Alle Beiträge von C. Paul - Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Ein Toter und vier Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der B4

Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich am Sonntagmittag auf der Bundesstraße 4. Zwei PKW waren zwischen dem Suderburger Kreisel und der Abfahrt Holdenstedt frontal zusammengestoßen. Dabei wurde der Wagen eines 22-Jährigen in den Seitenraum geschleudert. Er verstarb noch an der Unfallstelle. In dem anderen Fahrzeug, welches auf der Fahrbahn zum Stehen kam, wurden eine Frau und drei Männer schwer verletzt.

Daraufhin wurde gegen 11:40 Uhr ein Großaufgebot an Rettungskräften der Feuerwehren aus Uelzen, Holdenstedt und Suderburg, des DRK-Rettungsdienstes aus den Kreisen Uelzen und Gifhorn, zwei Rettungshubschrauber aus Uelzen und Hannover, der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen, ein Leitender Notarzt, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie der Polizei zur Unfallstelle entsandt. Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um die vier Verletzten und begannen mit Feuerlöschern den verunfallten Wagen auf der Straße zu löschen, der im Motorraum zu brennen begann.

Die Versorgung der Unfallopfer übernahmen dann die eintreffenden DRK-Einsatzkräfte zusammen mit vier Notärzten. Zusätzlich übernahm ein Leitender Notarzt die sogenannte Sichtung der Patienten, während Brandschützer unter Atemschutz die Löschmaßnahmen am Unfallwagen fortführten.

Die Bundesstraße blieb für die Rettungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme über mehrere Stunden voll gesperrt.

Diesjähriger Stadtausbildungswettbewerb war ein voller Erfolg

Holdenstedt – 30 Grad – am Schützenplatz tummeln sich einige Feuerwehrleute und auch im Ort sind immer wieder Gruppen anzutreffen. Doch in Holdenstedt brennt nichts – der Grund ist ein anderer: Die Feuerwehren der Hansestadt Uelzen haben sich zu den diesjährigen Stadtausbildungswettbewerben getroffen. Für die teilnehmenden Ortswehren beginnt der Wettkampf um 13 Uhr. Dabei gilt es an zwölf Stationen, welche fußläufig in Holdenstedt zu erreichen sind, verschiedenste Aufgaben zu erfüllen. So muss zum Beispiel an der Station der Feuerwehr Oldenstadt eine Wasserversorgung aus offenem Gewässer aufgebaut werden. Bei anderen Stationen müssen unter anderem das Wissen in Erster Hilfe oder Atemschutz unter Beweis gestellt werden. Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz – unter den zwölf Stationen befinden sich zwei Spaßstationen. Diese sind natürlich außerhalb der Wertung, werden aber durch einen, von Stadtbrandmeister Ziegeler gespendeten, Wanderpokal geehrt.

Noch während die Gruppen unterwegs sind, beginnen um 15 Uhr die Wettkämpfe der „alten Art“ und die Wettkämpfe der Jugendfeuerwehren auf dem Schützenplatz. Bei den Wettkämpfen der alten Art müssen die teilnehmenden Gruppen schnellstmöglich einen Löschangriff aufbauen.

Die Jugendfeuerwehr muss in zwei Kategorien antreten. Beim sogenannten A-Teil geht es darum, einen Löschangriff zügig und möglichst ohne Fehler aufzubauen. Als zweiter Part müssen im B-Teil während eines Staffellaufs verschiedene Aufgaben erledigt werden.

Gegen 17 Uhr waren die Wettkämpfe beendet und die Wettkampfrichter machten sich an die Auswertung. Ab 18 Uhr wurden die Platzierungen bekanntgegeben. Bei den Stadtausbildungswettbewerben belegte die Feuerwehr Hansen den ersten Platz, gefolgt von den Wehren aus Klein Süstedt und Oldenstadt. Bei den Wettkämpfen der alten Art siegte die Wettkampfgruppe der Feuerwehr Klein Süstedt, den zweiten Platz belegt die Feuerwehr Molzen und den dritten die Wehr aus Westerweyhe.

Bei den Jugendfeuerwehren setzte sich die Jugendgruppe aus Oldenstadt durch, gefolgt von Uelzen I und Kirch-/Westerweyhe.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle der Feuerwehr Holdenstedt für die gute Planung und Organisation des Tages.

Vorankündigung Stadtausbildungswettbewerbe der Feuerwehren

Am Samstag, den 29.06.2019 finden die diesjährigen Wettbewerbe der Uelzener Feuerwehren in Holdenstedt statt.

Ab 13 Uhr beginnen die Einsatzabteilungen der Wehren mit dem Stadtausbildungswettbewerb, dabei müssen die Gruppen verschiedene Ausbildungsstationen im alten Dorf von Holdenstedt abarbeiten. Ab 15 Uhr ermitteln die Jugendfeuerwehren auf dem Schützenplatz Holdenstedt in der Borner Straße ihren Stadtsieger 2019. Parallel dazu finden dort auch die Traditionswettkämpfe der Feuerwehren statt. Im Anschluss an die Wettbewerbe erfolgt die gemeinsame Siegerehrung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Führungskräfte der Uelzener Schwerpunktwehr bilden sich fort

Am 08.06.2019 ist schon ab 8.00 Uhr reges Treiben im Gerätehaus der Feuerwehr Uelzen zu vernehmen – Grund dafür ist die Fortbildung „Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung“ des Waldbrandteam e.V.

Das Waldbrandteam e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet im Jahr 2015, der sich speziell der Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden widmet. Die Mitglieder des Waldbrandteams sind Mitglieder Freiwilliger und Berufsfeuerwehren aus ganz Deutschland.

Nachdem es in den letzten Jahren deutschlandweit immer häufiger zu Wald- und

Flächenbränden größeren Ausmaßes gekommen ist und auch die Feuerwehren im Stadtgebiet diverse Flächenbrände zu bekämpfen hatten, konnte man Max Scholz, gleichzeitig auch Mitglied der Feuerwehr Uelzen, des Waldbrandteams e.V. als Referenten für diese Fortbildung gewinnen.

In rund 5 Stunden Theorie ging es um Themenbereiche wie Waldbrandstatistiken, Sicherheit und Gefahren im Einsatz, die entsprechende Schutzausrüstung, Handwerkzeug, Einsatztaktik sowie die „Einfache taktische Waldbrandprognose“.

Hauptaugenwerk fiel auf den Merksatz LACES (Lookout – Beobachter stellen, Anchor Point – Ankerpunkte setzen, Communications – Kommunikation sicherstellen, Escape Routes – Fluchtwege festlegen, Safety zones – Sicherheitszonen festlegen). Dies ist eine Taktik, die aus den USA stammt und auch in Deutschland bzw. Europa angewendet werden kann. Ein weiterer wichtiger Ausbildungsinhalt war das sogenannte Pump and Roll-Verfahren: Dabei werden Fußmannschaften gemeinsam mit wasserführenden Fahrzeugen eingesetzt, sodass während der langsamen Fahrt gelöscht werden kann. Den Uelzener Führungskräften wurde im Anschluss noch die einfache taktische Waldbrandprognose erläutert. Auf Grundlage von vorhandener Vegetation, dem Wetter sowie der Topografie kann eine Prognose für den Verlauf des Feuers getroffen werden.

Nach dem theoretischen Teil wurden noch in Eigenregie einige vermittelte Inhalte, wie Pump and Roll, ausprobiert.

An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Max Scholz und das Waldbrandteam e.V. für den lehrreichen Tag – alle Beteiligten sind sich sicher, dass die vermittelten Inhalte im Einsatzfall zielführend umgesetzt werden können. Gegebenenfalls wird es in der zweiten Jahreshälfte 2019 noch einen Praxisworkshop durch das Waldbrandteam für die Feuerwehr Uelzen geben.

Weitere Informationen findet Ihr auf: www.waldbrandteam.de

Arbeitsreicher Morgen für die Feuerwehren der Hansestadt Uelzen        

Nachdem bereits die Wochenendbereitschaft der Ortsfeuerwehr Uelzen noch während des Unwetters am 15.o6.2019 zu einem überschwemmten Keller alarmiert wurde, erfolgte um 6.40 Uhr eine weitere Alarmierung zu einem Dachstuhlbrand nach Altenebstorf. Da sich die Notrufe aus dem Stadtgebiet auf Grund der Wetterlage häuften, wurde kurz vor sieben Uhr die gesamte Feuerwehr Uelzen alarmiert. Noch während der Lagebesprechung im Gerätehaus Uelzen erfolgte die Anforderung der zweiten Uelzener Drehleiter zu einem Scheunenbrand nach Barnsen. Umgehend wurde die Drehleiter sowie ein Tanklöschfahrzeug besetzt, um nachbarschaftliche Löschhilfe zu leisten. Im weiteren Verlauf galt es für die Ortswehren sowie die Feuerwehr Uelzen diverse Keller im Stadtgebiet auszupumpen. Gegen 10 Uhr waren alle Einsätze abgearbeitet und die Einsatzkräfte konnten in das wohlverdiente Wochenende starten.

Im Tagesverlauf vielen noch einzelne Einsätze im Stadtgebiet an. In den meisten Fällen mussten Keller ausgepumpt werden. Jedoch leisteten wir auch erste Hilfe für den Uelzener Gelben Engel! Durch die Starkregenereignisse funktionierte die verbaute Winde nicht mehr, um die Landeplattform aus dem Hangar am Krankenhaus Uelzen zu ziehen.  Mittels Seilwinde des Rüstwagens konnte schnell Abhilfe geschaffen werden.

Verkehrsunfall auf der L270 – Aufwendige Suche nach einem Kind

Ein Verkehrsunfall auf der Landstraße 270 zwischen Uelzen und Esterholz hielt Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK am Sonntagabend (02. Juni 2019) in Atem.

Eine 21-jährige Fahrerin war mit ihrem Kleinwagen aus Richtung Uelzen kommend nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, mit einem Baum kollidiert und bliebt nach über 50 Metern auf dem Dach liegen.

Die um 19:38 Uhr alarmierte Feuerwehr aus Uelzen sowie der DRK Rettungsdienst rückten zur Unfall stelle aus. Während der medizinischen Versorgung der Frau, wurde parallel die technische Rettung durch die Feuerwehr vorbereitet. Hier kamen später Abstützsystem, Hebekissen, sowie hydraulisches Gerät zum Einsatz.

In dem weitläufigen Trümmerfeld, welches sich über die Fahrbahn bis in die Grünstreifen zog, wurde durch Einsatzkräfte ein Kindersitz entdeckt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte ob sich zum Zeitpunkt des Unfalles ein Kind mit im Auto befand, wurde zur Unterstützung die DRK Bereitschaft Kreis Uelzen mit ihrer Drohne nachgefordert. Außerdem auch die Drehleiter der Uelzener Wehr.

Währenddessen bildeten zahlreiche Helfer der wartenden PKWs zusammen mit Feuerwehrleuten eine Menschenkette, um das angrenzenden Kornfeld Stück für Stück abzusuchen. Wenige Minuten später wurde das Feld auch über die Drehleiter und mittels Drohne mit Wärmebildkamera erkundet.

Zusätzlich forderte die Polizei noch die Rettungshundestaffel mit ihren Flächensuchhunden nach.

Derweil konnte die Fahrerin aus ihrem Wrack befreit werden. Sie wurde nach medizinischer Versorgung mit einem Rettungswagen in das Klinikum Uelzen gefahren.

Wenig später kam die erleichternde Nachricht. Während der eingeleiteten Suchmaßnahmen ermittelte die Polizei über Angehörige der jungen Fahrerin, dass sich zum Unfallzeitpunkt kein Kind im Auto befunden hat.

Ein Großer Dank gilt an dieser Stelle, den Helfer die ohne zu zögern sich auf der Suche beteiligt haben

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen

Verkehrsunfall auf der L270 – Aufwendige Suche nach einem Kind weiterlesen

21 Wehren stellten Geschicklichkeit während des 4. Nacht-Orientierungsmarsches in Kirchweyhe unter Beweis

Am 4. Mai führte die freiwillige Feuerwehr Kirchweyhe ihren mittlerweile vierten Nacht-Orientierungsmarsch in und um Kirchweyhe durch. Insgesamt gingen dabei 21 Gruppen aus den verschiedensten Landkreisen an den Start.

Während des etwa fünf Kilometer langen Marsches galt es insgesamt sieben Stationen zu bewältigen. Die Stationen wurden dabei von den Gruppen der ausrichtenden Wehr, der Landjugend, dem THW sowie den Jägern besetzt. Die Aufgaben an den einzelnen Stationen waren daher äußerst breit gefächert und entsprechend vielfältig.

Neben feuerwehr-technischem Wissen und spielerischem Geschick kam es vor allem auf die Zusammenarbeit innerhalb des Teams an. Zu den Aufgaben an den jeweiligen Stationen gehörten unter anderem die Wasserförderung mittels Spreizer, sowie die Wasserförderung mittels der eigenen Hände im Rahmen einer Löschkette. Während es bei ersterem vor allem auf das richtige Fingerspitzengefühl angekommen ist, kam es bei letzterem eher auf die richtige Technik an, um auch möglichst viel Wasser von links nach rechts zu transportieren. Am Ende waren so gut wie alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer froh darüber, sich ihre eiskalten Hände über einem lodernden Brennkorb „auftauen“ zu können. An einer weiteren Station galt es die Feuerwehrleine samt Leinenbeutel in ein dafür vorgesehenes Ziel zu werfen. Hierbei kam es vor allem auf die richtige Wurftechnik an. Ein kurzzeitiger Wetterumschwung brachte Starkregen mit sich, wodurch sich die Wurfbedingungen zusätzlich erschwerten. An der Station der Jäger mussten die teilnehmenden Wehren verschiedene Gemüse- und Pflanzensorten bestimmen, ohne diese jedoch zuvor zu berühren oder an ihnen zu riechen. Nicht allen waren die aufgeführten Nutzpflanzen direkt geläufig, wodurch es häufig zu lustigen Diskussionen innerhalb der Gruppen kam.

Start und Ziel ist jeweils die Kartoffelscheune am Friedhof in Kirchweyhe gewesen. Nachdem die Gruppen den Marsch erfolgreich absolvierten und zurück in die beheizte Scheune einkehrten, kam es auch schon kurze Zeit später zur Siegerehrung. Den ersten Platz konnte in diesem Jahr die freiwillige Feuerwehr Hansen für sich behaupten, dicht gefolgt von der FF Redderse und FF Hanstedt II. Den vierten Platz belegten unsere Nachbarn aus Westerweyhe und Platz Nummer fünf ging an die Kameradinnen und Kameraden aus Holdenstedt.

Die Feuerwehr Kirchweyhe bedankt sich bei allen teilnehmenden Wehren und freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung unseres Nacht-Orientierungsmarsches in zwei Jahren (2021).

Text und Bild: Feuerwehr Kirchweyhe

Generalversammlung des Uelzener Stadtkommandos 2019

Pünktlich um 19.30 Uhr am 08.03.2019 eröffnet Stadtbrandmeister Axel Ziegeler die diesjährige Jahreshauptversammlung des Stadtkommandos.

Er begrüßte alle aktiven Kameradinnen und Kameraden, Mitglieder aus den Reihen der Altersabteilung, fördernde Mitglieder, den Bürgermeister der Stadt Uelzen, Vertreter und Mitglieder aus Rat und Verwaltung sowie zahlreiche Gäste. Nach der Begrüßung aller Anwesenden wurde die Versammlung für ein gemeinsames Essen unterbrochen.

Nach dem Essen ließ Stadtbrandmeister Ziegeler das Jahr 2018 Revue passieren.

Die Personalstärke der Stadtfeuerwehr reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht. Am 31.12.2017 taten 508 Aktive ihren Dienst in den Ortswehren – im Gegensatz dazu waren es am 31.12.2018 noch 495 Aktive Kameraden. Diese Reduktion resultierte hauptsächlich aus Übertritten in die Altersabteilung nach Erreichen der Altersgrenze oder durch Austritte. Beunruhigend ist diese Zahl, auch wenn es sich um einen Tiefstand handelt, aber nicht, wenn man dazu die Mitgliederzahlen der Kinder- und Jugendfeuerwehren sieht. In der Stadtjugendfeuerwehr blieb die Zahl der Mitglieder trotz Aus- und Übertritten in die aktive Wehr konstant bei 86 Jugendlichen. In der Kinderfeuerwehr konnte ein Mitgliederanstieg von 34 auf 49 Kinder verzeichnet werden.

Auch die Einsatzzahlen gingen 2018 leicht zurück – so rückten die Feuerwehren der Hansestadt Uelzen zu insgesamt 491 Einsätzen unterschiedlichster Art aus. Neben 172 Brandeinsätzen mussten rund 176 technischen Hilfeleistungen und 143 Blind-, Böswillige- oder sonstige Alarme abgearbeitet werden. Die Ortsfeuerwehren waren rund 181-mal im Einsatz. 310 Einsätze entfielen auf die Schwerpunktwehr Uelzen.

Im Jahr 2018 konnten sich zwei Ortsfeuerwehren über neue Fahrzeuge freuen. Die Feuerwehren Kirchweyhe und Molzen erhielten je ein MLF (Mittleres Löschfahrzeug). Damit wird das Fahrzeugbeschaffungskonzept der Hansestadt weiter umgesetzt.

In Westerweyhe wurde ein Erweiterungsbau am Gerätehaus fertiggestellt und Anfang 2019 der Nutzung übergeben. Aber auch in die Sicherheit wurde investiert – so wurden 7 Kohlenmonoxidwarner inklusive Prüfstation beschafft.

Fahrzeugbeschaffungen wird es auch 2019 geben. Für die Feuerwehr Riestedt wurde ein KLF (Kleinlöschfahrzeug) und für die Feuerwehr Uelzen ein HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) bei Firma Ziegler in Auftrag gegeben.

In Riestedt wird zudem noch eine neue Fahrzeughalle errichtet.

Im Anschluss an den Jahresbericht des Stadtbrandmeisters standen die Berichte des Stadtsicherheitsbeauftragten, des Stadtatemschutzbeauftragten, des Stadtjugendfeuerwehrwart und des Stadtausbildungsleisters an.

Natürlich gab es 2019 auch Beförderungen. Stadtsicherheitsbeauftragter Sven Beuker wurde vom Löschmeister zum Oberlöschmeister und stellv. Stadtbrandmeister Jens Kötke vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert.

Im Anschluss an die Grußworte der Gäste wurden noch zwei Mitglieder des Stadtkommandos verabschiedet. Timo Gawol schied nach rund 11 Jahren als langjähriger stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart aus. Hervorzuheben sind hier die ständige Hilfsbereitschaft und tatkräftige Unterstützung des Stadtjugendfeuerwehrwartes Andreas Hartig.

Markus Ebers stellte nach rund acht Jahren als stellv. Stadtbrandmeister sein Amt zur Verfügung. Markus Ebers leitete während seiner Amtszeit viele, bedeutende, Einsätze – u.a. auch den Silobrand bei Nordzucker.

Die Hansestadt Uelzen sowie das gesamte Stadtkommando dankten beiden für ihren Einsatz und überreichten ihnen einen Präsentkorb.

Um 22 Uhr schloss Stadtbrandmeister Axel Ziegeler die Versammlung.

“Nein” zu Spiritus als Grillanzünder!

Schon die ersten Sonnenstrahlen laden zum Grillen mit der Familie und Freunden ein. Leider wird im Supermarkt, Baumarkt oder in der Tankstelle zusammen mit der Grillkohle schnell zur Flasche „Spiritus“ gegriffen, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen: Grillunfälle traumatisieren die ganze Familie. Häufig sind Kinder aufgrund ihrer geringen Körpergröße betroffen!

„Erst kürzlich wurde ein Kind durch einen Grillunfall mit Spiritus erneut schwer verletzt. Etwa 4.000 Grillunfälle ereignen sich pro Jahr in Deutschland. Schwerste Verbrennungen durch Stichflammen und Verpuffungen in Verbindung mit Brandbeschleunigern sind bei Kindern keine Seltenheit, weil sie auf direkter Augenhöhe zum Grill stehen“, weiß Univ.-Prof. Dr. Marcus Lehnhardt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V.

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. fordert daher seit langem Brandbeschleuniger wie Spiritus in Geschäften nie neben Grillkohle und andere Grillutensilien zu platzieren!
Susanne Falk, stellvertretende Vorsitzende von Paulinchen e.V. betont: „Es gibt genügend andere, ungefährlichere Möglichkeiten die Grillkohle zügig anzuzünden. Spiritus ist ein Reinigungsmittel und kein Grillanzünder.“

Tipps zum sicheren Grillen:
• Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
• Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten -Explosionsgefahr!
• Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
• Grill stets beaufsichtigen.
• Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
• Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
• Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
• Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
• Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig ausgekühlt ist.
• Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
• Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß – Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder -fallen.
• Einmalgrills am Strand mit Wasser ablöschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Weitersagen!
Je mehr Menschen sich aktiv an der Aufklärungsabriet beteiligen, umso weniger Grillunfälle wird es geben. Der Präventionsfilm von Paulinchen e.V. gibt anschauliche Tipps zum sicheren Grillen. Jeder ist aufgerufen, in seinem Umfeld vor dieser häufig unterschätzen Gefahr zu warnen, den Grillunfälle sind zu 100 % vermeidbar.

Links:
www.paulinchen.de

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Text und Video: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Abendlicher Wohnungsbrand im Sternviertel

Am 22.03.2019 gegen 18.40 Uhr wurden die Feuerwehr Uelzen sowie der Rettungsdienst des DRK und die Bereitschaft des DRK Kreis Uelzen zu einem gemeldeten Zimmerbrand in das Sternviertel der Hansestadt alarmiert.

Unmittelbar nach dem Eintreffen der ersten Kräfte ging ein Atemschutztrupp zur Personensuche und Brandbekämpfung in die verrauchte Wohnung vor. Der Brandherd konnte schnell lokalisiert und abgelöscht werden – 17 Minuten nach Alarmierung könnte somit Feuer aus gemeldet werden. Eine Personensuche bliebt zum Glück ohne Feststellung.

Nach rund 60 Minuten war der Einsatz für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute beendet.

Fotos: T. Schill // Feuerwehr Uelzen und P. Schulze // Presseteam DRK Bereitschaft Kreisverband Uelzen