Alle Beiträge von Stefan Düsel ( Presseteam der FFw Barum )

Feuerwehr Barum / Presseteam und Gruppenführer der 1. Wettbewerbsgruppe

Nächtliche Ruhe durch Brand in Bad Bevensen unterbrochen

In der Nacht von Sonntag zu Montag wurden gegen 1.10 Uhr die Bevenser Kameraden zu einem Holzstapelbrand alarmiert. Vor Ort angekommen griffen die Flammen schon auf die direkt angrenzenden Garagen über. Mehrere umliegende Wehren wurden daraufhin nachalarmiert. IMG_0020 (FILEminimizer)

Das  Eingreifen dieser Wehren, darunter auch Barumer Brandschützer, war glücklicherweise nicht mehr erforderlich. So konnte man sich wieder in die Heimatstandorte begeben. Die Kurstädter Feuerwehrleute löschten die Holzscheite ab und sicherten die Einsatzstelle. Zu dem war auch noch das DRK und Polizei vor Ort. IMG_0017 (FILEminimizer)

Der Weltmeisterschaft sei Dank, wurde das Feuer um diese Uhrzeit, durch eine noch fußballschauende Anwohnerin bemerkt. Das schnelle Eingreifen verhinderte wohl einen schlimmeren Ausgang dieses Einsatzes.  IMG_0011 (FILEminimizer)

Ebstorfer Kameraden nehmen an Rescue Challenge teil

Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf„Eine verletzte Person auf der Fahrerseite eingeklemmt, Anna Du übernimmst die Patientenversorgung…!“ so begann der Einsatzauftrag durch Michael den Gruppenführer an das Team der Feuerwehr Ebstorf während der diesjährigen Rescue Challenge im baden- württembergischen Heubach am 24.Mai.

Die professionelle patientenorientierte technische Rettung in zwei unbekannten Unfallszenarien galt es auch in diesem Jahr wieder für das sechsköpfige Team unter den strengen Augen einer Vielzahl von Schiedsrichtern und Ärzten zu absolvieren.

Bewertet wurde ein 10, sowie ein 20 minütiges Szenario, welche sich im Anspruch deutlich unterscheiden. „Es ist immer wieder spannend nicht zu wissen was einem gleich für eine Unfalllage erwartet!“ sagte Marcus, einer der Teammitglieder. Somit kommt diese Art der Wettbewerbe der Realität schon sehr nahe.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfBesonders erfreulich war auch der Start des Teams der Feuerwehr Lüchow. Durch eine Vorführung der Ebstorfer bei dem Landesentscheid der Feuerwehren aus Niedersachsen 2013 in Soltendieck wurden die Helfer aus dem Nachbarlandkreis auf die VFDU-Wettbewerbe aufmerksam und meldeten sich prompt an. Zweifelsohne legten sie auch wie die 15 anderen Teams eine hervorragende Leistung an den Tag. Alle an den Start gehenden Teams arbeiten auf einem sehr hohen Niveau, so die einhellige Meinung der Ausrichter. Dieses zeigte sich ganz deutlich am Sonntag bei der Siegerehrung. Nur wenige Punkte trennten teilweise die Teams vom nächsten Platz.

Rescue Challenge 2014 / Team EbstorfAuch wenn der Lerneffekt im Vordergrund dieser Veranstaltung steht, durfte sich die Feuerwehr Ebstorf über einen Treppenplatz als Dritter bei der Bewertung des Gruppenführers, den vierten Platz beim sogenannten Inneren Retter und Platz fünf in der Gesamtwertung freuen.

An dieser Stelle möchten wir als Team die Gelegenheit nutzen und einmal mehr „Danke“ sagen. Danke an alle die uns über die Jahre unterstützt haben, mit Rat und Tat, mit finanzieller Unterstützung zur Seite standen und stehen. Und die, die wir als selbstverständlich erachten und stets vergessen werden, sei es beim organisieren von Fahrzeugen, als „Unfallopfer“, beim Aufräumen, als Fan bei den Wettbewerben,…!
Danke für Eure unermüdliche Hilfe bei tausenden von Handgriffen und den inzwischen vermutlich
unzähligen Stunden ohne die manches so nicht möglich wäre!!!Rescue Challenge 2014 / Team Ebstorf
Text: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Fotos: Ricarda Schüßler und Florian Becker

Flächenbrand in Ebstorf

IMG_4784-5Aufmerksame Anwohner entdeckten, am frühen Nachmittag des 28.Mai 2014, Brandgeruch und kurze Zeit später ein Feuer, in der Wochenendhaus Siedlung „Klein Hamburg“, zwischen Alten Ebstorf und Allenbostel. Die alarmierte Feuerwehr löschte mit einem C-Rohr das Feuer im Unterholz, auf einer Fläche von rund 50 Quadratmetern, ab. Die Glut des Brandes hatte sich bereits, an einigen Stellen, rund 15 Zentimeter tief in den Boden „gefressen“.IMG_4769-1IMG_4779-3

 

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, FF Ebstorf)

AGT-Übung in unbewohntem Abrisshaus in Barum

Am 20.05.2014 trafen sich Kammeraden der Jelmstorfer und Barumer Wehr, um gemeinsam eine „heiße“ AGT-Übung durchzuführen. IMG_0037 (FILEminimizer)Einsatztaktiken, Menschenrettung und sogar ein sogenannter „MAYDAY MAYDAY-Alarm“ wurden geprobt.IMG_0059 (FILEminimizer)

Das Übungsobjekt in Barum steht kurz vor dem Abriss. Somit eine sehr gute Gelegenheit ein letztes Mal in diesem zu üben. Bereits zuvor wurde dieses Gebäude schon genutzt. Unter anderem für eine „alte Unterkreisübung“ 2012.

IMG_0065 (FILEminimizer)In drei Durchgängen wurden verschiedene Szenarien nachgestellt. Die Menschenrettung, sowie der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr zu „Rauchkühlung“ waren Teil der Ausbildung. In einer ruhigen Minute, meldete ein Kamerad über die AGT-Überwachung, einen Notfall. Seine Luft wurde knapp und er sei eingeklemmt hieß es. Nun war schnelles und sauberes ausrüsten gefragt. Der 1. Trupp und auch der Sicherungstrupp waren schnell einsatzbereit, sodass die Suche des Kameraden begonnen werden konnte. Dort angekommen stellte sich heraus, dass die Luft beim verschütteten Feuerwehrkameraden so gut wie verbraucht sei. Mit geübten Handgriffen wechselte man, die nun leere Flasche mit einer vollen. Dieses macht man über einen Bajonettverschluss.

Nach einer Besprechung endete diese Übung.

Atemschutzgeräteträgeausbildung im Landkreis Uelzen

Im Landkreis Uelzen gibt es 846 Atemschutzgeräteträger (Erhebung 2013). Für die Einsatzfähigkeit ist es unerlässlich in regelmäßigen Abständen die körperlichen Voraussetzungen zu belegen. Generelle Voraussetzung ist erstmal eine bestandene G26-Untersuchung (arbeitsmedizinsche Vorsorgeuntersuchung). Sie ist immer gültig zu halten, da sonst sofort die Einsatzfähigkeit und damit auch der Versicherungsschutz erlischt. Sie muss alle drei Jahre erneuert werden, ab dem 50. Lebensjahr sogar jährlich.

KFV Bericht1 (FILEminimizer)Weitere Voraussetzung ist das erfolgreiche Bestehen des Lehrgangs zum AG-Träger. In diesem Jahr findet noch einer statt. Vom 07.10. bis zum 16.10. werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) , wie auch schon vom 18.03. bis zum 27.03., neue Atemschutzgerätetrräger ausgebildet. Sie erlernen dort sowohl den Umgang mit den umluftunabhängigen Geräten, als auch das Tragen eines Filtergerätes. Neben der Funktionsweise der Geräte wird vor allem der Umgang geschult.

Den Lehrgang abgeschlossen und bestanden kann man sich “Atemschutzgeräteträger” nennen. Nichts desto trotz endet hier nicht die Ausbildung. Innerhalb der verschiedenen Ortswehren muss weiter geschult werden. Eine jährliche Übung unter Atemschutz ist ebenso Bestandteil, wie der jährliche Übungsstreckendurchlauf in der FTZ Uelzen. Hier wird, wie auch schon beim AGT-Lehrgang , die kreiseigene Übungsstrecke benutzt, die sowohl dunkel wie auch warm den Ernstfall realitätsnah simuliert.

Im folgenden sind die noch ausstehenden Termine zur Wiederholungsübung genannt:

Montag 26.05.14         Rosche / BevensenKFV Bericht2 (FILEminimizer)
Montag 02.06.14         Ebstorf / Bevensen
Montag 16.06.14         Aue / Uelzen
Montag 23.06.14         Bienenbüttel / Rosche
Montag 30.06.14         Bodenteich / Bevensen
Montag 07.07.14         Bevensen / Uelzen
Montag 14.07.14         Ebstorf / Bienenbüttel
Montag 21.07.14         Aue / Rosche
Montag 28.07.14         Uelzen / Rosche
Montag 15.09.14         Bevensen / Rosche
Montag 22.09.14         Aue / BienenbüttelKFV Bericht3 (FILEminimizer)
Montag 29.09.14         Uelzen / Bevensen
Donnerstag 23.10.14   Bienenbüttel / Bevensen
Montag 10.11.14          Aue / Rosche
Samstag 15.11.14        Suderburg /Bevensen
Samstag 22.11.14        Bodenteich / Ebstorf
Freitag 05.12.14           Bevensen/ Uelzen

Bei jeder Wiederholungsübung können 12 Kameraden ihren Nachweis erbringen (nur in Einsatzjacke und Einsatzhose für AGT).
Beginn für die erstgenannte Samtgemeinde ist am Samstag ab 9:00 Uhr.
Beginn für die erstgenannte Samtgemeinde ist am Montag ab 18:45 Uhr.
Für die zweitgenannte Samtgemeinde ist Beginn ca. 30 Minuten später.

 

Internationaler Tag der Feuerwehrleute

Danke allen Feuerwehrmännern und Frauen

Der Internationaler Tag der Feuerwehrleute findet statt am 04. Mai 2014. Der Tag wurde erfunden, nachdem am 4. Januar 1999 fünf Feuerwehrleute unter tragischen Umständen in einem Lauffeuer in Australien ums Leben kamen. Da der 4. Mai der Tag des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, ist, wird er als Tag der Feuerwehrleute begangen.

Die Feuerwehr ist eine Organisation mit der Aufgabe, bei Bränden, Unfällen, Überschwemmungen und ähnlichen Ereignissen Hilfe zu leisten, d. h. Menschen, Tiere und Sachwerte zu retten, zu schützen und zu bergen, wobei die Menschenrettung allerdings die oberste Priorität hat.

Die Aufgaben der Feuerwehr werden in den Gesetzen jedes Staates geregelt. International weit verbreitet ist die Zusammenfassung der Aufgaben mit den Schlagworten Retten, Löschen, Bergen, Schützen. Die Europäische Union bietet den gemeinsamen Euronotruf 112 an.

Florian war Kanzleivorstand des Statthalters der römischen Provinz Ufernorikum und gilt unter anderem als Schutzpatron der Feuerwehr, weshalb auch die Bezeichnung Florianijünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehr-Fahrzeuge übliche Funkrufname „Florian“ in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung üblich ist.Feuerwehrkameraden im Einsatz

Brand in Bad Bevensen endet tödlich

Die gegen 01.30 Uhr alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei waren mit mehr als 80 Mann angerückt und mussten in der Folge mehrere Personen des 9-Parteienhaus auch unter Einsatz von Steckleitern evakuieren. Nach derzeitigem Stand erlitten fünf Personen, darunter auch ein Feuerwehrmann, eine leichte Rauchgasvergiftung. Die betroffene Hochparterre-Wohnung brannte komplett aus. Eine in der Wohnung gemeldete 70-jährige Frau konnten die Einsatzkräfte nur noch tot bergen. Nach ersten Einschätzungen entstand ein Sachschaden von mehr als 30 000 Euro. Die Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittler gehen derzeit nach den Gesamtumständen von Brandstiftung als Ursache aus.

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Bild: Stefan Düsel (Pressewart der FFw Barum)

Quelle: AZ-Online.de