Langjähriger Gemeindebrandmeister Manfred Zaiser feierlich mit Zapfenstreich verabschiedet

Text: KFV Uelzen e.V., Bilder Veranstaltungstag: D. Giere

Bienenbüttel. Alles hat einmal ein Ende. Mit dem “Großen Zapfenstreich” wurde der langjährige Gemeindebrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr der Einheitsgemeinde Bienenbüttel kürzlich in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. Etwa 250 Feuerwehrleute und zahlreiche Gäste zollten Ihren Respekt.  Sein Amtsnachfolger, Gemeindebrandmeister Dirk Giere, dankte Zaiser für 46 aktive Dienstjahre, in denen er die Feuerwehren der Einheitsgemeinde mit großem Engagement vorangebracht habe. Im Namen der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger sprach auch Bürgermeister Merlin Franke  seinen Dank aus.

Manfred Zaiser (Bildrechte KFV Uelzen e.V.)

Der Edendorfer Feuerwehrmann Manfred Zaiser war dem freiwilligen Feuerwehrwesen sein Leben lang eng verbunden. Viele Ämter und Funktionen hat er im Laufe seiner Dienstzeit zusätzlich zum aktiven Einsatzgeschehen übernommen. Auf eine 20-jährige Amtszeit als Gemeindeausbildungsleiter folgten unter anderem für 12 Jahre das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. Anschließend führte er 11 Jahre lang die Geschicke der Gemeindefeuerwehr aus erster Reihe. Außerdem war er 20 Jahre lang Leiter der technischen Einsatzleitung des Katastrophenschutzes des Landekreises Uelzen. Unter anderem wurde Ihm im Laufe seiner aktiven Zeit das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold verliehen. Dies ist die höchste Auszeichnung im deutschen Feuerwehrwesen.

Auf Gemeindeebene setzte sich Zaiser insbesondere für das Zusammenwachsen der 10 Ortswehren ein. Er regaierte auf denen demographischen Mitgliederrückgang und fokussierte zur Sicherung der Tagesbereitschaft den Zusammenschluss mehrerer Ortswehren in Zugverbände. Zur Verbesserung der Schlagkraft, aber auch zur Erhöhung der Motivation der freiwilligen Feuerwehrleute, wurde zusammen mit der Politik in zeitgemäße Ausrüstung investiert. Zusammen mit der Verwaltung plante er neue zukunftsfähige Feuerwehrhäuser, die auch Bedürfnisse der Dorfbevölkerung berücksichtigen sollten.