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Feuerwehr Eddelstorf hat sich mit sechs Neuzugängen verstärkt

Bild und Text: Andreas König (SG-Pressewarte Bad Bevensen)

Eddelstorf (fpr). Ortsbrandmeister Thomas Pelchen eröffnet seine zweite Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Dorfkrug“ in Eddelstorf. Er berichtet den vielen Gästen und Mitgliedern von einer guten Dienstbeteiligung und insgesamt vierzehn geleisteten Einsätzen.
Neben drei Brandeinsätzen wurde die Eddelstorfer Wehr zu verschiedenen technischen Hilfeleistungen gerufen. Das Spektrum der Hilfeleistungen umfasste unterstützende Maßnahmen bei Verkehrsunfällen, bis hin zu Überflutungen der Ortsmitte nach Starkregen. Alleine sechs technische Hilfeleistungen mit abgeknickten Bäumen gingen auf das Konto des unerwartet heftigen Wintereinbruchs Anfang November.
Der Ausbildungsstand der Wehr konnte durch interne, wie externe Schulungen noch weiter verbessert werden. Insbesondere die Atemschutzgeräteträger wurden zusätzlich auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene mehrfach fortgebildet. An der FTZ Uelzen wurden diverse technische Lehrgänge absolviert und einige Kameraden bildeten sich in Celle an der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz weiter.
Einige Eddelstorfer Brandschützer engagieren sich noch über den normalen Dienst ihrer Wehr hinaus. So stellt die Wehr, neben Mitgliedern der Komgruppe, mit Marcel Schmitz auch den stellvertretenden Gruppenführer dieser Einheit. Pelchen selber ist noch als stellvertretender Gemeindebrandmeister und an der Technischen Einsatzleitung beim Landkreis Uelzen aktiv.
Die Eddelstorfer Feuerwehr besteht aktuell aus 33 aktiven Mitgliedern. Ganz besonders freut sich Pelchen über die sechs Neuaufnahmen. Mit Merle Sprang, Fynn Pelchen, Malte Meyer, Joshua Keitemeier, Jan Unbehauen und Olaf Rund blickt er positiv in die Zukunft. Der Kamerad Bernhard Reich wurde mit Erreichen der Altersgrenze der Altersabteilung übergeben.
Die Wettbewerbsgruppen der Wehren Altenmedingen und Eddelstorf haben sich vergangenes Jahr wieder gegenseitig unterstützt und sich über die Gemeinde für den Kreisentscheid in Wellendorf qualifiziert. Dort belegte die gemeinsame Gruppe den elften Platz. Der Flutlichtwettbewerb der Gemeinde Altenmedingen wurde auf dem Eddelstorfer Mehrgenerationenplatz ausgerichtet.
Für die Dorfgemeinschaft wurde eine Feuerlöscherausbildung angeboten. Erst wurden die verschiedenen Brandklassen und unterschiedlichen Feuerlöscher-Typen erklärt, anschließend hatten die Eddelstorfer Einwohner die Möglichkeit das Erlernte  praktisch zu üben. Unter Anleitung konnten die Teilnehmer diverse Techniken ausprobieren und waren erstaunt, von den unterschiedlichen Löscherfolgen.
Ehrungen: Zum Feuerwehrmann des Jahres wurde Hans-Hermann Zetsche geehrt.
Beförderungen: Markus Reich, Leon Pelchen und Fynn Pelchen wurden zum Feuerwehrmann befördert. Jürgen Küster wurde zum Oberfeuerwehrmann und Benjamin Leitis zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Der stellv. Ortsbrandmeister Dieter Fabel wurde zum Oberlöschmeister befördert. Der Ortsbrandmeister und stellv. Gemeindebrandmeister Thomas Pelchen wurde unter donnernden Applaus zum Oberbrandmeister befördert.
Wahlen: Die Versammlung wählte den Gruppenführer Ralf Frech und den Gerätewart Marcel Schmitz einstimmig für weitere drei Jahre.

Geehrte, Beförderte, Gewählte und Gäste
Geehrte, Beförderte, Gewählte und Gäste

Barumer Ortswehr hält Jahreshauptversammlung ab

Bericht: S. Tamm (Schriftführer OrtsW Barum)

Rückblick
Henning Meyer konnte bei der 129. Jahreshauptversammlung und zugleich seiner ersten als Ortsbrandmeister am vergangenen Samstag auf ein ereignisreiches Jahr 2016 der Feuerwehr Barum zurückblicken.

Die Wehr rückte zu sechs Brandeinsätzen, einem Verkehrsunfall und vier Hilfeleistungen aus. Weiter hielten die Barumer Brandschützer 12 Monatsdienste ab, nahmen an einer Alarmübung, sieben Übungen der Kreisbereitschaft und einem Ausbildungsdienst Waldbrandübung teil. Außerdem übernahm die Feuerwehr noch die Absicherung bei drei Veranstaltungen.

Einen Schwerpunkt hat die Barumer Ortswehr außerdem in der AGT-Ausbildung gesetzt. Die AGT-Träger nahmen neben der Wiederholungsübung in der feuerwehrtechnischen Zentrale in Uelzen an fünf AGT Übungs- bzw. Sonderausbildungen teil. Zurzeit verfügt die Ortswehr über 18 ausgebildete AGT-Träger.

Wie in jedem Jahr wurde das Osterfeuer organisiert und die Sammlung für die Blinden durchgeführt. Darüber hinaus wurden zwei Wettbewerbe ausgerichtet. Ende des Jahres wurden noch zwei Erste-Hilfe-Lehrgang angeboten, welche wie in der Vergangenheit gut besucht waren.

Die II. Wettbewerbsgruppe wurde erstmals seit Neugründung 2001 Kreismeister und qualifizierte sich somit für den Regionalentscheid drei Wochen später in Klein Meckelsen. Leider konnte die Gruppe sich hier mit dem 15. Platz nicht für den Landesentscheid 2017 qualifizieren.

Die I. Wettbewerbsgruppe, welche durch die Vorjahresplatzierung auch für den Regionalentscheid qualifiziert war, belegte hier den 2. Platz und qualifizierte sich somit für den Landesentscheid 2017.

Highlight für die Barumer Brandschützer war die feierliche Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges LF 10 im Januar. Aktive und auch Kameraden der Altersabteilung waren fast vollständig am Feuerwehrhaus angetreten, als das neue Fahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn mit laufendem Wasserwerfer vorfuhr. Viele geladene Gäste und interessierte Barumer Bürger waren der Einladung gefolgt und nahmen an diesem für die Barumer Wehr historischen Tag teil.

Um die Barumer Brandschützer mit dem neuen Fahrzeug und Gerät vertraut zu machen, wurden durch die Wehrführung 19 Sonderausbildungsdienste und zwei Fahrsicherheitstrainings angeboten.

Geehrte, Beförderte und Verabschiedete

Wahlen
Zu Ortsjugendfeuerwehrwart wurde Christoph Tamm gewählt.
Zum neuen Kassenprüfer wurde Bernd Horre gewählt.

Beförderungen
Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann wurden Maik Hieke, Maximilian Meyer und Mattis Schön befördert.
Vom Hauptfeuerwehrmann zum 1. Hauptfeuerwehrmann wurde Sebastian Tamm befördert.
Ebenfalls vom Hauptfeuerwehrmann zum Löschmeister wurde Stefan Düsel befördert.
Vom Löschmeister zum Oberlöschmeister wurde Axel Zado befördert.

Ehrungen
Für 40 Jahre aktiven Dienst im Feuerwehrwesen wurden Eckhard Behne und Günter Harms geehrt.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurden Hermann Munstermann, für 50 Jahre Franz-Dietrich Bauer und Rudolf Schön und für 60 Jahre Herbert Behne und Wilhelm Schön geehrt.

Verabschiedungen
Barums langjähriger Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Lehmann wurde in die Altersabteilung verabschiedet.

Der langjährige Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Lehmann wurde in die Alterabteilung verabschiedet.

Ausblick
Die drei Wettbewerbsgruppen um ihre Gruppenführer Stefan Düsel (I. Gruppe), Arne Lehmann (II. Gruppe) und Reinhard Fleske (III. Gruppe) werden wieder ihr Können im Jahr 2017 unter Beweis stellen.

Feuerwehr Oetzen blickt zurück auf ein ereignisreiches Jahr

Text und Fotos: Jörg-Michael Eggers, Feuerwehrpressewart der Samtgemeinde Rosche

Oetzen. Die Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oetzen fand im örtlichen Schützenhaus statt. Ortsbrandmeister Hartmut Müller begrüßte alle anwesenden Kameraden und Gäste. Die Ortsfeuerwehr hat mit Stand vom 1. Januar 2017 40 aktive Kameradinnen und Kameraden, 38 fördernde Mitglieder sowie 27 Kameraden in der Altersabteilung.
Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu 6 Brand- und 9 Hilfeleistungseinsätzen gerufen.
Eine besondere Herausforderung war der Großbrand einer Tischlerei in Dörmte. Hier konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden.
Außerdem fanden 2 Alarmübungen statt. 8 Kameraden besuchten Fortbildungslehrgänge, mehr als 30 Ausbildungs- und Übungsdienste wurden durchgeführt.

OrtsBM Hartmut Müller (mitte) freut sich über die neue Motorsäge
OrtsBM Hartmut Müller (mitte) freut sich über die neue Motorsäge

Besonders freute Müller sich über diverse Spenden. So wurde der Wehr von den Firmen Niebuhr, Kirschke und alca-tec gemeinsam eine Motorsäge übergeben.
Zum Ende der Berichte der Funktionsträger folgte dann noch eine Verabschiedung: Kamerad Wolfgang Güttner (Paule) gab das Amt des Sicherheitsbeauftragten aus gesundheitlichen Gründen ab und bat um den Wechsel in die Altersabteilung. Dort wurde er sogleich zum Sprecher der Altersabteilung gewählt.

Paule und sein Baby (Foto: Feuerwehr Oetzen)
Paule und sein Baby (Foto: Feuerwehr Oetzen)

Paule wurde mehrfach mit Standing Ovations verabschiedet. OrtsBM Müller übergab ihm einen Bierkrug mit der Abbildung seines “Babys”, des alten Feuerwehrfahrzeuges. Und der Gruppenführer der 1. Gruppe übergab ihm im Namen der gesamten Gruppe ein Foto der Wehr und bedankte sich nochmals ausdrücklich für die geleisteten Dienste.
Sein Nachfolger als Sicherheitsbeauftragter wird Kamerad Rüdiger Gade.
Beförderungen und Ehrungen: Die Kameraden Matthias Gade, Torge Kirschke und Sebastian Schuhard werden zu Oberfeuerwehrmännern und Ilka Witte zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Anschließend beförderte Gemeindebrandmeister Henning Räthke den Kameraden Sebastian Gade zum Hauptlöschmeister.

Gerhard Schäfer (mitte, seit 60 Jahren Mitglied der Feuerwehr) mit GemBM Henning Räthke und Stellv. KBM Andre Pieper
Gerhard Schäfer (mitte, seit 60 Jahren Mitglied der Feuerwehr) mit GemBM Henning Räthke (links) und Stellv. KBM Andre Pieper (rechts)

Der Kamerad Adolf Schäfer wurde vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Andre Pieper für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt, Klaus Bokelmann für 50 Jahre und Karl-Heinz Oppermann für 40 Jahre.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Röbbel mit Blick auf den Brandschutzbedarfsplan

Bild und Text: Andreas König (SG-Pressewarte Bad Bevensen)

Röbbel (fpr.) Ortsbrandmeister Ulrich Meyer eröffnet wie gewöhnlich die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Röbbel im Gasthaus „Am Röbbelbach“. Doch der letzte Tagesordnungspunkt ist alles andere als gewöhnlich. Hier geht es um den Brandschutzbedarfsplan und das Pilotprojekt, dass mit den Feuerwehren Röbbel, Hesebeck und Gollern umgesetzt werden soll.

Vorher führt Meyer die Versammlung gewohnt souverän durch die Tagesordnung. Mit seinem Jahresrückblick schaut er zurück auf zwei Brandeinsätze und auf eine technische Hilfeleistung, aufgrund des heftigen Wintereinbruchs Anfang November.

Es wurden viele Dienste und Übungen mit unterschiedlichen Themen und Inhalten durchgeführt. Auch wehrübergreifend gab es diverse Alarmübungen und andere gemeinsame Dienste. Insbesondere im Bereich der Atemschutzgeräteträger wurden viele Fortbildungen und Dienste besucht.

Die Wettbewerbsgruppe hat mit einigen guten Platzierungen ein durchschnittliches Jahr erlebt. Beim Gemeindewettbewerb wurde der 6. Platz erreicht und somit auch die Qualifikation für den Kreiswettbewerb in Wellendorf. Dort belegte man den 13. Platz.

Sechs Kameraden der Feuerwehr Röbbel unterstützten Mitte Juni die Feuerwehr Bad Bevensen, bei der Ausrichtung der Kreisjugendfeuerwehrwettbewerbe anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehr Röbbel hat an diesem Tag den Brandfloh abgenommen. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Prüfung und Auszeichnung bei den Kinderfeuerwehren.

Bei den Wahlen wurden der Schriftwart Jan-Wilhelm Ripke, der Gruppenführer Jens Bauer, der Sicherheitswart Carsten Gericke, der Kassenwart Matthias Ottenhausen und der Gerätewart Eric Lenzen allesamt einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt. Neuer Kassenprüfer ist Karl Martin.

Nach dem TOP Ehrungen leitete Meyer das Thema Brandschutzbedarfsplan ein. Den Medien konnte man schon einige mögliche Ansätze, wie die Kooperation von Feuerwehren, entnehmen. Es soll also keine Feuerwehr aufgelöst oder zu einer großen Feuerwehr fusioniert werden. Ziel ist eine Standortzusammenlegung mehrerer Wehren. An zentraler Stelle würde ein gemeinsames Feuerwehrhaus für örtlich dicht zusammenliegende Wehren errichtet. Im Einsatzfall können Fahrzeuge so schneller besetzt werden und früher zum Einsatzgeschehen ausrücken. Die einzelnen Feuerwehren bleiben weiterhin eigenständig Bestehen und teilen sich ein gemeinsames Feuerwehrhaus. Die dafür erforderliche höherwertige Ausstattung wie Fahrzeuge, etc. müssten neu beschafft werden. Für ein Pilotprojekt wurden die Feuerwehren Röbbel, Hesebeck und Gollern vorgeschlagen. Meyer schilderte seine Sicht der Dinge und hält auf lange Sicht diese Lösung für die einzig Richtige. In Zeiten des demografischen Wandels ist dieses ein logischer und notwendiger Schritt um den Brandschutz, gerade im Tagesbereich, sicherzustellen. Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer und Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke unterstrichen die Aussagen und fügten noch weitere plausible Erklärungen bei. Die Ortsbrandmeister der Wehren Hesebeck und Gollern erklärten sich ebenfalls mit diesem Schritt einverstanden, äußerten aber auch ihre Bedenken in Bezug auf die Auswirkungen der Dorfgemeinschaft. Alles in Allem überwiegen jedoch die positiven Argumente und man möchte diesen Weg gemeinsam gehen. Auf der Versammlung wurde noch abgestimmt, dass Ortsbrandmeister Meyer und sein Stellvertreter Kallnischkies bei den Verhandlungsgesprächen im Namen der gesamten Feuerwehr Röbbel sprechen und verhandeln dürfen. Die Versammlung hat dieses einstimmig beschlossen und erklärte so ihr Vertrauen.

Ehrungen: Heinz Pross wurde das Nds. Ehrenabzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr verliehen.

Beförderungen: Carmen Grantin zur Feuerwehrfrau, Jules Berger zum Feuerwehrmann, Steffen Meyer zum Oberfeuerwehrmann, Jan-Wilhelm Ripke zum 1. Hauptfeuerwehrmann und der stellv. Ortsbrandmeister Sven Kallnischkies zum Hauptlöschmeister

Rauchsäule über Lintzel

Text: Tom Reher, Pressesprecher der Ortsfeuerwehr Klosterflecken Ebstorf Fotos: Philipp Schulze, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde BevensenEbstorf

Defekt eines Kaminofens als Brandursache

30.000 Euro Sachschaden – Ortsdurchfahrt der L250 beidseits gesperrt

Lintzel (fpr). Im Wriedeler Ortsteil Lintzel kam es heute (06.01.2017) Vormittag zu einem Feuer in einem als Büro genutzten Stallanbau. Wie die zuständige Kriminalpolizei bestätigte, steht dabei ein Defekt eines mit Holz betriebenen Kaminofens im Visier der Ermittlungen. Rund 30 Einsatzkräfte der alarmierten Freiwilligen Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Brockhöfe-Lintzel und Eimke befanden sich unter der Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und Abschnittsleiters Nord, HansJürgen Cordes, mit insgesamt sechs Fahrzeugen im Löscheinsatz. Die am Brandobjekt vorbeiführende Birkenstraße (Landesstraße L250) war für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Der Verkehr wurde innerorts umgeleitet.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Angestellte des Pächters hatten das Feuer kurz vor 10:30 Uhr bemerkt und konnten noch Akten, Computer und Büroinventar aus dem Anbau bergen, bevor die Flammen sich vollkommen ausbreiteten. Weithin war die Rauchsäule über dem Ort sichtbar. Die Feuerwehrleute nahmen zum Teil unter schwerem Atemschutz zwei Rohre vor. Die Löschwasserversorgung wurde aus einem entfernteren Hydranten sichergestellt. Das Dach des Stallanbaus musste abgedeckt und eine Außenmauer eingerissen werden, damit auch die letzten Brandnester abgelöscht werden konnten. Dies wurde stetig mit einer speziellen Wärmebildkamera kontrolliert.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Menschen kamen durch das Feuer zum Glück nicht zu Schaden. Ein Rettungswagen der SchnellEinsatz-Gruppe des DRK-Kreisverbandes Uelzen stand in Bereitstellung. Auch der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes war mit vor Ort. Neben der Kriminalpolizei befand sich eine Streifenwagenbesatzung der Polizeistation Ebstorf an der Einsatzstelle. Der Gebäudeschaden wird nach ersten Schätzungen bei rund 30.000 Euro liegen. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten dauerten bis in die Mittagsstunden an.

 

Erneuter Verkehrsunfall auf der B 4 vor Tätendorf am Neujahrstag

Waghalsiges Überholmanöver forderte vier Verletzte und erheblichen Sachschaden

Bundesstraße ist bis in den späten Abend wieder für mehrere Stunden beidseits gesperrt.

Tätendorf (fpr). Erneuter Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 bei Barum. Fast an gleicher Stelle wie bei einem Verkehrsunfall am vergangenen frühen Freitagmorgen, kam es vor dem Ortseingang Tätendorf heute Abend (01.01.2017) kurz vor 18 Uhr erneut zu einem Frontalcrash. Vermutlich aufgrund eines waghalsigen Überholmanövers prallten dabei ein aus Richtung Uelzen kommender Opel Vectra mit einem aus der Gegenrichtung herannahenden Mitsubishi Pajero zusammen. Insgesamt vier Personen kamen aufgrund mittelschwerer Verletzungen (so genannten Hochrasanztraumata) in Kliniken nach Uelzen und Lüneburg. An den beteiligten PKW entstand erheblicher Sachschaden.

Zum Glück waren die Verletzten nicht in den Fahrzeugen eingeklemmt. Gleichwohl hatte die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Rettungseinheiten zum Unfallort geschickt. Neben drei Rettungswagen und zwei Notärzten des DRK-Rettungsdienstes aus dem Landkreis Uelzen kamen ein weiterer Rettungswagen und ein Arzt auch aus Lüneburg hinzu. Darüber hinaus wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Tätendorf-Eppensen, Barum und die Schwerpunktfeuerwehr aus Bad Bevensen alarmiert. Die Aufgabe der rund 60 Feuerwehrleute bestand darin, die Einsatzstelle abzusichern und großflächig auszuleuchten. Sie trennten die Fahrzeugbatterien und bargen den nach einem Überschlag kopfüber liegenden SUV-Geländewagen.

Nachdem die Rettungswagenbesatzungen mit den Verletzten in die Kliniken fuhren, konnten auch die ehrenamtlichen Feuerwehrmannschaften gegen 19:15 Uhr wieder in ihre Standorte zurückkehren. Die Fahrbahnreinigung übernahm die Straßenmeisterei des Landkreises Uelzen. Die Bundesstraße 4 indes blieb auch zur Unfallaufnahme durch die Polizei bis in den späten Abend in beide Richtungen für mehrere Stunden voll gesperrt. Umleitungen waren weiträumig eingerichtet und Verkehrshinweise über Radiodurchsagen veranlasst.

Text: Tom Reher, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

Fotos: Feuerwehr

 

Frontalcrash auf spiegelglatter Fahrbahn bei Tätendorf

Feuerwehr und Rettungsdienst befreien eingeklemmte Fahrer zweier PKW – Schwerverletzte unter Notarztbegleitung in Kliniken

Bundesstraße 4 für mehrere Stunden voll gesperrt

Tätendorf (fpr). Zwei Schwerverletzte und hohen Sachschaden forderte heute Morgen (30.12.2016) ein Verkehrsunfall, der sich kurz vor 7 Uhr auf der Bundesstraße 4 bei Barum ereignete. Kurz vor dem Ortseingang Tätendorf waren zwei PKW auf spiegelglatter Straße frontal zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von Feuerwehren mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Anfangs hatte ein Passant bis zum Eintreffen der Rettungsmannschaften Erste Hilfe geleistet.

Bevensens Ortsbrandmeister Matthias Wedel koordinierte als Einsatzleiter die enge Zusammenarbeit der Feuerwehren mit dem  DRK-Rettungsdienst. Im Einsatz befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Tätendorf-Eppensen, Bad Bevensen sowie Kirchweyhe und Westerweyhe mit zusammen elf Fahrzeugen und fast 60 Feuerwehrleuten. Aufgrund der ersten Meldungen eines Anrufers bei der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle hatte diese vom Regelrettungsdienst zwei Notärzte aus Bad Bevensen und Uelzen sowie drei Rettungswagenbesatzungen aus Bad Bevensen, Ebstorf und Uelzen entsandt.

Die schwer verletzten Fahrer der verunglückten Wagen aus dem Landkreis kamen unter Notarztbegleitung in die Kliniken nach Lüneburg und Uelzen. Einsatzkräfte der Feuerwehren streuten auslaufende Kraftstoffe mit Ölbindemittel ab.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 38-jähriger mit seinem Mitsubishi Pajero auf der B 4 aus Richtung Uelzen kommend aufgrund nicht geklärter nach links in den Gegenverkehr geraten und hier frontal mit einem aus Richtung Lüneburg kommenden VW Caddy eines 71-Jährigen zusammen gestoßen. An den Fahrzeugen sind ersten Schätzungen zufolge Sachschäden von zirka 25.000 Euro entstanden. Ein Grund für den Unfall könnte die extreme Straßenglätte in diesem Bereich gewesen sein. Die Polizei Bad Bevensen bitte gleichwohl Zeugen, sich unter Telefon 05821-987810 zu melden.

Nach rund 90 Minuten konnten die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren wieder in ihre Standorte zurückkehren. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Aufgrund der Bergungs- und der anschließenden Reinigungsarbeiten der Fahrbahn blieb die B 4 jedoch für rund drei Stunden voll gesperrt. Der Berufsverkehr wurde weiträumig umgeleitet.
 

Text: Tom Reher, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehren der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf Fotos: Feuerwehr + Polizei

Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Tätendorf-Eppensen

Text & Bild: Feuerwehrpresseteam SG Bevensen-Ebstorf

fpr. Ortsbrandmeister Burghard Krug begrüßte im Feuerwehrhaus Tätendorf-Eppensen die Gäste und Mitglieder zur 82. Jahreshauptversammlung. Durch seinen Jahresbericht wird schnell deutlich, welchen Stellenwert die Feuerwehr für den Ort Tätendorf-Eppensen hat.

Die feuerwehrtechnische Seite ist überwiegend geprägt durch die vielen Einsätze rund um die Bundesstraße 4. Die viel befahrene Straße verläuft mitten durch den Ort und sorgt regelmäßig für Einsätze. Auch im zurückliegenden Jahr wurde die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen zu mehreren Verkehrs- und Auffahrunfällen gerufen. Zweimal waren LKW´s beteiligt, glücklicherweise kam es überwiegend nur zu Blechschäden und auslaufenden Betriebsmitteln, die von den Einsatzkräften aufgenommen werden mussten. Weiterhin wird gewissenhaft und vorbildlich an der Einsatzbereitschaft gearbeitet. Der bunte Mix an Themen der Ausbildungsdienste zeigt die Bandbreite, die eine Feuerwehr heutzutage beherrschen muss. Die Wehr besteht aktuell aus 31 aktiven Mitgliedern, sechs davon sind weiblich. Mit Adrian Drage konnte Krug bei der Versammlung eine Neuaufnahme begrüßen.

Es werden aber auch viele Veranstaltungen unabhängig vom Feuerwehralltag auf die Beine gestellt. Ob es ein Maifest ist oder andere kulturelle Events, die Feuerwehr Tätendorf-Eppensen macht viel für die Bürger und das Allgemeinwohl. Diese Nähe zur Bevölkerung spiegelt sich auch in den Zahlen des Fördervereins wieder. Auf der Versammlung wurden mehrere fördernde Mitglieder lobend erwähnt, die bereits 25 Jahre und länger die Feuerwehr unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden neben einem mobilen Lichtmast noch spezielle Ausrüstungsgegenstände für die Atemschutzgeräteträger beschafft.

Besonders hervor hob Krug die neu aufgestellte „Jugendfeuerwehr um den Eschenberg“. Diese Jugendfeuerwehr besteht aus den Feuerwehren Barum, Hohenbünstorf, Golste in Natendorf, Vinstedt sowie Tätendorf-Eppensen. Miriam Radde wurde von der Versammlung zur Ortsjugendfeuerwehrwartin berufen und gab Einblicke in die Jugendarbeit. Aktuell sind dort um die 18 Kinder aktiv, zwei davon kommen aus Tätendorf-Eppensen. Die Kinder haben mittlerweile alle Feuerwehrhäuser bereist und sind mit Spaß und Engagement bei der Sache.

Ehrungen: Dem Hauptfeuerwehrmann Andreas März wurde das niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst verliehen.

Beförderungen: Miriam Radde wurde zur Oberfeuerwehrfrau, Sven Zimmermann und Dirk Schulz zum Oberfeuerwehrmann befördert. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Arne Radde wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Die Geehrten und Beförderten zeigen stolz die neuen Brechwerkzeuge vom Förderverein für die Atemschutzgeräteträger

 

Thoms-Singen für Kinderkrebsstiftung

Text: Tom Reher/Feuerwehr-Presseteam Ebstorf, Fotos: Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Bevenser Jugendfeuerwehr lässt alte Tradition aufleben!

Bad Bevensen (fpr). Die Jugendfeuerwehrmitglieder der Kurstadt wollten die diesjährige Vorweihnachtszeit nutzen, um sich für einen guten Zweck zu engagieren. Und so kamen sie auf die Idee, eine alte Tradition, das Thoms-Singen, wieder aufleben zu lassen. Gesagt, getan – am vergangenen Mittwochabend (21.12.2016) funktionierten sie kurzerhand drei Mannschaftsbusse der Feuerwehr zu Werbemobilen um und zogen so, mit einheitlichen Weihnachtsmannmützen ausgestattet, in Bad Bevensen und Medingen von Haustür zu Haustür.

Ihre diesjährige Weihnachtsfeier nutzte die Bevenser Jugendfeuerwehr, um Keks für das Thoms-Singen zu backen. Foto: JF Bad Bevensen

Beim Thoms-Singen, das immer am 21. Dezember stattfindet, geht es eigentlich darum, durch Singen von Weihnachtsliedern Süßigkeiten von den Bewohnern zu erhalten. Diese Tradition ist leider durch das modernere amerikanische Halloween in den Hintergrund getreten. Die Mädchen und Jungen der Bevenser Jugendfeuerwehr allerdings scheuten sich nicht, mit Stimmgewalt und Liedertexten die Mitmenschen zum Spenden zu bewegen. Anstelle von Süßigkeiten jedoch baten sie um einen Geldbetrag für einen guten Zweck und hatten sich dafür die Deutsche Kinderkrebsstiftung auserkoren.

Eine Gruppe der Bevenser Jugendfeuerwehr unter der Leitung von Jugendwart Benjamin Thormählen beim Thoms-Singen – hier an der Haustür von Ingrid Gotzel.

Für diese Aktion waren die Vorbereitungen von langer Hand geplant. Schon auf ihrer Weihnachtsfeier Ende November hatte die Jugendfeuerwehr Kekse gebacken. Denn: Jeder Spender sollte als Dank eine kleine Tüte mit selbst gebackenen Keksen erhalten. Die Bevölkerung zeigte sich begeistert und ließ sich nicht lange bitten. So füllten sich die Spendenbeutel mehr und mehr. Am Ende des Abends kamen schließlich durch Auszählung 745 Euro zusammen – ein großer Erfolg. Doch die Aktion hat auch bereits ein riesiges Echo mit positiven Reaktionen hervorgerufen.

Mit einer eigenen Verkaufsbude war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Kurstadt präsent, um zugunsten der Deutschen Kinderkrebsstiftung Crȇpes zu verkaufen.

Darüber hinaus war die Bevenser Jugendfeuerwehr auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Hier wurden in einer weihnachtlich hergerichteten Verkaufsbude Crȇpes feilgeboten, wodurch noch einmal in einem „Spendenlöscher“ und mit dem Verkaufserlös eine Summe von 128 Euro für die Deutsche Kinderkrebsstiftung erzielt wurde. Die Crȇpes-Produktion konnte insbesondere durch einen professionellen Crȇpes-Maker erreicht werden, den die Jugendfeuerwehr während ihrer Weihnachtsfeier vom Betreiber des Bevenser Restaurants „Pott & Pann“, Siegfried Urbainsky, gestiftet bekommen hatte.

Der Gesamtbetrag aus beiden Aktionen in Höhe von 873 Euro soll nun in nächster Zeit offiziell an die Deutsche Kinderkrebsstiftung übergeben werden. Um ihn noch einmal weiter zu erhöhen wurde ein spezielles Unterkonto bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung eingerichtet. Deshalb bittet die Jugendfeuerwehr um zusätzliche Spenden per Überweisung auf folgendes Konto:

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Spendenkonto 00 555 666 12

Commerzbank AG Köln

BLZ: 370 800 40

IBAN: DE15 3708 0040 0055 5666 12

BIC: DRESDEFF370

Stichwort: Spende Jugendfeuerwehr Bad Bevensen

Brandalarm im Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen

fpr. Am Montagabend wurde die Feuerwehr Bad Bevensen aufgrund der Auslösung der Brandmeldeanlage in das Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen alarmiert. Schon bei der Anfahrt der Feuerwehr meldete die Leitstelle Uelzen, dass Mitarbeiter des Hauses im Kellerbereich Brandgeruch wahrnehmen konnten. Die Leitstelle Uelzen hat umgehend eine Alarmstufenerhöhung vorgenommen und die Feuerwehren Hesebeck und Röbbel wurden zusätzlich alarmiert.

Die Brandmeldeanlage zeigte mehrere ausgelöste Melder in einem Kellerbereich. Bei der Erkundung wurde die betroffene Räumlichkeit lokalisiert und eine leichte Verrauchung davor festgestellt. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz konnte jedoch weder offenes Feuer, noch einen offensichtlichen Brandherd ausfindig machen. Der Trupp suchte den Raum anschließend mit einer Wärmebildkamera ab und konnte so die Ursache feststellen. Ein technischer Defekt einer verschmorten Umwälzpumpe der Heizungsanlage führte zu der Verrauchung. Ein Haustechniker konnte den Schaden umgehend beheben und die Feuerwehren sind nach einer Stunde wieder eingerückt.

Im Einsatz waren insgesamt 64 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Bevensen, Hesebeck und Röbbel, sowie der KOM-Gruppe und das Presseteam der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Zusätzlich war noch ein Rettungswagen des DRK und die Polizei vor Ort.