Archiv der Kategorie: EG Bienenbüttel

Langjähriger Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser feierlich mit Zapfenstreich verabschiedet

Text: KFV Uelzen e.V., Bilder Veranstaltungstag: D. Giere

Bienenbüttel. Alles hat einmal ein Ende. Mit dem “Großen Zapfenstreich” wurde der langjährige Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Bienenbüttel kürzlich in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. Etwa 250 Feuerwehrleute und zahlreiche Gäste zollten Ihren Respekt.  Sein Amtsnachfolger, Gemeindebrandmeister Dirk Giere, dankte Zaiser für 46 aktive Dienstjahre, in denen er die Feuerwehren der Einheitsgemeinde mit großem Engagement vorangebracht habe. Im Namen der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger sprach auch Bürgermeister Merlin Franke  seinen Dank aus. Langjähriger Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser feierlich mit Zapfenstreich verabschiedet weiterlesen

Großübung nach Gefahrgutunfall

Bericht: A.König (FF-Pressewart SG Bevensen-Ebstorf) Bilder: Feuerwehr

Barum (ffpr). Ein Gefahrgutunfall rief am Dienstagabend ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan. Neben den beiden Gefahrgutzügen Nord und Mitte des Landkreises Uelzen, wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Barum, Bad Bevensen, Bargdorf und Wichmannsburg eingebunden. Des Weiteren wurde die gesamte Übungslage von der DRK Bereitschaft Uelzen begleitet. Die SEG des DRK ist auf solche Großschadenslagen vorbereitet und entsendet standardmäßig einen ganzen Pool aus Rettungswagen, Versorgungseinheiten und Fachkräften zur Einsatzstelle.

Das Szenario: Die eingesetzten Kräfte wurden mit den Stichworten „Auslaufen unbekannter Flüssigkeiten“ auf einen Bauernhof in Barum alarmiert. Ein Spediteur hat auf seinem LKW verschiedene Gebinde mit gefährlichen Stoffen in einer Mulde zum Bauernhof transportiert und war gerade dabei die abgesetzte Mulde mit einem Helfer zu entleeren. Der hiesige Landwirt rammte bei Rangierarbeiten mit seinem Trecker die Mulde und die Ladung kippte von der Ladefläche. Der Helfer der direkt auf der Ladefläche stand, wurde durch die umstürzende Ladung am Bein verletzt. Der Landwirt versuchte seinem Mitarbeiter aus der prekären Situation zu befreien. Der Spediteur wollte noch die leckgeschlagenen Fässer und Kanister sichern – vergeblich. Im Gegenteil, er verschlimmerte die Situation noch, da er mit den auslaufenden Flüssigkeiten in Berührung kam und sich kontaminierte. Ein Vorfall der so oder so ähnlich alltäglich passieren kann.

Die ersteintreffende Feuerwehr Barum erkundete die Einsatzstelle und sperrte den Gefahrenbereich großräumig ab. Die eingeleitete Menschenrettung wurde durch die nachrückenden Feuerwehren unterstützt. Der Gefahrgutzug Nord, bestehend aus den Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen spulte sein Programm für solche Fälle routiniert ab. Von der Stoffrecherche, dem Einrichten eines Dekontaminationsplatzes, bis hin zu Atemschutzgeräteträgern, die unter speziellen Chemikalienschutzanzügen versuchen die Schadenslage einzudämmen, lief alles Hand in Hand. Der Gefahrgutzug Mitte, bestehend aus den Feuerwehren Uelzen und Suderburg, unterstützte die Einsatzkräfte und brachte aus der FTZ Uelzen einen Wechsellader mit einem speziellen Gefahrgutabrollbehälter, sowie den Gerätewagen-Mess mit. Das auslaufende Medium wurde in dafür geeignete Behältnisse umgepumpt und alle betroffenen Personen dem DRK übergeben. Hilfreich war während des gesamten Übungsablaufes die Drohne des DRK. Ein dafür ausgebildeter Drohnenführer konnte der Einsatzleitung wertvolle Live-Bilder aus der Vogelperspektive zur Verfügung stellen. Das Unfallgeschehen konnte so aus sicherer Entfernung betrachtet und eingeschätzt werden. Im Anschluss wurden eine Nachbesprechung und eine Begehung der großräumigen Einsatzstelle durchgeführt. Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte von den Feuerwehren und dem DRK.

Das Drehbuch für dieses Szenario hat der Zugführer des Gefahrgutzuges Nord, Mirco Feldmann geschrieben. Feldmann übt seit 10 Jahren diesen Posten mit viel Engagement aus, legt dieses Amt aus persönlichen Gründen aber nieder. Mit der Übung wollte er noch einmal den Leistungsstand seines Zuges testen. Voller Stolz schaut er auf die Früchte seiner Arbeit zurück und freut sich einen funktionierenden Zug übergeben zu können. Ende November finden die Wahlen eines neuen Zugführers statt.

Erfolgreicher Landesentscheid für Barum und Testorf

Die Ortswehr Barum hat heute bei den 15. niedersächsischen Landeswettbewerben in Klein Meckelsen mit 449,41 Punkten den Landessieg in der Wertungsgruppe 1 errungen. Sie platzierten sich vor den Kameraden aus Woltersdorf (446,58 Punkte) und Dörrieloh (439,57 Punkte).

Ein tolles Ergebnis, mit dem der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch sichtlich zufrieden waren.

Daneben erreichten die Kameraden aus Testorf einen guten dritten Platz mit 439,45 Punkten in der Wertungsgruppe 2. Sie mussten dem anderen Landessieger Kalbe (448,85 Punkte) und dem Zweitplatzierten Wentorf (447,98 Punkte) den Vortritt lassen.

Die anderen Uelzener qualifizierten Gruppen aus Nateln und Höver platzierten sich auf dem 18. bzw. 20. Platz.

Der Landessieger der Wertrungsgruppe 1: Barum I
Der dritte Sieger der Wertungsgruppe 2 – Testorf

Hier die Gesamtergebnisse:

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen ein voller Erfolg!

Dreilingen. Der Kreisfeuerwehrtag mit den Kreisleistungswettbewerben fand am 26. August 2017 in Dreilingen statt. Die ausrichtende Ortswehr hatte ein tolles Rahmenprogramm organisiert. Neben den Feuerwehrwettbewerben gab es unter anderem auch Rundfahrten durch Dreilingen, Vorführungen der Jugendfeuerwehr, eine Show der Sportjongleure Dreilingen und das Landesleistungshüten der Schäfer. Ein umfangreiches kulinarisches Angebot ließ es die Gäste darüber hinaus an nichts mangeln. Der Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug begleitete am Nachmittag und zur Siegerehrung das Geschehen.

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen ein voller Erfolg! weiterlesen

Kreisbereitschaft Süd zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in Hildesheim

Hinweis 31.07.2017, 16:50 Uhr:

Weitere Bilder vom Einsatzgeschehen unserer Kreisbereitschaft Süd in Hildesheim wurden in eine Bildergalerie im Servicebereich online gestellt. (Direktverlinkung)

Meldung 27.07.2017, 20:10 Uhr:

Nun ist es doch schon Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr. Nachdem die Kräfte unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Uelzen gestern Abend gegen 22:00 Uhr die vorherige Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Gifhorn abgelöst und mit den Arbeiten in den Einsatzabschnitten begonnen hatte, gab es nach einem langen Tag ab 1:00 Uhr nachts eine warme Mahlzeit von unserem Logistikzug. Auf dem Speiseplan stand Rindfleischnudeltopf. Danach ging es stramm weiter mit den Tätigkeiten. Die Lage vor Ort kann als angespannt bezeichnet werden. Daher wurde die Produktion der Sacksäcke an der Befüllstation erhöht. Einer unserer Züge wurde von hier aber in das Schadensgebiet am Ufer der Innerste verlegt, da hier die Reihen der Sandsackverwallungen erweitert bzw. erhöht werden sollten. Dafür mussten die Sandsäcke von den Abladestationen zum Weitertransport in Schaufellader verladen werden. Die Erschöpfung durch die körperlichen Arbeiten standen den Einsatzkräften zunehmend ins Gesicht geschrieben. Dazu die aufkommende Müdigkeit; denn – wenn überhaupt – war lediglich Zeit für ein abwechselndes kurzes Nickerchen.

Dennoch: Die Motivation der Kräfte blieb erhalten, sowohl durch das Frühstück um 7:00 Uhr morgens, als auch durch den ungeheuer positiven Zuspruch der Bevölkerung. Lobenshymnen, Dankesworte und Verpflegung durch Kuchen und Süßigkeiten waren nur einige Beispiele hierfür. Bei einem am Morgen stark zunehmenden Medieninteresse hatten Einsatzkräfte unserer KFB nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hildesheim die Gelegenheit, live in Wort und Bild über ihre einzelnen Tätigkeiten zu berichten und somit den Daheimgebliebenen zu zeigen, woraus ihre Unterstützung für die Stadt Hildesheim bestand. Eine tolle Form beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit! Im Laufe des heutigen Vormittags gab es erste Signale für eine nahende Ablösung der KFB Uelzen. Ab 11:00 Uhr war es schließlich soweit. Eine KFB aus dem Kreis Northeim übernahm sukzessive die Ablösung unserer Einheiten in beiden Einsatzabschnitten, sodass um 13:00 Uhr der geordnete Abmarsch aus dem Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erfolgte. Inzwischen sind alle Einheiten wieder an ihre Standorte zurück gekehrt, und unsere Helfer können nun die langersehnte Erholungsphase antreten.

Meldung 26.07.2017, 23:07 Uhr:
Gegen 20:30 Uhr hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Uelzen den Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erreicht.

Von hier aus ging es unmittelbar weiter zum Bauhof der Stadt Hildesheim. Dort sollen die Kräfte einer KFB aus dem Landkreis Gifhorn abgelöst werden. Nach einer Einweisung in die Lage und die Örtlichkeiten wird der Logistik-Zug unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft die Versorgung und Verpflegungsstelle vorbereiten. Die Führungs- und Kommunikationskomponente ging in Stellung und baute sich auf dem Bauhofgelände auf. Hier übernehmen die Züge 1+2 die Befüllstation von Sandsäcken. Kräfte der Feuerwehr arbeiten dabei mit zivilen Helfern Hand in Hand.

Darüber hinaus kommt schweres Gerät wie Schaufellader zum Einsatz. Der Zug 3 wiederum verlegte seinen Standort an einen Einsatzort in der Südstadt, wo die Wohngebiete an den mit Sandsäcken geschützten Ufern der Innersten durch Patrouillengänge kontrolliert werden. Als Pressesprecher sind wir hier Ansprechpartner der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Medienvertreter und die Bevölkerung. Sollte sich die Lage ändern oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, melden wir uns im Laufe der Nacht wieder.

 Meldung 26.07.2017, 19:08 Uhr:
Um 17:30 Uhr rückten fünf Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der im Hochwassergebiet Südniedersachsen tätigen Einsatzkräfte aus. Ziel ist zunächst die Stadt Hildesheim, wo um 22 Uhr die Ablösung erfolgen soll. Insgesamt sind aus dem Kreis circa 130 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen unterwegs.
 
Weitere Infos folgen.

Umfrage für Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen

Als Feuerwehrmänner und -frauen sorgen wir Tag für Tag dafür, dass im Fall der Fälle schnelle Hilfe vor Ort eintrifft. Doch auch wir spüren den demografischen Wandel, die größer werdenden Belastungen durch das Ehrenamt und am Arbeitsplatz. Es stellt sich folglich die Frage, wie die Freiwilligen Feuerwehren dauerhaft in ihrem Bestand und ihrer Funktionsfähigkeit gesichert werden können. Was muss sich also ändern, damit auch in Zukunft die Feuwehr kommt wenn es brennt oder andere Hilfe gefragt ist.

Initiiert und unterstütztdurch durch den Beirat des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen (Vorsitzender Landrat Dr.Heiko Blume), begleitet von Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport erarbeitet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg daher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren, die den Bestand und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sichern sollen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Freiwilligen Feuerwehren selbst als auch insbesondere auf die Gemeinden und Unternehmen.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich und dauert ca. 15 Minuten: LINK ZUR UMFRAGE

Die Umfrage läuft bis zum 18. August 2017 und betrifft alle Feuerwehrmänner- und frauen aus dem Landkreis Uelzen. Die Angaben werden anonym erfasst und nur für dieses Projekt verwendet.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Akzeptanz des Engagements von Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen zu erhöhen bzw. wie dieses Engagement als Wettbewerbsvorteil, bspw. in der Mitarbeiterakquisition, genutzt werden kann.

Als wesentliche Leitfragen sind folglich zu nennen:

  • Welche Probleme können in Unternehmen (v. a. KMU) durch das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Freiwilligen Feuerwehren entstehen? Wie stark beeinträchtigen diese die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens?
  • Welche Faktoren führen zu einer Akzeptanz von ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen?
  • Welche innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen müssen bzw. können angepasst werden, um die Akzeptanz zu erhöhen?
  • Wie lässt sich die Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen als Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen nutzen? Welche Marketingstrategie ist hierfür zielführend?
  • Welchen Beitrag können Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren selbst dazu leisten?
  • Welche übertragbaren Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen

 Informationen zum Kreisfeuerwehrtag am 26. August 2017:

  • drei Bahnen für die Leistungswettbewerbe
  • Ausstellung Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen –
  • in der Mittagspause: Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Sport Jongleure Dreilingen
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von den Dreilinger Sport Jongleuren e.V.
  • bereits erste Teilnehmer vom Landeshüten der Schäfer
  • Ausklang am Abend mit gemütlichem Beisammensein und Feuershow der Sport Jongleure Dreilingen

Kreisleistungswettbewerbe 2017:

Anfahrtsskizze:

 Landesausscheidungshüten der Schäfer am 26./27. August 2017:

  • Unterstützung durch den Schäferhundeverein aus Munster
  • erste Wettbewerbe bereits am 26. August
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von der Dorfgemeinschaft Dreilinge-Niebeck e.V.

Schwerer Verkehrsunfall in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel

Bienenbüttel, Landkreis Uelzen. Zu einem schweren Verkehrsunfall (VU) kam es in den Nachmittagsstunden in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel.

Auf der Ortsverbindungsstraße (OV) von der Bundesstraße 4 nach Bargdorf (Kirchweg) kam ein PKW Fahrer von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Das Fahrzeug war an dem VU alleinbeteiligt.

Die sehr schnell eingeleiteten Rettungsmaßnahmen gestalteten sich aufgrund der Dachlage und der im Fahrzeug eingeklemmten Person ein wenig schwierig. Der Wagen musste im Frontbereich angehoben und anschließend gesichert und stabilisiert werden. Dann war es möglich mit hydraulischem Rettungsgerät das Fahrzeug zu öffnen und die Person notärztlich zu versorgen. Nach ca. 10 Minuten war die verletzte Person befreit und konnte dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben werden.

Die Unfallstelle wurde anschließend gereinigt und der Polizei übergeben. Die alarmierten Einsatzkräfte aus Bad Bevensen brauchten nicht mehr eingesetzt zu werden.

Einsatzleiter war der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Bargdorf, Dirk Giere.

Einsatz: 29/2017

Datum: 18.07.2017

Alarmierung: 16.16 Uhr

Einsatzdauer: 1,25 Stunden

Einsatzkräfte:

  • Fw. Bienenbüttel: ELW, GWL-2 TH, TLF 16/25,
  • Feuerwehr Bargdorf,
  • Fw. Wichmannsburg
  • DRK Rettungsdienst RTW,
  • Polizei Bad Bevensen.

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.