Alle Beiträge von C. Paul - Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Neuigkeiten zum Einsatz der KFB des Landkreises Uelzen

Der Moorbrand in Meppen ist derzeit in aller Munde – natürlich auch bei den Feuerwehrkräften hier im Landkreis. Die Kreisfeuerwehrführung wird an dieser Stelle täglich über den aktuellen Stand des Einsatzes  informieren.

Wird laufend aktualisiert!


Stand 30.09.2018 – 14:20 Uhr 
Alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind wohlbehalten und mit guter Laune wieder im Landkreis Uelzen angekommen. Somit ist der Einsatz für die KFB Uelzen im Rahmen des Moorbrandes in Meppen beendet.


Stand 30.09.2018 – 13:30 Uhr
Aktuell befindet sich der Zug auf der Rückfahrt zum Ausgangspunkt in Wriedel. In den letzten Stunden und Tagen haben die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus dem Kreis Uelzen hauptsächlich Schlauchleitungen zurückgebaut.


Stand 29.09.2018 – 7.00 Uhr

Alle aus dem Landkreis Uelzen entsandten Einsatzkräfte sind wohlauf und die Stimmung untereinander ist gut. Nachdem gestern der erste Auftrag durch den Zugführer Heiko Gonsior empfangen wurde, ging es auch für sie in den direkten Einsatz.

Der Aufgabenschwerpunkt lag hauptsächlich auf der Untersützung bereits eingesetzter Kräfte aus anderen Landkreisen. So wurde zum Beispiel kurzfristig mit Brandschützern aus dem Landkreis Hameln eine Brandbekämpfungskomponente aufgestellt – ein Einsatz ebendieser war zum Glück nicht nötig. Im Anschluss verlegte der Uelzener Zug zu einer Einheit der Feuerwehr Osnabrück, beordert um dort bei der Aufnahme von Schläuchen zu unterstützen. Gegen 19.30 Uhr waren die Aufgaben für den Freitag beendet und die Kräfte konnten in ihre Unterkünfte zurückkehren.


Stand 28.09.2018 – 08:30 Uhr
Wie geplant ist der Einsatzzug der Uelzener Kräfte gegen 6 Uhr im Bereitstellungsraum im Emsland eingetroffen. Im Anschluss erfolgte die Zuweisung der Unterkunft und das Frühstück wurde eingenommen. Gegen 10 Uhr ist eine Lagebesprechung anberaumt, bei der die Führungskräfte eine Einweisung in die Lage und ihren Einsatzbefehl erhalten.

Stand 28.09.2018 – 01:30 Uhr
Pünktlich und wie geplant ist der Einsatzzug, bestehend aus dem Einsatzleitwagen Wriedel, dem Löschgruppenfahrzeug Wriedel, dem Löschgruppenfahrzeug Bohlsen und dem Schlauchwagen Hanstedt I um 1.30 Uhr am Freitagmorgen von seinem Sammelpunkt in Wriedel aufgebrochen.
Geplantes Eintreffen im Emsland ist um 6 Uhr. Vor Ort werden der Zugführer Heiko Gonsior und sein Stellvertreter Joachim Dierksen in die Lage eingewiesen und bekommen einen entsprechenden Einsatzauftrag. Über den Einsatz der Feuerwehrleute aus dem Landkreis Uelzen werden wir laufend berichten. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle natürlich auch an die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für diesen Einsatz freigestellt haben und an die Familien der eingesetzten Kräfte.

Stand 27.09.2018 – 15:00 Uhr
Eine gemischte Sondereinheit der Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Nord und Süd des Landkreises Uelzen wurde über das Nds. Innenministerium zur Unterstützung der Löschmaßnahmen auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen angefordert. Da der durch die Bundeswehr angeforderte Fachzug so im Rahmen der klassischen Kreisfeuerwehrbereitschaften nicht existiert, wurden in diesem Falle die Strukturen gelockert und umgehend ein endsprechender Einsatzzug aufgestellt. Ein Einsatz weiterer Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft ist nicht geplant! Nachdem sich die Kreisfeuerwehrführung am Morgen des 27.09.2018 getroffen hat um den Einsatz zu planen, erfolgte gegen 10 Uhr der sogenannte Voralarm per Telefon. Dieser dient dazu, die betroffenen ehrenamtlichen Brandschützer zu informieren und ihnen die Uhrzeit sowie den Sammelpunkt für die Abfahrt ins Emsland mitzuteilen. Der Einsatzzug soll am morgigen Freitag um 06:00 Uhr einsatzbereit in Meppen sein.

Stand 26.09.2018 – 12:50 Uhr
Aktuell ist keine Anforderung oder Anfrage zu einem Einsatz aufgelaufen.

Stand 25.09.2018 – 10:00 Uhr
Aktuell ist keine Anforderung oder Anfrage zu einem Einsatz aufgelaufen.

Stand 24.09.2018 – 10:00 Uhr
Aktuell ist keine Anforderung oder Anfrage zu einem Einsatz aufgelaufen.

Stand 23.09.2018 – 10:00 Uhr
Aktuell ist keine Anforderung oder Anfrage zu einem Einsatz aufgelaufen.

Feuerwehr-Pressesprecher aus Uelzen und Ebstorf zur Unterstützung des Lüneburger Pressestabes beim LFV-Jubiläum im Wochenendeinsatz

150 Jahre Landesfeuerwehrverband Niedersachen – Mit spannenden Bühnenprogrammen, einer Feuerwehrmeile mit historischen und aktuellen Fahrzeugen, Einsatzvorführungen, einem Kinderfest sowie Veranstaltungshighlights wurde am Wochenende 22./23. September 2018 das Jubiläum in der Lüneburger Altstadt gefeiert. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde im Auftrag des Landesfeuerwehrverbandes unter der Leitung des Lüneburger Feuerwehr-Pressesprechers Daniel Roemer in der Johannes-Rabeler-Schule bei der St. Johannis Kirche eine Pressestelle eingerichtet. In unmittelbarer Nähe zur großen NDR-Bühne Am Sande konnte ein kompletter Pressestab mit 18 Kräften zusammengestellt werden, die neben der Medienbetreuung an beiden Tagen Foto- und Videoteams, Facebook- und Instagram-Posts sowie Websites bedienten. 

Als Infopoint und vor allem zur technischen Unterstützung des Pressestabs war der Einsatzleitwagen ELW2 der Uelzener Kreisfeuerwehr entsandt worden. Vor allem aber war fachliches Knowhow und personelle Unterstützung gefragt. Daher waren auf Anfrage aus Lüneburg die drei Feuerwehr-Pressesprecher Christoph Paul aus Uelzen sowie Philipp Schulze und Tom Reher von der Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf vor Ort mit im Einsatz. Sie übernahmen zentrale Funktionen wie Medienbetreuung, Sichtung und Kommunikation. Dank und Anerkennung für ihre Arbeit sowie die Bedeutung der großangelegten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde ihnen von allen Seiten entgegengebracht. Davon konnten sich auch LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und Uelzens Kreisbrandmeister Helmut Rüger bei ihrem persönlichen Besuch in der Pressestelle ein eindrucksvolles Bild verschaffen.

Fotos: Christian Braun und Nicolas Rauchfuss

Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf
Feuerwehr Lüneburg

Nächtlicher Einsatz für Uelzener Wehren bei Nordzucker

Am 22. September kam es gegen 21.22 Uhr zu einem Feuer bei der Nordzucker AG im Werk Uelzen. Durch den Ausfall des Antriebsmotors einer Trockentrommel kam diese zum Stillstand – infolgedessen entzündeten sich die in der Trockentrommel befindlichen getrockneten Schnitzel durch Überhitzung. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers leiteten die Mitarbeiter erste Löschmaßnahmen ein.

Die Feuerwehr Uelzen wurde mit dem Einsatzstichwort F3 – Vollalarm alarmiert.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters Torsten Strauer und dessen Erkundung wurde zusammen mit leitenden Mitarbeitern die weiteren Maßnahmen besprochen. Aufgrund des zu erwartenden Einsatzes unter Atemschutz wurden umgehend die Feuerwehren Oldenstadt, Kirchweyhe, Westerweyhe sowie die DRK Bereitschaft Uelzen nachalarmiert.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Halle vor, um mittels Strahlrohr und mobilen Wasserwerfern die Trocknungstrommel zu kühlen. Im Verlaufe des Einsatzes konnte die Trommel geöffnet und Wasser direkt in den Brandherd eingebracht werden. Die Kühlung zeigte ihre Wirkung – relativ schnell entspannte sich die Lage. Durch den schnellen Einsatz wurde die Trocknungsanlage bei dem Brandereignis nicht beschädigt. Für die Umwelt und Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die eingesetzten Einsatzkräfte beendet.

Text: C. Paul // Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Fotos: P. Schulze // Presseteam Feuerwehr

Unwetter ruft Uelzener Brandschützer auf den Plan – Feuerwehren im Dauereinsatz

Gegen 19.03 Uhr am gestrigen Donnerstag, den 09.08.2018, erfolgte der erste Alarm für die Feuerwehr Uelzen. In der Hauenriede musste ein umgestürzter Baum von der Fahrbahn entfernt werden.

Auf Grund des starken Platzregens und der, zum Teil, sehr starken Windböen vielen innerhalb von kurzer Zeit weitere Einsätze im Stadtgebiet an.

Um diese Einsätze weiter zügig abarbeiten zu können, wurden gegen 20.06 Uhr weitere Einsatzkräfte der Uelzener Wehr alarmiert um das Gerätehaus zu besetzen – durch die Kommunikationsgruppe der Stadt Uelzen wurde umgehend eine örtliche Einsatzleitung im Gerätehaus aufgebaut.

Dort wurden die, durch die Rettungsleitstelle Uelzen, registrierten Einsätze disponiert und den entsprechenden Fahrzeugen zugeteilt. Zum Teil konnten so, bis zu zehn Einsatzstellen parallel abgearbeitet werden. Die Einsatzkräfte mussten hauptsächlich umgekippte Bäume beseitigen und vollgelaufene Keller leerpumpen.

Neben den Einsätzen im eigenen Stadtgebiet waren beide Uelzener Drehleitern im Landkreis unterwegs und leisteten nachbarschaftliche Hilfe in den Gemeinden Rosche und Suderburg.

In den Ortsteilen blieb es trotz der Unwetterlage entspannt. Im Einsatz waren lediglich die Feuerwehren Holdenstedt, Klein Süstedt und Oldenstadt.

Nachdem gegen 0 Uhr alle Einsatzstellen abgearbeitet waren konnten die eingesetzten Kräfte reduziert werden – so sind wir fit für das OpenR in Uelzen. An allen drei Tagen stellen wir die Brandwache bei dem Festival auf dem Albrecht-Thear-Gelände.

Schwerer Verkehrsunfall auf der B4 Ortsverbindung Tätendorf – Kirchweyhe

In den frühen Morgenstunden des 07.08.2018 wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Bevensen, Kirchweyhe, Tätendorf-Eppensen, Uelzen, Westerweyhe sowie der Rettungsdienst des DRK auf die Bundesstraße 4 zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Gegen 6.50 Uhr kam ein, mit zwei Personen besetzter Van, aus bisher ungeklärter Ursache von der eigenen Fahrbahn ab, geriet in den Gegenverkehr und prallte dort mit einer Sattelzugmaschine zusammen.

Beim Eintreffen der Feuerwehren war, entgegen der ersten Meldungen, niemand mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert und die Dieseltanks der verunglückten Zugmaschine ausgepumpt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden noch die Trümmer der beteiligten Fahrzeuge aufgenommen und die Straße gereinigt.

Der Fahrer der Zugmaschine wurde mit leichten Verletzungen in das Uelzener Krankenhaus eingeliefert, der Beifahrer des Van wurde mit schwersten Verletzungen in ein Hamburger Krankenhaus geflogen. Für die Fahrerin des Vans kam leider jede Hilfe zu spät – sie verstarb noch an der Unfallstelle. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Ersthelfer, welche geholfen haben während viele andere sitzen geblieben sind.

Text: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr Uelzen
Foto: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Personensuche am Oldenstädter See

Noch auf der Anfahrt zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage lösten gegen 20.12 Uhr die Funkmeldeempfänger der Uelzener Wehr erneut aus – im Oldenstädter See wurde eine Person vermisst.

Beim Eintreffen war die Lage an der Einsatzstelle am Oldenstädter See zunächst unklar – nach der Erkundung durch den Einsatzleiter Markus Ebers wurde umgehend mit der Suche begonnen. Zusammen mit den Feuerwehren aus Oldenstadt und Uelzen wurde auch die Tauchergruppe der Feuerwehr Lüneburg alarmiert.

Durch Einsatzkräfte und viele freiwillige, vor Ort befindliche, zivile Helfer wurde eine Kette gebildet und der Oldenstädter See durchwatet und durchschwommen sowie mit Booten abgesucht. Auch vor Ort befindliche Stand Up-Paddeler halfen bei der Suche.

Durch den Einsatzleiter wurde im Einsatzverlauf noch die Feuerwehr Bodenteich mit einem weiteren Boot sowie die Drohne der DRK Bereitschaft Uelzen angefordert.

Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche durch Schwimmer abgebrochen und durch die Taucher fortgeführt.

Gegen kurz nach 23 Uhr gab es dann die traurige Gewissheit – der 19-Jährige konnte nur noch tot geborgen werden.

Eingesetzte Einsatzkräfte:

  • Feuerwehr Oldenstadt
  • Feuerwehr Uelzen
  • Feuerwehr Lüneburg
  • Feuerwehr Bodenteich
  • DRK Rettungsdienst Uelzen
  • DRK Bereitschaft Uelzen
  • Polizei und Kriminalpolizei

Text: Christoph Paul // Pressesprecher Feuerwehr Uelzen

Fotos: Daniel Roemer // Pressesprecher Feuerwehr Lüneburg

 

Gemeinsamer Einsatz der Feuerwehren Holdenstedt und Uelzen

Am 16.05.2018 kam es gegen 21.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person.

In der Ortsdurchfahrt Borne war ein Lieferwagen von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt – dabei wurde der Fahrer des Lieferwagens in seinem Führerhaus eingeklemmt.

Unter Einsatz mehrerer hydraulischer Rettungsgeräte wurde die Einklemmung im Beinbereich beseitigt. In Folge dessen konnte der Fahrer, zusammen mit dem Rettungsdienst des DRK Uelzen, aus dem Lieferwagen gerettet werden.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz für die Feuerwehren Holdenstedt und Uelzen mit ihren 43 Einsatzkräften beendet.

Nächtliches Feuer ruft Brandschützer auf den Plan

Am 11.04.2018 kam es gegen 23.30 Uhr zu einem gemeldeten Waldbrand im Bereich der Ortsverbindung Masendorf – Oetzendorf. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich nicht um einen Waldbrand, sondern um einen brennenden Feldschuppen handelte. Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter Axel Ziegeler wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen um ein weiteres Ausbreiten des Feuers auf den angrenzenden Wald und die restliche Bebauung zu verhindern. Nächtliches Feuer ruft Brandschützer auf den Plan weiterlesen

Alle drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen üben gemeinsam am Elbe – Seitenkanal

Am Samstag, den 07.04.2018, war es soweit – eine gemeinsame Stationsausbildung aller drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen stand auf dem Plan. Getroffen wurde sich hierzu am Hafen des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Uelzen. Nach einer kurzen Begrüßung durch die drei Gefahrgutzugführer wurden drei Ausbildungsstationen aufgebaut, welche anschließend rotierend durch die Züge abgearbeitet wurden. Alle drei Gefahrgutzüge des Landkreises Uelzen üben gemeinsam am Elbe – Seitenkanal weiterlesen