Wohnhausbrand in Bad Bevensen

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Jan Krützfeld /Feuerwehr Bad Bevensen

Offene Flammen schlugen am heutigen Abend kurz nach 20 Uhr aus dem Dachstuhl eines Wohnhauses in der Bevenser Möllerstraße. Den neun Ortsfeuerwehren aus Bad Bevensen, Altenmedingen, Barum, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel und Römstedt wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg zum Einsatzort in der Kurstadt. Eine Bewohnerin aus dem Obergeschoss konnte sich unverletzt ins Freie retten. Das ältere Ehepaar aus dem Erdgeschoss kam erst im Laufe der Löscharbeiten von einer Familienfeier hinzu und musste betreut werden. Nachdem erste Trupps sich zunächst von innen dem Feuer nähern konnten und die Flammen weitgehend unter Kontrolle brachten, war die weitere Brandbekämpfung dann nur noch von außen möglich. Dabei kamen fünf Rohre und ein zusätzliches über die Bevenser Drehleiter zum Einsatz. Insgesamt 120 Feuerwehrleute, davon viele unter Atemschuttzgeräten, mit 18 Fahrzeugen waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Wedel vor Ort.

Dazu ein Rettungswagen des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes sowie die ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften aus Bad Bevensen und Uelzen mit weiteren acht Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter und knapp 20 Helfern in Bereitstellung. Ein Feuerwehrmann aus Bad Bevensen verletzte sich während der Löscharbeiten leicht am Handgelenk und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.

Die Löschwasserversorgung wurde aus mehreren Hydranten gewährleistet. Dafür mussten die Medinger Allee und weitere Anliegerstraße weiträumig gesperrt werden. Als nach rund einer Stunde die Meldung „Feuer aus“ erfolgte, konnte zur Vermeidung von Wasserschäden das Löschwasser für die Nachlöscharbeiten deutlich verringert werden. Die beiden Wohnungen indes sind vorerst für unbewohnbar erklärt, sodass die Bewohner anderweitig untergebracht werden müssen. Nachdem erste Wehren nach und nach aus dem Einsatz entlassen wurden, dauerten die Aufräumungsarbeiten bis Mitternacht an.

Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache können nicht gemacht werden. Beamte des Polizeikommissariats Uelzen nahmen die Ermittlungen auf