Jugendfeuerwehren beim Nachtmarsch gemeinsam stark!

Tom Reher Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Gemeinsam sind wir stark! Diesen Satz hörte man von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehren Ebstorf und Hanstedt I Sonntagnacht nach dem Orientierungsmarsch in Reppenstedt. Doch wie kam es dazu?

Aus der spontanen Idee, dass die Jugendfeuerwehren Ebstorf und Hanstedt I einmal gemeinsam an einem Nachtorientierungs-Marsch teilnehmen könnten, wurde schnell Ernst gemacht, sodass diese am 4. November im Verband mit zwei Gruppen zu diesem in Richtung Lüneburg aufbrachen.

Rund vier Kilometer lang war die Strecke des Orientierungsmarsches und da die Startzeiten bei 20 Uhr lagen, war es auch bereits schon ziemlich dunkel. Unterwegs galt es, eine Reihe von Aufgaben zu absolvieren, bei denen Sport, Geschick, Spannung und Feuerwehrwissen gefragt waren. So sollte einmal blind ein Kreis aus Schläuchen zusammengekuppelt oder die Knoten und Stiche erklärt werden. Ein anderes Mal war die Aufgabe, sich auf eine Decke zu stellen und diese innerhalb von fünf Minuten so zu drehen, dass keiner den Boden berührt und danach alle auf der anderen Seite der Decke stehen. Nachdem alle Aufgaben erfolgreich gemeistert wurden, kamen Nachwuchsfeuerwehrleute glücklich aber erschöpft wieder am Feuerwehrhaus der Reppenstedter Wehr an.

Die Spannung bei der Siegerehrung wuchs und wuchs durch die Frage, wie wohl abgeschnitten worden war. Und obwohl man wusste, dass es nicht schlecht gewesen sein muss, war die gemeinsame Gruppe bereits glücklich, dass einen so tollen Orientierungsmarsch zusammen gemeistert zu haben.

Am Ende belegte die Gruppe Hanstedt I Platz 13 und die gemischte Gruppe Hanstedt I-Ebstorf, bestehend aus vier Ebstorfern und zwei Hanstedtern, Platz 5. Neben der besonderen Erfahrung, wie zwei Jugendfeuerwehren zusammen harmonieren und ihr Bestes geben, sind dies auch sehr gute Ergebnisse, da insgesamt 29 Gruppen aus den Kreisen Lüneburg und Uelzen angetreten waren.

Nach dem Orientierungsmarsch fuhren die beiden Jugendfeuerwehren dann mit zwei Urkunden und einem Pokal, glücklich aber erschöpft, wieder zurück nach in die Heimatstandorte.