Scheunenbrand in Grabau ruft Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan

Am 03.06.2022 wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Rosche zu einem Großbrand nach Grabau alarmiert.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand. Da schon bei der ersten Alarmierung fraglich war, ob sich noch Personen in dem Gebäude befanden, wurde parallel zum Aufbau des Löschangriffs mit der Personensuche durch Atemschutztrupps begonnen. Insgesamt wurden bei dem Einsatz zwei, sich Vor-Ort befindliche, Personen verletzt – davon eine schwer. Diese wurde im weiteren Verlauf durch den Rettungshubschrauber Christoph 19 in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen.

Um die Wasserversorgung der eingesetzten Strahlrohre sicherzustellen wurde mit einem Schlauchwagen eine längere Schlauchleitung zur Feldberegnung verlegt.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden in dem Brandobjekt noch ein Schaf sowie ein Schwein gefunden. Ein hinzugezogener Tierarzt kümmerte sich um die unverletzten Tiere.

Mittels eines Teleskopladers wurden Teile des Gebäudes abgetragen um auch die versteckten Glutnester ablöschen zu können. Nach den Löscharbeiten, welche sich bis in die späten Abendstunden hinzogen, stellte die zuständige Ortsfeuerwehr Dalldorf-Grabau bis ca. 22.30 Uhr eine Brandwache.

Die Feuerwehren aus Dalldorf-Grabau, Rosche, Suhlendorf, Wellendorf, Növenthien, Rätzlingen, Oetzen, Stöcken, Schwemlitz-Bankewitz und Uelzen waren mit insgesamt 92 Einsatzkräften vor Ort im Einsatz. Durch das DRK, welches mit vier Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst im Einsatz war, wurden die Bewohner versorgt und bereut sowie der Feuerwehreinsatz Sanitätsdienstlich abgesichert.