Feuerwehr-Flugdienst wieder einsatzbereit für die bevorstehende Waldbrandsaison

Text und Fotos: Olaf Rebmann, LFV-NDS

Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann informierte sich über den Feuerwehr-Flugdienst Niedersachsen

Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen wieder einsatzbereit für die bevorstehende Waldbrandsaison

Hildesheim (Lk. Hildesheim) / Lüneburg (Lk. Lüneburg). Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind auf die kommende Waldbrandsaison wieder gut vorbereitet und trainierten den Einsatz.

Beim den traditionellen „Anfliegen“ der FFD-Stützpunkte in Hildesheim/Peine (08.04.17) und Lüneburg (29.04.17) erhielten die Besatzungsmitglieder Einweisungen und Hinweise für neue Gerätschaften und vertieften ihr Wissen rund um die vorhandene Technik und Einsatztaktikten.

Die FFD-Stützpunktleiter Rainer Pflugradt (Stützpunkt Hildesheim/Peine) und Torsten Hensel (Stützpunkt Lüneburg) begrüßten neben den Flugbeobachtern auch einige Gäste an den jeweiligen Tagen, sowie selbstverständlich die Piloten und mitwirkenden Förster zum ersten offiziellen Arbeitstag“ in diesem Jahr. Nach einigen Mitteilungen der Stützpunktleiter und Fragen durch die Mitglieder des FFD, ging es daran, die praktischen Fähigkeiten zu vertiefen. Jeweils Teams aus Pilot, Flugbeobachter und Förstern führten Trainingsflüge durch und testeten ausgiebig die vorhandene Technik.

Der Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ist ab sofort wieder einsatzbereit für die bevorstehende Waldbrandsaison.

Der Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, Klaus-Peter Bachmann (MdL), und Karten Becker (MdL), Mitglied im Ausschuss für Inneres und Sport, informierten sich auf dem Flugplatz in Hildesheim beim Stützpunktleiter Pflugradt, dem Referenten des FFD und Vorsitzender des Arbeitskreis FFD im LFV-NDS, Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling sowie dem Landesgeschäftsführer Michael Sander über die Arbeit und Ausstattung des Feuerwehr-Flugdienstes des LFV-NDS. Weiter wurden vergangene Einsätze und Sonderlagen besprochen, wo der FFD im Einsatz war. Hier sei die Suche nach dem Wolf „Kurti“ zu nennen, sowie bei unzähligen größeren und kleinen Wald- und Flächenbrände in Niedersachsen in den zurückliegenden Jahrzehnten.

Trotz des diesigen Wetters war das Schloss Marienburg, südlich von Hannover, gut beim Überflug zu erkennen. An solch markanten Punkten, können sich die Flugbeobachter gut orientieren.

Der Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ist eine einmalige Einrichtung in Deutschland und wird auf Anforderung der Polizeidirektion bei entsprechenden Wetterlagen tagsüber im Einsatz sein und ihre Überwachungsflüge über große Teile Niedersachsens absolvieren.

Die Hauptaufgabe des FFD ist die Unterstützung der Einsatzleitung auf der Erde durch detaillierte Lagemeldungen aus der Luft, gerade bei Wald- und Flächenbränden. Der FFD übermittelt als „fliegendes Auge des Einsatzleiters“ weiter einsatzkritische Informationen über den Verlauf eines Feuers oder anderer Großschadenslagen und führt die am Boden befindlichen Einsatzkräfte zum genauen Einsatzort.

Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann (MdL) (von rechts) während des diesjährigen traditionellen Anfliegens des Feuerwehr-Flugdienstes Niedersachsen, Stützpunkt Hildesheim/Peine, mit dem FFD-Stützpunktleiter Rainer Pflugradt, dem FFD-Referenten Hans-Hermann Fehling und dem Mitglied des Ausschusses für Inneres und Sport des Niedersächsischen Landtages, Karsten Becker (MdL).

Der LFV-NDS unterhält zurzeit zwei Maschinen vom Typ Cessna 206 mit der Unterstützung der öffentlichen Versicherer und des Landes Niedersachsen. Die beiden Fluggeräte sind mit BOS-Digitalfunk, GPS-Geräten zur Satellitennavigation, sowie Tablet-PC‘s und weiteren Einsatzmaterial ausgestattet.