Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf beklagt Mitgliederschwund

 „Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs“

Text und Fotos: Jochen Frenz

Auch die Abordnungen der befreundeten Kameradschaften der Gemeinde Wrestedt und der Samtgemeinde Rosche sowie Suhlendorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel, Ellenbergs Ortsbrandmeister Udo Hoffmann und Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke waren zur Jahresabschlussversammlung der Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf (28.11.2015) ins Gasthaus Wöbse gekommen. Dazu konnte Vorsitzender Uwe Lütke auch 25 der zur Zeit 47 Mitglieder starken Gastgeber-Kameradschaft begrüßen. „Wir haben im auslaufenden Jahr aus Altersgründen mehrere Mitglieder auf deren eigenen Wunsch verloren“, bedauerte er. „Alle sind bereits 80 Jahre alt und älter“, berichtete er und rief die anwesenden Kameraden auf: “Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs.“ Ausführlich erinnerte Lütke an die vielfältigen Aktivitäten, die die Mitglieder das Jahr über absolviert hatten. Dazu gehörten unter anderem Besuch der Gemeindewettbewerbe und der Bunten Nachmittage  der Kameradschaften Rosche und Wrestedt, Spargel-Essen, Grillabend und Knobeln.
Auch aus anderen Gebieten erfuhren die Brandschützer-Oldies viel Neues auf ihrer Jahresabschlusstagung.
So berichtete Henning Räthke über das Wehrgeschehen in der Samtgemeinde, über Ausbildung, Personalfragen und Anschaffungen, über Einsätze und Wettbewerbserfolge.

Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki
Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki

Von Michaela Sawatzki, Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin, die den verhinderten Wehrchef Andreas Dreyer vertrat, erfuhren sie viele Einzelheiten über die Ausrüstung und Bestückung des neuen Tanklöschfahrzeuges, das die Suhlendorfer Wehr in 2016 erwartet. Die Brandmeisterin berichtete unter anderem von mehr als 30 Einsätzen der Wehr und von drei Zugübungen.

Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg
Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg

Udo Hoffmann, in der Samtgemeinde dafür zuständig als Multiplikator,  gab den Senioren einen umfassenden Einblick in den Digitalfunk im Vergleich zum Analogfunk und die dafür benötigten Geräte. In der Samtgemeinde, so Hoffmann, sei die Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk mittlerweile vollzogen. Wie Hans-Heinrich Weichsel ausführte, habe die politische Gemeinde dank vielfältiger Einsparungen seit 2008 ausgeglichene Haushalte. Sie rechne damit, dass die geplante Dorferneuerung bis 2020 abgeschlossen sei.
Beschlossen wurde die sehr informative Versammlung mit einem gemeinsamen Grünkohlessen.