Archiv der Kategorie: LK Uelzen

Nacht-Orientierungsmarsch in Kirchweyhe

Kirchweyhe. Am 25.09.2017 war es wieder soweit – die Feuerwehr Kirchweyhe veranstaltete ihren, alle zwei Jahre stattfindenden, Nachtmarsch.

17 Gruppen aus den Landkreisen Uelzen, Gifhorn und sogar aus der Region Hannover waren zu diesem Ereignis angereist.

Die erste Gruppe startete gegen kurz nach 19 Uhr. Anschließend ging es in kurzen Zeitabständen für alle Gruppen auf den rund 5,5 Kilometer langen Rundkurs. Während des Marsches mussten an verschiedenen Stationen allgemeine sowie feuerwehrtechnische Aufgaben gelöst werden.

Für alle teilnehmenden Feuerwehren ist diese Veranstaltung eine gelungene Abwechslung zu dem, sonst relativ ernsten, Alltag.
Die meisten Punkte und somit die beste Platzierung konnte die Feuerwehr Hansen für sich verbuchen – gefolgt von den Wehren Hanstedt II und Emmendorf (alle LK Uelzen). Auf Pokale wurde bewusst verzichtet, stattdessen gab es feuerwehrbezogene Sachpreise.

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf lädt Feuerwehren zur Feierstunde für Wettbewerbsleistungen

Bericht: Jörn Nolting (SG-Pressesprecher Bevensen-Ebstorf)
Bild: SG Bevensen-Ebstorf

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation. Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation.

Bad Bevensen, Kurhaus. Keine Sirene und kein Blaulicht. Trotzdem strömen rund 100 Feuerwehrfrauen und –männer am Mittwochabend in das Bad Bevenser Kurhaus. Mütze statt Helm heißt es bei der Ehrung der Wettkampfgruppen, die die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in diesem Jahr erstmals in einem feierlichen Rahmen im Foyer des Kurhauses veranstaltet. Acht Feuerwehren mit neun Wettkampfgruppen sind vertreten.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer ruft nach einem „Dank für den ehrenamtliche Einsatz“ die Wettkampfergebnisse in Erinnerung. Besonders die beiden Gruppen aus Barum haben in diesem Jahr geglänzt. Die erste Gruppe ist nicht mit leeren Händen ins Kurhaus gekommen, sondern hat ihren gläsernen Pokal im Gepäck, den sie für den Sieg beim Landeswettbewerb in Klein Meckelsen eingefahren hat.

Neben den Barumer Gruppen werden die Ortswehren aus Brockhimbergen-Kollendorf, Gollern, Groß Hesebeck, Höver, Römstedt und Testorf mit einer Urkunde aus den Händen des Samtgemeindebürgers geehrt. „Die Ergebnisse zeigen, wie hoch der Leistungsstand der Kameradinnen und Kameraden in unseren Wehren ist“, betont Kammer. Mit ihren Leistungen seien die Ortswehren Werbeträger für das Feuerwehrwesen weit über die Samtgemeinde hinaus bekannt.

Doch nicht nur die Wettkämpfe stehen im Mittelpunkt des Abends. Auch den Einsatz aller Feuerwehren bei Unwetterlagen wie zuletzt beim Sturmtief Xavier hebt der Verwaltungschef hervor und informiert die Brandschützer, dass mit der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans die Investitionen in die Feuerwehren erhöht werden. „Derzeit befindet sich der Brandschutzbedarfsplan zur internen Beratung in den politischen Fraktionen“, informiert Kammer und endet mit einem Ausblick auf die geplanten Änderungen der Wettbewerbsbedingungen im kommenden Jahr.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation.


Die geehrten Wettbewerbsergebnisse:

Ortsfeuerwehr Barum I: (LF/FPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
1. Platz Kreisentscheid in Dreilingen
1. Platz Landeswettbewerb in Kl. Meckelsen

Ortsfeuerwehr Barum II: (LF/FPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
2. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf: (TS/PFPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
3. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Gollern: (TS/PFPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
2. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Groß Hesebeck: (TS/PFPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
1. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Höver: (TS/PFPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Höver
Teilnahme Landesentscheid Kl. Meckelsen

Ortsfeuerwehr Römstedt: (LF/FPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
3. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Secklendorf: (TS/PFPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf

Ortsfeuerwehr Testorf: (TS/PFPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Höver
3. Platz Landeswettbewerb in Kl. Meckelsen

 

Sturmtief Xavier entwurzelt Bäume und lässt Äste brechen

Text: Matthias Wedel, OBM FF Bad Bevensen   Bilder: Feuerwehr

Gefahr durch herabstürzende lose Bäume und Äste. Die Zufahrt nach Medingen über die Medinger Allee und Waldstraße ist bis auf Weiteres gesperrt. 18 Gefahrenstellen durch lose Äste und umgestürzte Bäume galt es für die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen zu beseitigen. Bis in den Landkreis Lüneburg wurde die Hilfe der Drehleiter angefordert. So galt es in Melbeck einen Baum abzutragen, welcher auf ein Haus zu stürzen drohte. In Jelmstorf zerstörte ein Baum den Dachstuhl eines Wohnhauses. Um mit einer Plane ein provisorisches Notdach zu installieren, kürzte die Freiwillige Feuerwehr Jelmstorf mit Motorkettensägen den Baum. Mit Unterstützung eines Absturzsicheres aus Bad Bevensen wurden die letzten Meter Stamm entfernt und die Plane über den defekten Dachstuhl gezogen. Im Birkenweg und in der Haydenstraße in Bad Bevensen begruben umgestürzte Bäume parkende Autos unter sich. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Bäume wurden durch die Einsatzkräfte mit Motorkettensägen entfernt. In der Medinger Straße stürzte ein entwurzelter Baum auf den Gehweg und Straße. Auch hier beseitigten die Brandschützer aus Bad Bevensen die Gefahrenstelle. Über acht Stunden zogen sich die Aufräumarbeiten für die 20 freiwilligen Feuerwehrfrauen- und Männer aus Bad Bevensen hin. Gesperrt bleiben vorerst die Zufahrtstraßen nach Medingen. Die Waldstraße ist durch umgestürzte große Eichen blockiert. Aus dem Waldstück drohen weitere Bäume auf die Medinger Allee und Waldstraße zu fallen.

Modernes Rettungsgerät für die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen

Bericht und Bilder: A. König (SG-Pressesprecher)

Bad Bevensen (ffpr). Am 16. September war es endlich soweit. Die lang ersehnte Übergabe der neuen DLAK 23/12 prangte oben auf der Tagesordnung der offiziellen Einladung.

Ortsbrandmeister Matthias Wedel begrüßte eine Vielzahl von Gästen aus Politik, Verwaltung, Fördermitglieder, Feuerwehr und anderen Institutionen am Feuerwehrhaus Bad Bevensen, im Gewerbegebiet Kurze Bülten. Ganz besonders freute er sich über den Besuch des Ehepaares Kleemeier aus Kirchlengern. Denn die Kleemeiers hatten ein ganz besonderes Mitbringsel dabei – die allererste Drehleiter der Feuerwehr Bad Bevensen – eine DL 25. Familie Kleemeier führt seit Mitte der 90er ein Feuerwehrmuseum und darf das Schmuckstück ihr Eigen nennen. Zu diesem besonderen Anlass durfte die alte DL 25 nochmal „Bämser“ Luft schnappen. Im Jahr 1974 wurde die gebrauchte Drehleiter in Bevensen in Dienst gestellt und wurde 1987 von einer neuen DLK 23/12 abgelöst. Diese Drehleiter war bis zuletzt im Dienst und muss jetzt der neuen DLAK weichen. Die nun dritte Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen beinhaltet ein umfangreiches Technikpaket und kann ein großes Einsatzspektrum abdecken. An dem innovativen 500 kg tragenden Korb, können viele Teile schnell und einfach an- oder umgebaut werden und die Drehleiter so für unterschiedlichste Aufgaben eingesetzt werden. Neben einer dritten Fahrzeugachse als Nachlaufachse und den damit einhergehenden phänomenalen Wendekreis von nur 15,5 m, ist die Drehleiter auch mit einer Vielzahl von Scheinwerfern mit neuester LED-Technik ausgestattet – die Lichtausbeute ist schier unglaublich.

Nach den offiziellen Reden kam es dann zu einer spektakulären Fahrzeugenthüllung. Unter einem riesigen blauen Vorhang, unter dem schon Disconebel waberte, befand sich das neue Fahrzeug. Die beiden alten Drehleitern standen mit halb aufgerichteten Leiterpark jeweils seitlich davon und waren über eine Vorrichtung mit dem Vorhang verbunden. Im Hintergrund war ein großer Gelenkmast aufgebaut, der später noch eine wichtige Rolle übernahm. Als es dann soweit war, kam es zum großen Showact. Mit stimmungsgeladener Musik hoben die beiden alten Drehleitern den Vorhang an und die neue DLAK 23/12 kam mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn im Disconebel zum Vorschein – ein Gänsehautmoment für viele Beteiligte. Von oben schwebte ein großer symbolischer Fahrzeugschlüssel mit Hilfe des Gelenkmasts ein, den der Samtgemeindebürgermeister Kammer entgegennahm und an die Feuerwehr weiter reichte. Im Leiterpark der DLAK waren Luftballons angebracht, die sich beim Ausfahren der Leiter lösten und gen Himmel stiegen. Anschließend wurden die Möglichkeiten des 650.00 Euro teuren Fahrzeuges vorgestellt und viele Fragen der Gäste beantwortet.

Wedel sprach der Samtgemeinde und den vielen Beteiligten seinen herzlichsten Dank aus, ohne die eine solche Beschaffung nicht möglich gewesen wäre. Ein besonderer Dank ging an die Fahrzeugplanungsgruppe, insbesondere Olaf Twellhegen, der mit viel Sachverstand und Ehrgeiz das Bestmögliche aus dieser Neuanschaffung holte. Auch die umfangreiche Ausbildung der Maschinisten zollt Wedel seinen höchsten Respekt ab. In unzähligen Stunden wurden und werden die zukünftigen Maschinisten und Korbfahrer akribisch mit dem Umgang der neuen Drehleiter geschult.

Nicht das die Drehleiterübergabe schon allein ein überaus seltenes Ereignis ist, es gab noch einen weiteren Höhepunkt. Auf der Tagesordnung stand auch noch das 20-jährige Jubiläum des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen e.V.

Der neue Vorsitzende, Dieter Behne, gab einen Rückblick auf die Anfänge und welche Erfolgsgeschichte sich seitdem entwickelte. Unzählige Beschaffungen wurden durch den Verein realisiert und viele nützliche Gegenstände, sowie sicherheitsrelevante Kleidung, konnten der Feuerwehr übergeben werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Unterstützung der Kinder- und Jugendfeuerwehrarbeit gelegt – hier wird in die Zukunft investiert. Für das Zugehörigkeitsgefühl wurden alle Gruppen, von den Aktiven bis zur Kinderfeuerwehr, mit einheitlicher Teamkleidung ausgestattet. Von T-Shirt, Polo-Shirt, Fleece-Jacken, Kapuzenpullover und Base-Caps gibt es alles was zu einem ordentlichen Erscheinungsbild gehört.

Wedel dankte allen fördernden Mitgliedern und ganz besonders dem Vorstand, der diese wichtige Aufgabe bravourös meistert. „Die Arbeit kann gar nicht genug wertgeschätzt werden“, so Wedel.

Als Rednerpult während der ganzen Veranstaltung diente im Übrigen nichts Geringeres als das Floss, mit dem wenige Wochen zuvor das Bootsrennen „Crazy Crossing“ auf dem Maschsee in Hannover gewonnen wurde. Auch ein ganz besonderes Highlight im Jahre 2017.

Am Abend wurde für die Mitglieder anlässlich der Ereignisse und als Dankeschön für die geleisteten Einsätze, Dienste und Engagement, ein Sommerfest mit den Partnern ausgerichtet. Neben leckerem Essen, Getränken und Live-Musik, erfreute man sich zu späterer Stunde an einer atemberaubenden Feuershow. Ein ehrwürdiger Tag in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen.

Langjähriger Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser feierlich mit Zapfenstreich verabschiedet

Text: KFV Uelzen e.V., Bilder Veranstaltungstag: D. Giere

Bienenbüttel. Alles hat einmal ein Ende. Mit dem “Großen Zapfenstreich” wurde der langjährige Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Bienenbüttel kürzlich in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. Etwa 250 Feuerwehrleute und zahlreiche Gäste zollten Ihren Respekt.  Sein Amtsnachfolger, Gemeindebrandmeister Dirk Giere, dankte Zaiser für 46 aktive Dienstjahre, in denen er die Feuerwehren der Einheitsgemeinde mit großem Engagement vorangebracht habe. Im Namen der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger sprach auch Bürgermeister Merlin Franke  seinen Dank aus. Langjähriger Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser feierlich mit Zapfenstreich verabschiedet weiterlesen

Einsatzübung: Calenberger Land in Flammen

Text und Fotos: Henk Bison,
Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtfeuerwehr Barsinghausen

Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd auf dem Weg ins Calenberger Land.
Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd auf dem Weg ins Calenberger Land.

Am 15. September startete die Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd zu ihrer 24-Stunden-Übung ins Calenberger Land.

 

Folgende Ausgangslage wurde angenommen:
Seit mehreren Wochen herrscht im Calenberger Land rund um die Stadt Barsinghausen Trockenheit. Regen ist seit 2,5 Monaten ausgeblieben. Die Temperaturen bewegen sich kontinuierlich tagsüber um 30 Grad Celsius. Im gesamten Stadtgebiet kommt es immer wieder zu Flächen- und Waldbränden, bei denen auch Gebäude beschädigt werden. Die örtlichen Einsatzkräfte arbeiten größere Einsatze im Schichtsystem ab. Unterstützung aus anderen Kommunen ist nicht mehr möglich. Zur Verstärkung sind seit dem 12. September mehrere Feuerwehrbereitschaften aus Niedersachsen im Brandabschnitt 2 tätig. Am Freitagmittag, 15. September fordert die Einsatzleitung aus Barsinghausen mind. 2 weitere Feuerwehrbereitschaften an. Zur Unterstützung kommen die FB1 Region Hannover und die KFB Uelzen Süd nach Barsinghausen. Die KFB Uelzen Süd wird gegen Abend eintreffen. Die RFB1 erst gegen Samstagmorgen, da noch Erholungszeit aus vorangegangenen Einsätzen nötig ist. Die KFB Uelzen Süd steht am Freitag, 15. September ab 21:30 Uhr einsatzbereit im Bereitstellungsraum Schulzentrum Spalterhals zur Verfügung.

Essensausgabe in der Sporthalle am Schulzentrum Spalterhals
Essensausgabe in der Sporthalle am Schulzentrum Spalterhals

Der Fachzug Logistik hatte bereits am frühen Abend am Schulzentrum erreicht und die Verpflegung für die ca. 135 Feuerwehrleute vorbereitet.

Gegen 21:45 werden der Einsatzleitung Barsinghausen kurz nacheinander 3 weitere Einsätze per Fax aus der Regionsleitstelle gemeldet.

Bergung einer verletzten Person
Bergung einer verletzten Person

1. Landringhausen, Maschinenhalle Feldmark. Hier ist es nach Wartungsarbeiten in der Halle zu einem Feuer gekommen. 2 Arbeiter werden vermisst. Eingesetzt ist hier der 2. Zug (Wasserförderung) der Bereitschaft Uelzen Süd. 2 Trupps unter Atemschutz sind mit der Suche nach den beiden Arbeitern beauftragt. Die Wasserversorgung wird durch einen Löschwasserbrunnen auf dem Gelände und von einem Unterflurhydranten in ca. 600m Entfernung aufgebaut.
2. Kirchdorf, Angerstraße:
Feuer in einem Einfamilienhaus und ein durch Funkenflug entstandener Flächenbrand auf einem benachbarten Feld, mit Gefährdung eines abgestellten Gefahrgut LKW. Nachdem die FF Kirchdorf am Einsatzort angekommen ist, ergibt sich folgende Lage: der Dachstuhl des Hauses hat durchgezündet, 2 Personen werden vermisst, Zusammenbruch des Trinkwassernetzes. Durch die Einsatzleitung wird der erste Zug (Wassertransport) zur Unterstützung entsandt.

Einsatzkräfte unter Atemschutz
Einsatzkräfte unter Atemschutz

Mehrere Trupps unter Atemschutz unterstützen die Kirchdorfer Feuerwehr bei der Menschenrettung im Gebäude. Die Tanklöschfahrzeuge liefern das Löschwasser für die Brandbekämpfung am Haus und für den Flächenbrand. Eine Wasserentnahmestelle wird in Barsinghausen in der Röntgenstraße eingerichtet. Von hier bringen die Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr das Wasser zur Einsatzstelle.
3. Bantorf, Laverastraße:

Menschenrettung
Menschenrettung

nach einem Betriebsunfall ist es zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr Bantorf ist bereits im Einsatz. Da auch hier die Löschwasserversorgung zusammengebrochen ist, kommt es zu einer Explosion mit rasanter Brandausbreitung. 3 Angestellte und der Angriffstrupp der Feuerwehr werden vermisst. Der 3. Zug der Bereitschaft wurde hier zur Menschenrettung und zum Aufbau einer Wasserversorgung von einem Löschwasserteich in ca. 500m Entfernung eingesetzt.
Nachdem die Übungen abgearbeitet waren, fuhren die Züge wieder den Bereitstellungsraum am Schulzentrum an. Hier wurden die Feuerwehrleute dann verpflegt. Zwei Turnhallen waren für die Übernachtung bereitgestellt.
Am Morgen des 16.09.2017 erhält die Einsatzleitung Barsinghausen über die Regionsleitstelle die Nachricht, dass es im Gewerbegebiet Schacht IV zu einer starken Rauchentwicklung kommt. Passanten bestätigen dieses kurze Zeit danach und berichten von mehreren blutenden Personen, die sie gesehen hätten. Bereits 2 Tage zuvor war es in diesem Gebiet zu einem größeren Flächenbrand gekommen. Ein Kradmelder berichtet kurze Zeit später, dass der Brand deutlich ausgedehnter ist, als vor 2 Tagen. Von der Einsatzleitung wird ein Löschwasserbedarf von 2000l/ Minute am Werkstor, bzw. 800l/Min auf dem Hochplateau abgeschätzt.

Löchwaserbehälter
Löschwasserbehälter

Im Anfahrtsbereich befindet sich vom letzten Einsatz noch ein Löschwasserbehälter (5000 Liter), der noch teilweise gefüllt ist. An der Einsatzstelle muss von mehreren vermissten und verletzten Personen ausgegangen werden. Auf Grund der Größe Einsatzstelle wird die KFB Uelzen Süd um 09:00 Uhr in den Bereitstellungsraum Parkplatz Fa. Bergmann alarmiert. Bereitschaftsführer Gerrit Möhring begab sich dann zum Meldekopf im Feuerwehrhaus Großgoltern. Nach Einweisung in die Lage, durch den stellvertretenden Brandabschnittsleiter Sascha Krause, fuhr er zur Erkundung in das Einsatzgebiet. Folgende Lage stellte sich dar: Rauchentwicklung auf dem Haldenkegel, die Zufahrt ist durch umgestürzte Bäume und Baufahrzeuge blockiert,

PKW-Unfall
PKW-Unfall

ein verunfallter PKW liegt kurz vor der Einsatzstelle auf dem Dach, mehrere Personen sind darin eingeklemmt, die Wasserversorgung ist komplett zusammengebrochen. Als erste Maßnahme wurde die Rettung der eingeklemmten Personen aus dem PKW veranlasst. Dieses gestaltete sich schwierig, da das Fahrzeug auf dem Dach auf einer Leitplanke lag. Der Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr wurde am Anfang der Schacht IV Straße aufgestellt und von dort der Einsatz geleitet.

Aufstauen des Kirchdorfer Mühlbaches
Aufstauen des Kirchdorfer Mühlbaches

Um eine Brandbekämpfung zu ermöglichen, wurde der ca. 3 Km entfernte Kirchdorfer Mühlbach an einer Brücke angestaut. Von dort wurde mit den beiden Schlauchwagen der Bereitschaft eine Schlauchleitung bis zur Schacht IV Straße verlegt. Hier wurde ein weiterer Wasserbehälter als Zwischenspeicher aufgebaut. Parallel dazu wurde durch die Tanklöschfahrzeuge des Wassertransportzuges ein Pendelverkehr zu einer weiteren Wasserentnahmestelle am Reitbach durchgeführt. Gegen 11:00 Uhr hatten die Feuerwehrleute die schweißtreibende Aufgabe erfüllt und vom ersten Strahlrohr auf der Halde konnte “Wasser Marsch” gegeben werden. Nach Übungsende und den abgeschlossenen Aufräumungsarbeiten begaben sich die Züge wieder zum Schulzentrum Barsinghausen. Nach dem Mittagessen, das der Fachzug Logistik zubereitet hatte, ging es am frühen Nachmittag wieder zurück in den Landkreis Uelzen.

Hier gibt es weitere Bilder vom Einsatz

Großübung nach Gefahrgutunfall

Bericht: A.König (FF-Pressewart SG Bevensen-Ebstorf) Bilder: Feuerwehr

Barum (ffpr). Ein Gefahrgutunfall rief am Dienstagabend ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf den Plan. Neben den beiden Gefahrgutzügen Nord und Mitte des Landkreises Uelzen, wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Barum, Bad Bevensen, Bargdorf und Wichmannsburg eingebunden. Des Weiteren wurde die gesamte Übungslage von der DRK Bereitschaft Uelzen begleitet. Die SEG des DRK ist auf solche Großschadenslagen vorbereitet und entsendet standardmäßig einen ganzen Pool aus Rettungswagen, Versorgungseinheiten und Fachkräften zur Einsatzstelle.

Das Szenario: Die eingesetzten Kräfte wurden mit den Stichworten „Auslaufen unbekannter Flüssigkeiten“ auf einen Bauernhof in Barum alarmiert. Ein Spediteur hat auf seinem LKW verschiedene Gebinde mit gefährlichen Stoffen in einer Mulde zum Bauernhof transportiert und war gerade dabei die abgesetzte Mulde mit einem Helfer zu entleeren. Der hiesige Landwirt rammte bei Rangierarbeiten mit seinem Trecker die Mulde und die Ladung kippte von der Ladefläche. Der Helfer der direkt auf der Ladefläche stand, wurde durch die umstürzende Ladung am Bein verletzt. Der Landwirt versuchte seinem Mitarbeiter aus der prekären Situation zu befreien. Der Spediteur wollte noch die leckgeschlagenen Fässer und Kanister sichern – vergeblich. Im Gegenteil, er verschlimmerte die Situation noch, da er mit den auslaufenden Flüssigkeiten in Berührung kam und sich kontaminierte. Ein Vorfall der so oder so ähnlich alltäglich passieren kann.

Die ersteintreffende Feuerwehr Barum erkundete die Einsatzstelle und sperrte den Gefahrenbereich großräumig ab. Die eingeleitete Menschenrettung wurde durch die nachrückenden Feuerwehren unterstützt. Der Gefahrgutzug Nord, bestehend aus den Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen spulte sein Programm für solche Fälle routiniert ab. Von der Stoffrecherche, dem Einrichten eines Dekontaminationsplatzes, bis hin zu Atemschutzgeräteträgern, die unter speziellen Chemikalienschutzanzügen versuchen die Schadenslage einzudämmen, lief alles Hand in Hand. Der Gefahrgutzug Mitte, bestehend aus den Feuerwehren Uelzen und Suderburg, unterstützte die Einsatzkräfte und brachte aus der FTZ Uelzen einen Wechsellader mit einem speziellen Gefahrgutabrollbehälter, sowie den Gerätewagen-Mess mit. Das auslaufende Medium wurde in dafür geeignete Behältnisse umgepumpt und alle betroffenen Personen dem DRK übergeben. Hilfreich war während des gesamten Übungsablaufes die Drohne des DRK. Ein dafür ausgebildeter Drohnenführer konnte der Einsatzleitung wertvolle Live-Bilder aus der Vogelperspektive zur Verfügung stellen. Das Unfallgeschehen konnte so aus sicherer Entfernung betrachtet und eingeschätzt werden. Im Anschluss wurden eine Nachbesprechung und eine Begehung der großräumigen Einsatzstelle durchgeführt. Im Einsatz waren über 100 Einsatzkräfte von den Feuerwehren und dem DRK.

Das Drehbuch für dieses Szenario hat der Zugführer des Gefahrgutzuges Nord, Mirco Feldmann geschrieben. Feldmann übt seit 10 Jahren diesen Posten mit viel Engagement aus, legt dieses Amt aus persönlichen Gründen aber nieder. Mit der Übung wollte er noch einmal den Leistungsstand seines Zuges testen. Voller Stolz schaut er auf die Früchte seiner Arbeit zurück und freut sich einen funktionierenden Zug übergeben zu können. Ende November finden die Wahlen eines neuen Zugführers statt.

Erfolgreicher Landesentscheid für Barum und Testorf

Die Ortswehr Barum hat heute bei den 15. niedersächsischen Landeswettbewerben in Klein Meckelsen mit 449,41 Punkten den Landessieg in der Wertungsgruppe 1 errungen. Sie platzierten sich vor den Kameraden aus Woltersdorf (446,58 Punkte) und Dörrieloh (439,57 Punkte).

Ein tolles Ergebnis, mit dem der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch sichtlich zufrieden waren.

Daneben erreichten die Kameraden aus Testorf einen guten dritten Platz mit 439,45 Punkten in der Wertungsgruppe 2. Sie mussten dem anderen Landessieger Kalbe (448,85 Punkte) und dem Zweitplatzierten Wentorf (447,98 Punkte) den Vortritt lassen.

Die anderen Uelzener qualifizierten Gruppen aus Nateln und Höver platzierten sich auf dem 18. bzw. 20. Platz.

Der Landessieger der Wertrungsgruppe 1: Barum I
Der dritte Sieger der Wertungsgruppe 2 – Testorf

Hier die Gesamtergebnisse:

 

Übergabe von 2 Einsatzmappen an der Freiwillige Feuerwehr Oetzen.

Über 2 sogenannte Multiorganizer von Firma PAX freut sich die Feuerwehr Oetzen. Möglich wurde die Anschaffung durch eine Spende von Klaus Rumpenhorst, System- und Softwareentwicklung, Oetzen. In diesen Einsatzmappen befinden sich alle wichtigen Einsatzunterlagen für den Fahrzeugführer wie Einsatz- und Alarmpläne, Funkpläne, Hydrantenpläne, Objektschlüssel, Tabellen, Klemmbrett u.s.w. Die Feuertaufe erlebten die Einsatzmappen kürzlich beim Starkregeneinsatz in Oetzen.

Mit einem gemütlichen Grillabend bedankte sich die Wehr Oetzen bei ihrem Spender.

Oetzen, den 28.08.17

Hartmut Müller

Ortsbrandmeister FF Oetzen

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen ein voller Erfolg!

Dreilingen. Der Kreisfeuerwehrtag mit den Kreisleistungswettbewerben fand am 26. August 2017 in Dreilingen statt. Die ausrichtende Ortswehr hatte ein tolles Rahmenprogramm organisiert. Neben den Feuerwehrwettbewerben gab es unter anderem auch Rundfahrten durch Dreilingen, Vorführungen der Jugendfeuerwehr, eine Show der Sportjongleure Dreilingen und das Landesleistungshüten der Schäfer. Ein umfangreiches kulinarisches Angebot ließ es die Gäste darüber hinaus an nichts mangeln. Der Suhlendorfer Feuerwehrmusikzug begleitete am Nachmittag und zur Siegerehrung das Geschehen.

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