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Werner Gade – 80 Jahre in der Feuerwehr

Text u. Foto:  Olaf Venske, Pressewart SG Feuerwehr Bevensen – Ebstorf

Am 15.021940 bat Werner Gade um die Aufnahme in den aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Wriedel / Schatensen. Es begann eine Feuerwehrgeschichte die damals noch keiner erahnen konnte. Nun konnte unter Einhaltung der strengen Hygienemaßnahmen die Ehrung der 80-jährigen Mitgliedschaft im Feuerwehrhaus in Wriedel vollzogen werden.

Mit Blaulicht wurde Werner Gade mit den Fahrzeugen der Wehr von zu Hause abgeholt. Vor dem Feuerwehrhaus warteten bereits Kameraden mit Fackeln auf den Jubilar. Der 97-jährige konnte auf Grund der Bestimmungen nur von einer recht kleinen Anzahl an Gästen, unter ihnen Führungskräfte der Kreis- und Samtgemeindefeuerwehr mit Ehrenkreisbrandmeister Hans – Jürgen Hildebrandt sowie Samtgemeindebürgermeister Martin Feller, dem Ortskommando, einer Abordnung des Fördervereins und auch einigen Familienmitgliedern, gefeiert werden.

Nachdem der Ortsbrandmeister und Sohn des Jubilars eine Einweisung in die Hygienemaßnahmen gegeben hatte übernahm Samtgemeindebürgermeister Feller das Wort. Er dankte den Ausrichtern dieser Feierstunde dass alles so gut vorbereitet wurde. Er bedauerte auch den kleinen Kreis, betonte aber auch: „Nur die Elite ist anwesend“ mit einem Schmunzeln. Er dankte Werner Gade für diese lange Zeit im Ehrenamt und stellte fest, dass erstmalig in der Samtgemeinde eine solche Ehrung vollzogen werden konnte.

Gemeindebrandmeister Sven Lühr hielt einen kurzen Rückblick auf diese lange Feuerwehrkarriere:  Während des 2. Weltkrieges am 15.02.1940 ist Werner Gade als Feuerwehrmann-Anwärter in die Feuerwehr eingetreten. Am 01.02.1962 wurde er zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Von 1972 bis 1986 war Werner Gade auch als Kreisbereitschaftsführer im Einsatz. Fast zeitgleich, von 1972 bis 1980 führte Gade das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeister Altes Amt Ebstorf aus. Im Jahr 1974 wurde er dann zum Ortsbrandmeister gewählt, er gründetet 1974 die Jugendfeuerwehr. Beförderungen bis zum Hauptbrandmeister, Ehrungen bis zum Feuerwehrehrenkreuz in Gold am 12.08.1983 folgten in den Jahren, bis ihn dann 1986 sein Sohn Hans Werner beerbte. Werner Gade wurde zum Ehrenortsbrandmeister ernannt und übernahm im November 1999 den Vorsitz der Seniorenkameradschaft der Feuerwehren Altes Amt Ebstorf, welche er bis September 2010 führte. Werner Gade kann auf einige Änderungen im Feuerwehrwesen zurückblicken: Er erlebte die Umstellung vom Pferdegespann auf Löschfahrzeuge, die Einführung elektrischer Sirenen, er ist ein Vorbild für alle Kameraden.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger berichtet von einigen Feuerwehreinsätzen welche Gade geführt hat und über die noch heute herzhaft geschmunzelt werden kann. Unteranderem eine in Beschlagnahme eines Wirtshauses, es könnten Bücher gefüllt werden mit interessanten Geschichten betont Rüger bevor er die offizielle Ehrung vornimmt. Auch ein treuer Weggefährte, Bubbi Twesten, ist unter den Gästen. Der Alleinunterhalter und Plattdeutsch-Freund von Gade durfte auf dieser Veranstaltung natürlich nicht fehlen.

Zum Abschluss blätterte Sohn Hans-Werner in einem PowerPoint – Bilderbuch und berichtet mit Bild und Textmitteilungen weitere Erlebnisse des Vaters. Zum Beispiel das Werner Gade es um Haaresbreite nicht geschafft hätte zur eigenen Silberhochzeit im Mai 1976 zu Hause zu sein. Gade war zu der Zeit bei dem Waldbrand in Celle mit dem Kreisbereitschaftszug eingesetzt. Mit rußgeschwärztem Gesicht wurde er aber doch noch rechtzeitig nach Haus gebracht.

Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presse-Team DRK Bereitschaft Kreis Uelzen

Sechs Personen wurden am Freitag Nachmittag bei einem Verkehrsunfall zwischen Bollensen und Wieren verletzt. Zwei Pkws waren nach ersten Erkenntnissen der Polizei frontal auf der Landstraße270 zusammengestoßen.

Ersthelfer versorgten und betreuten vorbildlich die betroffenen Personen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Leitstelle entsandte aufgrund der Vielzahl der verletzen Personen unter anderem sieben DRK Rettungswagen aus dem Haupt- und Ehrenamt, ein Notarzteinsatzfahrzeug, den Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen und einen Leitenden Notarzt (LNA).

Der ebenfalls mitalarmierte Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) koordinierte zusammen mit dem LNA und der Besatzung vom Einsatzleitwagen der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen die weitere Versorgung der zwei schwer-, zwei mittel- und zwei leichtverletzten Fahrzeuginsassen.

Unterstützt wurden die DRK Rettungskräfte von den ebenfalls alarmierten Feuerwehren aus Wieren, Wrestedt, Stederdorf und Bollensen. Da die Personen nicht direkt im Fahrzeug einklemmt waren, konzertierten sich die weiteren Maßnahmen auf die Unterstützung des Rettungsdienstes, das Abstreuen von Betriebsstoffen und Sperren der Landesstraße.

Feuerwehrtechnische Zentrale: Neue Defibrillatoren dienen auch Ausbildungszwecken

 Pressmeldung des Landkreises Uelzen vom 20.08.2020

Sie sind zwar klein und unscheinbar, ihre Bedeutung im Ernstfall ist jedoch nicht hoch genug einzuschätzen – Defibrillatoren, die Betroffene vor dem plötzlichen Herztod bewahren können und von denen der Landkreis Uelzen deshalb bereits mehrere Exemplare im Kreishaus und in den Nebenstellen der Kreisverwaltung für mögliche Notfälle bereitstellt.

Stefan Standke, Ausbildungsleiter der Uelzener Kreisfeuerwehr (l.), und Landrat Dr. Heiko Blume präsentieren die neuen Defibrillatoren, die Betroffene vor dem plötzlichen Herztod bewahren können
Stefan Standke, Ausbildungsleiter der Uelzener Kreisfeuerwehr (l.), und Landrat Dr. Heiko Blume präsentieren die neuen Defibrillatoren, die Betroffene vor dem plötzlichen Herztod bewahren können.

Seit gestern sind zwei weitere dieser kleinen Lebensretter hinzugekommen. Dabei handelt es sich um halbautomatische Erste-Hilfe-Defibrillatoren, die in der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises (FTZ) offiziell ihrer Bestimmung übergeben wurden.

 

Einer der neuen Defibrillatoren hängt für jedermann zugänglich außerhalb des Gebäudes in einem fest installierten Außenwandkasten, der an das Stromnetz angeschlossen und mit einer Beleuchtung und Belüftung ausgestattet ist. Darüber hinaus verfügt der Kasten über eine Heizung und ein Thermostat und ist damit auch bei starken Nachtfrösten einsatzbereit. Beim Öffnen des Wandkastens ertönt ein schrilles Alarmsignal, um gegebenenfalls auch andere Personen auf den Notfall aufmerksam zu machen bzw. zu animieren, die Erste-Hilfe-Maßnahmen zu unterstützen.

Darüber hinaus steht ab sofort ein weiterer transportabler Defibrillator zur Verfügung, der in der FTZ aufbewahrt wird. Dieser soll zu Ausbildungszwecken am jeweiligen Schulungsort verwendet werden, im Rahmen der „Heißausbildung“ in der Brandgewöhnungsanlage zum Einsatz kommen oder auch zu Kreisveranstaltungen der Feuerwehr mitgenommen werden.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FTZ sowie für Feuerwehrkameraden, die im Bereich der Ausbildung tätig sind, wird durch den Ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes bereits im August eine Ersteinweisung in die Handhabung der beiden Defibrillatoren stattfinden. Diese Teilnehmer stehen anschließend als Multiplikatoren zur Verfügung und werden künftig weitere Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr entsprechend schulen.

Speziell für Schulungs-, Demonstrations- und Trainingszwecke wurde neben den beiden genannten Einsatz-Geräten noch ein weiterer Übungs- und Trainingsdefibrillator sowie eine Übungspuppe beschafft. Dadurch sollen die Schulungen so realitätsnah wie möglich stattfinden.

Neuer Mannschaftstransportwagen ersetzt 26 Jahre alten Vorgänger der Kreisfeuerwehr

 (Pressemeldug des Landkreises Uelzen vom 20.08.2020)

Ein neuer Mannschaftstransportwagen ist gestern offiziell durch Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume der Kreisfeuerwehr übergeben worden. Der Mercedes Benz, Modell „Sprinter“ verfügt über insgesamt acht Sitzplätze, eine Zusatzheizung und eine Anhängerkupplung.

Kreisschirrmeister Stefan Standke (v. l.), Ordnungsamtsleiterin Anja Schön, der stellv. Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes, Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der stellv. Kreisbrandmeister André Pieper-Christensen freuen sich über die offizielle Schlüsselübergabe durch Landrat Dr. Heiko Blume
Kreisschirrmeister Stefan Standke (v. l.), Ordnungsamtsleiterin Anja Schön, der stellv. Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes, Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der stellv. Kreisbrandmeister André Pieper-Christensen freuen sich über die offizielle Schlüsselübergabe durch Landrat Dr. Heiko Blume.

Zusätzlich zum Personentransport dient das neue Vehikel in der Kreisfeuerwehrbereitschaft auch als Zugführungsfahrzeug. Zu diesem Zweck ist eine der Sitzbänke entgegen der Fahrtrichtung angeordnet. Zwischen den Sitzbänken befindet sich ein Tisch sowie hochmoderne Funktechnik, die sowohl digital als auch analog genutzt werden kann.

Die Anschaffungskosten belaufen sich insgesamt auf knapp 90.000 Euro. In dieser Summe sind neben den genannten Besonderheiten weitere umfangreiche Zusatzausstattungen inbegriffen. Dazu zählt eine Zusatzbatterie, ein spezielles Navigationssystem mit Empfangsmöglichkeit für Einsatzaufträge und Koordinaten, eine Rückfahrkamera, einen LED-Blaulichtbalken am Heck (mit Rückwarnsystem) und eine LED-Umfeldbeleuchtung.

Während der offiziellen Fahrzeugübergabe sprach Kreisbrandmeister Helmut Rüger Kreispolitik und Kreisverwaltung seinen ausdrücklichen Dank aus. „Die Uelzener Kreisfeuerwehr stößt mit ihren Anliegen und Bedürfnissen bei der Kreisverwaltung und den zuständigen politischen Gremien immer wieder auf offene Ohren. Das wissen alle Kameradinnen und Kameraden sehr zu schätzen“, richtete Rüger sich an die Anwesenden.

Offizielle Fahrzeugübergabe mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (v. l.), den stellvertretenden Kreisbrandmeistern André Pieper-Christensen, Hans-Jürgen Cordes, Landrat Dr. Heiko Blume sowie Kreisschirrmeister Stefan Standke

Der neue Mannschaftstransportwagen ersetzt seinen 26 Jahre alten Vorgänger- ebenfalls einen Mercedes Benz, der ausschließlich für den Personentransport genutzt wurde. Aktuell ist dieses Fahrzeug in der „Zoll-Auktion“ zur Versteigerung eingestellt und wartet auf Interessenten bzw. potenzielle Käufer.

Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehr Uelzen unterstützen Löscharbeiten im Heidekreis

(ergänzte Pressemeldung des Landkreises Uelzen vom 13. August 2020, KFV Uelzen e.V.  – Referent ÖA A. Lehmann)

Uelzen. Heidekreis. Einsatzkräfte der Uelzener Kreisfeuerwehr unterstützen umfangreiche Löscharbeiten im benachbarten Heidekreis. Am Mittwoch, den 12. August 2020, gegen 17 Uhr war es dort auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Westenholz und der Raststätte Allertal zunächst zu einem Brand der angrenzenden Böschung gekommen, der sich anschließend auch auf ein nahegelegenes Waldstück ausgedehnt hat. Insgesamt ist eine Fläche von knapp 30 Hektar vom Feuer betroffen gewesen.

Aufgrund der hohen körperlichen Belastung der vor Ort eingesetzten Kräfte wurde in der Nacht zu Mittwoch gegen 1.40 Uhr auch die Uelzener Kreisfeuerwehr alarmiert und entsprechende Einsatzkräfte angefordert. Insgesamt 25 Angehörige der Kreisfeuerwehr rückten daraufhin gegen 3.30 Uhr von Ebstorf zu dem Einsatz im Heidekreis aus. Dabei handelt es sich um den „1. Fachzug Nord“ der Uelzener Kreisfeuerwehr, der unter anderem auf die Versorgung mit Löschwasser bzw. den Wassertransport spezialisiert ist – Fähigkeiten, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Ausbreitung des Brandes und der schwierigen Wasserversorgung vor Ort dringend benötigt wurden. Der Fachzug besteht aus Einsatzfahrzeugen der Ortsfeuerwehren Bienenbüttel, Hohenbostel, Altenmedingen, Bargdorf, Himbergen und Ebstorf.

Vor Ort lösten die Uelzener Feuerwehrleute die bereits mehrere Stunden im Einsatz gewesenen Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg ab. Darüber hinaus übernahm Zugführer Lars Lühr einen eigenen Einsatzabschnitt direkt auf der A7, wodurch die Führungsverantwortung auf rund rd. 120 Einsatzkräfte anstieg.

Einsatzschwerpunkt war die Brandbekämpfung von immer wieder auflodernden Glutnestern aus der Tiefe des Waldbodens. Von der A7 aus setze Lühr seine Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr ein, sodass in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Löschwasser zur Verfügung stand. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Waldbrandbeauftragten des Heidekreises konnte der Flächenbrand unter Kontrolle gebracht werden.

Am frühen Donnerstag Nachmittag konnte die Vollsperrung der A7 aufgehoben werden und die Uelzener Einsatzkräfte wieder abrücken. Verbliebene Nachlöscharbeiten wurden durch den Heidekreis übernommen.

Einsatzkräfte nach erfolgreichem Einsatz im Heidekreis zurück in Ebstorf

Gegen 16:45 Uhr waren die Uelzener Einsatzkräfte wieder zurück im Landkreis Uelzen. Zugführer Lühr zeigte sich nach der Rückkehr sehr zufrieden mit seinen ehrenamtlichen Brandschützern. Er sei sehr stolz. Seine Kameraden hätten mit viel Geduld und hoher Disziplin ihren Job zu 100 Prozent erfüllt. Insgesamt war man rund 14 Stunden im Einsatz.

Flammen reichen bis in die Baumkronen – Hohe Waldbrandgefahr – Ersthelfer erfolgreich

Text und Fotos: Matthias Wedel (Feuerwehr Bad Bevensen)

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren schlugen die Flammen bis in die Baumkronen eines Kiefernwaldstückes zwischen Seckelndorf und Bruchtorf. Ein Stammholzstapel von rund 150 Raummetern stand in Flammen. Angrenzend breitete sich das Feuer auf dem Waldboden aus. Laut Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes, besteht aktuell bei Waldbrandstufe 4, eine hohe Gefahr. Die aktuelle Trockenheit, der abgelegene Ort und die ungehinderte Zufuhr von Sauerstoff, sorgten bei den brennenden Stämmen für einen Kamineffekt.

Ersthelfer verhinderten mit einfachen Mitteln eine weitere Ausbreitung des Feuers auf dem Waldboden. Auf den Brand aufmerksam geworden, eilten sie mit Gartengerät zu Brandstelle und erstickten vor Eintreffen der Feuerwehr das Bodenfeuer. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenmedingen, Eddelstorf, Secklendorf und Bad Bevensen wurden von Ortsansässigen Landwirten beim Wassertransport unterstützt. Von mehreren Seiten aus löschten die Brandschützer die brennenden Stämme. Ein Wasserbassin mit 5000l Wasser wurde im Wald aufgebaut und durch die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr befüllt. Später wurden die Stämme mit einem Fahrzeug der Landesforsten auseinandergezogen und letzte Glutnester abgelöscht. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren dauerte gute 5 Stunden. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020

Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen bereits seit einer Woche im Einsatz

Hildesheim / Lüneburg. Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind bereits seit einer Woche im Einsatz mit ihren Fluggeräten über Niedersachsen. Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020 weiterlesen

Zwei nächtliche Feuer fordern alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen

Am Abend des 15.04.2020 kam es gegen 23.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Pferdestalls im Uelzener Ortsteil Hambrock. Auf Grund der Vielzahl der Notrufe wurde umgehend die Alarmstufe von Feuer 1 auf Feuer 3 erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Uelzen gegeben. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der betroffene Pferdestall bereits in Vollbrand. Durch den Einsatzleiter Jürgen Kaune wurde daher nochmals die Alarmstufe auf F4 erhöht – durch diese Erhöhung wurden alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen alarmiert.

Durch Besitzer und die Besatzung des ersteintreffenden DRK-Rettungswagens konnten in der Zwischenzeit weitere Pferde in Sicherheit bringen. Für zwei Pferde im betroffenen Stall kam leider jede Hilfe zu spät.

Durch den massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Stallungen sowie eine Reithalle verhindert werden. Während die Löscharbeiten in Hambrock noch andauerten wurde über die Rettungsleitstelle ein weiterer Brand im Stadtgebiet gemeldet. In einer Kleingartenkolonie im Bereich Am Stadtgut/Hauenriede stand eine leerstehende, ca. 20 m2 große, Gartenlaube in Vollbrand. Umgehend wurden einige abkömmliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Bereitschaft zur zweiten Einsatzstelle entsandt. Durch die Feuerwehren Hansen, Veerßen, Klein Süstedt sowie Kirchweyhe konnte auch dort ein Übergreifen auf die angrenzende Bebauung verhindert werden.

An beiden Einsatzstellen mussten zum Teil längere Schlauchleitungen für die Löschwasserversorgung verlegt werden.

Gegen 0.30 Uhr war das Feuer an beiden Einsatzstellen unter Kontrolle. Um ca. 1.30 Uhr war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

Im Einsatz befanden sich alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen, der Rettungsdienst des DRK Uelzen, die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die Polizei Uelzen/Lüneburg.

 

Kräfte im Einsatz (für beide Einsatzstellen):

Alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen (121 Einsatzkräfte)

Rettungsdienst des DRK Uelzen (2 Einsatzkräfte)

DRK Bereitschaft Kreis Uelzen (14 Einsatzkräfte)

Polizei Uelzen sowie Kriminaldauerdienst der Polizei Lüneburg

 

 

Erfolgreiche Personensuche in der Kurstadt

Text und Foto: Feuerwehr (M. Wedel) / DRK (Ph. Schulze)

Gemeinsam suchten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den 15. April 2020, Feuerwehr, Polizei und DRK, eine vermisste Person im Stadtgebiet Bad Bevensen.

Nachdem ein älterer Mitbürger nicht zuhause ankam und sein Gesundheitszustand Grund zur Sorge gab, startete die Polizei die Suche am Dienstag gegen 23:30 Uhr. Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachen mit Standort in Hannover, machten sich bis in die Nacht hinein auf die Suche nach dem Vermissten.

Gegen 2 Uhr erfolgte dann die Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte von DRK und Feuerwehr. Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit der Hundestaffel und einer mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohne in Bad Bevensen im Einsatz.

Die Ortswehren Gollern-Hesebeck-Röbbel und Bad Bevensen unterstützten die Suche mit ihren Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften. Von den Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aus, wurden die Suchmaßnahmen in enger Abstimmung der verschiedenen Sucheinheiten koordiniert.

Gut eineinhalb Stunden, nach der Alarmierung der Ehrenamtlichen wurde die orientierungslose Person durch eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr gefunden. Zur medizinischen Abklärung wurde der Mann vorsorglich mit dem bereitstehenden Rettungswagen in das Klinikum Uelzen gefahren.

Die auf Anfahrt befindliche Rettungshundestaffel mit einem speziellen Mantrailer Hund der DRK-Bereitschaft Lüneburg konnte zwischenzeitlich beidrehen.