Absturzsicherung LK Uelzen übt am Baukran in Wriedel

Text: Andreas Dehning und Fotos: FF Wriedel-Schatensen

Eine günstige Gelegenheit an realistischen Strukturen zu üben und die Fertigkeiten zu vertiefen, bot sich den Einsatzkräften der Absturzsicherungsgruppe des LK Uelzen am 19.05 in Wriedel.

Vor Ort informierten sich der Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der Abschnittsleiter Nord Hans Jürgen Cordes über den Stand der Ausbildung.

absturz4Auf dem Gelände des im Bau befindlichen Feuerwehrhauses, ist seit Baubeginn ein Kran aufgestellt. Die Einsatzkräfte der Absturzsicherung versuchen möglichst realistische Übungen an vielfältigen Strukturen durchzuführen. Nur so können Erfahrungen gesammelt werden. Oft mangelt es aber an Gelegenheiten und Kletterstrukturen. Insofern war der Kran in Wriedel und die Möglichkeit diesen Nutzen zu können, ein Glücksfall für die Ausbildung.

Zu Übungszwecken wurden drei Puppen in verschiedenen Höhen am Kran „eingehängt“. Ziel war es diese Puppen aus ihre Lage zu befreien und zu retten.

Die Absturzsicherungsgruppe wurde bei den Vorbereitungen tatkräftig durch die Drehleiter der Feuerwehr Uelzen unterstützt. Mit Hilfe der Besatzung wurden die Puppen in den Kran verbracht und die Eigensicherung der Einsatzkräfte gewährleistet.

Im senkrechten Vorstieg, gesichert durch jeweils zweiabsturz3 Sicherungskräfte, näherte sich der Vorsteiger der „verunglückten“ Puppe. Da alle Puppen über ein eigenes Absturzsicherungsgurtzeug verfügten, konnten sie über ein Rollgliss gerettet werden. Personen in Notlage ohne Gurtzeug werden in der Regel über die Schleifkorbtrage und den Rollgliss gerettet. Ein Abseilen mit der verunfallten Person ist in der Absturzsicherung nicht gestattet. Diese Art der Rettung führen nur Höhenretter aus.

In der Abschlussbesprechung waren sich alle Einsatzkräfte einig, diese günstige Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen lassen zu wollen und sobald als möglich wieder an diesen Kran zu üben.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma Morgenstern Bauausführung GmbH bedanken die ohne zu zögern uns unterstützte und die Benutzung des Krans erlaubte. Dank gebührt auch der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf, die es uns gestattete auf dem Gelände zu üben.