Archiv der Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltungen, die der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Z.B. Präsentqationen, Informationstage, Ausbildung an Schulen …

Brandschutzerziehung in der Roscher Schule an der Wipperau

Text und Fotos: Jartmut Jaekel, Feuerwehr Rosche-Prielip

Ganz im Zeichen der Brandschutzerziehung standen bei den Klassen 3a und 3b der Grundschule je 4 Schulstunden im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Sie wurde im Beisein ihrer Klassenlehrerinnen gemeinsam mit den Brandschutzerziehern Hartmut Jaekel und Horst-Dieter Guhl der Feuerwehr Rosche-Prielip in der Schule und im Feuerwehgerätehaus absolviert. Die Kinder wurden von ihren Lehrerinnen gut vorbereitet und haben entsprechend Fragen gestellt.
Natürlich ging es um Feuer, um seine Entstehung, um seine Verhütung und seine Gefahren und um richtiges Verhalten im Brandfall. Brennbare Stoffe sowie verschiedene Zündmittel und Löschmethoden wurden gezeigt und demonstriert ebenso die Funktion und Wichtigkeit von Rauchmeldern. An einem Rauchhaus zeigten die Brandschutzerzieher den Schülern die Feuer- und Rauchentwicklung bis zur Auslösung des Rauchmelders. In Videos wurden unterschiedliche Gefahren gezeigt und das richtige Verhalten z.B. bei einem Brand in einem Kaufhaus. Anschließend wurde die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmannes erklärt. Die komplett angelegte Ausrüstung machte großen Eindruck auf die Kinder. Das sichere Anzünden und Löschen von Kerzen konnten die Kinder unter Anleitung ebenso ausprobieren wie das richtige Absetzen eines Notrufes über 112 und 110.

Eine Fettexplosion
Eine Fettexplosion

Anschließend wurde noch die Wirkung eines Fettbrandes demonstriert und die Wirkung von Sprühdosen, wenn sie zu warm werden. In der Fahrzeughalle wurden die Feuerwehrfahrzeuge erklärt. Zum Schluss gab es für jedes Kind eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an der Brandschutzerziehung.

Thoms-Singen für Kinderkrebsstiftung

Text: Tom Reher/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf, Fotos: Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Bevenser Jugendfeuerwehr lässt alte Tradition aufleben!

Bad Bevensen (fpr). Die Jugendfeuerwehrmitglieder der Kurstadt wollten die diesjährige Vorweihnachtszeit nutzen, um sich für einen guten Zweck zu engagieren. Und so kamen sie auf die Idee, eine alte Tradition, das Thoms-Singen, wieder aufleben zu lassen. Gesagt, getan – am vergangenen Mittwochabend (21.12.2016) funktionierten sie kurzerhand drei Mannschaftsbusse der Feuerwehr zu Werbemobilen um und zogen so, mit einheitlichen Weihnachtsmannmützen ausgestattet, in Bad Bevensen und Medingen von Haustür zu Haustür.

Ihre diesjährige Weihnachtsfeier nutzte die Bevenser Jugendfeuerwehr, um Keks für das Thoms-Singen zu backen. Foto: JF Bad Bevensen

Beim Thoms-Singen, das immer am 21. Dezember stattfindet, geht es eigentlich darum, durch Singen von Weihnachtsliedern Süßigkeiten von den Bewohnern zu erhalten. Diese Tradition ist leider durch das modernere amerikanische Halloween in den Hintergrund getreten. Die Mädchen und Jungen der Bevenser Jugendfeuerwehr allerdings scheuten sich nicht, mit Stimmgewalt und Liedertexten die Mitmenschen zum Spenden zu bewegen. Anstelle von Süßigkeiten jedoch baten sie um einen Geldbetrag für einen guten Zweck und hatten sich dafür die Deutsche Kinderkrebsstiftung auserkoren.

Eine Gruppe der Bevenser Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Jugendwart Benjamin Thormählen beim Thoms-Singen – hier an der Haustür von Ingrid Gotzel.

Für diese Aktion waren die Vorbereitungen von langer Hand geplant. Schon auf ihrer Weihnachtsfeier Ende November hatte die Jugendfeuerwehr Kekse gebacken. Denn: Jeder Spender sollte als Dank eine kleine Tüte mit selbst gebackenen Keksen erhalten. Die Bevölkerung zeigte sich begeistert und ließ sich nicht lange bitten. So füllten sich die Spendenbeutel mehr und mehr. Am Ende des Abends kamen schließlich durch Auszählung 745 Euro zusammen – ein großer Erfolg. Doch die Aktion hat auch bereits ein riesiges Echo mit positiven Reaktionen hervorgerufen.

Mit einer eigenen Verkaufsbude war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Kurstadt präsent, um zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung Crȇpes zu verkaufen.

Darüber hinaus war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Hier wurden in einer weihnachtlich hergerichteten Verkaufsbude Crȇpes feilgeboten, wodurch noch einmal in einem „Spendenlöscher“ und mit dem Verkaufserlös eine Summe von 128 Euro für die Deutsche Kinderkrebsstiftung erzielt wurde. Die Crȇpes-Produktion konnte insbesondere durch einen professionellen Crȇpes-Maker erreicht werden, den die Jugendfeuerwehr während ihrer Weihnachtsfeier vom Betreiber des Bevenser Restaurants „Pott & Pann“, Siegfried Urbainsky, gestiftet bekommen hatte.

Der Gesamtbetrag aus beiden Aktionen in Höhe von 873 Euro soll nun in nächster Zeit offiziell an die Deutsche Kinderkrebsstiftung übergeben werden. Um ihn noch einmal weiter zu erhöhen wurde ein spezielles Unterkonto bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung eingerichtet. Deshalb bittet die Jugendfeuerwehr um zusätzliche Spenden per Überweisung auf folgendes Konto:

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Spendenkonto 00 555 666 12

Commerzbank AG Köln

BLZ: 370 800 40

IBAN: DE15 3708 0040 0055 5666 12

BIC: DRESDEFF370

Stichwort: Spende Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Fahrschule Markus Sellin stattet Ebstorfer Jugendwehr aus

Nach Schornsteinbrand am heimischen Haus: Fahrschule Markus Sellin stattet Ebstorfer Jugendwehr mit einheitlichen T-Shirts aus

Ebstorf (fpr). „Dank eines aufmerksamen Nachbarn konnte ein Schornsteinbrand in Altenebstorf rechtzeitig entdeckt werden“ – so begann der Einsatzbericht der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf, die an einem Abend im April diesen Jahres alarmiert wurde, um den ebenfalls angeforderten Schornsteinfeger zu unterstützen. Diesem Nachbarn hatte es der Hauseigentümer Markus Sellin zu verdanken, dass weitaus größerer Schaden verhindert werden konnte. Sellin selbst hatte dann die Feuerwehr über den Notruf 112 gerufen.

Heute erinnert er sich nur allzu ungern an die Schrecksekunde im April. Umso dankbarer ist der Fahrschulbesitzer allerdings den ehrenamtlichen Brandschützern. Deren Einsatz zollte er jetzt Respekt, indem er der Jugendfeuerwehr einen Satz neuer T-Shirts spendete. Die sind richtig schick. Denn: Analog zum Logo der Wehr ziert das Relief des Klosters als Rückenaufdruck die Freizeitbekleidung der Nachwuchsfeuerwehrleute.

Stolz präsentierten diese ihrem Sponsor die fertigen Produkte vor dem Wahrzeichen des Klosterfleckens. Und damit fahren sie goldrichtig zu ihren zukünftigen Ausflügen oder absolvieren in einheitlichem Dress die Ausbildungsdienste bei der Feuerwehr. Markus Sellin unterhält im Kreisgebiet Fahrschulen an mehreren Standorten: in Uelzen, Wriedel, Rosche, Zernien, Bad Bodenteich und Wieren.

Text: Tom Reher/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf Foto: Felix Wendlandt/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf

Dienstbesprechung zur Öffentlichkeitsarbeit im LFV-Bezirk Lüneburg

Text und Foto: Olaf Rebmann, LFV-NDS

Dienstbesprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten der Kreisfeuerwehrverbände und Kreisfeuerwehren im LFV-Bezirk Lüneburg

Syke, Lk Diepholz. Die Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kreisfeuerwehrverbände (KFV) und Kreisfeuerwehren (KFw) im Bezirk Lüneburg des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS) trafen sich am Samstag, den 10. Dezember in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Barrien in Syke zur zweiten Dienstbesprechung im Jahr 2016.

Kreisbrandmeister Michael Wessels begrüßte im Namen der KFw Diepholz alle anwesenden Feuerwehrleute und berichtete aus der Kreisfeuerwehr u.a. über aktuelle Baumaßnahmen und Fahrzeugkonzepte für die beiden Feuerwehrtechnischen Zentralen des Landkreises und er ging weiter auf die aktuelle Mitgliedersituation seiner Feuerwehren ein.

Der KFV-Vorsitzende Uwe Stubbemann freute sich ebenfalls darüber, dass diese Dienstbesprechung im Landkreis Diepholz stattfand und betonte, dass die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit darstellt. Er berichtete weiter über aktuelle Themen und Projekte seines KFV und über zukünftige Planungen.

Und das die Führung der Kreisfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes Diepholz hinter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stehen, zeigten sie damit, dass die gesamte Führungsmannschaft an diesem Tag in der FTZ vertreten war.

Der Bezirkspressewart Olaf Rebmann richtete die Grüße des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante aus und gab Neuigkeiten aus dem LFV-NDS und der Landesgeschäftsstelle bekannt. Der regionale Vorentscheid der Feuerwehrleistungswettbewerbe, welcher im September diesen Jahres in Klein Meckelsen (Lk Rotenburg/Wümme) stattfand, wurde noch einmal Revue passieren gelassen, aber auch die anderen Veranstaltungen, die in diesem Jahr für die Feuerwehren von Bedeutung waren, wurden nachbesprochen. Der Landesentscheid 2017 findet am 10. September ebenfalls in Klein Meckelsen statt und dort werden die zuständigen Feuerwehrleute wieder die Pressearbeit vor Ort übernehmen und alle Interessierten Informieren.

Das Projekt „Vielfalt ist unsere Stärke – Deine FEUERWEHR!“ des LFV-NDS wurde den Anwesenden vorgestellt und hierbei bereits gesammelte Erfahrungen unter den Vertretern aus den verschiedenen Landkreisen ausgetauscht.

Die nächste Dienstbesprechung wird voraussichtlich im April 2017 im Landkreis Uelzen stattfinden.

Die Teilnehmer der Dienstversammlung der Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Mitgliedsverbände und Kreisfeuerwehren im Bezirks Lüneburg des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen gemeinsam mit der Führung der Kreisfeuerwehr und des Kreisfeuerwehrverbandes Diepholz.

Dienstversammlung der Brandschutzerzieher des Landkreises Uelzen

Uelzen. Nach 15 Jahren ist Schluss! Klaus Möbius eröffnete in diesem Jahr seine letzte Dienstversammlung als Kreisbrandschutzerzieher. Kreisbrandmeister Helmut Rüger sprach in seinem Grußwort Dank und Anerkennung aus. Möbius habe sich stets um alle Belange sehr gewissenhaft gekümmert.

Dies bestätigte auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Hildebrandt, der Möbius damals erfolgreich rekrutierte. Bevor Möbius seine ehrenamtliche Tätigkeit vor 15 Jahren übernahm, war das Amt nicht besetzt. Hildebrandt war sich sicher, in Möbius eine fachkundige Besetzung gefunden zu haben. Damit Möbius keine Absage erteilen konnte, übersprang Hildebrandt kurzerhand viel Fragerei. Bei einer überregionalen Sitzung stellte er Möbius einfach als neuen Kreisbrandschutzerzieher vor. Der Rest sei dann nur noch Formsache gewesen.

Die Brandschutzerziehung im Landkreis wird über den Kreisfeuerwehrverband organisiert. Neben der allgemeinen Aufklärung in der Bevölkerung, stellt die Präsenz der Feuerwehrleute in den Kindergärten und Schulen auch einen wichtigen Teil der Nachwuchsgewinnung da. Oftmals ist der Besuch der Brandschutzerzieher der erste Kontakt für die Kinder mit der Feuerwehr. Neben der vorbeugenden Gefahrenabwehr werden dann auch viele Fragen zur Feuerwehr geklärt.

Besonders erfreut war Möbius, dass sich zum Ende des Jahres vier neue Brandschutzerzieher angekündigt haben. Sie werden 2017 den Lehrgang zum Brandschutzerzieher besuchen. Es sei schön, wenn sich Menschen für diese wichtige Sache begeistern lassen. Mit seinen 65 Jahren stehe er übrigens weiter als Brandschutzerzieher zur Verfügung.

v.l.n.r. Klaus Möbius, Daniela Gonsior

Als Nachfolgerin für den scheidenden Kreisbrandschutzerzieher wird die bisherige Stellvertreterin Daniela Gonsior fokussiert. Sie wurde ebenso wie Ihr neuer Stellvertreter Dennis Schulz einstimmig von den anwesenden Brandschutzerziehern zur Wahl durch den Verbandsvorstand vorgeschlagen. Der Verbandsvorstand wird sich das nächste Mal Anfang 2017 treffen und über diese Personalien entscheiden.

Uelzen, der 1. Dezember 2016

Kooperationen erwünscht – Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf erstellt Brandschutzbedarfsplan

Offizielle Pressemitteilung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf zur Sitzung vom 05.12.2016 in Hohenbünstorf, wo die Führungskräfte der Ortswehren und der Samtgemeinderat ein Zwischenergebnis vom derzeit im Erstellungsprozess befindlichen Brandschutzbedarfsplan erhielten (Pressemitteilung Jörn Noltig / Pressesprecher der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf):

Hohenbünstorf. Die Feuerwehren Gollern, Röbbel und Hesebeck teilen sich nur noch ein Feuerwehrhaus. Dank solcher Kooperationen bleibt der Brandschutz in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf gewährleistet. Die drei Ortsteile der Stadt Bad Bevensen sind der Anfang – das Pilotprojekt. Um den Brandschutz samtgemeindeweit zu gewährleisten, wurde vom alten Samtgemeinderat ein so genannter Feuerwehrbedarfsplan in Auftrag gegeben. „Dieser Plan ist kein Mittel, um Geld einzusparen“, betont Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer. So wurde die Firma Fennen von der Samtgemeinde beauftragt, Daten, Zahlen und Fakten in enger Zusammenarbeit mit den insgesamt 40 Feuerwehren zu sammeln. Am Montag gab Manfred Fennen den Ortsbrandmeistern sowie den Vertretern aus Politik und Verwaltung einen ersten Zwischenstand.

„Der Feuerwehrbedarfsplan ist die einzige Möglichkeit, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu definieren“, erklärt Fennen und erstellt als ersten Schritt eine Gefährdungsanalyse auf Grundlage des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes. Aufgrund dieser Analyse ergibt sich eine Feuerwehr-Soll-Struktur. Diese wird dann mit der tatsächlichen Ist-Struktur abgeglichen. Das Ergebnis für die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: Circa 15 Feuerwehrhäuser weisen erhebliche Defizite auf – an weiteren mindestens 15 Standorten müssen Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden. Zwölf Feuerwehren haben am Tage nach vier Minuten keine drei Feuermitglieder verfügbar und sind damit bezüglich der Tagesverfügbarkeit nicht einsetzbar. 18 Feuerwehren haben keine Atemgeräteträger und sind daher für das erste Schutzziel nicht ansetzbar. 16 Feuerwehren haben am Tage nach acht Minuten keine Staffelbesatzung verfügbar.

„Damit will ich nicht das Engagement der einzelnen Mitglieder beanstanden“, unterstreicht Fennen und zeigt eine Möglichkeit für die Zukunft auf: Kooperationen. Dadurch werden die Standorte reduziert, aber die Feuerwehren in den Orten bleiben erhalten. Und: Die Bereitschaft muss in den Feuerwehren erarbeitet werden. „Wenn Sie den Weg nicht mitgehen, werden Sie in den nächsten Jahren Feuerwehren verlieren“, analysiert der Brandschutzexperte hinsichtlich der demographischen Situation in den Ortschaften. „Die Situation ist in den Feuerwehren bekannt“, sagt Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, die Zeiten haben sich gewandelt: „Früher waren in jedem Dorf Einsatzkräfte vor Ort, heute arbeiten die meisten auswärts.“

Die Bereitschaft der Feuerwehren zu einer Kooperation soll belohnt werden. Moderne Ausrüstung und Fahrzeuge würden die Feuerwehren dann auch attraktiver für den Nachwuchs machen.

Rechtskräftig wird der Feuerwehrbedarfsplan übrigens erst mit der Verabschiedung durch den Samtgemeinderat. Die Umsetzung ist laut Fennen ein Projekt, das über 15 bis 20 Jahre läuft.

Dienstbesprechung der Kreisbrandschutzerzieher Niedersachsens

iBericht & Foto: A. Lehmann (Referent des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.)

Uelzen. Die meiste Arbeit der Kreisbrandschutzerzieher läuft im Hintergrund ab. Sei es die Terminkoordination mit Kindergärten, die Organisation von Fortbildungen oder die Beschaffung von Unterrichtsmaterialien, als Kreisbrandschutzerzieher hat man ein vielseitiges Aufgabenspektrum. Einmal im Jahr wird sich auf Landesebene zur Dienstversammlung getroffen. Diese Veranstaltung bietet die Möglichkeit zum Austausch der Kreisverantwortlichen untereinander. Darüber hinaus werden neue Erkenntnisse gebündelt weitergegeben, diskutiert und optimiert.

Die diesjährige Dienstversammlung der Kreisbrandschutzerzieher fand am vergangenen Samstag, den 19. November 2016, in Uelzen statt. Kreisbrandmeister Helmut Rüger begrüßte zusammen mit dem Ortsbrandmeister der Scherpunktfeuerwehr Uelzen Reiner Seidel die Gäste. Meike Beinert führte die Anwesenden als Verantwortliche vom Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. durch die Tagesordnung.

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Die Kreisbrandschutzerzieher Niederschachsens in Uelzen… (Foto KFV Uelzen e.V.)

Die Brandschutzerzieher berichteten zunächst von Aktivitäten des vergangenen Jahres. Mit Ihrer Arbeit leisteten die Brandschutzerzieher einen wesentlichen Beitrag für die Brandsicherheit in ganz Niedersachsen. Von der Kinderkrippe bis zur Berufsschule wurden die Heranwachsenden für den Brandschutz sensibilisiert.

Nicht nur der Brandschutzerziehung, sondern auch der Aufklärung hatten sich die Brandschutzerzieher angenommen. Neben Brandschutzaufklärung bei Senioren und Menschen mit Behinderung berichteten die Brandschutzerzieher vermehrt auch von aktiver Aufklärung in Flüchtlingsunterkünften. Eine wichtige Sache, wie die Anwesenden bestätigten. Sprachliche Barrieren wurden mit Händen und Füßen überwunden. Die Aufklärungsmaßnahmen stoßen auf reges Interesse.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde als ausgewähltes Beispiel für die vielfältige Arbeit der Brandschutzerzieher das Uelzener Pilotprojekt „Feuerwehr AG“ in einer Kooperativen Gesamtschule präsentiert. Das Projekt befindet sich derzeit im dritten Durchführungsjahr. Schüler von der fünften bis zur achten Klasse werden im Rahmen eines freiwilligen Nachmittagsprogramms nicht nur an den Brandschutz, sondern auch an das Thema Feuerwehr herangeführt.

Vielfalt ist unsere Stärke! Mit diesem Jahresmotto umwirbt derzeit der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen e.V. die Vielschichtigkeit unserer Feuerwehren. Bei der vergangenen Dienstversammlung der Kreisbrandschutzerzieher konnte man einen Teil dieser Vielschichtigkeit erleben.

Laternenumzug mit der Feuerwehr Ebstorf

Tom Reher (Pressesprecher FFw Bevensen-Ebstorf, OrsW Ebstorf), Fotos: Felix Wendlandt (Feuerwehr-Presseteam Ebstorf)

Ebstorf (fpr). 400 Besucher konnte die Freiwillige Feuerwehr Ebstorf in diesem Jahr bei ihrem traditionellen Laternenumzug Anfang November begrüßen. Um 18 Uhr startete der Zug unter Begleitung von Fackelträgern am Feuerwehrhaus in der Sprengelstraße und marschierte rund 40 Minuten durch den Klosterflecken. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Spielmannszug der Ebstorfer Schützengilde unter der Leitung ihres Obmanns Matthias Deneke.

Im Anschluss an den Umzug gab es im Feuerwehrhaus noch einen Imbiss mit heißem Kakao und Würstchen. Auf dem Hof standen die Einsatzfahrzeuge der Wehr aufgereiht und konnten besichtigt werden. Die jüngsten Besucher ließen es sich nicht nehmen, die Fahrersitze zu erklimmen, das Blaulicht einzuschalten und sich mit einem Feuerwehrhelm fotografieren zu lassen.
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Die freiwilligen Feuerwehrleute von Ebstorf verstehen ihren alljährlichen Laternenumzug als Beitrag zum kulturellen Leben im Klosterflecken. Denn: Neben ihren Einsätzen zum Retten, Löschen, Bergen und Schützen sehen die Einsatzabteilung und auch die Jugendfeuerwehr das ehrenamtliche Engagement als Teil ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Ein Stück mehr Sicherheit – Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Oetzendorfer Feuerwehr

Text & Bild: SG-Pressesprecher Bevensen-Ebstorf J. Nolting

Oetzendorf. Das Oetzendorfer Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ist das siebte Feuerwehrfahrzeug, das Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer im Laufe seiner bisherigen Amtszeit seit November 2011 übergeben durfte. Damit bekommt die Feuerwehr rund um Ortsbrandmeister Matthias Behnke das langersehnte Neufahrzeug. Rund 60.000 Euro hat die Samtgemeinde „in ein Stück mehr Sicherheit investiert“, so Kammer. Zugleich sei es eine Anerkennung der Leistung und Kameradschaft der Oetzendorfer Feuerwehr. Mit der Landesstraße 254 liegt eine Gefahrenquelle vor der Haustür – schon zwei Mal in diesem Jahr kam es auf der Kreuzung zu einem schweren Unfall.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (links) übergibt den symbolischen Schlüssel an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke.
Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (links) übergibt den symbolischen Schlüssel an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke.

Nach der Schlüsselübergabe von Kammer an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, der wiederum den Schlüssel Matthias Behnke anvertraute, konnten die zahlreichen Gäste das neue TSF aus der Nähe betrachten. Unter dem Motto „Feuerwehr früher und heute“ gab es ein buntes Programm für Jung und Alt. Mit dabei war auch die historische Feuerwehr Rosche-Prielip und die Feuerwehr aus Bad Bevensen. Mit Musik und Tanz bis spät in die Nacht endete das Fest der Oetzendorfer Feuerwehr.