Alle Beiträge von Stefan Düsel ( Presseteam der FFw Barum )

Feuerwehr Barum / Presseteam und Gruppenführer der 1. Wettbewerbsgruppe

Bilder und Text: Timo Bohn (Feuerwehr Uelzen & KFB Uelzen Nord – Fachzug FuK)

Schon seit mehreren Stunden zog eine Unwetterfront mit starken Sturmböen und Starkregen über den Landkreis Stade.

Dies war das Ausgangsszenario für die Stabsrahmenübung vom Landkreis Stade am Samstag den 08. September.

An dieser Funk- und Fernmeldeübung nahmen neben dem Fachzug Führung und Kommunikation der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Nord, noch weitere Fernmeldeeinheiten anderer Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen teil.

Vollgelaufene Keller, teilweiser Zusammenbruch der Kommunikations- sowie der Versorgungs- und Verkehrsinfrastruktur in vielen Bereichen waren die unmittelbaren Folgen des Unwetters.

Für den Krisenstab des Landkreises Stade galt es nun die Lage in den Griff zu bekommen, schlimmeres zu verhindern und weitere Gefahren abzuwenden.

Als dem Stab untergeordnete Führungsebene, wurde der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Uelzen als Einsatzabschnittsleitung für die externen Feuerwehrkräfte eingesetzt.

Erkundungsmaßnahmen beispielsweise bei beschädigten Funkmasten, einleiten von Reparaturmaßnahmen und die Dokumentation dieser Geschehnisse galt es zu koordinieren.

Von den, am ELW2 eingesetzten Kräften, wurde ihr gesamtes fachliches Wissen abverlangt, um die immense Flut an ein- und ausgehenden Aufträgen, Lagemeldungen und Anforderungen zu bewältigen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, mit anschließendem Gruppenfoto, konnten sich alle Einheiten bei einer Einsatznachbesprechung untereinander austauschen und Erfahrungswerte teilen.

Bei dieser Übung konnten die diversen Abläufe in der Führungs- und Fernmeldestruktur geübt und kleinere Optimierungen vorgenommen werden.

Nach rund elf Stunden waren die acht Einsatzkräfte aus dem Landkreis Uelzen wieder zurück an ihrem Standort.

 

Anbei noch ein Bildlink – für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt von “Jan Müller-Tischer” ***BILDLINK***

Übung des 2. Fachzuges Nord der Uelzener Kreisfeuerwehrbereitschaft

Text:  Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit) / Bilder. Feuerwehr

Der 2. Fachzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Nord übte am 30. August 2018 zusammen mit der Feuerwehr Golste in Natendorf am Vereinsheim des SV Frischauf Natendorf e.V..

Für die Spieler des SV Frischauf Natendorf e.V. bot sich am vergangenen Donnerstag während des regulären Fußballtrainings ein ungewohntes Schauspiel. Kurz nachdem durch eine Nebelanlage das Obergeschoss des Vereinsheimes vollständig unzugänglich gemacht wurde, ertönte im Natendorfer Ortskern die Feuerwehrsirene. Während der Vereinsvorsitzende Mathias Plank seine Vereinskameraden beruhigte, zeichnete sich für den Natendorfer Ortsbrandmeister Volker Meyer ein aufregender Abend ab.

Glücklicherweise handelte es sich bei dieser Alarmierung um ein Übung. Die Feuerwehr Golste in Natendorf wurde gegen 19.30 Uhr über die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) Uelzen alarmiert. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich wie gewohnt sehr schwierig. Bis die Brandbekämpfung aufgenommen werden kann, müssen zunächst mehrere hundert Meter B-Schlauch verlegt werden.

Da der 2. Fachzug Nord (bestehend aus Fahrzeugen der Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Barum, Hanstedt und Hohenbünstorf) gerade in Velgen seinen Übungsdienst absolvierte, konnte der Feuerlöschzug vom Natendorfer Ortsbrandmeister zur Verstärkung angefordert. Im echten Einsatzfall wären die umliegenden Ortsfeuerwehren alarmiert worden.

Passanten meldeten zwei vermisste Personen. Außerdem galt es aufgrund unklarer Rauchentwicklung im Sportlerheim die Brandbekämpfung einzuleiten. Die Natendorfer waren als erstes vor Ort. Der Einsatzleiter Volker Meyer erteilte zielstrebig die ersten Einsatzbefehle.

Der Kreisbereitschaftszug wurde vom stellvertretenden Zugführer Joachim Dierksen geführt. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter unterstützten die nachrückenden Kräfte der Kreisbereitschaft zunächst bei der Menschenrettung. Parallel wurde das Verlegen einer weiteren B-Leitung zur Wasserversorgung simuliert. Die verbliebenen Kräfte halfen den Natendorfern bei der Brandbekämpfung von außen.

Geleitet wurde die Übung von Heiko Gonsior, dem Zugführer des 2. Fachzug Nord. Er zeigte sich bei der anschließenden Besprechung sichtlich zufrieden vom Vorgehen der ehrenamtlichen Brandschützer.

Verkehrsunfall zwischen Ebstorf und Wessenstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 20 zwischen Ebstorf und Wessenstedt rief am Freitagnachmittag (31. August 2018) Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie der Polizei auf den Plan.

Eine Frau war mit ihrem Geländewagen zwischen Ebstorf und Wessenstedt unterwegs, als sie nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich im Grünstreifen zum Stehen kam.

Während sich Ersthelfer um die verletzte Fahrerin kümmerten, rückten zeitgleich die Rettungskräfte an und übernahmen die Versorgung. Für eine schonende Rettung wurde das Fahrzeug durch die Feuerwehren aus Ebstorf und Wriedel-Schatensen stabilisiert und gesichert. Im weiteren Verlauf wurde das Dach des Fahrzeuges mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt um die Frau aus ihrem Fahrzeug zu retten.

Im Einsatz:

  • Ortsfeuerwehr Ebstorf
  • Ortsfeuerwehr Wriedel-Schatensen
  • DRK Rettungsdienst
  • Polizei

Einsatzübung in Ebstorf

Text und Fotos: Meike Karolat / Pressesprecherin DRK Uelzen

Uelzen/Ebstorf. Mit der Einsatzinformation „Einsatz SEG-B3Y-B4“ – unklare Rauchentwicklung, mehrere Verletzte in 29574 Ebstorf, Hans-Rasch-Weg, Waldbad“ wurden die Mitglieder der SchnellEinsatzGruppe (SEG) der DRK-Bereitschaften gerufen. Dass es sich um eine Übung handeln sollte, erfuhren die Einsatzkräfte erst viel später.
Aber nicht nur die SEG wurde gerufen, auch die Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf wurde alarmiert. Als erstes am Schadensort eingetroffen, verschafften sie sich einen Überblick über die Lage und die Verletzten. Diese wurden unter Atemschutz aus dem verrauchten Technikraum und anderen Bereichen des Wald e Mar (Hallen- und Freizeitbad Ebstorf) gerettet, zeitgleich wurde das „Feuer“ gelöscht. „Das war eine Herausforderung für uns“, sagte Einsatzleiter René Ohland, da man sich bis zum Eintreffen der SEG um die Verletzten habe kümmern müssen.

Die SEG rollte in Zugstärke (30 Einsatzkräfte) an und begann umgehend mit der Versorgung der verletzten Personen. Ebenfalls am Einsatzort eine Notärztin. Insgesamt waren 16 Verletzte zu versorgen und betreuen. Sechs von ihnen erlitten schwere, vier weniger schwere, weitere sechs Personen kamen mit leichten Verletzungen davon. Alle wurden erstversorgt und wären im Einsatzfall in die jeweiligen Krankenhäuser gefahren worden. In der Opferrolle übrigens alles Mitglieder der SEG DRK Lüneburg. Sie haben sich dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt und spielten ihre Rollen perfekt.
Ausgearbeitet wurde die Übung vom DRK-Bereitschaftsleiter Sascha Heinze. „Im Großen und Ganzen wurde der Einsatz professionell von uns abgearbeitet“, sagte er. Natürlich gebe es immer Dinge, die man besser oder anders machen könne.

Auch seitens der Feuerwehr zeigte man sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ebstorf vor Ort.

Einsatz in Zahlen
DRK:
– 3 Rettungswagen (RTW)
– 4 Krankentransportwagen (KTW)
– Notarzteinsatzeinsatzfahrzeug (NEF)
– Vier-Tragewagen
– Einsatzleitwagen
– Orgaleiter (OrgL)
– Gerätewagen Sanität (GW San)
– Wechselladerfahrzeug Abrollbehälter ManV (WLF ABManV)
– Kommandowagen
Feuerwehr:
– Tanklöschfahrzeug (TLF)
– Staffellöschfahrzeug (STLF)
– Einsatzleitwagen (ELW)

Feuer im Lintzeler Wald

Text und Foto: Olaf Venske, Fw-Pressewart SG Bevensen – Ebstorf

Am Sonntagnachmittag um 15.34 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte zu einem Einsatz „unklare Rauchentwicklung“ alarmiert. Schnell setzten sich die Kräfte, die zum Teil mit ihren Familien am Kaffeetisch saßen in Bewegung. Noch auf der Anfahrt wurde die Alarmstufe auf Waldbrand 4 heraufgesetzt. Es brannte 5000m²Unterholz und Bäume auf einer Breite von ca. 100m. Da die Wegführung für die Tanklöschfahrzeuge nicht so einfach zu befahren war, wurde erst einmal ein Quad zur Erkundung der Wegstrecke genutzt. Nachdem die Anfahrt über ein Zwiebelfeld als einzige Möglichkeit gefunden wurde, konnte ein Löschangriff von wasserführenden Fahrzeugen erfolgen. Parallel wurde von der Ortsfeuerwehr eine Wasserentnahmestelle für einen eventuellen Pendelverkehr eingerichtet. Der Löschangriff und die Riegelstellungen wurden zum Teil von 6 Strahlrohren, diversen Feuerpatschen und Kleinlöschgeräten zeitgleich durchgeführt. Auf Grund der Rauchentwicklung war es zeitweise notwendig Atemschutzgeräte zu tragen. Wegen dieser Belastung und der hohen Temperaturen wurde ein Rettungswagen des DRK dem Einsatz zugeordnet. Die Feuerwehr Brockhöfe / Lintzel brachte Getränke für die eingesetzten Einsatzkräfte an die Einsatzstelle.

Insgesamt waren ca. 100 Kräfte der Feuerwehren aus Brockhöfe / Lintzel, Wriedel-Schatensen, Ebstorf, Bode, Allenbostel, Eimke, Ellerndorf, DRK, Polizei Uelzen und der stellv. Waldbrandbeauftragte vor Ort im Einsatz. Gegen 20.00 Uhr wurde die Einsatzstelle noch einmal durch die Ortsfeuerwehr Brockhöfe / Lintzel mit der Wärmebildkamera überprüft, es wurden aber keine Brandnester mehr entdeckt.

Tragischer Verkehrsunfall zwischen Velgen und Oetzefelde

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es in den Mittagsstunden des 21. August 2018 auf der Landesstraße 233 zwischen Velgen und Oetzfelde. Nach derzeitigen Ermittlungen der Polizei, hatte ein aus Richtung Velgen kommender 33 Jahre alter Fahrer eines Pkw gegen 13:00 Uhr die Kontrolle verloren, kam in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der Mann verstarb noch am Unfallort und musste durch die alarmierten Feuerwehren aus Ebstorf, Wriedel-Schatensen und Velgen aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Seine 26 Jahre alte Beifahrerin sowie ein 4 Monate alter Säugling erlitten ebenfalls schwerste Verletzungen und wurden mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Lüneburg gebracht.

Parallel zu den Maßnahmen versuchten Feuerwehrkräfte noch einen Hund einzufangen, der sich ebenfalls im Fahrzeug befand. Dieses gelang jedoch nicht, da das Tier immer wieder davonrannte.

An dieser Stelle gilt trotz allen Umständen ein Dank an die Ersthelfer, die den Notruf absetzen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten vorbildlich Hilfe leisteten.

Text: Kai Richter, Pressesprecher Polizei und Philipp Schulze, Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf
Foto: Tom Reher, Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Außergewöhnliche Ernennungen

Bild und Text: Herr Nolting (SG Bevensen-Ebstorf)

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer ernennt Ehrengemeindebrandmeister und den neuen Hesebecker Stellvertreter

Das Gemeindekommando der Freiwilligen Feuerwehr der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf hatte bereits einstimmig vorgeschlagen, die beiden ehemaligen Gemeindebrandmeister Hans-Jürgen Cordes und Wilhelm Ripke zu Ehrengemeindebrandmeistern zu ernennen. Auch der Rat der Samtgemeinde erkennt die besonderen Verdienste der beiden an und stimmte am Donnerstag den Ernennungen zu. Ihre Amtszeit endete zum 31. März dieses Jahres, Mitte April wurde im Kurhaus im großen Rahmen ihr Abschied gefeiert und ihre Leistung gewürdigt. Ripke war bis zum 31. März fast genau 30 Jahre lang Gemeindebrandmeister. Vom 1. Mai 1988 hat er in der damaligen Samtgemeinde Bevensen als Feuerwehrchef begonnen und nun zum 31. März dieses Jahres seine Tätigkeit beendet. Cordes hat 1993 als stellvertretender Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf seinen Dienst in der Führungsriege angetreten und war ab 1999 bis zur Fusion der Samtgemeinden Gemeindebrandmeister. Ab der Fusion im November 2011 bis zum 31. März hat er den Posten des ersten stellvertretenden Gemeindebrandmeisters bekleidet. Der letzte große Kraftakt von Ripke und Cordes war die Entwicklung des Brandschutzbedarfsplans. Fingerspitzengefühl attestiert Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer den beiden insbesondere auch im Rahmen der Fusion zur

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: „Ihr habt diesen Zusammenschluss für die Wehren sensibel gestaltet und habt dafür gesorgt, dass die Kameradinnen und Kameraden sich schnell zusammengefunden haben.“ Doch nicht nur die beiden Ehrengemeindebrandmeister wurden während der Sitzung des Rates ernannt, sondern auch der neue stellvertretende Ortsbrandmeister der Hesebecker Feuerwehr: Der Erste Hauptfeuerwehrmann Christian Kühn übernimmt ab dem 1. September den Posten von Hinrich Ludolfs.

Wetterbedinge Einsätze in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Foto (ELW Bad Bevensen): Matthias Wedel

Nicht ohne Grund schlugen WetterwarnApp, wie die vom Deutschen Wetterdienst (DWD) Alarm bevor eine Regenund Gewitterfront über die Samtgemeinde BevensenEbstorf zog. Während es dann um die WetterApp wieder ruhig wurde, löste die FeuerwehrEinsatzLeitstelle in Uelzen gegen 19:26 Uhr Alarm für zahlreiche Feuerwehren im Gemeindegebiet aus

So musste unter anderem durch die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Emmendorf ein vollgelaufener Keller ausgepumpt werden. Bei Aljarn, Barum, Hohenbünstorf, Seedorf, Natendorf und Vinstedt versperrten umgestürzte Bäume die Fahrbahn und wurden durch die jeweiligen Feuerwehren beseitigt. Hier kamen den Einsatzkräften teilweise Landwirte mit ihren Treckern zur Hilfe.

Besonders stark traf es ein unbewohntes Gebäude in Hohenbünstorf, ein mächtiger Eichenast war auf das Gebäude gefallen. Mit Hilfe der Drehleiter aus Bad Bevensen konnte das Ausmaß des Schadens begutachtet werden, um weitere Maßnahmen einzuleiten.

Im Anschluss ging es für die Drehleiter weiter nach Jelmstorf, wo die dortige Feuerwehr Hilfe angefordert hatte, da über der Bundesstraße 4 im Ortskern mehrere Äste auf die Fahrbahn zu fallen drohten. Weitere Einsätze für die Drehleiter folgten dann noch in der Gemeinde Bienenbüttel. Parallel wurden weitere Bäume in Bruchtorf durch die Jelmstorfer Einsatzkräfte von Fahrbahnen entfernt. Fast zeitgleich rückte die Feuerwehr Allenbostel zu einer vermutlichen Rauchentwicklung aus. Diese konnte glücklicherweise nicht bestätigt werden.

Zur Koordinierung der Hilfeleistungen besetzte die Kommunikationsgruppe Bad Bevensen den dortigen Einsatzleitwagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag rückten dann die letzten Brandschützer gegen 0:30 Uhr wieder ein.

Zur Koordinierung der Hilfeleistungen besetze die Kommunikationsgruppe Bad Bevensen den dortigen Einsatzleitwagen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag rückten dann die letzten Brandschützer gegen 0:30 Uhr wieder ein.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Allenbostel
  • Feuerwehr Altenmedingen
  • Feuerwehr Aljarn
  • Feuerwehr Bad Bevensen
  • Feuerwehr Barum
  • Feuerwehr Eddelstorf
  • Feuerwehr Emmendorf
  • Feuerwehr Hohenbünstorf
  • Feuerwehr Jelmstorf
  • Feuerwehr Seedorf
  • Feuerwehr Natendorf
  • Feuerwehr Vinstedt

++ Unwetter in der Einheitsgemeinde ++ Feuerwehren im Dauereinsatz ++

Bilder und Text: Stefan Kommert (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)

Auch die Einheitsgemeinde (EG) Bienenbüttel blieb vom Unwetter am Donnerstagabend nicht verschont. Um 19.16 Uhr lief der erste Einsatz bei der Ortsfeuerwehr Bienenbüttel auf.

Diverse Bäume wurden entlang der Bundesstraße 4 entwurzelt und blockierten den Verkehr an mehreren Stellen. Schwerpunkt der Einsätze war das Einsatzstichwort “Baum auf Straße”.

B4 OV Grünhagen – Melbeck

Die Bahnstrecke Hannover – Hamburg war bzw. ist noch komplett gesperrt. Diverse Züge stauten sich bzw. stehen immer noch im Bahnhof Bienenbüttel. Einsätze brauchten hier von uns nicht abgearbeitet werden.

In der Ortschaft Wichmannsburg und Hohenbostel vielen jeweils ein großer Baum auf ein Wohnhaus. Aufgrund der gefährlichen Lage wurde hier entschieden nicht tätig zu werden. Eine private Firma wird die Arbeiten mit einem Teleskopkran durchführen.

Insgesamt galt es in der Zeit von 19.16 Uhr – 22.40 Uhr 44 Einsatzstellen (!) in der Einheitsgemeinde Bienenbüttel abzuarbeiten. 8 von 10 Ortsfeuerwehren waren mit ihren freiwilligen Helfern damit beschäftigt, Bäume zu zersägen und von den Straßen zu räumen.

Personen wurden nach unseren Erkenntnissen nicht verletzt. Die Summe der Sachschäden lassen sich noch nicht beziffern.

Koordiniert wurden die Einsätze in der EG Bienenbüttel über eine

Bienenbüttel, An den Fischteichen

örtliche Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Bienenbüttel. Im Einsatzleitwagen (ELW) wurden die Einsatzorte von der Fachgruppe Kommunikation, die von der Feuerwehreinsatzleitstelle Uelzen gemeldet wurden, gelistet und nach Dringlichkeit sortiert. Anschließend erhielten die Gruppenführer der Einsatzfahrzeuge ihre Einsatzstellen und die jeweilige Lage per Funk mitgeteilt, die es dann mit der Gruppe abzuarbeiten galt.

Einen großen Dank an alle Landwirte, die mit ihren Traktoren geholfen haben die Bäume von der Straße zu räumen. Danke auch an alle Bürger, die Äste bzw. Bäume selbst von der Straße gezogen haben und nicht die Feuerwehr zu Hilfe geholt haben. Bitte aber unbedingt an den Eigenschutz denken! Auch denen vielen Dank, die uns Einsatzkräfte mit Getränken versorgt haben. Es war doch ein sehr schweißtreibender Einsatztag.

Im Einsatz waren ebenfalls die Mitarbeiter des Bienenbütteler Bauhofs.

Interessantes und schönes Feuerwehrfest in der Mühlenscheune

Text: Tom Reher   Bilder: Feuerwehr

Hanstedt I (fpr). Schönes Wetter, zahlreiche Gäste und viele Attraktionen machten das diesjährige Feuerwehrfest der Ortsfeuerwehr Hanstedt I zu einem riesen Erfolg. Während es in der Festscheune der Hanstedter Mühle Kaffee, Kuchen und Torten gab, sorgten Stationen der Jugendfeuerwehr und des DRK-Kindergartens für Spiel, Sport, Spaß und Spannung bei den kleinen Besuchern. Sie konnten zum Beispiel ihre Gesichter bemalen lassen, sich im Puckschießen versuchen, einen Hindernislauf absolvieren oder im Hammerschlagen üben. Anziehungspunkt war nicht nur die aufgebaute Hüpfburg, sondern auch der Kindertanz, der vom Jugendwart Christian Schuster und der Jugendfeuerwehr vorgetanzt wurde und zum Mitmachen animierte. Groß und klein zeigten sich total begeistert.

Für die anwesenden Feuerwehrleute aus Hanstedt I, Bode, Allenbostel, Ebstorf und Velgen war die Drehleiter von der Schwerpunktfeuerwehr aus Bad Bevensen ein Hingucker. Viele von ihnen nutzten die Gelegenheit, sich das Feuerwehrfest von oben

Angetreten zum Feuerwehrfest: die Mitglieder der Einsatz- und Altersabteilung sowie die Jugendfeuerwehr aus Hanstedt I. Foto: Feuerwehr

anzuschauen. Dann gab es eine Einsatzvorführung der Feuerwehren Hanstedt I, Bode und Allenbostel, die vom stellvertretenden Ortsbrandmeister Jens Washausen als Einsatzleiter koordiniert wurde. Angenommene Lage: eine vermisste Person im brennenden Nachbarhaus der Festscheune. Ortsbrandmeister Andreas Montag moderierte die Vorgehensweise der Feuerwehrleute, die schließlich zu einem erfolgreichen Ende kam.

Für eine riesen Überraschung sorgte Allenbostels Ortsbrandmeister Dennis Heinemann. Erst am Vormittag begonnen, konnte er zum Feuerwehrfest eine selbst angefertigte Holzbank präsentieren, die

Überraschendes Gastgeschenk: die von Allenbostels Ortsbrandmeister selbst angefertigte Holzbank, die symbolisch die Kooperation der drei Ortsfeuerwehren Hanstedt I, Bode und Allenbostel darstellt. Foto: Feuerwehr

die Kooperation der drei Ortsfeuerwehren Hanstedt I, Bode und Allenbostel ausdrückt und nun vor dem Feuerwehrhaus in Hanstedt einen geeigneten Platz fand. Am Abend fand traditionell die Feier für die Erwachsenen statt, die sich bei Musik, Tanz und kühlen Getränken bis in die späte Nacht amüsierten.

Mit einem Gottesdienst wartete Pastor Wolfgang Knigge und der Posaunenchor am darauffolgenden Sonntagvormittag in der Festscheune auf. Und mit einem gemeinsamen Essen klang sodann das diesjährige Feuerwehrfest aus.