Brennender Schweinestall in Stadorf

Bericht und Bild: Olaf Venske, SG – Fw – Pressewart Bevensen – Ebstorf

Stadorf. Am Sonntag in den Abendstunden gegen 20.00 Uhr wurden die Brandschützer der Wehren Stadorf, Linden, Ebstorf und Wriedel – Schatensen, die Drehleiter aus Uelzen sowie die SEG des DRK aus Uelzen zu einem brennenden Schweinestall alarmiert.

In der Meldung war bereits enthalten, das sich keine Tiere mehr im Gebäude befinden.

Der zuerst eintreffenden Feuerwehr zeigte sich ein Gebäude in massiver Fachwerkbauweise im Vollbrand. Der massive Funkenflug und die enorme Wärmestrahlung führte zur Entscheidung zuerst das Wohngebäude durch so genannte Riegelstellungen zu schützen. Die zahlreich eingesetzten Trupps mit Strahlrohren mussten zum Teil Atemschutzgeräte tragen da sie sich, trotz Außenangriffs, in Mitten des Rauches befanden.

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Laut Aussage des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Carsten Mente lag die Hauptgefahr bei diesem Feuer in der Ausbreitung durch die Wärmestrahlung. Diese konnte durch die anwesenden Feuerwehrkräfte verhindert werden. Das nahe stehende Wohngebäude, sowie ein weiteres Wirtschaftsgebäude konnten geschützt werden. Am Schweinestall entstand Totalschaden.

Der Einsatz war für die knapp 70 eingesetzten Kräfte gegen 23.00 Uhr beendet. Die Feuerwehr Stadorf übernahm die nächtliche Brandwache.

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Über die Schadenshöhe und Brandursache konnte am Abend noch keine Auskunft gegeben werden.