Kategorie-Archiv: Allgemein

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Küchenbrand in Bad Bevensen – Rauchmelder verhindern schlimmeres

Text: A. König  Fotos: Feuerwehr

ffpr. Am frühen Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Bad IMG-20160814-WA0001Bevensen zu einem Küchenbrand in den Bevensener Ginsterweg gerufen. Ein Bewohner des Einfamilienhauses hat beim Verlassen der Küche versehentlich brennbare Küchenutensilien auf einer heißen Herdplatte abgestellt. Dieses hatte eine intensive Rauchentwicklung mit späterer Brandentstehung zur Folge.

Das Feuer wurde erst durch das laute Piepen der Rauchmelder bemerkt. Die beiden Bewohner konnten sich Dank der Rauchmelder selber nach draußen retten und die Feuerwehr alarmieren.

20160813_084252Beim Eintreffen der Feuerwehr drang schwarzer Brandrauch aus der Wohnungstür und aus einem Fenster im Obergeschoss. Das DRK betreute die Bewohner, während die Feuerwehr unter Atemschutz den Brand in der Küche im Erdgeschoss löschte. Durch den Einsatz von Kleinlöschgeräten entstand kein Wasserschaden. Da die Küchentür während der Brandentstehung offenstand, breitete sich der giftige, dunkelschwarze Brandrauch im gesamten Gebäude bis ins Obergeschoss aus. Parallel zu den Löscharbeiten sichtete deshalb ein weiterer Trupp unter Atemschutz die restlichen Räume und schaffte Ventilationsöffnungen. Das Haus konnte mittels Lüfter schnell entraucht werden.

Zur Schadenshöhe kann keine Angabe gemacht werden. Durch den Brandrauch ist das Haus vorerst unbewohnbar. Die Küche ist komplett zerstört.

Im Einsatz waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Bevensen, ein Rettungswagen des DRK und eine Streifenwagenbesatzung der Polizei.

Große Einsatzübung mit Gefahrstoffen im Wohngebiet

Text Tom Reher (Pressesprecher der Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf)

Feuerwehren und DRK probten den realistischen Notfall – unter gespannten Blicken der Bevölkerung   

Ebstorf/Landkreis (fpr). Blaulichter zuckten, Feuerwehrleute in Vollschutzanzügen retten und bergen in einem abgesperrten Bereich, Rotkreuzhelfer versorgen Verletzte, Anwohner stehen vor ihren Häusern und staunen. Gestern Abend (8. August) ging im Bereich Koppelring/Haferkamp des Klosterfleckens Ebstorf nichts mehr. 15 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehren und dem DRK standen aufgereiht in den Straßen, und für die Bewohner der Einfamilienhäuser war der Feierabend mehr als aufregend. Grund dafür: In einem Wohnhaus auf dem Eckgrundstück schien eine wahre Katastrophe ausgebrochen zu sein. Und dennoch war das realistische Spektakel zum Glück „nur“ eine Einsatzübung.

Schon um 19:00 Uhr hatten sich die Kräfte der Ortsfeuerwehr Ebstorf, des Gefahrgutzuges Nord der Kreisfeuerwehr und der DRK-Bereitschaft Uelzen am Feuerwehrhaus in der Sprengelstraße versammelt. Nach einer knappen Einweisung wurden die Einheiten abgefordert und fuhren im Verband die Bahnhofstraße hinunter bis zum Koppelring. Jedes Quartal organisiert der Gefahrgutzug eine Zugübung. Diese finden meist reihum zusammen mit den örtlichen Feuerwehren, die Mannschaften für diesen Fachzug stellen, in deren Kommunen statt. So kommt man herum im Nordkreis und lernt die Gegebenheiten vor Ort kennen. Außerdem wird die enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Feuerwehren intensiviert.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

Während sonst derartige Übungen, bei denen es stets um größere Schadenslagen mit Gefahrstoffen geht, eher in landwirtschaftlichen Betrieben oder Industriegebieten am Rande der Ortschaften erfolgen, hatte der stellvertretende Zugführer des Gefahrgutzuges, Timo Schärling aus Ebstorf, als Übungsleiter das Szenario bewusst nicht außerhalb des Klosterfleckens, sondern mitten in das Wohngebiet am Koppelring verlagert. Hier wurden bereits im Vorwege die Anwohner mit Handzetteln und persönlichen Ansprachen auf die Einsatzübung hingewiesen und für die Bevölkerung per Facebook „Entwarnung“ gegeben. So konnten die Menschen beruhigt das Geschehen vor ihrer Haustür oder von den Balkonen aus verfolgen.

Nach und nach rückten die vielen Einsatzfahrzeuge an. Die beteiligten Einheiten präsentierten wahrlich ein Bild von fachlicher Kompetenz und moderner Ausstattung. Beispielhaft wurden die Zuschauer über den Ablauf und das Vorgehen der Helfer informiert. Damit hatte die Übung sogar den Nebeneffekt, dass die mehr als 40 Feuerwehrleute und fünf DRK-Helfer durch diese Art von Öffentlichkeitsarbeit Werbung für ihre Organisationen machten. Durch die Beteiligung der DRK-Bereitschaft Uelzen, die wie im Realfall mit zwei Rettungs- und einem Einsatzleitwagen in die Übung eingebunden war, wurde somit auch die Kooperation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst um ein weiteres Mal erfolgreich erprobt. Denn: Bei der Rettung von zwei Verletztendarstellern – so das Resümee – erfolgte die Teamarbeit von Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern Hand in Hand.

Bevor jedoch die „Verletzten“ von dem ersten Rettungstrupp aus dem abgesperrten Gefahrenbereich im Umkreis von 50 Metern rund um das Gebäude zur weiteren Betreuung übergeben werden konnten, mussten diese zunächst dekontaminiert werden. Eine Person war nämlich laut Vorgabe des Übungsleiters bei der Entsorgung von Kanistern und Fässern aus der Garage verunglückt und war mit den gefährlichen Stoffen in Berührung gekommen. Zunächst unbekannte Flüssigkeiten liefen aus. Sie mussten entziffert und recherchiert werden, was durchaus einige Zeit in Anspruch nahm. Die zweite Person stellte eine Einsatzkraft der Feuerwehr dar, die im Rahmen der Erkundung unter einem speziellen Chemie-Vollschutzanzug plötzlich Probleme bekam und ausfiel.

Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de
Foto © Philipp Schulze / phs-foto.de

Während anfangs die Freiwillige Feuerwehr Ebstorf erste Maßnahmen ergriff und der stellvertretende Ortsbrandmeister Björn Kernen die Gesamteinsatzleitung übernahm, rückten nach und nach die Fahrzeuge des Gefahrgutzuges mit ihren Spezialausrüstungen für größere Schadenslagen an, um die Ebstorfer Kräfte zu unterstützen. Der Gefahrgutzug Nord des Kreisfeuerwehrverbandes setzt sich aus Einheiten der Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Wriedel-Schatensen und auch Ebstorf zusammen. Darüber hinaus kamen bei dieser Übung auch noch zwei Fahrzeuge des Landkreises, unter anderem ein Wechsellader mit Container zum Zug. Die Führung des Gefahrgutzuges übernahm an diesem Abend vertretungsweise Michael von Geyso.

Aufgrund der Urlaubszeit war die Zahl der Einsatzkräfte insgesamt leicht reduziert, sodass zum Beispiel Atemschutzgeräteträger bis an ihre Grenzen gingen. Eine Vielzahl von Spezialgeräten zur Erkundung, Bergung und zum Schutz der Umwelt sowie der Brandbekämpfung wurden den Fahrzeugen entnommen. Daher wurde, weil das Übungsziel erreicht war, die Einsatzübung nach gut zwei Stunden vom Übungsleiter mittendrin gestoppt und beendet. Denn schließlich mussten die Ausrüstungen auch wieder auf den Fahrzeugen verstaut und die Einsatzbereitschaft hergestellt werden. Darüber hinaus sollte das abgesperrte Übungsgebiet nicht allzu spät wieder für die Anlieger frei gegeben werden.

Einsatzübung Ebstorf 048Bei einer anschließenden Besprechung erhielten alle eingesetzten Kräfte ein Resümee über ihre geleistete Arbeit. Der Übungsleiter zeigte sich erfreut von der Motivation und dem fachlichen Know-how aller beteiligten Einsatzkräfte. Dies bestätigte auch der DRKBereitschaftsleiter Sascha Heinze aus Uelzen. Doch trotz hohem Ausbildungsstand ist eine derartige Übung sinnvoll, um gelerntes Wissen anzuwenden und durch wiederholtes Training zu festigen. Und so habe der Gefahrguteinsatz im Ebstorfer Wohngebiet auch Möglichkeiten aufgezeigt, einzelne Schwachpunkte zu optimieren und wo es Grenzen der Hilfeleistung durch ehrenamtliche Kräfte gibt.

Zum Beispiel stellt die bewusste Entscheidung, die Großschadenslage in einem Wohngebiet zu simulieren, Schwierigkeiten bei der Ordnung des Raumes – insbesondere die sinnvolle Aufstellung der vielen Einsatzfahrzeuge auf einem beengten Platz – dar. Die Anwohner im Bereich Koppelring/Haferkamp und angrenzenden Straßen konnten sich jedenfalls nach einem spannenden Abend noch sicherer fühlen und waren um ein vielfältiges Hintergrundwissen über die Bekämpfung von Gefahrgutunfällen durch Feuerwehren und den DRK-Rettungsdienst reicher.

Ebstorf, den 09.08.2016

Einladung Kreisfeuerwehrtag in Wellendorf

Wellendorf. Der diesjährige Kreisfeuerwehrtag findet am 3. September 2016 in Wellendorf statt. Wie in jedem Jahr werden an diesem Tag auch die Kreisleistungswettbewerbe durchgeführt. Über 60 Gruppen haben sich über die Gemeindewettbewerbe qualifiziert. Die besten Gruppen erhalten einen der begehrten Startplätze für den regionalen Landesvorentscheid in Klein Meckelsen am 18.09.2016.

2016-09-03 EinladungAb 8:00 Uhr bietet die gastgebende Wehr aus Wellendorf ein Frühstück an. Bevor die Wettbewerbe dann um 9:00 Uhr beginnen, findet unter der Leitung von Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper eine Gruppenführerbesprechung statt. Mittags ab 12:00 Uhr gibt es Erbsensuppe. Ab 14:00 Uhr folgt dann eine Kuchen- und Tortentafel sowie für die Kleinen verschiedene Kinderspiele. Außerdem werden die Feuerwehrmusikzüge aus den verschiedenen Orten im Landkreis auftreten.

Ab 17:30 Uhr wird es dann feierlich. Zunächst findet die Verpflichtung neuer Feuerwehrleute statt; dann folgt die Siegerehrung der jeweiligen Wertungsgruppen I (LF) und II (TS).

Wir wünschen der Ortswehr Wellendorf an dieser Stelle ein “glückliches Händchen” bei der Organisation und Durchführung des Kreisfeuerwehrtages und hoffen auf gutes Wetter, zahlreiche Gäste und spannende Wettbewerbe. Mögen die BESTEN gewinnen…

Hier gibt es eine Übersicht der Qualifikationsergebnisse 2016!!

Hier gibt es eine Übersicht über die Anfahrt sowie Parkplatzinformationen zum Gelände des diesjährigen Kreisfeuerwehrtages.

Großaufgebot von Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei bei Personensuche am Elbe-Seitenkanal

Tom Reher (Feuerwehr-Pressesprecher Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf)

Schiffsverkehr kommt zum Erliegen – Leiche am Montagmorgen geborgen

Bad Bevensen (ffpr). Der 87-jährige Rentner aus Bad Bevensen, nach dem am vergangenen Freitag fieberhaft im Bereich des Elbe-Seitenkanals gesucht wurde, ist tot. Gestern früh (25.07.2016) um 6:30 Uhr fand man seinen lebloser Körper auf der Wasseroberfläche in Höhe der Brücke „Römstedter Straße“ treibend. Erneut wurde die Freiwillige Feuerwehr der Kurstadt alarmiert, um die Leiche zu bergen. Laut Aussage der Polizei ist von einem Suizid auszugehen.

Mit einem Großaufgebot hatten sich die Feuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Uelzen und Lüneburg zusammen mit dem Rettungsdienst am Freitag ab 11:10 Uhr bei der Suche nach dem Senior beteiligt. Der ältere Mann war am Morgen von zuhause aufgebrochen und im Laufe der Vormittagsstunden von Angehörigen bei der Bevenser Polizei als vermisst angezeigt worden. Hinweisen des Kriminal- und Ermittlungsdienstes Uelzen zufolge konzentrierte sich die Suche auf den Bereich des Kanals. In Höhe der Brücke nach Secklendorf (Landesstraße L232) positionierte sich die Einsatzleitung.

Hier standen ein Rettungswagen nebst Leitender Notärztin sowie der Organisatorische Leiter von der DRK-Bereitschaft Uelzen in Bereitstellung. Auch der Rettungshubschrauber Christoph 19 aus Uelzen kreiste anfangs über dem Kanal, bis er zu einem anderen Notfalleinsatz beidrehen musste. Insgesamt fünf Rettungsboote befanden sich zunächst im Einsatz. Während die Bevenser Feuerwehrleute ihr Boot vor Ort zu Wasser ließen, kamen drei Boote der Feuerwehr Uelzen (Stadt und Landkreis) von Klein Bünstorf und das Boot der Feuerwehr Bienenbüttel von Hohnstorf aus hinzu. Somit konnten rund 20 Kilometer des Elbe-Seitenkanals zwischen Emmendorf und Wulfstorf vom Wasser aus abgesucht werden. In Höhe der Kurstadt starteten landseitig weitere Suchtrupps der Feuerwehr zu Fuß und per Fahrzeuge, um die Uferbereiche und anliegende Waldstücke zu durchkämmen.

Auch der Schiffsverkehr war von der Suchaktion betroffen. Denn: Kurz nach 12:00 Uhr wurde der Kanal durch einen Vertreter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Uelzen für die Rettungsmaßnahmen für rund acht Stunden gesperrt. Die Schiffe kamen in den Liegestellen bei Wulfstorf und Bad Bevensen zum Halten. Weitere Verbände wurden später schon in Uelzen und Lüneburg gestoppt.

Nachdem die Feuerwehren aus Bienenbüttel und Uelzen mittags aus dem Einsatz entlassen werden konnten, forderte die Einsatzleitung noch ein Boot der Feuerwehr Lüneburg  mit Sonartechnik (so genanntes Fishfinder) an, das per Drehleiter im Bereich der Brücke der L232 zu Wasser gelassen wurde. Am Abend kam hier aufgrund von Auffälligkeiten schließlich auch eine Tauchergruppe der Feuerwehr aus Lüneburg hinzu, die die Fahrrinne des Kanals absuchte. Ohne Erfolg, sodass die Suchaktion an dem Tag um 20:30 Uhr zunächst ergebnislos abgebrochen wurde.

Mehr als 80 Kräfte der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei waren bei der Suche nach dem Mann im Einsatz. Die Angehörigen des Vermissten wurden durch das DRK, die Notfallseelsorge des Kirchenkreises sowie eine Mitarbeiterin des Landkreises betreut. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen wurde zudem noch während der Suchaktion am Freitag in den Nachmittagsstunden zum Fehlalarm durch die Brandmeldeanlage eines Hotels im Lerchenweg abgerufen.

Unfallopfer aus PKW-Wrack befreit

Text: Tom Reher Fotos: Philipp Schulze

Zu einem schweren Verkehrsunfall wurden am heutigen Mittwochvormittag (20.07.2016) um 11:38 Uhr die Feuerwehren des Klosterfleckens Ebstorf und aus Wriedel-Schatensen alarmiert. Kurz zuvor war ein 63-Jähriger aus dem Landkreis Lüneburg mit seinem VW Golf Variant auf der Landesstraße L233 von Ebstorf kommend vor dem Ortseingang Oetzfelde aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Straßenbaum geprallt. Dabei wurde der Fahrer schwer verletzt in seinem PKW eingeklemmt. Erste Meldungen, wonach sogar zwei Personen in dem Fahrzeugwrack befinden sollten, bestätigten sich zum Glück nicht.

Mitarbeiter des Rettungsdienstes und eine Notärztin versorgten den verletzten Mann und stabilisierten seinen Gesundheitszustand. Neben einem Rettungswagen war auch der Rettungshubschrauber aus Uelzen auf einem angrenzenden Feld gelandet. Parallel bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Rettung mit hydraulischem Rettungsgerät vor. Nach rund 30 Minuten konnte der Fahrzeugführer so aus dem stark demolierten Wrack befreit werden. Er wurde in das Klinikum nach Uelzen transportiert. Insgesamt waren von den Feuerwehren 20 ehrenamtliche Helfer im Einsatz.

Für die Unfallaufnahme und Bergung blieb die Landesstraße für mehr als eine Stunde voll gesperrt. An dem PKW entstand Totalschaden.

Großbrand in Suhlendorf – Tischlerei steht in Flammen

Text und Bilder von Jörg-Michael Eggers, Pressewart SG Rosche

Die Drehleiter aus Uelzen
Die Drehleiter aus Uelzen
Die angrenzenden Gebäude konnten geschützt werden.
Die angrenzenden Gebäude konnten geschützt werden.
Die Fenser einiger angrenzender Häuser sind gesprungen.
Die Fenser einiger angrenzender Häuser sind gesprungen.

Der Alarm kam um 2:27. Zu diesem Zeitpunkt standen Teile des Werkstattbereichs bereits in hellen Flammen. Alarmiert wurden der Zug Süd, der Zug Mitte und das TLF aus Oetzen der Samtgemeinde Rosche sowie die Drehleiter und das TLF-4000 aus Uelzen. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig, da die Tischlerei mitten im alten Dorf eng an benachbarte Häuser grenzt. Durch überlegten Einsatz der 150 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden kann ein  Übergreifen verhindert werden. Die Tichlerei jedoch und ein davor geparktes Auto werden ein Raub der Flammen, es sind auch Fensterscheiben von angrenzenden Häusern gesprungen. In einem Wohnhaus, von wo aus Löscharbeiten aus einem Dachfenster vorgenommen wurden, entsteht Wasserschaden. Weitere Einzelheiten sind auf der Homepage der Feuerwehr Suhlendorf zu finden (Einsätze 2016 -> Vollbrand eines Handwerksbetriebs).

^Ein vor der Tischlerei abgestelltes Auto wurde ebenfalls ein Raub der Flammen.
Ein vor der Tischlerei abgestelltes Auto wurde ebenfalls ein Raub der Flammen.
Auch die Natur hat gelitten: der Bratapfelbaum
Auch die Natur hat gelitten: der Bratapfelbaum

PKW-Brand in Suhlendorf

Text und Bilder sind von der Freiwilligen Feuerwehr Suhlendorf

Beim Brötcheneinkaufen am Sonntagmorgen wurde ein Suhlendorfer Autofahrer böse überrascht als er seinen PKW auf dem Parkplatz des Einkaufzentrums abstellte. Als er den aufsteigenden Rauch und die ersten Flammen aus dem Motorraum bemerkte rief er sofort über den Notruf 112 die Leitstelle der Feuerwehr an.

PKW-Brand in Suhlendorf
PKW-Brand in Suhlendorf

Die daraufhin alarmierte Suhlendorfer Feuerwehr war binnen 5 Minuten vor Ort und konnte durch den schnellen Einsatz des Tanklöschfahrzeuges Schlimmeres verhindern. Mit der Schnellangriffseinrichtung und Schaumpistole wurde das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht, eine Ausbreitung des Feuers zu einem Vollbrand konnte damit abgewehrt werden.

Neues TLF für Suhlendorf

Am Dienstag, 28. Juni, morgens um 06:00 Uhr machte sich eine kleine Mannschaft der Feuerwehr Suhlendorf auf den Weg nach Dissen um das neue TLF abzuholen. Das Fahrzeug ist in Anlehnung an ein TLF 3000 nach DIN 14530-22 aufgebaut und besitzt als Sonderausstattung eine Doppelkabine für eine Staffel (1:5). Zwei Feuerwehrleute können sich darin bereits während der Fahrt mit Atemschutzgeräten ausrüsten.
Weitere Informationen sind auf Facebook (Schlingmann GmbH & Co. KG) zu finden. Außerdem findet Ihr weitere Bilder und Informationen auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Suhlendorf (Menüpunkt TLF3000).

Text (auszugsweise) und Foto von Schlingmann GmbH & Co. KG

FEUERWEHREN – Sind wir wirklich Mädchen für ALLES ?

Begrüßungsrede von GemBM Henning Räthke zum Gemeindefeuerwehrtag 2016 der Samtgemeinde Rosche in Gr. Malchau

Das Feuerwehrwesen steht und fällt mit dem Idealismus unserer Kameraden. Wären alle unsere Männer und Frauen nicht mit Leib und Seele bei der Sache, so wäre unser System wohl kaum (über)–lebensfähig. Weder in der Samtgemeinde Rosche , noch irgendwo sonst. Unser System der Freiwilligkeit ist einzigartig in Europa. Dabei stellt sich kritisch betrachtet für mich aber auch die Frage: Sind wir immer Mädchen für Alles?
Ist der boomende Rundum – Service durch Feuerwehren wirklich notwendig? Hier sind wir ALLE meiner Meinung nach besonders gefordert, dort zu überzeugen, wo sich bürgerliches Selbstverständnis eher an Bequemlichkeit als an den tatsächlichen Anforderungen der Feuerwehren orientiert.
Zweige so groß wie eine Vase, liegen auf der Straße, kein Autofahrer hält an, aber auf der Leitstelle gehen per Handy diesbezüglich 5 Anrufe ein. Ist mir passiert auf dem Weg nach Lüneburg….
Aus einem Getreideschlag laufen 9 Pferde über eine Landstraße. Ein Autofahrer hinter mir stehend, ruft sofort die Leitstelle an. Auf meine Frage, warum die Feuerwehr? “Die sind doch IMMER da und zuständig.”
Ich will einfach damit sagen, dass in vielen Situationen einfach etwas mehr persönliches Engagement gefragt ist.
Ich begrüße Sie – Euch recht herzlich.

Gemeindewettbewerb 2016 der SG Rosche in Gr. Malchau

Text und Bilder von Reinhard Carl

„Feuerwehren – sind wir wirklich Mädchen für alles?“ Mit diesen Worten eröffnete Gemeindebrandmeister Henning Räthke den Gemeindewettbewerb 2016.
Unter dem Motto „111 Jahre Feuerwehr in der Gemeinde Stoetze“ gingen alle 16 Feuerwehren der Samtgemeinde Rosche in Gr. Malchau mit 18 Gruppen an den Start.
In seiner Begrüßungsrede stellte Henning Räthke die Freiwilligkeit der Kameraden in den Vordergrund, da die Feuerwehr mittlerweile von der Bevölkerung als selbstverständlich wahrgenommen wird.
Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Während der Wettbewerbe ging ein Gewitter über dem Samtgemeindegebiet nieder. Das hatte zur Folge, dass einige Wehren zur Beseitigung der Gewitterschäden (umgestürzten Bäume) in den Einsatz gerufen wurden.
Trotz der widrigen Wetterverhältnisse fanden die Wettbewerbe in einer harmonischen Atmosphäre statt. Höhepunkt des Nachmittages war die Siegerehrung in der Festscheune. Der Feuerwehrmusikzug Suhlendorf lief zur Höchstform auf und trug ganz erheblich zu diesem stimmungsvollen Abschluss bei. Das fanden auch die Mitglieder einer Abordnung der Feuerwehr Gr. Buchholz aus Brandenburg, die seit 1990 partnerschaftliche Beziehung zur Feuerwehr Gr. Malchau-Boecke unterhält.

Feuerwehr Rosche-Prielip
Feuerwehr Rosche-Prielip

In der Wertungsgruppe 1 siegte die Gruppe Rosche-Prielip 1, die auch den Gerd-Behr-Pokal für die schnellste Zeit erhielt, vor Gr. Malchau-Boecke 1, Oetzen und Gr. Malchau-Boecke 2.

Nateln
Feuerwehr Nateln

Die Feuerwehr aus Nateln gewann die Wertungsgruppe 2. Es folgten die Gruppen aus Jarlitz, Teyendorf Göddenstedt und Stöcken.
Mit dem Niedersachsenlied klang der Gemeindewettkampf 2016 dann aus.
Zur Begrüßungsrede von Henning Räthke.