Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Aljarn-Bohndorf

Auf sieben Einsätze im vergangenen Jahr konnte Ortsbrandmeister Frank Schmidt während der Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Aljarn-Bohndorf zurückblicken.

Die Einsatzkräfte wurden zu einem Scheunenbrand in Altenmedingen und zum Brand eines Holzschuppens in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus in Aljarn alarmiert. In diesem Zusammenhang bemängelte Schmidt, dass die Alarmierung in Aljarn noch per Sirene erfolgt und damit der Einsatzort vor dem Ausrücken erst noch bei der Feuerwehreinsatzleitstelle Uelzen erfragt werden müsse. Das führte insbesondere bei dem Brandeinsatz in Aljarn zu Verzögerungen, sodass die Einsatzkräfte bei dem Brand im eigenen Ort als letzte der vier alarmierten Feuerwehren an der Einsatzstelle eintraf. Aus diesem Grund fordert Schmidt wiederholt digitale Meldeempfänger auch für die Brandschützer der Ortsfeuerwehr Aljarn-Bohndorf. Sturm und starke Regenfälle sorgten für die anderen fünf Einsätze, zu denen die freiwilligen Helfer alarmiert wurden.

Mit 30 Ausbildungsdiensten, zum Teil in Kooperation mit benachbarten Feuerwehren, hielt man sich für den Ernstfall und für die Wettbewerbe fit. Zwei Mitglieder nahmen erfolgreich an einem Motorsägen-Lehrgang teil. Im Ort richteten die freiwilligen Helfer das Osterfeuer und einen Kino-Abend für die Bewohner aus.

Besonderen Dank sprach Schmidt dem Mitglied der Altersabteilung Walter Gödeke für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Pflege und Instandhaltung  des Feuerwehrhauses und der dazugehörigen Grünflächen aus. Da es in Aljarn-Bohndorf zurzeit nur 16 aktive Brandschützer gibt, wird Schmidt in diesem Jahr verstärkte Mitgliederwerbung betreiben.

OBM Frank Schmidt mit Walter Gödeke, Lehrgangsteilnehmern und Gästen.