. Heiko Blume nutzte die Gelegenheit um die vom Bundesministerium für Verteidigung verliehene Einsatzmedaille „Brandbekämpfung Moorbrand Meppen 2018“ an den im Einsatz gewesenen Uelzener Kreisfeuerwehrbereitschaftszug um Zugführer Heiko Gonsior zu überreichen.

Eine Überraschung kam den Bad Bevensener Feuerwehrführungskräften Andreas König und Olaf Twellhegen zu teil. Sie wurden vom Kreisbrandmeister mit der bronzenen Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für besondere Leistungen im Feuerwehrdienst ausgezeichnet.

Andreas König (links) und Olaf Twellhegen (rechts)

Kreisbrandmeister Helmut Rüger dankte während der Siegerehrung der ausrichtenden Schwerpunktwehr Bad Bevensen, die zusammen mit den umliegenden Stadtfeuerwehren einen nahezu perfekten Kreisfeuerwehrtag geboten haben. Nach den Grußworten der Gäste begann er schließlich mit der Siegerehrung des Kreisleistungsvergleichs.

Die ersten fünf Teams beeindruckten mit einem Prozentualen Erreichungsgrad von 100 Prozent. Hier waren die Zeittakte für die Vergabe der Platzierungen maßgebend. Die Feuerwehr Testorf war mit 32,23 Sekunden am schnellsten und konnte somit nicht nur die Kreisleistungsvergleiche, sondern auch den Henning-Otte-Wanderpokal für das zeitschnellste Team, gewinnen.

Die Sieger und Titelverteidiger der Ortsfeuerwehr Testorf

Auf den Plätzen zwei bis fünf folgten die Feuerwehren aus Nateln (40,04 Sek.), Drögennottorf (42,84 Sek.), Jastorf (43,09 Sek.) und Groß Malchau Boecke (48,75 Sek.). Sechster wurde die Ortswehr Brockhimbergen-Kollendorf mit 99,96 Prozent, 34,04 Sekunden. Über den siebten Platz konnte sich die Staffel der Feuerwehr Oetzen freuen (99,94 Prozent, 47,41 Sekunden). Den achten und damit letzten Qualifikationsplatz für den bevorstehenden Regionalentscheid am 22. September 2019 in Laßrönne konnte die zweite Staffel der Kooperation Hesebeck/Röbbel/Gollern erringen (99,92 Prozent, 37,50 Sekunden).

Liste mit den Gesamtergebnissen

i.A. Arne Lehmann

(Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Vorankündigung Kreisfeuerwehrtag am 25. August 2019 in Bad Bevensen

Die Bevenser Innenstadt steht am kommenden Sonntag, den 25. August 2019, im Fokus der Feuerehren des Landkreises Uelzen. Die Schwerpunktwehr Bad Bevensen hat zum Kreisfeuerwehrtag eingeladen. Ein buntes Rahmenprogramm für jung und alt ist organisiert. Parallel um den im Kurpark stattfindenden Töpfermarkt werden auf dem Ghördeparkplatz die alljährlichen Kreiswettbewerbe ausgerichtet. Vorankündigung Kreisfeuerwehrtag am 25. August 2019 in Bad Bevensen weiterlesen

Samtgemeinde Rosche war Gastgeber des Zeltlagers

Die Samtgemeinde Rosche war der Gastgeber des
Zeltlagers vom 3. bis 7. Juli.

Der Kreisjugend – Feuerwehrwart Klaus Engelhardt, der stellvertretende Landrat Peter Hallier und der Samtgemeindebrandmeister Henning Räthke
begrüßten über 250 Kinder und Jugendliche auf dem Sportgelände in Rosche.

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Samtgemeindeentscheide wieder mit toller Beteiligung

Fast alle waren wieder mit dabei, 14 Ortsfeuerwehren alle Kinder- und Jugendfeuerwehren der Samtgemeinde Rosche sind angetreten.
Seit dem vergangenen Jahr landesweit geltenden Wettkampfrichtlinien der Feuerwehren sollten die Attraktivität der Wettbewerbe sowohl für Zuschauer und als auch für die Feuerwehrleute steigern. Bei der Auftragserledigung wurde mehr Gestaltungsfreiheit eingeräumt, so dass keine vorgefertigten Einsatzbefehle mehr zu erteilen sind. Auch von der Auslosung der zu besetzenden Positionen wird nunmehr abgesehen.
Beim Leistungsvergleich der Wehren aus der Samtgemeinde Rosche in Stöcken nach den neuen Richtlinien liefen zeitgleich aber auch Wettkämpfe der alten Art. Und die verfolgten wesentlich mehr Zuschauer, ging es hier doch im Wesentlichen um Geschwindigkeit, ließen sich Langsamkeit oder Fehler auch für „Laien“ schnell erkennen und wenn die „Eimer“ fielen, war die Übung beendet.
Den Leistungsvergleich der Wehren entschied Jarlitz mit einer 100prozentigen Erfüllung für sich. Auf den beiden weiteren Plätzen folgten Rätzlingen (99,94%) und Süttorf-Dörmte (99,94%). Der Gerd-Bähr-Wanderpokal ging an Rosche-Prielip.
Bei den „Eimerfestspielen“ siegte Rosche-Prielip mit einer Zeit von 43,5 Sekunden vor Jarlitz (44,2 Sekunden) und Kiefen (46,9 Sekunden).