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Neuer Mannschaftstransportwagen ersetzt 26 Jahre alten Vorgänger der Kreisfeuerwehr

 (Pressemeldug des Landkreises Uelzen vom 20.08.2020)

Ein neuer Mannschaftstransportwagen ist gestern offiziell durch Uelzens Landrat Dr. Heiko Blume der Kreisfeuerwehr übergeben worden. Der Mercedes Benz, Modell „Sprinter“ verfügt über insgesamt acht Sitzplätze, eine Zusatzheizung und eine Anhängerkupplung.

Kreisschirrmeister Stefan Standke (v. l.), Ordnungsamtsleiterin Anja Schön, der stellv. Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes, Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der stellv. Kreisbrandmeister André Pieper-Christensen freuen sich über die offizielle Schlüsselübergabe durch Landrat Dr. Heiko Blume
Kreisschirrmeister Stefan Standke (v. l.), Ordnungsamtsleiterin Anja Schön, der stellv. Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes, Kreisbrandmeister Helmut Rüger und der stellv. Kreisbrandmeister André Pieper-Christensen freuen sich über die offizielle Schlüsselübergabe durch Landrat Dr. Heiko Blume.

Zusätzlich zum Personentransport dient das neue Vehikel in der Kreisfeuerwehrbereitschaft auch als Zugführungsfahrzeug. Zu diesem Zweck ist eine der Sitzbänke entgegen der Fahrtrichtung angeordnet. Zwischen den Sitzbänken befindet sich ein Tisch sowie hochmoderne Funktechnik, die sowohl digital als auch analog genutzt werden kann.

Die Anschaffungskosten belaufen sich insgesamt auf knapp 90.000 Euro. In dieser Summe sind neben den genannten Besonderheiten weitere umfangreiche Zusatzausstattungen inbegriffen. Dazu zählt eine Zusatzbatterie, ein spezielles Navigationssystem mit Empfangsmöglichkeit für Einsatzaufträge und Koordinaten, eine Rückfahrkamera, einen LED-Blaulichtbalken am Heck (mit Rückwarnsystem) und eine LED-Umfeldbeleuchtung.

Während der offiziellen Fahrzeugübergabe sprach Kreisbrandmeister Helmut Rüger Kreispolitik und Kreisverwaltung seinen ausdrücklichen Dank aus. „Die Uelzener Kreisfeuerwehr stößt mit ihren Anliegen und Bedürfnissen bei der Kreisverwaltung und den zuständigen politischen Gremien immer wieder auf offene Ohren. Das wissen alle Kameradinnen und Kameraden sehr zu schätzen“, richtete Rüger sich an die Anwesenden.

Offizielle Fahrzeugübergabe mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (v. l.), den stellvertretenden Kreisbrandmeistern André Pieper-Christensen, Hans-Jürgen Cordes, Landrat Dr. Heiko Blume sowie Kreisschirrmeister Stefan Standke

Der neue Mannschaftstransportwagen ersetzt seinen 26 Jahre alten Vorgänger- ebenfalls einen Mercedes Benz, der ausschließlich für den Personentransport genutzt wurde. Aktuell ist dieses Fahrzeug in der „Zoll-Auktion“ zur Versteigerung eingestellt und wartet auf Interessenten bzw. potenzielle Käufer.

Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehr Uelzen unterstützen Löscharbeiten im Heidekreis

(ergänzte Pressemeldung des Landkreises Uelzen vom 13. August 2020, KFV Uelzen e.V.  – Referent ÖA A. Lehmann)

Uelzen. Heidekreis. Einsatzkräfte der Uelzener Kreisfeuerwehr unterstützen umfangreiche Löscharbeiten im benachbarten Heidekreis. Am Mittwoch, den 12. August 2020, gegen 17 Uhr war es dort auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Westenholz und der Raststätte Allertal zunächst zu einem Brand der angrenzenden Böschung gekommen, der sich anschließend auch auf ein nahegelegenes Waldstück ausgedehnt hat. Insgesamt ist eine Fläche von knapp 30 Hektar vom Feuer betroffen gewesen.

Aufgrund der hohen körperlichen Belastung der vor Ort eingesetzten Kräfte wurde in der Nacht zu Mittwoch gegen 1.40 Uhr auch die Uelzener Kreisfeuerwehr alarmiert und entsprechende Einsatzkräfte angefordert. Insgesamt 25 Angehörige der Kreisfeuerwehr rückten daraufhin gegen 3.30 Uhr von Ebstorf zu dem Einsatz im Heidekreis aus. Dabei handelt es sich um den „1. Fachzug Nord“ der Uelzener Kreisfeuerwehr, der unter anderem auf die Versorgung mit Löschwasser bzw. den Wassertransport spezialisiert ist – Fähigkeiten, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Ausbreitung des Brandes und der schwierigen Wasserversorgung vor Ort dringend benötigt wurden. Der Fachzug besteht aus Einsatzfahrzeugen der Ortsfeuerwehren Bienenbüttel, Hohenbostel, Altenmedingen, Bargdorf, Himbergen und Ebstorf.

Vor Ort lösten die Uelzener Feuerwehrleute die bereits mehrere Stunden im Einsatz gewesenen Einsatzkräfte aus dem Landkreis Harburg ab. Darüber hinaus übernahm Zugführer Lars Lühr einen eigenen Einsatzabschnitt direkt auf der A7, wodurch die Führungsverantwortung auf rund rd. 120 Einsatzkräfte anstieg.

Einsatzschwerpunkt war die Brandbekämpfung von immer wieder auflodernden Glutnestern aus der Tiefe des Waldbodens. Von der A7 aus setze Lühr seine Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr ein, sodass in regelmäßigen Abständen immer wieder neues Löschwasser zur Verfügung stand. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Waldbrandbeauftragten des Heidekreises konnte der Flächenbrand unter Kontrolle gebracht werden.

Am frühen Donnerstag Nachmittag konnte die Vollsperrung der A7 aufgehoben werden und die Uelzener Einsatzkräfte wieder abrücken. Verbliebene Nachlöscharbeiten wurden durch den Heidekreis übernommen.

Einsatzkräfte nach erfolgreichem Einsatz im Heidekreis zurück in Ebstorf

Gegen 16:45 Uhr waren die Uelzener Einsatzkräfte wieder zurück im Landkreis Uelzen. Zugführer Lühr zeigte sich nach der Rückkehr sehr zufrieden mit seinen ehrenamtlichen Brandschützern. Er sei sehr stolz. Seine Kameraden hätten mit viel Geduld und hoher Disziplin ihren Job zu 100 Prozent erfüllt. Insgesamt war man rund 14 Stunden im Einsatz.

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Flammen reichen bis in die Baumkronen – Hohe Waldbrandgefahr – Ersthelfer erfolgreich

Text und Fotos: Matthias Wedel (Feuerwehr Bad Bevensen)

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehren schlugen die Flammen bis in die Baumkronen eines Kiefernwaldstückes zwischen Seckelndorf und Bruchtorf. Ein Stammholzstapel von rund 150 Raummetern stand in Flammen. Angrenzend breitete sich das Feuer auf dem Waldboden aus. Laut Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes, besteht aktuell bei Waldbrandstufe 4, eine hohe Gefahr. Die aktuelle Trockenheit, der abgelegene Ort und die ungehinderte Zufuhr von Sauerstoff, sorgten bei den brennenden Stämmen für einen Kamineffekt.

Ersthelfer verhinderten mit einfachen Mitteln eine weitere Ausbreitung des Feuers auf dem Waldboden. Auf den Brand aufmerksam geworden, eilten sie mit Gartengerät zu Brandstelle und erstickten vor Eintreffen der Feuerwehr das Bodenfeuer. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altenmedingen, Eddelstorf, Secklendorf und Bad Bevensen wurden von Ortsansässigen Landwirten beim Wassertransport unterstützt. Von mehreren Seiten aus löschten die Brandschützer die brennenden Stämme. Ein Wasserbassin mit 5000l Wasser wurde im Wald aufgebaut und durch die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr befüllt. Später wurden die Stämme mit einem Fahrzeug der Landesforsten auseinandergezogen und letzte Glutnester abgelöscht. Der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren dauerte gute 5 Stunden. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.

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Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020

Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen bereits seit einer Woche im Einsatz

Hildesheim / Lüneburg. Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind bereits seit einer Woche im Einsatz mit ihren Fluggeräten über Niedersachsen. Erste Anforderung für den Feuerwehr-Flugdienst kam bereits Anfang April 2020 weiterlesen

Zwei nächtliche Feuer fordern alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen

Am Abend des 15.04.2020 kam es gegen 23.15 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Pferdestalls im Uelzener Ortsteil Hambrock. Auf Grund der Vielzahl der Notrufe wurde umgehend die Alarmstufe von Feuer 1 auf Feuer 3 erhöht und somit Vollalarm für die Feuerwehr Uelzen gegeben. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der betroffene Pferdestall bereits in Vollbrand. Durch den Einsatzleiter Jürgen Kaune wurde daher nochmals die Alarmstufe auf F4 erhöht – durch diese Erhöhung wurden alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen alarmiert.

Durch Besitzer und die Besatzung des ersteintreffenden DRK-Rettungswagens konnten in der Zwischenzeit weitere Pferde in Sicherheit bringen. Für zwei Pferde im betroffenen Stall kam leider jede Hilfe zu spät.

Durch den massiven Löschangriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf die angrenzenden Stallungen sowie eine Reithalle verhindert werden. Während die Löscharbeiten in Hambrock noch andauerten wurde über die Rettungsleitstelle ein weiterer Brand im Stadtgebiet gemeldet. In einer Kleingartenkolonie im Bereich Am Stadtgut/Hauenriede stand eine leerstehende, ca. 20 m2 große, Gartenlaube in Vollbrand. Umgehend wurden einige abkömmliche Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK-Bereitschaft zur zweiten Einsatzstelle entsandt. Durch die Feuerwehren Hansen, Veerßen, Klein Süstedt sowie Kirchweyhe konnte auch dort ein Übergreifen auf die angrenzende Bebauung verhindert werden.

An beiden Einsatzstellen mussten zum Teil längere Schlauchleitungen für die Löschwasserversorgung verlegt werden.

Gegen 0.30 Uhr war das Feuer an beiden Einsatzstellen unter Kontrolle. Um ca. 1.30 Uhr war der Einsatz für alle Einsatzkräfte beendet.

Im Einsatz befanden sich alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen, der Rettungsdienst des DRK Uelzen, die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen sowie die Polizei Uelzen/Lüneburg.

 

Kräfte im Einsatz (für beide Einsatzstellen):

Alle Feuerwehren der Hansestadt Uelzen (121 Einsatzkräfte)

Rettungsdienst des DRK Uelzen (2 Einsatzkräfte)

DRK Bereitschaft Kreis Uelzen (14 Einsatzkräfte)

Polizei Uelzen sowie Kriminaldauerdienst der Polizei Lüneburg

 

 

Erfolgreiche Personensuche in der Kurstadt

Text und Foto: Feuerwehr (M. Wedel) / DRK (Ph. Schulze)

Gemeinsam suchten in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den 15. April 2020, Feuerwehr, Polizei und DRK, eine vermisste Person im Stadtgebiet Bad Bevensen.

Nachdem ein älterer Mitbürger nicht zuhause ankam und sein Gesundheitszustand Grund zur Sorge gab, startete die Polizei die Suche am Dienstag gegen 23:30 Uhr. Streifenwagen und ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachen mit Standort in Hannover, machten sich bis in die Nacht hinein auf die Suche nach dem Vermissten.

Gegen 2 Uhr erfolgte dann die Alarmierung der ehrenamtlichen Kräfte von DRK und Feuerwehr. Die DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen war mit der Hundestaffel und einer mit Wärmebildkamera ausgestatteten Drohne in Bad Bevensen im Einsatz.

Die Ortswehren Gollern-Hesebeck-Röbbel und Bad Bevensen unterstützten die Suche mit ihren Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften. Von den Einsatzleitwagen der Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aus, wurden die Suchmaßnahmen in enger Abstimmung der verschiedenen Sucheinheiten koordiniert.

Gut eineinhalb Stunden, nach der Alarmierung der Ehrenamtlichen wurde die orientierungslose Person durch eine Fahrzeugbesatzung der Feuerwehr gefunden. Zur medizinischen Abklärung wurde der Mann vorsorglich mit dem bereitstehenden Rettungswagen in das Klinikum Uelzen gefahren.

Die auf Anfahrt befindliche Rettungshundestaffel mit einem speziellen Mantrailer Hund der DRK-Bereitschaft Lüneburg konnte zwischenzeitlich beidrehen.

Der „Osterhase“ besucht die Feuerwehr Uelzen…

…und lässt Brandschutzhandschuhe für die Atemschutzgeräteträger der Schwerpunktwehr dort. In diesem Falle ist es aber nicht der Osterhase mit den langen Ohren, sondern der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen e.V.! Nach individueller Anprobe und Festlegung der Größen konnten durch den Zuschuss des Fördervereins in Höhe von 4500 € rund 55 Paare des Modells „Elkdefender 2.0“ der Firma Penkert beschafft werden. Mit diesen modernen Schutzhandschuhen wird weiter in die Sicherheit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte investiert.

Aber nicht nur zu Ostern investiert der Förderverein. Bereits im Rahmen der Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF 20) der Feuerwehr Uelzen konnte einiges an Zusatzausrüstung durch die Mittel des Fördervereins erworben werden. Unter anderem wurde ein akkubetriebenes Hydraulikaggregat für den Rettungssatz des HLF 20 beschafft. Damit ist es möglich auch in schwer zugänglichen Bereichen schnelle Hilfe mit der Rettungsschere oder dem Spreizer leisten zu können. Da bei dieser Beschaffung auf ein einheitliches Akkusystem geachtet wurde, können viele Geräte des HLF 20 mit demselben Modell des Akkus betrieben werden. So zum Beispiel auch ein Beleuchtungssatz der Firma Weber Rescue („Quicklight“) – dieser wurde zusammen mit dem o.g. Hydraulikaggregat beschafft.

Zusätzlich zu dieser Ausrüstung wurde bereits im letzten Jahr für die Drehleiter der Uelzener Wehr ein Powermoon in LED-Technik durch den Förderverein bezuschusst. Diese Beleuchtungseinrichtung kann am Drehleiterkorb befestigt werden und ermöglicht so das Ausleuchten größerer Flächen. Im Gegensatz zu den Gerätschaften auf dem HLF 20 konnten die Brandschützer der Hansestadt den Powermoon bereits mehrfach im Einsatz einsetzen und sind von der Technik, der Handhabung und der Lichtausbeute in Höhe von 150.000 Lumen begeistert.

Bereits im Jahr 1994 gründeten Bürger der Hansestadt Uelzen den Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Uelzen e.V. Zielsetzung des Vereins ist die Förderung des Feuerwehrwesens in der Kernstadt Uelzen. Unterstützen kann die Feuerwehr jeder, egal ob Firma oder Privatperson. Durch die Mitgliedschaft im Förderverein und durch Spenden können Anschaffungen getätigt werden, die sonst für die Feuerwehr nicht beschafft werden könnten.

Information zum Förderverein und einen Aufnahmeantrag finden Sie auf der Internetseite der Feuerwehr Uelzen.

Edit: Auf Grund mehrerer Nachrichten möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Foto im Februar bei der Verabschiedung unseres ehemaligen Stadtbrandmeisters Ziegeler entstanden ist.

 

Olaf Venske als Ortsbrandmeister wiedergewählt

Text: Olaf Venske (SG Fw Pressewart Bevensen-Ebstorf) Bild: Feuerwehr 

Ortsbrandmeister Olaf Venske begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste sowie seine aktiven Mitglieder im Jägerkrug in Lintzel.

In seinem Jahresrückblick ließ er das gesamt Spektrum der geleisteten Dienste Revue passieren. Es waren insgesamt ca. 4200 protokollierte Dienst- und Einsatzstunden, die von den 28 aktiven Brandschützern geleistet wurden. In diesen Diensten sind die 9 Einsätze zu denen die Kameraden aus Brockhöfe / Lintzel gerufen wurden sicherlich nur ein kleiner Teil, aber wenn nicht stetige Ausbildung betrieben wird lassen sich solche Einsätze wie Brände, Verkehrsunfälle, Baum auf Straße, sowie Einsatz unter Atemschutzgerät halt auch nicht gewährleisten.

Neben den Ausbildungsdiensten waren allerdings auch noch einige weitere Dienste, Teilnahme an Veranstaltungen benachbarter Vereine und Wehren, und einige Dienstversammlungen auf dem Dienstplan.

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Die Monatsdienste konzentrierten sich im Jahr 2019 auf die Festigung der Grundtätigkeiten. Hinzu kamen Ausbildungsdienste mit der selbstbeschafften Drohne.

Außerdem wurde das Löschgruppenfahrzeug in Eigenleistung und mit eigenen Mitteln wieder in Stand gesetzt und mit einem TÜV Siegel versehen, somit ist es für weitere zwei Jahre einsatztauglich.

Ein besonderer Moment im Jahr 2019 war die im August geschlossene Patenschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Glentorf (Königslutter). Hier fanden im vergangenen Jahr bereits gegenseitige Besuche und Erfahrungsaustausche statt.

Weiter ging es mit den Wahlen, der stellv. Ortsbrandmeister Rainer Buchhorn stand nach 12-jähriger Amtszeit nicht mehr zur Wiederwahl. Er bleibt der Wehr aber trotzdem als aktives Mitglied erhalten. Olaf Venske bedankte sich bei ihm für die jahrelange gute Zusammenarbeit.

Nach der Vorschau auf das Jahr 2020, welches bereits reichlich mit Terminen bestückt ist hielt der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister Hans Peter Hausschild seine Begrüßungsrede. Er sprach den Haushaltsplan an und dankte der Wehr für ihre Flexibilität, sowie der regen Beteiligung am Feuerwehrdienst.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans – Jürgen Cordes hielt den Bericht der Kreisfeuerwehr und bedankte sich ebenfalls für das Engagement.

Als stellvertretender Gemeindebrandmeister berichtete Olaf Venske über die Beschaffungen der Samtgemeinde für die Feuerwehren. Es werden mehrere Feuerwehrhäuser neu geplant und errichtet, sowie verschiedene Fahrzeuge neu beschafft. Eines auch für die Brockhöfer Brandschützer.

Wahlen: Ortsbrandmeister Olaf Venske, Wiederwahl / Stellvertretender Ortsbrandmeister Christoph Weitze

Beförderungen: Torsten Behnke zum Feuerwehrmann

Ehrungen: Ehrungen für besondere Dienste erhielten: Feuerwehrkameradin des Jahres: Laura Venske für höchste Dienststundenzahl, Ulrich Schaper für 100%ige Dienstbeteiligung,

Klaus Geister, Thomas Heller und Burghard Prehm für besondere Dienste rund um das Feuerwehrfahrzeug.

Feuerwehr Uelzen übt gemeinsam mit der DRK Bereitschaft den Ernstfall

Freitag, der 06.03.2020, gegen 18 Uhr endet das Abendessen für rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Uelzen mit dem Ertönen ihres digitalen Meldeempfängers: „Einsatzalarm BMA – Ausgelöster Heimrauchmelder- Eckermannstraße“. Doch bereits kurz nach der ersten Alarmierung und noch auf der Anfahrt zum Einsatzort wird seitens der Einsatzleitstelle das Alarmstichwort auf F2Y erhöht. Dies resultiert durch weitere, in der Zwischenzeit eingegangene, Notrufe. Der Adrenalinspiegel bei den Einsatzkräften steigt. F2Y – diese Abkürzung sieht unscheinbar aus, bedeutet jedoch ein bestätigtes „mittleres“ Feuer mit Menschenleben in Gefahr.

Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle rüsten sich die ersten Trupps im neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) mit Atemschutz aus, um kurze Zeit später direkt die Menschenrettung in dem, mittlerweile fast komplett verrauchten, Mehrfamilienhaus durchzuführen. Durch die umfangreiche Erkundung des Einsatzleiters stellt sich heraus, dass mindestens sieben Personen in dem Gebäude vermisst werden. Umgehend veranlasst er eine Alarmstufenerhöhung und somit die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte.

Während der Atemschutztrupp des HLF 20 bereits in den verrauchten Flur vorgedrungen ist, wird die Drehleiter der Uelzener Wehr in Stellung gebracht, um die an den Fenstern stehenden Personen zu retten. Quasi im Dauerbetrieb werden nacheinander die Opfer aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Die Bereitschaft des DRK Kreisverbandes Uelzen, welche ebenfalls alarmiert wurde, übernimmt direkt im Anschluss der Rettung die weitere medizinische Versorgung der Opfer. Plötzlich taucht an dem Fenster einer anderen Wohnung eine weitere Person auf – die Rettung muss eingeleitet werden. Jedoch ist dieses Fenster nicht mit der Drehleiter erreichbar. Sofort entscheidet der Einsatzleiter sich für die Rettung mittels tragbarer Steckleiter. Nach kurzer Zeit ist auch diese Person in Sicherheit gebracht. Nachdem ausgeschlossen werden kann, dass sich weitere Personen in dem Gebäude aufhalten und das Feuer gelöscht ist, wird mit der Entrauchung parallel zur so genannten „Nachsuche“ begonnen. Dabei wird durch einen weiteren Trupp nochmals alles kontrolliert.

Kurz danach ertönt durch die Funkgeräte die erlösende Nachricht: „Übungsende“. Nachdem die genutzten Gerätschaften wieder ordnungsgemäß auf den Einsatzfahrzeugen verlastet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt wurde, steht eine Übungsnachbesprechung an. Es wurden bei diesem, erstmal nicht so spektakulär klingenden, Szenario diverse Fähigkeiten gefordert. Dabei wurden auch einige kleinere Defizite erkannt, welche in der nun folgenden Ausbildung im Rahmen von Diensten abgestellt und nachgebessert werden.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der gwk Uelzen für die Zurverfügungstellung des Übungsobjektes. Nur durch solche Übungen in realistischen Umgebungen wie diesem Mehrfamilienhaus kann unsere Einsatzbereitschaft auf dem Level bestehen bleiben.