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Viel zu tun für die freiwilligen Brandschützer aus Bad Bevensen

Fotos & Bericht: OrtsW Bad Bevensen

Innerhalb von 3 Stunden wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen am Mittwochnachmittag zu vier Einsätzen gerufen. Ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Ölspur beseitigen, Notfalltüröffnung und eine Tierrettung forderten die ehrenamtlichen Brandschützer.Bei Kl. Bünstorf kollidierten zwei PKW. Entgegen der ersten Meldungen wurde glücklicherweise niemand eingeklemmt. Die Freiwillige Feuerwehr versorgte die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher.

In der Folge kam es zu einem weiteren Einsatz, bei dem ausgelaufene Betriebsstoffe mit Bindemittel abgebunden werden mussten. Weiter wurde die Gefahrenstelle mit Warnschildern abgesichert. Am Abend ein Einsatz zur Unterstützung der Polizei bei einer Türöffnung.

Parallel versuchten wir eine Katze aus einem ca. 6 m tiefen, abgemauerten Schacht mit eingezogenem Lüftungsrohr zu befreien. Eine provisorische Kletterhilfe wurde installiert und die Katze mit Wasser versorgt. Bei Bedarf soll eine Lüftungsbaufirma hinzugezogen werden. Vielen Dank an unsere Feuerwehrfrauen und Männer für die geleisteten Einsätze.

Gemeindeentscheid der Feuerwehren in Drögennottorf

Text und Foto: A. König

Drögennottorf (ffpr). Anlässlich des 105-jährigen Bestehens, richtete die Feuerwehr Drögennottorf den ersten von zwei Gemeindewettbewerben der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf aus. Am Samstag haben sich 16 Feuerwehren auf dem eigens dafür hergerichteten Wettbewerbsplatz in Drögennottorf miteinander gemessen. In der Wertungsgruppe 1 starteten sechs LF-Gruppen (Löschfahrzeuge mit fest eingebauter Pumpe),  in der Wertungsgruppe 2 gingen zehn TS-Gruppen (Tragkraftspritzenfahrzeuge) an den Start. Am darauffolgenden Wochenende wird der zweite Gemeindewettbewerb in Höver ausgetragen.

Der  Gemeindewettbewerb hat einen hohen Stellenwert, zumal sich die Gruppen bei guter Leistung einen der begehrten Plätze für den Kreisentscheid sichern können.

Entsprechend motiviert gingen ab 13 Uhr die einzelnen Feuerwehren auf den Platz. Bei teilweise bewölkten, aber trockenen Wetterverhältnissen ging es im Spitzenfeld denkbar knapp zu. Gegen Abend standen die Sieger fest. In der Wertungsgruppe TS sicherte sich die Feuerwehr Brockhimbergen-Kollendorf mit 449,10 Punkten den Sieg vor den Wehren aus Gollern (447,03 Punkte) und Secklendorf (445,00 Punkte). Die gastgebende Wehr Drögennottorf belegte den guten vierten Platz. Die weiteren Plätze belegten die Feuerwehren Allenbostel, Röbbel, Melzingen, Eddelstorf, Brockhöfe und Jelmstorf. Wer sich von den hinteren Plätzen noch für den Kreisentscheid in Dreilingen Ende August qualifiziert, entscheidet sich nächstes Wochenende in Höver. Erst wenn die Ergebnisse vom zweiten Gemeindewettbewerb der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf vorliegen, stehen alle Teilnehmer aufgrund der erreichten Gesamtpunktzahl beider Wettbewerbstage fest.

In der Wertungsgruppe LF belegte Barum I mit 445,47 Punkten den ersten Platz, dicht gefolgt von Barum II (443,43 Punkte) und Römstedt (420,31 Punkte). Die weiteren Plätze belegten hier die Feuerwehren Wriedel-Schatensen, Altenmedingen und Golste-Natendorf.

links Tages-Sieger der Wertungsgruppe 2 aus Brockhimbergen-Kollendorf; rechts Sieger der Wertungsgruppe 1 die Gruppe Barum I

Ortsbrandmeister Jan Jeß freute sich den Gemeindewettbewerb ausrichten zu dürfen und lud noch alle Teilnehmer und Gäste zum Bleiben ein. Abgerundet wurde der Tag mit allerlei kulinarischen Angeboten, einer Luftrutsche für Kinder, musikalischer Unterhaltung und Fahrzeugen die zur Besichtigung ausgestellt wurden. Er dankte den vielen Helfern, Sponsoren, dem Spielmannzug Groß Thondorf und dem Landwirt Henning Koch für die Nutzung der Wiese. Ein ganz besonderer Dank ging an die vielen Familienangehörigen, die zum guten Gelingen wesentlich beigetragen haben und er freute sich über die zahlreichen Kuchenspenden.

Am Sonntag wurde noch ein Pokalwettbewerb ausgetragen. Auch hier schenkten sich die Feuerwehren nichts. 14 Gruppen bemühten sich ähnlich gute Leistungen wie am Vortag abzurufen und eine Wehr toppte diese sogar noch. Mit 450,00 Punkten konnte sich die Feuerwehr Testorf über den ersten Platz freuen. Im Verfolgerfeld hatte die Feuerwehr Hesebeck mit 446,96 Punkten die Nase knapp vor dem Gemeindesieger Brockhimbergen-Kollendorf, die mit 446,60 Punkten den dritten Platz belegten.

Vier Neuzugänge aus der Jugendfeuerwehr – Altenmedinger Jugendarbeit trägt Früchte

Text und Foto: A. König

Altenmedingen (ffpr). Ortsbrandmeister Michael Alvermann eröffnet Anfang Juni im Feuerwehrhaus Altenmedingen die 127. Jahreshauptversammlung. Eher ungewöhnlich für diese Jahreszeit, kommt man mit diesem Termin in den Sommermonaten einer alten Tradition nach.

Voller stolz berichtet Alvermann von insgesamt fünf Neuaufnahmen bei den nun insgesamt 43 Aktiven. Neben Timo Boost kommen die weiteren Vier allesamt aus der eigenen Jugend. Vivien Dalmann, Pia Jeß, Tessa Pili und Pascal Orentat sind der Beweis einer gut funktionierenden Jugendarbeit. Aktuell besteht die Altenmedinger Jugendfeuerwehr aus 13 Mitgliedern. Mit Jugendwart Hauke Feddersen wurde der Jugendabteilung seinerzeit wieder neues Leben eingehaucht. Alvermann ist stolz auf die Entwicklung im Nachwuchsbereich und hofft auf weitere Neuzugänge. Nicht zuletzt wegen der zeitintensiven Jugendarbeit, aber auch wegen anderer Verdienste, wie dem absolvieren des Trupp- und Gruppenführerlehrgangs in Celle, wurde Hauke Feddersen zum Feuerwehrmann des Jahres ernannt.

Im Jahr 2016 rückte die Altenmedinger Wehr zu 14 Einsätzen aus. Neben Wohnungs- und Dachstuhlbränden, wurde die Wehr überwiegend zu technischen Hilfeleistungen alarmiert. Besonders in Erinnerung blieb eine nächtliche Tierrettung. Anfang Februar ist ein bis dato herrenloser Hund in einen Außenpool gefallen und konnte sich nicht mehr eigenständig aus der gefährlichen Situation befreien. Aufgrund der Temperaturen musste schnell gehandelt werden. Mit Hilfe von Watthosen näherten sich Feuerwehrleute vorsichtig dem Hund und konnten ihn wohlbehalten der Polizei übergeben. Insgesamt leistete die Wehr knapp 3.000 Einsatz- und Übungsstunden.

Die gemeinsame Ausbildung ist nicht mehr wegzudenken. Um die Tagesbereitschaft sicherzustellen, müssen die Feuerwehren zusammen arbeiten. Mit den umliegenden Wehren wird daher intensiv geübt und neue Standards erarbeitet – und das auch über die Kreisgrenzen hinaus. Aufgrund der örtlichen Lage mehren sich die Einsätze mit der befreundeten Feuerwehr Gienau aus dem Nachbarlandkreis Lüneburg, Samtgemeinde Dahlenburg. Um die technisch zum Teil anders ausgestatteten Gienauer in einem Ernstfall einsetzen zu können und umgekehrt, wird regelmäßig zusammen geübt.

Alvermann wünscht sich im Tagesbereich eine flächendeckende Alarmierung über digitale Meldeempfänger. Da nicht alle Feuerwehren über solche Meldeempfänger verfügen, wird zurzeit noch parallel über Sirene alarmiert. Diese ist bei den heutigen Baustandards aber nur noch selten zu hören. Um eventuell verfügbares Personal dennoch erreichen zu können, empfiehlt er weitere Meldeempfänger zu beschaffen.

Wahlen: Der Gerätewart Michael Jahrnke und die Festausschussmitglieder Horst Tomczak, Holger Hinrichs, Ulrich Gehrke, Jennifer Dittmer und Sven Hentze wurde in Blockwahl für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Beförderungen: Yvonne Asch wurde zur Feuerwehrfrau ernannt, Pascal Orentat zum Feuerwehrmann. Neben der Ernennung zum Feuerwehrmann des Jahres wurde Hauke Feddersen noch zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Ehrungen: Dem Hauptfeuerwehrmann Hartmut Theiding wurde das niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft verliehen. Dem Löschmeister Karl-Heinz Schenk wurde das Ehrenzeichen für 60 Jahre Mitgliedschaft verliehen.

 

 

Neuer Vorstand beim Förderverein der Feuerwehr Bad Bevensen

Bad Bevensen (ffpr). Mitte Mai eröffnet Hannsjörg Jüncke, 1. Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Bad Bevensen e.V., seine letzte Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung steht unter Punkt 5 Neuwahl bzw. Wiederwahl des Vorstandes. Sowohl Jüncke, der zugleich Ehrenbrandmeister der Feuerwehr Bad Bevensen ist, als auch sein Stellvertreter, Roland Krock, stehen altersbedingt nicht mehr zur Wahl.

Doch bevor es an die Wahl des neuen Vorstandes geht, blickt Jüncke voller Stolz auf das zurückliegende Jahr zurück.

In seinem Bericht wird deutlich was der Förderverein für die Feuerwehr Bad Bevensen bedeutet und was er alles ermöglicht. Die größte Anschaffung war ein neuer Mercedes Sprinter. Neben vielen Dienstfahrten wird das Fahrzeug überwiegend für die Beförderung der Kinder- und Jugendabteilung benötigt. Die Anschaffung des 9-Sitzers war auch nur durch eine Großspende von der Diana-Klinik und dem Herz- und Gefäßzentrum Bad Bevensen möglich.

Neben neuen Einsatzstiefeln wurde in den letzten Jahren auch viel in Teamkleidung investiert. Das einheitliche Auftreten mit dem Logo und dem roten Schriftzug auf blauem Untergrund lässt die Gruppen und Abteilungen noch näher zusammenrücken und erhöht die Motivation. Vom normalen T-Shirt über Polo-Hemden, Fleecejacken und Schirmmützen werden alle optisch gleich eingekleidet. Auch die Kleinsten werden mit T-Shirt und coolen Kapuzenpullovern ausgestattet. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr besteht aktuell aus 57 Mitgliedern. Durch die einheitliche Kleidung identifizieren sich die Jüngsten schon früh mit der Feuerwehr und werden zum Mitmachen animiert.

Der im Jahre 1997 gegründete Förderverein wird im August zwanzig Jahre alt. Seit dieser Zeit wächst die Mitgliederzahl gering, aber kontinuierlich an. Aktuell besteht der Verein aus 160 Mitgliedern.  Durch einen neuen Flyer hofft man noch einige Mitglieder mehr für den Förderverein zu gewinnen.

Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassierers und des Vorstandes kam es nun aber doch zum TOP 5 – Wahlen. Sichtlich mitgenommen, erklärt Jüncke, dass es ihm schwer fällt seinen Abschied verkünden zu müssen. Es hat ihm immer sehr viel Freude bereitet und Spaß gemacht die Feuerwehr nach seiner aktiven Laufbahn zu unterstützen. Es wurde vieles vollbracht und der Feuerwehr wurden unzählige Anschaffungen ermöglicht.

v. links: Roland Krock, Jörg Feldmann, Dieter Behne, Stephan Kaufmann, Birgit Ahders, Hannsjörg Jüncke

Für die Wahl des neuen 1. Vorsitzenden schlug Jüncke den ehemaligen Samtgemeindemitarbeiter Dieter Behne vor. Als Stellvertreter schlug er Jörg Feldmann, Mitglied der Altersabteilung der Feuerwehr Bad Bevensen, vor. Beide wurden einstimmig für die Zeit von drei Jahren von der Versammlung gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Wiederwahl des Schatzmeisters Stephan Kaufmann und der Schriftführerin Birgit Ahders aus. Gültigkeit erlangt die Wahl jedoch erst mit Eintragung im Vereinsregister beim Amtsgericht. Zum Kassenprüfer wurde Bruno Hall und Mirco Feldmann gewählt.

Ortsbrandmeister Matthias Wedel bedankt sich aufrichtig für die geleistete Arbeit des Vorstandes, insbesondere für das große Engagement von Jüncke, der seit 2003 im Vorstand des Fördervereins tätig ist. Ebenso dankt Wedel dem scheidenden Stellvertreter Roland Krock für seine geleistete Arbeit. Als Zeichen der Anerkennung überreicht er Beiden im Namen der gesamten Wehr jeweils ein Präsent und wünscht dem Neuen Vorstand alles Gute.  Der neue gewählte Vorstand, allen voran der neue 1. Vorsitzende Dieter Behne und sein Stellvertreter Jörg Feldmann, überreichten im Namen des Fördervereins den Beiden ebenfalls ein Präsent und dankten für die geleistete Arbeit. Behne freut sich auf die neue Herausforderung, auch wenn es große Fußstapfen zu füllen gilt.

 

Happy End: Vermisster Senior nach rund 24 Stunden durch Einsatzkräfte gefunden

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Happy End einer großangelegten Suchaktion: Ein 81-jähriger Mann, der am Vortag aus einem Pflegeheim in Weste als vermisst gemeldet worden war, konnte rund 24 Stunden später durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und der DRK-Bereitschaft aufgefunden werden.

(Ein Happy End gab es am Dienstag, den 23. Mai 2017 in Weste (Kreis Uelzen) zu vermelden. Ein 81-jähriger Mann, der am Vortag aus einem Pflegeheim als vermisst gemeldet worden war, konnte rund 24 Stunden später durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und der DRK Bereitschaft aufgefunden werden.)

Schon am Abend des 22. Mai suchte die Polizei mit einem Hubschrauber und Mantrailer-Hunden nach dem Senior. Jedoch blieb dieses Suche vorerst erfolglos. Am Dienstag setze die Polizei die Suche fort und forderte gegen 18 Uhr Hilfe durch die Feuerwehren und dem DRK an. Die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte aus Weste, Höver, Testorf und  Hagen-Schlagte rückten mit knapp 60 Leuten aus. Weitere zehn ehrenamtliche Helfer vom DRK wurden inklusive Rettungshundestaffel und einer Drohne zu Erstellung von Luftbildaufnahmen nach Weste entsandt.

Erleichtert konnten die Rettungskräfte und Angehörigen bereits kurz nach der Ausweitung der Suche aufatmen. Durch einen Hinweis konnte der Vermisste nahe einer ehemaligen Bahnstrecke im Gras liegend gefunden werden.

Nach einer ersten Versorgung trugen Feuerwehrleute und Rettungsdienstler den Mann mit einem Tragetuch rund 500 Meter durch ein Feld zum Rettungswagen. Wo er versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gefahren wurde.

Ortsbrandmeister Olaf Fricke aus Weste, war sichtlich froh über den erfolgreichen Ausgang der Suchaktion und bedankte sich bei den eingesetzten Helfern für ihre unkomplizierte Zusammenarbeit.

 

20 wetterbedingte Einsätze in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

Text: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr, Fotos (Himbergen): Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Foto: (Wriedel-Schatensen): Timo Ferch / Feuerwehr

Wieder einmal kam es in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf zu insgesamt 20 wetterbedingten Einsätzen durch starke Regenfälle. Der Wetterdienst hatte für Freitag (19. Mai 2017) frühzeitig vor „schwerem Gewitter mit heftigen Starkregen“ für den Landkreis Uelzen gewarnt. Noch während eine große Regen- und Gewitterfront die Samtgemeinde durchquerte, rückten die ehrenamtlichen Brandschützer aus Himbergen gegen 20:35 Uhr zu den ersten Einsätzen aus. So waren teilweise Straßen und Grundstücke im Ort überflutet. An der Grundschule lief zudem der Keller vom Jugendzentrum voll Wasser. Durch das schlagartig erhöhte Einsatzaufkommen wurden die Feuerwehren aus Klein und Groß Thondorf, Brockhimbergen und Römstedt zur Unterstützung nachalarmiert. Über 60 Feuerwehrkräfte arbeiteten insgesamt 18 Einsatzstellen ab. Einer der größten Einsatzstelle war in Klein Thondorf. Dort kamen die Wassermassen unter anderem von einem Feld und drohten in einen Stall zu laufen. Gegen 2 Uhr nachts konnten die Brandschützer nach knapp sechs Stunden wieder einrücken.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehren, Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

Parallel zu den Schadensstellen im Bereich Himbergen rückte die Freiwillige Feuerwehr Wriedel-Schatensen gegen 21 Uhr aus. In der Wulfsoder Straße drohten Wassermassen von einem Feld ebenfalls in ein Haus zu laufen. Hier waren die 19 Helfer rund zwei Stunden im Einsatz.

Am darauf folgenden Samstagvormittag rief ein fünfstündiger Einsatz die freiwilligen Helfer aus Himbergen erneut auf den Plan.

Warum sind Feuerwehrautos rot? Brandschutzerziehung in Bevensen

Text & Bilder: A. König (Pressewart FFw Bevensen-Ebstorf)

Bevensen. 44 Kinder aus den Klassen 3a und 3b der Waldschule Bad Bevensen waren im Rahmen der Brandschutzerziehung im Feuerwehrhaus Bad Bevensen zu Besuch. Unsere ehrenamtlich zum Brandschutzerzieher ausgebildeten Feuerwehrmänner Michael Hinz und Christian Hinrichs wurden extra von ihren Arbeitgebern für diesen spannenden Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr freigestellt. Der Besuch der Schulklassen bei der Feuerwehr knüpft an einen Besuch der Brandschutzerzieher in der Schule an. Sie beantworteten Fragen wie “Warum sind Feuerwehrautos rot” und “Was macht ihr wenn es nicht brennt?” Der Unterschied zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr wurde erklärt und eine Staubexplosion  in einem kleinen Holzhaus demonstriert. Unterstützt von weiteren Feuerwehrmännern ging es anschließend zu den Einsatzfahrzeugen in die Fahrzeughalle. Bei der Demonstration der Atemschutzausrüstung durfte der Vergleich mit „Darth Vader“ von Star-Wars nicht fehlen.  Unter staunenden Kinderaugen wurde mit Blaulicht und Martinshorn das große Tanklöschfahrzeug im Einsatz gezeigt. Zum Abschluss wurden Malbücher, Luftballons, Karten „Wie setze ich einen Notruf ab“ und ein Info-Flyer über die Freiwillige Feuerwehr Bad Bevensen verteilt. Ein Vormittag bei der Freiwilligen Feuerwehr der allen Beteiligten sichtlich Spaß gemacht hat.

 

Verkehrsunfall zwischen Hansen und Bohlsen

Text: Christoph Paul / Pressesprecher Feuerwehr

Am Morgen des 07.05.2017 kam es gegen 04.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Ortsverbindung zwischen Hansen und Bohlsen. Ein PKW war von der Straße abgekommen, gegen einen Baum geprallt und auf der Seite liegen geblieben. Im PKW befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwei Personen. Der Fahrer konnte das Unfallfahrzeug selbstständig verlassen. Der Beifahrer musste durch die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Beide Insassen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus Uelzen eingeliefert. Der Einsatz unter Einsatzleiter Reinhard Sopniewski dauerte bis ca. 06.00 Uhr an.

 

Im Einsatz waren:

  • Feuerwehr Hansen
  • Feuerwehr Gerdau
  • Feuerwehr Uelzen
  • DRK Rettungsdienst
  • Polizei Uelzen

Gasaustritt sorgt für Feuerwehr Einsatz in Wriedel

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Bei Bauarbeiten in der Ortschaft Wriedel kam es am 03. Mai 2017 zu einem versehentlichen Anbohren einer Hauptgasleitung. Mit einem sogenannten Horizontalbohrgerät wurde die Gasleitung in der Hauptstraße beschädigt und es kam zum Austritt von Erdgas.

Die sofort alarmierten Feuerwehren aus Wriedel-Schatensen und Ebstorf sperrten die Schadensstelle großräumig ab und nahmen parallel Messungen mit entsprechenden Gasmessgeräten vor.

Zusätzlich wurde die Hauptstraße in Wriedel durch die Einsatzkräfte für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Zur Absicherung der Einsatzstelle wurde durch die ehrenamtlichen Kräfte der Brandschutz um die Austrittsstelle sichergestellt. In einem Umkreis von circa 100 Metern wurden zudem Anwohner über den Einsatz informiert und in enger Absprache mit dem Energieversorger gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Während der weiteren Behebung der Schadensstelle durch eine Baufirma und dem Energieversorger stellte die Feuerwehr weiter den Brandschutz sicher.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis circa 16 Uhr an.

 

Einwandfrei abgearbeitet

Die Kreisbereitschaft Uelzen Nord übt im Nachbarkreis

Autor: Johann Fritsch, Pressesprecher KFV DAN, Bilder: FF Gartow

Wenn bei Naturkatastrophen und Großschadenslagen die eigenen Feuerwehrkräfte nicht ausreichen oder zusätzliches Spezialgerät benötigt wird, kann auf die Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) anderer Landkreise und Bundesländer zurückgegriffen werden. In Lüchow-Dannenberg war dies während der letzten Hochwasser regelmäßig der Fall. Die entsprechenden Einheiten der beiden Landkreise arbeiten aber nicht nur im Ernstfall zusammen, sondern auch im Rahmen von Übungen.

Übung des KFB Uelzen Nord am 28./29.04.2017
Übung des KFB Uelzen Nord am 28./29.04.2017

Während mehrerer Szenarien bewies sich im Raum Gartow/Lüchow die KFB Uelzen Nord. So mussten die Kameraden am Freitag bei einem Unglück mit einem Binnenschiff im Schnackenburger Hafen Menschen retten und Technische Hilfe leisten. Während die Kräfte noch rund um das durch Schuten des Wasser- und Schifffahrtsamtes dargestellten Binnenschiff arbeiteten, brach ein Brand in einer Biogasanlage aus. Nun waren die Blauröcke gezwungen, an einer zweiten Unglücksstelle zu retten und zu löschen. Um den Brand zu bekämpfen wurde eine Wasserförderung mit Schläuchen über lange Wegstrecke aufgebaut.
Am Sonnabend war die KFB auf dem Gelände der Lüchower Stärkefabrik gefordert. Im Mittelpunkt standen dabei erneut Menschenrettung und Technische Hilfeleistung. Zusätzliche Anforderungen stellten Metallbrände und pyrotechnische Gefahren.

FZ Logistik KFB Uelzen Süd und FB FuK KFB Uelzen Nord
FZ FuK KFB Uelzen Nord und FZ Logistik KFB Uelzen Süd. Foto: Annika Kämper, FZ Logistik

Verpflegt wurden die Kameraden wie immer professionell vom Fachzug Logistik der KFB Uelzen Süd auf dem Gartower Schulhof.

Der komplette Bericht ist auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Lüchow Dannenberg zu finden.