Archiv der Kategorie: Jahreshauptversammlung

Fünf Neuaufnahmen in der Groß Thondorfer Feuerwehr

Foto & Bericht A. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Groß Thondorf. Ortsbrandmeister Johannes Harms begrüßt im Gasthaus Eichenquelle die Gäste und Mitglieder der Feuerwehr Groß Thondorf zur Generalversammlung. Er stellt der Versammlung die fünf Neuaufnahmen des vergangenen Jahres vor. Harms freut sich sehr über die Zugänge der neuen jungen Kameradinnen und Kameraden. Aktuell besteht die Wehr aus 50 Aktiven, 16 Alterskameraden und 31 fördernden Mitgliedern.

Mit seinem Jahresbericht blickt Harms auf eine Reihe von Einsätzen und Diensten zurück. Mehrere technische Hilfeleistungen, wie Baum auf Straße nach Unwetterlagen, sowie verschiedene Brandereignisse leisteten die Groß Thondorfer Brandschützer im letzten Jahr. Unter anderem unterstützen sie beim großen Tischlereibrand in Eddelstorf und beim Stoppelfeldbrand in Kettelstorf. Auch im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes wurden einige Dienste geleistet. Neben den Hydrantenkontrollen wurden bei verschiedenen lokalen Veranstaltungen, wie dem Schützenfest, Brandsicherheitswachdienste durchgeführt oder die Verkehrssicherung beim Laternenumzug sichergestellt.

Im Bereich der Ausbildung hat sich einiges getan. Neben den regelmäßigen Ausbildungen und Übungen mit den eigenen Gerätschaften, praktiziert man erfolgreich die gemeinsame Ausbildung mit den umliegenden Wehren. Harms berichtet beispielhaft von einer großen Waldbrandübung in der Göhrde, die mit mehreren Wehren durchgeführt wurde. Auch die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger wird schon seit vielen Jahren mit den umliegenden Wehren vorangetrieben.

Der stellvertretende Ortsbrandmeister der Feuerwehr Himbergen, Ralf Hübner, berichtet in diesem Zusammenhang von einer neuen Notfalltasche für die Atemschutzgeräteträger und kündigt der Versammlung intensive Ausbildungen, auch mit anderem Feuerwehr-Equipment an. Hübner wirbt außerdem für die Himberger Kinderfeuerwehr. Aktuell nimmt ein Kind aus Groß Thondorf regelmäßig an den Diensten der Kinderfeuerwehr teil. Er würde sich freuen, wenn sich diese Zahl steigern lässt. Letztendlich profitieren alle Feuerwehren von einer guten Kinder- und Jugendarbeit.

Wahlen:

Andree Güldner wurde von der Versammlung zum neuen Kassenprüfer gewählt

Neuaufnahmen:

Franziska von Brisinsky, Laura Krull, Alicia Selent, Florian Selent und Sebastian Gruner sind der aktiven Einsatzabteilung beigetreten
Verabschiedung: Erhard Schumacher wurde in die Altersabteilung verabschiedet

Ehrungen:

In Abwesenheit wurden dem Feuerwehrmann Volker Trebjilla für 25 Jahre Dienstzeit und dem Feuerwehrmann Uwe Koprek für 40 Jahre Dienstzeit das niedersächsische Feuerwehrehrzeichen verliehen

Jahreshauptversammlung der Schwerpunktwehr Bad Bevensen

Foto & Bericht A. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Bad Bevensen. Ortsbrandmeister Matthias Wedel begrüßte am 15. Januar 2016 die zahlreichen Gäste und Mitglieder der Feuerwehr Bad Bevensen zur 146. Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Mit dem Jahresbericht blickt er auf 164 Einsätze und 322 durchgeführte Dienste zurück. Die Zahlen sprechen eine beeindruckende Sprache. Bei der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen vergeht rechnerisch kein Tag an dem nicht ein Dienst oder Einsatz stattfindet. Insgesamt wurden 8.749 Dienst- und 3.583 Einsatzstunden geleistet. Dieses Pensum kann nur mit einer motivierten und gut ausgebildeten Einsatzabteilung erbracht werden. Wedel dankt und lobt an dieser Stelle für die hohe Bereitschaft, die jeder Einzelne und insbesondere die Leistungsträger immer wieder aufbringen.

Dank einer erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit konnten in den letzten Jahren viele Übertritte aus der Jugendfeuerwehr zur aktiven Einsatzabteilung verbucht werden. Der Altersdurchschnitt der Aktiven wurde dadurch deutlich auf 34,4 Jahre gesenkt. Aktuell besteht die Einsatzabteilung aus 83 Aktiven. Aufgrund der anhaltend hohen und steigenden Mitgliederzahlen wurde mit der 4. Gruppe eine weitere aktive Einsatzgruppe gegründet. Tatjana Rüger und Christian Altenburger wurde die Gruppenführung übertragen.
Mit dem TLF4000 wurde ein funktionelles und schlagkräftiges Tanklöschfahrzeug mit 5.500 Litern Löschwasser und 500 Litern Schaummittel ersatzbeschafft. Das Fahrzeug ist trotz des Gesamtgewichtes von knapp 18 t dank der Singlebereifung und der guten Achslastverteilung extrem geländegängig und für Waldbrände sowie Unwetterlagen optimal geeignet. Wedel dankt der Fahrzeugplanungsgruppe für die umfangreichen Arbeiten, den innovativen Ideen und der Baubegleitung bis zur Indienststellung.

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr Bad Bevensen wurde im Feuerwehrhaus eine Jubiläumsfeier mit Hüpfburg und anderen Höhepunkten durchgeführt. Als besonderes Schmankerl wurde der Jugendfeuerwehr ein neuer Raum im Feuerwehrhaus zur Verfügung gestellt. Benjamin Thormählen und Björn Jüncke sind die neuen Jugendwarte der Jugendfeuerwehr Bad Bevensen. Diese besteht aktuell aus 22 Mitgliedern. Die Kinderfeuerwehr kann diese Mitgliederzahl sogar noch toppen. 29 Kinder nehmen dort regelmäßig an den Diensten teil. Insgesamt werden somit über 50 Kinder und Jugendliche  erfolgreich von einem ganzen Stab an Kinder- und Jugendwarten sowie vielen Betreuern auf die zukünftigen Feuerwehraufgaben vorbereitet.

Sven Kallnischkies und Marcel Schmitz bilden die neue Führung der KOM-Gruppe. Dabei  handelt es sich um eine spezielle Kommunikations- und Führungsgruppe, die aus Mitgliedern unterschiedlicher Feuerwehren besteht. Im Einsatzfall besetzen diese Mitglieder den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Bad Bevensen und unterstützen die Einsatzleiter mit Lagedarstellungen, Informationsbeschaffung, etc. und dokumentieren den gesamten Einsatzablauf. Wedel freut sich über die jederzeit einsatzbereite und zuverlässige KOM-Gruppe.

Wahlen:
Kassenprüfer Bernd Krause

Berufungen:
Thomas Malchow wurde zum Gruppenführer der 2. Gruppe berufen, Benjamin Thormählen zum stellv. Gruppenführer. Tatjana Rüger wurde zur Gruppenführerin der 4. Gruppe berufen, Christian Altenburger zum stellv. Gruppenführer. Benjamin Thormählen wurde zum Jugendwart berufen, Björn Jüncke zum stellv. Jugendwart.

Ehrungen:
Der Hauptbrandmeister Friedrich Wilhelm Sündermann wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Der Hauptlöschmeister Enno-Edzard Hintze und der Erste Hauptfeuerwehrmann Hans-Joachim Reich erhielten das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.

Die Hauptlöschmeisterin Nicole Simmack, der Erste Hauptfeuerwehrmann Bernd Krause und der Erste Hauptfeuerwehrmann Christian Hinrichs Reich erhielten das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr.
Dem Oberfeuerwehrmann Viktor Barkowski wurde die Hochwasser-Medaille 2013 des Landes Niedersachsen verliehen.

Beförderungen:
•    Ernennung zur Feuerwehrfrau: Alina Sore, Annika Rühmann, Stefanie Heilmann
•    Ernennung zum Feuerwehrmann: Christian Baumbach, Mustafa Ebrahim, Patrick Franceson, Timon Klippe, Max Lehmann, Manuel Wolter, Philipp Zackariat
•    Ernennung zum Oberfeuerwehrmann Johannes Plachta und Chris Stoller
•    Ernennung zum Hauptfeuerwehrmann Fabian Krause und Patrick Pitzner
•    Ernennung zum Ersten Hauptfeuerwehrmann Nikolai Kein
•    Ernennung zum Löschmeister Christian Altenburger
•    Ernennung zum Oberlöschmeister Thomas Malchow
•    Ernennung zur Hauptlöschmeisterin Tatjana Rüger, zum Hauptlöschmeister Michael Hinz
•    Ernennung zum Oberbrandmeister Andreas König

Innovative Wehr auch weiterhin unter der Führung von Carsten Mente

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr des Klosterflecken Ebstorf:

Text und Foto: Pressestelle Feuerwehr Ebstorf

Carsten Mente, der bisherige Ortsbrandmeister der Feuerwehr des Klosterflecken Ebstorf, geht in eine weitere Amtsperiode. Er wurde bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Wehr in dieser Funktion für sechs Jahre wieder gewählt. Allerdings auch mit einigen Gegenstimmen. So betonte der Chef der Brandschützer kurz nach seiner Wahl: „Auch meine Kritiker werde ich in den kommenden Jahren von mir und meiner Arbeit überzeugen müssen“.

Dennoch ist und bleibt die Feuerwehr des Klosterfleckens eine der innovativsten und zukunftsoffenen Wehren im Landkreis, wie die Gäste der Versammlung – unter anderem Vertreter der Samtgemeinde und der übergeordneten Feuerwehrverbände – erfuhren oder in ihrem Grußworten bemerkten. Dabei spielt die Motivation der Mitglieder eine große Rolle.

Denn: Zu tun gab es und wird es auch weiterhin genug geben. Rückblickend auf das Jahr 2015 wurden allein 80 Einsätze durch die ehrenamtlichen Kräfte abgearbeitet. Im Durchschnitt rückten die Helfer somit zu jeder erdenklichen Uhrzeit alle 4,5 Tage aus. Mente hob in seinem Jahresbericht insbesondere die Bedeutung der Kommunikationsgruppe, der Wettkampfgruppe für Unfallrettung und die Pressearbeit hervor.

Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr ließen zwei junge Mitglieder in einem gesonderten Bericht Revue passieren. Veränderungen und Schnelllebigkeit machen jedoch auch vor den ehrenamtlichen Brandschützern nicht halt.

Neue und teilweise immer komplexer werdende Ansprüche müssen die Einsatzkräfte erfüllen; sowohl einsatztaktisch als auch menschlich. Dabei spielen auch ein zu erstellender Feuerwehr-Bedarfsplan und die Werbung neuer Mitglieder eine wesentliche Rolle. „Wir werden auch in Zukunft das Ausbildungsniveau und die Einsatzstärke für unsere Mitbürgern, Nachbarn und Freunde auf einem hohen Stand weiterführen“, erklärte Mente weiter. Dabei hat er ebenfalls das zeitgemäße Auftreten seiner Kameraden im Visier.

So wird in Zukunft ein moderneres Bekleidungskonzept für den Dienstbetrieb angestrebt. Darüber hinaus sollen auch weitere Einsatzfahrzeuge im einheitlichen Design der Feuerwehr Ebstorf für mehr Sicherheit und Wiedererkennungswert sorgen. Gespannt blicken die Wehrangehörigen aber der baldigen Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges entgegen. Bei den weiteren Tagesordnungspunkten wurde auch Rüdiger Ehrck als Sicherheitsbeauftragter wiedergewählt.  Zur Unterstützung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde Tom Reher als stellvertretender Pressesprecher der Ebstorfer Feuerwehr ernannt.
Bernd Kernen wurde nach langjährigem aktiven Einsatzdienst in die Altersabteilung „übergeben“. Für 40-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Hans-Heinrich Alvermann geehrt. Befördert wurden Katja Linnecke zur Feuerwehrfrau, Lukas Otten und Felix Wendland zu Feuerwehrmännern. Zu Oberfeuerwehrmänner konnten Phillip Helms, Jonas Menke und zum Brandmeister der stellvertretende Ortsbrandmeister Björn Kernen befördert werden.

 

Geneneralversammlung in Nateln – Egon Prahl für 50 Jahre Dienst im Feuerwehrlöschwesen geehrt

Text: Natalie Fischer (Feuerwehr Nateln)

Nateln. Ortsbrandmeister Heiko Schwieder berichtete auf der 113. Generalversammlung über das Geschehen im Jahr 2015 in der Wehr.  Es wurde zu zwei Vierteljahresversammlungen inkl. einer Sicherheitsbelehrung & einer Generalversammlung eingeladen. Das Kommando traf sich im letzten Jahr an drei Terminen.

Mit dem Zug Mitte wurde u.a. eine Zug Übung und eine Fahrt zur Ausbildung im Brandhaus in Faßberg durchgeführt. Des Weiteren wurden von den Kameraden diverse Lehrgänge in Rosche und Uelzen besucht.  Im Jahr 2015 wurden keine Einsätze verzeichnet.
Der aktuelle Mitgliederstand der Wehr beträgt 38 aktive Mitglieder, 14 in der Altersabteilung und 22 fördernde Mitglieder was eine Gesamtmitgliederzahl von 74 ergibt. Zusätzlich haben wir noch ein Mitglied in der Jugendfeuerwehr in Rosche zu verzeichnen.

Gruppenführerin der Gr.I Natalie Fischer berichtete über diverse Übungs- & Ausbildungsdienste der Gruppe und lobte die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden der Wehren in der Samtgemeinde. Bei den Wettbewerben wurden 6 Top 10 Platzierungen errungen und man konnte erneut mit 2 Gruppen an den Gemeinde- & Kreiswettkämpfen teilnehmen. Auf Kreisebene wurde man Vizesieger und qualifizierte sich für den Regionalentscheid 2016 in Klein Meckelsen.

Michael Widdecke, stellv. Gruppenführer Gr.II, gab einen kleinen Einblick in den Dienst der Gr.II. Es wurden u.a. eine Gruppenversammlung abgehalten, eine Funkausbildung und das Thema Gefahrgut in Theorie und Praxis absolviert.  Ebenso wie die jährliche Hydranten Überprüfung.

Reinhold Schulz, stellv. GemBM, berichtete über die Lage in der Samtgemeinde.  Der aktuelle Stand zählt 519 aktive Kameradinnen und Kameraden mit einem Altersdurchschnitt von 41,6 Jahren.  Es wurde insgesamt 1 Truppmann Lehrgang mit 32 Teilnehmern durchgeführt und 21 Lehrgänge in Uelzen sowie 9 in Celle besucht. Alle Züge der SG waren zur AGT Ausbildung in Faßberg.  Insgesamt wurden die Wehren zu 163 Einsätzen alarmiert.

Christoph Flasche vom Feuerschutzausschuss gab einen kleinen Einblick in die Neubeschaffungen der SG.  Unter Anderem wird es eine neue TS für die Natler Wehr geben.

Samtgemeinde Bürgermeister Herbert Rätzmann lobte den Einsatz und den Ausbildungsstand der Kameraden in der SG.  Er betonte nochmals dass durch die Zugalarmierung eine gute Brandsicherung sichergestellt sei.

Bürgermeister Michael Widdecke dankte den Feuerwehren für ihr Engagement und berichtete über die finanzielle Situation der Gemeinde Rosche.

o.v.l.n.r. Egon Prahl, Heiko Schneck, Luisa Hasse, Jan Henschke, Andre Schwieder, Marlon Bunge-Lüske, Lutz Ripke, u.v.l.n.r. Reinhold Schulz, Heiko Schwieder, Torsten Hasse, Burkhard Gehrke
o.v.l.n.r. Egon Prahl, Heiko Schneck, Luisa Hasse, Jan Henschke, Andre Schwieder, Marlon Bunge-Lüske, Lutz Ripke, u.v.l.n.r. Reinhold Schulz, Heiko Schwieder, Torsten Hasse, Burkhard Gehrke

Neuaufnahmen:

förderndes Mitglied- Sebastian Frenzel

aktive Mitglieder – HFM Heiko Schneck
– OFM Dirk Becker

Beförderungen:

Luisa Hasse – OFF

Jan Henschke – OFM

Andre Schwieder – OFM

Marlon Bunge-Lüske – HFM

Verabschiedung in die Altersabteilung: 

Lutz Ripke

Ehrung für 50 Jahre Mitgliedschaft:

Egon Prahl

Einsatzreiches Jahr für die Feuerwehr Eddelstorf

Eddelstorfer Brandschützer 17 mal im Einsatz

Foto & Bericht A. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Eddelstorf. Ortsbrandmeister Thomas Pelchen leitete seine erste Jahreshauptversammlung als neuer Wehrchef der Feuerwehr Eddelstorf souverän, als hätte er nie was anderes gemacht. Ihm blieb auch wenig Zeit sich in Ruhe in das neue Amt einzuleben. Mit 17 Einsätzen der Eddelstorfer Wehr blickt er gleich auf ein sehr turbulentes und ereignisreiches Jahr seiner noch jungen Amtsperiode zurück.

Die Wehr wurde zu sechs technischen Hilfeleistungen wie Baum auf Straße, Türöffnung und zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Gleich elf Mal wurde die Wehr zu Brandeinsätzen gerufen. Die Eddelstorfer Wehr unterstütze bei vielen überörtlichen Gebäude-, Dachstuhl- und Waldbränden. Es handelte sich dabei um viele große Brände wie den Dachstuhlbränden in Bruchtorf, Edendorf, Hohenbostel und Medingen. Darunter auch die folgenreiche Nacht, als ein Brandstifter im Gollerner Weg und Lyraweg in Bad Bevensen zeitgleich mehrere Brände legte. An einem Morgen im April hat sich auch in Eddelstorf einen Großbrand ereignet. In der Eddelstorfer Tischlerei kam es in der rechten Werkstatthälfte zu einem Brand. Das Feuer breitete sich in dem holzverarbeitenden Betrieb schnell aus und drohte auf Nachbargebäude überzuspringen. Die Eddelstorfer Brandschützer konnten mit vielen anderen Feuerwehren aus der Region Schlimmeres verhindern und erhebliche Sachwerte schützen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den nächsten Tag. Bei diesem Einsatz, der sich an einem Werktag ereignete, waren über 100 freiwillige Feuerwehrkräfte im Einsatz. Unterstützt wurden sie zusätzlich, wie so oft, von der SEG des Deutschen Roten Kreuzes.

Diese Vielzahl an Einsätzen kann nur mit einer fundierten Ausbildung erfolgreich und unfallfrei abgearbeitet werden. Bei vielen Monats- und Sonderdiensten werden verschiedene Themen behandelt und die richtigen Techniken und Taktiken geschult. Insbesondere die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger spielt eine große Rolle in der gesamten Gemeinde Altenmedingen. Auch hier legt die Feuerwehr Eddelstorf die Messlatte sehr hoch. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt über 50 Dienste durchgeführt. Darunter aber auch diverse Dienste zur Erhaltung des sehr aktiven Eddelstorfer Dorflebens. Dieses prägt die Feuerwehr entscheidend mit. Die Wehr unterstützt und organisiert viele Eddelstorfer Events.
Die Wettbewerbsgruppen der Wehr Altenmedingen und Eddelstorf haben sich im letzten Jahr gegenseitig unterstützt. Beim Gemeindeentscheid in Gollern konnte sich die gemeinsame LF Gruppe für den Kreiswettbewerb in Römstedt qualifizieren. Dort belegte man einen guten Platz im Mittelfeld.

Zusammen mit der Wahl des neuen Ortsbrandmeisters der Eddelstorfer Wehr im Mai letzten Jahres, wurde auch das grundsanierte Feuerwehrhaus in Eddelstorf eingeweiht. Das 1903 errichtete Feuerwehrhaus erstrahlt nach viel Eigenleistung in neuem Glanz. Neben einer Wärmedämmung wurden auch sanitäre Anlagen und ein Gruppenraum realisiert.

Der neue Wehrchef Pelchen ist stolz auf die gemeinsame Leistung und dankt allen Helfern.

Darüber hinaus wurde Pelchen vom Gemeindekommando zum neuen 3. stellvertretenden Gemeindebrandmeister gewählt und übt dieses Amt seit Januar dieses Jahres aus.

Die Eddelstorfer Wehr besteht derzeit aus 76 Mitgliedern, 27 davon sind aktive Kameraden.

Wahlen:

Der Schriftführer Frank Meyer und der Sicherheitsbeauftragte Benjamin Leitis wurden einstimmig wiedergewählt. Jonas Meyer wurde zum Feuerwehrmann des Jahres gewählt.

Beförderungen:

Alexander Panthen wurde zum Feuerwehrmann, Jonas Meyer und Benjamin Leitis zum Oberfeuerwehrmann befördert. Marcel Schmitz, Ralf Frech und Bernhard Reich wurden zum Ersten Hauptfeuerwehrmann befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Dieter Fabel wurde zum Löschmeister befördert.

Gewählte, Beförderte und Gäste

Erfolgreiches Jahr für die Gollerner Wettbewerbsgruppe

Foto & Bericht A. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Gollern. Ortsbrandmeister Andreas Schrötke begrüßt im Gasthaus Schmidt in Groß Hesebeck die Gäste und Feuerwehrangehörigen zur Generalversammlung der Feuerwehr Gollern. Im vergangenen Jahr wurde die Gollerner Wehr zu einem Brandeinsatz alarmiert.

Schrötke geht im Bericht des Brandmeisters auf die Ereignisse des Waldbrandes bei Groß Hesebeck ein. Ein Brandstifter hat an zwei unterschiedlichen Stellen Feuer gelegt, welche sich aufgrund der Windverhältnisse zu einem großen Waldbrand entwickelten. Mehrere Feuerwehren löschten den Waldbrand der sich auf einer Fläche von etwa 2.000 m² ausbreitete. Schrötke schilderte eindrucksvoll seine persönlichen Eindrücke die er als Gesamteinsatzleiter gewonnen hatte und gab interessante Einblicke in den Einsatzablauf. Gerade die schnelle und ausreichende Wasserbeschaffung bei Waldbränden stellt die Feuerwehren in der Anfangsphase immer wieder vor Probleme. Die Tanklöschfahrzeuge holten im Pendelverkehr aus Groß Hesebeck Wasser aus einem Hydranten und füllten dieses in einen speziellen Faltbehälter im Wald, der extra als Wasserspeicher für Waldbrände auf den Tanklöschfahrzeugen mitgeführt wird. So konnte man das Feuer unter Kontrolle bringen und nach Stunden auch die letzten Glutnester ablöschen. Später stand ausreichend Wasser aus einer Feldberegnung zur Verfügung.

Schrötke betonte wie gut die 81 Kräfte der unterschiedlichen Feuerwehren zusammen gearbeitet haben. Er führt dieses auch auf die gemeinsame Ausbildung zurück, die in den letzten Jahren erfreulicherweise zugenommen hat. Umso wichtiger ist aus seiner Sicht die Alarmierung aller Feuerwehrkräfte über einen Pieper. In Gollern gibt es nur eine Sirene. Das ist aus Schrötkes Sicht nicht mehr zeitgemäß. Gerade im Tagesbereich stehen theoretisch mehrere Kräfte zur Verfügung, kommen jedoch nicht zum Einsatz, weil sie den Sirenenalarm nicht hören konnten. Hier sieht Schrötke Nachbesserungsbedarf. Ähnlich sieht es mit Atemschutzgeräten aus. Die Gollerner Wehr stellt vier ausgebildete Atemschutzgeräteträger. Diese trainieren regelmäßig für den Ernstfall mit Geräten anderer Feuerwehren, da sie keine eigenen Geräte auf dem Fahrzeug haben. Auch hier wünscht Schrötke sich eine entsprechende Nachrüstung, um im Einsatzfall sofort helfen zu können.

Die Wettbewerbsgruppe hat ein sehr erfolgreiches Jahr hinter sich gebracht. Neben vielen regionalen Wettbewerben im Landkreis Uelzen, hat man sich bereits im Vorjahr mit dem Sieg beim Kreisentscheid zum Regionalentscheid und darüber zum Landesentscheid 2015 der niedersächsischen Leistungswettbewerbe in Eystrup (LK Nienburg/Weser) qualifiziert. Dort treffen wirklich nur die Besten der Besten aufeinander. Dort starteten mit Höver und Barum noch zwei weitere Wettbewerbsgruppen aus dem Landkreis Uelzen. Die Feuerwehr Gollern belegte dort einen sehr guten vierten Platz und konnte sich als kreisbeste Wettbewerbsgruppe beweisen. Mit Stolz nahm man den Pokal und die goldene Leistungsspange entgegen und freute sich bei der Heimkehr mit dem gesamten Ort über dieses tolle Ergebnis.

Auch bei den anderen Wettbewerben im Kreis Uelzen hat man viele gute Platzierungen erzielt. Einzig beim Kreisentscheid blieb man weit hinter den eigenen Erwartungen. Beim Gemeindewettbewerb, bei dem die Gollerner Wehr selber Ausrichter war, konnte man den ersten Platz belegen. Zu diesem Wettbewerb wurde der Wettbewerbsplatz neu hergerichtet und ein neuer Übungsturm gebaut. Schrötke dankte allen Helfern, insbesondere den vielen Familienangehörigen für die großartige Unterstützung.

Zum Schluss der Versammlung wurde Reinhard Meier gebührend in die Altersabteilung übergeleitet. Schrötke dankte Meier für die vielen Verdienste die er für und mit der Gollerner Wehr erreicht hat. Meier hat die Wehr über Jahrzehnte positiv geprägt. Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung überreichte er Meier eine Urkunde und ein Präsent.

Beförderungen:

Kim Fischer wurde zur Feuerwehrfrau befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Peter Meier wurde zum Hauptlöschmeister befördert.

Ehrungen:

Peter Meier erhielt das Feuerwehr-Ehrzeichen für 40 Jahre aktive Dienstzeit

Neuaufnahmen:

Jürgen Lucht konnte als neues aktives Mitglied begrüßt werden

Ortswehr Barum bereitet Führungswechsel vor

Bild: S. Düsel, Bericht S. Tamm (Presseteam OrtsW Barum)

Rückblick
Hans-Jürgen Lehmann berichtete auf seiner letzten Generalversammlung als Ortsbrandmeister von einem ereignisreichen Einsatzjahr für die Barumer Brandschützer. Die Wehr wurde zu fünf Brandeinsätzen, zwei Verkehrsunfällen und drei Hilfeleistungen alarmiert.

Die Wehr nahm an sechs Übungen der Kreisbereitschaft und einer Alarmübung teil. Außerdem wurden zwei Veranstaltungen abgesichert.

Einen Schwerpunkt setzt die Barumer Ortswehr weiterhin in AGT Aus-, und Weiterbildung. Die AGT-Träger nahmen an fünf AGT Übungs- bzw. Sonderausbildungsabenden teil.

Wie in jedem Jahr organisierte die Barumer Wehr das Osterfeuer und führte die Sammlung für die Blinden durch.

Die I. Wettbewerbsgruppe wurde Vizekreissieger und belegte auf dem Landesentscheid in Eystrup den 12. Platz. Die II. Wettbewerbsgruppe belegte auf dem Kreisfeuerwehrtag den 3. Platz.

Mitte Dezember machte sich ein Teil der Arbeitsgruppe „Neues LF 10“ auf den Weg nach Ulm zur Magirus GmbH um das lang ersehnte neue Löschgruppenfahrzeug abzuholen. Bis Ende des Jahres 2015 wurden bereits sieben Sonderausbildungsdienste zum Kennenlernen des neuen Fahrzeugs abgehalten. Die offizielle Fahrzeugübergabe durch die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf erfolgt am 16.01.2016

Wahlen
Hans-Jürgen Lehmann hört auf eigenen Wunsch als Ortsbrandmeister auf. Henning Meyer wurde als Ortsbrandmeister und Arne Lehmann als stellvertretender Ortsbrandmeister gewählt. Beide Vorschläge sind durch den Samtgemeinderat noch zu bestätigen und die Gewählten zu Ehrenbeamten der Samtgemeinde zu ernennen.

Zum Sicherheitsbeauftragten wurde Daniel Attermeyer gewählt. Christian Meyer (Kassenwart) und Sebastian Tamm (Schriftführer) wurden in ihren Ämtern wiedergewählt.
Neuer Kassenprüfer ist Thomas Matutt.

Beförderungen
Vom Anwärter zum Feuerwehrmann wurde Julian Weise befördert.
Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann wurde Marc Rudnick befördert.
Bettina Müller wurde zur 1. Hauptfeuerwehrfrau befördert.

Foto: S. Düsel
Foto: S. Düsel

Ehrungen
Für 25 Jahre aktiven Dienst im Feuerlöschwesen wurde Axel Zado und für 40 Jahre aktiven Dienst Wolfgang Kadow geehrt.
Karl-Heinz Meyer und Ehrenbrandmeister Hermann Strampe erhielten die Ehren für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Ausblick
Die drei Wettbewerbsgruppen um ihre Gruppenführer Stefan Düsel (I. Gruppe), Arne Lehmann (II. Gruppe) und Reinhard Fleske (III. Gruppe) werden wieder ihr Können im Jahr 2016 unter Beweis stellen.

Ortswehr Röbbel zieht Bilanz

Foto & Bericht C. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

Röbbel. Ortsbrandmeister Ulrich Meyer blickt in seinem Jahresbericht auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Die Feuerwehr Röbbel wurde zu sechs Einsätzen alarmiert. Zum überwiegenden Teil war die Wehr im Bereich der technischen Hilfeleistung gefordert. Neben Baum auf Straße und einer Straßenreinigung nach Starkregen der Schlamm auf die Straße spülte, wurde die Wehr auch zu einem Verkehrsunfall gerufen.

Die Röbbeler Brandschützer wurden zu zwei Brandeinsätzen alarmiert. Darunter auch die folgenreiche Nacht, als ein Brandstifter im Gollerner Weg und Lyraweg zeitgleich mehrere Brände legte. Bei Groß Hesebeck unterstützten die Röbbeler bei einem Waldbrand.
Des Weiteren wurde die Feuerwehr Röbbel zu einer Personensuche alarmiert.

Aber auch ansonsten war die Wehr sehr aktiv. Bei den Monatsdiensten wurden viele unterschiedliche Themen behandelt. Insbesondere stand das Thema Verkehrsunfall im Fokus der Ausbildung. Nach mehreren Diensten zu diesem Thema gab es eine große Abschlussübung mit der Feuerwehr Bad Bevensen. Auch die Atemschutzgeräteträger wurden mehrfach aus- und fortgebildet.

Der Einsatzleitwagen (ELW) der Feuerwehr Bad Bevensen stand für einen Abend auf dem Dienstplan. Hier wurden die Abläufe und Möglichkeiten dieses Fahrzeuges erläutert und vorgeführt. Die Feuerwehr Röbbel stellt mit Sven Kallnischkies auch den neuen Leiter der KOM-Gruppe. Dabei handelt es sich um eine spezielle Kommunikations- und Führungsgruppe, die aus Mitgliedern unterschiedlicher Feuerwehren besteht. Im Einsatzfall besetzen diese Mitglieder den ELW der Feuerwehr Bad Bevensen und unterstützen die Einsatzleiter mit Lagedarstellungen, Informationsbeschaffung, etc. und dokumentieren den gesamten Einsatzablauf.

Die Wettbewerbsgruppe der Feuerwehr Röbbel hat wieder an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen. Hierbei konnte manch gute Platzierung erzielt werden. Mit dem sechsten Platz beim Gemeindeentscheid in Gollern, qualifizierte man sich für den Kreisentscheid in Römstedt. Dort belegte man einen guten zehnten Platz. Die Feuerwehr Röbbel richtete selber einen Pokalwettbewerb aus. Von den 19 gestarteten Gruppen belegte man den sechsten Platz. Ortsbrandmeister Meyer dankt nochmal allen Helfern, insbesondere den angehörigen Frauen, die diesen reibungslosen Pokalwettbewerb erst möglich machten.

Besonders stolz ist Meyer wie sich die Feuerwehr Röbbel entwickelt hat. Durch viele Leistungsträger ist man breit aufgestellt und es herrscht ein guter Zusammenhalt. Das zeigte sich auch deutlich bei der Renovierung des Feuerwehrhauses in Röbbel. Dort wurde alles in Eigenregie auf Vordermann gebracht. Eine gemütliche Sitzecke sowie Tische und Bänke wurden selbst geschreinert. Meyer freut sich Ortsbrandmeister dieser Wehr sein zu dürfen.

Wahlen:

Neuer Kassenprüfer für zwei Jahre ist Fabian Müller

Beförderungen:

Katharina Martin, Jasmin Meyer und Nicole Vogt wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Sven Kallnischkies wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Ehrungen:

Der aktive Gruppenführer Jens Bauer, der Sicherheitsbeauftrage Carsten Gericke und der stellv. Ortsbrandmeister Sven Kallnischkies wurden mit dem Feuerwehr-Ehrzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit ausgezeichnet. Löschmeister Hartmut Müller wurde das Feuerwehr-Ehrzeichen für 50 Jahre Feuerwehrdienst verliehen.

Neuaufnahmen:

Bei den Aktiven gab es mit Jules Berger und Carmen Grantin zwei Neufnahmen. Neue fördernde Mitglieder sind Anke und Frank Vogt.

Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf beklagt Mitgliederschwund

 „Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs“

Text und Fotos: Jochen Frenz

Auch die Abordnungen der befreundeten Kameradschaften der Gemeinde Wrestedt und der Samtgemeinde Rosche sowie Suhlendorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel, Ellenbergs Ortsbrandmeister Udo Hoffmann und Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke waren zur Jahresabschlussversammlung der Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf (28.11.2015) ins Gasthaus Wöbse gekommen. Dazu konnte Vorsitzender Uwe Lütke auch 25 der zur Zeit 47 Mitglieder starken Gastgeber-Kameradschaft begrüßen. „Wir haben im auslaufenden Jahr aus Altersgründen mehrere Mitglieder auf deren eigenen Wunsch verloren“, bedauerte er. „Alle sind bereits 80 Jahre alt und älter“, berichtete er und rief die anwesenden Kameraden auf: “Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs.“ Ausführlich erinnerte Lütke an die vielfältigen Aktivitäten, die die Mitglieder das Jahr über absolviert hatten. Dazu gehörten unter anderem Besuch der Gemeindewettbewerbe und der Bunten Nachmittage  der Kameradschaften Rosche und Wrestedt, Spargel-Essen, Grillabend und Knobeln.
Auch aus anderen Gebieten erfuhren die Brandschützer-Oldies viel Neues auf ihrer Jahresabschlusstagung.
So berichtete Henning Räthke über das Wehrgeschehen in der Samtgemeinde, über Ausbildung, Personalfragen und Anschaffungen, über Einsätze und Wettbewerbserfolge.

Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki
Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki

Von Michaela Sawatzki, Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin, die den verhinderten Wehrchef Andreas Dreyer vertrat, erfuhren sie viele Einzelheiten über die Ausrüstung und Bestückung des neuen Tanklöschfahrzeuges, das die Suhlendorfer Wehr in 2016 erwartet. Die Brandmeisterin berichtete unter anderem von mehr als 30 Einsätzen der Wehr und von drei Zugübungen.

Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg
Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg

Udo Hoffmann, in der Samtgemeinde dafür zuständig als Multiplikator,  gab den Senioren einen umfassenden Einblick in den Digitalfunk im Vergleich zum Analogfunk und die dafür benötigten Geräte. In der Samtgemeinde, so Hoffmann, sei die Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk mittlerweile vollzogen. Wie Hans-Heinrich Weichsel ausführte, habe die politische Gemeinde dank vielfältiger Einsparungen seit 2008 ausgeglichene Haushalte. Sie rechne damit, dass die geplante Dorferneuerung bis 2020 abgeschlossen sei.
Beschlossen wurde die sehr informative Versammlung mit einem gemeinsamen Grünkohlessen.

Jahreshauptversammlung der FFw Tätendorf – Eppensen

Text und Fotos: Olaf Venske (Samtgemeindepressewart)

Tätendorf-Eppensen . Ortsbrandmeister Burghard Krug begrüßte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Anette Niemann, Bürgermeister Herrmann Kalinowski, den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Hans – Jürgen Cordes sowie seine zahlreich erschienenen aktiven, passiven und fördernden Mitglieder.

Krug kann in der Ortswehr über 33 aktive Kameradinnen und Kameraden verfügen, davon sind sogar neun zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Über Einsatzknappheit konnten sich die Tätendorf-Eppenser nicht beklagen, die zahlreichen Einsätze auf der Bundesstraße, Brände sowie ein böswilliger Alarm hielt die Wehr in Aktion.

DSCN1604Die zum Teil sehr erfolgreiche Teilnahme der zwei Wettbewerbsgruppen auf verschiedenen Wettbewerben wurde durch den stellv. Ortsbrandmeister noch einmal betont. Insgesamt waren sie auf 14 Wettbewerben!!!

Ehrungen:

DSCN1595Für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Herbert Brühl, Ulrich von Geyso – Hagelberg und Gerhardt Krug ausgezeichnet.

Beförderungen:

-Heike Bolzmann zur Feuerwehrfrau

-Jan Sebastian März zum Feuerwehrmann

-Der stellvertretende Ortsbrandmeister Arne Radde zum Löschmeister

Wechsel in die Alterskameradschaft:

-Uwe März