Archiv der Kategorie: Jahreshauptversammlung

Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf beklagt Mitgliederschwund

 „Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs“

Text und Fotos: Jochen Frenz

Auch die Abordnungen der befreundeten Kameradschaften der Gemeinde Wrestedt und der Samtgemeinde Rosche sowie Suhlendorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Weichsel, Ellenbergs Ortsbrandmeister Udo Hoffmann und Rosches Gemeindebrandmeister Henning Räthke waren zur Jahresabschlussversammlung der Feuerwehr-Seniorenkameradschaft Suhlendorf (28.11.2015) ins Gasthaus Wöbse gekommen. Dazu konnte Vorsitzender Uwe Lütke auch 25 der zur Zeit 47 Mitglieder starken Gastgeber-Kameradschaft begrüßen. „Wir haben im auslaufenden Jahr aus Altersgründen mehrere Mitglieder auf deren eigenen Wunsch verloren“, bedauerte er. „Alle sind bereits 80 Jahre alt und älter“, berichtete er und rief die anwesenden Kameraden auf: “Macht Werbung! Wir brauchen Nachwuchs.“ Ausführlich erinnerte Lütke an die vielfältigen Aktivitäten, die die Mitglieder das Jahr über absolviert hatten. Dazu gehörten unter anderem Besuch der Gemeindewettbewerbe und der Bunten Nachmittage  der Kameradschaften Rosche und Wrestedt, Spargel-Essen, Grillabend und Knobeln.
Auch aus anderen Gebieten erfuhren die Brandschützer-Oldies viel Neues auf ihrer Jahresabschlusstagung.
So berichtete Henning Räthke über das Wehrgeschehen in der Samtgemeinde, über Ausbildung, Personalfragen und Anschaffungen, über Einsätze und Wettbewerbserfolge.

Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki
Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin Michaela Sawatzki

Von Michaela Sawatzki, Suhlendorfs Vize-Ortsbrandmeisterin, die den verhinderten Wehrchef Andreas Dreyer vertrat, erfuhren sie viele Einzelheiten über die Ausrüstung und Bestückung des neuen Tanklöschfahrzeuges, das die Suhlendorfer Wehr in 2016 erwartet. Die Brandmeisterin berichtete unter anderem von mehr als 30 Einsätzen der Wehr und von drei Zugübungen.

Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg
Udo Hoffmann, Ortsbrandmeister von Ellenberg

Udo Hoffmann, in der Samtgemeinde dafür zuständig als Multiplikator,  gab den Senioren einen umfassenden Einblick in den Digitalfunk im Vergleich zum Analogfunk und die dafür benötigten Geräte. In der Samtgemeinde, so Hoffmann, sei die Umrüstung der Fahrzeuge auf Digitalfunk mittlerweile vollzogen. Wie Hans-Heinrich Weichsel ausführte, habe die politische Gemeinde dank vielfältiger Einsparungen seit 2008 ausgeglichene Haushalte. Sie rechne damit, dass die geplante Dorferneuerung bis 2020 abgeschlossen sei.
Beschlossen wurde die sehr informative Versammlung mit einem gemeinsamen Grünkohlessen.

Jahreshauptversammlung der FFw Tätendorf – Eppensen

Text und Fotos: Olaf Venske (Samtgemeindepressewart)

Tätendorf-Eppensen . Ortsbrandmeister Burghard Krug begrüßte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung, die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Anette Niemann, Bürgermeister Herrmann Kalinowski, den stellvertretenden Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Hans – Jürgen Cordes sowie seine zahlreich erschienenen aktiven, passiven und fördernden Mitglieder.

Krug kann in der Ortswehr über 33 aktive Kameradinnen und Kameraden verfügen, davon sind sogar neun zum Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Über Einsatzknappheit konnten sich die Tätendorf-Eppenser nicht beklagen, die zahlreichen Einsätze auf der Bundesstraße, Brände sowie ein böswilliger Alarm hielt die Wehr in Aktion.

DSCN1604Die zum Teil sehr erfolgreiche Teilnahme der zwei Wettbewerbsgruppen auf verschiedenen Wettbewerben wurde durch den stellv. Ortsbrandmeister noch einmal betont. Insgesamt waren sie auf 14 Wettbewerben!!!

Ehrungen:

DSCN1595Für 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Herbert Brühl, Ulrich von Geyso – Hagelberg und Gerhardt Krug ausgezeichnet.

Beförderungen:

-Heike Bolzmann zur Feuerwehrfrau

-Jan Sebastian März zum Feuerwehrmann

-Der stellvertretende Ortsbrandmeister Arne Radde zum Löschmeister

Wechsel in die Alterskameradschaft:

-Uwe März

Acht Jahre Gefahrgutzug Nord

Foto, privat – Bericht C. König (PW FFw Bevensen-Ebstorf)

8. Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord. Als besonderes Schmankerl zum Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord konnte Zugführer Mirco Feldmann den Wachabteilungsführer Dirk Koke von der Technik- und Umweltschutzwache Hamburg für einen Vortrag über die Spür- und Messgeräte, die bei der Analytischen Taskforce ( ATF) zum Einsatz kommen, gewinnen. Die Experten der Hamburger Berufsfeuerwehr können mit ihrer speziellen Messtechnik und dem nötigen Know-how tausende chemische Stoffe sowie nukleare und radiologische Gefahren identifizieren, selbst über Entfernungen von mehreren Kilometern hinweg. Im Anschluss an den Vortrag sprach Koke den Freiwilligen Feuerwehrleuten eine Einladung zum Besuch der Hamburger Wache aus. Im Jahresrückblick ließ Zugführer Feldmann die acht Dienste des Gefahrgutzuges Nord Revue passieren, in dessen Rahmen Übungen mit kleinen bis mittelgroßen Gefahrgutunfällen zu bewältigen waren. Dabei setzten die Einsatzkräfte unter anderem die Spezialgeräte und Messmittel der Feuerwehrtechnischen Zentrale Uelzen ein. Im großen Rahmen trafen sich die drei Gefahrgutzüge des Landkreises mit 80 Einsatzkräfte in Uelzen am Kanal, um dort das Eindämmen und Auffangen großer Mengen Öl auf dem Gewässer, z. B. durch Havarie eines Tankschiffes, zu üben. Zudem leisteten die Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen, aus deren Gefahrgutgruppen sich der Gefahrgutzug Nord zusammensetzt, an ihren Standorten noch ergänzende Ausbildung zum Thema Gefahrgut. In drei Realeinsätzen konnten Mitglieder des Gefahrgutzuges Nord kleinere Umwelteinsätze – auslaufendes Öl und kontaminiertes Löschwasser – abarbeiten, ohne den gesamten Gefahrgutzug zu alarmieren. Im Ausblick auf 2016 erwähnte Feldmann als wesentlichen Posten die Ersatzbeschaffung einheitlicher Chemikalienschutzanzüge (CSA) und den damit verbundenen Ausbildungsbedarf in den einzelnen Gefahrgutgruppen. Bisher gab es in den Gruppen Mehrweganzüge unterschiedlichster Art, die inzwischen durch Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Die zentrale Beschaffung von Einweganzügen bringt hohes Einsparpotenzial mit sich, bei teilweise noch höherer Schutzwirkung, wie Feldmann zu berichten wusste. Zum Abschluss des Dienstabends dankte Feldmann den Mitgliedern des Gefahrgutzuges für das kontinuierliche Engagement in den vergangenen acht Jahren, zusätzlich zum „normalen“ Feuerwehrdienst. Die Feuerwehrführung, bestehend aus Kreisbrandmeister, Abschnittsleiter und den Gemeindebrandmeistern, die als Gäste teilnahmen, würdigten in ihren Grußworten ebenfalls die große Einsatzbereitschaft.

Feldmann und Koke
von links: Oberbrandmeister Mirco Feldmann und Brandamtmann Dirk Koke

Rosche-Prielips Feuerwehrführung einstimmig wiedergewählt

Großer Vertrauensbeweis für Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr – Jetzt zwei Vize Wehrchefs

Text und Fotos: Jochen Frenz

Rosche. Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr sollen weiterhin die Geschicke der Freiwilligen Stützpunktfeuerwehr Rosche-Prielip verantwortlich führen, wie die beiden Brandmeister das seit Jahresanfang 2004 zwölf Jahre lang getan hatten: Gerhard Schulze als Ortsbrandmeister und Klaus Niebuhr als stellvertretender Ortsbrandmeister.

Gut besucht war die traditionelle 2.Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rosche-Prielip, die Wehrchef Gerhard Schulze (am Rednerpult) gewohnt zügig und kurzweilig leitete.
Gut besucht war die traditionelle 2.Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rosche-Prielip, die Wehrchef Gerhard Schulze (am Rednerpult) gewohnt zügig und kurzweilig leitete.

Auf der 2.Jahreshauptversammlung im Roscher Feuerwehrgerätehaus wurden beide Brandschützer bei den turnusgemäßen Kommandowahlen am Freitag (06.11. 2015) in ihren Ämtern mit einem eindrucksvollen Votum der 45 anwesenden Kameraden der Einsatzabteilung bestätigt: Alle verzichteten geschlossen auf eine schriftliche WahI und sprachen sich unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Henning Räthke in offener Abstimmung und unter anhaltendem Beifall einstimmig für eine Wiederwahl von Gerhard Schulze (50) zum Ortsbrandmeister und Klaus Niebuhr (58) zum stellvertretenden Ortsbrandmeister aus; genauer gesagt für die Neuwahl zum Ersten stellvertretenden Ortsbrandmeister. Eine deutliche Geste des Vertrauens, die den beiden Wiedergewählten sichtlich gut tat. Beide waren die einzigen Kandidaten und hatten sich im Vorfeld der Wahl ihre dritte Kandidatur nach eigenem Bekunden reiflich überlegt. So wird Klaus Niebuhr der Wehr aus Altersgründen nur noch eine halbe Wahlperiode zur Verfügung stehen.

Die Verantwortlichen hatten vorgesorgt und bereits am Ende des letzten Jahres der zwölfjährigen Amtszeit von Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr auf Vorschlag des Kommandos einen weiteren stellvertretenden Ortsbrandmeister auf der 1.Jahreshauptversammlung 2015 wählen lassen. Seither übt Hauptfeuerwehrmann Heiko Schulz (45) das Amt des Zweiten stellvertretenden Ortsbrandmeisters aus (Wahlperiode 2015-2021) und stand daher am Freitag nicht zur Wahl.

Erstmals in ihrer Geschichte hat die Feuerwehr Rosche-Prielip somit zwei stellvertretende Wehrchefs, einen Ersten und einen Zweiten.

Unisono würdigten Henning Räthke, Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann sowie Rosches Bürgermeister Michael Widdecke und Kreisbrandmeister Helmut Rüger die Verdienste von Gerhard Schulze und Klaus Niebuhr, die sie in ihren Feuerschutzämtern in den letzten zwölf Jahren für die Samtgemeinde, ihre Mitgliedsgemeinden und ihre Bürger geleistet hatten.

„Das kann gar nicht so richtig ermessen werden“, war Räthke sicher. „Eure Aufgaben werden zunehmend anspruchsvoller und damit auch schwerer“, ließ Rätzmann die Brandschützer und ihre Führung wissen

 

Gemeindekommando der Freiwilligen Feuerwehren Bevensen-Ebstorf trifft sich

3. Stellvertretender Gemeindebrandmeister neu gewählt

Bad Bevensen. Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke begrüßt im Feuerwehrhaus Bad Bevensen die Ortsbrandmeister und Stellvertreter der Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf zur 13. Gemeindekommandositzung. Mit seinem Rückblick auf die vergangenen vier Monate, bilanziert Ripke mit knapp 100 Einsätzen mehr als 0,7 Einsätze pro Tag. Darunter auch mehrere große Brände wie der Wohnhausbrand in Medingen und natürlich die Brandserie in Bad Bevensen im Gollerner Weg und Lyraweg. Ripke hofft in diesem Zusammenhang auf eine rasche Aufklärung der Brandstiftung durch die Sonderkommission der Polizei. Daneben gab es noch eine Vielzahl kleinerer Brände, sowie sieben Wald- und Böschungsbrände. Auch im Bereich der technischen Hilfeleistung hatten die Feuerwehren alle Hände voll zu tun. Insgesamt wurden die Feuerwehren zu sechs Verkehrsunfällen, sechs vollgelaufenen Kellern, 15 umgestürzten Bäumen und 16 Ölspuren alarmiert. Die Feuerwehren wurden zu 23 Brandmeldealarmen und vielen anderen Einsätzen, wie Personensuche, etc. gerufen. Ripke ist stolz auf die gute Abarbeitung der gesamten Einsätze. Hier spiegelt sich der gute Ausbildungsstand aller Wehren wieder.

Das Gemeindekommando muss dem Samtgemeinderat einen neuen 3. Stellvertretenden Gemeindebrandmeister zur Ernennung vorschlagen. Frank Hagel bekleidet diesen Posten noch bis zum Jahresende, dann legt er das Amt nieder. Hagel lenkt als Stellvertretender Abschnittsleiter Nord die Geschicke der Feuerwehren mittlerweile auf Kreisebene.

Die Versammlung wählte Thomas Pelchen zum neuen 3. Stellvertretenden Gemeinde-brandmeister. Von 62 anwesenden stimmberechtigen Gemeindekommandomitgliedern, stimmten 61 für Pelchen, bei einer Enthaltung. Dieses eindeutige Wahlergebnis muss vom Samtgemeinderat mit der Ernennung zum Jahreswechsel noch bestätigt werden. Pelchen dankte dem Gemeindekommando für das entgegengebrachte Vertrauen und freut sich auf die zukünftigen Aufgaben. Für seine Funktion als Ortsbrandmeister der Feuerwehr Eddelstorf, wurde Thomas Pelchen im späteren Verlauf noch zum Brandmeister befördert.

v.l. Thomas Pelchen, Wilhelm Ripke, Rüdiger Ehrck, Ulrich Bohl
v.l. Thomas Pelchen, Wilhelm Ripke, Rüdiger Ehrck, Ulrich Bohl

Das Gemeindekommando wählte Rüdiger Ehrck, von der Feuerwehr Ebstorf, einstimmig zum neuen Samtgemeindesicherheitsbeauftragten. Ulrich Bohl, von der Feuerwehr Jelmstorf, erhielt für seine Funktion als Stellvertretender Samtgemeindeausbilder im Bereich der Truppmannausbildung eine Ernennungsurkunde.

Lothar Jessel, Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf berichtete über den Stand zum Brandschutzbedarfsplan, der in Kürze in Auftrag gegeben werden soll. Er erläuterte die Hintergründe und Notwendigkeit die zum Entschluss geführt haben diesen erstellen zu lassen. Auch Bürgermeister Martin Feller sieht den Brandschutzbedarfsplan als große Chance und als ein sehr gutes Hilfsmittel um den Brandschutz in der gesamten Samtgemeinde zu optimieren.

Das gute Abschneiden mehrerer Feuerwehren aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf bei den Leistungswettbewerben wurde vielfach gelobt und setzt ein weiteres Ausrufezeichen hinter die gute Feuerwehrarbeit und den hohen Ausbildungsstand den die Feuerwehren vorweisen können.

Text und Foto: A. König

Das Gemeindekommando der Freiwilligen Feuerwehren Bevensen-Ebstorf tagte zum 12. Mal

Bericht & Bild: A. König (Pressewart SG Bevensen-Ebstorf)

Bad Bevensen. Der Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke berichtete auf der 12. Gemeindekommandositzung, am 15. Juni 2015, von den vielen Feuerwehreinsätzen, die in den zurückliegenden fünf Monaten abgearbeitet wurden. Neben vielen Sturmschäden, Verkehrsunfällen und anderen Hilfeleistungen, hielten vor allem diverse Brände die Wehren auf Trapp. Darunter auch zwei Großbrände. In Stadorf brannte ein Schweinestall in voller Ausdehnung, in Eddelstorf brannte die Tischlerei. In beiden Fällen konnte erheblicher Sachschaden abgewendet werden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit mussten dieses Jahr bereits acht Waldbrände bekämpft werden.

Ripke berichtet weiterhin von aktuellen und anstehenden Ereignissen. So zum Beispiel die offizielle Übergabe des neu erbauten Feuerwehrhauses in Altenmedingen an die Wehr. In Wriedel wurde das alte Feuerwehrhaus vor kurzem abgerissen. Dort entsteht in den kommenden Monaten ein neues Feuerwehrhaus. Die Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen erhält noch in diesem Monat ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 4000). Im April hatten 60 Atemschutzgeräteträger die Möglichkeit an einer speziellen Ausbildung in einem Brandcontainer teilzunehmen. Ripke dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit und die vielen Dienste die solche Projekte mit sich bringen.

Der Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Könneke mahnt schwindende Zahlen sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Jugendwarten und Betreuern an. Er unterstrich wie wichtig eine gute Jugendarbeit für das Fortbestehen der freiwilligen Feuerwehren ist und forderte die Versammlung auf, aktiv in ihren Orten dafür zu werben.

Der neue Kreisbrandmeister Helmut Rüger gibt Einblicke in die Kreisfeuerwehrarbeit und stellt seine Visionen und Ziele vor. Er fordert ebenfalls dazu auf, sich bei der Ausbildung auf Kreisebene mehr einzubringen. Eine gute Ausbildungsarbeit auf Samtgemeindeebene ist natürlich unerlässlich, der Blick darf aber nicht nur auf die Samtgemeinde beschränkt sein.

Hauptbrandmeister Friedrich-Wilhelm Sündermann wurde als Ausbildungsleiter der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf verabschiedet. Sündermann war 32 Jahre für die Aus- und Fortbildung der neuen Feuerwehrleute auf Samtgemeindeebene zuständig. Ripke dankte ihm für diesen langen Zeitraum und das die Feuerwehren stets gut ausgebildete Kameraden in ihren Reihen begrüßen durften. Zum neuen Ausbildungsleiter wählte die Versammlung einstimmig den Ortsbrandmeister der Feuerwehr Brockhöfe, Olaf Venske.

Udo Tiedtke wurde als stellvertretender Ortsbrandmeister der Feuerwehr Römstedt verabschiedet. Joachim Niemann, Ortsbrandmeister der Wehr Masbrock-Havekost wurde von seinen Kameraden als Ortsbrandmeister wiedergewählt. Ripke überreichte ihm auf der Versammlung eine weitere Ernennungsurkunde in das Ehrenbeamtenverhältnis. Ebenso überreichte er Jürgen Suhm, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Höver, die Ernennungsurkunde für weitere sechs Jahre.

OrtsW Eddelstorf unter neuer Führung – Einweihung des umgebautes Feuerwehrhauses

  Text: A. König, GemPW Bevensen-Ebstorf, Bilder: OrtsW : Eddelstorf

Eddelstorf. Ortsbrandmeister Hans-Hermann Zetsche begrüßt in einem großen Zelt am Feuerwehrhaus Eddelstorf die Mitglieder der Feuerwehr mit deren Partnerinnen und Partnern, sowie eine Vielzahl von Gästen.

Anlass ist der Um- und Ausbau des 1903 errichteten Feuerwehrhauses. Vor vier Jahren fasste man den Entschluss das alte Feuerwehrhaus durch einen Umbau attraktiver zu machen. Das Konzept sah einen ausreichend großen Unterstand, auch für zukünftige Feuerlöschfahrzeuge vor. Des Weiteren sollte der lang ersehnte Wunsch von sanitären Anlagen und einem Gruppenraum realisiert werden.

Zetsche beschreibt anschaulich den Weg von den ersten Planungsgesprächen, bis hin zum fertigen Umbau. Nach vier Jahren erstrahlt das alte Feuerwehrhaus in neuem Glanz und die gewünschten Ausbauten werten das Haus enorm auf. Nun war es an der Zeit Danke zu sagen. Vorne Weg dankte Zetsche der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf und der Gemeinde Altenmedingen für die finanzielle Unterstützung. Ebenso dankte er den Eddelstorfer Gewerbebetrieben die mit Maschinen, Werkzeug, Material und hilfreichen Tipps den Umbau ermöglichten. Seinen größten Dank sprach er aber den Eddelstorfer Kameradinnen und Kameraden aus. Ohne deren Eigenleistung wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen. Auch die Ehepartner unterstützen mit Arbeitskraft und Catering wo sie nur konnten. Zetsche ist stolz auf das „neue“ Gerätehaus und wie der Ausbau umgesetzt wurde. „Mit diesem Feuerwehrhaus ist man für die Zukunft gewappnet“, strahlt Zetsche hocherfreut. Anschließend erteilt er Thomas Pelchen, dem neuen Ortsbrandmeister der Feuerwehr Eddelstorf, das Wort und übergibt ihm symbolisch das Feuerwehrhaus.

Vor der Einweihung des Gerätehauses wurde nämlich in einer außerordentlichen Generalversammlung ein neuer Ortsbrandmeister gewählt. Hans-Hermann Zetsche legte die Funktion, wie angekündigt, nach einer Amtszeit von 12 Jahren nieder. Der bisherige stellvertretende Ortsbrandmeister Thomas Pelchen wurde von den 23 stimmberechtigten Mitgliedern einstimmig als neuer Wehrchef gewählt. Dadurch musste die Funktion des Stellvertreters neu besetzt werden. Die Versammlung wählte den bisherigen Gruppenführer Dieter Fabel, ebenfalls einstimmig, zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister. Dieses Wahlergebnis muss allerdings noch von der Samtgemeinde bestätigt werden. Denn die Samtgemeinde muss die Beiden erst noch in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen.

Bei der Versammlung wurde noch Ralf Frech einstimmig zum neuen Gruppenführer gewählt und der Löschmeister Heinz Panthen für 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.

Pelchen freut sich mit seinem Stellvertreter auf die neuen Aufgaben und das er eine solch motivierte Truppe übernehmen darf. Zurzeit besteht die Eddelstorfer Wehr aus 26 Aktiven Kameradinnen und Kameraden. Pelchen dankte ebenfalls den vielen Helfern die den Feuerwehrhausumbau ermöglichten. „Hier wird Feuerwehr gelebt“, freut er sich. Er dankte Hans-Hermann Zetsche für seine geleistete Arbeit und überreichte ihm anerkennend ein Präsent und ein Fotobuch zur Erinnerung.

v.l. Wilhelm Ripke, Heinz Panthen, Dieter Fabel, Thomas Pelchen, Ralf Frech, Hans-Hermann Zetsche
v.l. Wilhelm Ripke, Heinz Panthen, Dieter Fabel, Thomas Pelchen, Ralf Frech, Hans-Hermann Zetsche

83. Jahreshauptversammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr Kl. Süstedt

Bild und Text: M. Vogel

Zu Beginn begrüßte der Ortsbrandmeister Heiko Warnecke die Kameraden der Einsatzabteilung, die Kameraden der Altersabteilung, die Ehrenmitglieder, alle passiven Mitglieder, den Stadtbrandmeister, Axel Zeigeler, den Bürgermeister der Stadt Uelzen , Jürgen Markwardt, den Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Heuer und die zahlreich erschienenen weiteren Gäste.

In seinem Jahresbericht war der Um- und Erweiterungsbau am Gerätehaus das Highlight des vergangenen Jahres, das auch mit einem hohen Arbeitseinsatz verbunden war. So konnte am 14.06.2014 die Einweihung gefeiert werden. Neben zahlreichen Aktivitäten, wie Hydranten Kontrolle, das Winterschiessen und dem Osterfeuer, wurde die Stützpunktfeuerwehr Klein Süstedt zu 8 Einsätzen alarmiert. Neben den 4 Brandeinsätzen, 3 Hilfeleistungen war auch eine Schornsteinsprengung dabei. Ein nicht alltäglicher Einsatz. Auch die im Jahr 2014 durchgeführte Blindensammlung, erbrachte eine erneute Steigerung der Spendensumme auf 508,00 Euro. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Spender. Auch die Aus- und Weiterbildung stand Vordergrund. So bildeten sich insgesamt 28 Lehrgangsteilnehmer weiter.

Die Wehr hat zurzeit eine Gesamtstärke von 84 Mitgliedern, die sich wie folgt zusammensetzt: 47 Kameradinnen und Kameraden in der Einsatzabteilung, 17 Kameraden in der Altersabteilung, 17 passive Mitglieder, 4 Ehrenmitglieder sowie 3 ruhende aktive Mitgliedschaften. Insgesamt leisteten die Mitglieder 3.036 Dienststunden.

Bei den Grußworten der Gäste bedankte sich der Ortsbürgermeister, Hans-Jürgen Heuer, für die geleistete Arbeit und wünscht sich das alle Zusammenhalten. Der Bürgermeister der Stadt Uelzen, Jürgen Markwardt, feierte sein Debüt und dankte allen für ihren geleisteten Dienst am nächsten. Der Ordnungsamtsleiter, Volker Leddin, berichtet über aktuelles aus der Feuerwehr. Er dankte den Kameraden für die Einsatzbereitschaft und gab einen Überblick über getätigte und geplante Anschaffungen in den Feuerwehren der Stadt Uelzen. Der Stadtbrandmeister, Axel Ziegeler, berichtet über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren Holdenstedt und Hansen und dankte für die Einsatzbereitschaft. „Hier wird Ausbildung betrieben“, so der Stadtbrandmeister und blickt positiv auf die Mitgliederentwicklung in der Stadt Uelzen zurück – ganz entgegen den Trend in anderen Feuerwehren. Andreas Hartig, Stadtjugendwart, gab einen Rückblick der Jugendfeuerwehren der Stadt Uelzen und berichtete über das Bezirkszeltlager in Wietze, wo rund 80 Teilnehmer aus den Jugendfeuerwehren der Stadt dabei waren.

Neuaufnahmen/Ehrungen/Beförderung/Verabschiedung:

Als passive Mitglieder wurden Armin Rahlfs und Oliver Mack aufgenommen.

Kl. SüstedtHartmut Timm wurde für 50 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung bekam Dietmar Marggraf, er wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Kl. Süstedt ernannt. Er trat 1974 in die Wehr ein und war seit 1975 Mitglied des Kommandos. 40 Jahre lang war er Schriftführer und von 1987 bis 1988 auch zusätzlich Sicherheitsbeauftragter.

Der Ortsbrandmeister ernannte Marcel Ohneseit zum Feuerwehrmann und Gerd Scholz zum Hauptfeuerwehrmann. Der Stadtbrandmeister ernannte den Ortsbrandmeister Heiko Warnecke vom Brandmeister zum Oberbrandmeister.

Der langjährige Gerätewart, Dieter Großmann, wurde Entpflichtet und Verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Ronald Bremer an. Als Schriftführerin tritt Anni Wegner in die Stapfen von Dietmar Marggraf.

Kai Schrader als Stellvertretender Ortsbrandmeister in Hansen wiedergewählt

Bilder und Text: Mathias Vogel

Erneut wurde der stellvertretender Ortsbrandmeister Kai Schrader auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hansen einstimmig wiedergewählt. Auch der Schriftführer, Stefan Schrader und der Gerätewart Roman Sopniewski wurden einstimmig wiedergewählt.

In seinem Jahresbericht konnte Ortsbrandmeister Reinhard Sopniewski auf ein ruhiges Jahr zurückblicken. So wurden die Helfer nur zu einer Hilfeleistung und zu einer Alarmübung alarmiert. Des Weiteren wurden drei Übungen mit den Nachbarfeuerwehren Klein Süstedt und Holdenstedt durchgeführt. Trotzdem wurde es nicht langweilig, denn Schulungen, Übungsabende und sonstige Dienste standen wie gewohnt auf dem Dienstplan. Insgesamt wurden hierfür über 3166,5 Dienststunden von den Feuerwehrleuten geleistet. Die Wehr besteht zurzeit aus 27 aktiven Kameraden, 7 Kameraden in der Altersabteilung und 12 fördernde Mitglieder. Das besondere Highlight des vergangenen Jahres war aber das große Weinfest anlässlich des 80 jährigen Jubiläum der Feuerwehr Hansen.

Bei den Grußworten der Gäste bedankte sich der Ortsbürgermeister, Carsten Jäkel, für die tolle Veranstaltung anlässlich der Jubiläumsfeier und betonte er ist immer für die Feuerwehr da. Der Ordnungsamtsleiter, Volker Leddin, überbrachte stellvertretende für den Bürgermeister der Stadt Uelzen Jürgen Markwardt die herzlichsten Grüße. Er dankte den Kameraden für die Einsatzbereitschaft und gab einen Überblick über getätigte und geplante Anschaffungen in den Feuerwehren der Stadt Uelzen. Der stellvertretende Stadtbrandmeister, Markus Ebers, überbrachte die Grüße des Stadtbrandmeisters. Er berichtet über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren Klein Süstedt und Hansen und dankte für die Einsatzbereitschaft. Andreas Hartig, Stadtjugendwart, gab einen Rückblick der Jugendfeuerwehren der Stadt Uelzen und berichtete über das Bezirkszeltlager in Wietze, wo rund 80 Teilnehmer aus den Jugendfeuerwehren der Stadt dabei waren, Er appellierte aber auch: „Wir brauchen Nachwuchs – auch aus Hansen!“. Auch die anwesenden Ortsbrandmeister der Nachbarwehren berichten über dir tolle Zusammenarbeit.

Ehrungen/Beförderung/Verabschiedung:

HansenJürgen Besenthal wurde 40 jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr mit dem niedersächsischen Ehrenzeichen aus- gezeichnet. Eine besondere Ehrung bekam Christian Jaeck, er wurde für 25 Jahre förderndes Mitglied in der Feuerwehr Hansen geehrt.

Der Ortsbrandmeister ernannte den Hauptfeuerwehrmann Tobias Schütte zum 1. Hauptfeuerwehrmann.

In die Altersabteilung verabschiedete der Ortsbrandmeister den Brandmeister Klaus-Dieter Gärtner, den 1. Hauptfeuerwehrmann Hans-Heinrich Ehlers und den Hauptfeuerwehrmann Jürgen Besenthal. Den ehemaligen Gerätewart Thomas Klopp verabschiedete der Ortsbrandmeister in die Feuerwehr Uelzen, da er sich wohnlich verändert hat.

80 Jahre Feuerwehr Seedorf

Bericht und Bild: Th. Pelchen (SG-Pressewart)

Zur Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus trafen sich die Brandschützer und Gäste der Seedorfer Feuerwehr.

Mit einem Rückblick begann der Ortsbrandmeister Henning Hartkopf die Versammlung, und stellte fest, dass auch noch viele der Familien aus der Zeit der Gründung über Generationen aktive Mitglieder/innen stellen.

Zu einem Brandeinsatz wurden die Seedorfer Einsatzkräfte alarmiert. Ansonsten wurde die Einsatzbereitschaft mit einer Vielzahl von Ausbildungsthemen weiter ausgebaut, denn nach dem Motto wer rastet der rostet, wurden unter anderem folgende Themen ausgebildet: die Sicherheitsbelehrung, Vorsichtsmaßnahmen beim einem Verkehrsunfall mit noch nicht ausgelösten Airbags, die persönliche Schutzausrüstung beim Einsatz, Motorsägenausbildung und Digitalfunkausbildung, sowie das richtige Verhalten im Straßenverkehr beim Fahren mit Sonderrechten.

Die Bedienung der Tragkraftspritze wurde ausgiebig geübt, damit jederzeit sichergestellt ist, dass immer ein Feuerwehrmitglied zur Stelle ist, um die Pumpe zu bedienen.

Wasserentnahmestellen und Waldzufahrten wurden kontrolliert für die Zeit der Trockenheit und der erhöhten Waldbrandstufen.

Am Leistungswettbewerb der Samtgemeinde und an dem Stadtwettbewerb wurde mit den Kameraden aus Jelmstorf zusammen teilgenommen.

Auch eine Löschübung bei Dunkelheit wurde am Schweizerhof geübt. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Begehung durch die Einsatzkräfte durchgeführt, um mit den Örtlichkeiten vertraut zu sein.

Parkplatzeinweisung für das Open Air Konzert und beim Kartoffelfest wurde durch die Kameraden sichergestellt.

Als Neuzugang wurde Gerrit Ebeling der Versammlung vorgestellt.

Den Atemschutzlehrgang und die Truppmann II Prüfung wurden vom Feuerwehrmann Christian Martin erfolgreich besucht.

Ehrungen:

Für 50 Jahre Dienst im Feuerwehrwesen wurden der Hauptfeuerwehrmann Hans Heinrich Meyer und derHauptfeuerwehrmann Günther Zimmermann geehrt.

Beförderung:

Zum Oberfeuerwehrmann Christian Martin ernannt.JHV Seedorf-2