Rückblick auf die Kreisbereitschaftsübung Süd im September 2019

 

Uelzen/Hainberg. Das seit April anhaltende schöne Wetter sorgt immer noch für Trockenheit und weitere Naturereignisse (Schwergewitter mit sehr großen Schäden) in Norddeutschland.

 In den Tagen vor dem 28. September 2019 sind mehrere solcher Gewitter mit starker Blitztätigkeit und Orkanböen und Hagelschlag über die (fiktive) Gemeinde Hainberg im Landkreis Uelzen gezogen.

Die Schäden in der Gemeinde sind sehr groß und die Feuerwehren sind an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit angekommen. Der Gemeindebrandmeister fordert am Freitag, den 27.09.2019 bei der Kreisfeuerwehr Uelzen eine Kreisfeuerwehrbereitschaft an. Sie soll für 48 Stunden in der Gemeinde den Grundschutz sichern, damit die eigenen Einsatzkräfte in eine Erholungsphase treten können.

Die Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd wird am Morgen des 28.09.2019 in die Gemeinde entsandt und bezieht gegen 08:00 Uhr einen Bereitstellungsraum auf der Liegenschaft der Bundespolizei Hainberg.

Diese Ausgangslage bildete die Basis für die diesjährige Großübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd auf dem Gelände der Bundespolizei Uelzen dar.

 Nach einem Frühstück für die 122 Einsatzkräfte wurden die Einsatzzüge auch schon durch die Übungsleitung zu den ersten Einsätzen alarmiert. Hierfür hatte der Fachzug Führung und Kommunikation den Einsatzleitwagen 2 der Kreisfeuerwehr in Stellung gebracht.

 Die Übungsleitung bestehend aus dem Bereitschaftsführer Gerrit Möhring und dem stellvertretenden Bereitschaftsführer Axel Kelle hatte hierfür in enger Zusammenarbeit mit den Brandschutzbeauftragten der Bundespolizei Torsten Albrecht und Jens Schulz einen angenommenen Waldbrand, ein Feuer in einem Regionalzug im Bahnhof Hainberg sowie einen Zimmerbrand in einer der Containerwohnanlagen mit vorbereitet. Unterstützung erhielten sie von einem Team der KFB Uelzen Nord unter der Leitung des stellvertretenden Bereitschaftsführers Matthias Scheele und dem Zugführer zbV Heinz Sander, die mit weiteren Kameradinnen und Kameraden aus Hohenbostel, Melzingen und Bargdorf die Übungen realitätsnah durchführten.

 Insgesamt galt es für jeden Fachzug im Laufe des Vormittags diese 3 Einsatzszenarien zu bewältigen.

Nach rund 4 Stunden hatten alle Züge die gestellten Aufgaben unter den Augen von Abschnittsleiter André Pieper und seinem Stellvertreter Björn Busenius, die als Beobachter an der Übung teilnahmen erfolgreich gelöst und konnten nach einem deftigen Mittagessen, zubereitet durch den Fachzug Logistik der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Süd gegen 13.30 Uhr zufrieden die Rückfahrt in ihre Standorte antreten.

 

Gerrit Möhring

Kreisbereitschaftsführer KFB Uelzen Süd