Alle Beiträge von A. Lehmann (Ref. f. ÖA KFV Uelzen)

Hochwasser-Opfer: DRK Kreisverband Uelzen e.V., Hansestadt Uelzen und Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. rufen gemeinsam zu Geldspenden auf

Gemeinsame Pressemitteilung mit DRK Uelzen und Kreisfeuerwehrverband Uelzen

Um den Opfern der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz möglichst schnell und unbürokratisch zu helfen, rufen das DRK Uelzen, die Hansestadt Uelzen sowie der Kreisfeuerwehrverband Uelzen gemeinsam zu Geldspenden auf.

Das Spendenkonto lautet: DRK Hochwasserhilfe 2021; DE34 2585 0110 0234 0000 24; Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg. Hochwasser-Opfer: DRK Kreisverband Uelzen e.V., Hansestadt Uelzen und Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. rufen gemeinsam zu Geldspenden auf weiterlesen

Großeinsatz im ehemaligen Hamburger Feriendorfes in Bad Bevensen

Text: Andreas König FFw Bevensen-Ebstorf, OrtsFw Bad Beensen /    Fotos: Feuerwehr und DRK

Am Sonntagnachmittag, den 2. Mai 2021, gegen 16:40 Uhr wurden die Feuerwehren Bad Bevensen und Römstedt zu einem Gebäudebrand in die Straße Alter Mühlenweg in Bad Bevensen gerufen. Anrufer meldeten über den Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus den zwei verbliebenen Gebäuden des ehemaligen Hamburger Feriendorfes. Die beiden mit Bauzaun eingefassten Baracken, gegenüber vom damaligen TreeTrek, sind baulich miteinander verbunden und haben eine Grundfläche von über 250 m².

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges schlugen die Flammen bereits aus den vernagelten Fenstern des ersten Gebäudes unter die Dachfläche der eingeschossigen Flachdachbauten. Nach dem Öffnen des Bauzauns hat der Einsatzleiter Olaf Twellhegen die eintreffenden Fahrzeuge schnell positioniert und den Löschangriff mit mehreren Rohren und Atemschutzgeräteträgern eingeleitet. Da zu diesem Zeitpunkt noch unklar war ob sich Personen in den Gebäuden befinden – die leerstehenden Baracken werden oft von Obdachlosen genutzt – wurde sofort eine Personensuche innerhalb des Gebäudes durchgeführt. Glücklicherweise waren beide Gebäude leer und man konnte sich auf die Brandbekämpfung konzentrieren. Die Einsatzstelle wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt und die Feuerwehren Gollern-Hesebeck-Röbbel, Himbergen und Barum wurden dazu alarmiert. Das Feuer ist über den Dachbereich schnell auf das zweite Gebäude übergesprungen. Die Bauweise der Flachdachkonstruktion erschwerte die Löscharbeiten, da sich das Feuer ungehindert in der Decke ausbreiten konnte.

Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit drei Rettungswagen und weiteren Fahrzeugen vor Ort. Hier erwies sich die mitgeführte Drohne mit der verbauten Wärmebildkamera als sehr hilfreich, da somit Aufnahmen von der Gesamtlage gemacht werden konnten.

Im späteren Verlauf wurde noch die Absturzsicherungsgruppe der Kreisfeuerwehr Uelzen alarmiert, die aber nicht mehr zum Einsatz kam. Ursprünglich war geplant das Dach Schritt für Schritt von oben mittels Rettungssägen zu öffnen, um so das Feuer von oben löschen zu können. Die Absicherung stellte sich aufgrund der Gesamtmaße als problematisch dar. Zudem wurde zwischenzeitlich über die Firma Kalinowsky ein Radbagger organisiert, der den Abriss des völlig zerstörten Gebäudes vornehmen sollte. Gegen 19:40 Uhr wurde das
Gebäude eingerissen und die hochschlagenden Flammen über das Wenderohr der Drehleiter abgelöscht. Um 20:47 Uhr konnte an die Leitstelle Uelzen „Feuer aus“ und der Rückbau gemeldet werden.

Im Rahmen der Einsatzstellenhygiene wurden die eingesetzten Kräfte noch vor Ort dekontaminiert, neu eingekleidet und zum Duschen ins Feuerwehrhaus gebracht. Die DRK Bereitschaft mit ihren 25 im Einsatz befindlichen Helfern, bauten derweil eine Verpflegungsstation auf und versorgten die 115 Feuerwehrleute mit einer wärmenden Suppe und Getränken.

Neben der Polizei war noch die Kripo mit der Brandermittlungseinheit vor Ort und untersuchte die Brandursache. Da das Gebäude stromlos ist, wird wegen Brandstiftung ermittelt.

Uelzener Kreisfeuerwehr ernennt neue Führungskräfte

Uelzen. Auch in Pandemiezeiten muss die Einsatzbereitschaft der Uelzener Kreisfeuerwehr gewährleistet sein. Die Amtszeiten der Führungskräfte sind auf drei Jahre begrenzt. Damit die Ehrenamtlichen Ihre Aufgaben weiterhin rechtssicher erfüllen können, lud der Kreisbrandmeister Helmut Rüger ausgewählte Führungskräfte am Dienstag, den 23. März 2021, zu einer außerordentlichen Ernennungsveranstaltung in die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises ein.

Die Veranstaltung wurde unter Anwendung eines strengen Hygienekonzepts durchgeführt. Zusammen mit seinen Stellvertretern Hans-Jürgen Cordes und André Pieper-Christensen bedankte sich Rüger für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Mit Fokus auf die zukünftigen Aufgaben zollte er den Anwesenden Führungskräften seinen Respekt. Es sei nicht selbstverständlich insbesondere in den heutigen Pandemiezeiten ehrenamtliches Führungsengagement in der Kreisfeuerwehr zu übernehmen.

Mit der Führung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord wurde der bisherige stellvertretende Bereitschaftsführer Matthias Scheele betraut. Scheele übernimmt das Amt von Dietmar Krause, welcher aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu Verfügung steht.

Unterstützt wird Scheele zukünftig von Heiko Gonsior als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer. Den bisher von Gonsior geführten 2. Zuges der Kreisbereitschaft Nord übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Joachim Dierksen.

Die Kreisbereitschaft Süd wird weiterhin von Gerrit Möhring und Axel Kelle geführt. In Funktion als stellvertretender Bereitschaftsführer wurde Kelle für weitere drei Jahre ernannt.

Auch Reimund Mentzel, welcher das Amt des Zugführers vom 1. Zug der Kreisbereitschaft Süd innehat, erhielt eine neue Ernennungsurkunde.

Mit der Führung der drei Gefahrgutzüge Nord, Mitte und Süd wurden die bisherigen Zugführer Timo Schärling, Torsten Strauer und Horst-Günther Fabel für weitere drei Jahre betraut.

Als Kreissicherheitsbeauftragter ist Joachim Gade im Einsatz. Zusammen mit dem Leiter der Fachgruppe Absturzsicherung Martin Zettelmeier wurde auch er für eine weitere Amtszeit ernannt.

In Funktion als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes führte der Kreisbrandmeister Rüger darüber hinaus die Ernennung von Dennis Schulz zum Kreisbrandschutzerzieher, Inken Kassenbaum zur Schriftführerin und Karsten Meyer zum Kassenwart durch.

Das Schlusswort übernahm der bis dato noch im Amt gewesene stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Aus Altersgründen hat Cordes sein Amt zwischenzeitlich an Torben Knaack übergeben. Cordes selbst, welcher über 37 Jahren aktiv in Führungsverantwortung gewesen ist, lobte die Bereitschaft der Anwesenden. Die Aufgaben in der Kreisfeuerwehr werden zusätzlich zum Dienstgeschehen in den jeweiligen Ortsfeuerwehren übernommen. Für diesen Einsatz müsse man dankbar sein.

v.l.n.r.:
Axel Kelle, Heiko Gonsior, Horst-Günther Fabel, Joachim Dierksen, Joachim Gade, Matthias Scheele, Reimund Mentzel, Timo Schärling

 

v.l.n.r.:
Dennis Schulz, Inken Kassebaum, Karsten Meyer

LFV Niedersachsen informiert: Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige gefordert

Pressemitteilung Landesfeuerwehrverband Niedersachsen 31.03.2021

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen und die
kommunalen Spitzenverbände fordern Feuerwehrangehörige früher impfen!

Hannover. „Für die große Mehrheit der Feuerwehrangehörigen in Niedersachsen ist auch knapp drei Monate nach Beginn der ersten Corona-Schutzimpfungen ihr persönlicher Schutz und Beitrag zur Pandemiebekämpfung noch immer in weiter Ferne. Aktuell sind Feuerwehrangehörige, die nicht im Rettungsdienst tätig sind, in der Priorisierungskategorie 3 eingeordnet. Dieser Umstand wird zunehmend kritisch bewertet, auch aus Sorge um die Angehörigen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren. LFV Niedersachsen informiert: Höhere Priorisierung bei Corona-Schutzimpfungen für Feuerwehrangehörige gefordert weiterlesen

Nachruf zum Tod von Bezirksbrandmeister a.D. Erich Gruß

Betroffen nehmen wir zur Kenntnis, dass der Bezirksbrandmeister a.D. des ehem. Regierungsbezirkes Lüneburg und Ehrenvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

 Erich Gruß

      im Alter von 94 Jahren verstorben ist.

Der Kamerad Erich Gruß war stellv. Kreisbrandmeister des Landkreises Uelzen. Er hat sich in der Kreisfeuerwehr und im Kreisfeuerwehrverband Uelzen immer zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger engagiert eingebracht. Überörtlich war der Kamerad Gruß als Bezirksbrandmeister mit eigenem Aufsichtsbereich aktiv.

Für seine großen Verdienste um das ehrenamtliche Feuerwehrwesen im Landkreis Uelzen und darüber hinaus wurde er mit dem  Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold sowie der Ehrennadel in Gold des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet.

 Im Jahre 2016 wurde Erich Gruß für die 75-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen für langjährige Mitgliedschaft des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachen geehrt.

Die Kreisfeuerwehr Uelzen und der Kreisfeuerwehrverband Uelzen werden dem Kameraden Erich Gruß immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 Unser herzliches Beileid und unsere Anteilnahme gelten seinen Angehörigen.

  Mit stillem Gruß,  Helmut Rüger (Kreisbrandmeister)

   

Ernennungen in der Führungsspitze der Uelzener Kreisfeuerwehr

Offizielle Pressemitteilung des Landkreises vom 25. März 2021

Uelzen. Im Rahmen der Kreistagssitzung hat Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume drei Führungskräfte der Kreisfeuerwehr gestern offiziell für die Dauer von sechs Jahren in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen – unter ihnen auch den seit 2015 amtierenden Kreisbrandmeister Helmut Rüger. Neu im Amt sind dagegen Torben Knaack als Abschnittsleiter Nord und gleichzeitig als erster stellvertretender Kreisbrandmeister sowie Lars Lühr als stellvertretender Abschnittsleiter Nord. Ernennungen in der Führungsspitze der Uelzener Kreisfeuerwehr weiterlesen

LFV Niedersachsen informiert: Niedersachse Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gewählt

Berlin. Mit den mehrheitlichen Stimmen der Delegierten der ersten virtuellen Delegiertentagung des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), wurde der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse, zum neuen Präsidenten des DFV gewählt.

Am Samstag, den 27. Februar 2021, fand die 63. Delegiertenversammlung des DFV statt. Das erste Mal in der Verbandsgeschichte in digitaler Form. Neben den üblichen verbandlichen Regularien, musste u. a. auch eine neue „Verbandsspitze“ gewählt werden.

Dieses wurde notwendig, da der Posten seit dem Rücktritt des ehemaligen Spitzenfunktionärs zum 31. Dezember 2019 vakant war und die Amtsgeschäfte durch die Vizepräsidenten des DFV wahrgenommen wurden.

Der 57-jährige Karl-Heinz Banse ist sich seiner neuen verantwortungsvollen Position bewusst und möchte dieses öffentliche Ehrenamt mit vollem Engagement und partnerschaftlich mit den ordentlichen DFV-Mitgliedern ausüben. Karl-Heinz Banse liegt das deutsche Feuerwehrwesen sehr am Herzen und er möchte diese auf Bundes- sowie Europäischer Ebene vertreten und weiter voranbringen.

„Nur mit einem starken und bundesweit akzeptierten Deutschen Feuerwehrverband können die Interessen aller ehren- und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen in Deutschland bei den beteiligten Stellen ein gewichtiges Gehör finden“, so Karl-Heinz Banse.

Umfangreiche Führungserfahrungen hat Karl-Heinz Banse aus Diekholzen (Landkreis Hildesheim) in seiner gesamten Feuerwehrdienstzeit sammeln können. Er war unter anderen acht Jahre Ortsbrandmeister der Schwerpunktfeuerwehr Bad Lauterberg im Harz, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Bezirksbrandmeister. Seit 2004 ist er als Regierungsbrandmeister des Landes Niedersachsen in seinem Aufsichtsbereich mit den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Northeim sowie den Städten Göttingen und Hildesheim tätig und musste in dieser Zeit diverse große Einsätze absolvieren.

Im Jahr 2013 wurde Karl-Heinz Banse zum Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gewählt. Auf der Landesverbandsversammlung des LFV-NDS im Jahr 2017 wurde er in diesem Ehrenamt für weitere 6 Jahre durch die Delegierten gewählt.

In seine bisherige Amtszeit im LFV-NDS fiel unter anderem im Jahr 2018 das 150-jährige Jubiläum des Spitzenverbandes der Feuerwehren in Niedersachsen.

Olaf Rebmann

Projektbetreuung / Öffentlichkeitsarbeit

 Landesfeuerwehrverband Niedersachsen

Kreisfeuerwehrverband ruft zur Unterstützung des Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. auf

Zum Ende des Jahres ist seit vielen Jahren traditionell die Zeit der jährlichen Blindensammlung
In diesen Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren normalerweise eine freiwillige Haussammlung zu Gunsten des BVN durch. Eine wichtige finanzielle Unterstützung für die wichtige Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen in Niedersachsen.
Die Blindensammlung ist eine wertvolle (freiwillige) Aufgabe der Feuerwehren, für dessen Durchführung sich unser Kreisbrandmeister Helmut Rüger sehr gerne und regelmäßig stark macht.  In diesem Jahr haben die Feuerwehren aber leider eine andere Lage. Der „Haus zu Haus“ Besuch könnte, wenn auch ungewollt, zu einer Infektionsverschleppung des Coronavirus führen. Aus diesem Grund führen unsere Feuerwehrkameradinnen und Kameraden in diesem Jahr keine Haussammlung durch.
Sie möchten die Arbeit des BVN auch 2020 unterstützen?
Dann spenden Sie bitte per Überweisung zu Gunsten
Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V.
Sonderkonto: „Blindensammlung“
IBAN: DE45 2585 0110 0000 0175 90
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg
Die Gelder werden vom Kreisfeuerwehrverband, wie immer, ohne jeglichen Abzug an den Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. weitergeleitet. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, notieren Sie bitte Ihre komplette Anschrift im Überweisungstext.
Vielen Dank!
stellvertretend für den Kreisfeuerwehrverband,
Helmut Rüger (1. Vorsitrzender) & Karsten Meyer (Kassenwart)

Werner Gade – 80 Jahre in der Feuerwehr

Text u. Foto:  Olaf Venske, Pressewart SG Feuerwehr Bevensen – Ebstorf

Am 15.021940 bat Werner Gade um die Aufnahme in den aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Wriedel / Schatensen. Es begann eine Feuerwehrgeschichte die damals noch keiner erahnen konnte. Nun konnte unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen die Ehrung der 80-jährigen Mitgliedschaft im Feuerwehrhaus in Wriedel vollzogen werden.

Mit Blaulicht wurde Werner Gade mit den Fahrzeugen der Wehr von zu Hause abgeholt. Vor dem Feuerwehrhaus warteten bereits Kameraden mit Fackeln auf den Jubilar. Der 97-jährige konnte auf Grund der Bestimmungen nur von einer recht kleinen Anzahl an Gästen, unter ihnen Führungskräfte der Kreis- und Samtgemeindefeuerwehr mit Ehrenkreisbrandmeister Hans – Jürgen Hildebrandt sowie Samtgemeindebürgermeister Martin Feller, dem Ortskommando, einer Abordnung des Fördervereins und auch einigen Familienmitgliedern, gefeiert werden.

Nachdem der Ortsbrandmeister und Sohn des Jubilars eine Einweisung in die Hygienemaßnahmen gegeben hatte übernahm Samtgemeindebürgermeister Feller das Wort. Er dankte den Ausrichtern dieser Feierstunde dass alles so gut vorbereitet wurde. Er bedauerte auch den kleinen Kreis, betonte aber auch: „Nur die Elite ist anwesend“ mit einem Schmunzeln. Er dankte Werner Gade für diese lange Zeit im Ehrenamt und stellte fest, dass erstmalig in der Samtgemeinde eine solche Ehrung vollzogen werden konnte.

Gemeindebrandmeister Sven Lühr hielt einen kurzen Rückblick auf diese lange Feuerwehrkarriere:  Während des 2. Weltkrieges am 15.02.1940 ist Werner Gade als Feuerwehrmann-Anwärter in die Feuerwehr eingetreten. Am 01.02.1962 wurde er zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Von 1972 bis 1986 war Werner Gade auch als Kreisbereitschaftsführer im Einsatz. Fast zeitgleich, von 1972 bis 1980 führte Gade das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeister Altes Amt Ebstorf aus. Im Jahr 1974 wurde er dann zum Ortsbrandmeister gewählt, er gründetet 1974 die Jugendfeuerwehr. Beförderungen bis zum Hauptbrandmeister, Ehrungen bis zum Feuerwehrehrenkreuz in Gold am 12.08.1983 folgten in den Jahren, bis ihn dann 1986 sein Sohn Hans Werner beerbte. Werner Gade wurde zum Ehrenortsbrandmeister ernannt und übernahm im November 1999 den Vorsitz der Seniorenkameradschaft der Feuerwehren Altes Amt Ebstorf, welche er bis September 2010 führte. Werner Gade kann auf einige Änderungen im Feuerwehrwesen zurückblicken: Er erlebte die Umstellung vom Pferdegespann auf Löschfahrzeuge, die Einführung elektrischer Sirenen, er ist ein Vorbild für alle Kameraden.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger berichtet von einigen Feuerwehreinsätzen welche Gade geführt hat und über die noch heute herzhaft geschmunzelt werden kann. Unteranderem eine in Beschlagnahme eines Wirtshauses, es könnten Bücher gefüllt werden mit interessanten Geschichten betont Rüger bevor er die offizielle Ehrung vornimmt. Auch ein treuer Weggefährte, Bubbi Twesten, ist unter den Gästen. Der Alleinunterhalter und Plattdeutsch-Freund von Gade durfte auf dieser Veranstaltung natürlich nicht fehlen.

Zum Abschluss blätterte Sohn Hans-Werner in einem PowerPoint – Bilderbuch und berichtet mit Bild und Textmitteilungen weitere Erlebnisse des Vaters. Zum Beispiel das Werner Gade es um Haaresbreite nicht geschafft hätte zur eigenen Silberhochzeit im Mai 1976 zu Hause zu sein. Gade war zu der Zeit bei dem Waldbrand in Celle mit dem Kreisbereitschaftszug eingesetzt. Mit rußgeschwärztem Gesicht wurde er aber doch noch rechtzeitig nach Haus gebracht.

Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Sechs Personen wurden am Freitag Nachmittag bei einem Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren verletzt. Zwei Pkws waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei frontal auf der Landstraße270 zusammengestoßen.

Ersthelfer versorgten und betreuten vorbildlich die betroffenen Personen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Vielzahl der verletzen Personen unter anderem sieben DRK Rettungswagen aus dem Haupt- und Ehrenamt, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen und einen Leitenden Notarzt (LNA).

Der ebenfalls mitalarmierte Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) koordinierte zusammen mit dem LNA und der Besatzung vom Einsatzleitwagen der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen die weitere Versorgung der zwei schwer-, zwei mittel- und zwei leichtverletzten Fahrzeuginsassen.

Unterstützt wurden die DRK Rettungskräfte von den ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Wieren, Wrestedt, Stederdorf und Bollensen. Da die Personen nicht direkt im Fahrzeug einklemmt waren, konzertierten sich die weiteren Maßnahmen auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, das Abstreuen von Betriebsstoffen und Sperren der Landesstraße.