Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr: Pieper und Busenius wiedergewählt!

Uelzen. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen am 15.10.2018 haben die Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Landkreises den bisherigen stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd Andre Pieper für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen. Auch der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Björn Busenius, erhielt das Vertrauen der Versammlung für die Verlängerung der Amtszeit.

Mit dem Vorschlag zur Ernennung der ehrenamtlichen Führungspositionen in der Kreisfeuerwehr wird sich nunmehr der Uelzener Kreistag beschäftigen, wo die formale Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis des Landkreises erfolgt. Die Führungskräfte werden zum 1. Januar 2019 für sechs weitere Jahre ernannt. Landrat Dr. Heiko Blume zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem klaren Votum der Wahlberechtigten. Feuerwehr halte zusammen, dass merke man immer wieder und freue Ihn.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger hielt darüber hinaus einen kurzen Bericht über den vergangenen Einsatz eines extra dafür individuell zusammengestellten Kreisbereitschaftszuges in Meppen. Der Einsatz war aufgrund des medial sehr präsenten Moorbrandes notwendig geworden. Alle Uelzener Feuerwehrleute kamen gesund aus dem Einsatz zurück. Er bedankte sich ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft und freute sich zusammen mit dem Landrat darüber, dass der Landkreis Uelzen dem Hilfegesuch aus Meppen entsprechen konnte.

Die gewählten Andre Pieper (mitte) und Björn Busenius (2.v.l.) mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (1.v.l.), Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.r.) und dem Abschnittsleiter Nord Hans-Jürgen Cordes (1.v.r.).

Ortsfeuerwehr Barum beseitigt Bauschutt von Straße

Fotos und Text: Philipp Schulze (Samtg.-Pressewart)

Verlorener Bauschutt von einem Lkw hat am frühen Montagnachmittag den Einsatz der Ortsfeuerwehr Barum zur Folge. Feld- und Ziegelsteine sowie Sand liegen im Kurvenbereich der Ebstorfer Straße /Bevenser Straße auf einer Länge von rund 200 Meter auf der Fahrbahn verteilt.

Mit Schaufeln und Besen beseitigen die zehn Einsatzkräfte die Gefahrenstellen. Ein Barumer Landwirt kommt den Feuerwehrleuten mit einem Trecker samt Frontlader zur Hilfe.

Nach rund einer Stunde ist die Fahrbahn soweit wieder geräumt.

 Im Einsatz:

–       Feuerwehr Barum

–       Polizei

Nächtlicher Einsatz für Uelzener Wehren bei Nordzucker

Am 22. September kam es gegen 21.22 Uhr zu einem Feuer bei der Nordzucker AG im Werk Uelzen. Durch den Ausfall des Antriebsmotors einer Trockentrommel kam diese zum Stillstand – infolgedessen entzündeten sich die in der Trockentrommel befindlichen getrockneten Schnitzel durch Überhitzung. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers leiteten die Mitarbeiter erste Löschmaßnahmen ein.

Die Feuerwehr Uelzen wurde mit dem Einsatzstichwort F3 – Vollalarm alarmiert.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters Torsten Strauer und dessen Erkundung wurde zusammen mit leitenden Mitarbeitern die weiteren Maßnahmen besprochen. Aufgrund des zu erwartenden Einsatzes unter Atemschutz wurden umgehend die Feuerwehren Oldenstadt, Kirchweyhe, Westerweyhe sowie die DRK Bereitschaft Uelzen nachalarmiert.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Halle vor, um mittels Strahlrohr und mobilen Wasserwerfern die Trocknungstrommel zu kühlen. Im Verlaufe des Einsatzes konnte die Trommel geöffnet und Wasser direkt in den Brandherd eingebracht werden. Die Kühlung zeigte ihre Wirkung – relativ schnell entspannte sich die Lage. Durch den schnellen Einsatz wurde die Trocknungsanlage bei dem Brandereignis nicht beschädigt. Für die Umwelt und Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die eingesetzten Einsatzkräfte beendet.

Text: C. Paul // Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Fotos: P. Schulze // Presseteam Feuerwehr

Übung des 2. Fachzuges Nord der Uelzener Kreisfeuerwehrbereitschaft

Text:  Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit) / Bilder. Feuerwehr

Der 2. Fachzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Nord übte am 30. August 2018 zusammen mit der Feuerwehr Golste in Natendorf am Vereinsheim des SV Frischauf Natendorf e.V..

Für die Spieler des SV Frischauf Natendorf e.V. bot sich am vergangenen Donnerstag während des regulären Fußballtrainings ein ungewohntes Schauspiel. Kurz nachdem durch eine Nebelanlage das Obergeschoss des Vereinsheimes vollständig unzugänglich gemacht wurde, ertönte im Natendorfer Ortskern die Feuerwehrsirene. Während der Vereinsvorsitzende Mathias Plank seine Vereinskameraden beruhigte, zeichnete sich für den Natendorfer Ortsbrandmeister Volker Meyer ein aufregender Abend ab.

Glücklicherweise handelte es sich bei dieser Alarmierung um ein Übung. Die Feuerwehr Golste in Natendorf wurde gegen 19.30 Uhr über die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) Uelzen alarmiert. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich wie gewohnt sehr schwierig. Bis die Brandbekämpfung aufgenommen werden kann, müssen zunächst mehrere hundert Meter B-Schlauch verlegt werden.

Da der 2. Fachzug Nord (bestehend aus Fahrzeugen der Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Barum, Hanstedt und Hohenbünstorf) gerade in Velgen seinen Übungsdienst absolvierte, konnte der Feuerlöschzug vom Natendorfer Ortsbrandmeister zur Verstärkung angefordert. Im echten Einsatzfall wären die umliegenden Ortsfeuerwehren alarmiert worden.

Passanten meldeten zwei vermisste Personen. Außerdem galt es aufgrund unklarer Rauchentwicklung im Sportlerheim die Brandbekämpfung einzuleiten. Die Natendorfer waren als erstes vor Ort. Der Einsatzleiter Volker Meyer erteilte zielstrebig die ersten Einsatzbefehle.

Der Kreisbereitschaftszug wurde vom stellvertretenden Zugführer Joachim Dierksen geführt. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter unterstützten die nachrückenden Kräfte der Kreisbereitschaft zunächst bei der Menschenrettung. Parallel wurde das Verlegen einer weiteren B-Leitung zur Wasserversorgung simuliert. Die verbliebenen Kräfte halfen den Natendorfern bei der Brandbekämpfung von außen.

Geleitet wurde die Übung von Heiko Gonsior, dem Zugführer des 2. Fachzug Nord. Er zeigte sich bei der anschließenden Besprechung sichtlich zufrieden vom Vorgehen der ehrenamtlichen Brandschützer.

Verkehrsunfall zwischen Ebstorf und Wessenstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 20 zwischen Ebstorf und Wessenstedt rief am Freitagnachmittag (31. August 2018) Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie der Polizei auf den Plan.

Eine Frau war mit ihrem Geländewagen zwischen Ebstorf und Wessenstedt unterwegs, als sie nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich im Grünstreifen zum Stehen kam.

Während sich Ersthelfer um die verletzte Fahrerin kümmerten, rückten zeitgleich die Rettungskräfte an und übernahmen die Versorgung. Für eine schonende Rettung wurde das Fahrzeug durch die Feuerwehren aus Ebstorf und Wriedel-Schatensen stabilisiert und gesichert. Im weiteren Verlauf wurde das Dach des Fahrzeuges mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt um die Frau aus ihrem Fahrzeug zu retten.

Im Einsatz:

  • Ortsfeuerwehr Ebstorf
  • Ortsfeuerwehr Wriedel-Schatensen
  • DRK Rettungsdienst
  • Polizei

Einsatzübung in Ebstorf

Text und Fotos: Meike Karolat / Pressesprecherin DRK Uelzen

Uelzen/Ebstorf. Mit der Einsatzinformation „Einsatz SEG-B3Y-B4“ – unklare Rauchentwicklung, mehrere Verletzte in 29574 Ebstorf, Hans-Rasch-Weg, Waldbad“ wurden die Mitglieder der SchnellEinsatzGruppe (SEG) der DRK-Bereitschaften gerufen. Dass es sich um eine Übung handeln sollte, erfuhren die Einsatzkräfte erst viel später.
Aber nicht nur die SEG wurde gerufen, auch die Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf wurde alarmiert. Als erstes am Schadensort eingetroffen, verschafften sie sich einen Überblick über die Lage und die Verletzten. Diese wurden unter Atemschutz aus dem verrauchten Technikraum und anderen Bereichen des Wald e Mar (Hallen- und Freizeitbad Ebstorf) gerettet, zeitgleich wurde das „Feuer“ gelöscht. „Das war eine Herausforderung für uns“, sagte Einsatzleiter René Ohland, da man sich bis zum Eintreffen der SEG um die Verletzten habe kümmern müssen.

Die SEG rollte in Zugstärke (30 Einsatzkräfte) an und begann umgehend mit der Versorgung der verletzten Personen. Ebenfalls am Einsatzort eine Notärztin. Insgesamt waren 16 Verletzte zu versorgen und betreuen. Sechs von ihnen erlitten schwere, vier weniger schwere, weitere sechs Personen kamen mit leichten Verletzungen davon. Alle wurden erstversorgt und wären im Einsatzfall in die jeweiligen Krankenhäuser gefahren worden. In der Opferrolle übrigens alles Mitglieder der SEG DRK Lüneburg. Sie haben sich dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt und spielten ihre Rollen perfekt.
Ausgearbeitet wurde die Übung vom DRK-Bereitschaftsleiter Sascha Heinze. „Im Großen und Ganzen wurde der Einsatz professionell von uns abgearbeitet“, sagte er. Natürlich gebe es immer Dinge, die man besser oder anders machen könne.

Auch seitens der Feuerwehr zeigte man sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ebstorf vor Ort.

Einsatz in Zahlen
DRK:
– 3 Rettungswagen (RTW)
– 4 Krankentransportwagen (KTW)
– Notarzteinsatzeinsatzfahrzeug (NEF)
– Vier-Tragewagen
– Einsatzleitwagen
– Orgaleiter (OrgL)
– Gerätewagen Sanität (GW San)
– Wechselladerfahrzeug Abrollbehälter ManV (WLF ABManV)
– Kommandowagen
Feuerwehr:
– Tanklöschfahrzeug (TLF)
– Staffellöschfahrzeug (STLF)
– Einsatzleitwagen (ELW)

Kreisfeuerwehrtag zum 125-jährigen Bestehen der Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf

Am 25.08.2018 richtete die Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf den Kreisfeuerwehrtag des Landkreises Uelzen aus. Neben 47 startenden Ortsfeuerwehren bei den Kreisleistungswettbewerben starteten 8 Gruppen bei den Wettbewerben zum „Superkreissieger“.

Die 33 aktiven Hohenbünstorfer Brandschützer holten sich Hilfe für die Durchführung des Kreisfeuerwehrtages aus dem Dorf, aus den Nachbarorten Barum, Natendorf und Vinstedt und aus der befreundeten Feuerwehr Basse um dieses Großereignis zu einem tollen Tag zu machen.

Denn neben den neusten Leistungswettbewerben und Traditionswettbewerben gab es auch eine Menge andere Attraktionen. So konnte man die neusten Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen begutachten und zusätzlich ein Löschfahrzeug vom Bundeswehrflugplatz Faßberg bestaunen. Das VGH-Brandschutzmobil klärte in Sachen Brandschutz unteranderem mit Fettexplosionen auf und man konnte am eigenen Leib in einem Unfallüberschlagsimulator erfahren, was es heißt sich mit einem Auto zu überschlagen. Das DRK war mit verschiedenster Technik vor Ort und führte ebenfalls wie die Ortsfeuerwehr Brockhöfe die neue Drohne vor. Ein Kettensägenkünstler, der den Tag über mit Motorsäge zeigte, was alles aus Holz hergestellt werden kann, war ebenfalls vor Ort.

Hauptaugenmerk waren jedoch die Wettbewerbe. So konnte sich bei dem Kreisleistungswettbewerb die Ortsfeuerwehr Testorf vor Jarlitz und Groß Malchau-Boecke durchsetzen.

Bei dem Wettbewerb zum „Superkreissieger“ gewann Barum III vor Hohenbünstorf und Jarlitz. Die Platzierungsliste Kreisleistungswettbewerb ist hier zu finden und die Platzierungsliste für den Superkreissieger hier.

Weitere Bilder gibt es auch in einer Bildergalerie unter “Infos, Downloads, Links” (Direktverlinkung)

Ergbenisse Kreisfeuerwehrtag in Hohenbünstorf

Bei den Kreisleistungswettbewerben:

  1. Testorf (100,00 Prozent; 36,95 Sekunden)
  2. Jarlitz (100,00 Prozent; 43,49 Sekunden)
  3. Groß Malchau-Boecke (99,96 Prozent; 43,31 Sekunden)

Zeitschnellster und damit Gewinner des Henning-Otte-Wanderpokalsmit 34,70 Sekunden in den Zeittakten: Barum A

Gesamtergebnisliste

Superkreissieger (Traditionswettkämpfe):

  1. Barum III und damit Gewinner des erstmals ausgegebenen Dieter-Ruschenbusch-Pokals (42,60 Sekunden, 457,40 Punkte)
  2. Hohenbünstorf (45,40 Sekunden; 454,60 Punkte)
  3. Jarlitz (50,80 Sekunden; 449,20 Punkte)
  4.  Nienwohlde-Kallenbrock (53,00 Sekunden; 447,00 Punkte)
  5. Dalldorf-Grabau (61,40 Sekunden; 438,60 Punkte)
  6. Eitzen I (51,60 Sekunden; 438,40 Punkte)
  7. Barum II (44,80 Sekunden; 435,20 Punkte)
  8. Hesebeck – Gollern (55,60 Sekunden; 414,40 Punkte)

Kreisfeuerwehrtag in Hohenbünstorf steht bevor (Infos)

Hohenbünstorf. Die Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf richtet anlässlich Ihres 125-jährgen Jubiläums am kommenden Samstag, den 25. August 2018, den Kreisfeuerwehrtag aus. Sie haben ein buntes Rahmenprogramm organisiert. Neben dem Kreisleistungsvergleich, für den sich über 50 Teams aus dem Landkreises angemeldet haben, wird auch ein historischer Super-Kreissieger ermittelt. Es gibt ein umfangreiches Rahmenprogramm. Wir freuen uns auf den Tag in Hohenbünstorf und hoffen auf zahlreiche Zuschauer.

Der Kreisleistungsvergleich beginnt um 9:00 Uhr.

Die Ermittlung des historischen “Super-Kreissiegers” der letzten 66 Jahre beginnt um 14:00 Uhr. Hier dürfen nur Gruppen starten, die in Ihrer Wehrhistorie einmal Kreissieger gewesen sind. Gemessen wird sich nach den historischen Wettbewerbsregeln nach Heimberg-Fuchs, welche heutzutage auch als Traditionswettkämpfe bekannt sind.

Die Siegerehrung ist für 18:00 Uhr geplant. Vorab findet noch die feierliche Verpflichtung der Anwärter statt. Anschließend spendiert der Landrat noch 200 Liter Freibier (Aufgrund der Unterstützung der Feuerwehren bei den Vorvermarktungsphasen vom Glasfaserausbau).

Auch eine Abendveranstaltung haben die Hohenbünstorfer organisiert. Ab 20:00 Uhr spielt in de Festscheune eine Live-Band. An einer Coktailbar mit Strand wird Urlaubsstimmung verbreitet.

Tagesablauf:

ab 8:00 Uhr Frühstück
9:00 Uhr Beginn der Wettkämpfe
ab 10:00 Uhr warme Spezialitäten
ab 15:00 Uhr Kaffeetafel
17:15 Uhr Versteigerung Kettensägenkunst
ca. 18:00 Uhr Siegerehrung
ab 20:00 Uhr Jubiläumsparty mit Strand und Cocktailbar

Weitere Angebote:

ADAC-Überschlagsimulator

Feuerwehr-Fahrzeugschau

Bundeswehr-Fahrzeugschau

VGH-Brandschutzmobil

Kettensägenkünstler

Verkauf von Feuerwehrbedarf

Preisboxen

Feuer im Lintzeler Wald

Text und Foto: Olaf Venske, Fw-Pressewart SG Bevensen – Ebstorf

Am Sonntagnachmittag um 15.34 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte zu einem Einsatz „unklare Rauchentwicklung“ alarmiert. Schnell setzten sich die Kräfte, die zum Teil mit ihren Familien am Kaffeetisch saßen in Bewegung. Noch auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe auf Waldbrand 4 heraufgesetzt. Es brannte 5000m²Unterholz und Bäume auf einer Breite von ca. 100m. Da die Wegführung für die Tanklöschfahrzeuge nicht so einfach zu befahren war, wurde erst einmal ein Quad zur Erkundung der Wegstrecke genutzt. Nachdem die Anfahrt über ein Zwiebelfeld als einzige Möglichkeit gefunden wurde, konnte ein Löschangriff von wasserführenden Fahrzeugen erfolgen. Parallel wurde von der Ortsfeuerwehr eine Wasserentnahmestelle für einen eventuellen Pendelverkehr eingerichtet. Der Löschangriff und die Riegelstellungen wurden zum Teil von 6 Strahlrohren, diversen Feuerpatschen und Kleinlöschgeräten zeitgleich durchgeführt. Auf Grund der Rauchentwicklung war es zeitweise notwendig Atemschutzgeräte zu tragen. Wegen dieser Belastung und der hohen Temperaturen wurde ein Rettungswagen des DRK dem Einsatz zugeordnet. Die Feuerwehr Brockhöfe / Lintzel brachte Getränke für die eingesetzten Einsatzkräfte an die Einsatzstelle.

Insgesamt waren ca. 100 Kräfte der Feuerwehren aus Brockhöfe / Lintzel, Wriedel-Schatensen, Ebstorf, Bode, Allenbostel, Eimke, Ellerndorf, DRK, Polizei Uelzen und der stellv. Waldbrandbeauftragte vor Ort im Einsatz. Gegen 20.00 Uhr wurde die Einsatzstelle noch einmal durch die Ortsfeuerwehr Brockhöfe / Lintzel mit der Wärmebildkamera überprüft, es wurden aber keine Brandnester mehr entdeckt.