Archiv der Kategorie: ST Uelzen

Kreisbereitschaft Süd zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in Hildesheim

Hinweis 31.07.2017, 16:50 Uhr:

Weitere Bilder vom Einsatzgeschehen unserer Kreisbereitschaft Süd in Hildesheim wurden in eine Bildergalerie im Servicebereich online gestellt. (Direktverlinkung)

Meldung 27.07.2017, 20:10 Uhr:

Nun ist es doch schon Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr. Nachdem die Kräfte unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Uelzen gestern Abend gegen 22:00 Uhr die vorherige Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Gifhorn abgelöst und mit den Arbeiten in den Einsatzabschnitten begonnen hatte, gab es nach einem langen Tag ab 1:00 Uhr nachts eine warme Mahlzeit von unserem Logistikzug. Auf dem Speiseplan stand Rindfleischnudeltopf. Danach ging es stramm weiter mit den Tätigkeiten. Die Lage vor Ort kann als angespannt bezeichnet werden. Daher wurde die Produktion der Sacksäcke an der Befüllstation erhöht. Einer unserer Züge wurde von hier aber in das Schadensgebiet am Ufer der Innerste verlegt, da hier die Reihen der Sandsackverwallungen erweitert bzw. erhöht werden sollten. Dafür mussten die Sandsäcke von den Abladestationen zum Weitertransport in Schaufellader verladen werden. Die Erschöpfung durch die körperlichen Arbeiten standen den Einsatzkräften zunehmend ins Gesicht geschrieben. Dazu die aufkommende Müdigkeit; denn – wenn überhaupt – war lediglich Zeit für ein abwechselndes kurzes Nickerchen.

Dennoch: Die Motivation der Kräfte blieb erhalten, sowohl durch das Frühstück um 7:00 Uhr morgens, als auch durch den ungeheuer positiven Zuspruch der Bevölkerung. Lobenshymnen, Dankesworte und Verpflegung durch Kuchen und Süßigkeiten waren nur einige Beispiele hierfür. Bei einem am Morgen stark zunehmenden Medieninteresse hatten Einsatzkräfte unserer KFB nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hildesheim die Gelegenheit, live in Wort und Bild über ihre einzelnen Tätigkeiten zu berichten und somit den Daheimgebliebenen zu zeigen, woraus ihre Unterstützung für die Stadt Hildesheim bestand. Eine tolle Form beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit! Im Laufe des heutigen Vormittags gab es erste Signale für eine nahende Ablösung der KFB Uelzen. Ab 11:00 Uhr war es schließlich soweit. Eine KFB aus dem Kreis Northeim übernahm sukzessive die Ablösung unserer Einheiten in beiden Einsatzabschnitten, sodass um 13:00 Uhr der geordnete Abmarsch aus dem Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erfolgte. Inzwischen sind alle Einheiten wieder an ihre Standorte zurück gekehrt, und unsere Helfer können nun die langersehnte Erholungsphase antreten.

Meldung 26.07.2017, 23:07 Uhr:
Gegen 20:30 Uhr hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Uelzen den Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erreicht.

Von hier aus ging es unmittelbar weiter zum Bauhof der Stadt Hildesheim. Dort sollen die Kräfte einer KFB aus dem Landkreis Gifhorn abgelöst werden. Nach einer Einweisung in die Lage und die Örtlichkeiten wird der Logistik-Zug unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft die Versorgung und Verpflegungsstelle vorbereiten. Die Führungs- und Kommunikationskomponente ging in Stellung und baute sich auf dem Bauhofgelände auf. Hier übernehmen die Züge 1+2 die Befüllstation von Sandsäcken. Kräfte der Feuerwehr arbeiten dabei mit zivilen Helfern Hand in Hand.

Darüber hinaus kommt schweres Gerät wie Schaufellader zum Einsatz. Der Zug 3 wiederum verlegte seinen Standort an einen Einsatzort in der Südstadt, wo die Wohngebiete an den mit Sandsäcken geschützten Ufern der Innersten durch Patrouillengänge kontrolliert werden. Als Pressesprecher sind wir hier Ansprechpartner der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Medienvertreter und die Bevölkerung. Sollte sich die Lage ändern oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, melden wir uns im Laufe der Nacht wieder.

 Meldung 26.07.2017, 19:08 Uhr:
Um 17:30 Uhr rückten fünf Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der im Hochwassergebiet Südniedersachsen tätigen Einsatzkräfte aus. Ziel ist zunächst die Stadt Hildesheim, wo um 22 Uhr die Ablösung erfolgen soll. Insgesamt sind aus dem Kreis circa 130 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen unterwegs.
 
Weitere Infos folgen.

Vollsperrung nach schwerem LKW-Unfall auf der L233

Text: Tom Reher, Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf, Fotos: Philipp Schulze, Pressesprecher Feuerwehr SG Bevensen-Ebstorf

Oetzfelde (fpr). Zu einem schweren LKW-Unfall auf der Landesstraße L233 zwischen Oetzfelde und Velgen wurden heute (24. Juli 2017) am späten Nachmittag Feuerwehr- und Rettungskräfte alarmiert. Gegen 16:40 Uhr war kurz vor dem Ortseingang von Oetzfelde ein aus Richtung Lüneburg kommender Sattelzug in den rechten Seitenstreifen geraten, hatte Straßenbäume touchiert und war ins Schleudern gekommen. Geistesgegenwärtig versuchte der Fahrer gegenzulenken. Dabei stellte sich der Lastzug quer zur Fahrbahn und kollidierte auf der Gegenseite frontal mit einer Birke. Die Ladung des Sattelaufliegers – rund 2.600 Bierkisten auf Paletten von einer Brauerei aus dem Norden – rutschte von der Ladefläche und zerbarst auf der Fahrbahn.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Der 52-jährige Fahrer war in seiner Kabine eingeklemmt, da sich die Fahrertür aufgrund der Hanglage nicht öffnen ließ. Zum Glück hatte er nach erstem Augenschein nur eine leichte Kopfverletzung. Er wurde von Ersthelfern betreut, die auch den Notruf absetzten, bis nach kurzer Zeit die ersten Einsatzfahrzeuge am Unfallort eintrafen. Feuerwehrleute aus dem Klosterflecken sorgten zunächst mit Spaten und Schaufeln dafür, dass der LKW-Fahrer aus seiner Kabine befreit und dem DRK-Rettungsdienst übergeben werden konnte. Nach Aufnahme der Personalien durch Polizeibeamte aus Ebstorf wurde der Mann mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Uelzener Klinikum transportiert.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der Erstmeldung „Schwerer LKW-Unfall mit eingeklemmter Person“ wurden zusätzlich zur Freiwilligen Feuerwehr Ebstorf auch weitere Einheiten der Nachbarwehr Wriedel-Schatensen sowie aus Uelzen zur Einsatzstelle beordert. Letztere konnten jedoch auf der Anfahrt wieder umkehren. Auch der zunächst abgehobene Rettungshubschrauber aus Uelzen konnte beidrehen. Auslaufende Kühlflüssigkeit aus der Zugmaschine wurde aufgefangen. Nach den Rettungsmaßnahmen ergriffen die Feuerwehrkräfte beider Wehren bis 19:00 Uhr erste Aufräumarbeiten, indem sie die Bierkisten auf Paletten stapelten, die Fahrbahn fegten und Ölbindemittel ausstreuten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Zusätzlich zur Straßenmeisterei Uelzen wurde zur Bergung des 40 Tonnen-Lasters eine Fachfirma aus Lüneburg mit einem Spezialkran hinzugezogen. Nach Einschätzung der Polizei werden die Bergungs- und Aufräumarbeiten, die derzeit noch andauern, aber nicht vor Mitternacht abgeschlossen sein. Es wurden örtliche Umleitungen eingerichtet. Besonders prekär ist, dass die L233 selbst eine aktuelle Umleitung in Richtung Süden der im Bau befindlichen Bundesstraße 4 von Uelzen nach Lüneburg darstellt. Der verunglückte Daimler-Sattelzug einer Spedition aus Schleswig-Holstein erlitt einen Totalschaden. Daher beziffern Polizei und Feuerwehr-Einsatzleitung den Sachschaden zusammen mit der Ladung auf mindestens 100.000 Euro.

Im Einsatz befanden sich fast 30 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen der Wehren Ebstorf und Wriedel-Schatensen, eine hauptamtliche Rettungswagenbesatzung aus Ebstorf und der organisatorische Leiter des DRK-Rettungsdienstes sowie zwei Streifenwagen der Polizei aus Ebstorf und Bad Bevensen. Dazu die auf Anfahrt befundenen Kräfte der Feuerwehr aus der Kreisstadt Uelzen.

Umfrage für Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen

Als Feuerwehrmänner und -frauen sorgen wir Tag für Tag dafür, dass im Fall der Fälle schnelle Hilfe vor Ort eintrifft. Doch auch wir spüren den demografischen Wandel, die größer werdenden Belastungen durch das Ehrenamt und am Arbeitsplatz. Es stellt sich folglich die Frage, wie die Freiwilligen Feuerwehren dauerhaft in ihrem Bestand und ihrer Funktionsfähigkeit gesichert werden können. Was muss sich also ändern, damit auch in Zukunft die Feuwehr kommt wenn es brennt oder andere Hilfe gefragt ist.

Initiiert und unterstütztdurch durch den Beirat des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen (Vorsitzender Landrat Dr.Heiko Blume), begleitet von Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport erarbeitet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg daher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren, die den Bestand und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sichern sollen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Freiwilligen Feuerwehren selbst als auch insbesondere auf die Gemeinden und Unternehmen.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich und dauert ca. 15 Minuten: LINK ZUR UMFRAGE

Die Umfrage läuft bis zum 18. August 2017 und betrifft alle Feuerwehrmänner- und frauen aus dem Landkreis Uelzen. Die Angaben werden anonym erfasst und nur für dieses Projekt verwendet.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Akzeptanz des Engagements von Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen zu erhöhen bzw. wie dieses Engagement als Wettbewerbsvorteil, bspw. in der Mitarbeiterakquisition, genutzt werden kann.

Als wesentliche Leitfragen sind folglich zu nennen:

  • Welche Probleme können in Unternehmen (v. a. KMU) durch das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Freiwilligen Feuerwehren entstehen? Wie stark beeinträchtigen diese die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens?
  • Welche Faktoren führen zu einer Akzeptanz von ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen?
  • Welche innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen müssen bzw. können angepasst werden, um die Akzeptanz zu erhöhen?
  • Wie lässt sich die Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen als Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen nutzen? Welche Marketingstrategie ist hierfür zielführend?
  • Welchen Beitrag können Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren selbst dazu leisten?
  • Welche übertragbaren Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen

 Informationen zum Kreisfeuerwehrtag am 26. August 2017:

  • drei Bahnen für die Leistungswettbewerbe
  • Ausstellung Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen – in der Mittagspause: Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Sport Jongleure Dreilingen
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von den Dreilinger Sport Jongleuren e.V.
  • bereits erste Teilnehmer vom Landeshüten der Schäfer
  • Ausklang am Abend mit gemütlichem Beisammensein und Feuershow der Sport Jongleure Dreilingen

Anfahrtsskizze:

 Landesausscheidungshüten der Schäfer am 26./27. August 2017:

  • Unterstützung durch den Schäferhundeverein aus Munster
  • erste Wettbewerbe bereits am 26. August
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von der Dorfgemeinschaft Dreilinge-Niebeck e.V.

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Heftiges Unwetter sorgt für hunderte Feuerwehreinsätze im Kreis Uelzen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Landkreis. Ein schweres Unwetter mit Orkanböen sorgte am Donnerstag (22. Juni 2017) ab den Mittagsstunden für hunderte Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren im gesamten Landkreis Uelzen. Während der Sturm von Norden kommend über das Kreisgebiet zog, gingen in der Einsatzleitstelle die ersten Notrufe ein.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Hauptsächlich waren es Bäume und größere Äste, die auf Ortsverbindungen, Kreis- und Bundesstraßen, Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge stützten. Diese mussten durch die ehrenamtlichen Brandschützer und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) klein gesägt und beseitigt werden. Zu besonders tragischen Einsätzen kam es in der Ortschaft Holdenstedt. Ein 50 Jahre alter Mann wurde bei dem Versuch, in seinem Van Schutz vor dem Wetter zu suchen, in seinem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum getroffen und verstarb noch an der Einsatzstelle. Seine Ehefrau, die sich mit im Kleinbus befand, erlitt leichte Verletzungen. Unweit entfernt wurde fast zeitgleich eine Radfahrerin von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer Verletzt.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der zahlreichen Einsätze, die sich über das gesamten Kreisgebiet großflächig verteilten und für ein sehr hohes Notrufaufkommen sorgten, wurde im Kreishaus ein sogenannter Führungsstab eingerichtet, um die Schadensstellen aufzunehmen, zu bewerten und die entsprechenden Einsatzkräfte zu koordinieren. Hier kam auch wie bei den starken Schneefällen Anfang November 2016 der Einsatzleitwagen (ELW 2) zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde am Kreishaus aufgestellt und von dort aus wurden in die verschiedenen Gemeinden hin die Einsätze verteilt, damit sie vor Ort von den entsprechenden Feuerwehren abgearbeitet werden konnten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

„Ein solche Unwetterlage hat wieder deutlich gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt für das Allgemeinwohl der Bürger ist“, sagte Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Hunderte Einsatzkräfte waren teilweise über zehn Stunden im Dauereinsatz. „Das kann man gar nicht genug würdigen“, so Rüger weiter.

 

Verkehrsunfall zwischen Hansen und Bohlsen

Text: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr

Am Morgen des 07.05.2017 kam es gegen 04.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Ortsverbindung zwischen Hansen und Bohlsen. Ein PKW war von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und auf der Seite liegen geblieben. Im PKW befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwei Personen. Der Fahrer konnte das Unfallfahrzeug selbstständig verlassen. Der Beifahrer musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Beide Insassen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus Uelzen eingeliefert. Der Einsatz unter Einsatzleiter Reinhard Sopniewski dauerte bis ca. 06.00 Uhr an.

 

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr Hansen
  • Feuerwehr Gerdau
  • Feuerwehr Uelzen
  • DRK Rettungsdienst
  • Polizei Uelzen

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Neues Fahrzeug für Holdenstedter Feuerwehr offiziell übergeben – Nach genau 25 Jahren hat das TSF “Junior” ausgedient

Bericht: Lars Severloh /  Fotos: Andreas Hartig

Holdenstedts Brandschützer freuen sich über ein neues Einsatzfahrzeug. Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt übergab im Rahmen einer Feierstunde im Gerätehaus der Feuerwehr Holdenstedt die Schlüssel für ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF), welches nun auch ganz offiziell in Dienst gestellt ist. Neben weiteren Funktionsträgern der Stadt Uelzen und natürlich den Mitgliedern der Holdenstedter Feuerwehr, waren auch Abordnungen des Fördervereins sowie der Nachbarwehren zur Übergabe angetreten.

Die Ausrüstung des MLF versetzt die Holdenstedter Feuerwehr in die Lage, besondere Situationen zu beherrschen. So bringt das neue Fahrzeug auch neue Möglichkeiten mit sich: es besitzt neben einem pneumatischen Lichtmast mit 4 LED-Scheinwerfern u. a. auch einen Wassertank mit 1000 Litern Löschwasser, damit schnell und gezielt Erstmaßnahmen ergriffen werden können. Vom Stromaggregat bis zur Motorkettensäge, von der Schnellangriffseinrichtung bis zu Atemschutzgeräten, von der Tauchpumpe bis zu Schaumeinrichtungen reicht das Ausstattungsspektrum. Auch Adapter für die Wasserentnahme aus der Feldberegnung sind auf dem bis zu 8,8t zugelassenen Fahrzeug verlastet.

“Unser bisheriges Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) namens “Junior” war 25 Jahre alt und den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen”, berichtet Holdenstedts Ortsbrandmeister Hermann Hinrichs. Auch Markwardt betonte in seiner Rede die Notwendigkeit der Investition. 155.000 Euro hat die Stadt in das MLF investiert. Mit rund 7.000 Euro hat sich der Förderverein der Feuerwehr Holdenstedt beteiligt. Seine Bewährungsprobe hat das Fahrzeug bereits bestanden, es kam am 09.03. bei einem örtlichen Gebäudebrand zum Einsatz (die Allgemeine Zeitung Uelzen berichtete). „Ohne das MLF hätte der Schaden noch größer ausfallen können“ so Hinrichs.