Archiv der Kategorie: EG Bienenbüttel

Kreisbereitschaft Süd zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in Hildesheim

Hinweis 31.07.2017, 16:50 Uhr:

Weitere Bilder vom Einsatzgeschehen unserer Kreisbereitschaft Süd in Hildesheim wurden in eine Bildergalerie im Servicebereich online gestellt. (Direktverlinkung)

Meldung 27.07.2017, 20:10 Uhr:

Nun ist es doch schon Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr. Nachdem die Kräfte unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Uelzen gestern Abend gegen 22:00 Uhr die vorherige Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Gifhorn abgelöst und mit den Arbeiten in den Einsatzabschnitten begonnen hatte, gab es nach einem langen Tag ab 1:00 Uhr nachts eine warme Mahlzeit von unserem Logistikzug. Auf dem Speiseplan stand Rindfleischnudeltopf. Danach ging es stramm weiter mit den Tätigkeiten. Die Lage vor Ort kann als angespannt bezeichnet werden. Daher wurde die Produktion der Sacksäcke an der Befüllstation erhöht. Einer unserer Züge wurde von hier aber in das Schadensgebiet am Ufer der Innerste verlegt, da hier die Reihen der Sandsackverwallungen erweitert bzw. erhöht werden sollten. Dafür mussten die Sandsäcke von den Abladestationen zum Weitertransport in Schaufellader verladen werden. Die Erschöpfung durch die körperlichen Arbeiten standen den Einsatzkräften zunehmend ins Gesicht geschrieben. Dazu die aufkommende Müdigkeit; denn – wenn überhaupt – war lediglich Zeit für ein abwechselndes kurzes Nickerchen.

Dennoch: Die Motivation der Kräfte blieb erhalten, sowohl durch das Frühstück um 7:00 Uhr morgens, als auch durch den ungeheuer positiven Zuspruch der Bevölkerung. Lobenshymnen, Dankesworte und Verpflegung durch Kuchen und Süßigkeiten waren nur einige Beispiele hierfür. Bei einem am Morgen stark zunehmenden Medieninteresse hatten Einsatzkräfte unserer KFB nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hildesheim die Gelegenheit, live in Wort und Bild über ihre einzelnen Tätigkeiten zu berichten und somit den Daheimgebliebenen zu zeigen, woraus ihre Unterstützung für die Stadt Hildesheim bestand. Eine tolle Form beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit! Im Laufe des heutigen Vormittags gab es erste Signale für eine nahende Ablösung der KFB Uelzen. Ab 11:00 Uhr war es schließlich soweit. Eine KFB aus dem Kreis Northeim übernahm sukzessive die Ablösung unserer Einheiten in beiden Einsatzabschnitten, sodass um 13:00 Uhr der geordnete Abmarsch aus dem Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erfolgte. Inzwischen sind alle Einheiten wieder an ihre Standorte zurück gekehrt, und unsere Helfer können nun die langersehnte Erholungsphase antreten.

Meldung 26.07.2017, 23:07 Uhr:
Gegen 20:30 Uhr hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Uelzen den Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erreicht.

Von hier aus ging es unmittelbar weiter zum Bauhof der Stadt Hildesheim. Dort sollen die Kräfte einer KFB aus dem Landkreis Gifhorn abgelöst werden. Nach einer Einweisung in die Lage und die Örtlichkeiten wird der Logistik-Zug unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft die Versorgung und Verpflegungsstelle vorbereiten. Die Führungs- und Kommunikationskomponente ging in Stellung und baute sich auf dem Bauhofgelände auf. Hier übernehmen die Züge 1+2 die Befüllstation von Sandsäcken. Kräfte der Feuerwehr arbeiten dabei mit zivilen Helfern Hand in Hand.

Darüber hinaus kommt schweres Gerät wie Schaufellader zum Einsatz. Der Zug 3 wiederum verlegte seinen Standort an einen Einsatzort in der Südstadt, wo die Wohngebiete an den mit Sandsäcken geschützten Ufern der Innersten durch Patrouillengänge kontrolliert werden. Als Pressesprecher sind wir hier Ansprechpartner der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Medienvertreter und die Bevölkerung. Sollte sich die Lage ändern oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, melden wir uns im Laufe der Nacht wieder.

 Meldung 26.07.2017, 19:08 Uhr:
Um 17:30 Uhr rückten fünf Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der im Hochwassergebiet Südniedersachsen tätigen Einsatzkräfte aus. Ziel ist zunächst die Stadt Hildesheim, wo um 22 Uhr die Ablösung erfolgen soll. Insgesamt sind aus dem Kreis circa 130 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen unterwegs.
 
Weitere Infos folgen.

Umfrage für Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen

Als Feuerwehrmänner und -frauen sorgen wir Tag für Tag dafür, dass im Fall der Fälle schnelle Hilfe vor Ort eintrifft. Doch auch wir spüren den demografischen Wandel, die größer werdenden Belastungen durch das Ehrenamt und am Arbeitsplatz. Es stellt sich folglich die Frage, wie die Freiwilligen Feuerwehren dauerhaft in ihrem Bestand und ihrer Funktionsfähigkeit gesichert werden können. Was muss sich also ändern, damit auch in Zukunft die Feuwehr kommt wenn es brennt oder andere Hilfe gefragt ist.

Initiiert und unterstütztdurch durch den Beirat des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen (Vorsitzender Landrat Dr.Heiko Blume), begleitet von Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport erarbeitet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg daher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren, die den Bestand und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sichern sollen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Freiwilligen Feuerwehren selbst als auch insbesondere auf die Gemeinden und Unternehmen.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich und dauert ca. 15 Minuten: LINK ZUR UMFRAGE

Die Umfrage läuft bis zum 18. August 2017 und betrifft alle Feuerwehrmänner- und frauen aus dem Landkreis Uelzen. Die Angaben werden anonym erfasst und nur für dieses Projekt verwendet.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Akzeptanz des Engagements von Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen zu erhöhen bzw. wie dieses Engagement als Wettbewerbsvorteil, bspw. in der Mitarbeiterakquisition, genutzt werden kann.

Als wesentliche Leitfragen sind folglich zu nennen:

  • Welche Probleme können in Unternehmen (v. a. KMU) durch das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Freiwilligen Feuerwehren entstehen? Wie stark beeinträchtigen diese die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens?
  • Welche Faktoren führen zu einer Akzeptanz von ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen?
  • Welche innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen müssen bzw. können angepasst werden, um die Akzeptanz zu erhöhen?
  • Wie lässt sich die Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen als Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen nutzen? Welche Marketingstrategie ist hierfür zielführend?
  • Welchen Beitrag können Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren selbst dazu leisten?
  • Welche übertragbaren Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen

 Informationen zum Kreisfeuerwehrtag am 26. August 2017:

  • drei Bahnen für die Leistungswettbewerbe
  • Ausstellung Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen – in der Mittagspause: Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Sport Jongleure Dreilingen
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von den Dreilinger Sport Jongleuren e.V.
  • bereits erste Teilnehmer vom Landeshüten der Schäfer
  • Ausklang am Abend mit gemütlichem Beisammensein und Feuershow der Sport Jongleure Dreilingen

Anfahrtsskizze:

 Landesausscheidungshüten der Schäfer am 26./27. August 2017:

  • Unterstützung durch den Schäferhundeverein aus Munster
  • erste Wettbewerbe bereits am 26. August
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von der Dorfgemeinschaft Dreilinge-Niebeck e.V.

Schwerer Verkehrsunfall in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem schweren Verkehrsunfall (VU) kam es in den Nachmittagsstunden in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel.

Auf der Ortsverbindungsstraße (OV) von der Bundesstraße 4 nach Bargdorf (Kirchweg) kam ein PKW Fahrer von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Das Fahrzeug war an dem VU alleinbeteiligt.

Die sehr schnell eingeleiteten Rettungsmaßnahmen gestalteten sich aufgrund der Dachlage und der im Fahrzeug eingeklemmten Person ein wenig schwierig. Der Wagen musste im Frontbereich angehoben und anschließend gesichert und stabilisiert werden. Dann war es möglich mit hydraulischem Rettungsgerät das Fahrzeug zu öffnen und die Person notärztlich zu versorgen. Nach ca. 10 Minuten war die verletzte Person befreit und konnte dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Die Unfallstelle wurde anschließend gereinigt und der Polizei übergeben. Die alarmierten Einsatzkräfte aus Bad Bevensen brauchten nicht mehr eingesetzt zu werden.

Einsatzleiter war der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Bargdorf, Dirk Giere.

Einsatz: 29/2017

Datum: 18.07.2017

Alarmierung: 16.16 Uhr

Einsatzdauer: 1,25 Stunden

Einsatzkräfte:

  • Fw. Bienenbüttel: ELW, GWL-2 TH, TLF 16/25,
  • Feuerwehr Bargdorf,
  • Fw. Wichmannsburg
  • DRK Rettungsdienst RTW,
  • Polizei Bad Bevensen.

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Heftiges Unwetter sorgt für hunderte Feuerwehreinsätze im Kreis Uelzen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Landkreis. Ein schweres Unwetter mit Orkanböen sorgte am Donnerstag (22. Juni 2017) ab den Mittagsstunden für hunderte Einsätze für die Freiwilligen Feuerwehren im gesamten Landkreis Uelzen. Während der Sturm von Norden kommend über das Kreisgebiet zog, gingen in der Einsatzleitstelle die ersten Notrufe ein.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Hauptsächlich waren es Bäume und größere Äste, die auf Ortsverbindungen, Kreis- und Bundesstraßen, Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge stützten. Diese mussten durch die ehrenamtlichen Brandschützer und Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) klein gesägt und beseitigt werden. Zu besonders tragischen Einsätzen kam es in der Ortschaft Holdenstedt. Ein 50 Jahre alter Mann wurde bei dem Versuch, in seinem Van Schutz vor dem Wetter zu suchen, in seinem Fahrzeug von einem umstürzenden Baum getroffen und verstarb noch an der Einsatzstelle. Seine Ehefrau, die sich mit im Kleinbus befand, erlitt leichte Verletzungen. Unweit entfernt wurde fast zeitgleich eine Radfahrerin von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer Verletzt.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der zahlreichen Einsätze, die sich über das gesamten Kreisgebiet großflächig verteilten und für ein sehr hohes Notrufaufkommen sorgten, wurde im Kreishaus ein sogenannter Führungsstab eingerichtet, um die Schadensstellen aufzunehmen, zu bewerten und die entsprechenden Einsatzkräfte zu koordinieren. Hier kam auch wie bei den starken Schneefällen Anfang November 2016 der Einsatzleitwagen (ELW 2) zum Einsatz. Das Fahrzeug wurde am Kreishaus aufgestellt und von dort aus wurden in die verschiedenen Gemeinden hin die Einsätze verteilt, damit sie vor Ort von den entsprechenden Feuerwehren abgearbeitet werden konnten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

„Ein solche Unwetterlage hat wieder deutlich gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt für das Allgemeinwohl der Bürger ist“, sagte Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Hunderte Einsatzkräfte waren teilweise über zehn Stunden im Dauereinsatz. „Das kann man gar nicht genug würdigen“, so Rüger weiter.

 

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Jahreshauptversammlung von Feuerwehrverein e.V. und der Freiwilligen Feuerwehr Edendorf

Bericht & Bilder: Thorsten Dünn (OrtsW Edendorf)

Ein Jahr mit vielen Veranstaltungen und wenigen ernsten Einsätzen

Edendorf. Die Freiwillige Feuerwehr und der Feuerwehrverein luden am Samstag den 07.01.2017 zur Jahreshauptversammlung ein. Mehr als 40 Aktive, Gäste, Mitglieder und fördernde Mitglieder fanden sich im Gasthaus Oetzmann ein. Gestartet wurde mit der Sitzung des Feuerwehrvereins, dessen Aufgabe es ist, das historische Feuerwehrhaus zu erhalten. Ortsbrandmeister Ronald Müller eröffnet die Versammlung und berichtet erfreut von der Eigenständigkeit der Jugendfeuerwehr im historischen Feuerwehrhaus. So einiges wurde durch die Jugendlichen selbstständig repariert und instand gesetzt. Bei der Reparatur des durch einen Sturm beschädigten Daches und der Heizung, wird jedoch professionelle Unterstützung benötigt. Für die Fertigstellung der Pflasterarbeiten vor dem Gebäude hat Jörg Fröchling seine Hilfe angeboten.

Nach einer kurzen Pause mit einer vorzüglichen Stärkung durch das Gasthaus Oetzmann, ging es weiter mit der JHV der Freiwilligen Feuerwehr. Der Feuerwehrkalender 2016 enthielt wieder die ganze Spannweite der Feuerwehr und der sozialen Komponenten wie sie in einem Dorf erforderlich sind. Das Jahr 2016 brachte in Gegensatz zum Vorjahr ein deutlich schwächeres – um die Hälfte geringeres, Einsatzgeschehen. Auf der K1 Höhe Hönkenmühle lagen nach einer Windhose mehrere Bäume quer über die Straße. Sie hatten sich ineinander verkeilt, wodurch das Holz teilweise unter Spannung stand. Die Räumung der Straße war hierdurch sehr gefährlich. Die Freiwillige Feuerwehr ist für solche Einsätze nicht ausgebildet nur durch die Unterstützung von Till Meierjürgen aus Eddelsdorf, der zufällig vor Ort war und einen Sägeschein „Baum unter Spannung“ hat, war es überhaupt möglich. Eine Unterstützung vom Landkreis gab es leider nicht.

Anfang November kam es Aufgrund des starken Schneefalls zu viel Schneebruch, welcher nicht nur den Straßenverkehr gefährdete. Um die Lage zu beherrschen, wurden fast alle Feuerwehrhäuser im Landkreis mit Personal besetzt. In der Gemeinde Bienenbüttel gab es insgesamt 50 Einsätze. Bei dem letzten Einsatz in 2016 benötigte die FF Scharnebek Unterstützung bei der Beseitigung einer Ölspur auf dem Elbeseitenkanal auf Höhe des Bootsanlegers Wulfstorf.

Bei den zivilen „Einsätzen“ wurde durch die FF Edendorf ein Spielabend organisiert, der auch in diesem Jahr wieder stattfindet. Gerne begrüßt der stellvertretende Ortsbrandmeister Uwe Balfanz zu diesem Termin auch Teilnehmer aus den Nachbarortschaften und Freunde unserer Mitglieder. Gewonnen werden können Gutscheine der WTG Bienenbüttel und Tankgutscheine. Rund ging es auch wieder beim Dreieck, welches bereits seit vier Jahren ein Viereck ist – dem traditionellen Bermudaball. Gemeinsam mit den Ortswehren aus Hohnstorf, Wichmansburg und Hohenbostel wurde bis in den frühen Morgen im Gasthaus Wilhelms gefeiert. Ende April wurde zum Osterfeuer eingeladen. Nicht zuletzt durch den wunderschönen Dorfplatz ein romantisches Ereignis für Groß und Klein, bei dem auch Gäste gern gesehen sind – mehr als ein Geheimtipp. Auch die Traditionswettkämpfe im Juli waren eine gelungene Veranstaltung, zumal auch Edendorf hierfür noch eine Teilnehmergruppe aufstellen konnte. Sehr gut war hierbei auch die Unterstützung aus der Jugendfeuerwehr. Im September stand die zunächst letzte Scheunenfete im Terminkalender. Bei der Senioren-Weihnachtsfeier zum Ausklang des Jahres wurde zusammen mit den Senioren aus Edendorf Weihnachtslieder gesungen. Leider diesmal ohne die tolle Begleitung durch Judith Misselhorn mit ihrer Gitarre. Sie konnte Gesundheitsbedingt nicht teilnehmen. Irmgard Oetzmann sprang als „Chorleiterin“ ein. Erstmals wurde die Seniorenweihnachtsfeier mit dem Kinderweihnachtsmann kombiniert. Neun Kinder wurden beschenkt. Zusammen mit den Eltern und Senioren wurden im Anschluss weitere Weihnachtslieder gesungen. Das war ein klasse Chor. Der Weihnachtsmann hat sich sehr darüber gefreut, der gesamte Rahmen war der Veranstaltung würdig.

Die Stärke der Wehr kann sich mit 119 Mitgliedern davon 36 in der Einsatzabteilung und 15 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sehen lassen. Sehr erfreulich ist die Übernahme von fünf Kameraden aus der Jugendfeuerwehr, nach bestandener Truppmann Teil 1 Prüfung, in die Einsatzabteilung. Für Nachwuchs ist auch gesorgt, erfreut wurde festgestellt, dass im abgelaufenen Jahr drei Geburten bei Kameraden der Feuerwehr zu verzeichnen waren.
Ortsvorsteher Hans-Jürgen Franke dankt der Feuerwehr für die tatkräftige Unterstützung bei allen Aktivitäten rund um Edendorf. Feuerwehrsachbearbeiterin, Silke Rieth bedankt sich ebenfalls für die geleistete Arbeit. Das kommende Software Programm „Feuerwehr ON“, dass die Einsatzabrechnung und Dokumentation erleichtern wird, so Silke Ried weiter, soll für ganz Niedersachsen eingeführt werden. Damit die Abrechnung der Einsätze verbessert werden kann, muss jedoch die Satzung geändert werden. Ronald Müller ergänzt, dass dadurch auch die Arbeit der Ortswehren erleichtern wird. Jedoch steht das Programm noch nicht zur Verfügung, da noch ein paar Anpassungen erforderlich sind, ehe ein reibungsloser Gebrauch möglich ist.

In Vertretung für den erkrankten Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser, berichtet Klaus Georg Franke von 118 Einsätzen; 13 Bränden und 91 technische Hilfeleistungen. Die Mitgliederzahlen in der Gemeinde ist bei den Aktiven leicht auf 342 gesunken. Klaus Georg Franke beglückwünscht in diesem Zusammenhang Edendorf, den hier konnten fünf neue Kameraden in die aktive Wehr aufgenommen werden. 2017 wird eine Abschiedstournee des aktuellen Gemeindebrandmeisterteams. Die Führungspositionen werden in 2018 neu besetzt. Zum Schluss dankt Klaus Georg Franke den Sponsoren, Unterstützern und Förderern sowie den Familien für das Verständnis.

Neuwahlen

Schriftführer: Nach sechs Jahren als Schriftführerin legt Kyra Conradi ihr Amt nieder. Als neuer Schriftführer wurde Jan Elvers gewählt.

Gruppenführer 1. Gruppe: Paul Henckel

Gruppenführer 2. Gruppe: Gabi Preussner.

Ortsbrandmeister: Einstimmig wurde Ronald Müller erneut zum Ortsbrandmeister der Feuerwehr Edendorf gewählt. Ronald bedankt sich bei den Kameradinnen und Kameraden

Ehrungen

Durch den Kreisbrandmeister Helmut Rüger wurde ein Abzeichen des LFV Niedersachsen für 50 Jahre im Dienste Feuerwehr verliehen. Der Kamerad ist seit 50 Jahren und 112 Tagen Feuerwehrmitglied- 1978 rief er gemeinsam mit Ludwig Schmidt und neun Kindern, die JF Edendorf ins Leben. Darüber hinaus war er Sicherheitsbeauftragter und 10 Jahre Ortsbrandmeister. Geehrt wird Brandmeister Wilfried Müller.

Beförderungen

Zum Ober Feuerwehrmann: Jan Iwert und Jan Fröhlich

Zum Feuerwehrmann: Leon Luca Fröhling, Paul Henckel, Jens Kreutzmann, Lukas Müller und Felix Preussner

 

Rückblick der Jugendfeuerwehr Edendorf auf das Jahr 2016

Bericht & Bilder: Thorsten Dünn (OrtsW Edendorf)

Der Feuerwehrnachwuchs in Edendorf blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2016 zurück. Auf der Jahreshauptversammlung am 07.01.17 berichtete der stellvertretende Jugendwart Jan Fröhlich von vielen tollen Terminen an denen die Mädchen und Jungen teilgenommen hatten. So hat die JF im vergangenen Jahr bei vielen Diensten die großen Kameraden unterstützt. Zu nennen sind hier das Osterfeuer, die Eimerwettkämpfe, Hydrantendienst mit der Gerätewartin Judith Misselhorn und der lebendiger Adventskalender im historischen Jugendfeuerwehrhaus. Besonders hervorzuheben ist die Verteilung der Pfingstbäume welches bereits zum fünften mal und mit viel Spaß durch JF erfolgte. Sowie die erstmalige alleinige Ausrichtung des Fackel und Laternenumzugs. Bei Stockbrot und Lagerfeuer in der super gemütlichen Atmosphäre der Dorfscheune war es eine tolle Veranstaltung. Hierfür gab es auch ein dickes Dankeschön vom Ortsbrandmeister Ronald Müller. Neben den Diensten wurde auch an einigen Wettkämpfen teilgenommen. Beim Volleyball Turnier in Bad Bevensen wurde in der zweiten Altersstufe der zweite Platz erreicht. Beim Spiel der Generationen an der FTZ in Uelzen wurde mit zwei Gruppen angetreten und der fünfte und zwölfte Platz erreicht. Bei den Gemeinde Wettkämpfe wurde der neunte Platz herausholt. Auf der Seite der Spaßeinsätze standen der Kino Tag in Uelzen sowie ein erlebnisreiche Kanutour auf der Ilmenau. Insgesamt kamen so beachtliche 120 Stunden Dienst zusammen, wovon ca.90 Stunden Jugendfeuerwehrtechnischer Dienst und 30 Stunden allgemeine Jugendarbeit waren.

Die schon in den letzten Jahren erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen hielt auch in 2016 an. So freuten sich die Jugendwarte Jan Iwert und Jan Fröhlich über die aktuelle Mitgliederzahl von 15 Kindern. Als neues Mitglied wurde Tim Bullerjahn in der JF aufgenommen. Zusätzlich ist Larissa Kreutzmann als neues Mitglied zum „Schnuppern“ aufgenommen. Dem Beispiel wollen noch weitere Kinder folgen und haben bereits Interesse an einer Schnuppermitgliedschaft angemeldet.

Des Weiteren wechseln Lukas Müller, Paul Henckel, Felix Preussner,

Leon Luca Fröhling  altersbedingt in die Einsatzabteilung. Sie bleiben aber der JF mindestens noch bis zum 18. Lebensjahr erhalten. Wenn nicht sogar als Betreuer darüber hinaus (zwinker).

Als neuen Betreuer konnte Jens Kreutzmann nach frisch abgelegter Truppmann Ausbildung hinzugewonnen werden. Auch die Ausbildung der jungen Brandschützer wurde mit viel Eifer verfolgt. Lukas Müller, Matthies Köther, Hanns-Paul Henckel, Felix Preussner und Timo Scheele haben gemeinsam mit anderen Kameraden aus der Gemeinde die Leistungsspangen Prüfung erfolgreich abgelegt, dieses ist die Größtmögliche Auszeichnung die man in der Jugendfeuerwehr erreichen kann!

Grund zur Sorge gibt nach wie vor das in die Jahre gekommene Fahrzeug der JF, mit 36 Jahren kein Jüngling mehr. Im Mannschaftsraum gab es ein Rostloch im Bodenblech, dieses hat die Gerätewartin Judith Misselhorn repariert und das Fahrzeug auch nochmal durch den TÜV gebracht.

Die Abbildung JF Edendorf zeigt die Jungs und Mädels im Gasthaus Oetzmann