Kreisfeuerwehreinheiten halten Jahresabschlussversammlung ab

Uelzen. Bei der vergangenen Jahresabschlussversammlung der Kreisfeuerwehrbereitschaften, der Gefahrgutzüge sowie der Fachgruppe Absturzsicherung des Landkreises Uelzen am 25. Oktober 2019 berichteten die Führungskräfte den Kreis- und Gemeindebrandmeistern sowie Gästen der Kreisverwaltung von einem umfangreichen Dienstgeschehen 2019. Zahlreiche Zug- und Gruppendienste wurden durchgeführt.

Wald- und Vegetationsbrände stellen ein hohes Risiko für den Landkreis Uelzen da. Die Gefahren unkontrollierbarer Ausbreitung sind durch die trockenen Sommermonate der vergangenen Jahre allgegenwärtig gewesen. Damit die ehrenamtlichen Feuerwehren im Landkreis einer solchen Schadenslage im Ernstfall schnell und professionell begegnen können, haben die Kreisfeuerwehreinheiten hier bei der Ausbildung im Dienstjahr 2019 einen Schwerpunkt gesetzt.

Allein die beiden Kreisbereitschaften Nord und Süd hätten über 70 Dienste abgeleistet, resümierte der Bereitschaftsführer Süd Gerrit Möhring. Hinzu kamen noch diverse Stunden für die Vor und Nachbereitung.

Die drei Gefahrgutzüge Nord, Mitte und Süd blieben glücklicherweise von Großschadenslagen verschont. Zugeinsätze waren nicht erforderlich. Trotzdem waren Ausrüstung und Kompetenz gefragt. Bei zahlreichen kleineren Einsätzen waren die ehrenamtlichen Fachkräfte auf Ebene der Gemeindefeuerwehren gefordert. Bei einem gemeinsamen Ausbildungsdienst wurden die Abläufe für eine effizientes Zusammenwirken bei Großschadenslagen vertieft.

Der Gruppenführer der Fachgruppe Absturzsicherung Martin Zettelmaier freute sich, dass im vergangenen Dienstjahr eine zertifizierte Fortbildung durchgeführt werden konnte. Dadurch sind im Landkreis derzeit 40 Feuerwehrleute für das Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen einsatzfähig.

Neben den Gästen der Kreisverwaltung, die unter anderem intensiv über notwendige Neubeschaffungen der Kreisfeuerwehr berichteten, bedankte sich auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Andre Pieper für die zahlreich geleisteten Ausbildungsstunden. Der Dienst in den Kreisfeuerwehreinheiten stelle einen zusätzlichen Zeitaufwand zu den Tätigkeiten in der Gemeindefeuerwehr dar. Für das Engagement sei er sehr dankbar.

i.A. Arne Lehmann

(Referat Öffentlichkeitsarbeit)