Archiv der Kategorie: SG Bevensen-Ebstorf

Zwei Männer verunglücken zwischen Ebstorf und Melzingen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein 19- und ein 31-jähriger Mann sind am 10. November auf der Landstraße 250 zwischen Ebstorf und Melzingen mit einem VW Caddy verunglückt. Der Wagen war von Ebstorf kommend in Richtung Melzingen unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte.

Während die um 0:48 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei zur Unfallstelle eilten, handelten Fahrer von Rübentransportfahrzeugen vorbildlich und leiteten entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen ein.

Im Verlauf übernahm der DRK Rettungsdienst die weitere medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ebstorf, Kirch- und Westerweyhe die beiden Insassen aus ihrem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle großräumig aus.

Mit Rettungswagen wurden die beiden Schwerverletzten in das Klinikum Uelzen und Lüneburg eingeliefert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die L250 komplett gesperrt werden. Gegen 2:30 Uhr konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.

Sieben Ortsfeuerwehren bei Übung in Weste Bahnhof im Einsatz

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)

Weste Bahnhof. Wenn ein Industriegelände wie das in Weste Bahnhof brennt, sind zunächst die kleinen Ortsfeuerwehren aus dem direkten Umkreis gefordert. Damit der bestmögliche Löscherfolg erzielt werden kann, müssen die notwendigen Handgriffe regelmäßig von den ehrenamtlichen Brandschützern trainiert werden. Sieben der Ortsfeuerwehren aus den Gemeindegebieten Himbergen und Weste führten daher am Samstag, den 20. Oktober 2018, eine gemeinsame Kooperationsübung durch.

Als Übungsleiter hatte der Brockhimbergener Ortsbrandmeister Uwe Estedt die freiwilligen Einsatzkräfte zunächst zum Sammelplatz an der Himberger Grundschule alarmiert. Nach einer kurzen Lageeinweisung fuhren die Einsatzfahrzeuge dann zum Brandeinsatz nach Weste Bahnhof.

Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex dieser Größe entscheidet neben dem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen und ausreichend Brandschützern vor allem eine gute Einsatzkommunikation über den Erfolg oder Misserfolg der Brandbekämpfung. Für eine klare Aufgabenstrukturierung wurde daher die Einrichtung von zwei Einsatzabschnitten fokussiert.

Je schneller die Feuerwehrleute die notwendige Löschwasserversorgung aufbauen, desto eher kann eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Das Löschwasser wurde aus dem örtlichen Wassernetz sowie aus einer naheliegenden Zisterne entnommen. Insgesamt hatten die ehrenamtlichen Brandschützer über 500 m Schlauchleitung zu verlegen.

Das Übungsszenario sah auch mehrere vermisste Personen vor. Parallel zur Brandbekämpfung wurde durch sechs Atemschutztrupps die Menschenrettung aus dem Gebäudekomplex vorgenommen. Eine schwierige Aufgabe, da für die eingesetzten Kräfte stets eine Personalreserve für den Eigenschutz vorzuhalten ist. Diese Einsatzkräfte stehen für andere Aufgaben dann nicht zur Verfügung.

Die Übung dauerte über zwei Stunden. Übungsleiter Uwe Estedt zeigte sich in der Einsatznachbesprechung beeindruckt von der Schlagkraft der Ehrenamtlichen. Die Zusammenarbeit untereinander sei gut, sodass man den angestrebten Kooperationsvereinbarungen der Ortsfeuerwehren positiv entgegenblicken könne.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Himbergen, Gr. Thondorf, Kl. Thondorf, Brockhimbergen-Kollendorf, Weste, Hagen-Schlagte und Testorf.

60 Einsatzkräfte an Personensuche in Bad Bevensen beteiligt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Bad Bevensen. Während am Himmel über Bad Bevensen der Mond hell leuchte und das Thermometer fünf Grad Celsius anzeigt, wird ein 70-jähriger Mann in der Kurstadt seit den Nachmittagsstunden (22. Oktober 2018) aus einer Klinik vermisst. Um 22 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Bad Bevensen sowie von der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen alarmiert.

In Abstimmung mit der Polizei wurde das erste Suchgebiet festgelegt. Während einige Helfer eine örtliche Klink nach dem Vermissten absuchten, fuhren andere das Gebiet um den Kurpark ab. Zeitgleich startete die Drohne des DRK um mittels Wärmebildkamera den angrenzenden Park großflächig abzusuchen. Die Suche konnte über einen separaten Monitor am Boden von den beteiligten verfolgt werden.

Zudem fuhr die Polizei mit fünf Fahrzeugen ebenfalls abgestimmte Gebiete ab. Parallel dazu rückte die DRK-Rettungshundestaffel mit vier Flächensuchhunden an. Außerdem erreichte auch ein Leitender Notarzt (LNA) den Sammelpunkt am Bad Bevenser Kurhaus.

Gegen 23.20 Uhr kam dann ein Funkspruch, dass eine auffällige Person im Bereich der Ortschaft Weste von einer aufmerksamen Bürgerin gesehen worden war. Eine daraufhin sofort entsandte Streifenwagenbesatzung konnte die Person Zeit später ausfindig machen. Ein erneuter Funkspruch brachte dann die Erleichterung. Bei der gefundenen Person handelte es sich um den 70-Jährigen. Augenscheinlich wohlauf wurde der Mann nach Bad Bevensen in die ortsansässige Klink zurückgefahren, wo der Notarzt noch einen kurzen Check durchführte.

Für die 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den 14 Helfern vom DRK sowie der Polizei war der Einsatz gegen 23.45 Uhr beendet.

Unterkreisübung in Vinstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Seit Jahrzenten arbeiten wir Hand in Hand mit benachbarten Feuerwehren zusammen. Dazu zählen die Ortsfeuerwehren Vinstedt, Barum, Hohenbünstorf und Natendorf. Die sogenannte Unterkreisübung zwischen den Feuerwehren findet einmal jährlich, jeweils in einem der Orte statt. Bekannt ist der Termin der anstehenden Übung jedoch nicht.

Vor kurzem war es wieder soweit. Ein Feuer, auf dem Hof Bodin, rief

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

die Brandschützer des ehemaligen Unterkreises auf den Plan. Bei der Anfahrt roch es verdächtig nach Qualm, kurz darauf wurde die Sicht auf dem Hof schlechter. Übung oder Ernstfall? – Am Anfang war dieses wohl nicht gleich für jede Einsatzkraft völlig klar.

Ortsbrandmeister und zugleich Einsatzleiter Torsten Kruggel Schmedt erkundete sofort nach dem

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Eintreffen die Lage und gab die ersten Anweisungen an seine und an die nachrückenden Brandschützer weiter. Fast zeitgleich traf die Kommunikations-Gruppe Ebstorf / Wriedel-Schatensen mit ihrem jeweiligen Einsatzleitwagen ein. Diese Gruppe dient dazu dem Einsatzleiter den Rücken freizuhalten, nimmt Funksprüche entgegen, fertigt Übersichtpläne an und dokumentiert sämtliche Einsatzabläufe.

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Parallel kümmerten sich die weiteren Helfer um die Herstellung der Wasserversorgung und nahmen die Löschmaßnahmen vor. Weitere rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und leiteten umgehend Suchmaßnahmen nach vermissten Personen in den weiträumigen Scheunen ein. Enge Leitern und Luken erschwerten die Arbeit der Atemschutztrupps.

Der Einsatzleiter zeigte sich erleichtert, als alle vermissten „Personen“ erfolgreich gerettet waren. Schließlich ist das Arbeiten unter Atemschutz körperlich anstrengend. „Das geht auch nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten und sich aufeinander verlassen können“ so Kruggel Schmedt.

Auch der Ausrichter der Übung zeigte sich sichtlich zufrieden. „Punkte, an denen es zu Feilen gilt, gab es schon, aber genau dafür sind Übungen, wie diese, ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung“ sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Winkler aus Vinstedt.

Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr: Pieper und Busenius wiedergewählt!

Uelzen. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen am 15.10.2018 haben die Gemeinde- und Ortsbrandmeister des Landkreises den bisherigen stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd Andre Pieper für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen. Auch der stellvertretende Abschnittsleiter Süd, Björn Busenius, erhielt das Vertrauen der Versammlung für die Verlängerung der Amtszeit.

Mit dem Vorschlag zur Ernennung der ehrenamtlichen Führungspositionen in der Kreisfeuerwehr wird sich nunmehr der Uelzener Kreistag beschäftigen, wo die formale Ernennung in das Ehrenbeamtenverhältnis des Landkreises erfolgt. Die Führungskräfte werden zum 1. Januar 2019 für sechs weitere Jahre ernannt. Landrat Dr. Heiko Blume zeigte sich sichtlich beeindruckt von dem klaren Votum der Wahlberechtigten. Feuerwehr halte zusammen, dass merke man immer wieder und freue Ihn.

Kreisbrandmeister Helmut Rüger hielt darüber hinaus einen kurzen Bericht über den vergangenen Einsatz eines extra dafür individuell zusammengestellten Kreisbereitschaftszuges in Meppen. Der Einsatz war aufgrund des medial sehr präsenten Moorbrandes notwendig geworden. Alle Uelzener Feuerwehrleute kamen gesund aus dem Einsatz zurück. Er bedankte sich ausdrücklich für die Einsatzbereitschaft und freute sich zusammen mit dem Landrat darüber, dass der Landkreis Uelzen dem Hilfegesuch aus Meppen entsprechen konnte.

Die gewählten Andre Pieper (mitte) und Björn Busenius (2.v.l.) mit Kreisbrandmeister Helmut Rüger (1.v.l.), Landrat Dr. Heiko Blume (2.v.r.) und dem Abschnittsleiter Nord Hans-Jürgen Cordes (1.v.r.).

Ortsfeuerwehr Barum beseitigt Bauschutt von Straße

Fotos und Text: Philipp Schulze (Samtg.-Pressewart)

Verlorener Bauschutt von einem Lkw hat am frühen Montagnachmittag den Einsatz der Ortsfeuerwehr Barum zur Folge. Feld- und Ziegelsteine sowie Sand liegen im Kurvenbereich der Ebstorfer Straße /Bevenser Straße auf einer Länge von rund 200 Meter auf der Fahrbahn verteilt.

Mit Schaufeln und Besen beseitigen die zehn Einsatzkräfte die Gefahrenstellen. Ein Barumer Landwirt kommt den Feuerwehrleuten mit einem Trecker samt Frontlader zur Hilfe.

Nach rund einer Stunde ist die Fahrbahn soweit wieder geräumt.

 Im Einsatz:

–       Feuerwehr Barum

–       Polizei

Nächtlicher Einsatz für Uelzener Wehren bei Nordzucker

Am 22. September kam es gegen 21.22 Uhr zu einem Feuer bei der Nordzucker AG im Werk Uelzen. Durch den Ausfall des Antriebsmotors einer Trockentrommel kam diese zum Stillstand – infolgedessen entzündeten sich die in der Trockentrommel befindlichen getrockneten Schnitzel durch Überhitzung. Unmittelbar nach Ausbruch des Feuers leiteten die Mitarbeiter erste Löschmaßnahmen ein.

Die Feuerwehr Uelzen wurde mit dem Einsatzstichwort F3 – Vollalarm alarmiert.

Nach Eintreffen des Einsatzleiters Torsten Strauer und dessen Erkundung wurde zusammen mit leitenden Mitarbeitern die weiteren Maßnahmen besprochen. Aufgrund des zu erwartenden Einsatzes unter Atemschutz wurden umgehend die Feuerwehren Oldenstadt, Kirchweyhe, Westerweyhe sowie die DRK Bereitschaft Uelzen nachalarmiert.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in die Halle vor, um mittels Strahlrohr und mobilen Wasserwerfern die Trocknungstrommel zu kühlen. Im Verlaufe des Einsatzes konnte die Trommel geöffnet und Wasser direkt in den Brandherd eingebracht werden. Die Kühlung zeigte ihre Wirkung – relativ schnell entspannte sich die Lage. Durch den schnellen Einsatz wurde die Trocknungsanlage bei dem Brandereignis nicht beschädigt. Für die Umwelt und Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Nach rund drei Stunden war der Einsatz für die eingesetzten Einsatzkräfte beendet.

Text: C. Paul // Pressesprecher Feuerwehr Hansestadt Uelzen

Fotos: P. Schulze // Presseteam Feuerwehr

Übung des 2. Fachzuges Nord der Uelzener Kreisfeuerwehrbereitschaft

Text:  Arne Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit) / Bilder. Feuerwehr

Der 2. Fachzug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Nord übte am 30. August 2018 zusammen mit der Feuerwehr Golste in Natendorf am Vereinsheim des SV Frischauf Natendorf e.V..

Für die Spieler des SV Frischauf Natendorf e.V. bot sich am vergangenen Donnerstag während des regulären Fußballtrainings ein ungewohntes Schauspiel. Kurz nachdem durch eine Nebelanlage das Obergeschoss des Vereinsheimes vollständig unzugänglich gemacht wurde, ertönte im Natendorfer Ortskern die Feuerwehrsirene. Während der Vereinsvorsitzende Mathias Plank seine Vereinskameraden beruhigte, zeichnete sich für den Natendorfer Ortsbrandmeister Volker Meyer ein aufregender Abend ab.

Glücklicherweise handelte es sich bei dieser Alarmierung um ein Übung. Die Feuerwehr Golste in Natendorf wurde gegen 19.30 Uhr über die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) Uelzen alarmiert. Die Löschwasserversorgung gestaltete sich wie gewohnt sehr schwierig. Bis die Brandbekämpfung aufgenommen werden kann, müssen zunächst mehrere hundert Meter B-Schlauch verlegt werden.

Da der 2. Fachzug Nord (bestehend aus Fahrzeugen der Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Barum, Hanstedt und Hohenbünstorf) gerade in Velgen seinen Übungsdienst absolvierte, konnte der Feuerlöschzug vom Natendorfer Ortsbrandmeister zur Verstärkung angefordert. Im echten Einsatzfall wären die umliegenden Ortsfeuerwehren alarmiert worden.

Passanten meldeten zwei vermisste Personen. Außerdem galt es aufgrund unklarer Rauchentwicklung im Sportlerheim die Brandbekämpfung einzuleiten. Die Natendorfer waren als erstes vor Ort. Der Einsatzleiter Volker Meyer erteilte zielstrebig die ersten Einsatzbefehle.

Der Kreisbereitschaftszug wurde vom stellvertretenden Zugführer Joachim Dierksen geführt. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter unterstützten die nachrückenden Kräfte der Kreisbereitschaft zunächst bei der Menschenrettung. Parallel wurde das Verlegen einer weiteren B-Leitung zur Wasserversorgung simuliert. Die verbliebenen Kräfte halfen den Natendorfern bei der Brandbekämpfung von außen.

Geleitet wurde die Übung von Heiko Gonsior, dem Zugführer des 2. Fachzug Nord. Er zeigte sich bei der anschließenden Besprechung sichtlich zufrieden vom Vorgehen der ehrenamtlichen Brandschützer.

Verkehrsunfall zwischen Ebstorf und Wessenstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 20 zwischen Ebstorf und Wessenstedt rief am Freitagnachmittag (31. August 2018) Einsatzkräfte von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst sowie der Polizei auf den Plan.

Eine Frau war mit ihrem Geländewagen zwischen Ebstorf und Wessenstedt unterwegs, als sie nach links von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und schließlich im Grünstreifen zum Stehen kam.

Während sich Ersthelfer um die verletzte Fahrerin kümmerten, rückten zeitgleich die Rettungskräfte an und übernahmen die Versorgung. Für eine schonende Rettung wurde das Fahrzeug durch die Feuerwehren aus Ebstorf und Wriedel-Schatensen stabilisiert und gesichert. Im weiteren Verlauf wurde das Dach des Fahrzeuges mit hydraulischen Rettungsgeräten entfernt um die Frau aus ihrem Fahrzeug zu retten.

Im Einsatz:

  • Ortsfeuerwehr Ebstorf
  • Ortsfeuerwehr Wriedel-Schatensen
  • DRK Rettungsdienst
  • Polizei

Einsatzübung in Ebstorf

Text und Fotos: Meike Karolat / Pressesprecherin DRK Uelzen

Uelzen/Ebstorf. Mit der Einsatzinformation „Einsatz SEG-B3Y-B4“ – unklare Rauchentwicklung, mehrere Verletzte in 29574 Ebstorf, Hans-Rasch-Weg, Waldbad“ wurden die Mitglieder der SchnellEinsatzGruppe (SEG) der DRK-Bereitschaften gerufen. Dass es sich um eine Übung handeln sollte, erfuhren die Einsatzkräfte erst viel später.
Aber nicht nur die SEG wurde gerufen, auch die Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf wurde alarmiert. Als erstes am Schadensort eingetroffen, verschafften sie sich einen Überblick über die Lage und die Verletzten. Diese wurden unter Atemschutz aus dem verrauchten Technikraum und anderen Bereichen des Wald e Mar (Hallen- und Freizeitbad Ebstorf) gerettet, zeitgleich wurde das „Feuer“ gelöscht. „Das war eine Herausforderung für uns“, sagte Einsatzleiter René Ohland, da man sich bis zum Eintreffen der SEG um die Verletzten habe kümmern müssen.

Die SEG rollte in Zugstärke (30 Einsatzkräfte) an und begann umgehend mit der Versorgung der verletzten Personen. Ebenfalls am Einsatzort eine Notärztin. Insgesamt waren 16 Verletzte zu versorgen und betreuen. Sechs von ihnen erlitten schwere, vier weniger schwere, weitere sechs Personen kamen mit leichten Verletzungen davon. Alle wurden erstversorgt und wären im Einsatzfall in die jeweiligen Krankenhäuser gefahren worden. In der Opferrolle übrigens alles Mitglieder der SEG DRK Lüneburg. Sie haben sich dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt und spielten ihre Rollen perfekt.
Ausgearbeitet wurde die Übung vom DRK-Bereitschaftsleiter Sascha Heinze. „Im Großen und Ganzen wurde der Einsatz professionell von uns abgearbeitet“, sagte er. Natürlich gebe es immer Dinge, die man besser oder anders machen könne.

Auch seitens der Feuerwehr zeigte man sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Ebstorf vor Ort.

Einsatz in Zahlen
DRK:
– 3 Rettungswagen (RTW)
– 4 Krankentransportwagen (KTW)
– Notarzteinsatzeinsatzfahrzeug (NEF)
– Vier-Tragewagen
– Einsatzleitwagen
– Orgaleiter (OrgL)
– Gerätewagen Sanität (GW San)
– Wechselladerfahrzeug Abrollbehälter ManV (WLF ABManV)
– Kommandowagen
Feuerwehr:
– Tanklöschfahrzeug (TLF)
– Staffellöschfahrzeug (STLF)
– Einsatzleitwagen (ELW)