Archiv der Kategorie: KFV Uelzen

Veranstaltungen vom Kreisfeuerwehrverband werden in dieser Kategorie eingeordnet.

Hinweis auf Blindensammlung 2016 im Landkreis Uelzen

Text: A. Lehmann & K. Meyer (KFV Uelzen e.V.), Bild  LZonline

Die “Woche für die Blinden” hat begonnen. Dies bedeutet für viele Feuerwehrleute unseres Landkreises Zusatzdienst. Denn die Feuerwehren unterstützen den Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. jährlich aktiv bei der Spendensammlung, welche in diesem Jahr dem Zweck “Blindheit als Unfallfolge” gewidmet ist- ein Thema, was jeden ohne Ankündigung betreffen kann.

Als Feuerwehrmann ist man sich der täglichen Unfallgefahren sehr bewusst. Vorbereiten kann man sich auf so ein einschneidendes Ereignis dennoch nicht. Menschen, die von einem zum anderen Moment eine Erblindung erleiden, müssen mit der neuen Lebenssituation umgehen lernen. Hierbei hilft der Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen. Es werden Angebote zur Selbsthilfe ermöglicht. Durch die Finanzierung einer fachgerechten Beratung können neue Perspektiven für jedermann aufgezeigt werden. Der Besuch von Rehabilitationseinrichtungen, die Teilhabe an sportlichen und kulturellen Aktivitäten sowie ein Netz an Ansprechpartnern in ganz Niedersachsen werden vom Verband ermöglicht. Die Unterstützung dieser Institution macht das Leben der Blinden lebenswerter…

In den nächsten Tagen und Wochen führen viele Ortsfeuerwehren die Blindensammlung als freiwillige Haussammlung in den Ortschaften durch. Im letzten Jahr konnten die Feuerwehren aus dem Landkreis Uelzen somit die wichtige Arbeit des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Niedersachsen mit insgesamt 14.373,45 Euro unterstützen. Die Spendengelder werden dabei ohne jeglichen Abzug an den Blindenverband weitergeleitet.

Weiterführende Informationen sind auf der offiziellen Website des   Blinden- und Seebinhindertenverband Niedersachsen e. V. .

Im Namen von Frau Petra Knobelsdorf vom Regionalverein Nord-Ost-Niedersachsen bedankt sich der Kreisfeuerwehrverband bei den beteiligten Feuerwehren und allen Spendern.

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Die Redner der dreistündigen Auftaktveranstaltung am 29. Oktober 2016 in Lüneburg: (v.l.): Abschnittsbrandmeister Thomas Ruß aus dem Heidekreis als Moderator, Bürgermeisterin Regina Baumgarten, Geschäftsführer Hans-Werner Lange, Vorsitzende Helga Neumann, stellvertretende Landrätin Elke Stange und Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch. Foto: be (landeszeitung.de)

Kreisfeuerwehr trifft Bundespolitik

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr

Berlin. Im Meinungsaustausch: Beim 11. Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten traf Hans-Jürgen Cordes, stellvertretender Kreisbrandmeister aus Brockhöfe, gestern (07.09.2016) auf Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière. Beide unterhielten sich unter anderem über das beherrschende Thema in Politik und Nachrichten, zu dem sich auch viele Feuerwehren engagieren: die aktuelle Flüchtlingssituation.

Live im politischen Zentrum der Bundeshauptstadt bot sich für Cordes und die Delegation des KFV Uelzen die Gelegenheit zum Erfahrungsgespräch mit Bundestagsabgeordneten, Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden sowie rund 150 Feuerwehr-Führungskräften aus ganz Deutschland.

Heute (08.09.2016) steht der 6. Bundesfachkongress des deutschen Feuerwehrverbandes auf dem Programm. Hier geht es darüber hinaus um Empfehlungen für EU-Beschaffungen, Herausforderungen bei belastenden Einsätzen, Konzepte zur Mitgliederwerbung und die Socail-Media-Nutzung durch Feuerwehren. „Tolles Ambiente, super Wetter, klasse Stimmung, viele Eindrücke und neue Impulse“, fasst Hans-Jürgen Cordes seine bisherigen Eindrücke zusammen.

Neues Brandschutzmobil am Start: VGH übergibt 18-Tonner an Feuerwehr

Pressemitteilung der VGH:

Gesundheit schützen, Schäden begrenzen: Erfolgsmodell gemeinsamer Aufklärung wird mit moderner Technik fortgesetzt

Hannover. Im Beisein hunderter Gäste und Mitarbeiter haben die VGH Versicherungen heute ihr neues Brandschutzmobil an den Landesfeuerwehrverband Niedersachsen (LFV-NDS) übergeben. Mit dem knapp 15 Meter langen und 18 Tonnen schweren Sattelzug präsentierte der öffentliche Versicherer das speziell für die Brandschutzaufklärung entwickelte, bundesweit einmalige Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit.

Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
Dicht gedrängt standen die anwesenden VGH-Mitarbeiter, die Vertreter der Feuerwehren sowie die vielen weiteren Gäste vor dem neuen VGH-Brandschutzmobil bei der ofiiziellen Übergabe an den LFV-NDS. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Darunter waren führende Vertreter der Freiwilligen, Berufs- und Werkfeuerwehren, der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen, des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) sowie Projektpartner und Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft. Musikalisch begleitete der Feuerwehrmusikzug der Region Hannover die Einweihung.

Auf dem Gelände der VGH-Direktion am hannoverschen Schiffgraben überreichte Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender der VGH, den symbolischen Fahrzeugschlüssel an Karl-Heinz Banse, Präsident des LFV-NDS. Als Teil der traditionell engen Kooperation zwischen dem größten öffentlich-rechtlichen Versicherer in Niedersachsen und den Feuerwehren des Landes investierte die VGH einen mittleren sechsstelligen Betrag in ein modernes Nachfolgemodell des ersten, in die Jahre gekommenen Brandschutzmobils.

Beide Partner stellen damit sicher, dass Feuerwehrkräfte die Bevölkerung auch künftig landesweit mit spektakulären Live-Experimenten, Bühnenaktionen, multimedialen Informationen und persönlichen Gesprächen über Brandverhütung und  -bekämpfung im Alltag aufklären können.

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse und der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten mit dem symbolischen Schlüssel des neuen VGH-Brandschutzmobils. (Foto: LFV-NDS Rebmann)

Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren:
Rund 40 ehrenamtliche Mitglieder der beteiligten Kreisfeuerwehrverbände Nienburg, Diepholz und Verden stellen das Einsatzpersonal des in Nienburg stationierten Brandschutzmobils. Sie sind bereits als Brandschutzerzieher tätig und deshalb mit den Inhalten und der Vermittlung entsprechender Aufklärung bestens vertraut. Um den Präsentatoren – in der Regel drei Feuerwehrkameraden – die Arbeit zu erleichtern, wurden moderne Kommunikationsmittel und einfache Bedienbarkeit der Technik in den Mittelpunkt des überarbeiteten Konzepts gestellt.

Multimedia bestimmt den sogenannten Showroom mit drei integrierten Bildschirmen. Dort werden die Besucher durch eine virtuelle Wohnung geführt. Ob Haartrockner, Lampen, Akkus, Wäschetrockner, eine vergessene Herdplatte oder die überlastete Mehrfachsteckdose: Vom IFS erstellte Kurzfilme und Infotafeln beschreiben die gefährlichsten Brandrisiken im Haushalt, dokumentieren eindrucksvoll die Folgen und weisen auf wirksame Möglichkeiten der Prävention hin. Ein Touchscreen bietet die Möglichkeit, das erworbene Wissen anschließend zu überprüfen.

Aufklärung mit Action:
Besonders publikumswirksam sind die Live-Vorführungen vor dem Info-Truck. Dabei geht es heftig, aber kontrolliert zur Sache: Bildschirmgeräte brennen, Spraydosen bersten, Klebstoff und Benzinreste fangen Feuer, das Fett im Kochtopf entzündet sich. Weil die falsche Reaktion im entscheidenden Moment lebensgefährliche Folgen haben und auch den materiellen Schaden erheblich verschlimmern kann, demonstrieren die Experten, wie solche Brände im Ernstfall richtig gelöscht werden.
Traditionelle Kooperation für das Gemeinwohl:

VGH-Chef Hermann Kasten: „Seit 2002 war unser erstes Brandschutzmobil niedersachsenweit an 744 Tagen in 275 Städten und Gemeinden im Einsatz. Das positive Echo, das die Feuerwehrkameraden und wir von tausenden Bürgern vor Ort erfahren, ist uns Ansporn und Verpflichtung zugleich, dieses gemeinwohlorientierte Projekt gemeinsam fortzusetzen.“ Die Unterstützung der Feuerwehr ist seit 266 Jahren fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements der VGH. Das Wohl und der Fortbestand der heute mehr als 3.300 Feuerwehren in Niedersachsen, so Kasten, sei ein wichtiges Anliegen.

Neues Konzept und moderne Technik erreichen mehr Zuschauer:
LFV-Präsident Karl-Heinz Banse: „Das neue Präsentationskonzept des Brandschutzmobils mit moderner Licht- und Medientechnik und einer professionelleren Tonanlage macht die Arbeit um einiges angenehmer und für den Zuschauer viel spannender. Dank der ausklappbaren Bühne erreichen wir außerdem ein viel größeres Publikum. Mit etwas Glück begeistern wir nebenbei auch den ein oder anderen Nachwuchs für den Einsatz in unseren Freiwilligen Feuerwehren oder den Berufs- und Werkfeuerwehren.“

Erste Einsätze im September:
Feuertaufe des neuen Brandschutzmobils ist am 4. September beim Kreisfeuerwehrtag in Hambühren im Landkreis Celle. In der Landeshauptstadt Hannover fährt der Sattelzug erstmals am 17. September vor, zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hannover-Anderten. Im Schnitt wird das Fahrzeug auch künftig jährlich bis zu 50-mal auf Tour gehen.

Über die VGH Versicherungen:
Die VGH ist der größte Versicherer in Niedersachsen – mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen. Rund 4.500 Mitarbeiter sind direkt oder indirekt für den regionalen Marktführer tätig, darunter etwa 500 selbstständige Versicherungskaufleute und ihre Mitarbeiter. Gemeinsam mit den beiden VGH-Kooperationspartnern, den Sparkassen und der LBS, bilden sie ein flächendeckendes Servicenetz zur Betreuung von rund 1,8 Millionen Kunden. Nicht nur als Versicherer und Arbeitgeber, auch als Sponsor zahlreicher Projekte und Programme im sportlichen, kulturellen und sozialen Bereich engagiert sich die VGH traditionell für die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet.
Mehr Informationen: www.vgh.de

Über den LFV-NDS:
Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen  (LFV-NDS) ist der Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufs- und der Werksfeuerwehren im Land Niedersachsen. Die Angehörigen der Feuerwehren sind über die 55 Kreisfeuerwehrverbände (KFV) im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen organisiert.

Aufgaben:
Kernaufgabe ist die Vertretung der Feuerwehren gegenüber staatlichen und kommunalen Aufgabenträgern auf Landesebene.

Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hat folgende satzungsmäßige Aufgaben:

  •  Vertretung der Interessen der Feuerwehren
  • Förderung des Feuer- und Brandschutzes
  • Pflege der Grundsätze des Feuerwehrwesens und der Herstellung kameradschaftlicher Verbindungen zwischen den Feuerwehren durch gemeinschaftliche Veranstaltungen
  • Ausbau der sozialen Fürsorge auf den Gebieten der Unfallverhütung, der Unfallversicherung und sonstiger sozialer Einrichtungen
  • Förderung der Aus- und Fortbildung, Brandschutzerziehung, Jugendfeuerwehren und des Feuerwehr-Musikwesen
  • Organisation des Feuerwehr-Flugdienstes
  • Zusammenarbeit mit allen am Brandschutz interessierten und für diesen verantwortlichen Stellen, Organisationen und anderen Feuerwehrverbänden

Politische Mitbestimmung
Das Niedersächsische Brandschutzgesetz verpflichtet das Land, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor allgemeine Regelungen erlassen werden, die die Feuerwehren betreffen.
Mehr Informationen zum Landesfeuerwehrverband Niedersachsen erhalten Sie hier: www.lfv-nds.de

Text: VGH Unternehmenskommunikation

Unterrichtsraum gegen Feuerwache eingetauscht

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf

Ebstorf (ffpr). Dieses Mal rückten die Schulkinder aus. Zwei Schulklassen der Ebstorfer Mauritius Grundschule mit zusammen 49 Kids machten sich in den vergangenen Wochen auf den Weg in die Sprengelstraße. Das Ziel: das Feuerwehr-Gerätehaus. Anstelle der Lehrer unterrichtete hier der Feuerwehrmann Tobias mit seinen beiden Helfern Florian und Bernd an zwei Tagen die Kinder im Fach „Brandschutzerziehung“.

Was dabei in der Theorie alles angesprochen wurde, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Denn natürlich gab es zunächst eine Einführung über die Arten und die Aufgaben der Feuerwehr – hier speziell der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf. Viel spannender waren aber die lebendigen Hinweise und Vorführungen, wie man sich im Fall eines Brandes verhält, was man bei der Wahl des Notrufes 112 alles sagen muss und wie dann die Feuerwehrleute alarmiert werden. Hierbei durften sich die Kleinen auch einmal mit Hilfe einer Telefonanlage praktisch ausprobieren.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf
Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Chemie und Physik spielten eine Rolle, als es darum ging, was die Voraussetzungen für eine Verbrennung sind, in welche Arten bzw. Brandklassen Feuer unterteilt werden und was passiert, wenn man dann den Flammen mit falschen Löschmitteln zu Leibe rückt. Dabei sorgten Vorführungen einer Mehlstaubexplosion und eines Fettbrandes nicht nur bei den Viertklässlern für Erstaunen.

Neben der Schutzbekleidung von Feuerwehrleuten und der Bedeutung von Atemschutzgeräten standen dann natürlich auch die Einsatzfahrzeuge auf dem Stundenplan. Welches Kind träumt nicht davon, einmal eines der roten Löschfahrzeuge zu erklimmen und den Schalter des Blaulichtes zu betätigen. Rundum also eine Klasse Sache, dieser praxisnahe Unterricht. Und so fiel dann auch das einhellige Fazit aus: Bei der Feuerwehr gibt’s immer Action

Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen e.V.

Uelzen. Im Anschluss an die Ortsbrandmeisterdienstversammlung der Kreisfeuerwehr Uelzen folgte am Samstag, den 20.02.2016, traditionell gleich der Kreisfeuerwehrverband Uelzen e.V. mit seiner Jahreshauptversammlung. Die Delegierten der 112 Ortswehren lauschten dem Vorsitzenden Helmut Rüger, welche zunächst die geladenen Gäste aus Feuerwehr, Politik, Verwaltung und befreundeter Organisationen formell begrüßte.

Die ersten Tagesordnungspunkte wie Feststellung der Beschlussfähigkeit, Bericht des Kassenwartes, Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes, Genehmigung des Haushaltsplanes 2016 und Wahl eines neuen Kassenprüfers konnten schnell und unkompliziert bewältigt werden. Auch die Personalentscheidungen, wo der Kreisbrandschutzerzieher Klaus Möbius, Kreisstabführer Heiko Schwieger und Referent für Öffentlichkeitsarbeit Arne Lehmann in ihren Ämtern bestätigt wurden, konnten schnell abgearbeitet werden.

Unter dem Tagesordnungspunkt Anträge und Anregungen kam dann das erste Mal etwas Spannung im Saal auf. Helmut Rüger selbst formulierte einen Antrag. Der derzeitige Regierungsbrandmeister und ehemalige Vorsitzende Dieter Ruschenbusch sollte als Ehrenvorstandsmitglied in den Kreisfeuerwehrverband aufgenommen werden. Einstimmig votierte die Versammlung dafür. Dieter Ruschenbusch bedankte sich und freute sich zugleich über die Möglichkeit, auf die Entwicklung der Feuerwehren im Landkreis auch über den  Kreisfeuerwehrverband weiter Einfluss nehmen zu können.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (20)

In seinem Bericht des Vorsitzenden ging Helmut Rüger gezielt auf derzeitige Projekte des Verbandes ein. Gute Vorbereitung und die Mitarbeit vieler Kameraden haben beispielsweise die Feuerwehr-AG in der Fritz Reuter Schule in Bad Bevensen bereits jetzt zu einem Erfolg gemacht. Durch die Mitarbeit der Schwerpunktfeuerwehr Bad Bevensen habe der Hauptverantwortliche Uwe Frommhagen leichten Zugriff auf Gerät. Unterstützt von Nina Frommhagen und dem FSJler Tibor Skretzka sowie der Lehrerschaft wachse das Projekt.

Die Einführung des freiwilligen sozialen Jahres im Feuerwehrwesen auf Ebene des Landkreises war ebenfalls ein großer Erfolg. Die Feuerwehr sei sehr vielfältig. Über das FSJ können junge Menschen bei ihrer Berufswahl in eine feuerwehrfördernde Richtung geleitet werden. Helmut Rüger wünschte sich, dass dieses Projekt auch weiterhin beim Land Niedersachsen Unterstützung finden würde. Die Nachfolgestelle ab September 2016 ist bereits ausgeschrieben. Interessierte finden die Anzeige des Landkreises im Jahresheft 2015 zur diesjährigen Dienst- und Delegiertenversammlung.

Bei dem noch relativ frisch installierten Organ des Beirates sah der Vorsitzende Helmut Rüger noch Luft nach oben. Dennoch wurden bereits jetzt Ideen in die Verbandarbeit hineingetragen, von denen alle Beteiligten profitieren würden. Mit Frau Köhn konnte man eine kompetente Unterstützung im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gewinnen. Hier wünschte sich der Vorsitzende zukünftig gemeinsam den feuerwehrrelevanten Themen noch mehr Relevanz in der Öffentlichkeit einzuräumen.

Besonders erfreut zeigte sich Rüger über den neu besetzten Führungskreis der Jugendfeuerwehr. Die Unterstützung der Kreisfeuerwehr bei zukünftigen Zielen sei bereits jetzt garantiert. Helmut Rüger wünschte sich darüber hinaus noch die Unterstützung aller Einsatzabteilungen. Eine einfachere Möglichkeit kompetentes und ausgebildetes Personal in die aktive Feuerwehr zu bekommen, gebe es nicht.

Beim Thema Kreisausbildung war Helmut Rüger stolz über einige Neuerungen berichten zu können. 2016 wird es erstmals einen Lehrgang Absturzsicherung geben. Außerdem wird die Fortbildung ELW 2 analog zum kreisweiten Funkkonzept durchgeführt. Die Prüfung der Ausbildungsstätte zur Durchführung eines Truppführerlehrganges auf Kreisebene wurde ebenfalls angeschoben. Helmut Rüger war sich sicher, dass der Landkreis die Formalien erfüllen wird. In diesem Zusammenhang machte Helmut Rüger noch deutlich, dass man die Truppführerausbildung ganz klar im Verantwortungsbereich der NABK sehe. Die derzeitige Lehrgangszuweisung mache jedoch parallele Bestrebungen notwendig. Ansonsten könne man die derzeitigen Standards nicht halten. Helmut Rüger untermauerte seine Ausführungen mit den deutlichen Worten: „Wer nicht ständig versucht sich zu verbessern, hört sehr schnell auf gut zu sein. Und wir wollen und müssen ja mindestens gut sein.“

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (3)

Aus gegebenen Anlass ging Helmut Rüger auch auf die Durchführung der Kreisleistungswettbewerbe 2016 in Wellendorf ein. Er berichtete, dass es ab sofort kein Ehrengericht für strittige Wertungsentscheidungen mehr geben werde. Unter der Leitung des Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper werden zukünftig ausschließlich die Bahnleiter über die Proteste der einzelnen Wettbewerbsgruppen entscheiden. Darüber hinaus werde es wieder eine Gruppenführerbesprechung geben, in der häufige Fehler im Vorfeld besprochen werden sollen. Diese Besprechungen werden einmal morgens und einmal mittags durchgeführt. Außerdem macht Helmut Rüger deutlich, dass man für weitere Anpassungen bei Ablauf und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages grundsätzlich offen für Gespräche sei. Er bittet um kurze formlose Mails. Als letzten Punkt zum Kreisfeuerwehrtag machte Helmut Rüger deutlich, dass dieser Tag eine der besten Möglichkeiten des Jahres sei, die Feuerwehren den Bürgern im Landkreis näher zu bringen. Dies gelte gerade bei der Siegerehrung. Helmut Rüger habe sich im letzten Jahr, beim Kreisfeuerwehrtag in Römstedt, über das disziplinierte Verhalten der Anwesenden Gruppen gefreut.

Die letzten Worte seines Jahresberichtes widmete Helmut Rüger dann wieder der direkten Verbandsarbeit. Das niedersächsische Brandschutzgesetz werde wieder reformiert. Hier vertraue er auf die Organisationsstrukturen des Landesfeuerwehrverbandes, wünsche sich aber auch kürzere Entscheidungsprozesse, damit die Wünsche des Verbandes auch auf Landesebene Gehör finden können. Zweifel am Erfolg bei der Reform des Gesetzes und der dazugehörigen Feuerwehrverordnung im Sinne der Freiwilligen Feuerwehren hatte er aber nicht. Helmut Rüger begründet seinen Optimismus mit dem Jahresmotto: „Vielfalt ist unser Stärke“.

Vor den Grußworten aus Politik waren zunächst die Jugendfeuerwehren an der Reihe. Wie in den Vorjahren wurde hier ein von der VGH gesponserter Preis vergeben. Für die meisten Punkte beim Volleyballtunier 2015 in Bad Bevensen erhielt die Jugendfeuerwehr Oldenstadt den ersten Platz. Für Platz Zwei und Drei wurden die Jugendfeuerwehren Stadensen sowie Stöcken-Rätzlingen geehrt.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (24)

Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann griff zunächst das Einsatzjahr 2015 in ihrem Grußwort auf. Es sei zwar nicht so spektakulär wie das Vorjahr mit beispielsweise dem Nord-Zucker-Silo-Brand gewesen, trotzdem war es aber nicht weniger gefährlich. Von der Leistungsbereitschaft bei der Bewältigung der Flüchtlingsströme war sie besonders beeindruckt. Nicht viele Organisationen seien in der Lage innerhalb von 48 Stunden eine Notbeherbung für über 500 Flüchtlinge bereit zu stellen. In diesem Zusammenhang bat Sie die Anwesenden, in den Flüchtlingen keine Last sondern eine Chance zu sehen. Außerdem forderte Sie, dass in die Ausrüstung der Feuerwehren weiter investiert werden müsse. Ein bundespolitisches Thema sei hier der Einsatz von Feuerwehrdrohnen. Alle im Saal können beruhigt sein, Sie tue alles, damit die Rechte der Feuerwehren im Einsatzfall nicht unnötig beschnitten werden. Frau Lühmann bendete ihr Grußwort noch mit zwei Danksagungen. Zunächst dankte Sie den Brandschutzerziehern für ihre unermüdliche und wichtige Arbeit. Den anderen Dank widmete Sie den Männern des Musikzuges Suhlendorf, die die Veranstaltung sogar mit Gesangseinlagen betüchtigten.

Auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte überbrachte ein Grußwort. Er schilderte die politische Lage: “Derzeit undurchsichtig”. Da sei es umso wichtiger, dass die Feuerwehren des Landkreises Uelzen Einsatzbereitschaft signalisieren. Insbesondere die Vielfältigkeit der Tätigkeiten, die auf der heutigen Veranstaltung, aber auch auf der Dienstversammlung der Kreisfeuerwehr, präsentiert wurden, seien beeindruckend. Die Notfallseelsorge beispielsweise sie ein weiteres bisher unbenmerktes Glied in der langen Hilfskette. Neben der Befürwortung des Breitbandausbaus, wo Uelzen eine Vorreiterstellung einnehme und den Bau der A39 ging Henning Otte auch noch auf die Haushaltspolitik des Kandes Niedersachsen ein. 20 Mio Euro seien für den Ausbau der NABK eingeplant. Otte sprach seine Hoffnung aus, dass diese Gelder für die Sache und nicht für Wahlgeschenke ausgegeben werden.

Der Notfallseelsorger Lars Neumann überbrachte die Grüße des Probst Hagen.

Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch bedankte sich insbesondere für die Aufnahme in den Ehrenvorstand.

Überraschend für alle wurde unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen zunächst der ehemalige Kreisbrandmeister Fritz Thiele aufgerufen. Er wurde vom Landesfeuerwehrverband für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Aber nicht nur langjährige Verdienste sollten geehrt werden. Besonders die derzeit aktiven Einsatzkräfte sollten Anerkennung für ihr Engagement erhalten. Insgesamt wurden 11 verdiente Kameraden mit besonderem Engagemnet geehrt. Eine detaillierte Auflistung befindet sich am Ende dieses Berichtes.

2016-02-20 Ehrungen
(v.l.n.r.) Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber: Dirk- Walter Ritz, Reinhard Sopniewski, Egbert Rabenstein, Jens Friedmann, Michael Porsch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze: Andreas Eder, Marcus Daasch; niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber: Heinz Sander, Detlef Reinke; Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber: Thomas Lampe, Hans-Jürgen Lehmann

Der Vorsitzende der Seniorenkameradschaft Hans-Jürgen Hildebrandt überbrachte ebenfalls ein Grußwort und forderte in diesem Zusammenhang, dass man bei der Neuanschaffung der KatS-Fahrzeuge nicht nachlässig werden dürfe. Er fand, dass 2015 ein gutes Jahr für die Feuerwehren war und wünschte für die Zukunft “Alles Gute”.

Die Ehre der Schlussrede hatte in diesem Jahr der 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes. Er wünschte allen Funktionern viel Freude und Erfolg bei Ihren Aufgaben und beglückwünschte die Geehrten. Er bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und leitete, musikalisch unterstützt vom Musikzug Suhlendorf, den Schluss der Versammlung traditionsgemäß mit dem Singen der Nationalhymne ein.

2016-02-20 Kreis- und Delegiertenversammlung (7)

Besonderes Anliegen des Kreisfeuerwehrverbandes war die Würdigung von herausragenden  ehrenamtlichen Engagement im Feuerwehrwesen. So konnten während der Versammlung die folgenden Kameraden geehrt werden:

Die Ehrennadel des Landesfeuerwehverbandes in Silber, die an Kameraden für besondere Verdienste in der Verbandsarbeit verliehen wird, erhielten

Dirk- Walter Ritz, OrtsW Molzen

Reinhard Sopniewski, OrtsW Hansen

Egbert Rabenstein, OrtsW Rätzlingen

Jens Friedmann, OrtsW Niendorf II

Michael Porsch, OrtsW Langenbrügge

2016 LFV Silber

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Bronze, welches an Kameraden mit besonderem Engagement oder besonderen Verdiensten verliehen wird, erhielten

Andreas Eder, OrtsW Bodenteich

Marcus Daasch, OrtsW Uelzen

2016 Land Bronze

Das niedersächsische Ehrenkreuz am Bande in Silber, welches für hervorragendes Engagement und langjährige besondere Verdienste an sich auf herausragende Weise verdient gemachte Personen verliehen wird, erhielten

Heinz Sander, OrtsW Hohenbostel

Detlef Reinke, OrtsW Scharfwedel

2016 Land Silber

Das Feuerwehr-Ehrenkreuz des deutschen Feuerwehrverbandes in Silber, das an Kameraden mit hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen verliehen wird, erhielten

Thomas Lampe, OrtsW Reinstorf

Hans-Jürgen Lehmann, OrtsW Barum

2016 DFV Ehrenkreuz Bronze

Drei Uelzener Gruppen fahren zum Landesentscheid der Leistungswettbewerbe nach Eystrup

Am kommenden Sonntag, den 20. September 2015, findet der 14. Landesentscheid für die Leistungswettbewerbe der Feuerwehren im Land Niedersachsen mit Beteiligung von drei Uelzener Wettbewerbsgruppen statt. Die ausrichtende Ortswehr Eystrup (Landkreis Nienburg/ Weser) empfängt an diesem Wettbewerbstag insgesamt 60 Löschgruppen, die aufgeteilt auf die zwei gewohnten Wertungsgruppen jeweils die beste Löschgruppe Niedersachsens ermitteln.

Erfolgreich qualifiziert haben sich Barum I (WG1), Höver (WG2) und Gollern (WG2).

In der Vergangenheit haben die Uelzener Wettbewerbsgruppen stets gute bis sehr gute Platzierungen auf Landesebene belegt. So errungen die Gruppen aus dem Landkreis insgesamt 12 der 36 möglichen Landestitel. Zahlreiche Podiumsplätze kamen hinzu. Derzeit stellt der Landkreis mit der Wettbewerbsgruppe der Ortswehr Höver sogar den aktuellen Landessieger in der Wertungsgruppe 2.

Unter den Uelzener Feuerwehrleuten genießen die Leistungswettbewerbe nach wie vor einen hohen Stellenwert. Die Teilnahmequote der 112 Ortswehren bei den Qualifikationswettbewerben ist eine der besten ganz Niedersachsens.

Darüber hinaus beweisen die guten Platzierungen einen hohen Ausbildungsstand in den jeweiligen Ortswehren. Das abzuarbeitende Einsatzszenario wird streng nach den Feuerwehrdienstvorschriften des Landes Niedersachsens bewertet. Die Wettbewerbsergebnisse belegen regelmäßig, dass die Uelzener Feuerwehrleute die geforderten Grundfähigkeiten bestens beherrschen.

Die drei Uelzener Teilnehmer haben für das Startrecht in Eystrup bereits einen langen Qualifikationsweg bestritten. Auf Gemeinde- und Kreisebene wurden in den Jahren 2013 und 2014 zunächst die besten sieben Uelzener Wettbewerbsgruppen ermittelt. Auf dem regionalen Landesvorentscheid im September 2014 in Lamstedt (Landkreis Cuxhaven) maßen sich diese sieben Wettbewerbsgruppen dann mit 11 anderen Landkreisen (Celle, Cuxhaven, Diepholz, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg-Wümme, Stade und Verden), um am Ende einen von jeweils 10 Startplätzen pro Wertungsgruppe für den im Folgejahr stattfindenden Landesentscheid zu erhalten.

Die drei Qualifizierten im Kurzportrait:

• Barum I – Wertungsgruppe 1 – Startzeit 12:45 Uhr

Wettbewerbsgruppe Barum I
Von 14 Landesentscheiden hat sich die 1. Gruppe aus Barum sagenhafte 12 Mal qualifiziert. Höhepunkte waren die Siege 1997, 2007 und 2009. Aber auch der 2. Platz beim Landesentscheid 2001 in Diepholz und die dritten Plätze bei den Landesentscheiden 2011 in Bockhorn und 2013 in Soltendieck dürfen nicht unerwähnt bleiben.

Der Barumer Gruppenführer Stefan Düsel hat sich mit seiner Gruppe das ganze Jahr auf den anstehenden Wettbewerb vorbereitet. Man ist gespannt, ob das nötige Glück für eine vordere Platzierung auch in Eystrup auf Sie wartet.

• Höver – Wertungsgruppe 2 – Startzeit 09:05 Uhr

Wettebwerbsgruppe Höver   
Höver auf dem Weg zum Tripple? Als Titelverteidiger aus 2011 und 2013 sind Sie auch für 2015 einer der Favoriten!!

Die Gruppe aus Höver ist derzeit die beste TS-Gruppe Niedersachsens… Als amtierender Landessieger 2013 und Titelverteidiger 2011 haben Sie in Eystrup die Möglichkeit zum dreimaligen Landessieg ihrer Wertungsgruppe infolge. Auch in der Vergangenheit war Höver schon sehr erfolgreich. 2005 konnte man in Tarmstedt den ersten Landessieg feiern. Weitere Teilnahmen waren bisher 1995 (6. Platz), 1997 (2. Platz), 2001 (4. Platz) und 2007 (10. Platz).

Mit dem ersten Platz bei den Kreisleistungswettbewerben 2015 in Römstedt hat die Gruppe um Gruppenführer Hartmut Schierwater bereits bewiesen, dass die Gruppe immer noch zu Spitzenleistungen fähig ist. Wenn diese Leistungen auch beim Landesentscheid in Eystrup abgerufen werden, hat es die Konkurrenz sehr schwer…

• Gollern – Wertungsgruppe 2 – Startzeit 13:15 Uhr

Wettbewerbsgruppe Gollern
Gollern nimmt in diesem Jahr den dritten Anlauf!
Nach den vergangenen Landesentscheid-Teilnahmen 1999 in Northeim (13. Platz.) und 2011 in Bockhorn (4. Platz) hat die Gruppe um Gruppenführer Andreas Lange beim 14. Landesentscheid wieder einmal alle Möglichkeiten selber in der Hand. Das Podium für die gut trainierte Truppe ist möglich, hängt aber auch von etwas Losglück ab…

In der bisherigen Wettbewerbssaison 2015 zeigte die Gruppe immer wieder, dass Sie zu sehr guten Übungsdurchläufen fähig ist. Nicht nur die Gruppe, sondern ganz Gollern fiebert dem kommenden Sonntag entgegen und hofft auf ein gutes Abschneiden ihrer Ortswehr…

Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher beim Bundesfachkongress des Deutschen Feuerwehr-Verbandes in Berlin

Foto: S. Reitz/DFV

Aufgrund seiner vielfältigen Funktionen hielt sich der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher in der vergangenen Woche in der Bundeshauptstadt auf. Anlass war eine

Der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher (Mitte) als Teilnehmer des Bundesfachkongresses vom Deutschen Feuerwehrverband in Berlin.
Der Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher Tom Reher (Mitte) als Teilnehmer des Bundesfachkongresses vom Deutschen Feuerwehrverband in Berlin.

zweitägige Veransta-ltung des Deutschen Feuerwehrverband-es (DFV), die am Mittwochabend mit einem parlamentarischen „Berliner“ Abend begann. Hier trafen sich Feuerwehr-Führungskräfte und Funktionäre sowie Mitarbeiter von Verbänden und Verwaltungen aus ganz Deutschland mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu einem regen Erfahrungsaustausch, bei dem einmal in ungezwungener Atmosphäre aktuelle Themen besprochen werden konnten, die den Feuerwehren „unter den Nägeln brennt“. Die Veranstaltung fand bereits zum 10. Mal in der Wache Tiergarten der Berliner Feuerwehr – direkt gegenüber vom Bundeskanzleramt – statt, in diesem Jahr mit einer Rekord-Teilnehmerzahl von rund 500 Gästen, darunter mehr als 130 Bundestagsabgeordnete. So traf Tom Reher unter anderem auch mit dem CDU-Wahlkreisabgeordneten für Celle-Uelzen, Henning Otte, zusammen. Gastredner waren neben DFV-Präsident Klaus-Peter Kröger, der unter dem Motto „Unsere Welt ist bunt!“ und „Willkommen bei uns!“ ausdrücklich auch angesichts des Engagements von haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten zur aktuellen Flüchtlingslage in Deutschland die humanitären Einsätze der Feuerwehren für mehr Menschlichkeit lobte und die Integration von Armen und Flüchtlingen forderte, der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Roger Lewentz, sowie der hessische Innenminister Peter Beuth.

Die Inklusion in Feuerwehren – und die damit verbundene Möglichkeiten, Barrieren aus dem Weg zu räumen – war dann auch eines der hauptsächlichen Module beim 5. DFV-Bundesfachkongress, der am darauf folgenden Donnerstag erfolgte. Hier wurden weitere Inhalte wie der Digitalfunk, der Brandschutz in Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen sowie der Übertritt aus der Jugendfeuerwehr in den Einsatzdienst thematisiert und diskutiert. Das Impulsreferat hielt übrigens Kirsten Bruhn, Paralympic-Siegerin in London von 2012. „Meine Präsenz hier nahe den Schaltstellen der politischen Macht hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig der Erfahrungsaustausch mit anderen Feuerwehren und Verbänden ist“, resümierte Reher nach seiner Rückkehr nach Ebstorf, „und welch‘ große Bedeutung aktuelle Situationen insbesondere für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren in Deutschland wie auch im Klosterflecken Ebstorf – egal ob intern oder extern – haben.“ Teilnehmer der beiden DFV-Veranstaltungen waren aus unserer Region ebenso der Regierungsbrandmeister Dieter Ruschenbusch, der 1. stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes und der stellvertretende Abschnittsleiter Nord Frank Hagel.

Feuerwehr-AG in der Schule…

Bericht & Bilder: A. König (PW FFw SG bevensen-Ebstorf

KGS Bad Bevensen unterstützt das Ehrenamt!

Bad Bevensen. In der KGS Bad Bevensen können sich die Schülerinnen und Schüler derzeit über die Angebote zu den unterschiedlichen Arbeitsgemeinschaften (AG´s) informieren. Bis Ende September müssen sich die Schüler dann entscheiden und können ihre Wunsch-AG wählen.

Besonders hervor sticht in diesem Jahr die AG der Feuerwehr. An zwei Schnuppertagen am 23. und 30. September können die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die AG und ins Feuerwehrleben erlangen. Wer sich für diese AG entscheidet, den erwartet ab Oktober ein ganzes Schuljahr lang ein umfangreiches Programm. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler lernen und erleben was die Aufgaben der Feuerwehr sind, welche Technik sie einsetzt, was Kameradschaft und Ehrenamt bedeutet und wie viel Freude es machen kann, sich in den Dienst des Nächsten zu stellen.

Die Feuerwehr AG findet in der unmittelbaren Nähe der KGS, im Gerätehaus der Feuerwehr Bad Bevensen, mit Sitz im Industriegebiet Kurze Bülten statt. Einmal pro Woche trifft man sich dort unter der Leitung von Uwe Fromhagen, Ortsbrandmeister der Feuerwehr Wrestedt. Der 58-jährige Fromhagen ist schon seit über 42 Jahren in der Feuerwehr tätig und konnte sich in dieser Zeit ein umfangreiches Fachwissen aneignen. Er freut sich dieses altersgerecht weitergeben zu können und den AG-Mitgliedern die breite Palette an Feuerwehrarbeit näherzubringen. Unterstützend zur Seite steht ihm Nina Fromhagen von der Feuerwehr Uelzen.

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Bereits im vergangenen Halbjahr wurde in der KGS probeweise eine Feuerwehr AG mit einer geringen Teilnehmerzahl im laufenden Schuljahr gegründet. Diese AG wurde ebenfalls von Uwe Fromhagen geleitet, seinerzeit noch in den Räumlichkeiten der KGS mit besuchen bei der Feuerwehr Bad Bevensen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse fließen jetzt in die ganzjährige AG mit ein und es wird ein abwechslungsreiches und spannendes Programm angeboten. Interessierte Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit der beiden Schnuppertage nutzen und sich ein eigenes Bild machen.

Teddys für die Uelzener Feuerwehren

Uelzen. Schnell können Einsätze, an denen Kinder beteiligt sind, zu einer bleibenden traumatischen Erinnerung für die Kinder werden. Dank dem Engagement der Sparkasse Uelzen/ Lüchow-Dannenberg haben die Uelzener Feuerwehren jetzt die Möglichkeit, von den Einsatzlagen abzulenken. Der Kreisfeuerwehr wurden 50 kleine Teddy-Bären als Trostspender übergeben.

Die Kreisfeuerwehrführung plant diese Stoffteddys an die Feuerwehren mit Hilfeleistungssätzen, sehr kurzfristig, weiter zu geben. Wenn Kinder bei Einsätzen unserer Freiwilligen Feuerwehren beteiligt sind, haben die Einsatzkräfte ab jetzt eine angemessene Ablenkung griffbereit. Diese Teddys können z.B. bei Verkehrsunfällen herausgegeben werden.

Auch die Polizei hat 25 der kleinen Bären für ihren Einsatzdienst erhalten. Der Kreisbrandmeister Helmut Rüger hat sich im Namen der Uelzener Feuerwehren bei der Übergabe am vergangenen Dienstag, den 1. September 2015, bei Herrn Wilhelm Bauck (Direktor Vertriebsmanagement Sparkasse) sehr herzlich für die Stiftung und das Arrangement der Sparkasse bedankt!

 

Ebstorfer Feuerwehr-Pressesprecher für Medienarbeit der “Interschutz” tätig

Bericht: Philipp Schulze (Presseteam OrtsW Ebstorf), Foto: Friedrich Kulke / DFV-Presseteam

Interschutz. Aufgrund seiner Mitgliedschaft im Presseteam des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hat einer der beiden Pressesprecher der Feuerwehr Ebstorf, Tom Reher, die Medienarbeit während der gesamten internationalen Feuerwehr-Leitmesse “Interschutz” in Hannover mit unterstützt. Dort war Tom für eine Woche unter anderem dafür zuständig, Pressemitteilungen und Blogeinträge zu verfassen.

Darüber hinaus half er den Mitarbeitern der DFV-Bundesgeschäftsstelle bei der Vorbereitung und der Durchführung von Tagungsveranstaltungen im Rahmen der “Interschutz” (z.B. die Feuerwehrkonferenz Europa, eine Sitzung des Präsidialrates sowie den Ehrenamtskongress) und nahm am Niedersachsen-Abend auf dem Stand des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen teil.