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Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Bericht & Fotos: Ph Schulze Pw OrtsFw Ebstorf

Ebstorf. Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Baustellenunfall wird zum Übungsszenario für Feuerwehr Ebstorf / Gefahrgutzug Nord rückt aus

Text: Monika Buhr / Freie Journalistin  Bilder: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr Uelzen

Einen Unfall auf einer Baustelle im Wohngebiet hat Timo Schärling als Zugführer vom Gefahrgutzug Nord als Szenario für eine Übung für seine Kollegen der Feuerwehren Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel ausgearbeitet, die gemeinsam den Gefahrgutzug Nord bilden. „Das ist richtig viel Arbeit, muss aber ein bis zweimal im Jahr in dieser Größenordnung sein,“ berichtet Pressesprecher Christoph Paul. Das Bild: Einem Teleskoplader ist eine Palette mit Salzsäurefässern von der Gabel gerutscht und hat einen Mann unter sich begraben. Zwei Fässer weisen Schäden auf, aus denen Säure austritt. Der Mann hat bereits Verätzungen an Händen und im Brustbereich.

Die umliegenden Anwohner wurden am Vormittag von der Aktion im persönlichen Gespräch in Kenntnis gesetzt. Um 13.53 Uhr wurde der Notruf wegen einer verletzten, eingeklemmten Person unter einer Baumaschine abgesetzt. Nach nur vier Minuten war der erste Wagen mit einem Gruppenführer vor Ort, der den Personenschaden feststellte und den Gefahrgutzug Nord aufgrund der auslaufenden Säure nachorderte. Die Ebstorfer Wehr machte sofort zwei Atemschutzträger einsatzbereit, um den Verletzten zu retten. „Wir arbeiten nach dem Prinzip GAMS: Gefahr erkennen, Absperren, Menschenrettung und dann Spezialkräfte anfordern“, erläuterte Paul. Mit Flatterband wurde die Baustelle abgesperrt und gleichzeitig eine Not-Dekontaminierungsstelle für den Verletzten hergerichtet. Nach der Rettung durch die Atemschutzgeräteträger wurde er auf der Trage notdürftig gereinigt und dann den eintreffenden Sanitätern von der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen übergeben. Die Atemschutzgeräteträger mussten in ihrer säurebelasteten Schutzausrüstung hinter dem Flatterband warten, bis die Kameraden aus Wriedel, Bad Bevensen und Bienenbüttel mit den Spezialisten eintrafen. Die Gruppenführer meldeten sich jeweils sofort beim Einsatzleiter und erhielten ihre Aufträge. So rüstete die Feuerwehr Wriedel-Schatensen zwei Kameraden mit Chemieschutzanzügen aus, die die beschädigten Fässer bergen sollten. Die Feuerwehren Bevensen und Bienenbüttel richteten derweil eine Dekontaminierungsstrecke her, bei der vor Ort eine vollständige Reinigung der Einsatzleute erfolgt. Mit mobilen Duschen werden die Einsatzanzüge und Schuhe abgeduscht, die Kameraden entkleidet und mit Trainingsanzügen ausgestattet. Das Wasser wird aufgefangen und von Spezialisten entsorgt, die sich auch um die beschädigten Fässer und den verseuchten Boden kümmern.

Die Atemschutzgeräteträger waren froh, als sie nach geraumer Zeit ihre schwere Ausstattung los wurden. „Ich kam gerade von der Arbeit, als der Einsatzruf kam,“ berichtet Laura Venske. Andere Kameraden wurden beim gemütlichen Samstag, der Gartenarbeit oder der Autoreparatur gestört. „Jetzt muss ich sehen, wann ich meine Autoteile eingebaut kriege, aber es nützt ja nichts, die Übung ist wichtig, weil der Ernstfall hoffentlich nicht eintritt!“, erzählt ein anderer. Die entspannten Gesichter der Einsatzkräfte bei ihren Wegen zwischen Einsatzort und Fahrzeugen machten auch den zahlreichen Zuschauern deutlich, dass es sich hier ’nur‘ um eine Übung handelte. „Gerade die Enge im Wohngebiet und die weit auseinander abgestellten Einsatzfahrzeuge sind eine besondere Herausforderung, die im Ernstfall Zeit kosten,“ merkt Pressesprecher Philipp Schulze an, der den Anwohnern und Zuschauern als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stand.

40 Einsatzkräfte von der Feuerwehr und der DRK Bereitschaft Kreis Uelzen waren an dieser Übung beteiligt.

Im Einsatz:

  • Feuerwehr Ebstorf
  • Gefahrgutzug Nord
  • Ortswehr Ebstorf
  • Ortswehr Wriedel-Schatensen
  • Ortswehr Bad Bevensen
  • Ortswehr Bienenbüttel

Zwei Männer verunglücken zwischen Ebstorf und Melzingen

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ein 19- und ein 31-jähriger Mann sind am 10. November auf der Landstraße 250 zwischen Ebstorf und Melzingen mit einem VW Caddy verunglückt. Der Wagen war von Ebstorf kommend in Richtung Melzingen unterwegs, als er aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und mit der Fahrerseite gegen einen Baum prallte.

Während die um 0:48 Uhr alarmierten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und der Polizei zur Unfallstelle eilten, handelten Fahrer von Rübentransportfahrzeugen vorbildlich und leiteten entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen ein.

Im Verlauf übernahm der DRK Rettungsdienst die weitere medizinische Versorgung und Betreuung der Verletzten. Mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ebstorf, Kirch- und Westerweyhe die beiden Insassen aus ihrem Fahrzeug und leuchteten die Unfallstelle großräumig aus.

Mit Rettungswagen wurden die beiden Schwerverletzten in das Klinikum Uelzen und Lüneburg eingeliefert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die L250 komplett gesperrt werden. Gegen 2:30 Uhr konnte das letzte Fahrzeug der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen.

Sieben Ortsfeuerwehren bei Übung in Weste Bahnhof im Einsatz

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)

Weste Bahnhof. Wenn ein Industriegelände wie das in Weste Bahnhof brennt, sind zunächst die kleinen Ortsfeuerwehren aus dem direkten Umkreis gefordert. Damit der bestmögliche Löscherfolg erzielt werden kann, müssen die notwendigen Handgriffe regelmäßig von den ehrenamtlichen Brandschützern trainiert werden. Sieben der Ortsfeuerwehren aus den Gemeindegebieten Himbergen und Weste führten daher am Samstag, den 20. Oktober 2018, eine gemeinsame Kooperationsübung durch.

Als Übungsleiter hatte der Brockhimbergener Ortsbrandmeister Uwe Estedt die freiwilligen Einsatzkräfte zunächst zum Sammelplatz an der Himberger Grundschule alarmiert. Nach einer kurzen Lageeinweisung fuhren die Einsatzfahrzeuge dann zum Brandeinsatz nach Weste Bahnhof.

Bei einem Brand in einem Gebäudekomplex dieser Größe entscheidet neben dem Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen und ausreichend Brandschützern vor allem eine gute Einsatzkommunikation über den Erfolg oder Misserfolg der Brandbekämpfung. Für eine klare Aufgabenstrukturierung wurde daher die Einrichtung von zwei Einsatzabschnitten fokussiert.

Je schneller die Feuerwehrleute die notwendige Löschwasserversorgung aufbauen, desto eher kann eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Das Löschwasser wurde aus dem örtlichen Wassernetz sowie aus einer naheliegenden Zisterne entnommen. Insgesamt hatten die ehrenamtlichen Brandschützer über 500 m Schlauchleitung zu verlegen.

Das Übungsszenario sah auch mehrere vermisste Personen vor. Parallel zur Brandbekämpfung wurde durch sechs Atemschutztrupps die Menschenrettung aus dem Gebäudekomplex vorgenommen. Eine schwierige Aufgabe, da für die eingesetzten Kräfte stets eine Personalreserve für den Eigenschutz vorzuhalten ist. Diese Einsatzkräfte stehen für andere Aufgaben dann nicht zur Verfügung.

Die Übung dauerte über zwei Stunden. Übungsleiter Uwe Estedt zeigte sich in der Einsatznachbesprechung beeindruckt von der Schlagkraft der Ehrenamtlichen. Die Zusammenarbeit untereinander sei gut, sodass man den angestrebten Kooperationsvereinbarungen der Ortsfeuerwehren positiv entgegenblicken könne.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Himbergen, Gr. Thondorf, Kl. Thondorf, Brockhimbergen-Kollendorf, Weste, Hagen-Schlagte und Testorf.

60 Einsatzkräfte an Personensuche in Bad Bevensen beteiligt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Bad Bevensen. Während am Himmel über Bad Bevensen der Mond hell leuchte und das Thermometer fünf Grad Celsius anzeigt, wird ein 70-jähriger Mann in der Kurstadt seit den Nachmittagsstunden (22. Oktober 2018) aus einer Klinik vermisst. Um 22 Uhr wurden die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr Bad Bevensen sowie von der DRK-Bereitschaft Kreis Uelzen alarmiert.

In Abstimmung mit der Polizei wurde das erste Suchgebiet festgelegt. Während einige Helfer eine örtliche Klink nach dem Vermissten absuchten, fuhren andere das Gebiet um den Kurpark ab. Zeitgleich startete die Drohne des DRK um mittels Wärmebildkamera den angrenzenden Park großflächig abzusuchen. Die Suche konnte über einen separaten Monitor am Boden von den beteiligten verfolgt werden.

Zudem fuhr die Polizei mit fünf Fahrzeugen ebenfalls abgestimmte Gebiete ab. Parallel dazu rückte die DRK-Rettungshundestaffel mit vier Flächensuchhunden an. Außerdem erreichte auch ein Leitender Notarzt (LNA) den Sammelpunkt am Bad Bevenser Kurhaus.

Gegen 23.20 Uhr kam dann ein Funkspruch, dass eine auffällige Person im Bereich der Ortschaft Weste von einer aufmerksamen Bürgerin gesehen worden war. Eine daraufhin sofort entsandte Streifenwagenbesatzung konnte die Person Zeit später ausfindig machen. Ein erneuter Funkspruch brachte dann die Erleichterung. Bei der gefundenen Person handelte es sich um den 70-Jährigen. Augenscheinlich wohlauf wurde der Mann nach Bad Bevensen in die ortsansässige Klink zurückgefahren, wo der Notarzt noch einen kurzen Check durchführte.

Für die 33 Einsatzkräfte der Feuerwehr, den 14 Helfern vom DRK sowie der Polizei war der Einsatz gegen 23.45 Uhr beendet.

Unterkreisübung in Vinstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Seit Jahrzenten arbeiten wir Hand in Hand mit benachbarten Feuerwehren zusammen. Dazu zählen die Ortsfeuerwehren Vinstedt, Barum, Hohenbünstorf und Natendorf. Die sogenannte Unterkreisübung zwischen den Feuerwehren findet einmal jährlich, jeweils in einem der Orte statt. Bekannt ist der Termin der anstehenden Übung jedoch nicht.

Vor kurzem war es wieder soweit. Ein Feuer, auf dem Hof Bodin, rief

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

die Brandschützer des ehemaligen Unterkreises auf den Plan. Bei der Anfahrt roch es verdächtig nach Qualm, kurz darauf wurde die Sicht auf dem Hof schlechter. Übung oder Ernstfall? – Am Anfang war dieses wohl nicht gleich für jede Einsatzkraft völlig klar.

Ortsbrandmeister und zugleich Einsatzleiter Torsten Kruggel Schmedt erkundete sofort nach dem

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Eintreffen die Lage und gab die ersten Anweisungen an seine und an die nachrückenden Brandschützer weiter. Fast zeitgleich traf die Kommunikations-Gruppe Ebstorf / Wriedel-Schatensen mit ihrem jeweiligen Einsatzleitwagen ein. Diese Gruppe dient dazu dem Einsatzleiter den Rücken freizuhalten, nimmt Funksprüche entgegen, fertigt Übersichtpläne an und dokumentiert sämtliche Einsatzabläufe.

Foto © Philipp Schulze / Presseteam Feuerwehr

Parallel kümmerten sich die weiteren Helfer um die Herstellung der Wasserversorgung und nahmen die Löschmaßnahmen vor. Weitere rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus und leiteten umgehend Suchmaßnahmen nach vermissten Personen in den weiträumigen Scheunen ein. Enge Leitern und Luken erschwerten die Arbeit der Atemschutztrupps.

Der Einsatzleiter zeigte sich erleichtert, als alle vermissten „Personen“ erfolgreich gerettet waren. Schließlich ist das Arbeiten unter Atemschutz körperlich anstrengend. „Das geht auch nur, wenn alle Hand in Hand arbeiten und sich aufeinander verlassen können“ so Kruggel Schmedt.

Auch der Ausrichter der Übung zeigte sich sichtlich zufrieden. „Punkte, an denen es zu Feilen gilt, gab es schon, aber genau dafür sind Übungen, wie diese, ein sehr wichtiger Bestandteil der Ausbildung“ sagte der stellvertretende Ortsbrandmeister Markus Winkler aus Vinstedt.

350 Einsatzkräfte üben in der Göhrde den Ernstfall

Bericht & Bilder: Ph. Schulze (Pressteam FFw Bevensen-Ebstorf), C. Paul (Pressesprecher FFw Uelzen)

Am 13.10.18 kam es zu einem Waldbrand im Bereich der Revierförsterei Röthen / Göhrde. Gegen 8 Uhr wurden die Feuerwehren Metzingen (LK DAN) und Himbergen (LK UE) mit dem Einsatzstichwort Waldbrand 1 (WB 1) in die Forstabteilung 179 alarmiert. Durch den aufkommenden Wind hat sich das Feuer bereits massiv ausgebreitet – die angeforderten Feuerwehren finden beim Eintreffen eine brennende Fläche von rund 3000 Quadratmetern vor. Auf Grund der Abgelegenheit der Brandstelle und der schlechten Wasserversorgung wurden weitere Feuerwehreinheiten nachgefordert.

Da zur gleichen Zeit auch eine großangelegte Kommunikationsübung der Kreisfeuerwehrbereitschaften Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen stattfindet, konnten durch die Feuerwehr-Einsatz-Leitstelle umgehend weitere Kräfte zur Unterstützung beordert werden.

Die Bereitschaftsführer der drei Kreisbereitschaften treffen sich in Röthen mit dem Einsatzleiter, um eine Lageeinweisung zu erhalten und anschließend den Einsatz von Mannschaft und Gerät zu planen.

Um Wasser in ausreichender Menge an die Einsatzstelle zu bringen, werden die Wassertransportzüge der Kreisbereitschaften gemeinsam eingesetzt. Jedem eingesetzten Zug wird ein Löschwasserbehälter als Entnahmestelle zugewiesen – aus diesem werden die Tanklöschfahrzeug gefüllt. Das aufgenommene Wasser wird daraufhin im Pendelverkehr zu den jeweiligen Brandstellen gebracht.

Mittlerweile hat sich das Feuer auf rund 4 Hektar ausgebreitet, wobei es auch zu Flugfeuer kommt. Dadurch ausgelöst entwickelt sich ein Folgebrand in der Abteilung 190.

Aufgrund dieser Lageentwicklung werden zwei Wasserförderzüge durch die Einsatzleitung in den Einsatz gebracht. Vom Forsthaus Röthen wurde eine Förderstrecke zu der betreffenden Abteilung aufgebaut, um eine effiziente Brandbekämpfung durchzuführen.

Gegen 13 Uhr ist das Übungsziel erreicht. Die rund 350 Einsatzkräfte bauen ihre eingesetzten Geräte zurück und sammeln sich anschließend in Röthen. Dort haben bereits die Fachzüge Logistik aus Lüchow-Dannenberg und Uelzen Essen für alle Kräfte gekocht.

Gerrit Möhring, Kreisbereitschaftsführer der KFB Uelzen – Süd, zieht im Anschluss eine positive Bilanz und bedankt sich zugleich bei allen eingesetzten Kräften: „Ich bin stolz auf unsere motovierten Einsatzkräfte, die ehrenamtlich hier am Samstag bei strahlendem Sonnenschein an dieser Übung teilnahmen.“

Auch die Bereitschaftsführer Michael Schulze (Lüchow – Dannenberg) und Uwe Rahlfs (Lüneburg) schlossen sich diesem Lob an.

Kleinere Defizite, wie Wartezeiten der einzelnen Einheiten, wurden unter anderem erkannt und werden im Rahmen der kommenden Ausbildungen von Führungs- und Einsatzkräften besprochen und überdacht.

Ortsfeuerwehr Barum beseitigt Bauschutt von Straße

Fotos und Text: Philipp Schulze (Samtg.-Pressewart)

Verlorener Bauschutt von einem Lkw hat am frühen Montagnachmittag den Einsatz der Ortsfeuerwehr Barum zur Folge. Feld- und Ziegelsteine sowie Sand liegen im Kurvenbereich der Ebstorfer Straße /Bevenser Straße auf einer Länge von rund 200 Meter auf der Fahrbahn verteilt.

Mit Schaufeln und Besen beseitigen die zehn Einsatzkräfte die Gefahrenstellen. Ein Barumer Landwirt kommt den Feuerwehrleuten mit einem Trecker samt Frontlader zur Hilfe.

Nach rund einer Stunde ist die Fahrbahn soweit wieder geräumt.

 Im Einsatz:

–       Feuerwehr Barum

–       Polizei

Feuerwehren aus Bienenbüttel bei Großübung gefordert

Bargdorf/Bienenbüttel. Für die Feuerwehren der Einheitsgemeinde Bienenbüttel galt es am vergangenen Donnerstag, den 11. Oktober 2018, bei zwei ineinandergreifenden Übungsszenarien Ihr Können unter Beweis zu stellen. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Matthias Scheele testete insbesondere die Führungskräfte, die gelerntes aus einer vorangegangenen theoretischen Weiterbildung einmal in die Praxis umsetzen sollten. Insgesamt nahmen 84 Kameraden an den Übungen teil. Neben dem Aufbau einer funktionsfähigen Führungsstruktur mithilfe der gemeindeeigenen Kommunikationsgruppe wurde auch die Einsatzorganisation durch verschiedene Einsatzabschnittsleiter geübt.

 Die Ruhe des Abends wurde zunächst mit einem Einsatz für die Feuerwehren aus Bargdorf, Bienenbüttel und Wichmannsburg gestört. Gegen 18:03 Uhr alarmierte die Leitstelle Uelzen die freiwilligen Brandschützer zu einem PKW-Unfall nach Bargdorf. Das Übungsszenario stellte einen Gefahrgutunfall mit einem PKW da. “Die Schwierigkeit liegt hier im Erkennen der Gefahr”, waren sich die Feuerwehrleute vor Ort einig. Während der Gefahrenbereich umfangreich abgesperrt wurde, leitete der Bargdorfer Gruppenführer die Menschenrettung mit Atemschutzgerät ein. Anschließend wurden Spezialkräfte zur Beseitigung des Gefahrguts angefordert, die aufgrund der fiktiven Lage aber vom Ausrücken verschont blieben.

 Noch parallel zum Gefahrguteinsatz, um 18:43 Uhr, begann das zweite Einsatzszenario. Die Feuerwehren Beverbeck, Eitzen, Edendorf, Hohenbostel, Hohnstorf, Rieste und Varendorf-Bornsen wurden zum Brand einer Gewerbehalle alarmiert. Zwei Personen wurden vermisst. Damit waren alle 10 Ortswehren der Bienenbüttler Gemeinde parallel im Einsatz. Unterstützend wurde auch der erste Zug der Kreisbereitschaft Nord in den Übungsablauf integriert.

 Gemeindebrandmeister Dirk Giere bedankte sich im Anschluss an die Übungen bei den freiwilligen Brandschützern. In der Gesellschaft sei ehrenamtliches Engagement nicht mehr selbstverständlich. Solche größeren Übungseinsätze würden aber zeigen, dass die Einheitsgemeinde Bienenbüttel eine leistungsfähige Feuerwehr habe.

Bericht: A. Lehmann (Referat Öffentlichkeitsarbeit KFV Uelzen e.V.)

Kreisfeuerwehrbereitschaft nahm an Stader Übung teil

Bild und Text: Timo Bohn (FFw Uelzen)

Schon seit mehreren Stunden zog eine Unwetterfront mit starken Sturmböen und Starkregen über den Landkreis Stade.

Dies war das Ausgangsszenario für die Stabsrahmenübung vom Landkreis Stade am Samstag, den 8. September 2018.

An dieser Funk- und Fernmeldeübung nahmen neben dem Fachzug Führung und Kommunikation der Kreisfeuerwehrbereitschaft Uelzen Nord, noch weitere Fernmeldeeinheiten anderer Hilfsorganisationen aus dem gesamten Bundesland Niedersachsen teil.

Vollgelaufene Keller, teilweiser Zusammenbruch der Kommunikations- sowie der Versorgungs- und Verkehrsinfrastruktur in vielen Bereichen waren die unmittelbaren Folgen des Unwetters.

Für den Krisenstab des Landkreises Stade galt es nun die Lage in den Griff zu bekommen, schlimmeres zu verhindern und weitere Gefahren abzuwenden.

Als dem Stab untergeordnete Führungsebene, wurde der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Uelzen als Einsatzabschnittsleitung für die externen Feuerwehrkräfte eingesetzt.

Erkundungsmaßnahmen beispielsweise bei beschädigten Funkmasten, einleiten von Reparaturmaßnahmen und die Dokumentation dieser Geschehnisse galt es zu koordinieren.

Von den, am ELW2 eingesetzten Kräften, wurde ihr gesamtes fachliches Wissen abverlangt, um die immense Flut an ein- und ausgehenden Aufträgen, Lagemeldungen und Anforderungen zu bewältigen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, mit anschließendem Gruppenfoto, konnten sich alle Einheiten bei einer Einsatznachbesprechung untereinander austauschen und Erfahrungswerte teilen.

Bei dieser Übung konnten die diversen Abläufe in der Führungs- und Fernmeldestruktur geübt und kleinere Optimierungen vorgenommen werden.

Bildrechte: Jan Müller-Tischer

Nach rund elf Stunden waren die acht Einsatzkräfte aus dem Landkreis Uelzen wieder zurück an ihrem Standort.