Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Warum sind Feuerwehrautos rot? Brandschutzerziehung in Bevensen

Text & Bilder: A. König (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Bevensen. 44 Kinder aus den Klassen 3a und 3b der Waldschule Bad Bevensen waren im Rahmen der Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus Bad Bevensen zu Besuch. Unsere ehrenamtlich zum Brandschutzerzieher ausgebildeten Feuerwehrmänner Michael Hinz und Christian Hinrichs wurden extra von ihren Arbeitgebern für diesen spannenden Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr freigestellt. Der Besuch der Schulklassen bei der Feuerwehr knüpft an einen Besuch der Brandschutzerzieher in der Schule an. Sie beantworteten Fragen wie “Warum sind Feuerwehrautos rot” und “Was macht ihr wenn es nicht brennt?” Der Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurde erklärt und eine Staubexplosion  in einem kleinen Holzhaus demonstriert. Unterstützt von weiteren Feuerwehrmännern ging es anschließend zu den Einsatzfahrzeugen in die Fahrzeughalle. Bei der Demonstration der Atemschutzausrüstung durfte der Vergleich mit „Darth Vader“ von Star-Wars nicht fehlen.  Unter staunenden Kinderaugen wurde mit Blaulicht und Martinshorn das große Tanklöschfahrzeug im Einsatz gezeigt. Zum Abschluss wurden Malbücher, Luftballons, Karten „Wie setze ich einen Notruf ab“ und ein Info-Flyer über die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen verteilt. Ein Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr der allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat.

Gasaustritt sorgt für Feuerwehr Einsatz in Wriedel

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Bei Bauarbeiten in der Ortschaft Wriedel kam es am 03. Mai 2017 zu einem versehentlichen Anbohren einer Hauptgasleitung. Mit einem sogenannten Horizontalbohrgerät wurde die Gasleitung in der Hauptstraße beschädigt und es kam zum Austritt von Erdgas.

Die sofort alarmierten Feuerwehren aus Wriedel-Schatensen und Ebstorf sperrten die Schadensstelle großräumig ab und nahmen parallel Messungen mit entsprechenden Gasmessgeräten vor.

Zusätzlich wurde die Hauptstraße in Wriedel durch die Einsatzkräfte für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Zur Absicherung der Einsatzstelle wurde durch die ehrenamtlichen Kräfte der Brandschutz um die Austrittsstelle sichergestellt. In einem Umkreis von circa 100 Metern wurden zudem Anwohner über den Einsatz informiert und in enger Absprache mit dem Energieversorger gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Während der weiteren Behebung der Schadensstelle durch eine Baufirma und dem Energieversorger stellte die Feuerwehr weiter den Brandschutz sicher.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis circa 16 Uhr an.

 

Zweitägige Heißausbildung in der SG Bevensen-Ebstorf

Text: A. König Fotos: Ph. Schulze

Bad Bevensen (ffpr). Eine Brandbekämpfung im Innenangriff realistisch und sicher zu üben, gestaltet sich für Feuerwehren in der Regel schwer bis unmöglich. Für 60 Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf hat sich Ende April die seltene Gelegenheit ergeben an einer sogenannten „Heißausbildung“ teilzunehmen. Die Firma DELTA Safety & Protection aus Sulingen hat für zwei Tage einen mobilen Brandcontainer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen aufgebaut. Am Freitag und Samstag wurden jeweils 30 Teilnehmer, in einer vierstündigen Ausbildung in Theorie und Praxis geschult. Aufgeteilt in einen Vormittags- und einen Nachmittagskurs, wurden jeweils 15 Teilnehmer fortgebildet.

Kernstück der Ausbildung ist ein feststoffbefeuerter Brandcontainer. In diesem Container werden in einem abgetrennten Bereich Holzpaletten verbrannt. Durch das Öffnen der Tür zu diesem Brandraum gelangen der Brandrauch und somit auch brennbare Gase in den restlichen Container. Durch das Öffnen dieser Tür kommt ebenfalls Luft in den Brandraum und führt zu einer Entzündung des gesamten – bis dahin schwelenden – Brandrauches. Dabei entzündet sich der Brandrauch so schlagartig und intensiv, dass ein deutlicher Druckanstieg spürbar ist. Diesen Vorgang nennt man auch Rauchgasdurchzündung.

Den Brandrauch richtig zu deuten und eine mögliche Gefahr zu erkennen ist das Entscheidende. Denn daraus ergibt sich das weitere Vorgehen und richtige Verhalten. Dabei sind die Farbe und Intensität des Rauches ebenso aufschlussreich, wie die Dynamik in der Rauchschicht. Aus dem Rauch lassen sich viele Rückschlüsse auf den Brandverlauf und die Gefährlichkeit schließen. Werden diese Zeichen einer bevorstehenden Rauchgasdurchzündung nicht erkannt, kann es im wahren Einsatz unter Umständen lebensgefährlich werden.

Im Container selber werden genau diese Rauchgasdurchzündungen provoziert, allerdings sitzen die Teilnehmer gut 40 cm tiefer als der Raum in dem die Holzpaletten verbrannt werden. In dieser Zone herrschen Temperaturen von etwa 70 bis 80 Grad. Im Deckenbereich können es bis zu 800 Grad sein. Die erste Lektion wird den Teilnehmern nach der ersten Durchzündung schnell klar. Je tiefer man sich aufhält umso kühler ist es. Ohne ihre Schutzkleidung wäre ein Überleben in diesem Bereich nicht möglich.

Insgesamt drei Ausbilder der Firma DELTA geben das Wissen und ihre Erfahrung an die Teilnehmer weiter. Hinter den Schlagworten Temperaturcheck, Rauchgaskühlung, Türprozedere und indirekte Brandbekämpfung verbergen sich viele Abläufe die für diesen gefährlichen Job bei der Feuerwehr beherrscht werden müssen. Diese Abläufe zu automatisieren ist wesentliches Ziel der Atemschutzausbildung. Wenn der Trupp diese Techniken beherrscht, kann er relativ sicher Vorgehen und ohne große Wasserschäden einen Löscherfolg erzielen. Im Brandcontainer werden diese Abläufe unter realistischen Bedingungen ausprobiert und man sieht und spürt sofort die Effektivität der einzelnen Techniken. Auch wird den Teilnehmern der sparsame Umgang mit Wasser schnell klar. Denn der Wasserdampf schlägt auch durch die speziellen, dicken Feuerwehrjacken durch und verursacht schmerzhafte Hautrötungen bis hin zu Verbrühungen.

Diese Eindrücke kann man auch unter besten Übungsbedingungen im normalen Dienst nicht vermitteln. Wer diese Erfahrung aber mal gemacht und gespürt hat, wird es auch so schnell
nicht vergessen. Das macht die Ausbildung an einem feststoffbefeuerten Container so wertvoll und wichtig. Für einige Atemschutzgeräteträger war es sogar der erste Kontakt mit dem Medium Feuer im Innenangriff. Gerade für diese Atemschutzgeräteträger war es ein äußerst lehrreiches Wochenende. Aber auch die gestandenen Feuerwehrleute waren schwer beeindruckt von der Ausbildung. Alle konnten von dem großen Erfahrungsschatz der Ausbilder profitieren.

Organisiert hat die Ausbildung das Atemschutz-Ausbilderteam der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Viele Stunden Planung und Vorbereitung ließen das Wochenende zu einem vollen Erfolg werden. Einen ganz besonderen Dank spricht das Ausbilderteam dem Feuerwehrausschuss und der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf aus. Ohne deren Fürsprache und Unterstützung wäre dieses Ausbildungswochenende nicht zustande gekommen. Die Samtgemeinde übernimmt die gesamten Ausbildungskosten in Höhe von etwa 8.000 Euro und investiert so in die Sicherheit aller Feuerwehren.

Am Wochenende wurden über 200 Holzpaletten in der Anlage verfeuert. Diese wurden von der Firma Melosch aus Uelzen angeliefert und gesponsert. Die Feuerwehr dankt für diese tolle Unterstützung.

Auch die Ausbilder der Firma DELTA Safety & Protection wurden am Wochenende von allen Seiten für ihr gute und kompetente Ausbildung anerkennend gelobt. Diesen Danksagungen kann sich das Ausbilderteam der Samtgemeinde nur anschließen. Das DELTA-Team um Uwe Rohlfs blickt nicht nur auf jahrelange Erfahrungen im Bereich der Heißausbildung zurück, sie können dieses Wissen den Teilnehmern auch sehr gut vermitteln und weitergeben. Ein rundum gelungenes Wochenende für alle Beteiligten!

Die 60 teilnehmenden Atemschutzgeräteträger stammen aus den Feuerwehren Altenmedingen, Bad Bevensen, Barum, Brockhimbergen-Kollendorf, Drögennottorf, Ebstorf, Eddelstorf, Emmendorf, Gollern, Hesebeck, Himbergen, Hohenbünstorf, Jastorf, Jelmstorf, Linden, Melzingen, Röbbel, Secklendorf, Tätendorf-Eppensen und Wriedel-Schatensen.

Leerstehende Scheune in nächtlichem Vollbrand

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr, Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Karl Harleß / Feuerwehr Linden

Linden (fpr). Eine leerstehende Scheune am Ortsausgang von Linden stand in der vergangenen Nacht (28.04.2017) in Vollbrand. Der bereits teilweise eingestürzte Unterstand mit einer Grundfläche von rund 100 Quadratmetern brannte dabei komplett nieder. Genau um 1:00 Uhr löste die Leitstelle die Funkmeldeempfänger und Sirenen für die Feuerwehren Linden, Stadorf, Ebstorf und Eimke aus. Heller Feuerschein im dunklen Nachthimmel wies den anrückenden Löschmannschaften schon von weitem den Weg zum Einsatzort.

Insgesamt 56 Feuerwehrleute der vier Wehren bekämpften unter der Einsatzleitung des Lindener Ortsbrandmeisters Bernd Becker die Flammen und löschten mit Wasser und Netzmittel aus drei Rohren. Die Wasserversorgung wurde von einem Hydranten in der Oberen Dorfstraße über 600 Meter in die Feldmark aufgebaut. In Bereitstellung für die eingesetzten freiwilligen Helfer befand sich eine Rettungswagenbesatzung des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes aus Bahnsen. Verletzte gab es nicht zu beklagen. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens konnten bislang nicht beziffert werden. Beamte des Polizeikommissariats aus Uelzen nahmen noch in der Nacht die Ermittlungen auf. Nach rund einer Stunde war das Feuer gelöscht, sodass die Wehren aus Eimke und Ebstorf, später auch die Stadorfer, aus dem Einsatz entlassen werden konnten. Die Ortsfeuerwehr Linden übernahm noch bis zirka 3:00 Uhr morgens die Brandwache.

 

Keine Übung wie jede andere: Gefahrgutzug Nord übt in Ebstorf

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf trafen sich heute Abend (24.04.2017) zu ihrem regulären Übungsdienst. Was niemand ahnte: Der stellvertretende Ortsbrandmeister René Ohland hatte eine spezielle Übung ausgearbeitet, bei der es um den Fund eines Gefahrguts – in diesem Fall einem unbekannten atomaren Stoff – ging. Ort des Szenarios: am Wittmersweg nahe des Wiesensees.

Nachdem die Ebstorfer Wehr um Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Carsten Mente weiträumig abgesperrt und Erstmaßnahmen ergriffen hatte, kam auch der Gefahrgutzug Nord der Kreisfeuerwehr unter der Leitung des Zugführers Mirko Feldmann mit hinzu. Dieser besteht aus zusätzlichen Einheiten der Ortsfeuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Wriedel-Schatensen und einer Kommunikationsgruppe und führt unter anderem spezielle Spür- und Messtechniken mit sich. Ziel dieser nicht alltäglichen Übung war, das Zusammenspiel zwischen der örtlichen Feuerwehr und eben dieses Zuges zu trainieren. Mehrmals im Jahr finden derartige Dienste statt, die darüber hinaus auch der Bevölkerung die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehren und den Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer nahebringen. So ließen sich auch in Ebstorf eine Reihe von interessierten Anwohnern gerne über Sinn und Zweck des heutigen Manövers informieren.

Und am Ende konnte seitens der Übungsleitung, des Einsatzleiters und vom Zugführer ein durchaus positives Fazit dieser gelungenen Übung verkündet werden.

 

Wohnhausbrand in Bad Bevensen

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Jan Krützfeld /Feuerwehr Bad Bevensen

Offene Flammen schlugen am heutigen Abend kurz nach 20 Uhr aus dem Dachstuhl eines Wohnhauses in der Bevenser Möllerstraße. Den neun Ortsfeuerwehren aus Bad Bevensen, Altenmedingen, Barum, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel und Römstedt wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg zum Einsatzort in der Kurstadt. Eine Bewohnerin aus dem Obergeschoss konnte sich unverletzt ins Freie retten. Das ältere Ehepaar aus dem Erdgeschoss kam erst im Laufe der Löscharbeiten von einer Familienfeier hinzu und musste betreut werden. Nachdem erste Trupps sich zunächst von innen dem Feuer nähern konnten und die Flammen weitgehend unter Kontrolle brachten, war die weitere Brandbekämpfung dann nur noch von außen möglich. Dabei kamen fünf Rohre und ein zusätzliches über die Bevenser Drehleiter zum Einsatz. Insgesamt 120 Feuerwehrleute, davon viele unter Atemschuttzgeräten, mit 18 Fahrzeugen waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Wedel vor Ort.

Dazu ein Rettungswagen des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes sowie die ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften aus Bad Bevensen und Uelzen mit weiteren acht Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter und knapp 20 Helfern in Bereitstellung. Ein Feuerwehrmann aus Bad Bevensen verletzte sich während der Löscharbeiten leicht am Handgelenk und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.

Die Löschwasserversorgung wurde aus mehreren Hydranten gewährleistet. Dafür mussten die Medinger Allee und weitere Anliegerstraße weiträumig gesperrt werden. Als nach rund einer Stunde die Meldung „Feuer aus“ erfolgte, konnte zur Vermeidung von Wasserschäden das Löschwasser für die Nachlöscharbeiten deutlich verringert werden. Die beiden Wohnungen indes sind vorerst für unbewohnbar erklärt, sodass die Bewohner anderweitig untergebracht werden müssen. Nachdem erste Wehren nach und nach aus dem Einsatz entlassen wurden, dauerten die Aufräumungsarbeiten bis Mitternacht an.

Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache können nicht gemacht werden. Beamte des Polizeikommissariats Uelzen nahmen die Ermittlungen auf

OrtsW Römstedt: Erst Übergabe, dann Einsatz

offizielle Pressemitteilung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vom 13. April 2017

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: Feuerwehr Römstedt bekommt neues Löschfahrzeug

Es ist das neunte Feuerwehrfahrzeug, das Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer seit der Fusion der beiden Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen übergeben durfte: das neue Löschfahrzeug (LF) 10 für die Römstedter Feuerwehr. „245.000 Euro hat die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in den Brandschutz investiert, um die 54 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Römstedt mit einer zeitgemäßen Ausrüstung und einem modernen Fahrzeug auszustatten“, betont Kammer. Das neue LF 10 mit einem 2400-Liter- Wasservorratstank löst das bisherige Löschgruppenfahrzeug Baujahr 1988 ab, das die Römstedter 2013 von der Bad Bevenser Feuerwehr geerbt hatte. Kammers Dank geht besonders an die Mitglieder, die 214 Stunden in die Planung des Fahrzeugs investiert haben. Im Rahmen seiner Grußworte geht der Samtgemeindebürgermeister auch auf den Brandschutzbedarfsplan ein, den die Kommune in Auftrag gegeben hat. Bislang liegt das Zwischenergebnis vor. Demnach sind die 40 Feuerwehren der Samtgemeinde aufgefordert, sich über Kooperationen mit anderen Feuerwehren Gedanken zu machen, um den Brandschutz zu gewährleisten. „Diese Kooperationen laufen auf freiwilliger Basis“, unterstreicht Kammer. Laut Zwischenbericht wird der Römstedter Feuerwehr empfohlen, mit den Nachbarwehren aus Drögennottorf und Masbrock-Havekost zu kooperieren. Auch Gemeindebrandmeister Wilhelm

Ripke und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes betonen die Notwendigkeit des Brandschutzbedarfsplans, um die Einsatzfähigkeit langfristig gewährleisten zu können.  Kurios: Noch am Abend um 22.40 Uhr müssen die Kameraden um Ortsbrandmeister Michael Lüders aufgrund des Unwetters mit ihrem neuen Fahrzeug nach Bad Bevensen ausrücken, um einen Keller, der voll Wasser gelaufen war, wieder trocken zu legen. Der Einsatz endet um 1.10 Uhr.

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf lädt Brandschützer zum Essen ein

offizielle Pressemitteilung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vom 13. April 2017

 Dank an die starken Feuerwehren vor Ort 

Fernab der starren Tagesordnung einer Ratssitzung hat die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf einer guten alten Tradition entsprechend ernannte und entlassene Feuerwehrehrenbeamten zu einem gemeinsamen Essen ins Gasthaus Wilhelms nach Hohenbünstorf eingeladen. „Ich möchte heute im Namen der Samtgemeinde einfach mal Danke sagen für Euer ehrenamtliches Engagement und Euch unsere Wertschätzung ausdrücken“, begründet Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer die Einladung. Spätestens am ersten Aprilwochenende mit dem starken Unwetter haben die Einwohner der Samtgemeinde wieder einmal gemerkt, wie notwendig eine starke Feuerwehr vor Ort sei. Kammer würdigt die Ortsbrandmeister und Stellvertreter, die teilweise nach vielen Jahren aus dem Ehrenbeamtenverhältnis ausscheiden mit dem so genannten Samtgemeindebecher. Mit Blick auf die Veränderungen in den Führungsriegen der Feuerwehren schauen Kammer als auch Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke in die nahe Zukunft. Mit dem Brandschutzbedarfsplan will die Samtgemeinde dem demographischen Wandel entgegenwirken und durch freiwillige Kooperationen der Feuerwehren den Brandschutz zu jeder Tages- und Nachtzeit sicherstellen. Dabei, so betont Kammer, gehe es nicht darum, Geld bei den Feuerwehren einzusparen – im Gegenteil: „Der Rat der Samtgemeinde muss zusätzliche zum bisherigen Feuerwehr-Etat noch rund 300.000 Euro zusätzlich einplanen.“
 
Die Geehrten im Überblick:

Entlassungen 

Ortsfeuerwehr Barum: Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Lehmann, (Stellv. OrtsBM 31.05.1994 bis 07.12.1999,  OrtsBM 08.12.1999 bis 18.02.2016)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf: stellv. Ortsbrandmeisters Christian Lau (18.03.2010 bis 29.02.2016)

Ortsfeuerwehr Drögennottorf: Ortsbrandmeisters Rainer Bechtloff (OrtsBM 01.05. 1997 bis 30.04.2017, Stellv. OrtsBM 06.12.88 bis 30.04.97)

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf: Ortsbrandmeister Erhard Persiel (OrtsBM 01.07.1991 – 30.06.2009, Stellv. OrtsBM 01.07.2009 – 26.04.2012, OrtsBM 26.04.2012 bis 31.03.2017)

Ernennungen

Ortsfeuerwehr Barum; erstmalige Wahl zum Ortsbrandmeister: Henning Meyer, Ernennung bis zum 17.02.2022  (stellv. OrtsBM 02.02.2012 bis 18.02.2016)

Ortsfeuerwehr Barum; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Arne Lehmann, Ernennung bis zum 17.02.2022

Ortsfeuerwehr Allenbostel; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Cord Mindermann, Ernennung bis zum 17.02.2022

Ortsfeuerwehr Ebstorf; Wiederwahl Ortsbrandmeister: Carsten Mente, Ernennung bis zum 31.03.2022 (4. Stellv. GemBM seit 2011, stellv. OrtsBM seit 28.06.1999 danach OrtsBM)

Ortsfeuerwehr Hanstedt I; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Jens Washausen, Ernennung bis zum 31.01.2022

Ortsfeuerwehr Stadorf; Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Tobias Kröger, Ernennung bis zum 17.02.2022  (stellv. OrtsBM 21.01.2005 – 21.01.2009, OrtsBM 15.03.2010 – 08.01.2016)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf; Wiederwahl zum Ortsbrandmeister: Michael Behnke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Ortsbrandmeister seit 10.03.2011)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Bernd Gehrke bis zum 17.02.2018  (bis 17.02.2022 ohne erneuten Ratsbeschluss nach Ableistung der Lehrgänge)

Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Florian Rudolph, Ernennung bis zum 01.05.2018  (bis 28.02.2022 ohne erneuten Ratsbeschluss nach Ableistung der Lehrgänge)

Ortsfeuerwehr Gollern; erneute Wahl zum Ortsbrandmeister: Andreas Schrötke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Ortsbrandmeister seit 01.05.2011)

Ortsfeuerwehr Drögennottorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Henning Koch, Ernennung vom 01.05.2017 – 30.04.2017

Ortsfeuerwehr Aljarn-Bohndorf; erneute Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Jörg Jahneke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Stellv. OMB seit 01.10.2004)

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf; erstmalige Wahl zum Ortsbrandmeister: Uwe Estedt, Ernennung vom 01.04.2017 – 31.03.2023

Ortsfeuerwehr Altenmedingen; Wiederwahl zum Ortsbrandmeister: Michael Alvermann, Ernennung bis 31.10.2022 (Stellv. OBM 26.12.2008- 07.10.2010, seit 07.10.2010 OBM)

Die geehrten Feuerwehrmänner mit Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (1. Reihe, 4. von rechts), seinem Allgemeinen Stellvertreter Thomas Fisahn (rechts), der stellvertretenden Ordnungsamtsleiterin Katharina Schattat und Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke (2. von rechts).

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Secklendorf

Text und Foto: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehren Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

„Wir sind mit unseren Nachbarfeuerwehren gut zusammengerückt“ weis Ortsbrandmeister Sebastian Marquard auf der Jahreshauptversammlung der Secklendorfer Brandschützer zu berichten. Das Thema Feuerwehrbedarfsplan ist in den Feuerwehren, der Gemeinde Bevensen-Ebstorf, auf den diesjährigen Versammlungen ein oft angesprochenes Thema. Dem die ehrenamtlichen Kräfte aus Secklendorf sehr offen entgegenstehen, so Marquard.

Rückblickend auf 2016 musste, bei dem spontanen Wintereinbruch im November, unter anderem die Feuerwehr der Stadt Bad Bevensen unterstützt werden. Um gut für die Einsätze vorbereitet zu sein, wurde unter anderem die Ausbildung bei der Vornahme von Steck- und Schiebleiter, zur Rettung von Personen, umfänglich betrieben. Dabei wurde auch hier wiederum Hand in Hand mit den Nachbarfeuerwehren zusammen gearbeitet und geübt. Weitere interessante Dienste rundeten das Ausbilungspaket der Secklendorfer ab.

Neben der eigentlichen Feuerwehr-Arbeit halfen die Brandschützer in gewohnter Form beim Reinigen der Regenwasser-Gullis im Ort.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zum Ende der Versammlung konnte Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, Michael Kahlmann zum 1. Hauptlöschmeister befördern. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Helmut Krützmann geehrt.

 

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017