Zum neunten Mal hatte die Feuerwehr Suhlendorf zum Neujahrsempfang ins Feuerwehrhaus eingeladen.

Neujahrsempfang in Suhlendorf

Verbundenheit und Wertschätzung bekundet

Text und Foto: Jochen Frenz

Suhlendorf. Eine große Besucherschar von Bürgern, von befreundeten und benachbarten Ortswehren und vom Förderkreis war der Einladung der Stützpunktfeuerwehr Suhlendorf zum Neujahrsempfang gefolgt, den sie in ihrem Feuerwehrdomizil an der Hansenstraße ausrichtete. Damit wollten sich die örtlichen Brandschützer in gemütlicher Runde bei Umtrunk und Imbiss, Klönschnack und Fachsimpeln bei all jenen Mitbürgern und Gönnern bedanken, die die Wehr im vergangenen Jahr auf vielfältige Weise unterstützt hatten. Die Bürger ihrerseits waren nach eigenem Bekunden vor allem gekommen, um den örtlichen Brandschützern zumindest ein Mal im Jahr ihre Reverenz zu erweisen, ihre Verbundenheit und Wertschätzung zu bekunden. Und damit vor allem  auch jene ehrenamtliche Arbeit zu würdigen, die die rund 70 Aktiven in Wehr und Musikzug auch im vergangenen Jahr mit großer Zuverlässigkeit zum Wohle und zur Freude ihrer Mitbürger geleistet hatten.  Ortsbrandmeister Andreas Dreyer und sein Stellvertreter-Duo Michaela Sawatzki und Detlef Brammer informierten die Besucher über die wichtigsten Eckpunkte im Wehrgeschehen des letzten Jahres und über die Vorhaben im laufenden Jahr aus erster Hand, erinnerten an zahlreiche Einsätze und Hilfeleistungen. Wie Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke unter anderem berichtete, waren die Einsätze der 16 Samtgemeindefeuerwehren in 2014 von 179 im Jahr  davor auf 86 zurückgegangen. Der erfreuliche Rückgang solle aber nicht täuschen. Das könne sich schnell wieder ändern, gab er zu bedenken.“In den wenigen Tages des neuen Jahres haben sie schon wieder 18 neue abarbeiten müssen“, sagte Räthke.
„Es ist  beruhigend zu wissen, dass auf unsere Feuerwehr bei Tag und Nacht Verlass ist“, dankte Bürgermeister Weichsel der Wehr. „Man muss den Hut ziehen, wie schnell sie heute nach dem Alarm am Einsatzort ist“, sagte er.