Archiv der Kategorie: Kreisfeuerwehreinheiten

Hier werden alle Berichte der Bereitschaften, Gefahrgutzüge, Absturzsicherung etc. (Zugverbünde auf Kreisebene) zugeordnet.

2. Fachzug Nord der Kreisfeuerwehrbereitschaft üben

Bericht und Fotos: S. Düsel (Fw Barum)

Am 07.05.2015 trafen sich die Kameraden aus Wriedel, HanstedtI, Ebstorf, Hohenbünstorf und Barum am Landhandel Peteres bei HanstedtI um gemeinschaftlich den Dienstabend zu gestallten.

IMG_0732 IMG_0736Ausgegangen wurde von einem evtl. Brand am Sportplatz. Eine zentrale Wasserversorgung stehe nicht zur Verfügung.  Aus dem nahegelegenen Oechtringer Bach sollte eine Wasserentnahmestelle hergerichtet werden. “Bach anstauen” war der Einsatzbefehl. Kurzer Hand würden mir kutzen Fahrbahnbrücken und einer Brechstange der Bach angestaut. Zusätzlich verschloss man den “künstlichen Staudamm” mit mutterboden.

Nachdem der Oechtringer Bach eine Menge Wasser angesammelt hatte, positionierte man die Trangkraftspritze und baute einen Wasserwerfer auf. Das Wasser wurde über den Werfer wieder dem Bach zugeführt.

Ein interesannter Abend ging zu Ende.

Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord am 21.11.2014 in Bienenbüttel

Wechsel in der Führung des Gefahrgutzuges Nord

Landkreis. Beim 7. Jahresabschluss des Gefahrgutzuges Nord, bestehend aus den Gefahrgutgruppen der freiwilligen FeuerwehrenGefahrgutübung / Ebstorf Bad Bevensen, Bienenbütttel, Ebstorf und Wriedel-Schatensen, hielt der Betreiber des Gasnetzes Celle-Uelzen Netz einen Vortrag über die gemeinsame Zusammenarbeit bei Unfällen mit Gasinstallationen, Versorgungsanlagen und Gasleitungen.

Im Rückblick auf das Jahr 2014 berichtete Zugführer Mirco Feldmann von 12 Terminen in Sachen Aus- und Fortbildung sowie von organisatorischen Dienstbesprechungen. Nach 7 Jahren des Gefahrgutübung / EbstorfBestehens ist der Gefahrgutzug Nord nun als eigenständige Einheit der Kreisfeuerwehr Uelzen unterstellt. Bei zwei Übungen – auslaufende Chemikalie und Transportunfall mit Strahlern für medizinische Zwecke – musste der Gefahrgutzug sein Können unter Beweis stellen. Feldmann lobte die Einsatzkräfte für den guten Verlauf der beiden Übungen und führte dies auf die gesammelten Erfahrungen in der jahrelangen Zusammenarbeit und die kontinuierliche Fortbildung zurück. Im Jahr 2014 gab es einige kleine Gefahrguteinsätze, die allerdings von den einzelnen Gefahrgutgruppen abgearbeitet werden konnten, ohne den gesamten Zug zu alarmieren.

Foto5 privatNach 5 Jahren als stellv. Zugführer stellte Frank Neddermeyer sein Amt zur Verfügung. Zum neuen stellv. Zugführer wurde Timo Schärling gewählt.

 

v. l. stellv. Kreisbrandmeister Helmut Rüger, Frank Neddermeyer, Timo Schärling, Mirco Feldmann

 

 

Titelbild und Bilder 1 und 2:  Philipp Schulze, Bild 3: privat

Text: Christian König

Linden sieht ROT – Uelzener Kreisfeuerwehr probt Einsatz

Bericht u. Bilder: A. Lehmann (Ref. ÖA)

Linden. S2014-11-01 Kfb-Übung Linden (53)o ein Aufgebot an Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren hat Linden noch nicht erlebt. Die gesamte Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen rückte am vergangen Samstag, den 1. November 2014, zu Übungszwecken in die kleine Gemeinde Schwienau aus. Über 150 Freiwillige übten mit 45 Einsatzfahrzeugen den Ernstfall. Das fiktive Einsatzszenario sorgte für eine Fülle an Aufgaben. Neben der Bekämpfung eines Waldbrandes mit Tanklöschfahrzeugen wurde auch die Wasserentnahme aus der Schwienau geprobt. Desweiteren musste ein fiktiver Großbrand beim Holzfachbetrieb “NTS Tischlerei Linden GmbH” bewältigt werden. Das Vorgehen beim Brand einer Lagerhalle mit Photovoltaik-Anlage war ebenfalls Inhalt der Übungsszenarien.2014-11-01 Kfb-Übung Linden (05)

Neben dem Umgang mit dem technischen Gerät, erläuterte Kreisbereitschaftsführer Nord Dietmar Krause, sei Hauptziel die gegenseitige Ablösung der einzelnen Bereitschaftszüge zu optimieren. Im Einsatzfall müssen die Uelzener in der Lage sein, eine Aufgabe auch über einen längeren Zeitraum unabhängig von anderen Einsatzkräften übernehmen zu können. Der Hochwassereinsatz 2013 in den Nachbarlandkreisen Lüneburg und Lüchow-Dannenberg habe gezeigt, dass diese Aufgabe bei einer anhaltenden Einsatzdauer auf die Feuerwehrleute zukommt.

2014-11-01 Kfb-Übung Linden (36)Das Einsatzszenario war deswegen genau auf diese Anforderungen ausgerichtet. Die Koordination der Einsatzkräfte übernahm der Fachzug “Führung und Kommunikation” der Kreisbereitschaft Nord. Die selbständige Versorgung der Einsatzkräfte gewährleistete der Fachzug “Logistik” der Kreisbereitschaft Süd. Beide Züge hatten sich in Linden auf dem zentralen Dorfplatz positioniert. Die vorhandene Infrastruktur konnte so realitätsnah in das Einsatzszenario mit eingebunden werden. Am Dorfplatz wurde außerdem ein Bereitstellungsraum für die Ablösung der Kreisbereitschaftszüge eingerichtet. Die am Vormittag eingesetzten Züge der Kreisbereitschaft Nord wurden am Nachmittag von der Kreisbereitschaft Süd abgelöst.

Bei der Abarbeitung der Einsatzlagen zeigten sich die Uelzener Führungskräfte zufrieden. Für die Wasserentnahme aus der Schwienau und Herrichtung der beiden über 300 Meter langen Schlauchleitungen bis zum Holzfachbetrieb NTS benötigte die Kreisbereitschaft Nord beispielsweise nur 10 Minuten. Außerdem wurden wertvolle Informationen zur Zeitspanne zwischen Alarmierung und Einsatzbereitschaft gesammelt. Ein paar individuelle Verbesserungsmöglichkeiten bei der Handhabung des Geräts wurden auch aufgedeckt, wodurch die Wichtigkeit der Durchführung solcher Übungen noch untermauert wurde.

Hier noch mehr Bilder zur Übung

Kreisbereitschaft Heidekreis übt im Landkreis Uelzen

Bericht A. Lehmann (Ref. ÖA), Bilder S. Düsel (OrtsFw Barum) & S. Meier (Pressesprecher KFB Heidekreis)

Uelzen. Gleich vier Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft Heidekreis mit über 100 Einsatzkräften waren am Samstag, den 11. Oktober 2014, zu Gast im Landkreis Uelzen. Sie kamen um sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Genauso wie die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus dem Landkreis Uelzen, müssen die Kameraden der Kreisbereitschaftszüge des Heidekreises ihre Handgriffe regelmäßig üben. Anders als Berufsfeuerwehren können sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren aber nicht in Ihrer Arbeitszeit fortbilden. Ihre Ausbildung muss in der Freizeit, neben dem Beruf und dem weiteren Privatleben erfolgen. Mehrere Übungsszenarien, ausgearbeitet von der Uelzener Kreisbereitschaftsführung, sorgten für einen intensiven und wertvollen Einsatzvormittag.

“Die Zusammenarbeit zwischen der Kreisfeuerwehr Heidekreis und unser Kreisfeuerwehr Uelzen ist gut”, begründete Kreisbereitschaftsführer Nord Dietmer Krause das große Engagement seiner Führungskräfte bei der Ausarbeitung der Einsatzszenarien. “Es soll auch so bleiben”, führte er weiter aus. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus dem Heidekreis waren dankbar für die Arbeit der Uelzener. Die Einsatzabläufe, besonders die Koordination der vielen Einsatzfahrzeuge, ist in der Praxis nicht einfach. Es sind Abläufe, die man aufgrund der seltenen Realeinsätze glücklicherweise nicht so oft durchführt. Aber gerade deswegen sind Kreisbereitschaftsübungen so wichtig. Im Einsatzfall müssen die Abläufe auf Anhieb klappen. Fehler führen nicht nur zu erhöhten Sachschäden, sie können auch Menschen- und Tierleben kosten.

2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 04 - Einsatzlage Suderburg - Foto Stephan Meier (Stefan Düsel OrtsFw Barum)
Foto Stefan Düsel (OrtsFw Barum)

Neben dem Ortsverbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf, wo ein Verkehrsunfall zu bewältigen war, führte es die Fachzüge aus dem Heidekreis zu einem fingierten Großfeuer auf dem Betriebsgelände der Vereinigten Saatzucht Ebstorf in Suderburg und zu einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug auf dem Betriebsgelände der Agravis Technik Heide-Altmark GmbH in Uelzen. Die Firmen stellten ihr Gelände trotz laufenden Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Es schien eine Selbstverständlichkeit zu sein. Die Feuerwehren waren dankbar für die Offenheit der Firmen.

Um die Übungen realitätsnah zu gestalten, unterstützen Uelzener Feuerwehrleute bei den Szenarien als Verletzte. Auch die Kameraden des Uelzener Rettungsdienstes waren vor Ort. Bei dem Verkehrsunfall auf dem Verbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf wurden außerdem zwei verunfallte PKW in Stellung gebracht. Der einen Schock simulierende Pascal Erbstößer aus Brockhimbergen zeigte Schauspieltalent und beschäftigte die Einsatzkräfte aus dem Heidekreis umfänglich. Diese erwiderten Professionalität und leiteten die entsprechenden Betreuungsmaßnahmen ein.

2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 01 - Foto Stephan Meier (Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis)
Simulierter PKW-Unfall auf dem Ortsverbindungsweg Kirchweyhe-Emmendorf – Foto: S. Meier (Pressesprecher Kreisfeuerwehr Heidekreis)
2014-10-11 KFB-Übung Heidekreis in Uelzen 03 - Einsatzlage Suderburg - Foto Stephan Meier (Stefan Düsel OrtsFw Barum)
Foto: Stefan Düsel (OrtsFw Barum)

Bei dem Übungsszenario auf dem Betriebsgelände in Suderburg hatten die Einsatzkräfte des Heidekreises unter anderem die Aufgabe Passanten aus Gebäuden zu retten. Unter Atemschutz wurde auch diese Aufgabe problemlos bewältigt.

Eine unter einem “Grubber” eingeklemmte Puppe beschäftigte den Fachzug “Technische Hilfeleistung” auf dem Hinterhof der Agravis Technik Heide-Altmark GmbH. Mit hydraulischem Hebekissen konnte aber auch diese Einsatzlage problemlos abgearbeitet werden.

Im Anschluss an die Einsatzübungen wurde in der Feuerwehtechnischen Zentrale Uelzen noch der Fachzug Logistik getestet. Auch diese Aufgabe wurde mit Bravur gemeistert; alle Einsatzkräfte erhielten eine warme Mahlzeit, die Sie sich nach dem anstrengenden Einsatzvormittag auch wirklich verdient hatten.

Ein Hinweis in eigener Sache:

Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren muss man, wie man an der Kreisbereitschaftsübung des Heidekreises sehen kann, viel Zeit in Ausbildung und Übungen investieren, um im Ernstfall fachgerecht Hilfe leisten zu können. Die Arbeit in den Freiwilligen Feuerwehren erfolgt ehrenamtlich, nebenberuflich und vor allem unentgeltlich. Die Kameraden des Heidekreises nehmen Ihre Aufgabe trotzdem sehr ernst. Nachahmer, die jetzt die Uelzener Ortswehren unterstützen wollen, sind gerne gesehen!

Havarie auf dem Elbe-Seiten-Kanal

Bericht Ulrich Fiedler (Samtgemeindepressewart AG Aue)

Auf dem Weg von Hamburg nach Süden rammte ein Tankschiff bei Secklendorf  mit der Steuerbordseite die Böschung des Kanals. Der Schiffsführer bemerkte das Leck nicht und das mit 800 Tonnen Diesel und 220 Tonnen Heizoel beladene Schiff setzte die Fahrt fort. In der Schleuse Esterholz endete die Fahrt , da auf der ganzen Strecke Kraftstoff aus dem leck austrat. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Tankmotorschiffes.

Der alarmierte Gefahrgutzug Süd legte eine Ölsperre um das Schiff . Später sollten Taucher das Leck untersuchen und dann schließen. Die Polizei leitete gegen den Schiffsführer ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung ein.

Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen übt bei der Nordzucker AG

Text: Gerrit Möhring, Sprecher FG Absturzsicherung, Kreisfeuerwehr Uelzen
Fotos: Uwe Fromhagen, OrtsBM Feuerwehr Wrestedt

Die Mitglieder der Fachgruppe Absturzsicherung der Kreisfeuerwehr Uelzen trafen sich unlängst zu einer Sonderausbildungseinheit bei der Nordzucker AG, Werk Uelzen. Ziel war das derzeit im Bau befindliche, ca. 60 Meter hohe neue Zuckersilo bzw. das um das Silo aufgebaute Baugerüst. Solche Gerüste bieten eine ideale Trainingsmöglichkeit. Zudem können sich die Feuerwehrangehörigen an solchen Objekten sehr gut an das nicht alltägliche Arbeiten in großen Höhen gewöhnen. So war die Anfrage an die Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen fast nur eine Formsache. Dieses rührt auch von der guten Zusammenarbeit her, die schon über mehrere Jahre hin betrieben wird.

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Geübt wurden an diesem Tag die Varianten des Vorsteigens und das Quersteigen sowie das Sichern von abgestürzten Personen. Die Fachgruppe bedankt sich bei den Verantwortlichen der Nordzucker AG, Werk Uelzen, dass sie wieder einmal dort üben durften.

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Elbehochwasser 2013 – Einsatz im LK Lüneburg ( Amt Neuhaus )

von Andre Pieper und Helmut Rueger, Stellv. Kreisbrandmeister

Seit Sonntag morgen (9.6.2013) um 05.00 Uhr befinden sich 240 Einsatzkräfte aus den Kreisbereitschaften Nord und Süd des LK Uelzen im Hochwassereinsatz im LK Lüneburg. Der Einsatzort liegt nördlich der Elbe im Amt Neuhaus. Die Bereitschaft Nord füllt Sandsäcke während die Bereitschaft Süd diese Nahe der Ortschaft Wehningen am Deich verbaut. Der Einsatz wird ab heute Abend mit 120 Kräften und in den kommenden Tagen fortgesetzt.

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Elbe-Hochwasser 2013 – Einsatz der Kreisbereitschaft

Seit Mittwoch morgen (05.06.2013) sind vier Kreisbereitschaftszüge aus dem Lankreis Uelzen (2. Fachzug Nord, 2. Fachzug Süd, 3. Fachzug, Fachzug Logistik) im Landkreis Lüchow-Danneberg zur Unterstützung gegen das Elbhochwasser im Einsatz. Gegen Mittag konnten die ersten Sandsäcke an der Elbuferstraße bei Hitzacker gestapelt werden. Elbe-Hochwasser 2013 – Einsatz der Kreisbereitschaft weiterlesen