Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Bericht & Fotos: Ph Schulze Pw OrtsFw Ebstorf

Ebstorf. Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Text: Monika Buhr / Freie Journalistin  Bilder: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr Uelzen

Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten ziehen Bilanz des Ausbildungsjahres 2018

i.A. Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Uelzen. Ein einheitliches Erscheinungsbild konnten die Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten des Landkreises bei der vergangen Jahresabschlussveranstaltung am 26. Oktober 2018 in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Uelzen präsentieren.

Der Kreisbereitschaftsführer Süd, Gerrit Möhring, führte durch die Versammlung. Er zeigte sich zunächst sehr erfreut über die neue Dienstkleidung, die Dank mehrerer großzügigen Spenden realisiert werden konnte. Auch Kreisbrandmeister Helmut Rüger und die Vertreter des Landkreises, die aufmerksam den Jahresberichten der jeweiligen Zug- und Gruppenführer folgten, lobten die neuen Kleidungsstücke.

Bereits zum Ende des Einsatzjahres 2017 wurde damit begonnen, die Pullover und Poloshirts für die über 400 ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Kreisbereitschaften auszuteilen. Nicht nur bei den zahlreichen Ausbildungsdiensten 2018, sondern auch beim Moorbrandeinsatz in Meppen und einer Großübungen in der Göhrde zusammen mit den Kreisbereitschaften aus Lüneburg und LüchowDannenberg konnte dadurch die Zugehörigkeit der Einsatzkräfte zur Uelzener Kreisfeuerwehr geschlossen präsentiert werden.

Als besonderes Ereignis wurde das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen des Landesfeuerwehverbandes in Lüneburg gelobt. Auf einer Feuerwehrmeile präsentierte sich das Feuerwehrwesen aus ganz Deutschland. Die Uelzener Fachzüge für Kommunikation und Logistik leisteten wertvolle Unterstützungsarbeit. Kreisbrandmeister Helmut Rüger berichtete, dass die Lüneburger darüber sehr dankbar waren.

Außerdem bedankte sich der Kreisbrandmeister für die zahlreich geleisteten Ausbildungsstunden. Der Dienst in den Kreisfeuerwehreinheiten stelle einen zusätzlichen Zeitaufwand zu den Tätigkeiten in der Gemeindefeuerwehr dar. Für das Engagement sei er sehr dankbar.

Neben den Tätigkeiten im Kalenderjahr 2018 wurde auch ein Ausblick für 2019 gegeben. Möhring berichtete, dass die Fachgruppe Absturzsicherung ihr 10-jähriges Jubiläum feiern wird. Ein Novum werde auch das Treffen der Feuerwehrbereitschaftsführer aller Landkreise der Polizeidirektionsebene Lüneburg sein, welches das erste Mal in Uelzen ausgerichtet wird.

Zwei Männer verunglücken zwischen Ebstorf und Melzingen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein 19- und ein 31-jähriger Mann sind am 10. November auf der Landstraße 250 zwischen Ebstorf und Melzingen mit einem VW Caddy verunglückt. Der Wagen war von Ebstorf kommend in Richtung Melzingen unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte.

Während die um 0:48 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei zur Unfallstelle eilten, handelten Fahrer von Rübentransportfahrzeugen vorbildlich und leiteten entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen ein.

Im Verlauf übernahm der DRK Rettungsdienst die weitere medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ebstorf, Kirch- und Westerweyhe die beiden Insassen aus ihrem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle großräumig aus.

Mit Rettungswagen wurden die beiden Schwerverletzten in das Klinikum Uelzen und Lüneburg eingeliefert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die L250 komplett gesperrt werden. Gegen 2:30 Uhr konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.

Sieben Ortsfeuerwehren bei Übung in Weste Bahnhof im Einsatz

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)

Weste Bahnhof. Wenn ein Industriegelände wie das in Weste Bahnhof brennt, sind zunächst die kleinen Ortsfeuerwehren aus dem direkten Umkreis gefordert. Damit der bestmögliche Löscherfolg erzielt werden kann, müssen die notwendigen Handgriffe regelmäßig von den ehrenamtlichen Brandschützern trainiert werden. Sieben der Ortsfeuerwehren aus den Gemeindegebieten Himbergen und Weste führten daher am Samstag, den 20. Oktober 2018, eine gemeinsame Kooperationsübung durch.

Als Übungsleiter hatte der Brockhimbergener Ortsbrandmeister Uwe Estedt die freiwilligen Einsatzkräfte zunächst zum Sammelplatz an der Himberger Grundschule alarmiert. Nach einer kurzen Lageeinweisung fuhren die Einsatzfahrzeuge dann zum Brandeinsatz nach Weste Bahnhof.

Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex dieser Größe entscheidet neben dem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen und ausreichend Brandschützern vor allem eine gute Einsatzkommunikation über den Erfolg oder Misserfolg der Brandbekämpfung. Für eine klare Aufgabenstrukturierung wurde daher die Einrichtung von zwei Einsatzabschnitten fokussiert.

Je schneller die Feuerwehrleute die notwendige Löschwasserversorgung aufbauen, desto eher kann eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Das Löschwasser wurde aus dem örtlichen Wassernetz sowie aus einer naheliegenden Zisterne entnommen. Insgesamt hatten die ehrenamtlichen Brandschützer über 500 m Schlauchleitung zu verlegen.

Das Übungsszenario sah auch mehrere vermisste Personen vor. Parallel zur Brandbekämpfung wurde durch sechs Atemschutztrupps die Menschenrettung aus dem Gebäudekomplex vorgenommen. Eine schwierige Aufgabe, da für die eingesetzten Kräfte stets eine Personalreserve für den Eigenschutz vorzuhalten ist. Diese Einsatzkräfte stehen für andere Aufgaben dann nicht zur Verfügung.

Die Übung dauerte über zwei Stunden. Übungsleiter Uwe Estedt zeigte sich in der Einsatznachbesprechung beeindruckt von der Schlagkraft der Ehrenamtlichen. Die Zusammenarbeit untereinander sei gut, sodass man den angestrebten Kooperationsvereinbarungen der Ortsfeuerwehren positiv entgegenblicken könne.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Himbergen, Gr. Thondorf, Kl. Thondorf, Brockhimbergen-Kollendorf, Weste, Hagen-Schlagte und Testorf.

60 Einsatzkräfte an Personensuche in Bad Bevensen beteiligt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Bad Bevensen. Während am Himmel über Bad Bevensen der Mond hell leuchte und das Thermometer fünf Grad Celsius anzeigt, wird ein 70-jähriger Mann in der Kurstadt seit den Nachmittagsstunden (22. Oktober 2018) aus einer Klinik vermisst. Um 22 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Bad Bevensen sowie von der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen alarmiert.

In Abstimmung mit der Polizei wurde das erste Suchgebiet festgelegt. Während einige Helfer eine örtliche Klink nach dem Vermissten absuchten, fuhren andere das Gebiet um den Kurpark ab. Zeitgleich startete die Drohne des DRK um mittels Wärmebildkamera den angrenzenden Park großflächig abzusuchen. Die Suche konnte über einen separaten Monitor am Boden von den beteiligten verfolgt werden.

Zudem fuhr die Polizei mit fünf Fahrzeugen ebenfalls abgestimmte Gebiete ab. Parallel dazu rückte die DRK-Rettungshundestaffel mit vier Flächensuchhunden an. Außerdem erreichte auch ein Leitender Notarzt (LNA) den Sammelpunkt am Bad Bevenser Kurhaus.

Gegen 23.20 Uhr kam dann ein Funkspruch, dass eine auffällige Person im Bereich der Ortschaft Weste von einer aufmerksamen Bürgerin gesehen worden war. Eine daraufhin sofort entsandte Streifenwagenbesatzung konnte die Person Zeit später ausfindig machen. Ein erneuter Funkspruch brachte dann die Erleichterung. Bei der gefundenen Person handelte es sich um den 70-Jährigen. Augenscheinlich wohlauf wurde der Mann nach Bad Bevensen in die ortsansässige Klink zurückgefahren, wo der Notarzt noch einen kurzen Check durchführte.

Für die 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den 14 Helfern vom DRK sowie der Polizei war der Einsatz gegen 23.45 Uhr beendet.

Unterkreisübung in Vinstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Seit Jahrzenten arbeiten wir Hand in Hand mit benachbarten Feuerwehren zusammen. Dazu zählen die Ortsfeuerwehren Vinstedt, Barum, Hohenbünstorf und Natendorf. Die sogenannte Unterkreisübung zwischen den Feuerwehren findet einmal jährlich, jeweils in einem der Orte statt. Bekannt ist der Termin der anstehenden Übung jedoch nicht.

Vor kurzem war es wieder soweit. Ein Feuer, auf dem Hof Bodin, rief

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

die Brandschützer des ehemaligen Unterkreises auf den Plan. Bei der Anfahrt roch es verdächtig nach Qualm, kurz darauf wurde die Sicht auf dem Hof schlechter. Übung oder Ernstfall? – Am Anfang war dieses wohl nicht gleich für jede Einsatzkraft völlig klar.

Ortsbrandmeister und zugleich Einsatzleiter Torsten Kruggel Schmedt erkundete sofort nach dem

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Eintreffen die Lage und gab die ersten Anweisungen an seine und an die nachrückenden Brandschützer weiter. Fast zeitgleich traf die Kommunikations-Gruppe Ebstorf / Wriedel-Schatensen mit ihrem jeweiligen Einsatzleitwagen ein. Diese Gruppe dient dazu dem Einsatzleiter den Rücken freizuhalten, nimmt Funksprüche entgegen, fertigt Übersichtpläne an und dokumentiert sämtliche Einsatzabläufe.

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Parallel kümmerten sich die weiteren Helfer um die Herstellung der Wasserversorgung und nahmen die Löschmaßnahmen vor. Weitere rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und leiteten umgehend Suchmaßnahmen nach vermissten Personen in den weiträumigen Scheunen ein. Enge Leitern und Luken erschwerten die Arbeit der Atemschutztrupps.

Der Einsatzleiter zeigte sich erleichtert, als alle vermissten „Personen“ erfolgreich gerettet waren. Schließlich ist das Arbeiten unter Atemschutz körperlich anstrengend. „Das geht auch nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten und sich aufeinander verlassen können“ so Kruggel Schmedt.

Auch der Ausrichter der Übung zeigte sich sichtlich zufrieden. „Punkte, an denen es zu Feilen gilt, gab es schon, aber genau dafür sind Übungen, wie diese, ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung“ sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Winkler aus Vinstedt.

Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr: Pieper und Busenius wiedergewählt!

Uelzen. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen am 15.10.2018 haben die Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Landkreises den bisherigen stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd Andre Pieper für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen. Auch der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Björn Busenius, erhielt das Vertrauen der Versammlung für die Verlängerung der Amtszeit.

Mit dem Vorschlag zur Ernennung der ehrenamtlichen Führungspositionen in der Kreisfeuerwehr wird sich nunmehr der Uelzener Kreistag beschäftigen, wo die formale Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis des Landkreises erfolgt. Die Führungskräfte werden zum 1. Januar 2019 für sechs weitere Jahre ernannt. Landrat Dr. Heiko Blume zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem klaren Votum der Wahlberechtigten. Feuerwehr halte zusammen, dass merke man immer wieder und freue Ihn.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger hielt darüber hinaus einen kurzen Bericht über den vergangenen Einsatz eines extra dafür individuell zusammengestellten Kreisbereitschaftszuges in Meppen. Der Einsatz war aufgrund des medial sehr präsenten Moorbrandes notwendig geworden. Alle Uelzener Feuerwehrleute kamen gesund aus dem Einsatz zurück. Er bedankte sich ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft und freute sich zusammen mit dem Landrat darüber, dass der Landkreis Uelzen dem Hilfegesuch aus Meppen entsprechen konnte.

Die gewählten Andre Pieper (mitte) und Björn Busenius (2.v.l.) mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (1.v.l.), Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.r.) und dem Abschnittsleiter Nord Hans-Jürgen Cordes (1.v.r.).

Ortsfeuerwehr Barum beseitigt Bauschutt von Straße

Fotos und Text: Philipp Schulze (Samtg.-Pressewart)

Verlorener Bauschutt von einem Lkw hat am frühen Montagnachmittag den Einsatz der Ortsfeuerwehr Barum zur Folge. Feld- und Ziegelsteine sowie Sand liegen im Kurvenbereich der Ebstorfer Straße /Bevenser Straße auf einer Länge von rund 200 Meter auf der Fahrbahn verteilt.

Mit Schaufeln und Besen beseitigen die zehn Einsatzkräfte die Gefahrenstellen. Ein Barumer Landwirt kommt den Feuerwehrleuten mit einem Trecker samt Frontlader zur Hilfe.

Nach rund einer Stunde ist die Fahrbahn soweit wieder geräumt.

 Im Einsatz:

–       Feuerwehr Barum

–       Polizei

Nächtlicher Einsatz für Uelzener Wehren bei Nordzucker

Am 22. September kam es gegen 21.22 Uhr zu einem Feuer bei der Nordzucker AG im Werk Uelzen. Durch den Ausfall des Antriebsmotors einer Trockentrommel kam diese zum Stillstand – infolgedessen entzündeten sich die in der Trockentrommel befindlichen getrockneten Schnitzel durch Überhitzung. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers leiteten die Mitarbeiter erste Löschmaßnahmen ein.

Die Feuerwehr Uelzen wurde mit dem Einsatzstichwort F3 – Vollalarm alarmiert.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters Torsten Strauer und dessen Erkundung wurde zusammen mit leitenden Mitarbeitern die weiteren Maßnahmen besprochen. Aufgrund des zu erwartenden Einsatzes unter Atemschutz wurden umgehend die Feuerwehren Oldenstadt, Kirchweyhe, Westerweyhe sowie die DRK Bereitschaft Uelzen nachalarmiert.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Halle vor, um mittels Strahlrohr und mobilen Wasserwerfern die Trocknungstrommel zu kühlen. Im Verlaufe des Einsatzes konnte die Trommel geöffnet und Wasser direkt in den Brandherd eingebracht werden. Die Kühlung zeigte ihre Wirkung – relativ schnell entspannte sich die Lage. Durch den schnellen Einsatz wurde die Trocknungsanlage bei dem Brandereignis nicht beschädigt. Für die Umwelt und Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die eingesetzten Einsatzkräfte beendet.

Text: C. Paul // Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Fotos: P. Schulze // Presseteam Feuerwehr