Archiv der Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltungen, die der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Z.B. Präsentqationen, Informationstage, Ausbildung an Schulen …

Nacht-Orientierungsmarsch in Kirchweyhe

Kirchweyhe. Am 25.09.2017 war es wieder soweit – die Feuerwehr Kirchweyhe veranstaltete ihren, alle zwei Jahre stattfindenden, Nachtmarsch.

17 Gruppen aus den Landkreisen Uelzen, Gifhorn und sogar aus der Region Hannover waren zu diesem Ereignis angereist.

Die erste Gruppe startete gegen kurz nach 19 Uhr. Anschließend ging es in kurzen Zeitabständen für alle Gruppen auf den rund 5,5 Kilometer langen Rundkurs. Während des Marsches mussten an verschiedenen Stationen allgemeine sowie feuerwehrtechnische Aufgaben gelöst werden.

Für alle teilnehmenden Feuerwehren ist diese Veranstaltung eine gelungene Abwechslung zu dem, sonst relativ ernsten, Alltag.
Die meisten Punkte und somit die beste Platzierung konnte die Feuerwehr Hansen für sich verbuchen – gefolgt von den Wehren Hanstedt II und Emmendorf (alle LK Uelzen). Auf Pokale wurde bewusst verzichtet, stattdessen gab es feuerwehrbezogene Sachpreise.

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf lädt Feuerwehren zur Feierstunde für Wettbewerbsleistungen

Bericht: Jörn Nolting (SG-Pressesprecher Bevensen-Ebstorf)
Bild: SG Bevensen-Ebstorf

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation. Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation.

Bad Bevensen, Kurhaus. Keine Sirene und kein Blaulicht. Trotzdem strömen rund 100 Feuerwehrfrauen und –männer am Mittwochabend in das Bad Bevenser Kurhaus. Mütze statt Helm heißt es bei der Ehrung der Wettkampfgruppen, die die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in diesem Jahr erstmals in einem feierlichen Rahmen im Foyer des Kurhauses veranstaltet. Acht Feuerwehren mit neun Wettkampfgruppen sind vertreten.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer ruft nach einem „Dank für den ehrenamtliche Einsatz“ die Wettkampfergebnisse in Erinnerung. Besonders die beiden Gruppen aus Barum haben in diesem Jahr geglänzt. Die erste Gruppe ist nicht mit leeren Händen ins Kurhaus gekommen, sondern hat ihren gläsernen Pokal im Gepäck, den sie für den Sieg beim Landeswettbewerb in Klein Meckelsen eingefahren hat.

Neben den Barumer Gruppen werden die Ortswehren aus Brockhimbergen-Kollendorf, Gollern, Groß Hesebeck, Höver, Römstedt und Testorf mit einer Urkunde aus den Händen des Samtgemeindebürgers geehrt. „Die Ergebnisse zeigen, wie hoch der Leistungsstand der Kameradinnen und Kameraden in unseren Wehren ist“, betont Kammer. Mit ihren Leistungen seien die Ortswehren Werbeträger für das Feuerwehrwesen weit über die Samtgemeinde hinaus bekannt.

Doch nicht nur die Wettkämpfe stehen im Mittelpunkt des Abends. Auch den Einsatz aller Feuerwehren bei Unwetterlagen wie zuletzt beim Sturmtief Xavier hebt der Verwaltungschef hervor und informiert die Brandschützer, dass mit der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans die Investitionen in die Feuerwehren erhöht werden. „Derzeit befindet sich der Brandschutzbedarfsplan zur internen Beratung in den politischen Fraktionen“, informiert Kammer und endet mit einem Ausblick auf die geplanten Änderungen der Wettbewerbsbedingungen im kommenden Jahr.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (von rechts), Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, seine Stellvertreter Hans-Jürgen Cordes, Sven Lühr sowie Thomas Pelchen, der Feuerschutzausschussvorsitzende Bernd Lüders und Erster Samtgemeinderat Thomas Fisahn bei der Laudation.


Die geehrten Wettbewerbsergebnisse:

Ortsfeuerwehr Barum I: (LF/FPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
1. Platz Kreisentscheid in Dreilingen
1. Platz Landeswettbewerb in Kl. Meckelsen

Ortsfeuerwehr Barum II: (LF/FPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
2. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf: (TS/PFPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
3. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Gollern: (TS/PFPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
2. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Groß Hesebeck: (TS/PFPN)
2. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
1. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Höver: (TS/PFPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Höver
Teilnahme Landesentscheid Kl. Meckelsen

Ortsfeuerwehr Römstedt: (LF/FPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf
3. Platz Kreisentscheid in Dreilingen

Ortsfeuerwehr Secklendorf: (TS/PFPN)
3. Platz Samtgemeindeentscheid in Drögennottorf

Ortsfeuerwehr Testorf: (TS/PFPN)
1. Platz Samtgemeindeentscheid in Höver
3. Platz Landeswettbewerb in Kl. Meckelsen

 

Neue Shirts für die Sportabteilungen der Feuerwehr Bad Bevensen

Text und Foto: A. König

Bad Bevensen (ffpr.). Feuerwehrleute leisten bei schweren Einsätzen oftmals körperliche Höchstleistungen. Um diese Aufgaben erledigen zu können und den Herausforderungen im Feuerwehralltag gerecht zu werden, ist körperliche Fitness unverzichtbar.

Neue Shirts für die Sportabteilungen der Feuerwehr Bad Bevensen weiterlesen

Bevenser Feuerwehrteam rockt den Maschsee

Grandioser Sieg bei fun-tastischem Bootsrennen

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf Fotos: Kevin Münkel

Bad Bevensen (fpr). Tage-, nein wochenlang haben sie dafür entworfen, gebastelt und getüftelt. Ja, sogar auf ihrer Facebook-Seite haben sie für die Social Media-Community ein Rätsel ausgelobt. Und jetzt der ganz große Erfolg. Mit ihrem selbstgebauten Boot hat das „Firefun-Team“ aus Bad Bevensen am vergangenen Sonntag alle anderen ausgestochen und ist beim traditionellen Spektakel mit Kultcharakter als Gesamtsieger ins Ziel eingelaufen.

„Rund 50.000 begeisterte Zuschauer waren am Nordufer mit dabei und haben das verrückte Bootsrennen bei herrlichem Sonnenschein vor toller Atmosphäre verfolgt“, schwärmt Maschseefest-Veranstalter Hans Nolte. Bereits zum 19. Mal findet schon die Gaudi statt. In diesem Jahr stand das „Crazy Crossing“ ganz im Zeichen der niedersächsischen Feuerwehren. Zehn waghalsige Teams aus dem ganzen Land gingen an den Start. Sie kamen aus Flotwedel (Landkreis Celle), Diepenau (Landkreis Nienburg), Ohlum (Landkreis Peine), Höver, Wehmingen und Altwarmbüchen (Region Hannover), Cuxhaven, Cloppenburg, Oldendorf (Landkreis Osnabrück) sowie eben aus der hiesigen Kurstadt.

Die abenteuerlustige Truppe um Teamleiter Olaf Twellhegen und Gabriele Beckedorf startete mit einer gemischten Formation. Jung und Alt, Männer und Frauen, dazu eine riesige Playmobil-Figur als Maskottchen – alle elf in einem Boot, das sie mit Rohren, Platten, einer Signaleinrichtung sowie einer Leiter seetüchtig gemacht und ausstaffiert hatten. Ab 15 Uhr ging’s los. Dabei zählte nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Kreativität und Einsatzbereitschaft wurden beurteilt. Bevor das eigentliche Rennen startete, konnten die Kandidaten bei einem Quiz noch Extrasekunden gewinnen.

Zu Wasser mussten sie nicht nur den Maschsee entlang des Nordufers überqueren, sondern auch getreu dem Motto „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ Spaßaufgaben lösen, wie Eisberge erklimmen, Feuer löschen, Hindernisse überqueren und Treffsicherheit unter Beweis stellen. Kaum zu glauben, aber wahr: Bei alledem erhielten Victor Barkowski, Gabriele Beckedorf, Jenny Dittmer, Tatjana Ebert, Patrick Franceson, Max Lehmann, Benjamin Thormählen, Olaf Twellhegen, Kai Warnecke und Philipp Zackariat aus Bad Bevensen stets die höchsten Punktzahlen.

Und das immerhin von niemand geringerem als Fußballtrainer Mirko Slomka, Schiedsrichterin Bibiana Steinhausen und Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, die in der Jury für die Bewertung zuständig waren. Alle drei waren von den Bevensern total begeistert. Kein Wunder, zeigten diese ganz nebenbei auch noch Fairness mit den Konkurrenten, indem sie andere Boote kurzerhand mit abschleppten. Im Endergebnis siegten die Bevenser haushoch verdient vor allen anderen. Freude, Jubel, Feierstimmung.

„Meine Leute haben grandios gezeigt, was alles möglich ist, wenn man es angeht“, sagt Ortsbrandmeister Matthias Wedel, der die Mannschaft am Abend mit den Kameraden gebührend am Feuerwehrhaus in Empfang nimmt. Und weiter: „Für uns war dies auch eine gelungene Aktion zur Teambildung bzw. -bindung.“ Dabei hat am Anfang niemand geglaubt, dass das Team aus der Kurstadt überhaupt zugelassen wird. „Kameraden der Schwerpunktwehr Bad Bevensen haben die Samtgemeinde und ihre Freiwillige Feuerwehr in der Landeshauptstadt bei einem Großevent gut vertreten. Wir sind stolz und gratulieren zum ersten Platz“, geben unisono Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer und Bürgermeisterin Susanne Lühr-Peschke unumwunden zu.

Grenzenloser Jubel über den grandiosen Sieg: Tatjana Ebert, Jenny Dittmer, Victor Barkowski, Olaf Twellhegen, Max Lehmann, Kai Warnecke, Patrick Franceson, Gabriele Beckedorf, Benjamin Thormählen (v.l.) sowie Philipp Zackariat (vorn) vom Firefun-Team Bad Bevensen nach der Preisübergabe. Foto: Kevin Münkel

„Das ist Mitgliederwerbung par excellence!“, finden auch Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, „Da kann man jedes kostenintensive Konzept getrost in der Schublade liegen lassen.“ Tatsächlich steht es den Feuerwehren landauf, landab gut zu Gesicht, auch einmal alten Trott hinter sich zu lassen und traditionellen Staub
beiseite zu wischen, um nicht nur bei jüngeren Generationen zu punkten. „Dienst ist Dienst, aber auch der Spaßfaktor gehört schließlich mit dazu“, weiß Matthias Wedel den beispielhaften Motivationsschub zu schätzen. Da kommt die von einem Medienpartner und einem namhaften niedersächsischen Keksfabrikanten gesponserte Siegprämie von 2.500 Euro für die Kameradschaftskasse gerade richtig. Vielleicht animiert ja all‘ dies Nachahmer bei ähnlichen Veranstaltungen. Wir sind jedenfalls der Meinung: Das war Spitze!

Umfrage für Feuerwehrleute im Landkreis Uelzen

Als Feuerwehrmänner und -frauen sorgen wir Tag für Tag dafür, dass im Fall der Fälle schnelle Hilfe vor Ort eintrifft. Doch auch wir spüren den demografischen Wandel, die größer werdenden Belastungen durch das Ehrenamt und am Arbeitsplatz. Es stellt sich folglich die Frage, wie die Freiwilligen Feuerwehren dauerhaft in ihrem Bestand und ihrer Funktionsfähigkeit gesichert werden können. Was muss sich also ändern, damit auch in Zukunft die Feuwehr kommt wenn es brennt oder andere Hilfe gefragt ist.

Initiiert und unterstütztdurch durch den Beirat des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen (Vorsitzender Landrat Dr.Heiko Blume), begleitet von Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch und im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport erarbeitet die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Suderburg daher Handlungsempfehlungen für Unternehmen, Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren, die den Bestand und Funktionsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehr sichern sollen. Die Handlungsempfehlungen beziehen sich sowohl auf die Freiwilligen Feuerwehren selbst als auch insbesondere auf die Gemeinden und Unternehmen.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich und dauert ca. 15 Minuten: LINK ZUR UMFRAGE

Die Umfrage läuft bis zum 18. August 2017 und betrifft alle Feuerwehrmänner- und frauen aus dem Landkreis Uelzen. Die Angaben werden anonym erfasst und nur für dieses Projekt verwendet.

Ziel des Projekts ist es, Handlungsempfehlungen für Unternehmen (insbesondere KMU), Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren zu erarbeiten, die dazu beitragen, die Akzeptanz des Engagements von Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen zu erhöhen bzw. wie dieses Engagement als Wettbewerbsvorteil, bspw. in der Mitarbeiterakquisition, genutzt werden kann.

Als wesentliche Leitfragen sind folglich zu nennen:

  • Welche Probleme können in Unternehmen (v. a. KMU) durch das Engagement ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Freiwilligen Feuerwehren entstehen? Wie stark beeinträchtigen diese die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens?
  • Welche Faktoren führen zu einer Akzeptanz von ehrenamtlichen Feuerwehrmännern und -frauen in Unternehmen?
  • Welche innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen müssen bzw. können angepasst werden, um die Akzeptanz zu erhöhen?
  • Wie lässt sich die Förderung der ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen als Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen nutzen? Welche Marketingstrategie ist hierfür zielführend?
  • Welchen Beitrag können Gemeinden und Freiwillige Feuerwehren selbst dazu leisten?
  • Welche übertragbaren Schlussfolgerungen lassen sich hieraus ziehen?

 

Kreisfeuerwehrtag in Dreilingen

 Informationen zum Kreisfeuerwehrtag am 26. August 2017:

  • drei Bahnen für die Leistungswettbewerbe
  • Ausstellung Feuerwehrfahrzeuge aus dem Landkreis Uelzen –
  • in der Mittagspause: Vorführungen der Jugendfeuerwehr und der Sport Jongleure Dreilingen
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von den Dreilinger Sport Jongleuren e.V.
  • bereits erste Teilnehmer vom Landeshüten der Schäfer
  • Ausklang am Abend mit gemütlichem Beisammensein und Feuershow der Sport Jongleure Dreilingen

Kreisleistungswettbewerbe 2017:

Anfahrtsskizze:

 Landesausscheidungshüten der Schäfer am 26./27. August 2017:

  • Unterstützung durch den Schäferhundeverein aus Munster
  • erste Wettbewerbe bereits am 26. August
  • diverse Verkaufsstände, Kinderbelustigung
  • für das leibliche Wohl ist gesorgt, Kaffeetafel von der Dorfgemeinschaft Dreilinge-Niebeck e.V.

Malbücher können Leben retten

Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. nahm Malbücher zur Förderung der Brandschutzerziehung in Empfang

von Helmut Rüger (KBM) & Daniela Gonsior (KBE)

Uelzen: Wie reagiert man, wenn es brennt? Die kindgerechte Beantwortung dieser Frage wird in dem neu angeschafften leichtverständlichen Mal- und Arbeitsbuch für Mädchen und Jungen im Kindergarten- und Grundschulalter beantwortet. Im Juni nahm der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes  KBM Helmut Rüger das Buch „Brandschutzerziehung für Kinder“ in einer Auflage von 1.480 Stück zur Verteilung in Empfang. Mehr als 120 Sponsoren aus dem Kreis Uelzen unterstützen das Projekt.

Den fast 200.000 Bränden im Jahr fallen auch immer wieder Kinder zum Opfer. Nicht selten sind sie gleichzeitig unfreiwillige Brandverursacher. Spiel- und Entdeckertrieb, ein falscher Umgang mit Kerze und Feuerzeug sind oftmals die Auslöser – mit fatalen Folgen. „Vor diesem Hintergrund ist die präventive Brandschutzerziehung eine wichtige Aufgabe“, erklärt Kreisbrandmeister Helmut Rüger. So entstand die Idee zu einem kindgerechten Mal- und Arbeitsbuch, das durch Unterstützung der  Feuerwehren zusammen mit Pädagogen ständig weiterentwickelt wird. Der Herausgeber vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Gefahren und Nutzen von Feuer.

Kindgerechte Inhalte, kindgerecht gezeichnet

Am 20.06.2017 war es soweit: Die Brandschutzerzieherinnen und Brandschutzerzieher im   Kreisfeuerwehrverband Uelzen konnten die Bücher in Empfang nehmen. Sie erzählen in kleinen Episoden Geschichten von Mario und seiner Schwester Olivia – jede versehen mit einem Mal-Motiv. Sie durchleben verschiedene Situationen und erfahren, wie sie sich im Notfall verhalten und Hilfe herbeirufen können. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen und achtsam mit Feuer umzugehen, um sich selbst und andere nicht zu gefährden. Die auszumalenden Bilder vertiefen richtiges Verhalten und machen es spielend erlernbar. Gleichzeitig können Pädagogen, Erzieher und Eltern die Abbildungen mit den Kindern besprechen und üben.

Mehr als 120 Sponsoren haben den Kreisfeuerwehrverband Uelzen dabei unterstützt, das Malbuch in einer Auflage von 1.480 Stück herauszugeben und wurden dafür auf einer „Dankeschön-Seite“ erwähnt. „Auf diese Weise möchten wir uns bei allen Unterstützern sehr herzlich bedanken“, so Helmut Rüger weiter. Die Feuerwehr verteilt die Malbücher kostenlos in Kindergärten und Grundschulen im Rahmen ihrer Brandschutzerziehung.

Neuer Vorstand beim Förderverein der Feuerwehr Bad Bevensen

Bad Bevensen (ffpr). Mitte Mai eröffnet Hannsjörg Jüncke, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen e.V., seine letzte Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht unter Punkt 5 Neuwahl bzw. Wiederwahl des Vorstandes. Sowohl Jüncke, der zugleich Ehrenbrandmeister der Feuerwehr Bad Bevensen ist, als auch sein Stellvertreter, Roland Krock, stehen altersbedingt nicht mehr zur Wahl.

Doch bevor es an die Wahl des neuen Vorstandes geht, blickt Jüncke voller Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

In seinem Bericht wird deutlich was der Förderverein für die Feuerwehr Bad Bevensen bedeutet und was er alles ermöglicht. Die größte Anschaffung war ein neuer Mercedes Sprinter. Neben vielen Dienstfahrten wird das Fahrzeug überwiegend für die Beförderung der Kinder- und Jugendabteilung benötigt. Die Anschaffung des 9-Sitzers war auch nur durch eine Großspende von der Diana-Klinik und dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen möglich.

Neben neuen Einsatzstiefeln wurde in den letzten Jahren auch viel in Teamkleidung investiert. Das einheitliche Auftreten mit dem Logo und dem roten Schriftzug auf blauem Untergrund lässt die Gruppen und Abteilungen noch näher zusammenrücken und erhöht die Motivation. Vom normalen T-Shirt über Polo-Hemden, Fleecejacken und Schirmmützen werden alle optisch gleich eingekleidet. Auch die Kleinsten werden mit T-Shirt und coolen Kapuzenpullovern ausgestattet. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 57 Mitgliedern. Durch die einheitliche Kleidung identifizieren sich die Jüngsten schon früh mit der Feuerwehr und werden zum Mitmachen animiert.

Der im Jahre 1997 gegründete Förderverein wird im August zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeit wächst die Mitgliederzahl gering, aber kontinuierlich an. Aktuell besteht der Verein aus 160 Mitgliedern.  Durch einen neuen Flyer hofft man noch einige Mitglieder mehr für den Förderverein zu gewinnen.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassierers und des Vorstandes kam es nun aber doch zum TOP 5 – Wahlen. Sichtlich mitgenommen, erklärt Jüncke, dass es ihm schwer fällt seinen Abschied verkünden zu müssen. Es hat ihm immer sehr viel Freude bereitet und Spaß gemacht die Feuerwehr nach seiner aktiven Laufbahn zu unterstützen. Es wurde vieles vollbracht und der Feuerwehr wurden unzählige Anschaffungen ermöglicht.

v. links: Roland Krock, Jörg Feldmann, Dieter Behne, Stephan Kaufmann, Birgit Ahders, Hannsjörg Jüncke

Für die Wahl des neuen 1. Vorsitzenden schlug Jüncke den ehemaligen Samtgemeindemitarbeiter Dieter Behne vor. Als Stellvertreter schlug er Jörg Feldmann, Mitglied der Altersabteilung der Feuerwehr Bad Bevensen, vor. Beide wurden einstimmig für die Zeit von drei Jahren von der Versammlung gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Wiederwahl des Schatzmeisters Stephan Kaufmann und der Schriftführerin Birgit Ahders aus. Gültigkeit erlangt die Wahl jedoch erst mit Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht. Zum Kassenprüfer wurde Bruno Hall und Mirco Feldmann gewählt.

Ortsbrandmeister Matthias Wedel bedankt sich aufrichtig für die geleistete Arbeit des Vorstandes, insbesondere für das große Engagement von Jüncke, der seit 2003 im Vorstand des Fördervereins tätig ist. Ebenso dankt Wedel dem scheidenden Stellvertreter Roland Krock für seine geleistete Arbeit. Als Zeichen der Anerkennung überreicht er Beiden im Namen der gesamten Wehr jeweils ein Präsent und wünscht dem Neuen Vorstand alles Gute.  Der neue gewählte Vorstand, allen voran der neue 1. Vorsitzende Dieter Behne und sein Stellvertreter Jörg Feldmann, überreichten im Namen des Fördervereins den Beiden ebenfalls ein Präsent und dankten für die geleistete Arbeit. Behne freut sich auf die neue Herausforderung, auch wenn es große Fußstapfen zu füllen gilt.

 

Warum sind Feuerwehrautos rot? Brandschutzerziehung in Bevensen

Text & Bilder: A. König (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Bevensen. 44 Kinder aus den Klassen 3a und 3b der Waldschule Bad Bevensen waren im Rahmen der Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus Bad Bevensen zu Besuch. Unsere ehrenamtlich zum Brandschutzerzieher ausgebildeten Feuerwehrmänner Michael Hinz und Christian Hinrichs wurden extra von ihren Arbeitgebern für diesen spannenden Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr freigestellt. Der Besuch der Schulklassen bei der Feuerwehr knüpft an einen Besuch der Brandschutzerzieher in der Schule an. Sie beantworteten Fragen wie “Warum sind Feuerwehrautos rot” und “Was macht ihr wenn es nicht brennt?” Der Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurde erklärt und eine Staubexplosion  in einem kleinen Holzhaus demonstriert. Unterstützt von weiteren Feuerwehrmännern ging es anschließend zu den Einsatzfahrzeugen in die Fahrzeughalle. Bei der Demonstration der Atemschutzausrüstung durfte der Vergleich mit „Darth Vader“ von Star-Wars nicht fehlen.  Unter staunenden Kinderaugen wurde mit Blaulicht und Martinshorn das große Tanklöschfahrzeug im Einsatz gezeigt. Zum Abschluss wurden Malbücher, Luftballons, Karten „Wie setze ich einen Notruf ab“ und ein Info-Flyer über die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen verteilt. Ein Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr der allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat.