Archiv der Kategorie: Einsätze & Übungen

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Personensuche in Barumer Waldgebiet

Bericht: H. Meyer – OrtsFw Barum

Barum. Am Samstag, den 18.01.2020, wurden wir gegen 14:30 Uhr zur Unterstützung des Rettungsdienstes und der Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person alarmiert.

Zu diesem Zeitpunkt waren Polizei und Rettungsdienst bereits vor Ort und hatten schon seit einiger Zeit mit Rettungshunden und einer Drohne die Personensuche betrieben. Um größere Waldflächen noch vor Einbruch der Dunkelheit durchsuchen zu können, wurden viele freiwillige Helfer benötigt. Daher wurden über die Leitstelle die Ortsfeuerwehren Barum, Golste in Natendorf, Hohenbünstorf, Seedorf, Tätendorf-Eppensen und Vinstedt zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Mit insgesamt knapp 60 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren wurde den die Suchmaßnahmen unterstützt.

Die Absuche des vom Rettungsdienst vorgegebenen Waldbereiches blieb erfolglos. In Abstimmung mit Polizei und Einsatzleiter des DRK wurden aufgrund der anstehenden Dunkelheit und fehlender konkreter Anhaltspunkte keine weiteren Suchmaßnahmen durchgeführt und gegen 17:00 Uhr der Einsatz beendet.

Nach Information des DRK waren seitens des Rettungsdienstes die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen, die Rettungshunde der DRK-Bereitschaft Lüneburg und die Rettungshundestaffel der Johanniter aus Salzhausen mit einer Drohne, mit Flächensuchhunden und ein Mantrailer-Hund im Einsatz.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte in die Personensuche eingebunden.

Unfall am Wandelgang der Diana-Klinik Bad Bevensen

THW Uelzen und Feuerwehr Bad Bevensen sichern nach Unfall mit Tieflader den Wandelgang

Bild und Text Freiwillige Feuerwehr Bevensen-Ebstorf

Bad Bevensen (fpr). Folgenschwerer Unfall am 02.01.2020 in den späten Morgenstunden in der Kurstadt: Ein mit einem Bagger beladener Tieflader eines landwirtschaftlichen Betriebes beachtete in der Dahlenburger Straße nicht seine Überhöhe und rammte eine Fußgängerbrücke der Diana-Klinik. Durch den Aufprall wurde der Wandelgang beschädigt und Bauteile der Brückenkonstruktion drohten, abzustürzen. Über die Drehleiter der Schwerpunktfeuerwehr entfernten Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Uelzen mit technischem Gerät die losen Bauteile, während Polizei und Mitarbeiter des Bauhofs für die Straßensperrung sorgten. Statiker vom THW und der Diana-Klinik prüften die Brücke und bewerten sie als nicht einsturzgefährdet. Gleichwohl wurde der Wandelgang provisorisch verschlossen und gesperrt. Für die zwölf Feuerwehrleute aus Bad Bevensen war der Einsatz nach rund zwei Stunden beendet. Die zirka 15 Helfer des THW indes waren mit den Sicherungsmaßnahmen längere Zeit beschäftigt.

Feuerwehr und Rettungsdienst am Neujahrsmorgen in Römstedt im Einsatz

Feuer unter Spaltenboden in ehemaligem Stallgebäude

Text: Freiwillige Feuerwehr Bevensen-Ebstorf
Foto: Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Römstedt. Im Zuge einer Silvesterparty, gerieten in den frühen Morgenstunden, in einem ehemaligen Stallgebäude in Römstedt, aus unbekannter Ursache Möbel in Brand. Aufgrund der undurchsichtigen Lage, verursacht durch die starke Rauchentwicklung, wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Drögennottorf, Masbrock-Havekost, Römstedt und Bad Bevensen, sowie weitere Rettungskräfte vom hauptamtlichen DRK Rettungsdienst und der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen alarmiert. Vor Ort hatte sich das Feuer auf einen stillgelegten Güllekeller unter dem Gebäude ausgebreitet. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Michael Lüders aus Römstedt konnte der Brand durch Trupps unter Atemschutz gelöscht werden und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Zur Entrauchung setzte die Freiwillige Feuerwehr Hochleistungslüfter ein und spürte Brandnester mit einer Wärmebildkamera auf. Das DRK kümmerte sich um die betroffenen Partygäste, sorgte für die Sicherheit der eingesetzten Atemschutzgeräteträger und behandelte drei Gäste vor Ort. Nach Drei Stunden war der Einsatz für das DRK und die Freiwillige Feuerwehr beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Foto © Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen
Foto © Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Rückblick auf die Kreisbereitschaftsübung Süd im September 2019

 

Uelzen/Hainberg. Das seit April anhaltende schöne Wetter sorgt immer noch für Trockenheit und weitere Naturereignisse (Schwergewitter mit sehr großen Schäden) in Norddeutschland.

 In den Tagen vor dem 28. September 2019 sind mehrere solcher Gewitter mit starker Blitztätigkeit und Orkanböen und Hagelschlag über die (fiktive) Gemeinde Hainberg im Landkreis Uelzen gezogen.

Die Schäden in der Gemeinde sind sehr groß und die Feuerwehren sind an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Der Gemeindebrandmeister fordert am Freitag, den 27.09.2019 bei der Kreisfeuerwehr Uelzen eine Kreisfeuerwehrbereitschaft an. Sie soll für 48 Stunden in der Gemeinde den Grundschutz sichern, damit die eigenen Einsatzkräfte in eine Erholungsphase treten können.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd wird am Morgen des 28.09.2019 in die Gemeinde entsandt und bezieht gegen 08:00 Uhr einen Bereitstellungsraum auf der Liegenschaft der Bundespolizei Hainberg.

Diese Ausgangslage bildete die Basis für die diesjährige Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd auf dem Gelände der Bundespolizei Uelzen dar.

 Nach einem Frühstück für die 122 Einsatzkräfte wurden die Einsatzzüge auch schon durch die Übungsleitung zu den ersten Einsätzen alarmiert. Hierfür hatte der Fachzug Führung und Kommunikation den Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr in Stellung gebracht.

 Die Übungsleitung bestehend aus dem Bereitschaftsführer Gerrit Möhring und dem stellvertretenden Bereitschaftsführer Axel Kelle hatte hierfür in enger Zusammenarbeit mit den Brandschutzbeauftragten der Bundespolizei Torsten Albrecht und Jens Schulz einen angenommenen Waldbrand, ein Feuer in einem Regionalzug im Bahnhof Hainberg sowie einen Zimmerbrand in einer der Containerwohnanlagen mit vorbereitet. Unterstützung erhielten sie von einem Team der KFB Uelzen Nord unter der Leitung des stellvertretenden Bereitschaftsführers Matthias Scheele und dem Zugführer zbV Heinz Sander, die mit weiteren Kameradinnen und Kameraden aus Hohenbostel, Melzingen und Bargdorf die Übungen realitätsnah durchführten.

 Insgesamt galt es für jeden Fachzug im Laufe des Vormittags diese 3 Einsatzszenarien zu bewältigen.

Nach rund 4 Stunden hatten alle Züge die gestellten Aufgaben unter den Augen von Abschnittsleiter André Pieper und seinem Stellvertreter Björn Busenius, die als Beobachter an der Übung teilnahmen erfolgreich gelöst und konnten nach einem deftigen Mittagessen, zubereitet durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd gegen 13.30 Uhr zufrieden die Rückfahrt in ihre Standorte antreten.

 

Gerrit Möhring

Kreisbereitschaftsführer KFB Uelzen Süd

Feuerwehr Uelzen nutzt einmalige Gelegenheit

Gegen 19.30 Uhr sind die letzten Gäste an der Eisbahn bereits nach Hause gegangen und die Eisfläche ist leer. Dennoch ist an diesem Mittwoch, den 18.12.2019, reges Treiben – erst neben dem und danach auch auf dem Eis – zu vernehmen.

Die Feuerwehr Uelzen nutzte diese einmalige Gelegenheit der Stadtwerke Uelzen, um die praktische Handhabung der Eisrettungsgerätschaften unter reellen Bedingungen zu üben sowie um eine, so genannte, Standart-Einsatz-Regel zu erarbeiten. Eine Standart-Einsatz-Regel dient dazu, eine standardisierte Ausbildung für alle Einsatzkräfte zu gewährleisten und somit gerade für den Fall, dass eine Mannschaft aus wechselnden Einsatzkräften besteht, eine gewisse Sicherheit in Routinehandlungen zu bringen. Diese Regeln sind inhaltlich allgemein gefasst, auf das jeweilige Einsatzszenario zugeschnitten und beinhalten meistens mehrere Punkte, welche linear abgearbeitet werden.

Normalerweise werden Eisrettungseinsätze „trocken“ geübt, da oft keine zugefrorenen Seen zur Verfügung stehen und die dabei nicht ausbleibende Eigengefährdung ausgeschlossen werden soll. Umso besser konnte der Einsatz auf der Eisbahn geübt werden. Im Rahmen von drei Stationen wurden verschiedene Methoden geprobt und verglichen – das Szenario war jeweils gleich. So galt es eine, rund 30 m entfernte, Person zu retten. Bei der ersten Station wurde auf herkömmliche Art, mit zwei Steckleiterteilen, versucht zu dem eingebrochenen vorzudringen. Im Rahmen der zweiten Station wurde der Eisrettungssatz des Landkreises Uelzen beübt. Der Eisrettungsatz wurde ursprünglich durch den Landkreis für den Rüstwagen beschafft und ist seit rund einem Jahr auf dem Anhänger „Wasser- und Eisrettung“ der Feuerwehr Uelzen verlastet, um im Einsatzfalle mit dem erstausrückenden Fahrzeug zur Einsatzstelle gebracht zu werden. Beim Eisrettungssatz handelt es sich um ein Eisrettungsschlitten der Firma Marsars mit Rettungsschlaufe, schwimmfähiger Leine und ausgeklügelter Mechanik, um den Eingebrochenen auf den Rettungsschlitten zu ziehen.

An der dritten Station wurde das Vorgehen mit einem Steckleiterteil sowie einer Schleifkorbtrage geprobt. Zwischenzeitlich wurde hier das Steckleiterteil durch eine zweite Schleifkorbtrage ersetzt, um zu testen, wie man sich mit zwei Schleifkorbtragen fortbewegen kann. Im Rahmen der drei Stationen wurde gründlich auf die Eigensicherung durch Eisrettungsanzüge, Schwimmwesten und Seile geachtet.

Nach rund zweieinhalb Stunden zogen die beiden Zugführer der Schwerpunktwehr Torsten Strauer und Oliver Hanisch, welche den Dienst ausgearbeitet hatten, ein positives Fazit und beendeten den Dienst. Alle beteiligten Einsatzkräfte waren sich einig, dass die Übung auf echtem Eis ein voller Erfolg war. Trotz des intensiven Beübens der Einsatzlage „Person im Eis eingebrochen“ möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass nur das Betreten von freigegeben Eisflächen erlaubt ist. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist – besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.

Sollte es zu einem Unfall kommen, zögern sie NICHT die 112 zu wählen!

Rauchentwicklung im Elevatorturm am Pelletsilo in Uelzen

Am 13.12.2019 gegen 21.53 Uhr wurde die Feuerwehr Uelzen zu einem Brand bei der Firma Nordzucker alarmiert. Im weiteren Verlauf wurden noch die Feuerwehren aus Kirch- sowie Westerweyhe alarmiert. Ingesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren, die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die Polizei im Einsatz.

Die Nordzucker AG veröffentlichte dazu eine Pressemitteilung:

Braunschweig/Uelzen, 14. Dezember 2019, Zeit: 00:45 Uhr

Gestern, am 13. Dezember 2019 wurde im Elevatorturm am Pelletsilo der Zuckerfabrik Uelzen Rauchentwicklung festgestellt. Die Feuerwehr wurde daraufhin umgehend um 21:53 Uhr alarmiert und ist vor Ort. Die Situation ist bereits unter Kontrolle. Die Restlöscharbeiten dauern noch an.

Polizei und Rettungsdienst sind ebenfalls vor Ort. Eine Gefahr für Mitarbeiter, Anwohner und andere Gebäude hat zu keiner Zeit bestanden.

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Insgesamt lagern im Pelletsilo derzeit circa 4.500 Tonnen Futtermittel. Zum aktuellen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass die Ware nicht beeinträchtigt ist. Die laufende Zuckerproduktion ist nicht beeinträchtigt.

Nächtlicher Verkehrsunfall ruft Rettungskräfte auf den Plan

Am Morgen des 06.12.2019 wurden gegen 3.10 Uhr die Feuerwehren Gr. Liedern und Uelzen sowie der Rettungsdienst des DRK zu einem LKW Brand auf die B71 Ortsverbindung Gr. Liedern-Uelzen alarmiert. Kurz nach der ersten Meldung erfolgte die Alarmstufenerhöhung, da davon ausgegangen werden musste, dass die Fahrer der zwei beteiligten LKW in ihren Zugmaschinen eingeklemmt waren und ein LKW bereits Feuer gefangen hatte. In Folge dessen wurde die Feuerwehr Kirchweyhe mit einem weiteren hydraulischen Rettungssatz sowie die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen nachalarmiert.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte wurden beide Fahrer außerhalb der Fahrzeuge angetroffen – durch den Rettungsdienst wurde unmittelbar die medizinische Versorgung der Schwerverletzten eingeleitet. Im Anschluss wurden die beiden LKW-Fahrer in die Krankenhäuser Uelzen und Lüneburg eingeliefert.

Die Feuerwehren bauten einen massiven Löschangriff auf, um das Feuer schnell zu löschen. Durch den Einsatz von Löschschaum konnte das Feuer auf die betroffene Zugmaschine beschränkt werden. Nach dem Beenden der Löscharbeiten galt es für die eingesetzten Kräfte der drei Ortswehren noch die Einsatzstelle für den Gutachter auszuleuchten.

Nach rund 4 Stunden war der Einsatz beendet. Die Bundesstraße bleibt für die andauernden Bergungsmaßnahmen weiterhin gesperrt.

Bildmaterial: Philipp Schulze // Presseteam DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Text: Christoph Paul // Pressesprecher Feuerwehren Hansestadt Uelzen

 

Uelzener Feuerwehrleute üben Waldbrandbekämpfung im Landkreis Celle

Celle/Uelzen. Zu einer Großübung wurde Ende Oktober (18/19. Oktober 2019) die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in den Nachbarlandkreis Celle alarmiert. 111 ehrenamtliche Brandschützer mit über 30 Einsatzfahrzeugen waren zwei Tage im Einsatz, um einen Waldbrand südlich von Rebberlah nahe Eschede zu bekämpfen. Uelzener Feuerwehrleute üben Waldbrandbekämpfung im Landkreis Celle weiterlesen

Feuerwehren üben im NP-Markt in Wriedel

Bericht & Bilder: Andreas Dehning, OrtsFw Wriedel-Schatensen

Es sah am 30.09. nach einem ganz gewöhnlichen Dienstabend der Feuerwehr Wriedel-Schatensen aus. Es wurde ein normaler Ausbildungsdienst an der Zisterne in Wettenbostel bei den Forsthäusern angesetzt. Parallel sollte eine im Wald vermisste Person mit der Wärmebildkamera gesucht werden. Feuerwehren üben im NP-Markt in Wriedel weiterlesen