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Bevenser Feuerwehrteam rockt den Maschsee

Grandioser Sieg bei fun-tastischem Bootsrennen

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf Fotos: Kevin Münkel

Bad Bevensen (fpr). Tage-, nein wochenlang haben sie dafür entworfen, gebastelt und getüftelt. Ja, sogar auf ihrer Facebook-Seite haben sie für die Social Media-Community ein Rätsel ausgelobt. Und jetzt der ganz große Erfolg. Mit ihrem selbstgebauten Boot hat das „Firefun-Team“ aus Bad Bevensen am vergangenen Sonntag alle anderen ausgestochen und ist beim traditionellen Spektakel mit Kultcharakter als Gesamtsieger ins Ziel eingelaufen.

„Rund 50.000 begeisterte Zuschauer waren am Nordufer mit dabei und haben das verrückte Bootsrennen bei herrlichem Sonnenschein vor toller Atmosphäre verfolgt“, schwärmt Maschseefest-Veranstalter Hans Nolte. Bereits zum 19. Mal findet schon die Gaudi statt. In diesem Jahr stand das „Crazy Crossing“ ganz im Zeichen der niedersächsischen Feuerwehren. Zehn waghalsige Teams aus dem ganzen Land gingen an den Start. Sie kamen aus Flotwedel (Landkreis Celle), Diepenau (Landkreis Nienburg), Ohlum (Landkreis Peine), Höver, Wehmingen und Altwarmbüchen (Region Hannover), Cuxhaven, Cloppenburg, Oldendorf (Landkreis Osnabrück) sowie eben aus der hiesigen Kurstadt.

Die abenteuerlustige Truppe um Teamleiter Olaf Twellhegen und Gabriele Beckedorf startete mit einer gemischten Formation. Jung und Alt, Männer und Frauen, dazu eine riesige Playmobil-Figur als Maskottchen – alle elf in einem Boot, das sie mit Rohren, Platten, einer Signaleinrichtung sowie einer Leiter seetüchtig gemacht und ausstaffiert hatten. Ab 15 Uhr ging’s los. Dabei zählte nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Kreativität und Einsatzbereitschaft wurden beurteilt. Bevor das eigentliche Rennen startete, konnten die Kandidaten bei einem Quiz noch Extrasekunden gewinnen.

Zu Wasser mussten sie nicht nur den Maschsee entlang des Nordufers überqueren, sondern auch getreu dem Motto „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ Spaßaufgaben lösen, wie Eisberge erklimmen, Feuer löschen, Hindernisse überqueren und Treffsicherheit unter Beweis stellen. Kaum zu glauben, aber wahr: Bei alledem erhielten Victor Barkowski, Gabriele Beckedorf, Jenny Dittmer, Tatjana Ebert, Patrick Franceson, Max Lehmann, Benjamin Thormählen, Olaf Twellhegen, Kai Warnecke und Philipp Zackariat aus Bad Bevensen stets die höchsten Punktzahlen.

Und das immerhin von niemand geringerem als Fußballtrainer Mirko Slomka, Schiedsrichterin Bibiana Steinhausen und Karl-Heinz Banse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, die in der Jury für die Bewertung zuständig waren. Alle drei waren von den Bevensern total begeistert. Kein Wunder, zeigten diese ganz nebenbei auch noch Fairness mit den Konkurrenten, indem sie andere Boote kurzerhand mit abschleppten. Im Endergebnis siegten die Bevenser haushoch verdient vor allen anderen. Freude, Jubel, Feierstimmung.

„Meine Leute haben grandios gezeigt, was alles möglich ist, wenn man es angeht“, sagt Ortsbrandmeister Matthias Wedel, der die Mannschaft am Abend mit den Kameraden gebührend am Feuerwehrhaus in Empfang nimmt. Und weiter: „Für uns war dies auch eine gelungene Aktion zur Teambildung bzw. -bindung.“ Dabei hat am Anfang niemand geglaubt, dass das Team aus der Kurstadt überhaupt zugelassen wird. „Kameraden der Schwerpunktwehr Bad Bevensen haben die Samtgemeinde und ihre Freiwillige Feuerwehr in der Landeshauptstadt bei einem Großevent gut vertreten. Wir sind stolz und gratulieren zum ersten Platz“, geben unisono Samtgemeindebürgermeister Hans-Jürgen Kammer und Bürgermeisterin Susanne Lühr-Peschke unumwunden zu.

Grenzenloser Jubel über den grandiosen Sieg: Tatjana Ebert, Jenny Dittmer, Victor Barkowski, Olaf Twellhegen, Max Lehmann, Kai Warnecke, Patrick Franceson, Gabriele Beckedorf, Benjamin Thormählen (v.l.) sowie Philipp Zackariat (vorn) vom Firefun-Team Bad Bevensen nach der Preisübergabe. Foto: Kevin Münkel

„Das ist Mitgliederwerbung par excellence!“, finden auch Kreisbrandmeister Helmut Rüger und Gemeindebrandmeister Wilhelm Ripke, „Da kann man jedes kostenintensive Konzept getrost in der Schublade liegen lassen.“ Tatsächlich steht es den Feuerwehren landauf, landab gut zu Gesicht, auch einmal alten Trott hinter sich zu lassen und traditionellen Staub
beiseite zu wischen, um nicht nur bei jüngeren Generationen zu punkten. „Dienst ist Dienst, aber auch der Spaßfaktor gehört schließlich mit dazu“, weiß Matthias Wedel den beispielhaften Motivationsschub zu schätzen. Da kommt die von einem Medienpartner und einem namhaften niedersächsischen Keksfabrikanten gesponserte Siegprämie von 2.500 Euro für die Kameradschaftskasse gerade richtig. Vielleicht animiert ja all‘ dies Nachahmer bei ähnlichen Veranstaltungen. Wir sind jedenfalls der Meinung: Das war Spitze!

13 000 Quadratmeter Stoppelfeld brannten bei Seedorf

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Über 25°C und strahlenden Sonnenschein ließen am Montagnachmittag ab 15:53 Uhr (07. August 2017) rund 50 ehrenamtlichen Einsatzkräften aus den Gemeinden Bevensen-Ebstorf und Bienenbüttel die Schweißperlen  ins Gesicht treiben.

Ausgelöst durch einen Pkw, kam es zu einem Stoppelfeld- und Getreidefeldbrand zwischen Seedorf und Addenstorf.

Gemeldet wurden am Anfang circa 100 Quadratmeter die brennen sollten. Nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte mussten dann weitere Feuerwehren nachalarmiert werden, da sich das Feuer auf letztendlich 13 000 Quadratmetern ausbreitete.

Mit zahlreichen Strahlrohren konnte das Feuer innerhalb von 40 Minuten unter Kontrolle gebracht werden. Parallel zu den Löschmaßnahmen der Feuerwehren grubberte ein Landwirt mit seinem Trecker Schneisen in das Feld, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.

Im Einsatz:

  • FF Seedorf
  • FF Barum
  • FF Bad Bevensen
  • FF Bienenbüttel
  • FF Ebstorf
  • FF Hohenbostel
  • Polizei

 

Schreck in den Abendstunden: Küchenbrand schlägt auf Dachgeschoss über

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf, Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehren Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

Bad Bevensen (fpr). „Als die ersten unserer Einsatzkräfte vor Ort ankamen, schlugen die Flammen bereits aus dem Küchenfenster auf das Dach und die Dachgeschosswohnung über“, schilderte Ortsbrandmeister Matthias Wedel, der auch die Gesamteinsatzleitung hatte die Lage. Es war gegen 21:40 Uhr, als die Freiwillige Feuerwehr aus Bad Bevensen zu einem ausgedehnten Küchenbrand in die Sasendorfer Straße alarmiert wurde. Schnell war klar, dass das Feuer nicht allein mit den eigenen Kräften zu bewerkstelligen war. Also forderte Wedel die Nachbarwehren aus Seedorf, Jelmstorf und Barum hinzu – insbesondere mit Atemschutzgeräteträgern.

Mehr als 70 Feuerwehrleute, dazu Rettungsdienstkräfte und die Polizei waren schließlich am gestrigen Spätabend (6. August 2017) bis in die Nacht in der Kurstadt im Einsatz. Ob ein Wäschetrockner die Ursache für das Feuer ist, müssen die Brandermittlungen der Kriminalpolizei ergeben. Die Mieter der Erdgeschosswohnung, ein junges Pärchen, hatten jedenfalls noch einen lauten Knall gehört, bevor sie sich mit anderen Bewohnern vor den Flammen und dem beißenden Qualm noch rechtzeitig ins Freie retten konnten. Auch aus dem benachbarten Gebäude flüchteten die Menschen, darunter zwei Familien mit kleinen Kindern, sodass am Ende zum Glück keine verletzten Personen zu beklagen waren.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung allerdings überlebten das Feuer leider nicht; und das trotz Wiederbelebungsversuchen eines der Tiere durch den Rettungsdienst. Dieser war zunächst mit einer Rettungswagenbesatzung des DRK-Rettungsdienstes vor Ort. Später löste der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, Michael von Geyso, diese aus dem Einsatz heraus, damit sie für andere Notfalleinsätze zur Verfügung stehen konnten. Die weitergehende Betreuung übernahmen zwei Rettungs- und zwei Krankentransportwagen der DRK-Bereitschaft, die zeitgleich alarmiert worden waren und auch für die Feuerwehrleute des Einsatzes in Bereitstellung standen.

Die Feuerwehrleute indes löschten den Brand mit zwei Rohren von innen und von außen. Sie konnten verhindern, dass sich das Feuer auf die Dachgeschosswohnung ausbreitete. Gegen 22:30 Uhr war das Feuer bereits weitgehend unter Kontrolle. Allerdings flammten immer wieder Glutnester in der Zwischendecke auf. Vorsorglich hatte der Einsatzleiter die Drehleiter in Stellung bringen lassen, um einige Dachziegel aufzunehmen. Die Hohlräume wurden mit Hilfe einer Wärmebildkamera überprüft. So zogen sich die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten bis kurz vor Mitternacht hin.

Die Gaszufuhr hatten die Bewohner noch geistesgegenwärtig abgestellt und damit Schlimmeres verhindert. Mittels Druckbelüftern und durch natürliche Lüftung verzog sich nach und nach der Qualm. Trotzdem mussten mindestens zwei der Wohnungen zunächst für unbewohnbar erklärt werden. Hier durften die Mieter noch einmal ihre Habseligkeiten zusammen suchen, bevor sich Angehörige und auch die Samtgemeinde um eine vorübergehende Unterkunft bemühten. Im Nachbarhaus konnten die Familien wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Foto © Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Mit insgesamt elf Fahrzeugen waren die Feuerwehren am Einsatzort. Während der Löscharbeiten mussten die Sasendorfer Straße und weitere Seitenstraßen gesperrt werden. Anwohner, die durch das nächtliche Feuer in dem Wohngebiet aufgeschreckt waren und zusammengelaufen kamen, kümmerten sich einfühlsam um die Betroffenen. Die Höhe des Sachschadens stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

PKW-Brand in Tätendorf

Tätendorf. Um einen in Brand geratenen PKW zu löschen wurde die Ortswehr Barum am vergangenen Samstagvormittag um 10:53 Uhr nach Tätendorf gerufen. Die Lage war schnell unter Kontrolle. Die Polizei sperrte während der Löscharbeiten kurzweilig die Straße. Zunächst wurde mit einem C-Rohr das Ausbreiten der Flammen auf Stoppelfeld und Scheune verhindert. Parallel wurde ein Schaumrohreinsatz vorbereitet, mithilfe dessen die Flammen schnell gelöscht werden konnten.

Die ebenfalls alarmierte Ortswehr Tätendorf-Eppensen richtete die Wasserversorgung für das Barumer LF10 her. Glücklicherweise reichte der Wassertank aber aus, sodass diese nur noch zum Befüllen des Wassertankes benötigt wurde. Nach gut einer Stunde waren alle Brandschützer wieder zurück am Standort.

Im Einsatz:

OrtsW Barum
OrtsW Tätendorf-Eppensen
Polizei

Alarmübung in Eddelstorf mit neuen Erkenntnissen

Text + Fotos: Tom Reher / Feuerwehrpresse

Eddelstorf (fpr). Manch einer musste das heimische Abendbrot im Kreis seiner Familie stehen lassen, als am heutigen Freitagabend (4. August 2017) kurz nach 19 Uhr die Sirenen heulten. Nach und nach wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Wehren Eddelstorf, Altenmedingen, Secklendorf, Aljarn-Bohndorf der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf sowie der Wehr Gienau aus der Nachbargemeinde Dahlenburg in Alarmstimmung versetzt, sodass sie sich an ihren Feuerwehrhäusern einfanden. Und dann ging es mit Blaulicht und Einsatzhorn los.

Ziel war die Straße „Zum Sportplatz“ in Eddelstorf. Was bis dahin noch niemand ahnte war, dass es sich um eine Alarmübung unter der erstmaligen Leitung des stellvertretenden Eddelstorfer Ortswehrführers Dieter Fabel handelte. Plan der gemeinsamen Übung war ein angenommener Waldflächenbrand, bei dem es nicht nur um das reine Löschen des simulierten Feuers ging. Als weiteres Ziel ging es auch um die Wasserförderung über längere Wegstrecken, bei der mehrere tragbare Pumpen zwischengeschaltet werden mussten.

Die insgesamt mehr als 50 Feuerwehrleute waren fix. Schnell waren die Flammen im Unterholz gelöscht. Dabei ergaben sich durch die Übung durchaus neue Erkenntnisse. So wurden erstmals Schläuche mit kleinerem Durchmesser, aber gleichem Löscheffekt erprobt, mit denen das Löschwasser sparsamer eingesetzt werden kann. Allerdings – so die Meinung vieler Führungskräfte bei der anschließenden Übungskritik – sei die Kommunikation aufgrund fehlender Handfunksprechgeräte verbesserungswürdig.

Dabei verstehen sich die benachbarten Feuerwehren untereinander hervorragend. Dies zeigt auch die kameradschaftliche Zusammenarbeit sowie die Motivation der Mannschaften und ist sicherlich ein Verdienst jahrelangen ortsübergreifenden Teamworks. So gab es dann nach dem Zusammenpacken von den Gerätschaften und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Rahmen der Nachbesprechung am Eddelstorfer Feuerwehrhaus noch zur Zufriedenheit aller eine Grillwurst.

Fast 200 ehrenamtliche Feuerwehrleute – Männer wie Frauen – versehen in den fünf Freiwilligen Feuerwehren ihren Dienst und stehen damit an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr bereit, wenn es um Menschenleben, Brände und Unfälle sowie technische Hilfeleistungen, Umwelteinsätze und andere Notsituationen ihrer Mitbürger geht.

 

Großfeuer legt Wohnhaus in Schutt und Asche

Schuppenbrand in Barnsen springt von Carport auf Dachstuhl über

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr, Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Barnsen (fpr). Es war gegen 14:20 Uhr, als ein Anwohner heute (02. August 2017) in der Barnsener Ortsmitte Brandgeruch vom Nachbargrundstück in der Eichenstraße bemerkte. Er rannte hinüber und klingelte an der Haustür, um die Bewohner, ein älteres Ehepaar, auf das Feuer aufmerksam zu machen. Dabei schlugen bereits Flammen von einem Geräteschuppen des Carports auf das Wohnhaus über. Geistesgegenwärtig fuhr er noch den Kleinwagen aus dem Carport. Zusammen mit weiteren inzwischen herbei geeilten Nachbarn halfen sie der 77-jährigen Hausbewohnerin, die sich zu dem Zeitpunkt gerade in der Küche befand, ihren 100-jährigen bettlägerigen Ehemann im Rollstuhl aus dem Haus zu retten. Zum Glück wurde bei dem Feuer niemand verletzt.

Mehrere Notrufe gingen bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises ein. Diese löste Großalarm aus. Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Bohlsen begann sofort mit den Löscharbeiten. Nach und nach kamen neun weitere Freiwillige Feuerwehren hinzu. Die aufsteigende Rauchsäule war weithin sichtbar. Beißender Qualm zog darüber hinaus durch die Ortsmitte von Barnsen. Mehr und mehr Feuerwehrkräfte der Wehren aus Bohlsen, Gerdau, Ebstorf, Eimke, Suderburg, Groß Süstedt, Bargfeld, Uelzen, Melzingen und Hanstedt I waren an den Löscharbeiten beteiligt. Aufgrund der großen Anzahl von Atemschutzgeräteträgern – am Ende waren rund 30 Feuerwehrleute unter Atemschutz im Einsatz – wurden auch noch Atemschutzgeräteträger aus allen 14 Feuerwehren der Samtgemeinde Suderburg nachalarmiert.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Unter stetiger Kontrolle durch Wärmebildkameras öffneten die Brandschützer mittels Einreißhaken das Dach. Neben sechs Strahlrohren, aus denen mit Wasser und Netzmittel gelöscht wurde, kam über den Korb der Uelzener Drehleiter ein Wenderohr zum Einsatz. Im weiteren Verlauf der Löscharbeiten wurde später das Dach des eingeschossigen Bungalows per Traktor und Bagger abgetragen. Das Wohnhaus ist durch das Feuer unbewohnbar. Das ältere Ehepaar, das zunächst bei Nachbarn Zuflucht gefunden hatte, kam derweil per Krankentransportwagen in einem Uelzener Altenheim unter.

Nachdem zunächst eine Rettungswagenbesatzung vom hauptamtlichen DRK-Rettungsdienst der Wache Suderburger Land in Bahnsen vor Ort war, wurde diese später durch zwei Rettungswagen der ehrenamtlichen DRK-Bereitschaft Uelzen und einen organisatorischen Leiter Rettungsdienst abgelöst. Diese standen unter anderem für die Vielzahl von Feuerwehr-Einsatzkräften in Bereitstellung.

Die Ortsdurchfahrt von Barnsen (Kreisstraße 34) war während der Löscharbeiten für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Polizeibeamte aus Ebstorf und Uelzen waren mit zwei Streifenwagenbesatzungen am Einsatzort. Später übernahmen Beamte der Kriminalpolizei die Brandermittlung.

Gegen 17:30 Uhr kam die erlösende Meldung „Feuer aus“. Bis dahin waren von den 13 Freiwilligen Feuerwehren insgesamt 24 Einsatzfahrzeuge mit mehr als 100 Feuerwehrleuten unter der Einsatzleitung von Axel Kelle. bei dem Feuer mit den Löscharbeiten beschäftigt. Zug um Zug konnten sie dann aus dem Einsatz entlassen werden und in ihre Heimatstützpunkte zurückkehren. Die Aufräumarbeiten und die Brandwache dauerten bis zum Redaktionsschluss noch an. Die genaue Brandursache steht noch nicht fest, und auch die Höhe des Sachschadens konnte bislang nicht beziffert werden.

Im Einsatz waren:

FF Bargfeld, FF Bohlsen, FF Dreilingen, FF Ebstorf, FF Eimke, FF Ellerndorf, FF Gerdau, FF Groß Süstedt, FF Hanstedt I, FF Holxen, FF Melzingen, FF Suderburg, FF Uelzen

DRK-Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst

Polizei Ebstorf, Polizei Uelzen, Kriminalpolizei

Energieversorger

Feuerwehr-Pressesprecher

Technischer Defekt sorgt für Einsatz zahlreicher Feuerwehren

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Knapp 65 Einsatzkräfte waren am 27. Juli 2017 zwischen der Ortschaft Eimke und Wichtenbeck mit einer technischen Hilfeleistung beschäftigt. Eine an einem  Trecker angebaute Feldspritze hatte einen Defekt und verlor mehrere hundert Liter Spritzmittel.

Die Brandschützer sicherten die Einsatzstelle großräumig ab und fingen Teile der Flüssigkeit auf. Parallel wurde über den Einsatzleitwagen aus Suderburg eine entsprechende Stoffrecherche durchgeführt, um weitere Informationen über die Flüssigkeit heraus zu finden. Mit einem Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde wurden die weiteren Maßnahmen zusätzlich abgesprochen.

Im Einsatz:

  • FF Eimke
  • FF Wichtenbeck
  • FF Groß Süstedt
  • FF Gerdau
  • FF Suderburg
  • Polizei
  • Mitarbeiter vom Landkreis

 

Verkehrsunfall zwischen Barum und Vinstedt

Text und Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

Zum Abstreuen von Betriebsstoffen nach einem Verkehrsunfall wurden am frühen Dienstagabend die Feuerwehren aus Barum und Tätendorf alarmiert. Zuvor war eine junge Frau auf der Kreisstraße 11 zwischen Vinstedt und Barum unterwegs und kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum.

Nach der ersten Lageerkundung durch den Barumer Ortsbrandmeister (in diesem Fall auch Einsatzleiter) Henning Meyer wurden jedoch keine auslaufenden Betriebsstoffe festgestellt. So unterstützten die Feuerwehrkräfte den DRK Rettungsdienst beim Halten von Infusionen und beim späteren Transport der schwer verletzten Frau zum Rettungshubschrauber. Parallel dazu wurde noch die Fahrzeugbatterie abgeklemmt.

Die Kreisstraße blieb während der Rettungsarbeiten sowie bis zum Eintreffen eines Gutachters voll gesperrt.

Im Einsatz:

  • FF Barum
  • FF Tätendorf
  • DRK Rettungsdienst
  • Rettungshubschrauber
  • Polizei

 

Kreisbereitschaft Süd zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in Hildesheim

Hinweis 31.07.2017, 16:50 Uhr:

Weitere Bilder vom Einsatzgeschehen unserer Kreisbereitschaft Süd in Hildesheim wurden in eine Bildergalerie im Servicebereich online gestellt. (Direktverlinkung)

Meldung 27.07.2017, 20:10 Uhr:

Nun ist es doch schon Donnerstagnachmittag 15:30 Uhr. Nachdem die Kräfte unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) Uelzen gestern Abend gegen 22:00 Uhr die vorherige Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Gifhorn abgelöst und mit den Arbeiten in den Einsatzabschnitten begonnen hatte, gab es nach einem langen Tag ab 1:00 Uhr nachts eine warme Mahlzeit von unserem Logistikzug. Auf dem Speiseplan stand Rindfleischnudeltopf. Danach ging es stramm weiter mit den Tätigkeiten. Die Lage vor Ort kann als angespannt bezeichnet werden. Daher wurde die Produktion der Sacksäcke an der Befüllstation erhöht. Einer unserer Züge wurde von hier aber in das Schadensgebiet am Ufer der Innerste verlegt, da hier die Reihen der Sandsackverwallungen erweitert bzw. erhöht werden sollten. Dafür mussten die Sandsäcke von den Abladestationen zum Weitertransport in Schaufellader verladen werden. Die Erschöpfung durch die körperlichen Arbeiten standen den Einsatzkräften zunehmend ins Gesicht geschrieben. Dazu die aufkommende Müdigkeit; denn – wenn überhaupt – war lediglich Zeit für ein abwechselndes kurzes Nickerchen.

Dennoch: Die Motivation der Kräfte blieb erhalten, sowohl durch das Frühstück um 7:00 Uhr morgens, als auch durch den ungeheuer positiven Zuspruch der Bevölkerung. Lobenshymnen, Dankesworte und Verpflegung durch Kuchen und Süßigkeiten waren nur einige Beispiele hierfür. Bei einem am Morgen stark zunehmenden Medieninteresse hatten Einsatzkräfte unserer KFB nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr Hildesheim die Gelegenheit, live in Wort und Bild über ihre einzelnen Tätigkeiten zu berichten und somit den Daheimgebliebenen zu zeigen, woraus ihre Unterstützung für die Stadt Hildesheim bestand. Eine tolle Form beispielhafter Öffentlichkeitsarbeit! Im Laufe des heutigen Vormittags gab es erste Signale für eine nahende Ablösung der KFB Uelzen. Ab 11:00 Uhr war es schließlich soweit. Eine KFB aus dem Kreis Northeim übernahm sukzessive die Ablösung unserer Einheiten in beiden Einsatzabschnitten, sodass um 13:00 Uhr der geordnete Abmarsch aus dem Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erfolgte. Inzwischen sind alle Einheiten wieder an ihre Standorte zurück gekehrt, und unsere Helfer können nun die langersehnte Erholungsphase antreten.

Meldung 26.07.2017, 23:07 Uhr:
Gegen 20:30 Uhr hat die Kreisfeuerwehrbereitschaft (KFB) des Landkreises Uelzen den Bereitstellungsraum der Straßenmeisterei in Drispenstedt erreicht.

Von hier aus ging es unmittelbar weiter zum Bauhof der Stadt Hildesheim. Dort sollen die Kräfte einer KFB aus dem Landkreis Gifhorn abgelöst werden. Nach einer Einweisung in die Lage und die Örtlichkeiten wird der Logistik-Zug unserer Kreisfeuerwehrbereitschaft die Versorgung und Verpflegungsstelle vorbereiten. Die Führungs- und Kommunikationskomponente ging in Stellung und baute sich auf dem Bauhofgelände auf. Hier übernehmen die Züge 1+2 die Befüllstation von Sandsäcken. Kräfte der Feuerwehr arbeiten dabei mit zivilen Helfern Hand in Hand.

Darüber hinaus kommt schweres Gerät wie Schaufellader zum Einsatz. Der Zug 3 wiederum verlegte seinen Standort an einen Einsatzort in der Südstadt, wo die Wohngebiete an den mit Sandsäcken geschützten Ufern der Innersten durch Patrouillengänge kontrolliert werden. Als Pressesprecher sind wir hier Ansprechpartner der Kreisfeuerwehrbereitschaft für Medienvertreter und die Bevölkerung. Sollte sich die Lage ändern oder es Neuigkeiten zu berichten gibt, melden wir uns im Laufe der Nacht wieder.

 Meldung 26.07.2017, 19:08 Uhr:
Um 17:30 Uhr rückten fünf Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Uelzen zur Unterstützung der im Hochwassergebiet Südniedersachsen tätigen Einsatzkräfte aus. Ziel ist zunächst die Stadt Hildesheim, wo um 22 Uhr die Ablösung erfolgen soll. Insgesamt sind aus dem Kreis circa 130 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit 30 Fahrzeugen unterwegs.
 
Weitere Infos folgen.

Vollsperrung nach schwerem LKW-Unfall auf der L233

Text: Tom Reher, Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Klosterflecken Ebstorf, Fotos: Philipp Schulze, Pressesprecher Feuerwehr SG Bevensen-Ebstorf

Oetzfelde (fpr). Zu einem schweren LKW-Unfall auf der Landesstraße L233 zwischen Oetzfelde und Velgen wurden heute (24. Juli 2017) am späten Nachmittag Feuerwehr- und Rettungskräfte alarmiert. Gegen 16:40 Uhr war kurz vor dem Ortseingang von Oetzfelde ein aus Richtung Lüneburg kommender Sattelzug in den rechten Seitenstreifen geraten, hatte Straßenbäume touchiert und war ins Schleudern gekommen. Geistesgegenwärtig versuchte der Fahrer gegenzulenken. Dabei stellte sich der Lastzug quer zur Fahrbahn und kollidierte auf der Gegenseite frontal mit einer Birke. Die Ladung des Sattelaufliegers – rund 2.600 Bierkisten auf Paletten von einer Brauerei aus dem Norden – rutschte von der Ladefläche und zerbarst auf der Fahrbahn.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Der 52-jährige Fahrer war in seiner Kabine eingeklemmt, da sich die Fahrertür aufgrund der Hanglage nicht öffnen ließ. Zum Glück hatte er nach erstem Augenschein nur eine leichte Kopfverletzung. Er wurde von Ersthelfern betreut, die auch den Notruf absetzten, bis nach kurzer Zeit die ersten Einsatzfahrzeuge am Unfallort eintrafen. Feuerwehrleute aus dem Klosterflecken sorgten zunächst mit Spaten und Schaufeln dafür, dass der LKW-Fahrer aus seiner Kabine befreit und dem DRK-Rettungsdienst übergeben werden konnte. Nach Aufnahme der Personalien durch Polizeibeamte aus Ebstorf wurde der Mann mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Uelzener Klinikum transportiert.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Aufgrund der Erstmeldung „Schwerer LKW-Unfall mit eingeklemmter Person“ wurden zusätzlich zur Freiwilligen Feuerwehr Ebstorf auch weitere Einheiten der Nachbarwehr Wriedel-Schatensen sowie aus Uelzen zur Einsatzstelle beordert. Letztere konnten jedoch auf der Anfahrt wieder umkehren. Auch der zunächst abgehobene Rettungshubschrauber aus Uelzen konnte beidrehen. Auslaufende Kühlflüssigkeit aus der Zugmaschine wurde aufgefangen. Nach den Rettungsmaßnahmen ergriffen die Feuerwehrkräfte beider Wehren bis 19:00 Uhr erste Aufräumarbeiten, indem sie die Bierkisten auf Paletten stapelten, die Fahrbahn fegten und Ölbindemittel ausstreuten.

Foto © Philipp Schulze / Feuerwehr Ebstorf

Zusätzlich zur Straßenmeisterei Uelzen wurde zur Bergung des 40 Tonnen-Lasters eine Fachfirma aus Lüneburg mit einem Spezialkran hinzugezogen. Nach Einschätzung der Polizei werden die Bergungs- und Aufräumarbeiten, die derzeit noch andauern, aber nicht vor Mitternacht abgeschlossen sein. Es wurden örtliche Umleitungen eingerichtet. Besonders prekär ist, dass die L233 selbst eine aktuelle Umleitung in Richtung Süden der im Bau befindlichen Bundesstraße 4 von Uelzen nach Lüneburg darstellt. Der verunglückte Daimler-Sattelzug einer Spedition aus Schleswig-Holstein erlitt einen Totalschaden. Daher beziffern Polizei und Feuerwehr-Einsatzleitung den Sachschaden zusammen mit der Ladung auf mindestens 100.000 Euro.

Im Einsatz befanden sich fast 30 ehrenamtliche Feuerwehrleute mit sieben Fahrzeugen der Wehren Ebstorf und Wriedel-Schatensen, eine hauptamtliche Rettungswagenbesatzung aus Ebstorf und der organisatorische Leiter des DRK-Rettungsdienstes sowie zwei Streifenwagen der Polizei aus Ebstorf und Bad Bevensen. Dazu die auf Anfahrt befundenen Kräfte der Feuerwehr aus der Kreisstadt Uelzen.