Archiv der Kategorie: KFV Uelzen

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Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Einwandfrei abgearbeitet

Die Kreisbereitschaft Uelzen Nord übt im Nachbarkreis

Autor: Johann Fritsch, Pressesprecher KFV DAN, Bilder: FF Gartow

Wenn bei Naturkatastrophen und Großschadenslagen die eigenen Feuerwehrkräfte nicht ausreichen oder zusätzliches Spezialgerät benötigt wird, kann auf die Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) anderer Landkreise und Bundesländer zurückgegriffen werden. In Lüchow-Dannenberg war dies während der letzten Hochwasser regelmäßig der Fall. Die entsprechenden Einheiten der beiden Landkreise arbeiten aber nicht nur im Ernstfall zusammen, sondern auch im Rahmen von Übungen.

Übung des KFB Uelzen Nord am 28./29.04.2017
Übung des KFB Uelzen Nord am 28./29.04.2017

Während mehrerer Szenarien bewies sich im Raum Gartow/Lüchow die KFB Uelzen Nord. So mussten die Kameraden am Freitag bei einem Unglück mit einem Binnenschiff im Schnackenburger Hafen Menschen retten und Technische Hilfe leisten. Während die Kräfte noch rund um das durch Schuten des Wasser- und Schifffahrtsamtes dargestellten Binnenschiff arbeiteten, brach ein Brand in einer Biogasanlage aus. Nun waren die Blauröcke gezwungen, an einer zweiten Unglücksstelle zu retten und zu löschen. Um den Brand zu bekämpfen wurde eine Wasserförderung mit Schläuchen über lange Wegstrecke aufgebaut.
Am Sonnabend war die KFB auf dem Gelände der Lüchower Stärkefabrik gefordert. Im Mittelpunkt standen dabei erneut Menschenrettung und Technische Hilfeleistung. Zusätzliche Anforderungen stellten Metallbrände und pyrotechnische Gefahren.

FZ Logistik KFB Uelzen Süd und FB FuK KFB Uelzen Nord
FZ FuK KFB Uelzen Nord und FZ Logistik KFB Uelzen Süd. Foto: Annika Kämper, FZ Logistik

Verpflegt wurden die Kameraden wie immer professionell vom Fachzug Logistik der KFB Uelzen Süd auf dem Gartower Schulhof.

Der komplette Bericht ist auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Lüchow Dannenberg zu finden.

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten in Uelzen

PRESSEMITTEILUNG

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten der Kreisfeuerwehrverbände und Kreisfeuerwehren im LFV-Bezirk Lüneburg am 1. April 2017

Uelzen. Die Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ geht in die nächste Runde. Das Projekt des Landes Niedersachsens zur Gewinnung neuer Feuerwehrmitglieder wird derzeit in der Landeshauptstadt weiterentwickelt. Darüber informierten die Verantwortlichen vom Amt für Katastrophenschutz exklusiv bei der vergangenen Dienstbesprechung der Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LFV-Bezirks Lüneburg.

Bezirkspressewart Olaf Rebmann hatte seine Vertreter der Kreisfeuerwehrverbände (KFV) und Kreisfeuerwehren (KFw) zur Sitzung in das Feuerwehrhaus Uelzen eingeladen. Die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung wurden durch das Referat Öffentlichkeitarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen organisiert.

Der Uelzener Kreisbrandmeister Helmut Rüger stellte den Anwesenden zunächst die Feuerwehrstrukturen des Landkreises vor. Außerdem präsentierte er aktuelle Projekte aus den Bereichen der Kreisfeuerwehr sowie der Nachwuchsgewinnung und erläuterte derzeitige Probleme der 111 Ortsfeuerwehren. Rüger verdeutlichte, dass die Feuerwehren allgemein mehr über Ihre Probleme in der Öffentlichkeit reden müssten. Es werde bereits intensiv an den Lösungen gearbeitet, jedoch werde die Bevölkerung nicht umfänglich genug erreicht.

Stadtpressesprecher Christoph Paul verdeutlichte anhand eines Vortrages über den Brandeinsatz im Uelzener Werk der Nordzucker AG am 26. Juni 2014 wie vielfältig die Öffentlichkeitarbeit werden kann. Der Silobrand erreichte eine große mediale Präsenz in ganz Deutschland.

In Ihrem Vortrag über die Weiterführung der Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, teilte die Hauptverantwortliche Gesa Fiedrich mit, dass es für die Kampagne keine zeitliche Befristung mehr gebe. Derzeit arbeite man an neuen medialen Initiativen, die voraussichtlich im 2. Halbjahr 2017 die Bürger über die Belange der Freiwilligen Feuerwehren informieren werden. Bis dahin erklärten sich die Teilnehmer des Bezirks spontan bereit, die Weiterentwicklung des Projekts „Ja zur Feuerwehr“ stellvertretend für ganz Niedersachsen in einer Pilotphase mit voran zu bringen und zu unterstützen.

Der Bezirkspressewart Olaf Rebmann richtete die Grüße des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante aus und gab Neuigkeiten aus dem LFV-NDS und der Landesgeschäftsstelle bekannt. Er informierte auch über das Bundesprogramm „Zusammenarbeit durch Teilhabe“ mit dem LFV-Projekt „Vielfalt ist unsere Stärke“. Außerdem machte er Werbung für den Landesentscheid der Leistungswettbewerbe am 10. September 2017 in Klein Meckelsen.

Die nächste Besprechung wird  am 18. November 2017 im Landkreis Lüneburg stattfinden.

i.A. Arne Lehmann

(Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, führte der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine Jahreshauptversammlung durch. Delegierte der Uelzener Ortswehren versammelten sich hierzu in der Uelzener Jabelmannhalle.

Auf der Tagesordnung standen neben formellen Punkten wie Kassenbericht, Personalentscheidungen und Verabschiedungen auch der Jahresbericht des Vorsitzenden. Helmut Rüger stellte hier die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt. Viele motivierte Jugendbetreuer leisten unermüdliche Arbeit. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die in der KGS Bad Bevensen seit 2015 als Pilotprojekt gestartete Feuerwehr-AG auf zwei weiteren Schulen im Landkreis ausgeweitet.

Der Vorsitzende verdeutlicht, dass die Feuerwehren allgemein mutiger werden müssten. Die Ideale der Feuerwehren seien in der Bevölkerung durchaus präsent; doch die Probleme jedoch noch nicht. Der Mitgliederrückgang müsse als Herausforderung angenommen werden. Die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr zu machen, sei ein kleiner Beitrag hierzu. Genauso wichtig ist die Ausstattung der Feuerwehren mit modernem Gerät. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem in die Atemschutzübungsstrecke und in die IT-Technik der Schulungsräume der feuerwehrtechnischen Zentrale investiert. Dies seien kleine aber wichtige Investition gewesen.

Bezüglich der Ausbildungsstätte des Landes bittet Rüger um Unterstützung der Ortswehren. Die Instandsetzung des Außenstandortes Scheuen sei in der Übergangszeit mit Einschränkungen verbunden. Es müsse für die mit dem Ausbau zusammenhängenden Probleme Verständnis an der Basis erzeugt werden.

Rüger berichtet auch, dass das neue Brandschutzgesetz sich derzeit in der Anhörungsphase der Fachverbände befindet, die Beiträge zum Landesfeuerwehrverband steigen werden und voraussichtlich ein Sozialfonds für nicht durch die Unfallversicherung abgedeckte Härtefälle entstehen soll. Die Zusammenarbeit des Verbandsvorstandes mit dem Beirat laufe auch immer effektiver.

Im Rahmen der Versammlung wurde Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius nach 15 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet. Der Kassenwart Karsten Meyer wurde einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2016 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Stöcken-Rätzlingen den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Hanstedt II sowie Emmendorf geehrt.

Der Landtagsabgeordnete Hilmer bedankte sich insbesondere für die Möglichkeit zuzuhören. So könne er die Belange und Probleme am besten mit in die Politik nehmen. Er bittet, alsbald sich die Feuerwehren in Uelzen zur Altersgrenze der Einsatzabteilung positioniert haben, dass das Votum auch an dies gesetzgebende Kompetenz weitergegeben wird.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Quante machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren in Zukunft nicht einfacher werde. Die Mitgliederzahlen sinken derzeit, die Einsätze dagegen steigen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung allgemein älter wird, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringe. Insbesondere bei der Erstellung des neuen Brandschutzgesetzes merke man die Vielfalt Niedersachsens. Regionale Besonderheiten lassen sich auch auf die Feuerwehren widerspiegeln. Der Landesverband müsse dagegen die Belange aller Mitglieder im Blick haben.

Auch von der Bundespolizei wurde ein Grußwort überbracht. Man bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er hoffe, dass die wertvolle Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie den Feuerwehr-AG nicht als Konkurrenz zueinander verstanden werde und wünschte mehr Eigenverantwortung der Kameraden bei der Handhabung der Altersgrenze. Hildebrandt beendete sein Grußwort mit den Worten „Weiter so…“.

Das Schlusswort oblag dem 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Berthelm Kutschki, OrtsW Wellendorf

Peter Fassnauer, OrtsW Bienenbüttel

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Andreas Grünnel, OrtsW Hösseringen

Burkhard Schultz, OrtsW Hanstedt II

Andreas Dreyer, OrtsW Suhlendorf

Torsten Sawalski, OrtsW Wieren

Henning Räthke, OrtsW Teyendorf-Göddenstedt

Axel Ziegeler, OrtsW Riestedt

Reimund Mentzel, OrtsW Suderburg

André Pieper, OrtsW Bodenteich

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Reiner Teichmann, OrtsW Dalldorf-Grabau

Ottokar Schulze, OrtsW Rätzlingen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Eckhardt Meyer, OrtsW Hohnstorf

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Kreisfeuerwehr trifft Bundespolitik

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr

Berlin. Im Meinungsaustausch: Beim 11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten traf Hans-Jürgen Cordes, stellvertretender Kreisbrandmeister aus Brockhöfe, gestern (07.09.2016) auf Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Beide unterhielten sich unter anderem über das beherrschende Thema in Politik und Nachrichten, zu dem sich auch viele Feuerwehren engagieren: die aktuelle Flüchtlingssituation.

Live im politischen Zentrum der Bundeshauptstadt bot sich für Cordes und die Delegation des KFV Uelzen die Gelegenheit zum Erfahrungsgespräch mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden sowie rund 150 Feuerwehr-Führungskräften aus ganz Deutschland.

Heute (08.09.2016) steht der 6. Bundesfachkongress des deutschen Feuerwehrverbandes auf dem Programm. Hier geht es darüber hinaus um Empfehlungen für EU-Beschaffungen, Herausforderungen bei belastenden Einsätzen, Konzepte zur Mitgliederwerbung und die Socail-Media-Nutzung durch Feuerwehren. „Tolles Ambiente, super Wetter, klasse Stimmung, viele Eindrücke und neue Impulse“, fasst Hans-Jürgen Cordes seine bisherigen Eindrücke zusammen.

Neues Brandschutzmobil am Start: VGH übergibt 18-Tonner an Feuerwehr

Pressemitteilung der VGH:

Gesundheit schützen, Schäden begrenzen: Erfolgsmodell gemeinsamer Aufklärung wird mit moderner Technik fortgesetzt

Hannover. Im Beisein hunderter Gäste und Mitarbeiter haben die VGH Versicherungen heute ihr neues Brandschutzmobil an den Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV-NDS) übergeben. Mit dem knapp 15 Meter langen und 18 Tonnen schweren Sattelzug präsentierte der öffentliche Versicherer das speziell für die Brandschutzaufklärung entwickelte, bundesweit einmalige Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit.

Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Darunter waren führende Vertreter der Freiwilligen, Berufs- und Werkfeuerwehren, der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen, des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sowie Projektpartner und Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft. Musikalisch begleitete der Feuerwehrmusikzug der Region Hannover die Einweihung.

Auf dem Gelände der VGH-Direktion am hannoverschen Schiffgraben überreichte Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender der VGH, den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Karl-Heinz Banse, Präsident des LFV-NDS. Als Teil der traditionell engen Kooperation zwischen dem größten öffentlich-rechtlichen Versicherer in Niedersachsen und den Feuerwehren des Landes investierte die VGH einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein modernes Nachfolgemodell des ersten, in die Jahre gekommenen Brandschutzmobils.

Beide Partner stellen damit sicher, dass Feuerwehrkräfte die Bevölkerung auch künftig landesweit mit spektakulären Live-Experimenten, Bühnenaktionen, multimedialen Informationen und persönlichen Gesprächen über Brandverhütung und  -bekämpfung im Alltag aufklären können.

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren:
Rund 40 ehrenamtliche Mitglieder der beteiligten Kreisfeuerwehrverbände Nienburg, Diepholz und Verden stellen das Einsatzpersonal des in Nienburg stationierten Brandschutzmobils. Sie sind bereits als Brandschutzerzieher tätig und deshalb mit den Inhalten und der Vermittlung entsprechender Aufklärung bestens vertraut. Um den Präsentatoren – in der Regel drei Feuerwehrkameraden – die Arbeit zu erleichtern, wurden moderne Kommunikationsmittel und einfache Bedienbarkeit der Technik in den Mittelpunkt des überarbeiteten Konzepts gestellt.

Multimedia bestimmt den sogenannten Showroom mit drei integrierten Bildschirmen. Dort werden die Besucher durch eine virtuelle Wohnung geführt. Ob Haartrockner, Lampen, Akkus, Wäschetrockner, eine vergessene Herdplatte oder die überlastete Mehrfachsteckdose: Vom IFS erstellte Kurzfilme und Infotafeln beschreiben die gefährlichsten Brandrisiken im Haushalt, dokumentieren eindrucksvoll die Folgen und weisen auf wirksame Möglichkeiten der Prävention hin. Ein Touchscreen bietet die Möglichkeit, das erworbene Wissen anschließend zu überprüfen.

Aufklärung mit Action:
Besonders publikumswirksam sind die Live-Vorführungen vor dem Info-Truck. Dabei geht es heftig, aber kontrolliert zur Sache: Bildschirmgeräte brennen, Spraydosen bersten, Klebstoff und Benzinreste fangen Feuer, das Fett im Kochtopf entzündet sich. Weil die falsche Reaktion im entscheidenden Moment lebensgefährliche Folgen haben und auch den materiellen Schaden erheblich verschlimmern kann, demonstrieren die Experten, wie solche Brände im Ernstfall richtig gelöscht werden.
Traditionelle Kooperation für das Gemeinwohl:

VGH-Chef Hermann Kasten: „Seit 2002 war unser erstes Brandschutzmobil niedersachsenweit an 744 Tagen in 275 Städten und Gemeinden im Einsatz. Das positive Echo, das die Feuerwehrkameraden und wir von tausenden Bürgern vor Ort erfahren, ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, dieses gemeinwohlorientierte Projekt gemeinsam fortzusetzen.“ Die Unterstützung der Feuerwehr ist seit 266 Jahren fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der VGH. Das Wohl und der Fortbestand der heute mehr als 3.300 Feuerwehren in Niedersachsen, so Kasten, sei ein wichtiges Anliegen.

Neues Konzept und moderne Technik erreichen mehr Zuschauer:
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse: „Das neue Präsentationskonzept des Brandschutzmobils mit moderner Licht- und Medientechnik und einer professionelleren Tonanlage macht die Arbeit um einiges angenehmer und für den Zuschauer viel spannender. Dank der ausklappbaren Bühne erreichen wir außerdem ein viel größeres Publikum. Mit etwas Glück begeistern wir nebenbei auch den ein oder anderen Nachwuchs für den Einsatz in unseren Freiwilligen Feuerwehren oder den Berufs- und Werkfeuerwehren.“

Erste Einsätze im September:
Feuertaufe des neuen Brandschutzmobils ist am 4. September beim Kreisfeuerwehrtag in Hambühren im Landkreis Celle. In der Landeshauptstadt Hannover fährt der Sattelzug erstmals am 17. September vor, zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hannover-Anderten. Im Schnitt wird das Fahrzeug auch künftig jährlich bis zu 50-mal auf Tour gehen.

Über die VGH Versicherungen:
Die VGH ist der größte Versicherer in Niedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen. Rund 4.500 Mitarbeiter sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig, darunter etwa 500 selbstständige Versicherungskaufleute und ihre Mitarbeiter. Gemeinsam mit den beiden VGH-Kooperationspartnern, den Sparkassen und der LBS, bilden sie ein flächendeckendes Servicenetz zur Betreuung von rund 1,8 Millionen Kunden. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet.
Mehr Informationen: www.vgh.de

Über den LFV-NDS:
Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen  (LFV-NDS) ist der Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufs- und der Werksfeuerwehren im Land Niedersachsen. Die Angehörigen der Feuerwehren sind über die 55 Kreisfeuerwehrverbände (KFV) im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen organisiert.

Aufgaben:
Kernaufgabe ist die Vertretung der Feuerwehren gegenüber staatlichen und kommunalen Aufgabenträgern auf Landesebene.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hat folgende satzungsmäßige Aufgaben:

  •  Vertretung der Interessen der Feuerwehren
  • Förderung des Feuer- und Brandschutzes
  • Pflege der Grundsätze des Feuerwehrwesens und der Herstellung kameradschaftlicher Verbindungen zwischen den Feuerwehren durch gemeinschaftliche Veranstaltungen
  • Ausbau der sozialen Fürsorge auf den Gebieten der Unfallverhütung, der Unfallversicherung und sonstiger sozialer Einrichtungen
  • Förderung der Aus- und Fortbildung, Brandschutzerziehung, Jugendfeuerwehren und des Feuerwehr-Musikwesen
  • Organisation des Feuerwehr-Flugdienstes
  • Zusammenarbeit mit allen am Brandschutz interessierten und für diesen verantwortlichen Stellen, Organisationen und anderen Feuerwehrverbänden

Politische Mitbestimmung
Das Niedersächsische Brandschutzgesetz verpflichtet das Land, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor allgemeine Regelungen erlassen werden, die die Feuerwehren betreffen.
Mehr Informationen zum Landesfeuerwehrverband Niedersachsen erhalten Sie hier: www.lfv-nds.de

Text: VGH Unternehmenskommunikation

Unterrichtsraum gegen Feuerwache eingetauscht

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ebstorf (ffpr). Dieses Mal rückten die Schulkinder aus. Zwei Schulklassen der Ebstorfer Mauritius Grundschule mit zusammen 49 Kids machten sich in den vergangenen Wochen auf den Weg in die Sprengelstraße. Das Ziel: das Feuerwehr-Gerätehaus. Anstelle der Lehrer unterrichtete hier der Feuerwehrmann Tobias mit seinen beiden Helfern Florian und Bernd an zwei Tagen die Kinder im Fach „Brandschutzerziehung“.

Was dabei in der Theorie alles angesprochen wurde, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Denn natürlich gab es zunächst eine Einführung über die Arten und die Aufgaben der Feuerwehr – hier speziell der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf. Viel spannender waren aber die lebendigen Hinweise und Vorführungen, wie man sich im Fall eines Brandes verhält, was man bei der Wahl des Notrufes 112 alles sagen muss und wie dann die Feuerwehrleute alarmiert werden. Hierbei durften sich die Kleinen auch einmal mit Hilfe einer Telefonanlage praktisch ausprobieren.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf
Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Chemie und Physik spielten eine Rolle, als es darum ging, was die Voraussetzungen für eine Verbrennung sind, in welche Arten bzw. Brandklassen Feuer unterteilt werden und was passiert, wenn man dann den Flammen mit falschen Löschmitteln zu Leibe rückt. Dabei sorgten Vorführungen einer Mehlstaubexplosion und eines Fettbrandes nicht nur bei den Viertklässlern für Erstaunen.

Neben der Schutzbekleidung von Feuerwehrleuten und der Bedeutung von Atemschutzgeräten standen dann natürlich auch die Einsatzfahrzeuge auf dem Stundenplan. Welches Kind träumt nicht davon, einmal eines der roten Löschfahrzeuge zu erklimmen und den Schalter des Blaulichtes zu betätigen. Rundum also eine Klasse Sache, dieser praxisnahe Unterricht. Und so fiel dann auch das einhellige Fazit aus: Bei der Feuerwehr gibt’s immer Action

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Im Anschluss an die Ortsbrandmeisterdienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen folgte am Samstag, den 20.02.2016, traditionell gleich der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. Die Delegierten der 112 Ortswehren lauschten dem Vorsitzenden Helmut Rüger, welche zunächst die geladenen Gäste aus Feuerwehr, Politik, Verwaltung und befreundeter Organisationen formell begrüßte.

Die ersten Tagesordnungspunkte wie Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bericht des Kassenwartes, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Genehmigung des Haushaltsplanes 2016 und Wahl eines neuen Kassenprüfers konnten schnell und unkompliziert bewältigt werden. Auch die Personalentscheidungen, wo der Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius, Kreisstabführer Heiko Schwieger und Referent für Öffentlichkeitsarbeit Arne Lehmann in ihren Ämtern bestätigt wurden, konnten schnell abgearbeitet werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anträge und Anregungen kam dann das erste Mal etwas Spannung im Saal auf. Helmut Rüger selbst formulierte einen Antrag. Der derzeitige Regierungsbrandmeister und ehemalige Vorsitzende Dieter Ruschenbusch sollte als Ehrenvorstandsmitglied in den Kreisfeuerwehrverband aufgenommen werden. Einstimmig votierte die Versammlung dafür. Dieter Ruschenbusch bedankte sich und freute sich zugleich über die Möglichkeit, auf die Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis auch über den  Kreisfeuerwehrverband weiter Einfluss nehmen zu können.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (20)

In seinem Bericht des Vorsitzenden ging Helmut Rüger gezielt auf derzeitige Projekte des Verbandes ein. Gute Vorbereitung und die Mitarbeit vieler Kameraden haben beispielsweise die Feuerwehr-AG in der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen bereits jetzt zu einem Erfolg gemacht. Durch die Mitarbeit der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen habe der Hauptverantwortliche Uwe Frommhagen leichten Zugriff auf Gerät. Unterstützt von Nina Frommhagen und dem FSJler Tibor Skretzka sowie der Lehrerschaft wachse das Projekt.

Die Einführung des freiwilligen sozialen Jahres im Feuerwehrwesen auf Ebene des Landkreises war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Feuerwehr sei sehr vielfältig. Über das FSJ können junge Menschen bei ihrer Berufswahl in eine feuerwehrfördernde Richtung geleitet werden. Helmut Rüger wünschte sich, dass dieses Projekt auch weiterhin beim Land Niedersachsen Unterstützung finden würde. Die Nachfolgestelle ab September 2016 ist bereits ausgeschrieben. Interessierte finden die Anzeige des Landkreises im Jahresheft 2015 zur diesjährigen Dienst- und Delegiertenversammlung.

Bei dem noch relativ frisch installierten Organ des Beirates sah der Vorsitzende Helmut Rüger noch Luft nach oben. Dennoch wurden bereits jetzt Ideen in die Verbandarbeit hineingetragen, von denen alle Beteiligten profitieren würden. Mit Frau Köhn konnte man eine kompetente Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gewinnen. Hier wünschte sich der Vorsitzende zukünftig gemeinsam den feuerwehrrelevanten Themen noch mehr Relevanz in der Öffentlichkeit einzuräumen.

Besonders erfreut zeigte sich Rüger über den neu besetzten Führungskreis der Jugendfeuerwehr. Die Unterstützung der Kreisfeuerwehr bei zukünftigen Zielen sei bereits jetzt garantiert. Helmut Rüger wünschte sich darüber hinaus noch die Unterstützung aller Einsatzabteilungen. Eine einfachere Möglichkeit kompetentes und ausgebildetes Personal in die aktive Feuerwehr zu bekommen, gebe es nicht.

Beim Thema Kreisausbildung war Helmut Rüger stolz über einige Neuerungen berichten zu können. 2016 wird es erstmals einen Lehrgang Absturzsicherung geben. Außerdem wird die Fortbildung ELW 2 analog zum kreisweiten Funkkonzept durchgeführt. Die Prüfung der Ausbildungsstätte zur Durchführung eines Truppführerlehrganges auf Kreisebene wurde ebenfalls angeschoben. Helmut Rüger war sich sicher, dass der Landkreis die Formalien erfüllen wird. In diesem Zusammenhang machte Helmut Rüger noch deutlich, dass man die Truppführerausbildung ganz klar im Verantwortungsbereich der NABK sehe. Die derzeitige Lehrgangszuweisung mache jedoch parallele Bestrebungen notwendig. Ansonsten könne man die derzeitigen Standards nicht halten. Helmut Rüger untermauerte seine Ausführungen mit den deutlichen Worten: „Wer nicht ständig versucht sich zu verbessern, hört sehr schnell auf gut zu sein. Und wir wollen und müssen ja mindestens gut sein.“

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (3)

Aus gegebenen Anlass ging Helmut Rüger auch auf die Durchführung der Kreisleistungswettbewerbe 2016 in Wellendorf ein. Er berichtete, dass es ab sofort kein Ehrengericht für strittige Wertungsentscheidungen mehr geben werde. Unter der Leitung des Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper werden zukünftig ausschließlich die Bahnleiter über die Proteste der einzelnen Wettbewerbsgruppen entscheiden. Darüber hinaus werde es wieder eine Gruppenführerbesprechung geben, in der häufige Fehler im Vorfeld besprochen werden sollen. Diese Besprechungen werden einmal morgens und einmal mittags durchgeführt. Außerdem macht Helmut Rüger deutlich, dass man für weitere Anpassungen bei Ablauf und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages grundsätzlich offen für Gespräche sei. Er bittet um kurze formlose Mails. Als letzten Punkt zum Kreisfeuerwehrtag machte Helmut Rüger deutlich, dass dieser Tag eine der besten Möglichkeiten des Jahres sei, die Feuerwehren den Bürgern im Landkreis näher zu bringen. Dies gelte gerade bei der Siegerehrung. Helmut Rüger habe sich im letzten Jahr, beim Kreisfeuerwehrtag in Römstedt, über das disziplinierte Verhalten der Anwesenden Gruppen gefreut.

Die letzten Worte seines Jahresberichtes widmete Helmut Rüger dann wieder der direkten Verbandsarbeit. Das niedersächsische Brandschutzgesetz werde wieder reformiert. Hier vertraue er auf die Organisationsstrukturen des Landesfeuerwehrverbandes, wünsche sich aber auch kürzere Entscheidungsprozesse, damit die Wünsche des Verbandes auch auf Landesebene Gehör finden können. Zweifel am Erfolg bei der Reform des Gesetzes und der dazugehörigen Feuerwehrverordnung im Sinne der Freiwilligen Feuerwehren hatte er aber nicht. Helmut Rüger begründet seinen Optimismus mit dem Jahresmotto: „Vielfalt ist unser Stärke“.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2015 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Oldenstadt den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Stadensen sowie Stöcken-Rätzlingen geehrt.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (24)

Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann griff zunächst das Einsatzjahr 2015 in ihrem Grußwort auf. Es sei zwar nicht so spektakulär wie das Vorjahr mit beispielsweise dem Nord-Zucker-Silo-Brand gewesen, trotzdem war es aber nicht weniger gefährlich. Von der Leistungsbereitschaft bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme war sie besonders beeindruckt. Nicht viele Organisationen seien in der Lage innerhalb von 48 Stunden eine Notbeherbung für über 500 Flüchtlinge bereit zu stellen. In diesem Zusammenhang bat Sie die Anwesenden, in den Flüchtlingen keine Last sondern eine Chance zu sehen. Außerdem forderte Sie, dass in die Ausrüstung der Feuerwehren weiter investiert werden müsse. Ein bundespolitisches Thema sei hier der Einsatz von Feuerwehrdrohnen. Alle im Saal können beruhigt sein, Sie tue alles, damit die Rechte der Feuerwehren im Einsatzfall nicht unnötig beschnitten werden. Frau Lühmann bendete ihr Grußwort noch mit zwei Danksagungen. Zunächst dankte Sie den Brandschutzerziehern für ihre unermüdliche und wichtige Arbeit. Den anderen Dank widmete Sie den Männern des Musikzuges Suhlendorf, die die Veranstaltung sogar mit Gesangseinlagen betüchtigten.

Auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte überbrachte ein Grußwort. Er schilderte die politische Lage: “Derzeit undurchsichtig”. Da sei es umso wichtiger, dass die Feuerwehren des Landkreises Uelzen Einsatzbereitschaft signalisieren. Insbesondere die Vielfältigkeit der Tätigkeiten, die auf der heutigen Veranstaltung, aber auch auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr, präsentiert wurden, seien beeindruckend. Die Notfallseelsorge beispielsweise sie ein weiteres bisher unbenmerktes Glied in der langen Hilfskette. Neben der Befürwortung des Breitbandausbaus, wo Uelzen eine Vorreiterstellung einnehme und den Bau der A39 ging Henning Otte auch noch auf die Haushaltspolitik des Kandes Niedersachsen ein. 20 Mio Euro seien für den Ausbau der NABK eingeplant. Otte sprach seine Hoffnung aus, dass diese Gelder für die Sache und nicht für Wahlgeschenke ausgegeben werden.

Der Notfallseelsorger Lars Neumann überbrachte die Grüße des Probst Hagen.

Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch bedankte sich insbesondere für die Aufnahme in den Ehrenvorstand.

Überraschend für alle wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen zunächst der ehemalige Kreisbrandmeister Fritz Thiele aufgerufen. Er wurde vom Landesfeuerwehrverband für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Aber nicht nur langjährige Verdienste sollten geehrt werden. Besonders die derzeit aktiven Einsatzkräfte sollten Anerkennung für ihr Engagement erhalten. Insgesamt wurden 11 verdiente Kameraden mit besonderem Engagemnet geehrt. Eine detaillierte Auflistung befindet sich am Ende dieses Berichtes.

2016-02-20 Ehrungen
(v.l.n.r.) Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Dirk- Walter Ritz, Reinhard Sopniewski, Egbert Rabenstein, Jens Friedmann, Michael Porsch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze: Andreas Eder, Marcus Daasch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber: Heinz Sander, Detlef Reinke; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Thomas Lampe, Hans-Jürgen Lehmann

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort und forderte in diesem Zusammenhang, dass man bei der Neuanschaffung der KatS-Fahrzeuge nicht nachlässig werden dürfe. Er fand, dass 2015 ein gutes Jahr für die Feuerwehren war und wünschte für die Zukunft “Alles Gute”.

Die Ehre der Schlussrede hatte in diesem Jahr der 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er wünschte allen Funktionern viel Freude und Erfolg bei Ihren Aufgaben und beglückwünschte die Geehrten. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (7)

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes war die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden für besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Dirk- Walter Ritz, OrtsW Molzen

Reinhard Sopniewski, OrtsW Hansen

Egbert Rabenstein, OrtsW Rätzlingen

Jens Friedmann, OrtsW Niendorf II

Michael Porsch, OrtsW Langenbrügge

2016 LFV Silber

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze, welches an Kameraden mit besonderem Engagement oder besonderen Verdiensten verliehen wird, erhielten

Andreas Eder, OrtsW Bodenteich

Marcus Daasch, OrtsW Uelzen

2016 Land Bronze

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragende Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Heinz Sander, OrtsW Hohenbostel

Detlef Reinke, OrtsW Scharfwedel

2016 Land Silber

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten

Thomas Lampe, OrtsW Reinstorf

Hans-Jürgen Lehmann, OrtsW Barum

2016 DFV Ehrenkreuz Bronze