Archiv der Kategorie: Einsätze & Übungen

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Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Sechs Personen wurden am Freitag Nachmittag bei einem Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren verletzt. Zwei Pkws waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei frontal auf der Landstraße270 zusammengestoßen.

Ersthelfer versorgten und betreuten vorbildlich die betroffenen Personen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Vielzahl der verletzen Personen unter anderem sieben DRK Rettungswagen aus dem Haupt- und Ehrenamt, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen und einen Leitenden Notarzt (LNA).

Der ebenfalls mitalarmierte Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) koordinierte zusammen mit dem LNA und der Besatzung vom Einsatzleitwagen der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen die weitere Versorgung der zwei schwer-, zwei mittel- und zwei leichtverletzten Fahrzeuginsassen.

Unterstützt wurden die DRK Rettungskräfte von den ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Wieren, Wrestedt, Stederdorf und Bollensen. Da die Personen nicht direkt im Fahrzeug einklemmt waren, konzertierten sich die weiteren Maßnahmen auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, das Abstreuen von Betriebsstoffen und Sperren der Landesstraße.

Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehr Uelzen unterstützen Löscharbeiten im Heidekreis

(ergänzte Pressemeldung des Landkreises Uelzen vom 13. August 2020, KFV Uelzen e.V.  – Referent ÖA A. Lehmann)

Uelzen. Heidekreis. Einsatzkräfte der Uelzener Kreisfeuerwehr unterstützen umfangreiche Löscharbeiten im benachbarten Heidekreis. Am Mittwoch, den 12. August 2020, gegen 17 Uhr war es dort auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Westenholz und der Raststätte Allertal zunächst zu einem Brand der angrenzenden Böschung gekommen, der sich anschließend auch auf ein nahegelegenes Waldstück ausgedehnt hat. Insgesamt ist eine Fläche von knapp 30 Hektar vom Feuer betroffen gewesen.

Aufgrund der hohen körperlichen Belastung der vor Ort eingesetzten Kräfte wurde in der Nacht zu Mittwoch gegen 1.40 Uhr auch die Uelzener Kreisfeuerwehr alarmiert und entsprechende Einsatzkräfte angefordert. Insgesamt 25 Angehörige der Kreisfeuerwehr rückten daraufhin gegen 3.30 Uhr von Ebstorf zu dem Einsatz im Heidekreis aus. Dabei handelt es sich um den „1. Fachzug Nord“ der Uelzener Kreisfeuerwehr, der unter anderem auf die Versorgung mit Löschwasser bzw. den Wassertransport spezialisiert ist – Fähigkeiten, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Ausbreitung des Brandes und der schwierigen Wasserversorgung vor Ort dringend benötigt wurden. Der Fachzug besteht aus Einsatzfahrzeugen der Ortsfeuerwehren Bienenbüttel, Hohenbostel, Altenmedingen, Bargdorf, Himbergen und Ebstorf.

Vor Ort lösten die Uelzener Feuerwehrleute die bereits mehrere Stunden im Einsatz gewesenen Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg ab. Darüber hinaus übernahm Zugführer Lars Lühr einen eigenen Einsatzabschnitt direkt auf der A7, wodurch die Führungsverantwortung auf rund rd. 120 Einsatzkräfte anstieg.

Einsatzschwerpunkt war die Brandbekämpfung von immer wieder auflodernden Glutnestern aus der Tiefe des Waldbodens. Von der A7 aus setze Lühr seine Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr ein, sodass in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Löschwasser zur Verfügung stand. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Waldbrandbeauftragten des Heidekreises konnte der Flächenbrand unter Kontrolle gebracht werden.

Am frühen Donnerstag Nachmittag konnte die Vollsperrung der A7 aufgehoben werden und die Uelzener Einsatzkräfte wieder abrücken. Verbliebene Nachlöscharbeiten wurden durch den Heidekreis übernommen.

Einsatzkräfte nach erfolgreichem Einsatz im Heidekreis zurück in Ebstorf

Gegen 16:45 Uhr waren die Uelzener Einsatzkräfte wieder zurück im Landkreis Uelzen. Zugführer Lühr zeigte sich nach der Rückkehr sehr zufrieden mit seinen ehrenamtlichen Brandschützern. Er sei sehr stolz. Seine Kameraden hätten mit viel Geduld und hoher Disziplin ihren Job zu 100 Prozent erfüllt. Insgesamt war man rund 14 Stunden im Einsatz.

Flammen reichen bis in die Baumkronen – Hohe Waldbrandgefahr – Ersthelfer erfolgreich

Text und Fotos: Matthias Wedel (Feuerwehr Bad Bevensen)

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren schlugen die Flammen bis in die Baumkronen eines Kiefernwaldstückes zwischen Seckelndorf und Bruchtorf. Ein Stammholzstapel von rund 150 Raummetern stand in Flammen. Angrenzend breitete sich das Feuer auf dem Waldboden aus. Laut Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes, besteht aktuell bei Waldbrandstufe 4, eine hohe Gefahr. Die aktuelle Trockenheit, der abgelegene Ort und die ungehinderte Zufuhr von Sauerstoff, sorgten bei den brennenden Stämmen für einen Kamineffekt.

Ersthelfer verhinderten mit einfachen Mitteln eine weitere Ausbreitung des Feuers auf dem Waldboden. Auf den Brand aufmerksam geworden, eilten sie mit Gartengerät zu Brandstelle und erstickten vor Eintreffen der Feuerwehr das Bodenfeuer. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenmedingen, Eddelstorf, Secklendorf und Bad Bevensen wurden von Ortsansässigen Landwirten beim Wassertransport unterstützt. Von mehreren Seiten aus löschten die Brandschützer die brennenden Stämme. Ein Wasserbassin mit 5000l Wasser wurde im Wald aufgebaut und durch die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr befüllt. Später wurden die Stämme mit einem Fahrzeug der Landesforsten auseinandergezogen und letzte Glutnester abgelöscht. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren dauerte gute 5 Stunden. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020

Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen bereits seit einer Woche im Einsatz

Hildesheim / Lüneburg. Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind bereits seit einer Woche im Einsatz mit ihren Fluggeräten über Niedersachsen. Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020 weiterlesen

Zwei nächtliche Feuer fordern alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen

Am Abend des 15.04.2020 kam es gegen 23.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Pferdestalls im Uelzener Ortsteil Hambrock. Auf Grund der Vielzahl der Notrufe wurde umgehend die Alarmstufe von Feuer 1 auf Feuer 3 erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Uelzen gegeben. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der betroffene Pferdestall bereits in Vollbrand. Durch den Einsatzleiter Jürgen Kaune wurde daher nochmals die Alarmstufe auf F4 erhöht – durch diese Erhöhung wurden alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen alarmiert.

Durch Besitzer und die Besatzung des ersteintreffenden DRK-Rettungswagens konnten in der Zwischenzeit weitere Pferde in Sicherheit bringen. Für zwei Pferde im betroffenen Stall kam leider jede Hilfe zu spät.

Durch den massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Stallungen sowie eine Reithalle verhindert werden. Während die Löscharbeiten in Hambrock noch andauerten wurde über die Rettungsleitstelle ein weiterer Brand im Stadtgebiet gemeldet. In einer Kleingartenkolonie im Bereich Am Stadtgut/Hauenriede stand eine leerstehende, ca. 20 m2 große, Gartenlaube in Vollbrand. Umgehend wurden einige abkömmliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Bereitschaft zur zweiten Einsatzstelle entsandt. Durch die Feuerwehren Hansen, Veerßen, Klein Süstedt sowie Kirchweyhe konnte auch dort ein Übergreifen auf die angrenzende Bebauung verhindert werden.

An beiden Einsatzstellen mussten zum Teil längere Schlauchleitungen für die Löschwasserversorgung verlegt werden.

Gegen 0.30 Uhr war das Feuer an beiden Einsatzstellen unter Kontrolle. Um ca. 1.30 Uhr war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

Im Einsatz befanden sich alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen, der Rettungsdienst des DRK Uelzen, die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die Polizei Uelzen/Lüneburg.

 

Kräfte im Einsatz (für beide Einsatzstellen):

Alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen (121 Einsatzkräfte)

Rettungsdienst des DRK Uelzen (2 Einsatzkräfte)

DRK Bereitschaft Kreis Uelzen (14 Einsatzkräfte)

Polizei Uelzen sowie Kriminaldauerdienst der Polizei Lüneburg

 

 

Erfolgreiche Personensuche in der Kurstadt

Text und Foto: Feuerwehr (M. Wedel) / DRK (Ph. Schulze)

Gemeinsam suchten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den 15. April 2020, Feuerwehr, Polizei und DRK, eine vermisste Person im Stadtgebiet Bad Bevensen.

Nachdem ein älterer Mitbürger nicht zuhause ankam und sein Gesundheitszustand Grund zur Sorge gab, startete die Polizei die Suche am Dienstag gegen 23:30 Uhr. Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachen mit Standort in Hannover, machten sich bis in die Nacht hinein auf die Suche nach dem Vermissten.

Gegen 2 Uhr erfolgte dann die Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte von DRK und Feuerwehr. Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit der Hundestaffel und einer mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohne in Bad Bevensen im Einsatz.

Die Ortswehren Gollern-Hesebeck-Röbbel und Bad Bevensen unterstützten die Suche mit ihren Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften. Von den Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aus, wurden die Suchmaßnahmen in enger Abstimmung der verschiedenen Sucheinheiten koordiniert.

Gut eineinhalb Stunden, nach der Alarmierung der Ehrenamtlichen wurde die orientierungslose Person durch eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr gefunden. Zur medizinischen Abklärung wurde der Mann vorsorglich mit dem bereitstehenden Rettungswagen in das Klinikum Uelzen gefahren.

Die auf Anfahrt befindliche Rettungshundestaffel mit einem speziellen Mantrailer Hund der DRK-Bereitschaft Lüneburg konnte zwischenzeitlich beidrehen.

Feuerwehr Uelzen übt gemeinsam mit der DRK Bereitschaft den Ernstfall

Freitag, der 06.03.2020, gegen 18 Uhr endet das Abendessen für rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Uelzen mit dem Ertönen ihres digitalen Meldeempfängers: „Einsatzalarm BMA – Ausgelöster Heimrauchmelder- Eckermannstraße“. Doch bereits kurz nach der ersten Alarmierung und noch auf der Anfahrt zum Einsatzort wird seitens der Einsatzleitstelle das Alarmstichwort auf F2Y erhöht. Dies resultiert durch weitere, in der Zwischenzeit eingegangene, Notrufe. Der Adrenalinspiegel bei den Einsatzkräften steigt. F2Y – diese Abkürzung sieht unscheinbar aus, bedeutet jedoch ein bestätigtes „mittleres“ Feuer mit Menschenleben in Gefahr.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüsten sich die ersten Trupps im neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) mit Atemschutz aus, um kurze Zeit später direkt die Menschenrettung in dem, mittlerweile fast komplett verrauchten, Mehrfamilienhaus durchzuführen. Durch die umfangreiche Erkundung des Einsatzleiters stellt sich heraus, dass mindestens sieben Personen in dem Gebäude vermisst werden. Umgehend veranlasst er eine Alarmstufenerhöhung und somit die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte.

Während der Atemschutztrupp des HLF 20 bereits in den verrauchten Flur vorgedrungen ist, wird die Drehleiter der Uelzener Wehr in Stellung gebracht, um die an den Fenstern stehenden Personen zu retten. Quasi im Dauerbetrieb werden nacheinander die Opfer aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Die Bereitschaft des DRK Kreisverbandes Uelzen, welche ebenfalls alarmiert wurde, übernimmt direkt im Anschluss der Rettung die weitere medizinische Versorgung der Opfer. Plötzlich taucht an dem Fenster einer anderen Wohnung eine weitere Person auf – die Rettung muss eingeleitet werden. Jedoch ist dieses Fenster nicht mit der Drehleiter erreichbar. Sofort entscheidet der Einsatzleiter sich für die Rettung mittels tragbarer Steckleiter. Nach kurzer Zeit ist auch diese Person in Sicherheit gebracht. Nachdem ausgeschlossen werden kann, dass sich weitere Personen in dem Gebäude aufhalten und das Feuer gelöscht ist, wird mit der Entrauchung parallel zur so genannten „Nachsuche“ begonnen. Dabei wird durch einen weiteren Trupp nochmals alles kontrolliert.

Kurz danach ertönt durch die Funkgeräte die erlösende Nachricht: „Übungsende“. Nachdem die genutzten Gerätschaften wieder ordnungsgemäß auf den Einsatzfahrzeugen verlastet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt wurde, steht eine Übungsnachbesprechung an. Es wurden bei diesem, erstmal nicht so spektakulär klingenden, Szenario diverse Fähigkeiten gefordert. Dabei wurden auch einige kleinere Defizite erkannt, welche in der nun folgenden Ausbildung im Rahmen von Diensten abgestellt und nachgebessert werden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der gwk Uelzen für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes. Nur durch solche Übungen in realistischen Umgebungen wie diesem Mehrfamilienhaus kann unsere Einsatzbereitschaft auf dem Level bestehen bleiben.

 

Motorsägenausbildung für Arbeiten aus dem Drehleiterkorb

Jeder kennt das Szenario: Ein Baum liegt auf der Straße, die Feuerwehr ist mit Motorsägen beschäftigt, um die Straße für den Verkehr wieder passierbar zu machen.

Was, wenn aber ein Ast in der Krone eines Baumes auf die Straße oder ein Gebäude zu fallen droht?

Die Feuerwehr rückt mit einer Drehleiter an und sorgt dafür, dass auch diese Gefahr gebannt wird. Damit diese Arbeiten aus dem Drehleiterkorb auch mit einer Motorsäge ausgeführt werden können ist allerdings eine Zusatzqualifikation notwendig. Im Frühjahr 2020 wurden zusätzlich zu den bereits ausgebildeten Kameraden/innen sechs weitere Kameraden der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen im geforderten Modul C (Arbeit mit Motorsägen in Arbeitskörben, ohne stückweisem Abtragen von Bäumen) der DGUV 214-059 ausgebildet.

Dabei wurde am ersten Ausbildungstag zunächst der theoretische Teil der Ausbildung, unter anderem mit den Themen „Maschinen und Geräte“, „Schutzausrüstung“ und „Arbeitstechniken“ durch Ausbilder Hans-Heiner Hupe vorgetragen und anhand von Beispielen verdeutlicht.

Anschließend ging es in die Stadtforst, um zunächst unter Anleitung des Ausbilders die Gefahren, die beim Schneiden von Ästen in Bäumen ausgehen können, zu begutachten und die entsprechenden Schnitttechniken zu erlernen.

Am zweiten Ausbildungstag wurden die erlernten Techniken durch die Teilnehmer dann in der Praxis umgesetzt und diverse Äste fachgerecht aus der Baumkrone entfernt. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an den THW Ortsverband Uelzen, mit dessen Hilfe das Ablassen eines großen Astes mittels eines Krans geübt werden konnte.

Zum Abschluss des Lehrganges stand die Prüfung auf dem Plan. Diese konnten alle Teilnehmer erfolgreich ablegen, sodass die Feuerwehr Uelzen nun über sechs zusätzlich ausgebildete Motorsägenführer für Arbeiten im Drehleiterkorb verfügt.

Personensuche in Barumer Waldgebiet

Bericht: H. Meyer – OrtsFw Barum

Barum. Am Samstag, den 18.01.2020, wurden wir gegen 14:30 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes und der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person alarmiert.

Zu diesem Zeitpunkt waren Polizei und Rettungsdienst bereits vor Ort und hatten schon seit einiger Zeit mit Rettungshunden und einer Drohne die Personensuche betrieben. Um größere Waldflächen noch vor Einbruch der Dunkelheit durchsuchen zu können, wurden viele freiwillige Helfer benötigt. Daher wurden über die Leitstelle die Ortsfeuerwehren Barum, Golste in Natendorf, Hohenbünstorf, Seedorf, Tätendorf-Eppensen und Vinstedt zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Mit insgesamt knapp 60 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren wurde den die Suchmaßnahmen unterstützt.

Die Absuche des vom Rettungsdienst vorgegebenen Waldbereiches blieb erfolglos. In Abstimmung mit Polizei und Einsatzleiter des DRK wurden aufgrund der anstehenden Dunkelheit und fehlender konkreter Anhaltspunkte keine weiteren Suchmaßnahmen durchgeführt und gegen 17:00 Uhr der Einsatz beendet.

Nach Information des DRK waren seitens des Rettungsdienstes die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen, die Rettungshunde der DRK-Bereitschaft Lüneburg und die Rettungshundestaffel der Johanniter aus Salzhausen mit einer Drohne, mit Flächensuchhunden und ein Mantrailer-Hund im Einsatz.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte in die Personensuche eingebunden.

Unfall am Wandelgang der Diana-Klinik Bad Bevensen

THW Uelzen und Feuerwehr Bad Bevensen sichern nach Unfall mit Tieflader den Wandelgang

Bild und Text Freiwillige Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

Bad Bevensen (fpr). Folgenschwerer Unfall am 02.01.2020 in den späten Morgenstunden in der Kurstadt: Ein mit einem Bagger beladener Tieflader eines landwirtschaftlichen Betriebes beachtete in der Dahlenburger Straße nicht seine Überhöhe und rammte eine Fußgängerbrücke der Diana-Klinik. Durch den Aufprall wurde der Wandelgang beschädigt und Bauteile der Brückenkonstruktion drohten, abzustürzen. Über die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr entfernten Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Uelzen mit technischem Gerät die losen Bauteile, während Polizei und Mitarbeiter des Bauhofs für die Straßensperrung sorgten. Statiker vom THW und der Diana-Klinik prüften die Brücke und bewerten sie als nicht einsturzgefährdet. Gleichwohl wurde der Wandelgang provisorisch verschlossen und gesperrt. Für die zwölf Feuerwehrleute aus Bad Bevensen war der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet. Die zirka 15 Helfer des THW indes waren mit den Sicherungsmaßnahmen längere Zeit beschäftigt.