Der Bus rollt und rollt…

Mit dem Slogan “Stell dir vor du drückst und alle drücken sich… Keine Ausreden! Mitmachen!” unterstützt der RBB derzeit die aktive Mitgliederwerbung für die Feuerwehren. Im September wurde der Linienbus von den Führungskräften der Uelzener Kreisfeuerwehr und den Verantwortlichen des RBB offiziell in Betrieb genommen. Der Bus dreht schon länger seine Runden.

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Foto: N. Reuter

Mit jeder Linienfahrt des mit der Reklame beklebten RBB-Busses schreitet das Anliegen der Uelzener Feuerwehrleute etwas voran. Es geht nämlich um die Zukunft des Uelzener Brandschutzes. Das System der Freiwilligen Feuerwehren, so wie es nicht nur im Landkreis Uelzen sondern in ganz Niedersachsen vorherrschend besteht, ist abhängig von dem freiwilligen Engagement der Bürger. Freiwillige Bürger, die es mittlerweile immer seltener gibt. Die Anzahl der ehrenamtlichen Feuerwehrleute ist derzeit rückläufig. Dies geht aus der Erhebung “Die Feuerwehr in Zahlen 2012” des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens ganz klar hervor. Nicht nur der demographische Wandel, sondern auch das Mehrangebot an Freizeitmöglichkeiten sorgen für rückläufige Mitgliederzahlen.

Da ist es notwendig auf das Hobby “Feuerwehrmann” einmal hinzuweisen. Ja, Feuerwehr ist ein Hobby. In der Freizeit, wenn andere Sport treiben, Ausflüge machen oder Kochkurse belegen, treffen sich die Feuerwehrleute zur Ausbildung. Sie treffen sich mit anderen Kameraden und widmen ihren kostbaren Feierabend einer guten Sache. Sie üben den Ernstfall. Sie investieren ihre Freizeit in eine Gemeinschaft mit dem Willen anderen in der Not zu helfen, Leben zu retten und die Umwelt zu schützen. Ein Hobby mit dem man was bewirken kann.

Anerkennung gibt es dafür kaum. Den meisten Bürgern ist gar nicht bewusst, dass die vielen Einsätze der Feuerwehren, auch die in den Städten wie zum Beispiel Bad Bevensen und Uelzen, von Freiwilligen bestritten werden. Wenn man auf der Straße Gespräche führt heißt es oft: “Was, Uelzen hat keine Berufsfeuerwehr…” oder “Ich dachte die Leute bekommen dafür Geld…”. Nein, die Feuerwehrleute machen das freiwillig und unentgeltlich. Damit sie aber weiter machen können benötigen sie Unterstützung. Sie brauchen zukünftig deine/ ihre Hilfe. Sie brauchen neue Mitglieder…

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Foto: N. Reuter