Archiv der Kategorie: ST Uelzen

32. Dienstversammlung des LFV-Bezirks Lüneburg

Jahresberichte, Diskusionen und Erfahrungsaustausch der Feuerwehrführungskräfte im LFV-Bezirk Lüneburg

Fintel, Lk Rotenburg (Wümme). Die Vorsitzenden der Mitgliedsverbände (KFV/StFV) und die Bezirks-Funktionsträger des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS) im Bezirk Lüneburg, trafen sich auf Einladung des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante am Samstag, den 07. Januar im Eurostrand in Fintel zur ersten Versammlung im neuen Jahr. 32. Dienstversammlung des LFV-Bezirks Lüneburg weiterlesen

Verkehrsunfall auf der Bundestraße 4

Text: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Am 08.01.2018 kam es gegen 12.15 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B4 in Höhe der Abfahrt Emmendorf.

Ein in Fahrtrichtung Lüneburg fahrender PKW kollidierte mit einem aus Emmendorf auf die B4 abbiegenden PKW. Aufgrund der Notrufe wurden die Feuerwehren Kirchweyhe, Westerweyhe, Tätendorf-

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Eppensen, Bad Bevensen sowie der Rettungsdienst alarmiert. Glücklicherweise wurde entgegen der ersten Meldungen niemand in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt.

Die drei leicht bis mittelschwer verletzten Personen wurden aus ihren Fahrzeugen gerettet und anschließend durch die Besatzungen von zwei Rettungswagen sowie dem Rettungshubschrauber Christoph 19 medizinisch versorgt. Durch

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

die Feuerwehr mussten im Verlauf des Einsatzes noch auslaufende Betriebsstoffe abgestreut werden. 

Die Polizei leitete den Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.  

Neuer Rüstwagen für die Kreisfeuerwehr

Bericht & Bilder: OrtsW Uelzen

Uelzen. 26 Jahre steht der alte Rüstwagen nun im Dienst des Landkreises Uelzen. In dieser Zeit wurden mit dem Rüstwagen hunderte Einsätze gefahren. Viele Menschen verdanken der Technik und der Besatzung ihr Leben, denn meistens kam er bei schweren Unfällen aller Art zum Einsatz. Neuer Rüstwagen für die Kreisfeuerwehr weiterlesen

Pressewarte – und Sprecher der LFV-Bezirksebene Lüneburg treffen sich auf der Wache „Süd“ in Lüneburg / Rettmer

Text und Foto: Andreas Apeldorn, Kreispressewart KFV Lüneburg

Lüneburg. 20 Kameraden aus dem Bereich der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit trafen sich am 18. November 2017 zur Besprechung und Gedankenaustausch auf Ebene des LFV-Bezirks Lüneburg.

Der Kreispresseart des Landkreises Lüneburg Andreas Apeldorn begrüßte zunächst alle Teilnehmer recht herzlich in der „schönsten Hansestadt Norddeutschlands“ um gleich an den neuen stellv. Kreisrandmeister Stefan Dick zu übergeben. Der stellte den Landkreis mit seinen Feuerwehren und die Struktur der Kreisfeuerwehr vor. Der Landkreises und seine geographische Lage geben viele Gefahrenpotentiale vor. So sind es als Wasserstraßen die Elbe und der Elbeseitenkanal, diverse Autobahnen und Bundesstraße, sowie die Bahnstrecke Hamburg-Hannover als Schwerpunkte, für die die knapp 100 Feuerwehren des Landkreises im Einsatzfall gut gerüstet und ausgebildet sein müssen.
Dann wurde vom Presssprecher der Stadtfeuerwehr Daniel Römer die Feuerwehr der Hansestand Lüneburg vorgestellt. Ein doch großer Schwerpunkt lag in der Tatsache, dass es sich trotz der Einsatzgrenze von 800 Stück, die dieses Jahr erneut erreicht wird, immer noch um eine freiwillige Feuerwehr handelt. Sicherlich ist hier das Thema Alarmfähigkeit am Tage erkannt worden.

Die Kreisfeuerwehr Lüneburg, hatte sich ein paar interessante Themen einfallen lassen, um das Treffen zu gestalten. So wurde im Anschluss an das Frühstück die Tauchergruppe Lüneburg präsentiert. Björn Batron und Matthias Schierknecht stellten diese Sondereinheit mit Ihrem Fahrzeug und der entsprechenden Ausrüstung den Anwesenden vor. Sie besteht seit 1998 und hat ein vielfältiges Einsatz-und Aufgabenspektrum. So wird sie vorrangig zu Einsätzen bei Eis-, Bade- und Bootsunfällen auf den Gewässern und Seen des Landkreises alarmiert. Weiterhin kommt sie bei Bergetätigkeiten von Geräten und PKW´s im Bereich des Hafens bzw. Elbeseitenkanals zum Einsatz. Auch das Abdichten von Schiffen gehört zum Aufgabengebiet. Auch fordert die Polizei die Kameraden im Rahmen der Amtshilfe auf, zu helfen, wenn z.B. Diebesgut i.A. im Kreidebergsee gebogen werden muss.

Bezirkspressewart Olaf Rebmann überbrachte die Grüße des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen und berichtete von der Bezirksebene. So wird das Thema „Social Media“ immer wichtiger, in Zeiten wo die Feuerwehren sich zunehmend der Mitgliederwerbung verschreiben müssen. Hier gibt es einen Fachberater im LFV-NDS, der schon seit dem Frühjahr seine Arbeit erfolgreich aufgenommen hat. Weiterhin wächst die Homepage des LFV-NDS immer weiter. Auch laufen die Planungen zum 150 jährigen Jubiläum des LFV-NDS auf Hochtouren.

Ein großer Dank für die Organisation und Durchführung galt den Organisatoren und Helfern, unter Führung von Christine Gehardt, die sich die Mühe gemacht haben, für alle Teilnehmer das Frühstück zu organisieren und das Mittagessen zuzubereiten.

 

“SVO Celle-Uelzen Netz“ übergibt Notebooks an Uelzener Kreisfeuerwehr

PRESSEMITTEILUNG Landkreis Uelzen vom 21.11.2017

Drei Notebooks, sechs Monitore sowie das nötige Zubehör hat das Versorgungsunternehmen SVO Celle-Uelzen Netz der Uelzener Kreisfeuerwehr zur weiteren Nutzung übergeben. „Bei uns werden diese Geräte turnusgemäß gegen neue Modelle ausgetauscht“, so Christian Pinnecke, IT-Mitarbeiter der SVO, während der Übergabe des der Gerätschaften auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen. „Wir freuen uns, wenn sie weiterhin Verwendung finden – und wir durch unsere Spende andere Institutionen in ihrer wichtigen, täglichen Arbeit unterstützen können.“ Wichtig sei dabei der soziale Gedanke. Von den Sachspenden sollten besonders Organisationen und Menschen profitieren, die sich für andere Menschen einsetzen. “SVO Celle-Uelzen Netz“ übergibt Notebooks an Uelzener Kreisfeuerwehr weiterlesen

Mitgliederwerbung der Feuerwehr Kirchweyhe

Christoph Paul (Pressesprecher der Feuerwehr Uelzen), Fotos: Feuerwehr-Presse

So einige Kirchweyher Bürger schauten nicht schlecht, als am Samstag, den 11.11.2017, die Feuerwehr bei ihnen klingelte und „Haushaltslöschkübel“ verteilte. Nein, es brannte nirgends. Dennoch war die Aktion mit einem gewissen Ernst verbunden. Zwei Erwachsene und je ein Mitglied der Kinder- und Jugendfeuerwehr gingen von Haus zu Haus, um auch gleich das gesamte Spektrum der Feuerwehr zu zeigen. Jeder Haushalt erhielt einen Löschkübel, einen Informationsflyer und eine Einladung zum Informationsnachmittag, denn um die Einsatzbereitschaft auch zukünftig sicherstellen zu können, bedarf es weitere Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren. Es entwickelten sich dabei auch viele nette Gespräche. Sollte niemand zu Haus gewesen sein, wurde der Eimer vor die Haustür gestellt.  Mitgliederwerbung der Feuerwehr Kirchweyhe weiterlesen

Neuer Rüstwagen ermöglicht kreisweit “schwere technische Hilfeleistungen”

Pressemitteilungen des Landkreises Uelzen vom 6. November 2017

Uelzen. Er soll zum Beispiel bei schweren Lkw-Unfällen zum Einsatz kommen, auch bei Bahn-Unfällen oder im Rahmen von Einsätzen, bei denen Gebäude einzustürzen drohen beziehungsweise bereits eingestürzt sind und Personen verschüttet wurden. Nur ein kleiner Auszug aus dem Leistungsrepertoire eines neuen Rüstwagens, der im Anschluss an die jüngste Sitzung des Feuerschutzausschusses offiziell an die Uelzener Kreisfeuerwehr übergeben wurde.

 „Also für so genannte schwere technische Hilfeleistungen“, wie André Pieper, stellvertretender Kreisbrandmeister, im Rahmen der Übergabe des Fahrzeuges hervorhob. Dazu verfüge der Rüstwagen über modernstes technisches Gerät – unter anderem ein Plasmaschneidegerät,  hydraulisches sowie akkubetriebenes Rettungsgerät wie Scheeren und Spreizer, verschiedene Hebekissen, eine Ausstattung zur Eisrettung und zur Absturzsicherung sowie mehrere leistungsstarke Beleuchtungsgerätschaften.

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Jahresabschlussversammlung der Kreisfeuerwehreinheiten Uelzen

Uelzen. Reale Einsätze, mehrtägige Übungen, intensive Ausbildung – für die Kreisfeuerwehreinheiten war 2017 alles dabei!

Die verantwortlichen Führungskräfte der jeweiligen Fachzüge der Einheiten der Kreisfeuerwehr Uelzen ließen bei der Jahresabschlussversammlung am vergangenen Freitag, den 27. Oktober 2017, auf ein arbeitsintensives Jahr 2017 zurückblicken. Kreisbereitschaftsführer Gerrit Möhring führte durch die Versammlung. Neben den Führungskräften der Kreisbereitschaft, den Zugführern der Gefahrgutzüge und der Leitung der Fachgruppe Absturzsicherung waren auch die Kreisfeuerwehrführung und die Gemeindebrandmeister sowie der Landkreis vertreten. Sie ließen sich von den Facheinheiten ein detailliertes Bild über die Leistungsfähigkeit und das Engagement der Fachkräfte geben.

Gerrit Möhring verdeutlichte übergreifend für alle Fachbereiche, dass die Dienststunden zusätzlich zum normalen Dienst in den Ortswehren abzuleisten sind und daher einer besonderen Würdigung bedürfen. Allein die Kreisbereitschaften Nord und Süd haben um die 70 Veranstaltungen durchgeführt, welche eine intensive Vor- und Nachbereitung mit sich bringen. Stellvertretend sprach er hier seinen Dank an alle Beteiligten aus.

Für die drei Gefahrgutzüge blieb der reale Großeinsatz glücklicherweise aus. Lediglich kleinere Gefahrguteinsätze, welche auf Ebene der Gemeinden abgearbeitet werden konnten, wurden bilanziert.

Die Fachgruppe Absturzsicherung hatte einen Realeinsatz zu bewerkstelligen. Es wurden neue Fachkräfte per Lehrgang ausgebildet, sodass die gewünschten dezentralen Einsatzstrukturen weiter verdichtet werden konnten.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft hatte einen Realeinsatz zu verzeichnen. Die Bereitschaft Süd unterstützte beim Kampf gegen das Hochwasser in Hildesheim. Darüber hinaus wurden die Bereitschaften im Rahmen des Sicherheitskonzepts beim G20-Gipfel in Alarmbereitschaft versetzt. Der Einsatz war glücklicherweise nicht erforderlich. Zusätzlich wurden in beiden Bereitschaften mehrtägige Übungen durchgeführt.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger und die Verwaltung nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Führungskräften der Kreisfeuerwehreinheiten zu bedanken. Dieser Dank solle an die Einsatzkräfte entsprechend weitergegeben werden. Das Projekt der Beschaffung neuer Shirts für die Bereitschaften sei so gut wie abgeschlossen. In 2018 wird ein neuer Rüstwagen angeschafft.

Nacht-Orientierungsmarsch in Kirchweyhe

Kirchweyhe. Am 25.09.2017 war es wieder soweit – die Feuerwehr Kirchweyhe veranstaltete ihren, alle zwei Jahre stattfindenden, Nachtmarsch.

17 Gruppen aus den Landkreisen Uelzen, Gifhorn und sogar aus der Region Hannover waren zu diesem Ereignis angereist.

Die erste Gruppe startete gegen kurz nach 19 Uhr. Anschließend ging es in kurzen Zeitabständen für alle Gruppen auf den rund 5,5 Kilometer langen Rundkurs. Während des Marsches mussten an verschiedenen Stationen allgemeine sowie feuerwehrtechnische Aufgaben gelöst werden.

Für alle teilnehmenden Feuerwehren ist diese Veranstaltung eine gelungene Abwechslung zu dem, sonst relativ ernsten, Alltag.
Die meisten Punkte und somit die beste Platzierung konnte die Feuerwehr Hansen für sich verbuchen – gefolgt von den Wehren Hanstedt II und Emmendorf (alle LK Uelzen). Auf Pokale wurde bewusst verzichtet, stattdessen gab es feuerwehrbezogene Sachpreise.

Großübung nach Gefahrgutunfall

Bericht: A.König (FF-Pressewart SG Bevensen-Ebstorf) Bilder: Feuerwehr

Barum (ffpr). Ein Gefahrgutunfall rief am Dienstagabend ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan. Neben den beiden Gefahrgutzügen Nord und Mitte des Landkreises Uelzen, wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Barum, Bad Bevensen, Bargdorf und Wichmannsburg eingebunden. Des Weiteren wurde die gesamte Übungslage von der DRK Bereitschaft Uelzen begleitet. Die SEG des DRK ist auf solche Großschadenslagen vorbereitet und entsendet standardmäßig einen ganzen Pool aus Rettungswagen, Versorgungseinheiten und Fachkräften zur Einsatzstelle.

Das Szenario: Die eingesetzten Kräfte wurden mit den Stichworten „Auslaufen unbekannter Flüssigkeiten“ auf einen Bauernhof in Barum alarmiert. Ein Spediteur hat auf seinem LKW verschiedene Gebinde mit gefährlichen Stoffen in einer Mulde zum Bauernhof transportiert und war gerade dabei die abgesetzte Mulde mit einem Helfer zu entleeren. Der hiesige Landwirt rammte bei Rangierarbeiten mit seinem Trecker die Mulde und die Ladung kippte von der Ladefläche. Der Helfer der direkt auf der Ladefläche stand, wurde durch die umstürzende Ladung am Bein verletzt. Der Landwirt versuchte seinem Mitarbeiter aus der prekären Situation zu befreien. Der Spediteur wollte noch die leckgeschlagenen Fässer und Kanister sichern – vergeblich. Im Gegenteil, er verschlimmerte die Situation noch, da er mit den auslaufenden Flüssigkeiten in Berührung kam und sich kontaminierte. Ein Vorfall der so oder so ähnlich alltäglich passieren kann.

Die ersteintreffende Feuerwehr Barum erkundete die Einsatzstelle und sperrte den Gefahrenbereich großräumig ab. Die eingeleitete Menschenrettung wurde durch die nachrückenden Feuerwehren unterstützt. Der Gefahrgutzug Nord, bestehend aus den Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen spulte sein Programm für solche Fälle routiniert ab. Von der Stoffrecherche, dem Einrichten eines Dekontaminationsplatzes, bis hin zu Atemschutzgeräteträgern, die unter speziellen Chemikalienschutzanzügen versuchen die Schadenslage einzudämmen, lief alles Hand in Hand. Der Gefahrgutzug Mitte, bestehend aus den Feuerwehren Uelzen und Suderburg, unterstützte die Einsatzkräfte und brachte aus der FTZ Uelzen einen Wechsellader mit einem speziellen Gefahrgutabrollbehälter, sowie den Gerätewagen-Mess mit. Das auslaufende Medium wurde in dafür geeignete Behältnisse umgepumpt und alle betroffenen Personen dem DRK übergeben. Hilfreich war während des gesamten Übungsablaufes die Drohne des DRK. Ein dafür ausgebildeter Drohnenführer konnte der Einsatzleitung wertvolle Live-Bilder aus der Vogelperspektive zur Verfügung stellen. Das Unfallgeschehen konnte so aus sicherer Entfernung betrachtet und eingeschätzt werden. Im Anschluss wurden eine Nachbesprechung und eine Begehung der großräumigen Einsatzstelle durchgeführt. Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte von den Feuerwehren und dem DRK.

Das Drehbuch für dieses Szenario hat der Zugführer des Gefahrgutzuges Nord, Mirco Feldmann geschrieben. Feldmann übt seit 10 Jahren diesen Posten mit viel Engagement aus, legt dieses Amt aus persönlichen Gründen aber nieder. Mit der Übung wollte er noch einmal den Leistungsstand seines Zuges testen. Voller Stolz schaut er auf die Früchte seiner Arbeit zurück und freut sich einen funktionierenden Zug übergeben zu können. Ende November finden die Wahlen eines neuen Zugführers statt.