Archiv der Kategorie: EG Bienenbüttel

Kreisfeuerwehr informierte bei Dienstversammlung die Ortsbrandmeister

Uelzen. Am vergangenen Samstag, den 16. Februar 2019 lud der Kreisbrandmeister Helmut Rüger die Vertreter seiner 111 Ortsfeuerwehren des Landkreises Uelzen in die Jabelmannhalle zur alljährlichen Dienstversammlung ein. Über 250 Feuerwehrführungskräfte und Gäste waren der Einladung gefolgt. Kreisfeuerwehr informierte bei Dienstversammlung die Ortsbrandmeister weiterlesen

Kreisfeuerwehrverband hält jährliche Delegiertenversammlung ab

Uelzen.  Am vergangenen Samstag, den 16. Februar 2019, hielt der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. seine jährliche Delegiertenversammlung in der Jabelmannhalle ab. Der Vorsitzende Helmut Rüger führte durch die Versammlung. In einem Bericht informierte er die Anwesenden über die satzungsgemäße Erfüllung diverser Aufgaben. Hierbei ging er insbesondere auf Entwicklungen bei der Kreisfeuerwehr, geplante Gesetzesinitiativen auf Landesebene, Verbesserung des Ausbildungsangebots und die Überarbeitung der Leistungsvergleiche ein. Kreisfeuerwehrverband hält jährliche Delegiertenversammlung ab weiterlesen

Vorzeitige Bescherung bei der Kinderfeuerwehr ++ Neue Anzüge übergeben

Fotos und Bericht: Kommert, Feuerwehr Bienenbüttel

Bienenbüttel. Am letzten Samstag fand die alljährliche Weihnachtsfeier unserer Kinderfeuerwehr die “LÖSCHBIENEN” statt. Doch dieses Jahr gab es nicht nur Kekse und Kuchen, sondern der Weihnachtsmann von Radio ffn brachte einen großen Sack voll neuer Anzüge für die Kinderfeuerwehr mit.

Mit großen Augen wurden die neuen einheitlichen Anzüge bewundert, die namentlich aufgereiht auf dem “Gabentisch” lagen.

Nach der Übergabe wurden die neuen Anzüge gleich anprobiert und stolz den anwesenden Eltern, der Jugendfeuerwehr und den Aktiven präsentiert. Anschließend ging es zum gemeinsamen Gruppenfoto.

Mit den neuen dreiteiligen Anzügen, bestehend aus, einer Latzhose, einer Fleece.- sowie einer Softshell-Jacke, sind die Kids nun bestens vor jedem Wetter geschützt. Das Löschbienenlogo auf dem Rücken rundet das einheitliche Auftreten der Gruppe ab.

In einem kurzen Bericht gingen die Betreuer auf das fast abgelaufene Jahr ein. Insgesamt wurden 26 Dienste absolviert. Thema waren u.a. Hebelwirkung / Hebelgesetz, Erste Hilfe, Verbrennungslehre und Hydranten Dienst. Aber auch am Schwimmwettbewerb wurde teilgenommen. Eine Halloweenparty wurde ebenfalls organisiert. Insgesamt konnten die Kids an 39 Dienststunden teilnehmen.

Ortsbrandmeister Carsten Buhr und der stellv. Gemeindebrandmeister Matthias Scheele lobten die wertvolle Arbeit der Kinderfeuerwehr. Aber auch ein Vertreter der Eltern war begeistert und lobte ebenfalls die hervorragende Arbeit der ehrenamtlichen Betreuer.

Einen ganz besonderen Dank erhielt unser Betreuer Maxi (Maximilian Langhof). Denn er war “schuld” daran, dass Radio ffn die Rechnung für die neuen Anzüge übernommen hat. 🤗

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen phantastischen Jahreswechsel. Bis im neuen Jahr!

400m² Straße mit Diesel bei Bienenbüttel verunreinigt

Fotos: Feuerwehr Bienenbüttel, Bericht: Stefan Kommert, Presse und Öffentlichkeitsarbeit OrtsW Bienenbüttel

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Eine großflächige Dieselspur, verursacht durch einen nicht ordnungsgemäß verschlossenen Kraftstoffkanister, beschäftigte die Einsatzkräfte am letzten Freitagnachmittag im Bereich Georgstraße, Eitzener Kirchsteig, Heinrichstraße.

Der Kanister befand sich auf einer Ladefläche eines Transporters der aufgrund von Baumaßnahmen durch die Straßen gefahren ist.
Aufgrund des regnerischen Wetters verbreitete sich der ausgelaufene Kraftstoff schnell auf der Straße sowie auf ein angrenzendes Privatgrundstück, was derzeit von einer Tiefbaufirma genutzt wird. Ca. 400m² wurden insgesamt verunreinigt.

Die belasteten Flächen wurden mit einem ökologischen flüssig Spezialreiniger von der Feuerwehr gereinigt.

Vor Ort waren ebenfalls das Bau- und Ordnungsamt sowie die Polizei Bad Bevensen.

Feuer in einer Tischlerei in Bienenbüttel

Text: Stefan Kommert, Presse und Öffentlichkeitsarbeit / Fotos: Feuerwehr Bienenbüttel

Bienenbüttel. Am Donnerstag den 29.11.2018 wurde ein Teil der Feuerwehren der Einheitsgemeinde um 6.12 Uhr zu einem Brandeinsatz alarmiert.

In einer Tischlerei im Ortskern von Bienenbüttel brannte in einem Unterstand, der direkt an der Werkstatt einer Tischlerei grenzte, Holzplatten.

Durch eine schnelle Brandbekämpfung von außen sowie im Gebäude konnte eine weitere Ausbreitung im Werkstattbereich sowie auf das direkt angrenzende Wohnhaus verhindert werden. Eine Person die sich noch im Wohnhaus befand musste das Gebäude verlassen. Das Feuer wurde mit insgesamt 3 C-Rohren bekämpft. Die eingesetzten Trupps zur Brandbekämpfung gingen unter Atemschutz vor.

Im weiteren Verlauf wurde das Gebäude belüftet, Brandnester mit Hilfe einer Wärmebildkamera lokalisiert und abgelöscht.

40 ehrenamtliche Einsatzkräfte von den Feuerwehren Bargdorf, Wichmannsburg, Hohenbostel und Bienenbüttel waren im Einsatz. Ebenfalls ein RTW des DRK Bad Bevensen.

Eine Feuerwehrmann verletzte sich im Einsatz am Fuß und wurde mit dem RTW zur weiteren Behandlung in das Klinikum Lüneburg gebracht.

Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Wie der Pressemitteilung der Polizei zu entnehmen war, wird in Richtung Brandstiftung ermittelt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Uelzen, Tel. 0581-930-0, entgegen.

Den Brandschaden schätzt die Polizei auf ca. 5000 Euro. Der gerettete Gebäudewert inclusive der Werkzeugmaschinen liegt weitaus höher!

Nach 140 Minuten konnte das letzte Fahrzeug den Einsatzort wieder verlassen und wieder einrücken.

Waldbrand um Mitternacht in Bienenbüttel

Text und Bilder: Kommert, Feuerwehr Bienenbüttel

Bienenbüttel Um 00.10 Uhr war die Nacht für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Bienenbüttel vorerst zu Ende. Grund der Alarmierung war ein gemeldeter Waldbrand in Bienenbüttel.

In der Nacht zu Montag brannte an der Ilmenau, gut 100m abseits der Straße „Am Bleeken“ eine vom Sturm umgefallene Tanne sowie das angrenzende Unterholz. Auf ca. 50 m2 konnte sich das Feuer zunächst unbemerkt ausbreiten, bis ein Passant den Feuerschein wahrnahm und die Einsatzleitstelle in Uelzen über den Notruf alarmierte.

 

 

Das unwegsame Gelände wurde von der Feuerwehr ausgeleuchtet und das Feuer mit Wasser aus 2 CM-Strahlrohren abgelöscht. Eventuelle Brandnester wurden mit einer Wärmebildkamera analysiert und ebenfalls abgelöscht. Die Brandursache ist derzeit unbekannt.

Nach gut 1.5 Stunden war der nächtliche Einsatz der 16 ehrenamtlichen Kräfte beendet.

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Text: Monika Buhr / Freie Journalistin  Bilder: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr Uelzen

Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten ziehen Bilanz des Ausbildungsjahres 2018

i.A. Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Uelzen. Ein einheitliches Erscheinungsbild konnten die Führungskräfte der Kreisfeuerwehreinheiten des Landkreises bei der vergangen Jahresabschlussveranstaltung am 26. Oktober 2018 in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Uelzen präsentieren.

Der Kreisbereitschaftsführer Süd, Gerrit Möhring, führte durch die Versammlung. Er zeigte sich zunächst sehr erfreut über die neue Dienstkleidung, die Dank mehrerer großzügigen Spenden realisiert werden konnte. Auch Kreisbrandmeister Helmut Rüger und die Vertreter des Landkreises, die aufmerksam den Jahresberichten der jeweiligen Zug- und Gruppenführer folgten, lobten die neuen Kleidungsstücke.

Bereits zum Ende des Einsatzjahres 2017 wurde damit begonnen, die Pullover und Poloshirts für die über 400 ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Kreisbereitschaften auszuteilen. Nicht nur bei den zahlreichen Ausbildungsdiensten 2018, sondern auch beim Moorbrandeinsatz in Meppen und einer Großübungen in der Göhrde zusammen mit den Kreisbereitschaften aus Lüneburg und LüchowDannenberg konnte dadurch die Zugehörigkeit der Einsatzkräfte zur Uelzener Kreisfeuerwehr geschlossen präsentiert werden.

Als besonderes Ereignis wurde das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen des Landesfeuerwehverbandes in Lüneburg gelobt. Auf einer Feuerwehrmeile präsentierte sich das Feuerwehrwesen aus ganz Deutschland. Die Uelzener Fachzüge für Kommunikation und Logistik leisteten wertvolle Unterstützungsarbeit. Kreisbrandmeister Helmut Rüger berichtete, dass die Lüneburger darüber sehr dankbar waren.

Außerdem bedankte sich der Kreisbrandmeister für die zahlreich geleisteten Ausbildungsstunden. Der Dienst in den Kreisfeuerwehreinheiten stelle einen zusätzlichen Zeitaufwand zu den Tätigkeiten in der Gemeindefeuerwehr dar. Für das Engagement sei er sehr dankbar.

Neben den Tätigkeiten im Kalenderjahr 2018 wurde auch ein Ausblick für 2019 gegeben. Möhring berichtete, dass die Fachgruppe Absturzsicherung ihr 10-jähriges Jubiläum feiern wird. Ein Novum werde auch das Treffen der Feuerwehrbereitschaftsführer aller Landkreise der Polizeidirektionsebene Lüneburg sein, welches das erste Mal in Uelzen ausgerichtet wird.

Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr: Pieper und Busenius wiedergewählt!

Uelzen. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen am 15.10.2018 haben die Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Landkreises den bisherigen stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd Andre Pieper für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen. Auch der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Björn Busenius, erhielt das Vertrauen der Versammlung für die Verlängerung der Amtszeit.

Mit dem Vorschlag zur Ernennung der ehrenamtlichen Führungspositionen in der Kreisfeuerwehr wird sich nunmehr der Uelzener Kreistag beschäftigen, wo die formale Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis des Landkreises erfolgt. Die Führungskräfte werden zum 1. Januar 2019 für sechs weitere Jahre ernannt. Landrat Dr. Heiko Blume zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem klaren Votum der Wahlberechtigten. Feuerwehr halte zusammen, dass merke man immer wieder und freue Ihn.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger hielt darüber hinaus einen kurzen Bericht über den vergangenen Einsatz eines extra dafür individuell zusammengestellten Kreisbereitschaftszuges in Meppen. Der Einsatz war aufgrund des medial sehr präsenten Moorbrandes notwendig geworden. Alle Uelzener Feuerwehrleute kamen gesund aus dem Einsatz zurück. Er bedankte sich ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft und freute sich zusammen mit dem Landrat darüber, dass der Landkreis Uelzen dem Hilfegesuch aus Meppen entsprechen konnte.

Die gewählten Andre Pieper (mitte) und Björn Busenius (2.v.l.) mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (1.v.l.), Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.r.) und dem Abschnittsleiter Nord Hans-Jürgen Cordes (1.v.r.).

Feuerwehren aus Bienenbüttel bei Großübung gefordert

Bargdorf/Bienenbüttel. Für die Feuerwehren der Einheitsgemeinde Bienenbüttel galt es am vergangenen Donnerstag, den 11. Oktober 2018, bei zwei ineinandergreifenden Übungsszenarien Ihr Können unter Beweis zu stellen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Scheele testete insbesondere die Führungskräfte, die gelerntes aus einer vorangegangenen theoretischen Weiterbildung einmal in die Praxis umsetzen sollten. Insgesamt nahmen 84 Kameraden an den Übungen teil. Neben dem Aufbau einer funktionsfähigen Führungsstruktur mithilfe der gemeindeeigenen Kommunikationsgruppe wurde auch die Einsatzorganisation durch verschiedene Einsatzabschnittsleiter geübt.

 Die Ruhe des Abends wurde zunächst mit einem Einsatz für die Feuerwehren aus Bargdorf, Bienenbüttel und Wichmannsburg gestört. Gegen 18:03 Uhr alarmierte die Leitstelle Uelzen die freiwilligen Brandschützer zu einem PKW-Unfall nach Bargdorf. Das Übungsszenario stellte einen Gefahrgutunfall mit einem PKW da. “Die Schwierigkeit liegt hier im Erkennen der Gefahr”, waren sich die Feuerwehrleute vor Ort einig. Während der Gefahrenbereich umfangreich abgesperrt wurde, leitete der Bargdorfer Gruppenführer die Menschenrettung mit Atemschutzgerät ein. Anschließend wurden Spezialkräfte zur Beseitigung des Gefahrguts angefordert, die aufgrund der fiktiven Lage aber vom Ausrücken verschont blieben.

 Noch parallel zum Gefahrguteinsatz, um 18:43 Uhr, begann das zweite Einsatzszenario. Die Feuerwehren Beverbeck, Eitzen, Edendorf, Hohenbostel, Hohnstorf, Rieste und Varendorf-Bornsen wurden zum Brand einer Gewerbehalle alarmiert. Zwei Personen wurden vermisst. Damit waren alle 10 Ortswehren der Bienenbüttler Gemeinde parallel im Einsatz. Unterstützend wurde auch der erste Zug der Kreisbereitschaft Nord in den Übungsablauf integriert.

 Gemeindebrandmeister Dirk Giere bedankte sich im Anschluss an die Übungen bei den freiwilligen Brandschützern. In der Gesellschaft sei ehrenamtliches Engagement nicht mehr selbstverständlich. Solche größeren Übungseinsätze würden aber zeigen, dass die Einheitsgemeinde Bienenbüttel eine leistungsfähige Feuerwehr habe.

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)