Archiv der Kategorie: Allgemein

In dieser Kategorie finden SIe alle Berichte auf dieser Website.

Samtgemeinde Rosche war Gastgeber des Zeltlagers

Die Samtgemeinde Rosche war der Gastgeber des
Zeltlagers vom 3. bis 7. Juli.

Der Kreisjugend – Feuerwehrwart Klaus Engelhardt, der stellvertretende Landrat Peter Hallier und der Samtgemeindebrandmeister Henning Räthke
begrüßten über 250 Kinder und Jugendliche auf dem Sportgelände in Rosche.

Samtgemeinde Rosche war Gastgeber des Zeltlagers weiterlesen

Ein Toter und vier Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der B4

Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Sonntagmittag auf der Bundesstraße 4. Zwei PKW waren zwischen dem Suderburger Kreisel und der Abfahrt Holdenstedt frontal zusammengestoßen. Dabei wurde der Wagen eines 22-Jährigen in den Seitenraum geschleudert. Er verstarb noch an der Unfallstelle. In dem anderen Fahrzeug, welches auf der Fahrbahn zum Stehen kam, wurden eine Frau und drei Männer schwer verletzt.

Daraufhin wurde gegen 11:40 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften der Feuerwehren aus Uelzen, Holdenstedt und Suderburg, des DRK-Rettungsdienstes aus den Kreisen Uelzen und Gifhorn, zwei Rettungshubschrauber aus Uelzen und Hannover, der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen, ein Leitender Notarzt, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie der Polizei zur Unfallstelle entsandt. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die vier Verletzten und begannen mit Feuerlöschern den verunfallten Wagen auf der Straße zu löschen, der im Motorraum zu brennen begann.

Die Versorgung der Unfallopfer übernahmen dann die eintreffenden DRK-Einsatzkräfte zusammen mit vier Notärzten. Zusätzlich übernahm ein Leitender Notarzt die sogenannte Sichtung der Patienten, während Brandschützer unter Atemschutz die Löschmaßnahmen am Unfallwagen fortführten.

Die Bundesstraße blieb für die Rettungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme über mehrere Stunden voll gesperrt.

Mit ACDC, viel Qualm und Gottes Segen: Räber begrüßt neues Einsatzfahrzeug

Pressemeldung Fw Räber vom 06.07.2019, Karsten Meyer

Nach 31 Jahren erhält Räber ein neues Feuerwehrfahrzeug

In Räber sagt man „Tschüss“ stand auf der Einladung. Nach 31 Jahren treuen und zuverlässigen Dienst wurde der betagte LT31 außer Dienst gestellt. Gleichzeitig wurde das neue moderne Einsatzfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Räber übergeben.

Im Rahmen eines Festaktes wurde dieses Ereignis kürzlich in Räber angemessen gefeiert. Ortsbrandmeister Thomas Meyer begrüßte die angetretenen Kameraden der aktiven Einsatzabteilung, der Altersabteilung, der Förderer, Gäste aus Politik und Verwaltung, sowie die Führungen der Nachbarwehren, den Ehrenbürger Reinhardt Schulze und zahlreiche Räberaner Bürgerinnen und Bürger. Ein besonderer Dank galt sechs Kameraden von der befreundeten Feuerwehr aus Eigeltingen, welche im MTW den langen Weg vom Bodensee auf sich genommen haben. Unter der Leitung des Abteilungskommandaten Markus Reichelt überbrachte diese Abordnung herzlichste Grüße.

Aber der Reihe nach. Die Wehr war angetreten. Die Garagentür öffnete sich. Und man sah „Nichts“. Das Tor war weiß abgehängt. Dichter Qualm drang aus den Ritzen. Dann erklangen laut ACDC mit den Gongschlägen von Hells Bells. Blaulichter wurden eingeschaltet. Und dann endlich durchbrach das Fahrzeug die weiße Wand. Unter Applaus wurde das neue Fahrzeug begrüßt. Der offizielle Akt folgte. Der Bürgermeister der Samtgemeinde Suderburg, Thomas Schulz, berichtete vom engagierten Einsatz der Wehr Räber hinsichtlich einer optimalen Ausstattung des neuen Fahrzeuges. Unter Würdigung der Haushaltslage und Eigenbeteiligung der Räberaner Wehr wurde gemeinsam ein guter Ausrüstungsstand erreicht. Der symbolische Schlüssel wurde an den Gemeindebrandmeister Reimund Mentzel übergeben. Er hatte ebenfalls gute Wünsche für die Räberaner Wehr und beglückwünschte zum neuen Fahrzeug. Freudig nahm dann der Ortsbrandmeister Thomas Meyer den Schlüssel für das neue moderne Einsatzfahrzeug für seine Räberaner Wehr in Empfang. Er dankte allen Beteiligten zu die sinnvollen und zielführenden Verhandlungen und Überlegungen im Vorfeld. Es hat sich gelohnt. Räber hat vorher über drei Jahrzehnte die Technik gehegt und gepflegt – jetzt wurden Sie mit einem leistungsstarken und zukunftsfähig ausgestatteten Einsatzfahrzeug belohnt. Er wünscht seiner Wehr damit trotzdem wenige Einsätze und stets eine gesunde Heimkehr zu den Familien. Gemeinsam ist man stark. Und hinter jedem einsatzbereiten Feuerwehrkamerad muss die Familie Verständnis aufbringen. Anhand einiger Anekdoten und besonderer Ereignisse ließ Meyer die dreißig Dienstjahre des alten LT31 Revue passieren. Als besonderen Dank für ihren außerordentlichen Einsatz i. Zs. mit dem neuen Fahrzeug übergab OrtsBM Meyer den Kameraden Horst „Bobby“ Severin, Gerd Buchholz, Heiko Heyse und Karsten Meyer ein Präsent.

Der persönlichen Einladung von Ortsbrandmeister Thomas Meyer ist auch Suderburgs Pastor Matthias Dittmar gefolgt. Er segnete das neue Fahrzeug und den Dienst aller Feuerwehrleute mit passenden Bibelpassagen feierlich ein. Mögen die Feuerwehren der Welt allerorts ihren täglichen Herausforderungen gewachsen sein und alle Einsatzkräfte stets unversehrt heimkehren. Mit Bedacht und Gottes Segen möge dies gelingen,  wünschte Pastor Dittmar. Norbert Blanke als Repräsentant der Aufbaufirma Ziegler überreichte ein Bildpräsent und wünschte stets gute Fahrt. Diesen Wunsch wiederholte auch der Vertreter des Herstellers Opel, der im Laufe der Veranstaltung noch hinzugestoßen ist.

Gemeinsam mit vielen Gästen feierte Räber dieses besondere Ereignis angemessen. An der Schutzhütte gab es viele gute Gespräche, am Fahrzeug wurde gefachsimpelt und gesellig klang der sommerliche Abend aus. Ein gutes Omen für den täglichen Dienst am Nächsten. Das neue Fahrzeug und die Wehr Räber freuen sich jederzeit auf neue aktive Mitglieder.

Feuer auf landwirtschaftlichem Gehöft bei Bad Bevensen

Text: Matthias Wedel / Feuerwehr Bad Bevensen und Philipp Schulze / DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen

 Dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehren ist es zu verdanken, dass ein Feuer auf einem landwirtschaftlichem Gehöft bei Bad Bevensen am 29. Juni 2019 sich nicht weiter ausbreiten konnte. An mehreren Stellen auf dem Hof wurde Feuer gelegt. Ausgehend von einerbrennenden Außenanlage, drohte ein Brand auf weitere Gebäudeteile und den angrenzenden Wald sich auszubreiten.

Foto © Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Die alarmierten Feuerwehren aus Römstedt, Altenmedingen, Himbergen, Drögennottorf, Gollern, Bad Bevensen und Seckendorf bauten mehrere Wasserersorgung auf und bekämpften die Brände an zwei Stellen. Zur Absicherung der Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren waren die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie Kräfte vom hauptamtlichen DRKRettungsdienst mit insgesamt 15 Kräften vor Ort.

Foto © Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Da für eine Person, die nach ersten Ermittlungen auch im Zusammenhang mit dem Brand stehen könnte, für die auch eine latente Gefahr der Selbstgefährdung bestand, wurde mit Hilfe von zwei Drohnen der DRK-Bereitschaft das nahe Umfeld der Einsatzstelle abgesucht.

Parallel zu diesen Maßnahmen suchte die Polizei mit mehreren Fahrzeugen weitere Gebiete ab. Später wurde ein Polizeihubschrauber hinzugezogen. Der Einsatz für die Feuerwehren und dem DRK war gegen 12 Uhr beendet.

Diesjähriger Stadtausbildungswettbewerb war ein voller Erfolg

Holdenstedt – 30 Grad – am Schützenplatz tummeln sich einige Feuerwehrleute und auch im Ort sind immer wieder Gruppen anzutreffen. Doch in Holdenstedt brennt nichts – der Grund ist ein anderer: Die Feuerwehren der Hansestadt Uelzen haben sich zu den diesjährigen Stadtausbildungswettbewerben getroffen. Für die teilnehmenden Ortswehren beginnt der Wettkampf um 13 Uhr. Dabei gilt es an zwölf Stationen, welche fußläufig in Holdenstedt zu erreichen sind, verschiedenste Aufgaben zu erfüllen. So muss zum Beispiel an der Station der Feuerwehr Oldenstadt eine Wasserversorgung aus offenem Gewässer aufgebaut werden. Bei anderen Stationen müssen unter anderem das Wissen in Erster Hilfe oder Atemschutz unter Beweis gestellt werden. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz – unter den zwölf Stationen befinden sich zwei Spaßstationen. Diese sind natürlich außerhalb der Wertung, werden aber durch einen, von Stadtbrandmeister Ziegeler gespendeten, Wanderpokal geehrt.

Noch während die Gruppen unterwegs sind, beginnen um 15 Uhr die Wettkämpfe der „alten Art“ und die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren auf dem Schützenplatz. Bei den Wettkämpfen der alten Art müssen die teilnehmenden Gruppen schnellstmöglich einen Löschangriff aufbauen.

Die Jugendfeuerwehr muss in zwei Kategorien antreten. Beim sogenannten A-Teil geht es darum, einen Löschangriff zügig und möglichst ohne Fehler aufzubauen. Als zweiter Part müssen im B-Teil während eines Staffellaufs verschiedene Aufgaben erledigt werden.

Gegen 17 Uhr waren die Wettkämpfe beendet und die Wettkampfrichter machten sich an die Auswertung. Ab 18 Uhr wurden die Platzierungen bekanntgegeben. Bei den Stadtausbildungswettbewerben belegte die Feuerwehr Hansen den ersten Platz, gefolgt von den Wehren aus Klein Süstedt und Oldenstadt. Bei den Wettkämpfen der alten Art siegte die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Klein Süstedt, den zweiten Platz belegt die Feuerwehr Molzen und den dritten die Wehr aus Westerweyhe.

Bei den Jugendfeuerwehren setzte sich die Jugendgruppe aus Oldenstadt durch, gefolgt von Uelzen I und Kirch-/Westerweyhe.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Feuerwehr Holdenstedt für die gute Planung und Organisation des Tages.

Vorankündigung Stadtausbildungswettbewerbe der Feuerwehren

Am Samstag, den 29.06.2019 finden die diesjährigen Wettbewerbe der Uelzener Feuerwehren in Holdenstedt statt.

Ab 13 Uhr beginnen die Einsatzabteilungen der Wehren mit dem Stadtausbildungswettbewerb, dabei müssen die Gruppen verschiedene Ausbildungsstationen im alten Dorf von Holdenstedt abarbeiten. Ab 15 Uhr ermitteln die Jugendfeuerwehren auf dem Schützenplatz Holdenstedt in der Borner Straße ihren Stadtsieger 2019. Parallel dazu finden dort auch die Traditionswettkämpfe der Feuerwehren statt. Im Anschluss an die Wettbewerbe erfolgt die gemeinsame Siegerehrung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Leistungsvergleich: Ergebnisse der Gemeindeentscheide Aue und Suderburg sind online

Der KFV Uelzen e.V. bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich die Ergebnisse der Leistungsvergleiche als PDF-Download herunterzuladen.

Die Ergebnisse der Gemeindeentscheide vom vergangenen Wochenende in Lüder und Bargfeld stehen nunmehr im Fachbereich Leistungsvergleich zur Verfügung.

Leistungsvergleich (ab 2018)

Führungskräfte der Uelzener Schwerpunktwehr bilden sich fort

Am 08.06.2019 ist schon ab 8.00 Uhr reges Treiben im Gerätehaus der Feuerwehr Uelzen zu vernehmen – Grund dafür ist die Fortbildung „Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung“ des Waldbrandteam e.V.

Das Waldbrandteam e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet im Jahr 2015, der sich speziell der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden widmet. Die Mitglieder des Waldbrandteams sind Mitglieder Freiwilliger und Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland.

Nachdem es in den letzten Jahren deutschlandweit immer häufiger zu Wald- und

Flächenbränden größeren Ausmaßes gekommen ist und auch die Feuerwehren im Stadtgebiet diverse Flächenbrände zu bekämpfen hatten, konnte man Max Scholz, gleichzeitig auch Mitglied der Feuerwehr Uelzen, des Waldbrandteams e.V. als Referenten für diese Fortbildung gewinnen.

In rund 5 Stunden Theorie ging es um Themenbereiche wie Waldbrandstatistiken, Sicherheit und Gefahren im Einsatz, die entsprechende Schutzausrüstung, Handwerkzeug, Einsatztaktik sowie die „Einfache taktische Waldbrandprognose“.

Hauptaugenwerk fiel auf den Merksatz LACES (Lookout – Beobachter stellen, Anchor Point – Ankerpunkte setzen, Communications – Kommunikation sicherstellen, Escape Routes – Fluchtwege festlegen, Safety zones – Sicherheitszonen festlegen). Dies ist eine Taktik, die aus den USA stammt und auch in Deutschland bzw. Europa angewendet werden kann. Ein weiterer wichtiger Ausbildungsinhalt war das sogenannte Pump and Roll-Verfahren: Dabei werden Fußmannschaften gemeinsam mit wasserführenden Fahrzeugen eingesetzt, sodass während der langsamen Fahrt gelöscht werden kann. Den Uelzener Führungskräften wurde im Anschluss noch die einfache taktische Waldbrandprognose erläutert. Auf Grundlage von vorhandener Vegetation, dem Wetter sowie der Topografie kann eine Prognose für den Verlauf des Feuers getroffen werden.

Nach dem theoretischen Teil wurden noch in Eigenregie einige vermittelte Inhalte, wie Pump and Roll, ausprobiert.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Max Scholz und das Waldbrandteam e.V. für den lehrreichen Tag – alle Beteiligten sind sich sicher, dass die vermittelten Inhalte im Einsatzfall zielführend umgesetzt werden können. Gegebenenfalls wird es in der zweiten Jahreshälfte 2019 noch einen Praxisworkshop durch das Waldbrandteam für die Feuerwehr Uelzen geben.

Weitere Informationen findet Ihr auf: www.waldbrandteam.de