Archiv der Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltungen, die der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Z.B. Präsentqationen, Informationstage, Ausbildung an Schulen …

Neuer Vorstand beim Förderverein der Feuerwehr Bad Bevensen

Bad Bevensen (ffpr). Mitte Mai eröffnet Hannsjörg Jüncke, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen e.V., seine letzte Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht unter Punkt 5 Neuwahl bzw. Wiederwahl des Vorstandes. Sowohl Jüncke, der zugleich Ehrenbrandmeister der Feuerwehr Bad Bevensen ist, als auch sein Stellvertreter, Roland Krock, stehen altersbedingt nicht mehr zur Wahl.

Doch bevor es an die Wahl des neuen Vorstandes geht, blickt Jüncke voller Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

In seinem Bericht wird deutlich was der Förderverein für die Feuerwehr Bad Bevensen bedeutet und was er alles ermöglicht. Die größte Anschaffung war ein neuer Mercedes Sprinter. Neben vielen Dienstfahrten wird das Fahrzeug überwiegend für die Beförderung der Kinder- und Jugendabteilung benötigt. Die Anschaffung des 9-Sitzers war auch nur durch eine Großspende von der Diana-Klinik und dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen möglich.

Neben neuen Einsatzstiefeln wurde in den letzten Jahren auch viel in Teamkleidung investiert. Das einheitliche Auftreten mit dem Logo und dem roten Schriftzug auf blauem Untergrund lässt die Gruppen und Abteilungen noch näher zusammenrücken und erhöht die Motivation. Vom normalen T-Shirt über Polo-Hemden, Fleecejacken und Schirmmützen werden alle optisch gleich eingekleidet. Auch die Kleinsten werden mit T-Shirt und coolen Kapuzenpullovern ausgestattet. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 57 Mitgliedern. Durch die einheitliche Kleidung identifizieren sich die Jüngsten schon früh mit der Feuerwehr und werden zum Mitmachen animiert.

Der im Jahre 1997 gegründete Förderverein wird im August zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeit wächst die Mitgliederzahl gering, aber kontinuierlich an. Aktuell besteht der Verein aus 160 Mitgliedern.  Durch einen neuen Flyer hofft man noch einige Mitglieder mehr für den Förderverein zu gewinnen.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassierers und des Vorstandes kam es nun aber doch zum TOP 5 – Wahlen. Sichtlich mitgenommen, erklärt Jüncke, dass es ihm schwer fällt seinen Abschied verkünden zu müssen. Es hat ihm immer sehr viel Freude bereitet und Spaß gemacht die Feuerwehr nach seiner aktiven Laufbahn zu unterstützen. Es wurde vieles vollbracht und der Feuerwehr wurden unzählige Anschaffungen ermöglicht.

v. links: Roland Krock, Jörg Feldmann, Dieter Behne, Stephan Kaufmann, Birgit Ahders, Hannsjörg Jüncke

Für die Wahl des neuen 1. Vorsitzenden schlug Jüncke den ehemaligen Samtgemeindemitarbeiter Dieter Behne vor. Als Stellvertreter schlug er Jörg Feldmann, Mitglied der Altersabteilung der Feuerwehr Bad Bevensen, vor. Beide wurden einstimmig für die Zeit von drei Jahren von der Versammlung gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Wiederwahl des Schatzmeisters Stephan Kaufmann und der Schriftführerin Birgit Ahders aus. Gültigkeit erlangt die Wahl jedoch erst mit Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht. Zum Kassenprüfer wurde Bruno Hall und Mirco Feldmann gewählt.

Ortsbrandmeister Matthias Wedel bedankt sich aufrichtig für die geleistete Arbeit des Vorstandes, insbesondere für das große Engagement von Jüncke, der seit 2003 im Vorstand des Fördervereins tätig ist. Ebenso dankt Wedel dem scheidenden Stellvertreter Roland Krock für seine geleistete Arbeit. Als Zeichen der Anerkennung überreicht er Beiden im Namen der gesamten Wehr jeweils ein Präsent und wünscht dem Neuen Vorstand alles Gute.  Der neue gewählte Vorstand, allen voran der neue 1. Vorsitzende Dieter Behne und sein Stellvertreter Jörg Feldmann, überreichten im Namen des Fördervereins den Beiden ebenfalls ein Präsent und dankten für die geleistete Arbeit. Behne freut sich auf die neue Herausforderung, auch wenn es große Fußstapfen zu füllen gilt.

 

Warum sind Feuerwehrautos rot? Brandschutzerziehung in Bevensen

Text & Bilder: A. König (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Bevensen. 44 Kinder aus den Klassen 3a und 3b der Waldschule Bad Bevensen waren im Rahmen der Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus Bad Bevensen zu Besuch. Unsere ehrenamtlich zum Brandschutzerzieher ausgebildeten Feuerwehrmänner Michael Hinz und Christian Hinrichs wurden extra von ihren Arbeitgebern für diesen spannenden Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr freigestellt. Der Besuch der Schulklassen bei der Feuerwehr knüpft an einen Besuch der Brandschutzerzieher in der Schule an. Sie beantworteten Fragen wie “Warum sind Feuerwehrautos rot” und “Was macht ihr wenn es nicht brennt?” Der Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurde erklärt und eine Staubexplosion  in einem kleinen Holzhaus demonstriert. Unterstützt von weiteren Feuerwehrmännern ging es anschließend zu den Einsatzfahrzeugen in die Fahrzeughalle. Bei der Demonstration der Atemschutzausrüstung durfte der Vergleich mit „Darth Vader“ von Star-Wars nicht fehlen.  Unter staunenden Kinderaugen wurde mit Blaulicht und Martinshorn das große Tanklöschfahrzeug im Einsatz gezeigt. Zum Abschluss wurden Malbücher, Luftballons, Karten „Wie setze ich einen Notruf ab“ und ein Info-Flyer über die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen verteilt. Ein Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr der allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat.

 

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten in Uelzen

PRESSEMITTEILUNG

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten der Kreisfeuerwehrverbände und Kreisfeuerwehren im LFV-Bezirk Lüneburg am 1. April 2017

Uelzen. Die Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ geht in die nächste Runde. Das Projekt des Landes Niedersachsens zur Gewinnung neuer Feuerwehrmitglieder wird derzeit in der Landeshauptstadt weiterentwickelt. Darüber informierten die Verantwortlichen vom Amt für Katastrophenschutz exklusiv bei der vergangenen Dienstbesprechung der Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LFV-Bezirks Lüneburg.

Bezirkspressewart Olaf Rebmann hatte seine Vertreter der Kreisfeuerwehrverbände (KFV) und Kreisfeuerwehren (KFw) zur Sitzung in das Feuerwehrhaus Uelzen eingeladen. Die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung wurden durch das Referat Öffentlichkeitarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen organisiert.

Der Uelzener Kreisbrandmeister Helmut Rüger stellte den Anwesenden zunächst die Feuerwehrstrukturen des Landkreises vor. Außerdem präsentierte er aktuelle Projekte aus den Bereichen der Kreisfeuerwehr sowie der Nachwuchsgewinnung und erläuterte derzeitige Probleme der 111 Ortsfeuerwehren. Rüger verdeutlichte, dass die Feuerwehren allgemein mehr über Ihre Probleme in der Öffentlichkeit reden müssten. Es werde bereits intensiv an den Lösungen gearbeitet, jedoch werde die Bevölkerung nicht umfänglich genug erreicht.

Stadtpressesprecher Christoph Paul verdeutlichte anhand eines Vortrages über den Brandeinsatz im Uelzener Werk der Nordzucker AG am 26. Juni 2014 wie vielfältig die Öffentlichkeitarbeit werden kann. Der Silobrand erreichte eine große mediale Präsenz in ganz Deutschland.

In Ihrem Vortrag über die Weiterführung der Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, teilte die Hauptverantwortliche Gesa Fiedrich mit, dass es für die Kampagne keine zeitliche Befristung mehr gebe. Derzeit arbeite man an neuen medialen Initiativen, die voraussichtlich im 2. Halbjahr 2017 die Bürger über die Belange der Freiwilligen Feuerwehren informieren werden. Bis dahin erklärten sich die Teilnehmer des Bezirks spontan bereit, die Weiterentwicklung des Projekts „Ja zur Feuerwehr“ stellvertretend für ganz Niedersachsen in einer Pilotphase mit voran zu bringen und zu unterstützen.

Der Bezirkspressewart Olaf Rebmann richtete die Grüße des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante aus und gab Neuigkeiten aus dem LFV-NDS und der Landesgeschäftsstelle bekannt. Er informierte auch über das Bundesprogramm „Zusammenarbeit durch Teilhabe“ mit dem LFV-Projekt „Vielfalt ist unsere Stärke“. Außerdem machte er Werbung für den Landesentscheid der Leistungswettbewerbe am 10. September 2017 in Klein Meckelsen.

Die nächste Besprechung wird  am 18. November 2017 im Landkreis Lüneburg stattfinden.

i.A. Arne Lehmann

(Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Wechsel in der Führungsriege Bevensen-Ebstorf

Pressemitteilung der            Samtgemeinde    Bevensen-Ebstorf vom 24.02.2017 (Nolting)

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer verabschiedet und ernennt Ortsbrandmeister und Stellvertreter

Drei offizielle Entlassungen aus dem Ehrenbeamtenverhältnis und sieben Ernennungen von Ortsbrandmeistern und Stellvertretern – Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer hatte bei der Sitzung des Rates der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf alle Hände voll zu tun. Mit Rainer Bechtloff, Feuerwehr Drögennottorf und Erhard Persiel, Feuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf, verlassen gleich zwei Führungskräfte ihre Feuerwehren. Gleichzeitig mit Persiel geht auch sein bisheriger Stellvertreter Arne Gafcke. Kammer bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement und sogleich folgten die Ernennungen. Neuer Ortsbrandmeister in Drögennottorf ist nun Jan Jeß, als sein Stellvertreter fungiert Henning Koch. Das Ortsbrandmeisteramt der Feuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf von Erhard Persiel übernimmt Uwe Estedt. Zu seinem Stellvertreter ist Bernd Thormann ernannt worden. In der Ortsfeuerwehr Gollern bleibt Andreas Schrötke Ortsbrandmeister und in Oetzendorf Michael Behnke. Jörg Jahneke bleibt stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Aljarn-Bohndorf.

Brandschutzerziehung in der Roscher Schule an der Wipperau

Text und Fotos: Jartmut Jaekel, Feuerwehr Rosche-Prielip

Ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung standen bei den Klassen 3a und 3b der Grundschule je 4 Schulstunden im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Sie wurde im Beisein ihrer Klassenlehrerinnen gemeinsam mit den Brandschutzerziehern Hartmut Jaekel und Horst-Dieter Guhl der Feuerwehr Rosche-Prielip in der Schule und im Feuerwehgerätehaus absolviert. Die Kinder wurden von ihren Lehrerinnen gut vorbereitet und haben entsprechend Fragen gestellt.
Natürlich ging es um Feuer, um seine Entstehung, um seine Verhütung und seine Gefahren und um richtiges Verhalten im Brandfall. Brennbare Stoffe sowie verschiedene Zündmittel und Löschmethoden wurden gezeigt und demonstriert ebenso die Funktion und Wichtigkeit von Rauchmeldern. An einem Rauchhaus zeigten die Brandschutzerzieher den Schülern die Feuer- und Rauchentwicklung bis zur Auslösung des Rauchmelders. In Videos wurden unterschiedliche Gefahren gezeigt und das richtige Verhalten z.B. bei einem Brand in einem Kaufhaus. Anschließend wurde die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes erklärt. Die komplett angelegte Ausrüstung machte großen Eindruck auf die Kinder. Das sichere Anzünden und Löschen von Kerzen konnten die Kinder unter Anleitung ebenso ausprobieren wie das richtige Absetzen eines Notrufes über 112 und 110.

Eine Fettexplosion
Eine Fettexplosion

Anschließend wurde noch die Wirkung eines Fettbrandes demonstriert und die Wirkung von Sprühdosen, wenn sie zu warm werden. In der Fahrzeughalle wurden die Feuerwehrfahrzeuge erklärt. Zum Schluss gab es für jedes Kind eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung.

Thoms-Singen für Kinderkrebsstiftung

Text: Tom Reher/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf, Fotos: Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Bevenser Jugendfeuerwehr lässt alte Tradition aufleben!

Bad Bevensen (fpr). Die Jugendfeuerwehrmitglieder der Kurstadt wollten die diesjährige Vorweihnachtszeit nutzen, um sich für einen guten Zweck zu engagieren. Und so kamen sie auf die Idee, eine alte Tradition, das Thoms-Singen, wieder aufleben zu lassen. Gesagt, getan – am vergangenen Mittwochabend (21.12.2016) funktionierten sie kurzerhand drei Mannschaftsbusse der Feuerwehr zu Werbemobilen um und zogen so, mit einheitlichen Weihnachtsmannmützen ausgestattet, in Bad Bevensen und Medingen von Haustür zu Haustür.

Ihre diesjährige Weihnachtsfeier nutzte die Bevenser Jugendfeuerwehr, um Keks für das Thoms-Singen zu backen. Foto: JF Bad Bevensen

Beim Thoms-Singen, das immer am 21. Dezember stattfindet, geht es eigentlich darum, durch Singen von Weihnachtsliedern Süßigkeiten von den Bewohnern zu erhalten. Diese Tradition ist leider durch das modernere amerikanische Halloween in den Hintergrund getreten. Die Mädchen und Jungen der Bevenser Jugendfeuerwehr allerdings scheuten sich nicht, mit Stimmgewalt und Liedertexten die Mitmenschen zum Spenden zu bewegen. Anstelle von Süßigkeiten jedoch baten sie um einen Geldbetrag für einen guten Zweck und hatten sich dafür die Deutsche Kinderkrebsstiftung auserkoren.

Eine Gruppe der Bevenser Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Jugendwart Benjamin Thormählen beim Thoms-Singen – hier an der Haustür von Ingrid Gotzel.

Für diese Aktion waren die Vorbereitungen von langer Hand geplant. Schon auf ihrer Weihnachtsfeier Ende November hatte die Jugendfeuerwehr Kekse gebacken. Denn: Jeder Spender sollte als Dank eine kleine Tüte mit selbst gebackenen Keksen erhalten. Die Bevölkerung zeigte sich begeistert und ließ sich nicht lange bitten. So füllten sich die Spendenbeutel mehr und mehr. Am Ende des Abends kamen schließlich durch Auszählung 745 Euro zusammen – ein großer Erfolg. Doch die Aktion hat auch bereits ein riesiges Echo mit positiven Reaktionen hervorgerufen.

Mit einer eigenen Verkaufsbude war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Kurstadt präsent, um zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung Crȇpes zu verkaufen.

Darüber hinaus war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Hier wurden in einer weihnachtlich hergerichteten Verkaufsbude Crȇpes feilgeboten, wodurch noch einmal in einem „Spendenlöscher“ und mit dem Verkaufserlös eine Summe von 128 Euro für die Deutsche Kinderkrebsstiftung erzielt wurde. Die Crȇpes-Produktion konnte insbesondere durch einen professionellen Crȇpes-Maker erreicht werden, den die Jugendfeuerwehr während ihrer Weihnachtsfeier vom Betreiber des Bevenser Restaurants „Pott & Pann“, Siegfried Urbainsky, gestiftet bekommen hatte.

Der Gesamtbetrag aus beiden Aktionen in Höhe von 873 Euro soll nun in nächster Zeit offiziell an die Deutsche Kinderkrebsstiftung übergeben werden. Um ihn noch einmal weiter zu erhöhen wurde ein spezielles Unterkonto bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung eingerichtet. Deshalb bittet die Jugendfeuerwehr um zusätzliche Spenden per Überweisung auf folgendes Konto:

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Spendenkonto 00 555 666 12

Commerzbank AG Köln

BLZ: 370 800 40

IBAN: DE15 3708 0040 0055 5666 12

BIC: DRESDEFF370

Stichwort: Spende Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Fahrschule Markus Sellin stattet Ebstorfer Jugendwehr aus

Nach Schornsteinbrand am heimischen Haus: Fahrschule Markus Sellin stattet Ebstorfer Jugendwehr mit einheitlichen T-Shirts aus

Ebstorf (fpr). „Dank eines aufmerksamen Nachbarn konnte ein Schornsteinbrand in Altenebstorf rechtzeitig entdeckt werden“ – so begann der Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf, die an einem Abend im April diesen Jahres alarmiert wurde, um den ebenfalls angeforderten Schornsteinfeger zu unterstützen. Diesem Nachbarn hatte es der Hauseigentümer Markus Sellin zu verdanken, dass weitaus größerer Schaden verhindert werden konnte. Sellin selbst hatte dann die Feuerwehr über den Notruf 112 gerufen.

Heute erinnert er sich nur allzu ungern an die Schrecksekunde im April. Umso dankbarer ist der Fahrschulbesitzer allerdings den ehrenamtlichen Brandschützern. Deren Einsatz zollte er jetzt Respekt, indem er der Jugendfeuerwehr einen Satz neuer T-Shirts spendete. Die sind richtig schick. Denn: Analog zum Logo der Wehr ziert das Relief des Klosters als Rückenaufdruck die Freizeitbekleidung der Nachwuchsfeuerwehrleute.

Stolz präsentierten diese ihrem Sponsor die fertigen Produkte vor dem Wahrzeichen des Klosterfleckens. Und damit fahren sie goldrichtig zu ihren zukünftigen Ausflügen oder absolvieren in einheitlichem Dress die Ausbildungsdienste bei der Feuerwehr. Markus Sellin unterhält im Kreisgebiet Fahrschulen an mehreren Standorten: in Uelzen, Wriedel, Rosche, Zernien, Bad Bodenteich und Wieren.

Text: Tom Reher/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf Foto: Felix Wendlandt/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf

Dienstbesprechung zur Öffentlichkeitsarbeit im LFV-Bezirk Lüneburg

Text und Foto: Olaf Rebmann, LFV-NDS

Dienstbesprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten der Kreisfeuerwehrverbände und Kreisfeuerwehren im LFV-Bezirk Lüneburg

Syke, Lk Diepholz. Die Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisfeuerwehrverbände (KFV) und Kreisfeuerwehren (KFw) im Bezirk Lüneburg des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS) trafen sich am Samstag, den 10. Dezember in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Barrien in Syke zur zweiten Dienstbesprechung im Jahr 2016.

Kreisbrandmeister Michael Wessels begrüßte im Namen der KFw Diepholz alle anwesenden Feuerwehrleute und berichtete aus der Kreisfeuerwehr u.a. über aktuelle Baumaßnahmen und Fahrzeugkonzepte für die beiden Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises und er ging weiter auf die aktuelle Mitgliedersituation seiner Feuerwehren ein.

Der KFV-Vorsitzende Uwe Stubbemann freute sich ebenfalls darüber, dass diese Dienstbesprechung im Landkreis Diepholz stattfand und betonte, dass die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit darstellt. Er berichtete weiter über aktuelle Themen und Projekte seines KFV und über zukünftige Planungen.

Und das die Führung der Kreisfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes Diepholz hinter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen, zeigten sie damit, dass die gesamte Führungsmannschaft an diesem Tag in der FTZ vertreten war.

Der Bezirkspressewart Olaf Rebmann richtete die Grüße des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante aus und gab Neuigkeiten aus dem LFV-NDS und der Landesgeschäftsstelle bekannt. Der regionale Vorentscheid der Feuerwehrleistungswettbewerbe, welcher im September diesen Jahres in Klein Meckelsen (Lk Rotenburg/Wümme) stattfand, wurde noch einmal Revue passieren gelassen, aber auch die anderen Veranstaltungen, die in diesem Jahr für die Feuerwehren von Bedeutung waren, wurden nachbesprochen. Der Landesentscheid 2017 findet am 10. September ebenfalls in Klein Meckelsen statt und dort werden die zuständigen Feuerwehrleute wieder die Pressearbeit vor Ort übernehmen und alle Interessierten Informieren.

Das Projekt „Vielfalt ist unsere Stärke – Deine FEUERWEHR!“ des LFV-NDS wurde den Anwesenden vorgestellt und hierbei bereits gesammelte Erfahrungen unter den Vertretern aus den verschiedenen Landkreisen ausgetauscht.

Die nächste Dienstbesprechung wird voraussichtlich im April 2017 im Landkreis Uelzen stattfinden.

Die Teilnehmer der Dienstversammlung der Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Mitgliedsverbände und Kreisfeuerwehren im Bezirks Lüneburg des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gemeinsam mit der Führung der Kreisfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes Diepholz.

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016