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Keine Übung wie jede andere: Gefahrgutzug Nord übt in Ebstorf

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf trafen sich heute Abend (24.04.2017) zu ihrem regulären Übungsdienst. Was niemand ahnte: Der stellvertretende Ortsbrandmeister René Ohland hatte eine spezielle Übung ausgearbeitet, bei der es um den Fund eines Gefahrguts – in diesem Fall einem unbekannten atomaren Stoff – ging. Ort des Szenarios: am Wittmersweg nahe des Wiesensees.

Nachdem die Ebstorfer Wehr um Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Carsten Mente weiträumig abgesperrt und Erstmaßnahmen ergriffen hatte, kam auch der Gefahrgutzug Nord der Kreisfeuerwehr unter der Leitung des Zugführers Mirko Feldmann mit hinzu. Dieser besteht aus zusätzlichen Einheiten der Ortsfeuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Wriedel-Schatensen und einer Kommunikationsgruppe und führt unter anderem spezielle Spür- und Messtechniken mit sich. Ziel dieser nicht alltäglichen Übung war, das Zusammenspiel zwischen der örtlichen Feuerwehr und eben dieses Zuges zu trainieren. Mehrmals im Jahr finden derartige Dienste statt, die darüber hinaus auch der Bevölkerung die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehren und den Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer nahebringen. So ließen sich auch in Ebstorf eine Reihe von interessierten Anwohnern gerne über Sinn und Zweck des heutigen Manövers informieren.

Und am Ende konnte seitens der Übungsleitung, des Einsatzleiters und vom Zugführer ein durchaus positives Fazit dieser gelungenen Übung verkündet werden.

 

Wohnhausbrand in Bad Bevensen

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr – Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr und Jan Krützfeld /Feuerwehr Bad Bevensen

Offene Flammen schlugen am heutigen Abend kurz nach 20 Uhr aus dem Dachstuhl eines Wohnhauses in der Bevenser Möllerstraße. Den neun Ortsfeuerwehren aus Bad Bevensen, Altenmedingen, Barum, Hesebeck, Himbergen, Jastorf, Jelmstorf, Röbbel und Römstedt wies eine weithin sichtbare Rauchsäule den Weg zum Einsatzort in der Kurstadt. Eine Bewohnerin aus dem Obergeschoss konnte sich unverletzt ins Freie retten. Das ältere Ehepaar aus dem Erdgeschoss kam erst im Laufe der Löscharbeiten von einer Familienfeier hinzu und musste betreut werden. Nachdem erste Trupps sich zunächst von innen dem Feuer nähern konnten und die Flammen weitgehend unter Kontrolle brachten, war die weitere Brandbekämpfung dann nur noch von außen möglich. Dabei kamen fünf Rohre und ein zusätzliches über die Bevenser Drehleiter zum Einsatz. Insgesamt 120 Feuerwehrleute, davon viele unter Atemschuttzgeräten, mit 18 Fahrzeugen waren unter der Leitung von Ortsbrandmeister Matthias Wedel vor Ort.

Dazu ein Rettungswagen des hauptamtlichen Regelrettungsdienstes sowie die ehrenamtlichen DRK-Bereitschaften aus Bad Bevensen und Uelzen mit weiteren acht Fahrzeugen, dem Organisatorischen Leiter und knapp 20 Helfern in Bereitstellung. Ein Feuerwehrmann aus Bad Bevensen verletzte sich während der Löscharbeiten leicht am Handgelenk und wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Uelzen gebracht.

Die Löschwasserversorgung wurde aus mehreren Hydranten gewährleistet. Dafür mussten die Medinger Allee und weitere Anliegerstraße weiträumig gesperrt werden. Als nach rund einer Stunde die Meldung „Feuer aus“ erfolgte, konnte zur Vermeidung von Wasserschäden das Löschwasser für die Nachlöscharbeiten deutlich verringert werden. Die beiden Wohnungen indes sind vorerst für unbewohnbar erklärt, sodass die Bewohner anderweitig untergebracht werden müssen. Nachdem erste Wehren nach und nach aus dem Einsatz entlassen wurden, dauerten die Aufräumungsarbeiten bis Mitternacht an.

Angaben zur Schadenshöhe und zur Brandursache können nicht gemacht werden. Beamte des Polizeikommissariats Uelzen nahmen die Ermittlungen auf

OrtsW Römstedt: Erst Übergabe, dann Einsatz

offizielle Pressemitteilung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vom 13. April 2017

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf: Feuerwehr Römstedt bekommt neues Löschfahrzeug

Es ist das neunte Feuerwehrfahrzeug, das Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer seit der Fusion der beiden Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen übergeben durfte: das neue Löschfahrzeug (LF) 10 für die Römstedter Feuerwehr. „245.000 Euro hat die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf in den Brandschutz investiert, um die 54 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Römstedt mit einer zeitgemäßen Ausrüstung und einem modernen Fahrzeug auszustatten“, betont Kammer. Das neue LF 10 mit einem 2400-Liter- Wasservorratstank löst das bisherige Löschgruppenfahrzeug Baujahr 1988 ab, das die Römstedter 2013 von der Bad Bevenser Feuerwehr geerbt hatte. Kammers Dank geht besonders an die Mitglieder, die 214 Stunden in die Planung des Fahrzeugs investiert haben. Im Rahmen seiner Grußworte geht der Samtgemeindebürgermeister auch auf den Brandschutzbedarfsplan ein, den die Kommune in Auftrag gegeben hat. Bislang liegt das Zwischenergebnis vor. Demnach sind die 40 Feuerwehren der Samtgemeinde aufgefordert, sich über Kooperationen mit anderen Feuerwehren Gedanken zu machen, um den Brandschutz zu gewährleisten. „Diese Kooperationen laufen auf freiwilliger Basis“, unterstreicht Kammer. Laut Zwischenbericht wird der Römstedter Feuerwehr empfohlen, mit den Nachbarwehren aus Drögennottorf und Masbrock-Havekost zu kooperieren. Auch Gemeindebrandmeister Wilhelm

Ripke und der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Jürgen Cordes betonen die Notwendigkeit des Brandschutzbedarfsplans, um die Einsatzfähigkeit langfristig gewährleisten zu können.  Kurios: Noch am Abend um 22.40 Uhr müssen die Kameraden um Ortsbrandmeister Michael Lüders aufgrund des Unwetters mit ihrem neuen Fahrzeug nach Bad Bevensen ausrücken, um einen Keller, der voll Wasser gelaufen war, wieder trocken zu legen. Der Einsatz endet um 1.10 Uhr.

Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf lädt Brandschützer zum Essen ein

offizielle Pressemitteilung der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vom 13. April 2017

 Dank an die starken Feuerwehren vor Ort 

Fernab der starren Tagesordnung einer Ratssitzung hat die Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf einer guten alten Tradition entsprechend ernannte und entlassene Feuerwehrehrenbeamten zu einem gemeinsamen Essen ins Gasthaus Wilhelms nach Hohenbünstorf eingeladen. „Ich möchte heute im Namen der Samtgemeinde einfach mal Danke sagen für Euer ehrenamtliches Engagement und Euch unsere Wertschätzung ausdrücken“, begründet Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer die Einladung. Spätestens am ersten Aprilwochenende mit dem starken Unwetter haben die Einwohner der Samtgemeinde wieder einmal gemerkt, wie notwendig eine starke Feuerwehr vor Ort sei. Kammer würdigt die Ortsbrandmeister und Stellvertreter, die teilweise nach vielen Jahren aus dem Ehrenbeamtenverhältnis ausscheiden mit dem so genannten Samtgemeindebecher. Mit Blick auf die Veränderungen in den Führungsriegen der Feuerwehren schauen Kammer als auch Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke in die nahe Zukunft. Mit dem Brandschutzbedarfsplan will die Samtgemeinde dem demographischen Wandel entgegenwirken und durch freiwillige Kooperationen der Feuerwehren den Brandschutz zu jeder Tages- und Nachtzeit sicherstellen. Dabei, so betont Kammer, gehe es nicht darum, Geld bei den Feuerwehren einzusparen – im Gegenteil: „Der Rat der Samtgemeinde muss zusätzliche zum bisherigen Feuerwehr-Etat noch rund 300.000 Euro zusätzlich einplanen.“
 
Die Geehrten im Überblick:

Entlassungen 

Ortsfeuerwehr Barum: Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Lehmann, (Stellv. OrtsBM 31.05.1994 bis 07.12.1999,  OrtsBM 08.12.1999 bis 18.02.2016)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf: stellv. Ortsbrandmeisters Christian Lau (18.03.2010 bis 29.02.2016)

Ortsfeuerwehr Drögennottorf: Ortsbrandmeisters Rainer Bechtloff (OrtsBM 01.05. 1997 bis 30.04.2017, Stellv. OrtsBM 06.12.88 bis 30.04.97)

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf: Ortsbrandmeister Erhard Persiel (OrtsBM 01.07.1991 – 30.06.2009, Stellv. OrtsBM 01.07.2009 – 26.04.2012, OrtsBM 26.04.2012 bis 31.03.2017)

Ernennungen

Ortsfeuerwehr Barum; erstmalige Wahl zum Ortsbrandmeister: Henning Meyer, Ernennung bis zum 17.02.2022  (stellv. OrtsBM 02.02.2012 bis 18.02.2016)

Ortsfeuerwehr Barum; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Arne Lehmann, Ernennung bis zum 17.02.2022

Ortsfeuerwehr Allenbostel; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Cord Mindermann, Ernennung bis zum 17.02.2022

Ortsfeuerwehr Ebstorf; Wiederwahl Ortsbrandmeister: Carsten Mente, Ernennung bis zum 31.03.2022 (4. Stellv. GemBM seit 2011, stellv. OrtsBM seit 28.06.1999 danach OrtsBM)

Ortsfeuerwehr Hanstedt I; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Jens Washausen, Ernennung bis zum 31.01.2022

Ortsfeuerwehr Stadorf; Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Tobias Kröger, Ernennung bis zum 17.02.2022  (stellv. OrtsBM 21.01.2005 – 21.01.2009, OrtsBM 15.03.2010 – 08.01.2016)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf; Wiederwahl zum Ortsbrandmeister: Michael Behnke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Ortsbrandmeister seit 10.03.2011)

Ortsfeuerwehr Oetzendorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Bernd Gehrke bis zum 17.02.2018  (bis 17.02.2022 ohne erneuten Ratsbeschluss nach Ableistung der Lehrgänge)

Ortsfeuerwehr Hohenbünstorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Florian Rudolph, Ernennung bis zum 01.05.2018  (bis 28.02.2022 ohne erneuten Ratsbeschluss nach Ableistung der Lehrgänge)

Ortsfeuerwehr Gollern; erneute Wahl zum Ortsbrandmeister: Andreas Schrötke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Ortsbrandmeister seit 01.05.2011)

Ortsfeuerwehr Drögennottorf; erstmalige Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister Henning Koch, Ernennung vom 01.05.2017 – 30.04.2017

Ortsfeuerwehr Aljarn-Bohndorf; erneute Wahl zum stellv. Ortsbrandmeister: Jörg Jahneke, Ernennung bis zum 28.02.2023 (Stellv. OMB seit 01.10.2004)

Ortsfeuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf; erstmalige Wahl zum Ortsbrandmeister: Uwe Estedt, Ernennung vom 01.04.2017 – 31.03.2023

Ortsfeuerwehr Altenmedingen; Wiederwahl zum Ortsbrandmeister: Michael Alvermann, Ernennung bis 31.10.2022 (Stellv. OBM 26.12.2008- 07.10.2010, seit 07.10.2010 OBM)

Die geehrten Feuerwehrmänner mit Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer (1. Reihe, 4. von rechts), seinem Allgemeinen Stellvertreter Thomas Fisahn (rechts), der stellvertretenden Ordnungsamtsleiterin Katharina Schattat und Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke (2. von rechts).

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Secklendorf

Text und Foto: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehren Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

„Wir sind mit unseren Nachbarfeuerwehren gut zusammengerückt“ weis Ortsbrandmeister Sebastian Marquard auf der Jahreshauptversammlung der Secklendorfer Brandschützer zu berichten. Das Thema Feuerwehrbedarfsplan ist in den Feuerwehren, der Gemeinde Bevensen-Ebstorf, auf den diesjährigen Versammlungen ein oft angesprochenes Thema. Dem die ehrenamtlichen Kräfte aus Secklendorf sehr offen entgegenstehen, so Marquard.

Rückblickend auf 2016 musste, bei dem spontanen Wintereinbruch im November, unter anderem die Feuerwehr der Stadt Bad Bevensen unterstützt werden. Um gut für die Einsätze vorbereitet zu sein, wurde unter anderem die Ausbildung bei der Vornahme von Steck- und Schiebleiter, zur Rettung von Personen, umfänglich betrieben. Dabei wurde auch hier wiederum Hand in Hand mit den Nachbarfeuerwehren zusammen gearbeitet und geübt. Weitere interessante Dienste rundeten das Ausbilungspaket der Secklendorfer ab.

Neben der eigentlichen Feuerwehr-Arbeit halfen die Brandschützer in gewohnter Form beim Reinigen der Regenwasser-Gullis im Ort.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zum Ende der Versammlung konnte Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, Michael Kahlmann zum 1. Hauptlöschmeister befördern. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Helmut Krützmann geehrt.

 

Verkehrsunfall auf der B4 zwischen Holdenstedt und dem Suderburger Kreisel

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 4 (B4) rückten am Freitag (14. April 2017) Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gegen 15:30 Uhr aus. Ein Geländewagen mit angehängten Trailer und darauf befindlichen Pkw war in Fahrtrichtung Suderburger Kreisel unterwegs und kam mit seinem Gespann nach links von der Fahrbahn ab. Das Unfallfahrzeug kam schließlich im Grünstreifen auf dem Dach zum Liegen.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Rettungskräfte vom Rettungsdienst versorgten die beiden Verletzten und fuhren sie im Anschluss ins Krankenhaus. Die alarmierten Feuerwehren aus Holdenstedt, Uelzen und Suderburg konnten teilweise wieder beidrehen, da die beiden Personen nicht im Fahrzeug eingeklemmt waren. Der Einsatzleiter der Feuerwehr, Herman Hinrichs ließ noch prüfen, ob das mit einem Gastank ausgestattete Unfallfahrzeug keine Beschädigung an dem Gassystem hatte.

 

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten in Uelzen

PRESSEMITTEILUNG

Besprechung der Presse- und Öffentlichkeitsbeauftragten der Kreisfeuerwehrverbände und Kreisfeuerwehren im LFV-Bezirk Lüneburg am 1. April 2017

Uelzen. Die Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ geht in die nächste Runde. Das Projekt des Landes Niedersachsens zur Gewinnung neuer Feuerwehrmitglieder wird derzeit in der Landeshauptstadt weiterentwickelt. Darüber informierten die Verantwortlichen vom Amt für Katastrophenschutz exklusiv bei der vergangenen Dienstbesprechung der Beauftragten für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LFV-Bezirks Lüneburg.

Bezirkspressewart Olaf Rebmann hatte seine Vertreter der Kreisfeuerwehrverbände (KFV) und Kreisfeuerwehren (KFw) zur Sitzung in das Feuerwehrhaus Uelzen eingeladen. Die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung wurden durch das Referat Öffentlichkeitarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Uelzen organisiert.

Der Uelzener Kreisbrandmeister Helmut Rüger stellte den Anwesenden zunächst die Feuerwehrstrukturen des Landkreises vor. Außerdem präsentierte er aktuelle Projekte aus den Bereichen der Kreisfeuerwehr sowie der Nachwuchsgewinnung und erläuterte derzeitige Probleme der 111 Ortsfeuerwehren. Rüger verdeutlichte, dass die Feuerwehren allgemein mehr über Ihre Probleme in der Öffentlichkeit reden müssten. Es werde bereits intensiv an den Lösungen gearbeitet, jedoch werde die Bevölkerung nicht umfänglich genug erreicht.

Stadtpressesprecher Christoph Paul verdeutlichte anhand eines Vortrages über den Brandeinsatz im Uelzener Werk der Nordzucker AG am 26. Juni 2014 wie vielfältig die Öffentlichkeitarbeit werden kann. Der Silobrand erreichte eine große mediale Präsenz in ganz Deutschland.

In Ihrem Vortrag über die Weiterführung der Kampagne „Ja zur Feuerwehr“ durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, teilte die Hauptverantwortliche Gesa Fiedrich mit, dass es für die Kampagne keine zeitliche Befristung mehr gebe. Derzeit arbeite man an neuen medialen Initiativen, die voraussichtlich im 2. Halbjahr 2017 die Bürger über die Belange der Freiwilligen Feuerwehren informieren werden. Bis dahin erklärten sich die Teilnehmer des Bezirks spontan bereit, die Weiterentwicklung des Projekts „Ja zur Feuerwehr“ stellvertretend für ganz Niedersachsen in einer Pilotphase mit voran zu bringen und zu unterstützen.

Der Bezirkspressewart Olaf Rebmann richtete die Grüße des zuständigen LFV-Vizepräsidenten Uwe Quante aus und gab Neuigkeiten aus dem LFV-NDS und der Landesgeschäftsstelle bekannt. Er informierte auch über das Bundesprogramm „Zusammenarbeit durch Teilhabe“ mit dem LFV-Projekt „Vielfalt ist unsere Stärke“. Außerdem machte er Werbung für den Landesentscheid der Leistungswettbewerbe am 10. September 2017 in Klein Meckelsen.

Die nächste Besprechung wird  am 18. November 2017 im Landkreis Lüneburg stattfinden.

i.A. Arne Lehmann

(Referat Öffentlichkeitsarbeit)

Wertungsrichterkonferenz in Barum

Barum, Waldstadion. Am Freitag, den 31.03.2017, fand die Jahreshauptversammlung der Uelzener Wertungsrichter für die niedersächsischen Leistungswettbewerbe statt. Kreiswettbewerbsleiter Uwe Löper begrüßte über 30 Kameraden im neuen Vereinsheim des MTV Barum, welches der ausrichtenden Ortswehr Barum dankenswerterweise für diese Versammlung zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem gemeinsamen Essen, was den Wertungsrichtern auch als Dank für die geleisteten Dienststunden galt, präsentierte Löper zunächst die Fehlerstatistik 2016. Außerdem verdeutlichte er, dass für die Wettbewerbssaison 2017 keine Änderungen bei der Durchführung der Wettbewerbe geplant seien. Die Zeittakte werden, entgegen der neuen Regelungen für die Durchführung der Zeittakte drei und vier auf Regional- und Landesebene, unverändert bewertet. Auch der Leiteraufbau wird wie im Vorjahr durchgeführt. Ob und wie weit beim Aufstellen der Leiter rückwärts gegangen wird, bleibt im Landkreis Uelzen  ungeahndet.

Bezüglich der derzeit im Erstellungsprozess befindlichen neuen Wettbewerbsrichtlinien gab Löper bekannt, dass Ihm keine offiziellen Informationen zur Art, Umfang und Einführungszeitpunkt vorliegen. Kreisbrandmeister Helmut Rüger ergänzte, dass derzeit noch keine Gruppe für die Präsentation der neuen Wettbewerbe beim Landesentscheid im September 2017 in Klein Meckelsen gefunden werden konnte. Ob die neuen Richtlinien bis dahin finalisiert werden können, sei ebenfalls fraglich. Die derzeitige Informationslage deute darauf hin, dass sich die Einführung der neuen Bestimmungen verzögere. Genaue Informationen liegen aber leider noch nicht vor.

Für die Kreisleistungswettbewerbe am 26. August 2017 in Dreilingen gibt Uwe Löper die folgenden Qualifikationstermine bekannt:

Gemeindeentscheid SG Rosche am 10.06.2017 in Rätzlingen
Gemeindeentscheid SG Suderburg am 10.06.2017 in Bohlsen
Gemeindeentscheid SG Aue am 17.06.2017 in Bollensen
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS II + LF) am 17.06.2017 in Drögennottorf
Gemeindeentscheid SG Bevensen-Ebstorf (TS I) am 24.06.2017 in Höver

Darüber hinaus wurden die folgenden Pokalwettbewerbe bei Uwe Löper angemeldet:

Pokalwettbewerb in Oetzendorf am 20.05.2017
Pokalwettbewerb in Drögennottorf am 18.06.2017
Pokalwettbewerb in Höver am 25.06.2017
Flutlichtwettbewerbe in Groß Hesebeck am 15.07.2017
Pokalwettbewerb in Röbbel am 12.08.2017
Pokalwettbewerb in Allenbostel am 19.08.2017

Starkregen erfordert Eingreifen der Barumer Ortswehr

Barum, Hohenbünstorfer Straße. Das Gewitter über der Barumer Gemarkung hat am vergangenen Samstag, den 01.04.2017, erheblichen Schaden in der Hohenbünstorfer Straße verursacht. Ein kurzzeitig einsetzender Starkregen unterspülte Teile des Bürgersteigs. Mit den Wassermassen wurden Abbruchteile auch auf die K11 (Richtung Bevenser Straße) getrieben. Die Kanalisation war überlastet und konnte das Wasser nicht mehr aufnehmen. Treibgut verstopfte die Zugänge zur Kanalisation. Der sich entwickelte Wasserstrom riss sogar Kanalschachtdeckel aus der Fassung.

Um 21:55 Uhr wurde die Barumer Ortswehr alarmiert. Es galt über mehrere Stunden hinweg die Abflüsse der Straßen frei zu halten sowie das Treibgut zu räumen. Die sichere Nutzung der K11 konnte somit aufrecht erhalten werden. Darüber hinaus galt es noch einen Keller eines Wohnhauses in der Bevenser Straße vor eindringendem Wasser zu schützen.

wetterbedingte Einsätze in der Samtgemeinde Suderburg am 01./02. April 2017

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Starke Regenfälle haben am Samstagabend (01.April 2017) für sieben Einsätze der Feuerwehr in der Samtgemeinde Suderburg gesorgt. So wurde unter anderem in Wichtenbeck ein Hof durch das Wasser teilweise überflutet, während in Eimke Straßen durch die ehrenamtlichen Helfer vom Wasser befreit werden mussten. In Suderburg bahnten sich die Wassermassen von einem Feld über Straßen, auf Grundstücke, in Keller und Garagen. Neben den Brandschützern aus Suderburg, waren dort auch die Einsatzkräfte aus Hösseringen, Räber und Holxen mit Pumparbeiten beschäftigt.

Gegen 02:15 Uhr konnten die letzten ehrenamtlichen Kräfte die Einsatzstellen wieder verlassen.

EinsatzkrŠfte der Feuerwehr pumpen am 01.04.2017 in Suderburg (Niedersachsen) ein mit Regenwasser vollgelaufenes GrundstŸck ab.
Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr