Archiv der Kategorie: Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr Bad Bevensen spendet 1.100 Euro für Kinderkrebsstiftung

Text und Foto: A. König

Bad Bevensen (ffpr). Das Jugendfeuerwehren bei Spenden bedacht werden, liest man schon mal gelegentlich in Zeitungen und im sozialen Netzwerk. Das jedoch die Jugendfeuerwehr selber spendet, ist eher ungewöhnlich. Ganz besonders wenn es sich um einen vierstelligen Betrag handelt. So geschehen in Bad Bevensen.

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Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Ebstorf – Nachwuchsbrandschützer zeigen ihr Können

Text und Fotos: Philip Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Ebstorf (ffpr). Am 4. November 2017 standen 69 Nachwuchsbrandschützer aus sechs Ortsfeuerwehren ganz im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von zahlreichen „Prüfern“. Doch was war los im Gerätehaus der Feuerwehr aus Ebstorf? Kinder und Prüfer, passt das zusammen? „Aber ja“, sagt Jugendfeuerwehrwart Nils Ortmann und zeigt auf eines der Kinder, welches stolz „wie Oskar“ vorbei am roten Feuerwehrfahrzeug geht und kurz davor erfahren hatte, dass es die Jugendflamme der Stufe 1 bestanden hat. Ortmann und sein Team hatte die Veranstaltung in Ebstorf hervorragend organisiert. Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 in Ebstorf – Nachwuchsbrandschützer zeigen ihr Können weiterlesen

Bevensener Werbegemeinschaft unterstützt Feuerwehrnachwus

Bericht und Foto: A. König (SG-Pressewert Feuerwehr Bevensen-Ebstorf)

Das gute Verhältnis zwischen der Werbegemeinschaft Bad Bevensen und der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen besteht schon seit Jahrzehnten und zeichnet sich durch vertrauensvolle Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft aus. Besonders mit den Kinder- und Jugendabteilungen der Feuerwehr Bad Bevensen fühlt sich die Werbegemeinschaft eng verwurzelt. Viele gemeinsame Projekte und Aktionen wurden bereits durchgeführt. Vom Lichterglanz bis zur Gewerbeschau ist die Feuerwehr bei vielen Veranstaltungen der Werbegemeinschaft beteiligt und unterstützt gerne wo es geht.

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Friedrich-Wilhelm Sündermann, besuchte am letzten Wochenende einen Dienst der Jugendfeuerwehr im Feuerwehrhaus Bad Bevensen. Bei dieser Gelegenheit überreichte er für die beiden Nachwuchsabteilungen eine Geldspende. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Bad Bevensen können sich über eine Spende in Höhe von je 100 Euro freuen.

Jugendwart Benjamin Thormählen und Fabian Krause, Betreuer der Kinderfeuerwehr, danken für diese tolle Unterstützung. Aktuell befinden sich über 60 Kinder und Jugendliche im Nachwuchsprogramm der Feuerwehr Bad Bevensen. Sündermann gratuliert zu der vorbildlichen Jugendarbeit und weiß, dass die Geldspende hier gut angelegt ist. Die Nachwuchsförderung liegt der Werbegemeinschaft besonders am Herzen.

Foto: Sündermann überreicht die Geldspende an Thormählen (mitte) und Krause (rechts)

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Dienstbesprechung der Kreisbrandschutzerzieher Niedersachsens

iBericht & Foto: A. Lehmann (Referent des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.)

Uelzen. Die meiste Arbeit der Kreisbrandschutzerzieher läuft im Hintergrund ab. Sei es die Terminkoordination mit Kindergärten, die Organisation von Fortbildungen oder die Beschaffung von Unterrichtsmaterialien, als Kreisbrandschutzerzieher hat man ein vielseitiges Aufgabenspektrum. Einmal im Jahr wird sich auf Landesebene zur Dienstversammlung getroffen. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit zum Austausch der Kreisverantwortlichen untereinander. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse gebündelt weitergegeben, diskutiert und optimiert.

Die diesjährige Dienstversammlung der Kreisbrandschutzerzieher fand am vergangenen Samstag, den 19. November 2016, in Uelzen statt. Kreisbrandmeister Helmut Rüger begrüßte zusammen mit dem Ortsbrandmeister der Scherpunktfeuerwehr Uelzen Reiner Seidel die Gäste. Meike Beinert führte die Anwesenden als Verantwortliche vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. durch die Tagesordnung.

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Die Kreisbrandschutzerzieher Niederschachsens in Uelzen… (Foto KFV Uelzen e.V.)

Die Brandschutzerzieher berichteten zunächst von Aktivitäten des vergangenen Jahres. Mit Ihrer Arbeit leisteten die Brandschutzerzieher einen wesentlichen Beitrag für die Brandsicherheit in ganz Niedersachsen. Von der Kinderkrippe bis zur Berufsschule wurden die Heranwachsenden für den Brandschutz sensibilisiert.

Nicht nur der Brandschutzerziehung, sondern auch der Aufklärung hatten sich die Brandschutzerzieher angenommen. Neben Brandschutzaufklärung bei Senioren und Menschen mit Behinderung berichteten die Brandschutzerzieher vermehrt auch von aktiver Aufklärung in Flüchtlingsunterkünften. Eine wichtige Sache, wie die Anwesenden bestätigten. Sprachliche Barrieren wurden mit Händen und Füßen überwunden. Die Aufklärungsmaßnahmen stoßen auf reges Interesse.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde als ausgewähltes Beispiel für die vielfältige Arbeit der Brandschutzerzieher das Uelzener Pilotprojekt „Feuerwehr AG“ in einer Kooperativen Gesamtschule präsentiert. Das Projekt befindet sich derzeit im dritten Durchführungsjahr. Schüler von der fünften bis zur achten Klasse werden im Rahmen eines freiwilligen Nachmittagsprogramms nicht nur an den Brandschutz, sondern auch an das Thema Feuerwehr herangeführt.

Vielfalt ist unsere Stärke! Mit diesem Jahresmotto umwirbt derzeit der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. die Vielschichtigkeit unserer Feuerwehren. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisbrandschutzerzieher konnte man einen Teil dieser Vielschichtigkeit erleben.

Gemeinsam in die Zukunft – Feuerwehren gründen ortsübergreifende Jugendfeuerwehr

Text: Arne Lehmann (OrtsW Barum), Bilder:Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

Vinstedt. Nun ist es kein Geheimnis mehr. Die Ortswehren Barum, Hohenbünstorf, Golste in Natendorf, Vinstedt sowie Tätendorf-Eppensen gehen zukünftig bei der Jugendarbeit gemeinsame Wege. Sie haben die „Jugendfeuerwehr um den Eschenberg„ gegründet.

Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren haben in der neuen Jugendfeuerwehr die Möglichkeit, mehrere Ortswehren gleichzeitig kennen zu lernen. Die gemeinsame Ausbildung der Feuerwehrmänner und -frauen von morgen schafft überörtliche Kameradschaft. Nebenbei wird wertvolles Hintergrundwissen zur Ausstattung der jeweiligen Nachbarwehren vermittelt. Der gemeinsame Übungsdienst bietet Abwechslung. Übungsabende werden in den verschiedenen Feuerwehrhäusern wechselseitig angeboten.

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Foto Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich die Jugendlichen gegenseitig ergänzen können. Denn auch bei der Jugendfeuerwehr hat die Löschgruppe als taktische Einheit Relevanz, weshalb man bei einem Übungsabend mindestens neun Jugendliche benötigt. Da sich in einem Ort aufgrund der vielseitigen Freizeitangebote nur selten diese Anzahl zusammenfindet, versprechen sich die Ortswehren durch die Bündelung ihrer Kompetenzen eine bessere Auslastung der Übungsabende. „Es ist für alle Beteiligten besser„, resümierte Jugendfeuerwehrwart Matthias Burmester bei der letzten Organisationssitzung. Eine höhere Teilnehmerzahl mache nicht nur den Erwachsenen, sondern vor allem den Jugendlichen mehr Spaß.

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Foto Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

Seit Anfang des Jahres trafen sich die Wehrführungen in regelmäßigen Abständen, um das visionäre Vorhaben in die Tat umzusetzen. Nachdem die Vorstellungen der einzelnen Ortswehren auf einen Nenner gebracht waren, wurden die jeweiligen Gemeindejugendwarte der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf um Rat gefragt. Die gewünschten Regelungen wurden protokollarisch festgehalten und in einer Absichtserklärung das Vorhaben dann schließlich der Samtgemeinde übergeben. Nachdem die Verwaltung kürzlich die offizielle Genehmigung erteilt hat, kann es nun endlich mit der eigentlichen Jugendarbeit losgehen.

Derzeit findet der regelmäßige Übungsabend der Jugendfeuerwehr jeden zweiten Donnerstag im Monat statt. Im Sommer wird dann regelmäßiger geübt. Der nächste Dienst ist am 10. November 2016. Interessierte Jugendliche können sich gerne bei den jeweiligen Ortswehren melden.

Jugendfeuerwehr Ebstorf backt mit Bürgermeister Uwe Beecken

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ebstorf. Vor einigen Wochen war es auf einem Freitagnachmittag irgendwie alles ein bischen anders als sonst bei der Feuerwehr Ebstorf. Was war passiert? Dort, wo sonst eines der    Einsatzfahrzeuge    der    ehrenamtlichen    Brandschützer    seinen    Stellplatz    in    der    großen    Fahrzeughalle    hat    und    an    Versorgungsleitungen    angeschlossen    ist,    standen    nun    Tische,    Wagen    mit    Blechen,    und    es    duftete    nach    frischem    Teig.    Der    Boden    war    leicht    bedeckt    mit    Mehlstaub.

    Doch    der    Reihe    nach.    Anfang    des    Jahres    hatte    der    ehemaligen    Gilde-Hauptmann    Uwe    Beecken    und    jahrlange    Förderer    der    Feuerwehr    des    Klosterfleckens    angeboten,    zusammen    mit    den    Kids    der    Jugendfeuerwehr    zu    backen.    Unter    anderem,    um    sich    für    die    Jahrzehnte    lange    Zusammenarbeit    zwischen    der    Gilde    und    Feuerwehr    zu    bedanken.    Gesagt,    getan,    so    ist    Uwe    wohl    treffend    zu    beschreiben.    Als    Bäckermeister    versteht    er    sein    Handwerk,    und    im    September    war    es    dann    soweit.    Mit    seinem    Trecker    und    einem    mobilen    Feldbackofen    rollte    Uwe    auf    den    Hof    der    Feuerwehr.    Ohne    viel    Gerede    ging    es    dann    auch    schon    los.    Zusammen    mit    seiner    Helferin    Kerstin    Frenzel    wurde    der    vorgefertigte    Teig    in    Form    von    Broten,    Schnecken    und    Pizzen    gebracht.    Wie    ein    Schwarm    von    fleißigen    Helfern    flitzen    die    Kids    samt    Betreuern    durch    die    Halle.    „Hier    noch    schnell    etwas    mehr“,    rief    Uwe.    An    anderer    Stelle    wies    er    kurz    darauf    hin,    den    Teig    nicht    allzu    lange    in    den    Händen    zu    halten,    da    er    sonst    zu    klebrig    wird.

Die    15    Jugendlichen    und    ihre    Betreuer    hatten    sichtlich    Spaß    beim    Backen.    Einer    der    Jugendlichen    sagte    mit    einem    Lächeln    im    Gesicht:    „Das    sieht    ja    hier    aus    wie    in    einer    großen    Bäckerei.“

Nach    und    nach    kamen    dann    die    prall    gefüllten    Backbleche    in    den    rund    200°C    heißen    Ofen.    Dann    hieß    es,    gespannt    auf    die    „Ergebnisse“    zu    warten.    Zwanzig    Minuten    später    war    es    dann    soweit.    Uwe    blickte    auf    die    ersten    Bleche.    Ein    kritischer    Blick    und    er    konnte    sagen:    „Es    ist    vollbracht.“    Nun    wurden    die    Bleche    wieder    aus    dem    Ofen    geholt.    In    der    „Feuerwehr-Backstube“,    in    der    bis    vor    wenigen    Augenblicken    noch    hektisches    Treiben    herrschte,    kehrte    Ruhe    ein.    Alle    Beteiligten    standen    mit    Tellern    in    der    Hand    vor    den    Blechen,    wo    ihre    Pizzen    warteten.    Am    Ende    waren    sich    alle    einig,    dass    das    Backen    mit    Uwe    einfach    klasse    war    und    gern    wiederholt    werden    könnte.    Auch    Uwe    freute    sich    sehr    über    die    positive    Resonanz    und    betonte    zugleich,    wie    wichtig    die    Arbeit    der    Jugendfeuerwehr    mit    den    Nachwuchsbrandschützern    ist.    „Ich    selbst    habe    vor    knapp    zwanzig    Jahren    bei    einem    Brand    feststellen    müssen,    wie    schnell    man    auf    die    ehrenamtlichen    Einsatzkräfte    angewiesen    sein    kann.    Ohne    Wenn    und    Aber    lassen    sie    oft    ihre    Arbeit    liegen,    um    anderen    Bürgern    zu    helfen.“    Das    war    allein    im    Klosterflecken    im    Jahr    2015    rund    80    Mal    der    Fall.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf
Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf
Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf
Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Uwe    Beecken,    der    zugleich    auch    als    Bürgermeister    im    Amt    ist,    betonte    zudem,    dass    er    sich    von    mehr Hausbesitzern wünschen würde, dem Förderkreis der Feuerwehr Ebstorf beizutreten. Oder sich gar selbst aktiv für seine Nachbarn und Mitmenschen einzusetzen.

Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen fährt Doppelsieg ein

Text und Foto: A. König

Kreisjugendfeuerwehrwettbewerb und Abnahme Brandfloh in Bad Bevensen

Bad Bevensen. Ein gewisser Geräuschpegel und Kinderlachen ist für den Sportplatz der KGS Bad Bevensen nicht ungewöhnlich. Wenn es sich aber um einen Sonntag handelt und sich zu diesen Geräuschen noch das Geklapper von Kupplungen von Feuerwehrschläuchen mischt, lässt das auf eine besondere Veranstaltung schließen. Schallende Lautsprecherdurchsagen vom Platz, Bratwurstgeruch, Kaffeeduft und die Spitze einer Hüpfburg, die über die Baumwipfel ragt, lassen letzte Zweifel weichen: Hier findet eine Großveranstaltung statt. So geschehen vergangenen Sonntag auf dem Gelände der KGS Bad Bevensen und dem dazugehörigen Sportplatz.

Die Jugendfeuerwehr Bad Bevensen war anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens  der diesjährige Ausrichter der Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbe des Landkreises Uelzen. Insgesamt folgten 19 Jugendfeuerwehren mit 23 startenden Gruppen der Einladung. Hunderte von Kindern und Jugendlichen bevölkerten den Sportplatz und das umliegende Gelände. Begleitet von vielen Betreuern, Elternteilen, Gästen oder einfach nur Zuschauern, die von dieser Veranstaltung erfahren haben.

Der Kreiswettbewerb ist für die jungen Brandschützer in zwei Aufgabengebiete aufgeteilt. Im sogenannten A-Teil muss die startende Jugendfeuerwehr möglichst fehlerfrei einen dreiteiligen Löschangriff aufbauen und dabei zeigen, dass alle feuerwehrtechnischen Kenntnisse vorhanden sind: Herrichten einer Wasserentnahmestelle, verlegen von Schlauchleitungen und anlegen von Knoten und Stichen sind nur einige Dinge der umfangreichen Tätigkeiten. Bei dieser Übung müssen die Trupps noch verschiedene Hindernisse überwinden wie zum Beispiel einen Graben überspringen, über eine Leiterwand klettern, durch einen Kriechtunnel kriechen und eine Hürde überqueren. Insgesamt also sehr anspruchsvoll. Beim B-Teil muss überwiegend das sportliche Können unter Beweis gestellt werden. Hier gilt es, bei einem Staffellauf über 400m eine möglichst schnelle Zeit zu erreichen. Auf dem Rundkurs müssen die neun Läufer neben dem Staffellauf verschiedenste Aufgaben aus dem Feuerwehralltag bewältigen. So zum Beispiel möglichst ordentlich einen C-Schlauch aufrollen, ein Strahlrohr an eine Schlauchleitung kuppeln oder mit einem Leinenbeutel ein Ziel treffen.

Gegen 10 Uhr startete die erste Gruppe in den Wettbewerb. Bei bewölktem Himmel, aber überwiegend gutem Wetter, konnten sich die Zuschauer ein Bild vom Leistungsstand der Jugendlichen machen. Alle Gruppen erfüllten mit beeindruckender Disziplin und hohem Ehrgeiz die geforderten Aufgaben. Am Ende konnte sich die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen mit 1410 Punkten durchsetzen. Stolz wurde bei der Siegerehrung der Wanderpokal entgegengenommen. Auf Platz zwei folgte die Jugendfeuerwehr Schwemlitz-Bankewitz mit 1385 Punkten. Die Jugendfeuerwehr Reinstorf schaffte mit 1382 Punkten den Sprung aufs Treppchen und belegte den dritten Platz.

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Zusätzlich zu den Wettbewerben gab es noch ein buntes Rahmenprogramm. Die Jugendfeuerwehr Feuerwehr Bad Bevensen hat eine Hüpfburg organisiert und ein Spiel ohne Grenzen mit insgesamt vier Stationen angeboten. Das kam bei den Kindern und Jugendlichen sehr gut an. Verschnauft wurde abseits des Sportplatzes auf den vielen Sitzgelegenheiten zwischen zahlreichen Speise- und Getränkeständen. Trotz des durchwachsenen Wetters war der Eisstand förmlich umzingelt und ständig belagert. Das Spiel ohne Grenzen konnte die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen ebenfalls für sich entscheiden und durfte sich verdienterweise Doppelsieger nennen.

Kurz nach 17 Uhr fand die Siegerehrung statt. Viele Gäste wie der Landrat Dr. Heiko Blume, der Kreisbrandmeister Helmut Rüger, Stadtbürgermeister Martin Feller und viele weitere, ließen es sich nicht nehmen Grußworte und Glückwünsche auszusprechen. Der ausgesprochene Dank und die Bewunderung für die vorbildliche Jugendarbeit richtete sich vor allem an die vielen Jugendwarte und Betreuer. Ebenso wurden die hervorragende Organisation und der reibungslose Ablauf der Veranstaltung gelobt. Die Jugendwarte der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen Benjamin Thormählen, Patrick Franceson und Annika Rühmann nahmen die anerkennenden Worte gerne entgegen. Ortsbrandmeister Matthias Wedel stellte nochmal klar, wie wichtig die Nachwuchsförderung ist. Nicht von ungefähr wird in Bad Bevensen auf eine erfolgreiche 50-jährige Jugendfeuerwehrgeschichte zurückgeblickt. „Die Kinder- und Jugendarbeit ist uns eine Herzensangelegenheit“ betonte Wedel. Insgesamt waren die Verantwortlichen der Kreisjugendfeuerwehr Uelzen mit den Ergebnissen der Gruppen und dem Verlauf des Wettbewerbs sehr zufrieden.

Am Vormittag wurde auf dem KGS-Sportplatz, neben dem laufenden Wettbewerb der Jugendfeuerwehr, noch der „Brandfloh“ der Kinderfeuerwehr abgenommen. Bei diesem Kinderfeuerwehr-Abzeichen handelt es sich um einen Ausbildungsnachweis für Mitglieder der Kinderfeuerwehren in Niedersachsen. Die Kinder mussten hierfür verschiedenste Aufgaben erledigen. An einer Station musste eine Kerze durch Entzug von Sauerstoff, unter zur Hilfenahme von einem Glas gelöscht werden. Der physikalische Vorgang musste zudem erklärt werden. Weiterhin sollten die Kinder drei brennbare Materialien einem geeigneten Löschmittel zuordnen. An einer anderen Station ging es um Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Teilnehmer sollten zeigen, dass sie einfache und wirksame Sofortmaßnahmen kennen und anwenden können, zum Beispiel wie die Notrufnummer lautet oder wie man kleine Schnittwunden erstversorgt. An drei weiteren Stationen mussten noch viele interessante Aufgaben gelöst werden. Bei allen Stationen stand der Spaß und das Teamwork an erster Stelle.

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Das Kinderfeuerwehrabzeichen Brandfloh wurde im Landkreis Uelzen erstmalig abgenommen. Anika Wolff, Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr, freute sich fast 50 Kinder aus insgesamt sechs Kinderfeuerwehren begrüßen zu dürfen. Alle Kinder bestanden die Abnahme und erhielten zum Abzeichen eine entsprechende Urkunde.

Unterstützt wurde die Feuerwehr Bad Bevensen bei der Abnahme des Brandflohs von der Feuerwehr Röbbel. Hierfür einen recht schönen Dank. Ebenso geht der Dank an die Feuerwehr Jelmstorf. Diese begleitete am Sonntag zeitgleich den Gemeindewandertag. Dieser endete auf dem Gelände der KGS endete. Viele Wanderer bekamen so mehr zufällig einen Einblick in die Jugendarbeit der Feuerwehr.

Villa Kunterbunt besucht Feuerwache

 Bericht: J.Schalwig Feuerwehr Hanstedt I

DRK-Kindergarten Hanstedt I besucht die Freiwillige Feuerwehr
Hanstedt I.

Mit großer Begeisterung machten sich 11 Kinder des DRK Kindergarten am Morgen des 08. Aprils im Rahmen ihrer Projektwoche „Feuerwehr“ auf den Weg zur Wache der Feuerwehr Hanstedt I. Jugendwart Christian Schuster sowie Maren Wille erwarteten die neugierigen Nachwuchsbrandschützer schon in voller Vorfreude. Bevor sie gemeinsam den Kindern die Gerätschaften sowie die Ausstattung einer Ortsfeuerwehr mit Grundausstattung zeigten, wurde ausgiebig im Schulungsraum der Feuerwehr gefrühstückt. Die Besichtigung und das „Probesitzen“ in den Fahrzeugen sowie die Ausrüstung eines Atemschutz-geräteträgers machten besonderen Eindruck. Spielerisch erlernten die Kinder wie wichtig es ist einen Notruf abzusetzen und sich vor Bränden zu schützen. Einen Simulierten Schuppenbrand mussten die Kinder mit Hilfe eines D-Rohres, der vergleichbar mit einem Gartenschlauch ist, löschen. Es hat allen sehr viel Spaß gemacht und eine Wiederholung der Besichtigung im kommenden Jahr ist schon in Planung.

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