Dachstuhlbrand in Bohlsen

Text: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Meike Karolat / Pressesprecherin DRK Uelzen Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (20.05.16) kam es in der Ortschaft Bohlsen (Kreis Uelzen) zu einem Dachstuhlbrand.

Ein Brand eines Einfamilienhauses beschäftigte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (20.05.16) Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie der Polizei. Gegen 3:30 Uhr wurde das Feuer im Dachbereich des Gebäudes bemerkt. Die siebenköpfige Großfamilie konnte sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurde von Nachbarn vorerst betreut.    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus dem Dachstuhl. Aufgrund der bereits massiven Brandausbreitung war es nur noch möglich, dass Feuer, welches sich auch den Weg in das Erdgeschoss gesucht hatte, zu löschen. Die 111 ehrenamtlichen Brandschützer aus Bohlsen, Bargfeld, Gerdau, Suderburg, Groß Süstedt und Uelzen brachten das Feuer nach knapp einer Stunde unter Kontrolle. Die letzten Feuerwehrkräfte konnte Einsatzleiter Steffen Lange gegen acht Uhr von der Brandstelle entlassen. Bis dahin waren sie immer wieder gefordert, um Glut- und Brandnester freizulegen und abzulöschen. Parallel zu den Löscharbeiten arbeiteten insgesamt 15 haupt- und ehrenamtlichen Kräfte vom DRK bei der Betreuung der siebenköpfige Familie Hand in Hand zusammen. Diese wurde durch den Rettungsdienst untersucht, glücklicherweise kamen alle unverletzt, allerdings mit einem großen Schrecken, davon. Der Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Uelzen ist mit drei Rettungswagen der Rettungswachen Uelzen, Ebstorf und Bahnsen im Einsatz gewesen. Hinzu kamen weitere vier Fahrzeuge der Schnell-Einsatzgruppe der DRK-Bereitschaften. Da die Familie (drei Kinder, vier Erwachsene) nur das was sie auf dem Leibe getragen haben retten konnten, versorgte das DRK sie sofort mit Decken. „Da das Haus unbewohnbar geworden ist, musste die Familie anderweitig untergebracht werden“, so Orga-Leiter, Michael von Geyso. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Uelzen konnte die Familie am Morgen in der Flüchtlingsunterkunft Nothmannstraße in Uelzen untergebracht werden. „Dort werden sie erst einmal mit dem Nötigsten versorgt“, so von Geyso. Zunächst habe man weitere Decken in die Unterkunft gebracht.

Im    Einsatz:

• FF Bohlsen

• FF Bargfeld

• FF Gerdau

• FF Groß Süstedt

• FF Suderburg

• FF Uelzen

• Stellv. Kreisbrandmeister

• Stellv. Abschnittsleiter    Süd

• Feuerwehr Pressesprecher

• DRK Rettungsdienst

• DRK Bereitschaft

• Polizei

• Vertreter der Gemeinde

• Energieversorger