Archiv der Kategorie: Öffentlichkeitsarbeit

Veranstaltungen, die der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Z.B. Präsentqationen, Informationstage, Ausbildung an Schulen …

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Ein Stück mehr Sicherheit – Neues Tragkraftspritzenfahrzeug für Oetzendorfer Feuerwehr

Text & Bild: SG-Pressesprecher Bevensen-Ebstorf J. Nolting

Oetzendorf. Das Oetzendorfer Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) ist das siebte Feuerwehrfahrzeug, das Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer im Laufe seiner bisherigen Amtszeit seit November 2011 übergeben durfte. Damit bekommt die Feuerwehr rund um Ortsbrandmeister Matthias Behnke das langersehnte Neufahrzeug. Rund 60.000 Euro hat die Samtgemeinde „in ein Stück mehr Sicherheit investiert“, so Kammer. Zugleich sei es eine Anerkennung der Leistung und Kameradschaft der Oetzendorfer Feuerwehr. Mit der Landesstraße 254 liegt eine Gefahrenquelle vor der Haustür – schon zwei Mal in diesem Jahr kam es auf der Kreuzung zu einem schweren Unfall.

Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (links) übergibt den symbolischen Schlüssel an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke.
Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (links) übergibt den symbolischen Schlüssel an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke.

Nach der Schlüsselübergabe von Kammer an Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, der wiederum den Schlüssel Matthias Behnke anvertraute, konnten die zahlreichen Gäste das neue TSF aus der Nähe betrachten. Unter dem Motto „Feuerwehr früher und heute“ gab es ein buntes Programm für Jung und Alt. Mit dabei war auch die historische Feuerwehr Rosche-Prielip und die Feuerwehr aus Bad Bevensen. Mit Musik und Tanz bis spät in die Nacht endete das Fest der Oetzendorfer Feuerwehr.

Kreisfeuerwehr trifft Bundespolitik

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr

Berlin. Im Meinungsaustausch: Beim 11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten traf Hans-Jürgen Cordes, stellvertretender Kreisbrandmeister aus Brockhöfe, gestern (07.09.2016) auf Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Beide unterhielten sich unter anderem über das beherrschende Thema in Politik und Nachrichten, zu dem sich auch viele Feuerwehren engagieren: die aktuelle Flüchtlingssituation.

Live im politischen Zentrum der Bundeshauptstadt bot sich für Cordes und die Delegation des KFV Uelzen die Gelegenheit zum Erfahrungsgespräch mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden sowie rund 150 Feuerwehr-Führungskräften aus ganz Deutschland.

Heute (08.09.2016) steht der 6. Bundesfachkongress des deutschen Feuerwehrverbandes auf dem Programm. Hier geht es darüber hinaus um Empfehlungen für EU-Beschaffungen, Herausforderungen bei belastenden Einsätzen, Konzepte zur Mitgliederwerbung und die Socail-Media-Nutzung durch Feuerwehren. „Tolles Ambiente, super Wetter, klasse Stimmung, viele Eindrücke und neue Impulse“, fasst Hans-Jürgen Cordes seine bisherigen Eindrücke zusammen.

Neues Brandschutzmobil am Start: VGH übergibt 18-Tonner an Feuerwehr

Pressemitteilung der VGH:

Gesundheit schützen, Schäden begrenzen: Erfolgsmodell gemeinsamer Aufklärung wird mit moderner Technik fortgesetzt

Hannover. Im Beisein hunderter Gäste und Mitarbeiter haben die VGH Versicherungen heute ihr neues Brandschutzmobil an den Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV-NDS) übergeben. Mit dem knapp 15 Meter langen und 18 Tonnen schweren Sattelzug präsentierte der öffentliche Versicherer das speziell für die Brandschutzaufklärung entwickelte, bundesweit einmalige Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit.

Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Darunter waren führende Vertreter der Freiwilligen, Berufs- und Werkfeuerwehren, der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen, des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sowie Projektpartner und Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft. Musikalisch begleitete der Feuerwehrmusikzug der Region Hannover die Einweihung.

Auf dem Gelände der VGH-Direktion am hannoverschen Schiffgraben überreichte Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender der VGH, den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Karl-Heinz Banse, Präsident des LFV-NDS. Als Teil der traditionell engen Kooperation zwischen dem größten öffentlich-rechtlichen Versicherer in Niedersachsen und den Feuerwehren des Landes investierte die VGH einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein modernes Nachfolgemodell des ersten, in die Jahre gekommenen Brandschutzmobils.

Beide Partner stellen damit sicher, dass Feuerwehrkräfte die Bevölkerung auch künftig landesweit mit spektakulären Live-Experimenten, Bühnenaktionen, multimedialen Informationen und persönlichen Gesprächen über Brandverhütung und  -bekämpfung im Alltag aufklären können.

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren:
Rund 40 ehrenamtliche Mitglieder der beteiligten Kreisfeuerwehrverbände Nienburg, Diepholz und Verden stellen das Einsatzpersonal des in Nienburg stationierten Brandschutzmobils. Sie sind bereits als Brandschutzerzieher tätig und deshalb mit den Inhalten und der Vermittlung entsprechender Aufklärung bestens vertraut. Um den Präsentatoren – in der Regel drei Feuerwehrkameraden – die Arbeit zu erleichtern, wurden moderne Kommunikationsmittel und einfache Bedienbarkeit der Technik in den Mittelpunkt des überarbeiteten Konzepts gestellt.

Multimedia bestimmt den sogenannten Showroom mit drei integrierten Bildschirmen. Dort werden die Besucher durch eine virtuelle Wohnung geführt. Ob Haartrockner, Lampen, Akkus, Wäschetrockner, eine vergessene Herdplatte oder die überlastete Mehrfachsteckdose: Vom IFS erstellte Kurzfilme und Infotafeln beschreiben die gefährlichsten Brandrisiken im Haushalt, dokumentieren eindrucksvoll die Folgen und weisen auf wirksame Möglichkeiten der Prävention hin. Ein Touchscreen bietet die Möglichkeit, das erworbene Wissen anschließend zu überprüfen.

Aufklärung mit Action:
Besonders publikumswirksam sind die Live-Vorführungen vor dem Info-Truck. Dabei geht es heftig, aber kontrolliert zur Sache: Bildschirmgeräte brennen, Spraydosen bersten, Klebstoff und Benzinreste fangen Feuer, das Fett im Kochtopf entzündet sich. Weil die falsche Reaktion im entscheidenden Moment lebensgefährliche Folgen haben und auch den materiellen Schaden erheblich verschlimmern kann, demonstrieren die Experten, wie solche Brände im Ernstfall richtig gelöscht werden.
Traditionelle Kooperation für das Gemeinwohl:

VGH-Chef Hermann Kasten: „Seit 2002 war unser erstes Brandschutzmobil niedersachsenweit an 744 Tagen in 275 Städten und Gemeinden im Einsatz. Das positive Echo, das die Feuerwehrkameraden und wir von tausenden Bürgern vor Ort erfahren, ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, dieses gemeinwohlorientierte Projekt gemeinsam fortzusetzen.“ Die Unterstützung der Feuerwehr ist seit 266 Jahren fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der VGH. Das Wohl und der Fortbestand der heute mehr als 3.300 Feuerwehren in Niedersachsen, so Kasten, sei ein wichtiges Anliegen.

Neues Konzept und moderne Technik erreichen mehr Zuschauer:
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse: „Das neue Präsentationskonzept des Brandschutzmobils mit moderner Licht- und Medientechnik und einer professionelleren Tonanlage macht die Arbeit um einiges angenehmer und für den Zuschauer viel spannender. Dank der ausklappbaren Bühne erreichen wir außerdem ein viel größeres Publikum. Mit etwas Glück begeistern wir nebenbei auch den ein oder anderen Nachwuchs für den Einsatz in unseren Freiwilligen Feuerwehren oder den Berufs- und Werkfeuerwehren.“

Erste Einsätze im September:
Feuertaufe des neuen Brandschutzmobils ist am 4. September beim Kreisfeuerwehrtag in Hambühren im Landkreis Celle. In der Landeshauptstadt Hannover fährt der Sattelzug erstmals am 17. September vor, zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hannover-Anderten. Im Schnitt wird das Fahrzeug auch künftig jährlich bis zu 50-mal auf Tour gehen.

Über die VGH Versicherungen:
Die VGH ist der größte Versicherer in Niedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen. Rund 4.500 Mitarbeiter sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig, darunter etwa 500 selbstständige Versicherungskaufleute und ihre Mitarbeiter. Gemeinsam mit den beiden VGH-Kooperationspartnern, den Sparkassen und der LBS, bilden sie ein flächendeckendes Servicenetz zur Betreuung von rund 1,8 Millionen Kunden. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet.
Mehr Informationen: www.vgh.de

Über den LFV-NDS:
Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen  (LFV-NDS) ist der Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufs- und der Werksfeuerwehren im Land Niedersachsen. Die Angehörigen der Feuerwehren sind über die 55 Kreisfeuerwehrverbände (KFV) im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen organisiert.

Aufgaben:
Kernaufgabe ist die Vertretung der Feuerwehren gegenüber staatlichen und kommunalen Aufgabenträgern auf Landesebene.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hat folgende satzungsmäßige Aufgaben:

  •  Vertretung der Interessen der Feuerwehren
  • Förderung des Feuer- und Brandschutzes
  • Pflege der Grundsätze des Feuerwehrwesens und der Herstellung kameradschaftlicher Verbindungen zwischen den Feuerwehren durch gemeinschaftliche Veranstaltungen
  • Ausbau der sozialen Fürsorge auf den Gebieten der Unfallverhütung, der Unfallversicherung und sonstiger sozialer Einrichtungen
  • Förderung der Aus- und Fortbildung, Brandschutzerziehung, Jugendfeuerwehren und des Feuerwehr-Musikwesen
  • Organisation des Feuerwehr-Flugdienstes
  • Zusammenarbeit mit allen am Brandschutz interessierten und für diesen verantwortlichen Stellen, Organisationen und anderen Feuerwehrverbänden

Politische Mitbestimmung
Das Niedersächsische Brandschutzgesetz verpflichtet das Land, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor allgemeine Regelungen erlassen werden, die die Feuerwehren betreffen.
Mehr Informationen zum Landesfeuerwehrverband Niedersachsen erhalten Sie hier: www.lfv-nds.de

Text: VGH Unternehmenskommunikation

Du musst erst den Hörer abnehmen

Brandschutzerziehung: die CJD Tagesschulgruppe in Prielip erfuhr viel über Brandschutz

Text und Fotos: Jochen Frenz

Rosche. Auch Sinn und Funktionen eines Rauchmelders, das richtige Absetzen eines Notrufs über 112 und das richtige Anzünden einer Kerze gehörten zur mehrstündigen Brandschutzerziehung, die Hauptlöschmeister Hartmut Jaekel und Löschmeister Horst-Dieter Guhl von der Freiwilligen Feuerwehr Rosche-Prielip kürzlich mit der Tagesschulgruppe Prielip des CJD Göddenstedt durchführten. Im Beisein ihrer Erzieherinnen Maria Kölling und Janina Schön  erfuhren die  Jungen und Mädchen in Theorie und Praxis viel Wissenswertes über das richtige Verhalten bei Feuer.

Die beiden ausgebildeten Brandschutzerzieher taten das an zwei je zweistündigen Vormittagen in der Tagesschulgruppe an der Waldstraße in Prielip und im Feuerwehrgerätehaus in Rosche.

Obwohl die Jugendlichen schon mal telefoniert haben dürften, waren einige von ihnen dann doch merklich aufgeregt, als sie im Gerätehaus nacheinander einen von ihnen simulierten Brand-Notruf mit den notwendigen Angaben über die gebäudeinterne Anlage in den Nebenraum absetzen sollten, wo Horst-Dieter Guhl ihre Anrufe entgegennahm. „Du musst erst den Hörer abnehmen, bevor du die Nummer wählst“, war  dann doch schon mal der wohlmeinende Hinweis vom daneben sitzenden Hartmut Jaekel, wenn das in der Aufregung vergessen wurde.
Brennbare und nicht brennbare Stoffe, Löschmittel und Löschmethoden wurden ausprobiert, das richtige Anzünden einer Kerze mit einem Streichholz wurde geübt. Die Funktion
eines Rauchmelders am Modellrauchhaus wurde verfolgt und ausprobiert sowie das richtige Verlassen eines Gebäudes im Brandfall erörtert und praktiziert. Im Gerätehaus konnten die Kinder  bei den Experten ihre vielen Fragen zu den großen Löschfahrzeugen loswerden, hinter dem Steuer Platz nehmen und sich die vielen Geräte an Bord erklären lassen. Am Schluss erhielten alle eine schmucke Teilnehmerurkunde.