Archiv der Kategorie: Kreisfeuerwehreinheiten

Hier werden alle Berichte der Bereitschaften, Gefahrgutzüge, Absturzsicherung etc. (Zugverbünde auf Kreisebene) zugeordnet.

Langjähriger Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause verabschiedet

Am 27.08.2021 herrschte ab 18 Uhr reges Treiben auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Uelzen. In einer Fahrzeughalle wird durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft alles für einen kleinen Festakt vorbereitet. Spätestens beim Antreten sämtlicher Funktionsträger der Kreisfeuerwehr wird klar, dass es sich um eine ganz besondere Zusammenkunft handeln muss. Kurze Zeit darauf fährt eine Fahrzeugkolonne auf den Hof der FTZ – diese kommt auf direktem Wege aus Kirchweyhe. An Bord des Kirchweyher Mannschaftstransportfahrzeugs sitzt Dietmar Krause und seine Lebensgefährtin Annette – beide wurden durch den Kreisbrandmeister Rüger, seinen Stellvertreter Pieper-Christensen sowie den Kirchweyher Ortsbrandmeister Kuhlmann abgeholt. An diesem Freitag soll Dietmar Krause als Kreisbereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord verabschiedet werden: Aus gesundheitlichen Gründen steht er für dieses Amt leider nicht mehr zur Verfügung. Bereits am 07. März 2021 wurde der bisherige Stellvertreter Matthias Scheele mit der Aufgabe des Kreisbereitschaftsführers Nord betraut. Durch die Covid 19-Infektionslage war es allerdings bis jetzt nicht möglich, dass Dietmar Krause gebührend verabschiedet werden konnte. Nach der Begrüßung durch Helmut Rüger gab dieser einen kurzen Ausblick über die Feuerwehrlaufbahn von Dietmar Krause. Bereits 1981 trat Krause in die Ortsfeuerwehr Linden ein und bekleidete dort auch das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Im Jahr 1996 wurde er Mitglied der Feuerwehr Kirchweyhe, in welcher er auch ab 2002 als Gerätewart tätig war. Bemerkenswert war zu jeder Zeit sein Engagement im Bereich Maschinistenausbildung, dessen Leitung er auch lange Jahre auf Kreisebene innehatte. Er ermöglichte vielen Feuerwehren des Landkreises Uelzen an entsprechenden Fahrsicherheitstrainings teilzunehmen und auch an der Einführung des sogenannten „Feuerwehrführerscheins“ sowie bei der Ausbildung der Einsatzkräfte in dieser Fahrerlaubnisklasse war er maßgeblich beteiligt. Nachdem er seit 2003 als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer eingesetzt war, übernahm er nach Bildung der Brandschutzabschnitte im Landkreis Uelzen die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ab 2013 als Kreisbereitschaftsführer. Viele Übungen und auch einige Einsätze, wie z.B. die Elbehochwasser 2002, 2006 und 2013 konnte Dietmar Krause mit „seiner“ Kreisbereitschaft kompetent abarbeiten. Zudem war er in seiner Funktion an der Beschaffung des Wechselladers, der neuen Motorräder und des neuen Feldkochherds beteiligt. Sein Engagement spiegelt sich auch in der Verleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber im Jahr 2012 wider. Stellvertretend für alle Feuerwehrleute (SB) im Landkreis Uelzen bedankte sich Helmut Rüger bei dem sichtlich gerührten Dietmar Krause für die jahrelange, wichtige Arbeit und wünschte weiterhin eine gute Genesung und alles Gute für die weitere Zukunft. Nach weiteren Grußworten aus Feuerwehrkreisen sowie aus der Kreisverwaltung klang der Abend bei einem gemeinsamen Essen aus.

Uelzener Kreisfeuerwehr ernennt neue Führungskräfte

Uelzen. Auch in Pandemiezeiten muss die Einsatzbereitschaft der Uelzener Kreisfeuerwehr gewährleistet sein. Die Amtszeiten der Führungskräfte sind auf drei Jahre begrenzt. Damit die Ehrenamtlichen Ihre Aufgaben weiterhin rechtssicher erfüllen können, lud der Kreisbrandmeister Helmut Rüger ausgewählte Führungskräfte am Dienstag, den 23. März 2021, zu einer außerordentlichen Ernennungsveranstaltung in die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises ein.

Die Veranstaltung wurde unter Anwendung eines strengen Hygienekonzepts durchgeführt. Zusammen mit seinen Stellvertretern Hans-Jürgen Cordes und André Pieper-Christensen bedankte sich Rüger für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit Fokus auf die zukünftigen Aufgaben zollte er den Anwesenden Führungskräften seinen Respekt. Es sei nicht selbstverständlich insbesondere in den heutigen Pandemiezeiten ehrenamtliches Führungsengagement in der Kreisfeuerwehr zu übernehmen.

Mit der Führung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord wurde der bisherige stellvertretende Bereitschaftsführer Matthias Scheele betraut. Scheele übernimmt das Amt von Dietmar Krause, welcher aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Verfügung steht.

Unterstützt wird Scheele zukünftig von Heiko Gonsior als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer. Den bisher von Gonsior geführten 2. Zuges der Kreisbereitschaft Nord übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Joachim Dierksen.

Die Kreisbereitschaft Süd wird weiterhin von Gerrit Möhring und Axel Kelle geführt. In Funktion als stellvertretender Bereitschaftsführer wurde Kelle für weitere drei Jahre ernannt.

Auch Reimund Mentzel, welcher das Amt des Zugführers vom 1. Zug der Kreisbereitschaft Süd innehat, erhielt eine neue Ernennungsurkunde.

Mit der Führung der drei Gefahrgutzüge Nord, Mitte und Süd wurden die bisherigen Zugführer Timo Schärling, Torsten Strauer und Horst-Günther Fabel für weitere drei Jahre betraut.

Als Kreissicherheitsbeauftragter ist Joachim Gade im Einsatz. Zusammen mit dem Leiter der Fachgruppe Absturzsicherung Martin Zettelmeier wurde auch er für eine weitere Amtszeit ernannt.

In Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes führte der Kreisbrandmeister Rüger darüber hinaus die Ernennung von Dennis Schulz zum Kreisbrandschutzerzieher, Inken Kassenbaum zur Schriftführerin und Karsten Meyer zum Kassenwart durch.

Das Schlusswort übernahm der bis dato noch im Amt gewesene stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Aus Altersgründen hat Cordes sein Amt zwischenzeitlich an Torben Knaack übergeben. Cordes selbst, welcher über 37 Jahren aktiv in Führungsverantwortung gewesen ist, lobte die Bereitschaft der Anwesenden. Die Aufgaben in der Kreisfeuerwehr werden zusätzlich zum Dienstgeschehen in den jeweiligen Ortsfeuerwehren übernommen. Für diesen Einsatz müsse man dankbar sein.

v.l.n.r.:
Axel Kelle, Heiko Gonsior, Horst-Günther Fabel, Joachim Dierksen, Joachim Gade, Matthias Scheele, Reimund Mentzel, Timo Schärling

 

v.l.n.r.:
Dennis Schulz, Inken Kassebaum, Karsten Meyer

Rückblick auf die Kreisbereitschaftsübung Süd im September 2019

 

Uelzen/Hainberg. Das seit April anhaltende schöne Wetter sorgt immer noch für Trockenheit und weitere Naturereignisse (Schwergewitter mit sehr großen Schäden) in Norddeutschland.

 In den Tagen vor dem 28. September 2019 sind mehrere solcher Gewitter mit starker Blitztätigkeit und Orkanböen und Hagelschlag über die (fiktive) Gemeinde Hainberg im Landkreis Uelzen gezogen.

Die Schäden in der Gemeinde sind sehr groß und die Feuerwehren sind an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Der Gemeindebrandmeister fordert am Freitag, den 27.09.2019 bei der Kreisfeuerwehr Uelzen eine Kreisfeuerwehrbereitschaft an. Sie soll für 48 Stunden in der Gemeinde den Grundschutz sichern, damit die eigenen Einsatzkräfte in eine Erholungsphase treten können.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd wird am Morgen des 28.09.2019 in die Gemeinde entsandt und bezieht gegen 08:00 Uhr einen Bereitstellungsraum auf der Liegenschaft der Bundespolizei Hainberg.

Diese Ausgangslage bildete die Basis für die diesjährige Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd auf dem Gelände der Bundespolizei Uelzen dar.

 Nach einem Frühstück für die 122 Einsatzkräfte wurden die Einsatzzüge auch schon durch die Übungsleitung zu den ersten Einsätzen alarmiert. Hierfür hatte der Fachzug Führung und Kommunikation den Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr in Stellung gebracht.

 Die Übungsleitung bestehend aus dem Bereitschaftsführer Gerrit Möhring und dem stellvertretenden Bereitschaftsführer Axel Kelle hatte hierfür in enger Zusammenarbeit mit den Brandschutzbeauftragten der Bundespolizei Torsten Albrecht und Jens Schulz einen angenommenen Waldbrand, ein Feuer in einem Regionalzug im Bahnhof Hainberg sowie einen Zimmerbrand in einer der Containerwohnanlagen mit vorbereitet. Unterstützung erhielten sie von einem Team der KFB Uelzen Nord unter der Leitung des stellvertretenden Bereitschaftsführers Matthias Scheele und dem Zugführer zbV Heinz Sander, die mit weiteren Kameradinnen und Kameraden aus Hohenbostel, Melzingen und Bargdorf die Übungen realitätsnah durchführten.

 Insgesamt galt es für jeden Fachzug im Laufe des Vormittags diese 3 Einsatzszenarien zu bewältigen.

Nach rund 4 Stunden hatten alle Züge die gestellten Aufgaben unter den Augen von Abschnittsleiter André Pieper und seinem Stellvertreter Björn Busenius, die als Beobachter an der Übung teilnahmen erfolgreich gelöst und konnten nach einem deftigen Mittagessen, zubereitet durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd gegen 13.30 Uhr zufrieden die Rückfahrt in ihre Standorte antreten.

 

Gerrit Möhring

Kreisbereitschaftsführer KFB Uelzen Süd

Uelzener Feuerwehrleute üben Waldbrandbekämpfung im Landkreis Celle

Celle/Uelzen. Zu einer Großübung wurde Ende Oktober (18/19. Oktober 2019) die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in den Nachbarlandkreis Celle alarmiert. 111 ehrenamtliche Brandschützer mit über 30 Einsatzfahrzeugen waren zwei Tage im Einsatz, um einen Waldbrand südlich von Rebberlah nahe Eschede zu bekämpfen. Uelzener Feuerwehrleute üben Waldbrandbekämpfung im Landkreis Celle weiterlesen

Gemeinsamer Ausbildungsdienst aller drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen

Täglich werden etliche Tonnen und Liter Gefahrgüter auf den Verkehrswegen im Landkreis Uelzen transportiert. Hierzu kommen unzählige Firmen die mit Gefahrstoffen arbeiten.
Die Feuerwehr hat im Unglücksfall die Aufgabe zu gewährleisten, dass eine Bedrohung für Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt so gering wie möglich gehalten wird.
Daher erkannte man bereits zu einem frühen Zeitpunkt die Notwendigkeit, im Landkreis Uelzen drei Fachzüge für Gefahrstoffeinsätze zu schaffen. Diese drei Fachzüge setzen sich aus mehreren Ortsfeuerwehren der jeweiligen Gemeinden zusammen, welche regelmäßig eigenständige Ausbildungsdienst veranstalten.

Die Gefahrgutzüge werden bei Bedarf selbstständig von der Hansestadt Uelzen oder den Gemeinden eingesetzt und können separat über eigene Melderschleifen alarmiert werden. Bei größeren Schadenslagen kommt zusätzlich zum zuständigen Fachzug Gefahrgut der Gemeinde ein weiterer oder alle drei Züge zum Einsatz.
Damit im Einsatzfall die Zusammenarbeit zwischen den Zügen reibungslos abläuft, finden mehrmals im Jahr gemeinsame Ausbildungsdienste statt. Am Freitag, den 06.09.2019 war es wieder soweit – eine gemeinsame Stationsausbildung auf dem Gelände der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in der Kreisstadt stand auf dem Dienstplan.

Es galt im Rotationsverfahren fünf Stationen abzuarbeiten. Hierbei lag das Augenmerk weniger auf dem Praktischen Arbeiten mit dem Material, sondern mehr auf dem Vorstellen verschiedener Arbeitsweisen und Verfahrenstechniken.

So stand bei der ersten Station der neue Rüstwagen (RW) vom Landkreis Uelzen im Mittelpunkt der Ausbildung. Seit dem 01.01.2018 ist er im Dienst und führt neben modernster Technik zur technischen Hilfeleistung auch Material für Gefahrstoffeinsätze in seiner Beladung mit. Neben einer Druckluftmembranpumpe wird beispielsweise auch ein Bergesack für 200 Liter Fässer mitgeführt.

An der zweiten Station wurde auf den sogenannten Potenzialausgleich beim Um- und Abpumpen von Flüssigkeiten eingegangen. Der Potenzialausgleich wird bei Förderung brennbarer Flüssigkeiten nach Gefahrgutunfällen nötig, damit statische Aufladung abgeleitet werden kann. Hierbei müssen zur Ableitung der statischen Aufladung alle im Förderstrom integrierten Einrichtungen, wie das Saugrohr, das Auslaufrohr, die Behältnisse und die Gefahrgutpumpe leitend miteinander und mit der Erde verbunden werden. Ziel war es an dieser Station, die Vorgehensweise hierbei in allen Fahrzügen zu standardisieren.

Da auch Gefahrguteinsätze auf Gewässern zu den Aufgaben der Fachzüge Gefahrgut gehören, wurden an der dritten Station die Möglichkeiten der Ölsperren für unterschiedliche Gewässer erläutert. Diese kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn ein Tankschiff im Elbe-Seitenkanal leckgeschlagen ist oder Öl in Kleingewässer läuft. Für diese Einsatzzwecke unterhält der Landkreis Uelzen u. a. auch einen Abrollbehälter (AB) mit Ölsperren. Aber auch die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen hält auf dem Gerätewagen (GW) diverse Ölsperren vor.

In vielen Betrieben wird täglich mit Gefahrstoffen gearbeitet. Ob lose als Stückgut oder in großer Menge in Rohrleitungssystemen. Falls ein Gebinde oder eine Rohrleitung leck schlagen sollte, gibt es mehrere Möglichkeiten seitens der Feuerwehr die Leckage zu verschließen. Diese Möglichkeiten gehen von Holzstopfen die mit einem Hammer in die Leckage geschlagen werden und Abdichtpaste über Rohrdichtschellen bis hin zu Dichtkissen und Dichtschläuchen.
Letztere wurden an der vierten Station beübt. Hierfür stehen den Gefahrgutzügen mehrere Übungsanlagen auf dem Gelände der FTZ zur Verfügung. An einer dieser Anlagen, ein Rohrleitungssystem, sollte eine Leckage mithilfe der Dichtschläuche verschlossen werden.

Da beim Abdichten von Leckagen oder Umfüllen von Gefahrstoffen die eingesetzte Mannschaft mit dem Stoff kontaminiert werden kann, muss bei jedem Einsatz mit Gefahrstoffen eine Dekontaminationsstrecke aufgebaut werden. Um diese ging es bei der fünften und letzten Station. Diese Strecke besteht im groben aus vier Zonen. Einer Grobdekontamination und Geräteablage im Schwarzbereich, einer gründlichen Dekontamination in einer speziellen Dusche oder in einer Wanne, dem Bereich in dem sich die Träger der Chemikalienschutzanzüge auskleiden lassen und einem Schnelleinsatzzelt im Weißbereich.

Nachdem alle Teilnehmer die fünf Stationen durchlaufen hatten zogen die drei Fachzug Gefahrgut Zugführer – Horst-Günter Fabel, Torsten Strauer und Timo Schärling – erneut ein positives Feedback. Diese gemeinsamen Ausbildungsdienste sollen weiterhin fester Bestandteil der übergreifenden Ausbildung bleiben.

 

Fachzug Logistik: Erfolgreiches Jahr 2018

Dalldorf. “Eigentlich wollten wir in diesem Jahr weniger tun.” Mit diesen Worten begrüßte Zugführer Markus Vogel die Kameraden des Fachzuges Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd zur diesjährigen Jahresabschlussveranstaltung im Hus Fuhrenkamp in Dalldorf.
Sein Stellvertreter Torben Teichmann berichtete über insgesamt 19 Dienste im abgelaufenen Jahr. Dazu gehörten neben den üblichen Übungsnachmittagen die Verpflegung der Kameraden auf den beiden Kreisbereitschaftsübungen im Frühjahr und Herbst. Außerdem wurde zur Vorstellung des neuen Leistungsvergleichs im Februar auf der FTZ Kaffee und Tee für 150 Personen ausgeschenkt, beim Spiel der Generationen Bratwurst und Pommes zubereitet und verkauft sowie auf einer Waldbrandübung in Bad Bodenteich für die Einsatzkräfte Bratwurst gegrillt.
Auch wurde auf dem Landesfeuerwehrtag in Lüneburg an zwei Abenden das von der Bundeswehr zur Verfügung gestellte Abendbrot an 400 Kinder ausgegeben sowie für diese Verpflegung Tische und Bänke aufgebaut.
Zu guter Letzt wurden auch alle Teilnehmer der außerordentlichen Deligiertenversammlung mit Bratwurst und Getränken versorgt.
Bei den Aussichten für 2019 stellte Markus Vogel fest, dass auch im kommenden Jahr wieder viel Arbeit auf uns wartet. Es wird der Ausbau des Küchen-LKW’s fertiggestellt und wir werden mit den neuen Zelten üben müssen, die wir im Sommer 2018 von der Bundespolizei bekommen haben. Auch werden wieder zwei Übungen der Kreisfeuerwehrbereitschaften Uelzen stattfinden.
Kreisbereitschaftsführer Gerrit Möhring richtete Grüße von Kreisbrandmeister Helmut Rüger aus. Rüger bedankte sich ausdrücklich für die ständige Bereitschaft. “Mal eben für 150 Leute Kaffee kochen und kurzfristig eine außerordentliche Dienstversammlung verpflegen” das ist nicht selbstverständlich.

350 Einsatzkräfte üben in der Göhrde den Ernstfall

Bericht & Bilder: Ph. Schulze (Pressteam FFw Bevensen-Ebstorf), C. Paul (Pressesprecher FFw Uelzen)

Am 13.10.18 kam es zu einem Waldbrand im Bereich der Revierförsterei Röthen / Göhrde. Gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehren Metzingen (LK DAN) und Himbergen (LK UE) mit dem Einsatzstichwort Waldbrand 1 (WB 1) in die Forstabteilung 179 alarmiert. Durch den aufkommenden Wind hat sich das Feuer bereits massiv ausgebreitet – die angeforderten Feuerwehren finden beim Eintreffen eine brennende Fläche von rund 3000 Quadratmetern vor. Auf Grund der Abgelegenheit der Brandstelle und der schlechten Wasserversorgung wurden weitere Feuerwehreinheiten nachgefordert.

Da zur gleichen Zeit auch eine großangelegte Kommunikationsübung der Kreisfeuerwehrbereitschaften Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen stattfindet, konnten durch die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle umgehend weitere Kräfte zur Unterstützung beordert werden.

Die Bereitschaftsführer der drei Kreisbereitschaften treffen sich in Röthen mit dem Einsatzleiter, um eine Lageeinweisung zu erhalten und anschließend den Einsatz von Mannschaft und Gerät zu planen.

Um Wasser in ausreichender Menge an die Einsatzstelle zu bringen, werden die Wassertransportzüge der Kreisbereitschaften gemeinsam eingesetzt. Jedem eingesetzten Zug wird ein Löschwasserbehälter als Entnahmestelle zugewiesen – aus diesem werden die Tanklöschfahrzeug gefüllt. Das aufgenommene Wasser wird daraufhin im Pendelverkehr zu den jeweiligen Brandstellen gebracht.

Mittlerweile hat sich das Feuer auf rund 4 Hektar ausgebreitet, wobei es auch zu Flugfeuer kommt. Dadurch ausgelöst entwickelt sich ein Folgebrand in der Abteilung 190.

Aufgrund dieser Lageentwicklung werden zwei Wasserförderzüge durch die Einsatzleitung in den Einsatz gebracht. Vom Forsthaus Röthen wurde eine Förderstrecke zu der betreffenden Abteilung aufgebaut, um eine effiziente Brandbekämpfung durchzuführen.

Gegen 13 Uhr ist das Übungsziel erreicht. Die rund 350 Einsatzkräfte bauen ihre eingesetzten Geräte zurück und sammeln sich anschließend in Röthen. Dort haben bereits die Fachzüge Logistik aus Lüchow-Dannenberg und Uelzen Essen für alle Kräfte gekocht.

Gerrit Möhring, Kreisbereitschaftsführer der KFB Uelzen – Süd, zieht im Anschluss eine positive Bilanz und bedankt sich zugleich bei allen eingesetzten Kräften: „Ich bin stolz auf unsere motovierten Einsatzkräfte, die ehrenamtlich hier am Samstag bei strahlendem Sonnenschein an dieser Übung teilnahmen.“

Auch die Bereitschaftsführer Michael Schulze (Lüchow – Dannenberg) und Uwe Rahlfs (Lüneburg) schlossen sich diesem Lob an.

Kleinere Defizite, wie Wartezeiten der einzelnen Einheiten, wurden unter anderem erkannt und werden im Rahmen der kommenden Ausbildungen von Führungs- und Einsatzkräften besprochen und überdacht.

Feuerwehr-Pressesprecher aus Uelzen und Ebstorf zur Unterstützung des Lüneburger Pressestabes beim LFV-Jubiläum im Wochenendeinsatz

150 Jahre Landesfeuerwehrverband Niedersachen – Mit spannenden Bühnenprogrammen, einer Feuerwehrmeile mit historischen und aktuellen Fahrzeugen, Einsatzvorführungen, einem Kinderfest sowie Veranstaltungshighlights wurde am Wochenende 22./23. September 2018 das Jubiläum in der Lüneburger Altstadt gefeiert.

Feuerwehr-Pressesprecher aus Uelzen und Ebstorf zur Unterstützung des Lüneburger Pressestabes beim LFV-Jubiläum im Wochenendeinsatz weiterlesen

Alle drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen üben gemeinsam am Elbe – Seitenkanal

Am Samstag, den 07.04.2018, war es soweit – eine gemeinsame Stationsausbildung aller drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen stand auf dem Plan. Getroffen wurde sich hierzu am Hafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Uelzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die drei Gefahrgutzugführer wurden drei Ausbildungsstationen aufgebaut, welche anschließend rotierend durch die Züge abgearbeitet wurden. Alle drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen üben gemeinsam am Elbe – Seitenkanal weiterlesen