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Feuerwehr-Mettwurst bei EDEKA

Verkauf vom 1. Oktober bis 31.Dezember 2014

Bild: © Henrik Strate – JF-Hamburg.de

Schon zum vierten Mal startet EDEKA Nord die “EDEKA-Feuerwehr-Mettwurst”-Aktion. Diese Aktion läuft vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2014. Von jeder verkauften Mettwurst führt EDEKA Nord einen Euro an die fünf norddeutschen Landesfeuerwehrverbände ab. In den vergangenen drei Jahren konnten bereits über 150.000 Euro bereitgestellt werden.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Feuerwehren mit ihrer Einsatzbereitschaft und hervorragenden Jugendarbeit zu unterstützen“, sagt Carsten Koch, Geschäftsführer EDEKA Nord, zum Engagement. „So helfen wir, ein Stück Heimat zu sichern“, betont Koch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem befürchteten Rückgang der Dienst leistenden Einsatzkräfte in den kommenden Jahren.

Die komplette Pressemitteilung der EDEKA Nord kann hier nachgelesen werden.

 

Umstellung auf Digitalfunk

Text und Foto: Philipp Schulze

Es ist wohl mit eines der Themen in diesem Jahr in den Feuerwehren im Kreis Uelzen. Die analoge Funktechnik zur Kommunikation zwischen den Einsatzfahrzeugen und der Einsatzleitstelle wird durch digitale Technik ersetzt.
So auch bei der Feuerwehr im Klosterflecken Ebstorf. Der Funkbeauftragte der Ebstorfer Wehr, Patrick Meyer freut sich auf die moderne Technik. Er bildete in den letzten Monaten, zusammen mit seinem Team, die Einsatzkräfte auf die Neuen TETRA-BOS Funkgeräte aus.

Löschfahrzeug findet neue Heimat

Feuerwehr Kronprinzenkoog kommt zur Übergabe ihres Sechs-Tonners nach Schwemlitz

Text und Foto: Jochen Frenz (Pressewart der Samtgemeinde Rosche)
aus AZ Uelzen, erschienen am 12. Mai 2014

Ein großer Augenblick für die Freiwillige Feuerwehr Schwemlitz-Bankewitz: Gestern Vormittag übergab die Samtgemeinde Rosche der Wehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit eigenem Löschwassertank (TSF-W) für 600 Liter. Kein fabrikneues, aber ein gut  gepflegtes und erhaltenes Sechs-Tonnen-Trägerfahrzeug von Mercedes, Baujahr 1999 mit Ziegler-Aufbau und einer Laufleistung von 16000 Kilometern. Es löst das betagte Einsatzfahrzeug ab, den TSF-T Fiat.

Fahrzeugübergabe in Schwemlitz
Fahrzeugübergabe an die Feuerwehr Schwemlitz-Bankewitz: Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann (v.l.), Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Ortsbrandmeister Thomas Wannewitz, Gerätewart Bodo Seelig und Oliver Breuning aus Kronprinzenkoog.

Zur Verabschiedung mit anschließender Übergabe ihres bisherigen Löschfahrzeuges waren Vertreter der Feuerwehr Kronprinzenkoog im Landkreis Dithmarschen gekommen, von der die Samtgemeinde Rosche das Fahrzeug auf Initiative von Gemeindebrandmeister Henning Räthke erworben hat. „Wir gehen davon aus, dass Rat und Verwaltung mit diesem Fahrzeug eine gute Wahl getroffen haben und dass es seiner neuen Wehr lange dienen wird, zumal es nach erfolgter Umrüstung auf Digitalfunk jetzt auch dem neuesten Entwicklungsstand in der Samtgemeinde entspricht und als Sechstonner hervorragend den Fahrzeugpark der Samtgemeindewehren ergänzt“, zeigte sich  Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann überzeugt.

Einschließlich der vorgenommenen Bestückung unter anderem mit  Tragkraftspritze, Beleuchtungsmast und Generator habe das Fahrzeug die Samtgemeinde 35000 Euro gekostet. „Dieser Preis ist  angemessen und gerechtfertigt“, sagte der Roscher Verwaltungschef.

„Das Fahrzeug passt wie die Faust aufs Auge hier in die  Feuerwehr. Das hatten wir bereitsbei unserem ersten Besuch in Kronprinzenkoog festgestellt. Wir freuen uns, dass Rat und Ausschüsse bei allen notwendigen Beschlüssen unseren Vorstellungen jeweils einstimmig gefolgt sind“, betonte Räthke. Dem Rat  und der Verwaltung galt auch der Dank von Orts-brandmeister Thomas Wannewitz. „Insbesondere auch für die große Geduld trotz  aller anfänglichen Schwierigkeiten. Wir freuen uns sehr über dieses neue Fahrzeug.“

Den Übergabeakt vor dem Gerätehaus vollzog  Rätzmann vor Zuschauern aus Rat undVerwaltung und dem kompletten Gemeindekommando. Zu den Gästen gehörten zudem zahlreiche Führungskräfte aus den Feuerwehrzügen. Natürlich war auch die Gastgeberin mit ihren Aktiven, Senioren und der Kinderfeuerwehr zur Übergabe angetreten.

Gefahrgutübung in Ebstorf

Text und Fotos: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Sie rollen fast täglich durch Ortsschaften, über Landes- und Bundesstraßen, die Rede ist von sogenannten Gefahrguttransporten. Gefahrgutzug NordRegelmäßig ist in den Medien von Unfällen mit solchen Transporten zu lesen. Dabei kann es sich um die verschiedensten Stoffe handeln, angefangen vom Heizöl bis hin zu ätzenden Flüssigkeiten. Um für Unfälle mit solchen Güter gerüstet zu sein, üben  Feuerwehren in speziellen Fachzügen (Gefahrgutzügen) regelmäßig den Ernstfall.
Am 12. Mai 2014 fand eine dieser Übungen, des Gefahrgutzuges Nord, im Klosterflecken Ebstorf statt. In einem Gewerbegebiet wurde angenommen, dass durch unsachgemäße Ladungssicherung, auf einem Pkw Anhänger, gelbe Kanister mit Pestiziden verrutscht und beschädigt worden sind. In Folge dessen lief ein Teil der Flüssigkeit stetig aus einigen Behälter in die Umwelt.
Gefahrgutzug NordRund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen arbeiteten die angenommene Lage gemeinsam ab. Der Schwerpunkt dieser Übung lag darin, einen verunfallten Brandschützer, nach einem Kreislaufzusammenbruch unter dem Chemikalienschutzanzug (CSA), zu retten sowie zu erkunden, um welchen Stoff es sich in den Kanistern eigentlich handelt, damit weitere Maßnahmen zur Rettung und Bergung getroffen werden konnten. Gefahrgutzug NordUm ein weiteres Auflaufen der leckgeschlagenen Behälter zu verhindern, wurden rund 200 Liter Flüssigkeit umgepumpt und 30 Kanister in einer speziellen Auffangwanne sicher gestellt. Der knapp dreistündige Übungseinsatz konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Ein regelmäßiges und aufwendiges Üben wird immer wichtig bleiben, so einer der Organisatoren. Die augenscheinlich „harmlos“ aussehenden Stoffe können ja teilweise hochgradig lebensgefährliche Auswirkungen auf Menschen und Tiere haben. Nicht zu vergessen die möglichen Umweltschäden.

Gefahrgutzug Nord

Neues Fahrzeugdesign der Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf

Text und Foto: Philipp Schulze (Pressewart, Feuerwehr Ebstorf)

Sicherheit, Einheitlichkeit, Wiedererkennung, Veränderung; mit diesen vier Worten lässt sich das Projekt der Freiwilligen Feuerwehr Ebstorf grob umreißen.

neues Fahrzeugdesign der Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf
Am 16.April 2014 stellten die Ebstorfer Brandschützer ihr neues Fahrzeugdesign am historischen Kloster vor. Nachrichten wie: „PKW-Fahrer übersieht Einsatzfahrzeug! Feuerwehrangehörige verletzt!“ oder „LKW in Einsatzstelle gerast! Freiwillige Feuerwehrfrau kämpft ums Überleben!“ sind in der Presse leider immer wieder einmal mehr zu lesen. Und nicht selten ist unter anderem schlechte Erkennbarkeit der Einsatzfahrzeuge im Straßenverkehr, insbesondere bei ungünstigen Sichtverhältnissen, der Grund für solch tragische Unfälle. Um die Erkennbarkeit der Ebstorfer Einsatzfahrzeuge für die Zukunft zu steigern, entschied man sich, vorab zwei Mannschaftstransportwagen (MTW) mit einer sogenannten Konturen- und Heckwarnmarkierung aus neongelben Reflexmaterial durch eine Fachfirma zu bekleben. Dieses steigert besonders auch die Tageserkennbarkeit der Fahrzeuge und sorgt somit für einen weiteren Schritt in Sachen Arbeitssicherheit für die ausschließlich freiwillig und in ihrer Freizeit tätigen Brandschützer. Zudem wurde besonderen Wert auf eine gut sichtbare Blaulichtanlage in LED-Technik gelegt. Hierbei standen unter anderem die örtliche Polizei, sowie die nahegelegene Bundespolizei mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Sicherheit stand der Feuerwehr aber auch das einheitliche Erscheinungsbild, sowie insbesondere die Verbundenheit zum Ort und in diesen Fall zum Kloster im Vordergrund. So entwarf die Grafikdesignerin Kathrin Schroeder aus Ebstorf eine Grafik vom Kloster, welche jetzt die beiden Fahrzeuge seitlich ziert. Durch den Förderkreis der Feuerwehr Ebstorf konnte dieses Projekt erst möglich gemacht werden. Schon auf der Jahreshauptversammlung Anfang des Jahres betonte Ortsbrandmeister Carsten Mente: „Sicherheit der Einsatzkräfte kann gar nicht groß genug geschrieben werden, auch wenn es dem Geldbeutel weh tut”.

Herbstübung des ZUG MITTE der Samtgemeinde Rosche

Text und Bild: Henning Räthke, GemBM SG Rosche

Mit den Worten „So habe ich mir immer eine Übung vorgestellt!” eröffnete Gemeindebrandmeister Henning Räthke die Nachbesprechung vor 65 eingesetzten Kräften.
Aber was war passiert?
Am Mittwoch um 18:12 Uhr wurden die Wehren aus Nateln, Rosche-Prielip und Suhlendorf von der Einsatzleitstelle zu einem Verkehrsunfall mit einem Transporter und einem PKW in der Nähe von Nateln alarmiert.

PKW-Unfall

Vor Ort zeigte sich ein Schreckensszenario  mit einer Person unter dem Transporter und einer extrem eingeklemmten Person. Nach verschafftem Überblick wurde mit den Rettungsmaßnahmen begonnen.

Dann folgte die nächste Alarmierung um 18:18 Uhr durch die FEL. In einem landwirtschaftlichen Gebäude im Ortskern von Nateln waren mehrere Personen nach einer Explosion vermisst. Die alarmierten Wehren aus Teyendorf-Göddenstedt, Rätzlingen sowie die Ortswehr aus Nateln begannen unter Atemschutz mit der Personensuche, teilweise sogar über Steckleitern. Die Wärmebildkamera wurde ebenso intensiv eingesetzt. Zeitgleich wurden bessere Sichtverhältnisse mittels eines Hochleistungslüfters geschaffen. Nebenbei stellte sich die Aufgabe einer Brandbekämpfung eines offenen Feuers im äußeren Gebäudetrakt.

Gegen 19:30 Uhr war die recht anspruchsvolle Übung beendet. Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister sowie von zwei eingesetzten Beobachtern intensiv über den Ablauf diskutiert. Henning Räthke bedankte sich bei allen Kameraden.
Aber das sollte noch nicht alles gewesen sein… Um 19:40 Uhr olgte ein realer Alarm in der Bevenser Strasse in Rosche.

Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen übt bei der Nordzucker AG

Text: Gerrit Möhring, Sprecher FG Absturzsicherung, Kreisfeuerwehr Uelzen
Fotos: Uwe Fromhagen, OrtsBM Feuerwehr Wrestedt

Die Mitglieder der Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen trafen sich unlängst zu einer Sonderausbildungseinheit bei der Nordzucker AG, Werk Uelzen. Ziel war das derzeit im Bau befindliche, ca. 60 Meter hohe neue Zuckersilo bzw. das um das Silo aufgebaute Baugerüst. Solche Gerüste bieten eine ideale Trainingsmöglichkeit. Zudem können sich die Feuerwehrangehörigen an solchen Objekten sehr gut an das nicht alltägliche Arbeiten in großen Höhen gewöhnen. So war die Anfrage an die Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen fast nur eine Formsache. Dieses rührt auch von der guten Zusammenarbeit her, die schon über mehrere Jahre hin betrieben wird.

Bild 1

Geübt wurden an diesem Tag die Varianten des Vorsteigens und das Quersteigen sowie das Sichern von abgestürzten Personen. Die Fachgruppe bedankt sich bei den Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen, dass sie wieder einmal dort üben durften.

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Einladung zum Landesentscheid 2013 am 15. September 2013 in Soltendieck

Am 15. September 2013 findet in Soltendieck der 13. Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren statt.

Ablauf:

  • ab 06.00 Uhr Frühstück im Festzelt.
    Es werden halbe belegte Brötchen, Rühreier, Kaffee und Tee im Becher zum Preis von je 1,00 € angeboten.
  • ab 07.00 Uhr Beginn der Leistungswettbewerbe
  • ab ca. 9.30 Uhr Brat- und Schinkenwurst und Pommes.
  • ab 11.00 Uhr Mittagessen – Gulasch mit Nudeln
  • ab 14.30 Uhr Reichhaltige Kaffeetafel mit schmackhaften Torten und leckerem Kuchen
  • ca. 16.00 Uhr Siegerehrung

ab 10:00 Uhr wird ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten:
DLRG-Taucheinheit ~ Blutdruckmessen vor und nach dem Wettbewerb ~ Hüpfburgen für Kinder ~ Präsentationen der Feuerwehr “Absturzsicherung” und “Höhenrettung” ~ Der Mützensticker ~ Ausstellung und Vorführung vom Stockcar Team Wittinger ~ Präsentation von Rettungstechnik vom THW Uelzen ~ Ausstellung historischer Feuerwehrfahrzeuge aus der ehemaligen DDR ~ Infostand der Bundeswehr ~ Darstellung eines Unfallszenarios der Vergleichswettbewerbe für Unfallrettung nach den Richtlinien des VFDU und der WROSpiele ~ Aktivitäten mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr ~ Fahrzeugschau des DRK ~ Brandschutzmobil der VGH ~ Vorführung des Motorsägen-Künstlers Andree Löbnitz ~ Großer Autokran mit Aussichtskorb

Die Startzeiten der Gruppen aus dem Landkreis:

Wertungsgruppe 1 (fest eingebaute FPN)

  • 07:15 Barum
  • 08:15 Römstedt

Wertungsgruppe 2 (PFPN)

  • 07:45 Hohenbünstorf
  • 08:00 Nienwohlde-Kallenbrock
  • 08:15 Heesebeck
  • 09:50 Höver
  • 15:15 Testorf

am Samstag, 14. September 2013 um 20.00 Uhr Disco im großen Festzelt – u. a. mit Cocktailbar

Eine Einladung als pdf gibt’s hier.