Archiv der Kategorie: EG Bienenbüttel

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Jahreshauptversammlung von Feuerwehrverein e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr Edendorf

Bericht & Bilder: Thorsten Dünn (OrtsW Edendorf)

Ein Jahr mit vielen Veranstaltungen und wenigen ernsten Einsätzen

Edendorf. Die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein luden am Samstag den 07.01.2017 zur Jahreshauptversammlung ein. Mehr als 40 Aktive, Gäste, Mitglieder und fördernde Mitglieder fanden sich im Gasthaus Oetzmann ein. Gestartet wurde mit der Sitzung des Feuerwehrvereins, dessen Aufgabe es ist, das historische Feuerwehrhaus zu erhalten. Ortsbrandmeister Ronald Müller eröffnet die Versammlung und berichtet erfreut von der Eigenständigkeit der Jugendfeuerwehr im historischen Feuerwehrhaus. So einiges wurde durch die Jugendlichen selbstständig repariert und instand gesetzt. Bei der Reparatur des durch einen Sturm beschädigten Daches und der Heizung, wird jedoch professionelle Unterstützung benötigt. Für die Fertigstellung der Pflasterarbeiten vor dem Gebäude hat Jörg Fröchling seine Hilfe angeboten.

Nach einer kurzen Pause mit einer vorzüglichen Stärkung durch das Gasthaus Oetzmann, ging es weiter mit der JHV der Freiwilligen Feuerwehr. Der Feuerwehrkalender 2016 enthielt wieder die ganze Spannweite der Feuerwehr und der sozialen Komponenten wie sie in einem Dorf erforderlich sind. Das Jahr 2016 brachte in Gegensatz zum Vorjahr ein deutlich schwächeres – um die Hälfte geringeres, Einsatzgeschehen. Auf der K1 Höhe Hönkenmühle lagen nach einer Windhose mehrere Bäume quer über die Straße. Sie hatten sich ineinander verkeilt, wodurch das Holz teilweise unter Spannung stand. Die Räumung der Straße war hierdurch sehr gefährlich. Die Freiwillige Feuerwehr ist für solche Einsätze nicht ausgebildet nur durch die Unterstützung von Till Meierjürgen aus Eddelsdorf, der zufällig vor Ort war und einen Sägeschein „Baum unter Spannung“ hat, war es überhaupt möglich. Eine Unterstützung vom Landkreis gab es leider nicht.

Anfang November kam es Aufgrund des starken Schneefalls zu viel Schneebruch, welcher nicht nur den Straßenverkehr gefährdete. Um die Lage zu beherrschen, wurden fast alle Feuerwehrhäuser im Landkreis mit Personal besetzt. In der Gemeinde Bienenbüttel gab es insgesamt 50 Einsätze. Bei dem letzten Einsatz in 2016 benötigte die FF Scharnebek Unterstützung bei der Beseitigung einer Ölspur auf dem Elbeseitenkanal auf Höhe des Bootsanlegers Wulfstorf.

Bei den zivilen „Einsätzen“ wurde durch die FF Edendorf ein Spielabend organisiert, der auch in diesem Jahr wieder stattfindet. Gerne begrüßt der stellvertretende Ortsbrandmeister Uwe Balfanz zu diesem Termin auch Teilnehmer aus den Nachbarortschaften und Freunde unserer Mitglieder. Gewonnen werden können Gutscheine der WTG Bienenbüttel und Tankgutscheine. Rund ging es auch wieder beim Dreieck, welches bereits seit vier Jahren ein Viereck ist – dem traditionellen Bermudaball. Gemeinsam mit den Ortswehren aus Hohnstorf, Wichmansburg und Hohenbostel wurde bis in den frühen Morgen im Gasthaus Wilhelms gefeiert. Ende April wurde zum Osterfeuer eingeladen. Nicht zuletzt durch den wunderschönen Dorfplatz ein romantisches Ereignis für Groß und Klein, bei dem auch Gäste gern gesehen sind – mehr als ein Geheimtipp. Auch die Traditionswettkämpfe im Juli waren eine gelungene Veranstaltung, zumal auch Edendorf hierfür noch eine Teilnehmergruppe aufstellen konnte. Sehr gut war hierbei auch die Unterstützung aus der Jugendfeuerwehr. Im September stand die zunächst letzte Scheunenfete im Terminkalender. Bei der Senioren-Weihnachtsfeier zum Ausklang des Jahres wurde zusammen mit den Senioren aus Edendorf Weihnachtslieder gesungen. Leider diesmal ohne die tolle Begleitung durch Judith Misselhorn mit ihrer Gitarre. Sie konnte Gesundheitsbedingt nicht teilnehmen. Irmgard Oetzmann sprang als „Chorleiterin“ ein. Erstmals wurde die Seniorenweihnachtsfeier mit dem Kinderweihnachtsmann kombiniert. Neun Kinder wurden beschenkt. Zusammen mit den Eltern und Senioren wurden im Anschluss weitere Weihnachtslieder gesungen. Das war ein klasse Chor. Der Weihnachtsmann hat sich sehr darüber gefreut, der gesamte Rahmen war der Veranstaltung würdig.

Die Stärke der Wehr kann sich mit 119 Mitgliedern davon 36 in der Einsatzabteilung und 15 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sehen lassen. Sehr erfreulich ist die Übernahme von fünf Kameraden aus der Jugendfeuerwehr, nach bestandener Truppmann Teil 1 Prüfung, in die Einsatzabteilung. Für Nachwuchs ist auch gesorgt, erfreut wurde festgestellt, dass im abgelaufenen Jahr drei Geburten bei Kameraden der Feuerwehr zu verzeichnen waren.
Ortsvorsteher Hans-Jürgen Franke dankt der Feuerwehr für die tatkräftige Unterstützung bei allen Aktivitäten rund um Edendorf. Feuerwehrsachbearbeiterin, Silke Rieth bedankt sich ebenfalls für die geleistete Arbeit. Das kommende Software Programm „Feuerwehr ON“, dass die Einsatzabrechnung und Dokumentation erleichtern wird, so Silke Ried weiter, soll für ganz Niedersachsen eingeführt werden. Damit die Abrechnung der Einsätze verbessert werden kann, muss jedoch die Satzung geändert werden. Ronald Müller ergänzt, dass dadurch auch die Arbeit der Ortswehren erleichtern wird. Jedoch steht das Programm noch nicht zur Verfügung, da noch ein paar Anpassungen erforderlich sind, ehe ein reibungsloser Gebrauch möglich ist.

In Vertretung für den erkrankten Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser, berichtet Klaus Georg Franke von 118 Einsätzen; 13 Bränden und 91 technische Hilfeleistungen. Die Mitgliederzahlen in der Gemeinde ist bei den Aktiven leicht auf 342 gesunken. Klaus Georg Franke beglückwünscht in diesem Zusammenhang Edendorf, den hier konnten fünf neue Kameraden in die aktive Wehr aufgenommen werden. 2017 wird eine Abschiedstournee des aktuellen Gemeindebrandmeisterteams. Die Führungspositionen werden in 2018 neu besetzt. Zum Schluss dankt Klaus Georg Franke den Sponsoren, Unterstützern und Förderern sowie den Familien für das Verständnis.

Neuwahlen

Schriftführer: Nach sechs Jahren als Schriftführerin legt Kyra Conradi ihr Amt nieder. Als neuer Schriftführer wurde Jan Elvers gewählt.

Gruppenführer 1. Gruppe: Paul Henckel

Gruppenführer 2. Gruppe: Gabi Preussner.

Ortsbrandmeister: Einstimmig wurde Ronald Müller erneut zum Ortsbrandmeister der Feuerwehr Edendorf gewählt. Ronald bedankt sich bei den Kameradinnen und Kameraden

Ehrungen

Durch den Kreisbrandmeister Helmut Rüger wurde ein Abzeichen des LFV Niedersachsen für 50 Jahre im Dienste Feuerwehr verliehen. Der Kamerad ist seit 50 Jahren und 112 Tagen Feuerwehrmitglied- 1978 rief er gemeinsam mit Ludwig Schmidt und neun Kindern, die JF Edendorf ins Leben. Darüber hinaus war er Sicherheitsbeauftragter und 10 Jahre Ortsbrandmeister. Geehrt wird Brandmeister Wilfried Müller.

Beförderungen

Zum Ober Feuerwehrmann: Jan Iwert und Jan Fröhlich

Zum Feuerwehrmann: Leon Luca Fröhling, Paul Henckel, Jens Kreutzmann, Lukas Müller und Felix Preussner

 

Rückblick der Jugendfeuerwehr Edendorf auf das Jahr 2016

Bericht & Bilder: Thorsten Dünn (OrtsW Edendorf)

Der Feuerwehrnachwuchs in Edendorf blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück. Auf der Jahreshauptversammlung am 07.01.17 berichtete der stellvertretende Jugendwart Jan Fröhlich von vielen tollen Terminen an denen die Mädchen und Jungen teilgenommen hatten. So hat die JF im vergangenen Jahr bei vielen Diensten die großen Kameraden unterstützt. Zu nennen sind hier das Osterfeuer, die Eimerwettkämpfe, Hydrantendienst mit der Gerätewartin Judith Misselhorn und der lebendiger Adventskalender im historischen Jugendfeuerwehrhaus. Besonders hervorzuheben ist die Verteilung der Pfingstbäume welches bereits zum fünften mal und mit viel Spaß durch JF erfolgte. Sowie die erstmalige alleinige Ausrichtung des Fackel und Laternenumzugs. Bei Stockbrot und Lagerfeuer in der super gemütlichen Atmosphäre der Dorfscheune war es eine tolle Veranstaltung. Hierfür gab es auch ein dickes Dankeschön vom Ortsbrandmeister Ronald Müller. Neben den Diensten wurde auch an einigen Wettkämpfen teilgenommen. Beim Volleyball Turnier in Bad Bevensen wurde in der zweiten Altersstufe der zweite Platz erreicht. Beim Spiel der Generationen an der FTZ in Uelzen wurde mit zwei Gruppen angetreten und der fünfte und zwölfte Platz erreicht. Bei den Gemeinde Wettkämpfe wurde der neunte Platz herausholt. Auf der Seite der Spaßeinsätze standen der Kino Tag in Uelzen sowie ein erlebnisreiche Kanutour auf der Ilmenau. Insgesamt kamen so beachtliche 120 Stunden Dienst zusammen, wovon ca.90 Stunden Jugendfeuerwehrtechnischer Dienst und 30 Stunden allgemeine Jugendarbeit waren.

Die schon in den letzten Jahren erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen hielt auch in 2016 an. So freuten sich die Jugendwarte Jan Iwert und Jan Fröhlich über die aktuelle Mitgliederzahl von 15 Kindern. Als neues Mitglied wurde Tim Bullerjahn in der JF aufgenommen. Zusätzlich ist Larissa Kreutzmann als neues Mitglied zum „Schnuppern“ aufgenommen. Dem Beispiel wollen noch weitere Kinder folgen und haben bereits Interesse an einer Schnuppermitgliedschaft angemeldet.

Des Weiteren wechseln Lukas Müller, Paul Henckel, Felix Preussner,

Leon Luca Fröhling  altersbedingt in die Einsatzabteilung. Sie bleiben aber der JF mindestens noch bis zum 18. Lebensjahr erhalten. Wenn nicht sogar als Betreuer darüber hinaus (zwinker).

Als neuen Betreuer konnte Jens Kreutzmann nach frisch abgelegter Truppmann Ausbildung hinzugewonnen werden. Auch die Ausbildung der jungen Brandschützer wurde mit viel Eifer verfolgt. Lukas Müller, Matthies Köther, Hanns-Paul Henckel, Felix Preussner und Timo Scheele haben gemeinsam mit anderen Kameraden aus der Gemeinde die Leistungsspangen Prüfung erfolgreich abgelegt, dieses ist die Größtmögliche Auszeichnung die man in der Jugendfeuerwehr erreichen kann!

Grund zur Sorge gibt nach wie vor das in die Jahre gekommene Fahrzeug der JF, mit 36 Jahren kein Jüngling mehr. Im Mannschaftsraum gab es ein Rostloch im Bodenblech, dieses hat die Gerätewartin Judith Misselhorn repariert und das Fahrzeug auch nochmal durch den TÜV gebracht.

Die Abbildung JF Edendorf zeigt die Jungs und Mädels im Gasthaus Oetzmann

 

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, führte der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine Jahreshauptversammlung durch. Delegierte der Uelzener Ortswehren versammelten sich hierzu in der Uelzener Jabelmannhalle.

Auf der Tagesordnung standen neben formellen Punkten wie Kassenbericht, Personalentscheidungen und Verabschiedungen auch der Jahresbericht des Vorsitzenden. Helmut Rüger stellte hier die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt. Viele motivierte Jugendbetreuer leisten unermüdliche Arbeit. Außerdem wurde im vergangenen Jahr die in der KGS Bad Bevensen seit 2015 als Pilotprojekt gestartete Feuerwehr-AG auf zwei weiteren Schulen im Landkreis ausgeweitet.

Der Vorsitzende verdeutlicht, dass die Feuerwehren allgemein mutiger werden müssten. Die Ideale der Feuerwehren seien in der Bevölkerung durchaus präsent; doch die Probleme jedoch noch nicht. Der Mitgliederrückgang müsse als Herausforderung angenommen werden. Die Möglichkeit, ein freiwilliges soziales Jahr bei der Feuerwehr zu machen, sei ein kleiner Beitrag hierzu. Genauso wichtig ist die Ausstattung der Feuerwehren mit modernem Gerät. Im vergangenen Jahr wurde unter anderem in die Atemschutzübungsstrecke und in die IT-Technik der Schulungsräume der feuerwehrtechnischen Zentrale investiert. Dies seien kleine aber wichtige Investition gewesen.

Bezüglich der Ausbildungsstätte des Landes bittet Rüger um Unterstützung der Ortswehren. Die Instandsetzung des Außenstandortes Scheuen sei in der Übergangszeit mit Einschränkungen verbunden. Es müsse für die mit dem Ausbau zusammenhängenden Probleme Verständnis an der Basis erzeugt werden.

Rüger berichtet auch, dass das neue Brandschutzgesetz sich derzeit in der Anhörungsphase der Fachverbände befindet, die Beiträge zum Landesfeuerwehrverband steigen werden und voraussichtlich ein Sozialfonds für nicht durch die Unfallversicherung abgedeckte Härtefälle entstehen soll. Die Zusammenarbeit des Verbandsvorstandes mit dem Beirat laufe auch immer effektiver.

Im Rahmen der Versammlung wurde Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius nach 15 Dienstjahren aus seinem Amt verabschiedet. Der Kassenwart Karsten Meyer wurde einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2016 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Stöcken-Rätzlingen den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Hanstedt II sowie Emmendorf geehrt.

Der Landtagsabgeordnete Hilmer bedankte sich insbesondere für die Möglichkeit zuzuhören. So könne er die Belange und Probleme am besten mit in die Politik nehmen. Er bittet, alsbald sich die Feuerwehren in Uelzen zur Altersgrenze der Einsatzabteilung positioniert haben, dass das Votum auch an dies gesetzgebende Kompetenz weitergegeben wird.

Der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes Uwe Quante machte deutlich, dass die Arbeit der Feuerwehren in Zukunft nicht einfacher werde. Die Mitgliederzahlen sinken derzeit, die Einsätze dagegen steigen. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung allgemein älter wird, was zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringe. Insbesondere bei der Erstellung des neuen Brandschutzgesetzes merke man die Vielfalt Niedersachsens. Regionale Besonderheiten lassen sich auch auf die Feuerwehren widerspiegeln. Der Landesverband müsse dagegen die Belange aller Mitglieder im Blick haben.

Auch von der Bundespolizei wurde ein Grußwort überbracht. Man bedankte sich insbesondere für die gute Zusammenarbeit.

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort. Er hoffe, dass die wertvolle Nachwuchsarbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie den Feuerwehr-AG nicht als Konkurrenz zueinander verstanden werde und wünschte mehr Eigenverantwortung der Kameraden bei der Handhabung der Altersgrenze. Hildebrandt beendete sein Grußwort mit den Worten „Weiter so…“.

Das Schlusswort oblag dem 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes ist die Würdigung von herausragenden ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Bronze, die an Kameraden mit besonderen Leistungen im Feuerwehrdienst oder der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Berthelm Kutschki, OrtsW Wellendorf

Peter Fassnauer, OrtsW Bienenbüttel

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden mit besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Andreas Grünnel, OrtsW Hösseringen

Burkhard Schultz, OrtsW Hanstedt II

Andreas Dreyer, OrtsW Suhlendorf

Torsten Sawalski, OrtsW Wieren

Henning Räthke, OrtsW Teyendorf-Göddenstedt

Axel Ziegeler, OrtsW Riestedt

Reimund Mentzel, OrtsW Suderburg

André Pieper, OrtsW Bodenteich

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragender Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Reiner Teichmann, OrtsW Dalldorf-Grabau

Ottokar Schulze, OrtsW Rätzlingen

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielt

Eckhardt Meyer, OrtsW Hohnstorf

Kreisfeuerwehr hält Dienstversammlung ab

Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt- und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen

Uelzen. Am Samstag, den 18.02.2016, fand die alljährliche Dienstversammlung der Gemeinde- Stadt und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Uelzen statt. Kreisbrandmeister Helmut Rüger führte die Führungskräfte der Ortswehren, Funktionsträger der Kreisfeuerwehr sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und verwandter Organisationen durch die Versammlung. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug.

Der Landrat Dr. Heiko Blume verdeutlichte am Beispiel ausgewählter Einsätze den Dank für die erbrachten Leistungen im vergangen Jahr. Die Feuerwehren sind die größte soziale Organisation des Landkreises. Die Aufgaben seien vielfältig. Über die Kinder- und Jugendfeuerwehren werde wertvolle Jugendarbeit geleistet. Die Schließung einer Ortswehr in diesem Jahr sei nicht der Untergang der Welt, die richtigen Antworten werden mit dem Ausbau der Nachwuchsgewinnung durch beispielsweise Projekte wie der Feuerwehr-AG in mittlerweile drei Schulen im Landkreis bereits verfolgt.

Auch der Bürgermeister der Stadt Uelzen Jürgen Marquardt machte die Bedeutung der Feuerwehren deutlich. Er bekräftigte, dass die Feuerwehrleute das wichtigste Ehrenamt im Landkreis ausführen würden. Nicht nur die Einsätze, auch die dörfliche Mitgestaltung in den Ortschaften seien für das Dorfleben unverzichtbar.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper machte im Jahresbericht der Kreisfeuerwehr deutlich, dass die Mitgliederzahlen der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr wieder gesunken sind. Die Mitglieder der Kinder- und Jugendabteilungen sind erfreulicherweise leicht gestiegen. Die 3.835 aktiven Feuerwehrmänner (Stand 31.12.2016) mussten eine Rekordanzahl von 1.255 Einsätzen abarbeiten. Darin enthalten waren auch 219 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen. Entgegen pauschaler Forderungen der Öffentlichkeit resümierte Pieper, dass bei manchen Betrieben ein achtsamerer Umgang im Alltag bei den Anlagen erforderlich sei. Die reine Anpassung der Gebührensatzung und verpflichtende regelmäßigere Wartungsarbeiten seien nicht die Lösung. Im Zusammenhang mit dem Anstieg bei den Hilfeleistungseinsätzen stellte Pieper die Themenvielfalt der Einsätze heraus. Die Feuerwehr habe ein breites Einsatzspektrum. Solange dies so bleibt, sei auch jede kleine Ortswehr unverzichtlich.

Darüber hinaus ging Pieper auf die Notwendigkeit der Einführung des neuen Verwaltungsprogramms FireOn ein, welches die Verwaltungsarbeit der Ortsbrandmeister wesentlich vereinfachen soll. Das Fahrzeugkonzept der Kreisfeuerwehr wurde 2016 fortgeschrieben. Ein neuer Rüstwagen ist im Zulauf. Außerdem bedankte sich Pieper noch für die gute Arbeit der Kreisbereitschaften, der Fachgruppe Absturzsicherung, das ELW-Forum und der TEL (technischen Einsatzleitung) ein.

Zugführer Torsten Strauer berichtete als Impulsreferat über die Entwicklung der Gefahrgutzüge. Als eigenständige Einheiten der Gemeinden sind die drei Züge Nord, Mitte und Süd mittlerweile gut in die Führungsstrukturen der Kreisfeuerwehr eingebunden.

Regierungsbrandmeister Ruschenbusch überbrachte stellvertretend die Grußworte der Nachbarlandkreise. Aus aktuellem Anlass berichtete er auch über den Referentenentwurf zur Neunovellierung des niedersächsischen Brandschutzgesetzes.

Bei der TEL wurde der Leiter Frank Hagel auf eigenem Wunsch aus seinem Amt entlassen. Neuer Leiter wurde der bisherige Stellvertreter Friedrich Klasen. Als neue Stellvertreter stehen ab sofort Ralf Hübner und Thomas Pelchen zur Verfügung.

Im Rahmen der Versammlung wurden die folgenden Beförderungen durchgeführt:

Für die Kreisfeuerwehr (v.l.n.r.):

  • Martin Zettelmeyer zum 1. Hauptlöschmeister (Leiter Fachgruppe Absturzsicherung)
  • Markus Vogel zum Oberbrandmeister (Zugführer Fachzug Logistik)
  • Björn Brusenius zum 1. Hauptbrandmeister (Stellv. AL Süd)

Für die FFw Bienenbüttel (v.l.n.r.):

  • Dirk Giere zum Oberbrandmeister (Stellv. GemBM)
  • Philipp Paper zum Brandmeister (OrtsW Eitzen 1)

Brennt Bauwagen im Wochenendgebiet in Bargdorf

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Bienenbüttel – Stefan Kommert

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages wurden die Feuerwehren des Zugs Mitte (Bargdorf, Wichmannsburg und Bienenbüttel) sowie Edendorf und Hohenbostel zu einem Brand alarmiert. Laut Einsatzleitstelle war im Ortsteil Bargdorf im dortigen Wochenendgebiet ein Bauwagen in Brand geraten.

Der Brand konnte in kürzester Zeit von der Feuerwehr gelöscht werden.  Der Bauwagen wurde durch den Brand allerdings vollständig zerstört. Personen wurden nicht verletzt.

Als Brandursache vermutet die Polizei einen Tag zuvor angeheizten Ofen im Bauwagen.

Die Feuerwehr war mit insgesamt 4 Fahrzeugen und 17 Einsatzkräften im Einsatz.  Für den Notfall war ebenfalls der DRK Rettungsdienst mit einem RTW vor Ort.

Die Feuerwehren aus Hohenbostel und Edendorf brauchten nicht mehr eingesetzt zu werden.

Einsatz 02-2017 – Brand eines Bauwagens, OT Bargdorf

Einsatz: 02/2017 Datum: 06.02.2017 Alarmierung: 07.22 Uhr

Einsatzkräfte:

  • OrtsW Bienenbüttel: TLF 16/25, LF 8/s,
  • OrtsW Bargdorf,
  • OrtsW Wichmannsburg,
  • DRK Rettungsdienst: RTW,
  • Polizei Bad Bevensen.

Großer Ölteppich auf dem Elbe-Seitenkanal im Landkreis Lüneburg

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Bienenbüttel Stefan Kommert

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem nachbarschaftlichen Hilfeleistungseinsatz wurden die Feuerwehren Bienenbüttel, Hohnstorf, Hohenbostel und Edendorf am gestrigen Freitagmittag alarmiert. Grund der Anforderung war ein ca. 2m breiter und 1500m langer Ölteppich auf dem Elbe-Seitenkanal (ESK) im Bereich der Kreisgrenze zu Lüneburg.

In Absprache mit dem Landesbetrieb für Wasserwirtschaft (NLWKN) und der Wasserschutzpolizei wurde versucht, den Ölteppich mit Hilfe von Ölschlängel einzudämmen und aufzunehmen. Die Ölschlängel wurden mit mehreren Feuerwehrbooten auf dem Wasser des ESK ausgebracht.

Die Einsatzmaßnahmen konnten nach ca. 5 Stunden auf dem ESK abgeschlossen werden. Wie es zu dieser großen Ölverschmutzung gekommen ist, wird derzeit von der Wasserschutzpolizei ermittelt.

Die Feuerwehren aus der Einheitsgemeinde Bienenbüttel waren mit 18 Einsatzkräften vor Ort.  Im Einsatz waren aus dem LK Lüneburg u.a. die Feuerwehren aus Barendorf und Wendisch-Evern und der Gewässerschutz-Zug des LK Lüneburg.

Einsatz: 53/2016

Datum: 16.12.2016 Alarmierung: 11.28 Uhr

Einsatzdauer: 5 Stunden

Einsatzkräfte:

  • OrtsW Bienenbüttel: ELW 1, GW-L 2 TH,
  • OrtsW Hohenbostel,
  • OrtsW Edendorf,
  • OrtsW Hohnstorf
  • weitere Feuerwehren aus dem LK Lüneburg.

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016

PKW auf gerader Strecke von der Straße abgekommen

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Bienenbüttel Stefan Kommert

Feuerwehr rettet Fahrer aus verunfallten Kleinwagen

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem nächtlichen Hilfeleistungseinsatz wurden die Feuerwehren Bienenbüttel und Melbeck auf der Bundestraße 4 zwischen den Ortschaften Bienenbüttel und Grünhagen alarmiert. Gegen 2.10 Uhr kam der Fahrer eines Mitsubishi Colt aus bisher unbekannten Gründen links von der Fahrbahn ab. Der PKW fuhr eine kleine Böschung hinab und prallte anschließend gegen zwei Bäume. Ersthelfer betreuten den leicht eingeklemmten jungen Fahrer aus dem Landkreis Lüneburg und riefen die Rettungskräfte.

Nachdem der Fahrer notärztlich versorgt wurde, konnte er von den Einsatzkräften der Feuerwehr nach kürzester Zeit aus dem Fahrzeug gerettet werden. Die bereits vorbereiteten hydraulischen Rettungsmittel brauchten nicht eingesetzt zu werden. Der Einsatzbereich wurde für die Rettungsarbeiten großflächig ausgeleuchtet.  Weitere Fahrzeuge und Personen waren an dem Unfall nicht beteiligt.

VU B4 Bienenbüttel
VU B4 Bienenbüttel

Im Bereich der Unfallstelle wurde der Waldboden durch ausgelieferte Betriebsstoffe konterminiert. Um weitere Umweltschäden zu vermeiden, wurde der Boden durch die Feuerwehr abgetragen und in Säcke zwischengelagert. Weitere Maßnahmen werden durch die untere Wasserbehörde bzw. der Straßenmeisterei veranlasst.

VU B4 Bienenbüttel
VU B4 Bienenbüttel

Die Bundesstraße 4 war für die Hilfeleistungsmaßnahmen für ca. 30 Minuten für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Vor Ort war die Feuerwehr Bienenbüttel mit 22 Einsatzkräften. Die Einsatzmittel der Feuerwehr Melbeck brauchten nicht mehr eingesetzt zu werden.

Ermittlungen zur Unfallursache hat die Polizei übernommen.

Einsatzkräfte:

  • OrtsW Bienenbüttel: ELW 1, GW-L 2 TH, TLF 16/25; LF 8/s,
  • OrtsW Melbeck,
  • Polizei Bad Bevensen.

Jahresrückblick des Gefahrgutzuges Nord

Text: FF-Presseteam SG Bevensen-Ebstorf,  Fotos: Feuerwehr

Nordkreis. Im neunten Jahr seit der Gründung des Gefahrgutzuges Nord blickt Zugführer Mirco Feldmann auf ein ausbildungsintensives Jahr zurück. Neben den Diensten am eigenen Standort haben die Gefahrgutgruppen der Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen, die den Gefahrgutzug Nord bilden, im laufenden Jahr zwölf gemeinsame Dienste absolviert.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

Ein Schwerpunkt war die Einweisung in das Anlegen der einheitlich neu beschafften Chemikalienschutzanzüge (CSA). Im Rückblick hob Feldmann insbesondere die drei großen Übungen in Bienenbüttel, in Ebstorf im eng bebauten Wohngebiet und in Gr. Hesebeck mit jeweils ca. 40 Feuerwehrleuten und anderen Blaulichtorganisationen wie DRK und Polizei hervor. Eine besondere Herausforderung bei der Übung im Ebstorfer Wohngebiet stellte wegen des knappen Platzes die effektive Aufstellung  der Großfahrzeuge und die Bereitstellung der Einsatzmittel dar. Außerdem war eine intensive Öffentlichkeitsarbeit erforderlich, weil das Großaufgebot an Einsatzkräften bei den Anwohnern großes Interesse weckte. Um dem Informationsbedarf gerecht zu werden, richtete das Presseteam der Feuerwehr vor Ort eine Pressestelle ein. Zugführer Feldmann ist dazu übergegangen, die Kommunikationsgruppen und das Presseteam der Feuerwehren standardmäßig zu den Diensten und Übungen des Gefahrgutzuges Nord einzuladen, weil so gewährleistet ist, dass im Einsatzfall die Zusammenarbeit gut funktioniert. Überregional nahmen die Führungskräfte der drei Gefahrgutzüge im Landkreis an dem 5. Symposium ABC-Gefahren der Universität  Siegen teil.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

Außerdem wurde für den Gefahrgutzug des Nachbarlandkreis Heidekreis eine groß angelegte Gefahrgutübung ausgerichtet. Einsätze: Die realen Einsätze im laufenden Jahr beschränkten sich auf kleinere Umwelteinsätze, wie Öl auf Gewässer, bei Erdarbeiten beschädigte Gasleitung oder auslaufendes Hydrauliköl bei einem umgestürzten  Kartoffelroder. Diese kleinen Einsätze wurden von den jeweiligen Gefahrgutgruppen vor Ort abgearbeitet. Eine Alarmierung des Gefahrgutzuges Nord war im laufenden Jahr nicht erforderlich. Ausblick: Für das kommende Jahr ist eine gemeinsame Großübung mit den drei Gefahrgutzügen im Landkreis Uelzen (Mitte/ Nord/ Süd) geplant.