Havarie auf dem Elbe-Seiten-Kanal

Bericht Ulrich Fiedler (Samtgemeindepressewart AG Aue)

Auf dem Weg von Hamburg nach Süden rammte ein Tankschiff bei Secklendorf  mit der Steuerbordseite die Böschung des Kanals. Der Schiffsführer bemerkte das Leck nicht und das mit 800 Tonnen Diesel und 220 Tonnen Heizoel beladene Schiff setzte die Fahrt fort. In der Schleuse Esterholz endete die Fahrt , da auf der ganzen Strecke Kraftstoff aus dem leck austrat. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Tankmotorschiffes.

Der alarmierte Gefahrgutzug Süd legte eine Ölsperre um das Schiff . Später sollten Taucher das Leck untersuchen und dann schließen. Die Polizei leitete gegen den Schiffsführer ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung ein.