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Feuerwehren der SG Bevensen-Ebstorf und Bienenbüttel spenden für die Ukraine

Bericht & Bilder: O. Venske (Stellv. GemBm FFw Bevensen-Ebstorf)

Die Verwaltung der Samtgemeinde Bevensen – Ebstorf rief die Feuerwehren auf, nicht mehr benötigte Ausrüstungsgegenstände in den einzelnen Ortswehren aufzusuchen um diese an die Feuerwehren im Kriegsgebiet der Ukraine zu spenden.

Parallel wurden die nicht mehr benötigten Atemschutzgeräte – Ausstattungen der Samtgemeinde in der Feuerwehr Technischen Zentrale in Uelzen zusammengepackt. Diese wurden dann umgehend durch Mitglieder der Feuerwehr Brockhöfe / Lintzel zur Stiftung Hof Schlüter nach Lüneburg transportiert. Von hier aus gingen sie dann weiter in Richtung Tschernobyl.

Die Materialien der Samtgemeinde – Feuerwehren wurden dann erst einmal an einem Abend in Ebstorf gesammelt und nach Brockhöfe transportiert. Hier wurden sie unter der Leitung vom 2. stellv. Gemeindebrandmeister Olaf Venske mit Kameraden der Ortsfeuerwehr Brockhöfe / Lintzel sortiert und in Kartons, sowie auf Paletten und in Kartoffelkisten verladen. Es wurde allein eine Palette mit Verbandskästen und – material gepackt und in Transportfolie gewickelt. Es Strahlrohre, Armaturen zur Wasserförderung und sogar eine, aus mehreren alten Tragkraftspritzen instandgesetzte Tragkraftspritze (TS) verpackt. Pulver-Feuerlöscher, Decken, Hygieneartikel und auch Dosensuppen wurden in verschiedene Kartons sortiert und beschriftet. Auch ein „Spendenschwein“ wurde aufgestellt.

Auch die Einheitsgemeinde Bienenbüttel rief ihre Feuerwehren zur Spende auf. Auch von dort kam ein Transport in Brockhöfe an. Ortsbrandmeister Marcus Krahn brachte Mehrere Kartons Bekleidung für die Brandbekämpfung, sowie Latzhosen und Jacken für die Technische Hilfeleistung. Auch Schläuche, Wasserführende Armarturen und ein Stromaggregat wurden übergeben.

Am Ende konnten stolze sieben Paletten / Kartoffelkisten mit Materialien auf den LKW verladen werden. (s. AZ Bericht 05.04.2022) Diese Materialien wurden durch einen Spediteur in die polnische Grenzregion Jedlicze gefahren. Durch Kontakte der Fa. Cordes, Brockhöfe mit der Gemeinde Jedlicze konnten einige Fachfragen zu benötigten Feuerwehrausrüstungen schnell geklärt werden und diese Materialien direkt an die polnische Feuerwehr geliefert werden, von wo aus sie dann weiter in das Krisengebiet gebracht wurden.

Dank an alle beteiligten Helfer und Spender!!!

Schuppenbrand in Soltendieck – Müssingen

 

Für die Feuerwehren aus Kattien, Bad Bodenteich, Schnega und Suhlendorf kam es am 01.04.2022 gegen 16.00 Uhr zu einer Alarmierung zum Schuppenbrand in Müssingen. Neben den etwa 40 Einsatzkräften wurden auch ein Rettungswagen vom DRK und die Polizei hinzugezogen.

Vor Ort brannte ein etwa 4 Quadratmeter großer Schuppen. In diesem lagerten unter anderem auch zwei Reifen, die für extreme Hitze sorgten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte verhindert werden, dass sich der Brand auf eine in der Nähe stehende Scheune ausbreitete.

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz löschten unter Einsatz von Schaummittel das Feuer, sodass gegen 17.00 Uhr die Meldung „Feuer aus“ gegeben werden konnte.

Scheunenbrand in Bad Bodenteich – Häcklingen

Zu einem Scheunenbrand in Häcklingen bei Bad Bodenteich sind die rund 153 Einsatzkräfte, davon etwa 20 Atemschutzgeräteträger, aus den Feuerwehren Bodenteich, Langenbrügge, Lüder, Schafwedel, Kattien, Reinstorf und Wieren am 24.03.2022 gegen 23 Uhr gerufen worden. Ebenso vor Ort waren drei Rettungswagen des DRK, der organisatorische Leiter Rettungsdienst und der Einsatzleitwagen des DRK. Bereits auf Anfahrt war zu erkennen, dass ein Gebäude in Vollbrand stand, sodass kurzfristig das Alarmstichwort erhöht wurde. Somit wurden die Drehleitern der Feuerwehren aus Wittingen und Uelzen ebenfalls zum Einsatz alarmiert.

Schon vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte haben Anwohner die vier Bewohner und einen Hund des Hauses aus dem angrenzenden Wohngebäude geholt, sodass hier niemand zu Schaden gekommen ist.

Da die Hofstelle von allen Seiten umschlossen ist, wurden drei Brandabschnitte gebildet. Von hier aus wurde eine Abriegelung der angrenzende Gebäude vorgenommen um eine weitere Brandausbreitung zu vermeiden. Ein am Gebäude abgestellter PKW ist ebenfalls den Flammen zum Opfer gefallen.  Zeitweise war ein Löschen nur durch die beiden eingesetzten Drehleitern von oben möglich.  Erschwerend kam hinzu, dass die in der Scheune abgestellten Beregnungsmaschinen immer wieder aufbrannten. Nach gut einer Stunde war das Feuer soweit unter Kontrolle und die Nachlöscharbeiten konnten beginnen.

Amphibienfahrzeug für die Kreisfeuerwehr

Am 01.04.2022 wird das neue Amphibienfahrzeug der Kreisfeuerwehr Uelzen in Dienst gestellt. Es handelt sich dabei um ein Fahrzeug, dass sowohl an Land als auch auf und unter Wasser operieren kann.

Angeschafft wurde das experimentelle Sonderfahrzeug um dem gestiegenen Frachtaufkommen auf dem Elbe-Seiten-Kanal genauso Rechnung zu tragen wie den erhöhten touristischen Aktivitäten an und auf den Badegewässern im Landkreis Uelzen.
Als ein Vorteil nennt der stellvertretende Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd der Kreisfeuerwehr Uelzen, A. Pieper-Christensen, den Vorteil, dass das Fahrzeug ohne spezielle Anlagen direkt in das Wasser fahren kann. Die Tauchfähigkeit des Fahrzeuges erweitert zudem die Effizienz bei der Suche unter Wasser. Auch sieht A. Pieper-Christensen die Kreisfeuerwehren im Bereich der Wasserrettung gut für die Zukunft aufgestellt.
Kreisschirrmeister und Brandtaucher S. Standke hebt besonders die technische Ausstattung des Amphibienfahrzeuges hervor. So ist mit der kompakten Druckluftanlage im Kofferraum ein gut ausbalanciertes Fahrzeug entwickelt worden. Der doppelte Schraubenantrieb, der über den hybriden Fahrzeugmotor angetrieben wird, lässt hohe Geschwindigkeiten auf und unter Wasser genau so zu wie eine für die Form der Karosserie außergewöhnliche Wendigkeit. Lediglich der Wartungsaufwand ist bei diesem Fahrzeug ein Wehrmutstropfen. So müssen nach jedem Einsatz im Wasser alle Durchführungen von Bauteilen durch die Druckkabine auf Undichtigkeiten untersucht werden.
Bootslöschmeister S. Stark und Hauptbootsmann H. Otto haben als erste Kammeraden der Feuerwehr die Ausbildung zum führen des Fahrzeuges im Wasser durchlaufen. So wurden über einen Zeitraum von 1,5 Jahren Lehrgängen in der Marineschule besucht um sich unter anderem mit den Besonderheiten der Navigation und Verkehrskunde bei Tauchfahrten vertraut zu machen. Die Navigation stellt besonders bei Unterwasserfahrten eine besondere Herausforderung da und wurde ausgiebig im Zuge der Lehrgänge geübt. Im Zuge der Lehrgänge haben Stark und Otto ebenfalls den Lehrgang zum Multiplikator für Seefahrzeuge durchlaufen um die Ausbildung innerhalb des Landkreises eigenständig auf dem Fahrzeug durchführen zu können.
A. Pieper-Christensen gibt als Ausblick in die Zukunft preis, dass mit der Anschaffung des Fahrzeuges die Feuerwehren im Landkreis Uelzen neben der bereits bewiesenen Schlagfertigkeit zu Land und zu Wasser noch Potenzial bei der Luftrettung und Luftbeobachtung haben und kündigt weitere Investitionen in dem Bereich an.

Schwelbrand Biogasanlage Schafwedel

Um 20:48 Uhr kam es in Schafwedel im Blockheizkraftwerk (BHKW) der Biogasanlage zu einem Schwelbrand, vermutlich durch einen technischen Defekt.

Die Feuerwehren Schafwedel, Langenbrügge, Kattien und Bad Bodenteich waren mit etwa 40 Feuerwehrleuten vor Ort. Ebenso der organisatorische Leiter Rettungsdienst, ein Rettungswagen des DRK und die Polizei.

Eingesetzt wurden drei Trupps unter schwerem Atemschutz um an den Brandherd zu kommen. Da von außen kein Herankommen war, wurde die Innenverkleidung des BHKW entfernt um an die dahinterliegenden Glutnester zu gelangen.

Im Einsatz war eine C-Leitung mit Schaummittel, sowie der Überdrucklüfter um den Raum von Rauch zu befreien und die Wärmebildkamera um weitere Glutnester auszuschließen.

 

Besondere Ehrung für insgesamt 220 Jahre in der Feuerwehr Räber

(Text und Bild: K. Meyer, Ortsfeuerwehr Räber)

Wie gut, dass die Chance genutzt wurde. Denn auch in diesem Jahr muss die Generalversammlung leider ausfallen. Bereits im Sommer des letzten Jahres ehrte das Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Räber ihre langjährigen Kameraden in dem Anlass angemessenen Rahmen. Neben der Seniorenabteilung und dem Wehrkommando hat auch der Gemeindebrandmeister Mentzel der kleinen Feierstunde in Räber beigewohnt. Reimund Mentzel und Ortsbrandmeister Thomas Meyer hielten kurze Ansprachen und verlasen die Ehrenurkunden. Ehrung und Foto fanden natürlich unter den gültigen Corona-Regeln statt.

Verleihung des Niedersächsischen Ehrenzeichens für 40 Jahre Dienst im Feuerwehrwesen für den Hfm Karl-Heinz Meyer und den Hfm Heinrich Müller jun.. Heinrich war über viele Jahre als fachkundiger Gerätewart ausgesprochen aktiv und engagiert. Karl-Heinz hatte das Amt des Gruppenführers der 2.Gruppe inne. Die besondere Auszeichnung mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für sogar 70 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrwesen konnte dem Hfm Helmut Müller und dem LM Heinrich Müller sen. überreicht werden. Eine wahrlich stolze Leistung zum Wohle des Dritten. Während seiner aktiven Zeit war Heinrich Gruppenführer und stellv. Ortsbrandmeister, Helmut absolvierte ebenfalls stets zuverlässig seinen Dienst. Alle vier Kameraden waren zudem in der Wettkampfgruppe aktiv.

Auf Einladung des Wehrkommandos wurde sich anschließend mit einer zünftigen Brettjausen vom Catering Gräf gestärkt. Bei heiteren Anekdoten der Geehrten saß man noch einige Zeit zusammen. Besondere Leistungen gilt es zu würdigen. Auch als Ansporn für die jungen, neuen und zukünftigen Feuerwehrmitglieder. Getreu dem Leitspruch “Gott zur Ehr; dem Nächsten zur Wehr”.

Herbstzeit ist seit vielen Jahren traditionell die Zeit der jährlichen Blindensammlung

In diesen Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren normalerweise eine freiwillige Haussammlung zu Gunsten des Blinden- und Sehbehindertenverband Nidersachsen e.V. durch. Eine wichtige finanzielle Unterstützung für die wichtige Arbeit für blinde und sehbehinderte Menschen in Niedersachsen.

Schirmherrin der diesjährigen Sammlung „Woche für die Blinden 2021“ ist die niedersächsische Sozialministerin, Frau Daniela Behrens.

Die Blindensammlung halte ich persönlich für eine wichtige und wertvolle (freiwillige) Aufgabe, für die ich mich auch gerne stark mache, so Kreisbrandmeister Helmut Rüger. In diesem Jahr haben wir aber leider eine andere Lage. Der „Haus zu Haus“ Besuch könnte, wenn auch ungewollt, zu einer Infektionsverschleppung des Coronavirus führen. Aus diesem Grund führen unsere Feuerwehrkameradinnen und Kameraden in diesem Jahr ggfs. keine Haussammlung durch.

Trotzdem möchten viele Menschen helfen und haben um eine alterative Möglichkeit der Spendenabgabe gebeten.  Diesem Wunsch kommt der Kreisfeuerwehrverband hiermit sehr gerne nach.

Sie möchten die Arbeit des BVN auch 2021 unterstützen? Dann spenden Sie bitte per Überweisung zu Gunsten Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V.:

Sonderkonto: „Blindensammlung“
IBAN: DE45 2585 0110 0000 0175 90
Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg

Die Gelder werden von uns, wie immer, ohne jeglichen Abzug an den Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsen e.V. weitergeleitet. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, notieren Sie bitte Ihre komplette Anschrift im Überweisungstext.

Donwloadlkink Flyer zum Spendenaufruf des Kreisfeuerwehrverbandes.

Vielen Dank.
Bitte bleiben Sie gesund!

i.A. Karsten Meyer (Kassenwart KFV Uelzen e.V.)

Dachstuhlbrand in Lehmke fordert Einsatzkräfte

Am 06.11.2021 wurden gegen 09.30 Uhr die Feuerwehren Lehmke, Kahlstorf, Wieren, Stederdorf, Wrestedt und Emern sowie die Drehleiter aus Uelzen zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Ortsmitte von Lehmke alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte dramatisierte sich die Lage dahingehend, dass bereits der Dachstuhl in Vollbrand stand. Bevor mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte, mussten unmittelbar zwei betroffene Personen, welche sich im direkten Gefahrenbereich befanden, durch die ersteintreffende Wehr gerettet werden. Da zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob sich in dem Gebäude noch weitere Personen befanden, wurde für den Rettungsdienst des DRK sowie die DRK Bereitschaft Kreis Uelzen die Alarmstufe Massenanfall von Verletzten 7 (ManV 7) ausgelöst. Die beiden geretteten Personen wurden durch einen Notarzt untersucht und verblieben an der Einsatzstelle. Um ggf. weitere vermisste Personen zu finden und zu retten, wurden zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude geschickt – die erste Suche blieb ergebnislos. Durch die massive Einwirkung des Feuers auf die Gebäudestruktur war es nach einiger Zeit nicht mehr möglich, eine Brandbekämpfung im Innenangriff durchzuführen. Infolgedessen wurde die Fachgruppe Absturzsicherung des Landkreises Uelzen, bestehend aus Mitgliedern verschiedener Ortswehren, alarmiert. Nachdem die sogenannte „Toprope“-Sicherung der Fachgruppe Absturzsicherung über beide Drehleitern der Feuerwehr Uelzen aufgebaut war, wurde damit begonnen die Dachhaut zu öffnen und die weitere Brandbekämpfung durchzuführen. Durch den Einsatz der Drohne der DRK Bereitschaft konnten die Einsatzkräfte gezielt die Brandnester im Dachbereich ausfindig machen. Im weiteren Einsatzverlauf kam es zu Alarmierungen der Feuerwehren Stadensen, Kattien und Bodenteich, um dem hohen Kräfte- und Materialeinsatz gerecht zu werden.Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Dachgeschoss nochmals durchsucht – weitere betroffene Personen wurden nicht gefunden.Gegen 14.30 Uhr war der Einsatz für die rund 20 Kräfte des Rettungsdienstes und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren beendet.

 

Langjähriger Kreisbereitschaftsführer Dietmar Krause verabschiedet

Am 27.08.2021 herrschte ab 18 Uhr reges Treiben auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Uelzen. In einer Fahrzeughalle wird durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft alles für einen kleinen Festakt vorbereitet. Spätestens beim Antreten sämtlicher Funktionsträger der Kreisfeuerwehr wird klar, dass es sich um eine ganz besondere Zusammenkunft handeln muss. Kurze Zeit darauf fährt eine Fahrzeugkolonne auf den Hof der FTZ – diese kommt auf direktem Wege aus Kirchweyhe. An Bord des Kirchweyher Mannschaftstransportfahrzeugs sitzt Dietmar Krause und seine Lebensgefährtin Annette – beide wurden durch den Kreisbrandmeister Rüger, seinen Stellvertreter Pieper-Christensen sowie den Kirchweyher Ortsbrandmeister Kuhlmann abgeholt. An diesem Freitag soll Dietmar Krause als Kreisbereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord verabschiedet werden: Aus gesundheitlichen Gründen steht er für dieses Amt leider nicht mehr zur Verfügung. Bereits am 07. März 2021 wurde der bisherige Stellvertreter Matthias Scheele mit der Aufgabe des Kreisbereitschaftsführers Nord betraut. Durch die Covid 19-Infektionslage war es allerdings bis jetzt nicht möglich, dass Dietmar Krause gebührend verabschiedet werden konnte. Nach der Begrüßung durch Helmut Rüger gab dieser einen kurzen Ausblick über die Feuerwehrlaufbahn von Dietmar Krause. Bereits 1981 trat Krause in die Ortsfeuerwehr Linden ein und bekleidete dort auch das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Im Jahr 1996 wurde er Mitglied der Feuerwehr Kirchweyhe, in welcher er auch ab 2002 als Gerätewart tätig war. Bemerkenswert war zu jeder Zeit sein Engagement im Bereich Maschinistenausbildung, dessen Leitung er auch lange Jahre auf Kreisebene innehatte. Er ermöglichte vielen Feuerwehren des Landkreises Uelzen an entsprechenden Fahrsicherheitstrainings teilzunehmen und auch an der Einführung des sogenannten „Feuerwehrführerscheins“ sowie bei der Ausbildung der Einsatzkräfte in dieser Fahrerlaubnisklasse war er maßgeblich beteiligt. Nachdem er seit 2003 als stellvertretender Kreisbereitschaftsführer eingesetzt war, übernahm er nach Bildung der Brandschutzabschnitte im Landkreis Uelzen die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord ab 2013 als Kreisbereitschaftsführer. Viele Übungen und auch einige Einsätze, wie z.B. die Elbehochwasser 2002, 2006 und 2013 konnte Dietmar Krause mit „seiner“ Kreisbereitschaft kompetent abarbeiten. Zudem war er in seiner Funktion an der Beschaffung des Wechselladers, der neuen Motorräder und des neuen Feldkochherds beteiligt. Sein Engagement spiegelt sich auch in der Verleihung des Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuzes in Silber im Jahr 2012 wider. Stellvertretend für alle Feuerwehrleute (SB) im Landkreis Uelzen bedankte sich Helmut Rüger bei dem sichtlich gerührten Dietmar Krause für die jahrelange, wichtige Arbeit und wünschte weiterhin eine gute Genesung und alles Gute für die weitere Zukunft. Nach weiteren Grußworten aus Feuerwehrkreisen sowie aus der Kreisverwaltung klang der Abend bei einem gemeinsamen Essen aus.

Einsatz H3Y – Person unter Bagger eingeklemmt

Am 24. Juli 2021 gegen 16.50 Uhr wurden die Feuerwehren Holdenstedt, Kirchweyhe und Uelzen mit dem Stichwort H3Y zu einer Hilfeleistung größeren Ausmaßes in den Ortsteil Holdenstedt alarmiert. Vor Ort sollte eine Person unter einem Minibagger eingeklemmt sein. Durch zivile Ersthelfer, welche auch während des Unglücks vor Ort waren, wurde der Minibagger bereits mit einem, an der Einsatzstelle befindlichen, Radlader angehoben. Diese Maßnahmen reichten aus, um den Verletzten aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die Feuerwehr Kirchweyhe konnte nach dieser Rückmeldung noch auf der Anfahrt zur Einsatzstelle ihre Alarmfahrt abbrechen. Durch die Feuerwehren Holdenstedt und Uelzen wurde der Minibagger gegen weiteres Abstürzen gesichert und im Anschluss mit der Seilwinde des Rüstwagens wieder aufgerichtet. Die dabei auslaufenden Betriebsstoffe des Baggers wurden unmittelbar aufgefangen und der Entsorgung zugeführt. Neben den Feuerwehren war auch die Polizei, der Rettungsdienst des DRK sowie der Rettungshubschrauber Christoph 19 im Einsatz. 

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die verschiedenen Rettungskräfte beendet.