Archiv der Kategorie: LK Uelzen

Uelzener Kreisfeuerwehr ernennt neue Führungskräfte

Uelzen. Auch in Pandemiezeiten muss die Einsatzbereitschaft der Uelzener Kreisfeuerwehr gewährleistet sein. Die Amtszeiten der Führungskräfte sind auf drei Jahre begrenzt. Damit die Ehrenamtlichen Ihre Aufgaben weiterhin rechtssicher erfüllen können, lud der Kreisbrandmeister Helmut Rüger ausgewählte Führungskräfte am Dienstag, den 23. März 2021, zu einer außerordentlichen Ernennungsveranstaltung in die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises ein.

Die Veranstaltung wurde unter Anwendung eines strengen Hygienekonzepts durchgeführt. Zusammen mit seinen Stellvertretern Hans-Jürgen Cordes und André Pieper-Christensen bedankte sich Rüger für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit Fokus auf die zukünftigen Aufgaben zollte er den Anwesenden Führungskräften seinen Respekt. Es sei nicht selbstverständlich insbesondere in den heutigen Pandemiezeiten ehrenamtliches Führungsengagement in der Kreisfeuerwehr zu übernehmen.

Mit der Führung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord wurde der bisherige stellvertretende Bereitschaftsführer Matthias Scheele betraut. Scheele übernimmt das Amt von Dietmar Krause, welcher aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Verfügung steht.

Unterstützt wird Scheele zukünftig von Heiko Gonsior als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer. Den bisher von Gonsior geführten 2. Zuges der Kreisbereitschaft Nord übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Joachim Dierksen.

Die Kreisbereitschaft Süd wird weiterhin von Gerrit Möhring und Axel Kelle geführt. In Funktion als stellvertretender Bereitschaftsführer wurde Kelle für weitere drei Jahre ernannt.

Auch Reimund Mentzel, welcher das Amt des Zugführers vom 1. Zug der Kreisbereitschaft Süd innehat, erhielt eine neue Ernennungsurkunde.

Mit der Führung der drei Gefahrgutzüge Nord, Mitte und Süd wurden die bisherigen Zugführer Timo Schärling, Torsten Strauer und Horst-Günther Fabel für weitere drei Jahre betraut.

Als Kreissicherheitsbeauftragter ist Joachim Gade im Einsatz. Zusammen mit dem Leiter der Fachgruppe Absturzsicherung Martin Zettelmeier wurde auch er für eine weitere Amtszeit ernannt.

In Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes führte der Kreisbrandmeister Rüger darüber hinaus die Ernennung von Dennis Schulz zum Kreisbrandschutzerzieher, Inken Kassenbaum zur Schriftführerin und Karsten Meyer zum Kassenwart durch.

Das Schlusswort übernahm der bis dato noch im Amt gewesene stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Aus Altersgründen hat Cordes sein Amt zwischenzeitlich an Torben Knaack übergeben. Cordes selbst, welcher über 37 Jahren aktiv in Führungsverantwortung gewesen ist, lobte die Bereitschaft der Anwesenden. Die Aufgaben in der Kreisfeuerwehr werden zusätzlich zum Dienstgeschehen in den jeweiligen Ortsfeuerwehren übernommen. Für diesen Einsatz müsse man dankbar sein.

v.l.n.r.:
Axel Kelle, Heiko Gonsior, Horst-Günther Fabel, Joachim Dierksen, Joachim Gade, Matthias Scheele, Reimund Mentzel, Timo Schärling

 

v.l.n.r.:
Dennis Schulz, Inken Kassebaum, Karsten Meyer

LFV Niedersachsen informiert: Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige gefordert

Pressemitteilung Landesfeuerwehrverband Niedersachsen 31.03.2021

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die
kommunalen Spitzenverbände fordern Feuerwehrangehörige früher impfen!

Hannover. „Für die große Mehrheit der Feuerwehrangehörigen in Niedersachsen ist auch knapp drei Monate nach Beginn der ersten Corona-Schutzimpfungen ihr persönlicher Schutz und Beitrag zur Pandemiebekämpfung noch immer in weiter Ferne. Aktuell sind Feuerwehrangehörige, die nicht im Rettungsdienst tätig sind, in der Priorisierungskategorie 3 eingeordnet. Dieser Umstand wird zunehmend kritisch bewertet, auch aus Sorge um die Angehörigen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren. LFV Niedersachsen informiert: Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige gefordert weiterlesen

Nachruf zum Tod von Bezirksbrandmeister a.D. Erich Gruß

Betroffen nehmen wir zur Kenntnis, dass der Bezirksbrandmeister a.D. des ehem. Regierungsbezirkes Lüneburg und Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

 Erich Gruß

      im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Der Kamerad Erich Gruß war stellv. Kreisbrandmeister des Landkreises Uelzen. Er hat sich in der Kreisfeuerwehr und im Kreisfeuerwehrverband Uelzen immer zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger engagiert eingebracht. Überörtlich war der Kamerad Gruß als Bezirksbrandmeister mit eigenem Aufsichtsbereich aktiv.

Für seine großen Verdienste um das ehrenamtliche Feuerwehrwesen im Landkreis Uelzen und darüber hinaus wurde er mit dem  Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold sowie der Ehrennadel in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet.

 Im Jahre 2016 wurde Erich Gruß für die 75-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen geehrt.

Die Kreisfeuerwehr Uelzen und der Kreisfeuerwehrverband Uelzen werden dem Kameraden Erich Gruß immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 Unser herzliches Beileid und unsere Anteilnahme gelten seinen Angehörigen.

  Mit stillem Gruß,  Helmut Rüger (Kreisbrandmeister)

   

Großangelegter Einsatz von DRK und Feuerwehr bei der Bundespolizei

Am Donnerstagabend kam es auf dem Gelände der Bundespolizei am Hainberg (Kreis Uelzen) zu einem größeren Einsatz von DRK Rettungskräften sowie der Feuerwehr.

In einer Unterkunft der Polizeischüler im Bereich einer Teeküche klagten sechs Personen aus bislang ungeklärter Ursache über Symptome wie Übelkeit und Schwindel. 30 Auszubildende mussten aus diesem Grund umgehend das Gebäude verlassen.

Die Rettungsleitstelle setzte daraufhin rund 30 Einsatzkräfte aus dem Haupt- und Ehrenamt des DRK in Bewegung. Darunter unter anderem den Organisatorischen Leiter im Rettungsdienst (OrgL), einen Leitenden Notarzt (LNA), zwei Notärzte und zehn Rettungswagen.

Kurze Zeit später wurden 46 Fachkräfte der Feuerwehren aus Uelzen, Kirchweyhe, Westerweyhe und Suderburg mit zur Einsatzstelle alarmiert. Diese gingen unter Atemschutz in die Unterkunft und nahmen mit einem Mehrgasmessgerät entsprechende Messungen vor.

Parallel wurden die betroffenen sechs Polizisten durch die Notärzte und den Rettungsdienst untersucht und versorgt. Mit leichten Atemwegsbeschwerden sowie Atemwegsreizungen wurden die Betroffenen zur weiteren Abklärung in das Klinikum Uelzen gefahren.

Währenddessen ergaben die Messungen der Feuerwehr keine Auffälligkeiten nach der Ursache der Atemwegsreizungen wird noch geforscht. Die betroffene Unterkunft wurde in Absprache mit der Einsatzleitung für die Nacht gesperrt. Die Polizeischüler wurden in einem anderen Gebäude auf dem Gelände untergebracht.

Gegen 22:10 Uhr konnten die Rettungskräfte den Einsatz beenden.

Text und Fotos: DRK Uelzen

 

Ernennungen in der Führungsspitze der Uelzener Kreisfeuerwehr

Offizielle Pressemitteilung des Landkreises vom 25. März 2021

Uelzen. Im Rahmen der Kreistagssitzung hat Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume drei Führungskräfte der Kreisfeuerwehr gestern offiziell für die Dauer von sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen – unter ihnen auch den seit 2015 amtierenden Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Neu im Amt sind dagegen Torben Knaack als Abschnittsleiter Nord und gleichzeitig als erster stellvertretender Kreisbrandmeister sowie Lars Lühr als stellvertretender Abschnittsleiter Nord. Ernennungen in der Führungsspitze der Uelzener Kreisfeuerwehr weiterlesen

LFV Niedersachsen informiert: Niedersachse Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gewählt

Berlin. Mit den mehrheitlichen Stimmen der Delegierten der ersten virtuellen Delegiertentagung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), wurde der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, zum neuen Präsidenten des DFV gewählt.

Am Samstag, den 27. Februar 2021, fand die 63. Delegiertenversammlung des DFV statt. Das erste Mal in der Verbandsgeschichte in digitaler Form. Neben den üblichen verbandlichen Regularien, musste u. a. auch eine neue „Verbandsspitze“ gewählt werden.

Dieses wurde notwendig, da der Posten seit dem Rücktritt des ehemaligen Spitzenfunktionärs zum 31. Dezember 2019 vakant war und die Amtsgeschäfte durch die Vizepräsidenten des DFV wahrgenommen wurden.

Der 57-jährige Karl-Heinz Banse ist sich seiner neuen verantwortungsvollen Position bewusst und möchte dieses öffentliche Ehrenamt mit vollem Engagement und partnerschaftlich mit den ordentlichen DFV-Mitgliedern ausüben. Karl-Heinz Banse liegt das deutsche Feuerwehrwesen sehr am Herzen und er möchte diese auf Bundes- sowie Europäischer Ebene vertreten und weiter voranbringen.

„Nur mit einem starken und bundesweit akzeptierten Deutschen Feuerwehrverband können die Interessen aller ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen in Deutschland bei den beteiligten Stellen ein gewichtiges Gehör finden“, so Karl-Heinz Banse.

Umfangreiche Führungserfahrungen hat Karl-Heinz Banse aus Diekholzen (Landkreis Hildesheim) in seiner gesamten Feuerwehrdienstzeit sammeln können. Er war unter anderen acht Jahre Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Bad Lauterberg im Harz, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Bezirksbrandmeister. Seit 2004 ist er als Regierungsbrandmeister des Landes Niedersachsen in seinem Aufsichtsbereich mit den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Northeim sowie den Städten Göttingen und Hildesheim tätig und musste in dieser Zeit diverse große Einsätze absolvieren.

Im Jahr 2013 wurde Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gewählt. Auf der Landesverbandsversammlung des LFV-NDS im Jahr 2017 wurde er in diesem Ehrenamt für weitere 6 Jahre durch die Delegierten gewählt.

In seine bisherige Amtszeit im LFV-NDS fiel unter anderem im Jahr 2018 das 150-jährige Jubiläum des Spitzenverbandes der Feuerwehren in Niedersachsen.

Olaf Rebmann

Projektbetreuung / Öffentlichkeitsarbeit

 Landesfeuerwehrverband Niedersachsen

Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020

Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen bereits seit einer Woche im Einsatz

Hildesheim / Lüneburg. Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind bereits seit einer Woche im Einsatz mit ihren Fluggeräten über Niedersachsen. Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020 weiterlesen

Zwei nächtliche Feuer fordern alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen

Am Abend des 15.04.2020 kam es gegen 23.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Pferdestalls im Uelzener Ortsteil Hambrock. Auf Grund der Vielzahl der Notrufe wurde umgehend die Alarmstufe von Feuer 1 auf Feuer 3 erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Uelzen gegeben. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der betroffene Pferdestall bereits in Vollbrand. Durch den Einsatzleiter Jürgen Kaune wurde daher nochmals die Alarmstufe auf F4 erhöht – durch diese Erhöhung wurden alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen alarmiert.

Durch Besitzer und die Besatzung des ersteintreffenden DRK-Rettungswagens konnten in der Zwischenzeit weitere Pferde in Sicherheit bringen. Für zwei Pferde im betroffenen Stall kam leider jede Hilfe zu spät.

Durch den massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Stallungen sowie eine Reithalle verhindert werden. Während die Löscharbeiten in Hambrock noch andauerten wurde über die Rettungsleitstelle ein weiterer Brand im Stadtgebiet gemeldet. In einer Kleingartenkolonie im Bereich Am Stadtgut/Hauenriede stand eine leerstehende, ca. 20 m2 große, Gartenlaube in Vollbrand. Umgehend wurden einige abkömmliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Bereitschaft zur zweiten Einsatzstelle entsandt. Durch die Feuerwehren Hansen, Veerßen, Klein Süstedt sowie Kirchweyhe konnte auch dort ein Übergreifen auf die angrenzende Bebauung verhindert werden.

An beiden Einsatzstellen mussten zum Teil längere Schlauchleitungen für die Löschwasserversorgung verlegt werden.

Gegen 0.30 Uhr war das Feuer an beiden Einsatzstellen unter Kontrolle. Um ca. 1.30 Uhr war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

Im Einsatz befanden sich alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen, der Rettungsdienst des DRK Uelzen, die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die Polizei Uelzen/Lüneburg.

 

Kräfte im Einsatz (für beide Einsatzstellen):

Alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen (121 Einsatzkräfte)

Rettungsdienst des DRK Uelzen (2 Einsatzkräfte)

DRK Bereitschaft Kreis Uelzen (14 Einsatzkräfte)

Polizei Uelzen sowie Kriminaldauerdienst der Polizei Lüneburg

 

 

Erfolgreiche Personensuche in der Kurstadt

Text und Foto: Feuerwehr (M. Wedel) / DRK (Ph. Schulze)

Gemeinsam suchten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den 15. April 2020, Feuerwehr, Polizei und DRK, eine vermisste Person im Stadtgebiet Bad Bevensen.

Nachdem ein älterer Mitbürger nicht zuhause ankam und sein Gesundheitszustand Grund zur Sorge gab, startete die Polizei die Suche am Dienstag gegen 23:30 Uhr. Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachen mit Standort in Hannover, machten sich bis in die Nacht hinein auf die Suche nach dem Vermissten.

Gegen 2 Uhr erfolgte dann die Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte von DRK und Feuerwehr. Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit der Hundestaffel und einer mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohne in Bad Bevensen im Einsatz.

Die Ortswehren Gollern-Hesebeck-Röbbel und Bad Bevensen unterstützten die Suche mit ihren Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften. Von den Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aus, wurden die Suchmaßnahmen in enger Abstimmung der verschiedenen Sucheinheiten koordiniert.

Gut eineinhalb Stunden, nach der Alarmierung der Ehrenamtlichen wurde die orientierungslose Person durch eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr gefunden. Zur medizinischen Abklärung wurde der Mann vorsorglich mit dem bereitstehenden Rettungswagen in das Klinikum Uelzen gefahren.

Die auf Anfahrt befindliche Rettungshundestaffel mit einem speziellen Mantrailer Hund der DRK-Bereitschaft Lüneburg konnte zwischenzeitlich beidrehen.