Barumer Ortswehr zur Waldbrandausbildung in Bad Bevensen

Text und Bilder: Stefan Düsel (Presseteam Fw Barum)

Gollern. Am vergangenen Freitag stand eine Waldbrandausbildung auf dem Dienstplan. Um 19.30 Uhr trafen sich die Wehren aus Oetzen,Bad Bevensen und Barum am Feuerwehrhaus der Bevenser Schwerpunktwehr.

IMG_6593-2 (FILEminimizer)Nach kurzen einleitenden Worten durch Olaf Twelhegen rückten Fahrzeuge nach fiktiven Ausrückezeiten aus. Nahe Gollern brannte eine 6.000 qm großes Waldstück. Die erste Brandbekämpfung konnte eingeleitet werden. Rund 13.000 Liter Löschwasser wurden durch das TLF (Tanklöschfahrzeug)), HLF (Hilfeleistungsfahrzeug) und StLF (Staffellöschfahrzeug) aus Bad Bevensen, das TLF aus Oetzen, sowie das LF (Löschfahrzeug) aus Barum auf die Räder gebracht.

Der Waldbrand wurde zum größten Teil mit D-Hohlstrahlrohren bekämpft. Nur rund 360 Liter in der Minute verbrauchte man somit, was bei einem Waldbrannt ohne zentrale Wasserversorgung das IMG_6611-2Problem der Löschwasserversorgung zwar nicht komplett löst, aber einen gewissen „Puffer„ bringt. Unterdes wurden die „rollenden Wassertransporter„ aus Barum und Bad Bevensen für den Pendelverkehr eingesetzt. Das TLF aus Oetzen saugte aus einem 5000l-Faltbehälter.

Im Anschluss an die wirklich gelungene Übung konnten alle Kameraden bei noch aufgebautem Zustand den kompletten Übungsaufbau begutachten. Zudem wurde durch Olaf Twelhegen der Aufbau erklärt und auf spezifische Gefahren beim Waldbrand sowie notwendige Feuerschutzkleidung und Flüssigkeitsaufnahme der Einsatzkräfte bei hohen Temperaturen hingewiesen.

Bei einer Nachbesprechung im Bevenser Feuerwehrhaus beendete man gegen 22.15 Uhr den Dienst