Sicherheit durch digitale Meldeempfänger in Secklendorf erhöht

Bericht: A. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Secklendorf. Ortsbrandmeister Sebastian Marquard begrüßt im Clubhaus des Golfclubs Secklendorf die Gäste und Mitglieder der Ortsfeuerwehr Secklendorf zur Generalversammlung. Aktuell besteht die Wehr aus 16 aktiven Feuerwehrmännern. Mit Altersabteilung, Passiven und Fördernden kommt man auf insgesamt 39 Mitglieder.

Im zurückliegenden Jahr wurde die Secklendorfer Wehr zu vier Einsätzen alarmiert. Mit dem Jahresrückblick schildert Marquard eindrucksvoll, wie sehr die Unwetterereignisse die Wehr auf Trapp hielten. Im Frühjahr ging nach sintflutartigen Starkregen in Secklendorf nichts mehr. Überflutete Straßen, in Not geratene Bürger und von Feldern gespülter Schlamm beschäftigten die Einsatzkräfte über Stunden. Nach zwei heftigen Stürmen musste man sich noch mit privaten Mitteln behelfen, um die Sturmschäden zu beseitigen. Marquard freut sich über die Entscheidung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf alle Ortsfeuerwehren noch in diesem Jahr mit Motorsägen und Schnittschutzhosen auszustatten. Dadurch wird die Schlagkraft der Wehr erhöht und entlastet andere Feuerwehren. Bei einem Scheunenbrand im benachbarten Altenmedingen unterstützte die Secklendorfer Wehr tatkräftig. Nach Aufbau einer stabilen Wasserversorgung wurden mehrere Strahlrohre zum Löschangriff vorgenommen und das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Bad Bevensen eingespeist.

Neben den üblichen Monatsdiensten wurden wieder viele gemeinsame Übungsdienste auf Gemeindeebene durchgeführt. Dabei wurden große Einsatzszenarien genauso angeboten, wie kleine Spezialausbildungen an Schere und Spreizer der Altenmedinger Wehr. Die Atemschutzausbildung hat einen hohen Stellenwert und wird auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene konsequent vorangetrieben. Durch eine großzügige Spende konnte ein Hohlstrahlrohr angeschafft werden, dass insbesondere bei der Innenbrandbekämpfung wertvolle Dienste leistet. Der richtige Umgang mit diesem Strahlrohr ist wichtiger Bestandteil der Atemschutzausbildung. Aktuell kann man auf drei aktive Atemschutzgeräteträger zurückgreifen. Hier wünscht sich Marquardt jedoch eine höhere Anzahl und appelliert an seine Mitglieder.

Die Wettbewerbsgruppe hat eine Übungsgemeinschaft mit der Feuerwehr Drögennottorf und bereitet sich gemeinsam auf die anstehenden Wettbewerbe vor. Im letzten Jahr nahm man an vielen Wettbewerben teil. Beim Gemeindewettbewerb belegte man den dritten Platz und qualifizierte sich für den Kreisentscheid in Dreilingen. Dort belegte die Secklendorfer Wehr einen guten vierten Platz.

Besonders freute sich Marquard über fünf digitale Meldeempfänger, die die Samtgemeinde der Ortsfeuerwehr Secklendorf zur Verfügung gestellt hat. Diesen Wunsch hegte die Wehr schon seit Jahren, denn die Alarmierung über Sirene ist problematisch. Viele Einsatzkräfte hören durch immer besser isolierte Wohnungen und ungünstige Windverhältnisse die Sirene schlichtweg nicht mehr. Durch die Meldeempfänger ist die Einsatzbereitschaft deutlich erhöht. Eine sinnvolle und notwendige Investition in die Sicherheit, resümiert Marquard.

Wahlen: Neuer Kassenprüfer für zwei Jahre ist Jörn Sprenger

Ehrungen: Manfred Arnold wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt.

Feuerwehrmann des Jahres wurde Uwe Jahnke.

Beförderungen: Peter Zietlow wurde zum Löschmeister befördert

Gewählte, Geehrte, Beförderte und Gäste