Alle Beiträge von A. Lehmann (Ref. f. ÖA KFV Uelzen)

Uelzens Kreisfeuerwehrbereitschaft probte den Ernstfall

Text und Bilder von Matthias Köhlbrandt, Kreispressewart LK Harburg

Hanstedt/Landkreis Harburg Zum wiederholten Male war das das Gebiet des Landkreises Harburg Schauplatz einer Großübung von Feuerwehren aus anderen Landkreisen. Nachdem bereits im vorigen Jahr die Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Celle in Hanstedt am Haus Uhlenbusch sowie bei weiteren Übungsszenarien den Ernstfall probte, war am vergangenen Wochenende die Feuerwehrbereitschaft aus dem Landkreis Uelzen mit mehreren Fachzügen vor Ort, um simulierte Übungseinsätze abzuarbeiten.

Kaum war diese Lage im Griff, wurde durch die Übungsleitung mit dem stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiter Elbe des Landkreises Harburg, Torsten Lorenzen an der Spitze ein Gebäudebrand mit mehreren vermissten Personen im ehemaligen Haus Uhlenbusch dargestellt. Die vermeintlich Verletzten wurden dabei aus Mitgliedern von Fachzügen der Feuerwehrbereitschaften des Landkreises Harburg, aber auch durch Puppen dargestellt. Erschwert wurde den Kräften aus Uelzen die Zufahrt zum Haus Uhlenbusch bereits am Anfang, mehrere umgestürzte Bäume versperrten den Weg zum „Brandobjekt“, diese mussten erst freigesägt und eine verletzte Person betreut werden. Erst nach dem Beseitigen der Bäume konnten die Uelzener Feuerwehrkräfte die Abarbeitung der Übungslage am Haus Uhlenbusch beginnen.

Nach und nach wurden durch die Feuerwehrleute aus dem Kreis Uelzen die „Vermissten“ aus dem mittels Disconebel verqualmten Gebäude befreit und gerettet, sie wurden durch nachgeforderte Kräfte der Schnellen Einsatzgruppe des DRK aus dem Landkreis Harburg betreut.

 


Foto: Jörg-Michael Eggers

Nachdem diese Einsatzlage gemeistert war, ging es für die Kräfte zur Verpflegung an die Feuerwehrtechnische Zentral ein Hittfeld, ehe im Anschluss daran weitere Einsatzübungen gemeistert werden mussten. Auf dem Gelände des THW in Stelle und am Hoopter Wasserturm mussten weitere eingeklemmte und vermisste Personen durch die Feuerwehrleute befreit und simulierte Brände gelöscht werden. Ein mehrköpfiges Beobacherteam der Feuerwehren des Winsener Kreisgebiets beobachtete die Arbeiten und wird in nächster Zeit mit den Führungskräften aus Uelzen das Gesehene besprechen und aufarbeiten.


Foto Jörg-Michael Eggers

Über 1000 Besucher beim Kreisfeuerwehrtag 2012

Text und Fotos von Oliver Huchthausen
Erschienen am 27. August 2012 in der Allgemeinen Zeitung Uelzen auf Seite 5

Bad Bodenteich. Großes Treffen am Bad Bodenteicher Kiebitzberg: Anlässlich ihres 140. Geburtstages richtete die Freiwillige Feuerwehr Bad Bodenteich den Kreisfeuerwehrtag aus. 63 Kreisfeuerwehren nahmen an dem Ereignis teil.


Beim Löscheinsatz unter Zeit: Jeder Handgriff war gefragt.

Die einzelnen Gruppen, die jeweils aus neun Teilnehmern bestanden, traten bei den Leistungswettbewerben in zwei Wertungskategorien gegeneinander an. Auf vier verschiedenen Bahnen mussten sie von morgens, 9 Uhr, bis abends um 18 Uhr folgende fiktive Lage bewältigen: „Feuer im Dachgeschoss, Gefahr der Ausbreitung“. Unter den kritischen Augen der Wertungsrichter mussten die Mannschaften auf Zeit Wasser aufnehmen, Schläuche verlegen und das Ziel in circa 200 Meter Entfernung löschen. Das Einrollen der Schläuche bis zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war ebenfalls Bestandteil der Aufgabe.

Für eine Chance auf die vorderen Plätze musste jeder Handgriff sitzen und die Mannschaften mussten beweisen, dass sie eingespielt sind. Einen guten Tag hatten die Feuerwehren aus der Samtgemeinde Bad Bevensen erwischt, die in beiden Wertungsgruppen die Erst- und Zweitplatzierten stellten.

In der Wertungsgruppe der Löschgruppenfahrzeuge siegte die Freiwillige Feuerwehr Barum, gefolgt von Römstedt und Gr.Malchau-Boecke.

In der Wertungsgruppe der Tragkraftspritzenfahrzeuge erzielte die Freiwillige Feuerwehr Testorf den ersten Platz. Die Jungs erhielten zugleich den Wanderpokal für die insgesamt schnellste Gruppe, die der Bundestagsabgeordnete Henning Otte überreichte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Feuerwehren aus Höver und Hohenbünstorf.

zur Ergebnisliste

Für die Teilnahme am Bezirksentscheid im September in Woltersdorf qualifizierten sich die Sieger aus 2011 und 2012 wie folgt:

  • Wertungsgruppe 1: Barum und Römstedt.
  • Wertungsgruppe 2: Testorf, Höver, Hohenbünstorf, Nienwohlde-Kallenbrock und Groß Hesebeck.

Ein buntes Rahmenprogramm begleitete die Veranstaltung. Die über 1000 Besucher erlebten, wie sich ein Einsatz im siebten Stock anfühlt. Einige von ihnen fuhren mit einer großen Drehleiter in 32 Meter Höhe. Zudem beobachteten die Gäste atemberaubende rauchkringelartige Explosionen am Himmel, die ein Pyrotechniker mittels einer selbstgebauten Apparatur zündete.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Feuerwehrspielmannszüge. Der Tag endete am Abend mit einem feierlichen Gelöbnis von 35 neuen Feuerwehranwärtern.

Feuerwehr Nateln nimmt neues Gerätehaus in Obhut – Viel Eigenleistung

Text und Fotos: Jochen Frenz

Nateln. Ein großer und stolzer Augenblick für die Freiwillige Feuerwehr Nateln: Nach eineinhalbjähriger Bauzeit nahm sie in einer Feierstunde mit dem Musikzug Suhlendorf ihr neues Gerätehaus in Besitz und weihte es gemeinsam mit Vertretern aus Rat und Verwaltung der Samtgemeinde Rosche, mit Führungskräften der Ortswehren und mit den am Bau beteiligten Firmen und Personen ein und gab dem Gebäude den plattdeutschen Namen „Sprüttenhus“.


„Sprüttenhus“: Namenszug in Holz gebrannt über der einstigen Gerätehauseinfahrt

Ein schmuckes neues Feuerwehrdomizil, bei dem nur noch Insider das einstige kleine Gerätehaus vom Baujahr 1903 wiedererkennen dürften, das durch Umbau und Erweiterung ein neues und zweckdienliches Outfit mit Fahrzeug-und Gerätehalle, mit Schulungsraum und sanitären Anlagen erhalten hat. „Diesen Umbau haben wir vornehmlich der Natelner Dorferneuerung zu verdanken, an die wir uns erfolgreich angehängt haben“, erläuterte Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann. „Das betagte und künftigen Ansprüchen nicht mehr genügende aber ortstypische Gebäude wollten wir nicht einfach abreißen“, sagte er. Planer, Baufirmen und vor allem die Wehr mit ihrer erheblichen Eigenleistung hätten mitgezogen, und so habe eine gelungene bauliche Einbeziehung von Teilen des alten Gebäudes in das neue zur Zufriedenheit aller Beteiligten realisiert werden können.


Das neue Feuerwehrdomizil in Natelns Dorfmitte -zweckmäßig und Schmuckstück zugleich

Veranschlagt sei das Projekt mit 130.000 Euro.“Davon sind bisher 88.000 Euro abgerechnet. Aus der Dorferneuerung erwarten wir zugesagte Fördermittel von 25.000 Euro. Die Samtgemeinde wird einen Eigenanteil von 30 bis 40.000 Euro leisten“, listete Rätzmann auf und widersprach der einen oder anderen Kritik, das Bauprojekt sei für die kleine Feuerwehr überdimensioniert. „Die Wehr Nateln ist sehr aktiv und wäre ohnehin demnächst mit einem zeitgemäßen Fahrzeug auszustatten gewesen, das in eine DIN-gerechte Garage untergebracht werden muss. Spätestens da wäre ein Neubau fällig gewesen, dann allerdings ohne die Chance, dafür aus der Dorferneuerung Fördermittel zu erhalten,“ sagte er.

Im Übrigen, so der Verwaltungschef, habe Natelns Dorfbild enorm gewonnen durch den Abriss des hässlichen Trafoturms am alten Gebäude und mit dem Neubau und dessen neu gestalteter Außenanlage.

Mit der Übergabe des Gerätehauses sei eine wichtige Investition der Samtgemeinde im Bereich Feuerwehr abgeschlossen, stellte Gemeindebrandmeister Henning Räthke fest. „Der Neubau ist darüber hinaus ein Schmuckstück geworden, das vorzüglich in das idyllische Nateln hineinpasst“, bekräftigte er.


Zogen „Sprüttenhus“-Baubilanz – von links: Ortsbrandmeister Heiko Schwieder, Gemeindebrandmeister Henning Räthke, Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch, Samtgemeindebürgermeister Herbert Rätzmann, Bürgermeister Michael Widdecke

Von der Jugendwehr über die Aktiven bis zu den Senioren sei am Bau und seinem Umfeld ehrenamtlich gearbeitet worden, erinnerte Ortsbrandmeister Heiko Schwieder. „Bis heute sind 1450 Stunden abgeleistet worden. Einige weitere werden noch dazukommen“, war der Wehrchef sicher und dankte der Samtgemeinde und den vielen fleißigen Helfern, ohne die dieser Bau nicht hätte realisiert werden können, wie er sagte. Dank und Anerkennung kamen unisono auch von Bürgermeister Michael Widdecke („Ein tolles Haus“) und Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch („Ein wichtiger Mosaikstein zum Wohle der Bürger“).

Übung Wassertransport im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen

Text und Bilder von Jörg-Michael Eggers

Am 29. Juni 2012 fand am Gelände von Agrinova bei Grabau eine Übung mit folgendem Ziel statt:

Wassertransport im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen von Növenthien zur Biogasanlage Agrinova in Grabau. Zu überprüfen war die Sicherstellung von 800 Liter / min Löschwasser.

 

Aufmarsch Lagebesprechung zu Beginn der Übung
Folgendes Vorgehen war geplant:
  • Wasserpuffer:
    • TLF 24-50 Rosche-Prielip
  • Transport:
    • TLF 16-24 Oetzen
    • TLF 8-24 Suhlendorf
    • TLF 16-24 Kattien
  • Befüllstation in Növenthien sowie die Verkehrssicherung an der Keuzung B71 zur Agrinova:
    • TSF-T Növenthien
  • vor Ort außerdem:
    • ELW 1 Rosche-Prielip
    • LF 8 Suhlendorf
    • TSF-W Dalldorf-Grabau
  • Überwachung:
    • Gemeindebrandmeister Henning Räthke


TLF-24-50 im Einsatz

Nachfolgende Punkte mussten gezielt Beachtung finden:
  • Fahrzeiten der Tanklöschfahrzeuge mit leerem und gefülltem Löschwasserbehälter
  • Volumen der vorhandenen Löschwasserbehälter
  • Füllzeiten der Löschwasserbehälter
  • Entleerzeiten der Wasserbehälter
  • Rüstzeiten ( vor Ort durch den GemBM  erläutert )
  • Löschwasserbedarf vor Ort ( in diesem Fall 800 Liter / min )
  • Wegstrecke und durchschnittliche Geschwindigkeit der eingesetzten Fahrzeuge

Kalkulationsgrundlage (übernommen aus Führungslehrgängen):
Entleerzeit  + Fahrzeit  + Füllzeit +  Rüstzeit  geteilt durch Entleerzeit

Wasserspeicher TLF 24-50 von Rosche-Prielip Wasserübergabe vom TLF an den Speicher
Ergebnis der Zeitmessung während der Übung:
  • Entleerzeit: bei dieser Übung im Durchschnitt ca. 3 Minuten ( 2400 Liter bis 2700  Liter Unterschiede bei den Fahrzeugen )
  • Wegstrecke: 4 km
  • Ø-Geschwindigkeit: 4 Kilometer
  • Fahrzeit: ca. 6,5 Minuten
  • Füllzeit: ca. 2 Minuten
  • Rüstzeit: wie vor Ort besprochen 8 Minuten

Aufgrund der festgestellten Ergebnisse benötigen wir anhand der o.g. Formel 6,5 Tanklöschfahrzeuge!

Fazit der Übung:

Bei der Nachbesprechung wurde vom Gemeindebrandmeister ganz deutlich gemacht, dass die o.g. rechnerische Formel absolut mit der vor Ort ermittelten Situation übereinstimmt.
Das Resümee ist klar: wenn  eine Wassermenge von 800 Litern pro Minute  unter den gegebenen Verhältnissen vor Ort gewährleistet werden muss, fehlen für den Transport vor Ort drei Tanklöschfahrzeuge.

Neuer Kommandowagen für die Kreisfeuerwehr

Quelle: Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Nach fast 20 Jahren hat der Alte endgültig ausgedient, jetzt steht der Kreisfeuerwehr ein neuer Kommandowagen für Einsätze zur Verfügung. Zur Freude von Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch und dem Ersten Kreisrat Uwe Liestmann, die das Fahrzeug gestern im Beisein der Mitglieder des Feuerschutzausschusses offiziell vorgestellt haben. Beide wünschten dem Fahrzeug eine möglichst lange „Lebensdauer“ ohne technische Störungen oder gar Unfälle. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass der neue Kommandowagen den Bedürfnissen der Kreisfeuerwehr in vollem Umfang gerecht werde. Nach der feierlichen Enthüllung des Fahrzeugs machten sich auch die Mitglieder des Feuerschutzausschusses persönlich ein Bild von dem neuen Einsatzwagen.

der neue Kommandowagen
Foto: Thiel

Der neue Kommandowagen „VW-Touran“ löst einen VW-Passat aus dem Baujahr 1994, ab. Das neue Fahrzeug im Gesamtwert von rund 30.000 Euro verfügt über einen 105 PS-starken Dieselmotor und umfangreiche feuerwehrtechnische Ausrüstung. Zur Ausstattung zählen zum Beispiel ein modernes Funkpaket  und ein so genanntes „Schlechtwetterwegefahrwerk“. Die erforderlichen Umbauarbeiten wurden direkt im VW-Werk in Wolfsburg durchgeführt.

Gemeindefeuerwehrtag 2012 der Samtgemeinde Rosche in Teyendorf

Quelle: SG Rosche

Am 2. Juni 2012 fanden in Teyendorf am Dorfgemeinschaftshaus die Leistungswettbewerbe der Feuerwehren der Samtgemeinde Rosche statt. Die Gruppen der Wehren traten in 2 Wertungsgruppen an. Außerdem zeigten auch die Kameraden von fünf Jugendfeuerwehren ihr Können.

Die Wertung:

1. Jugendfeuerwehr

  1. Rosche – Prielip 1
  2. Schwemlitz – Bankewitz
  3. Rätzlingen – Stöcken
  4. Rosche – Prielip 2
  5. Suhlendorf

2. Wertungsgruppe 1 (ehem. LF-Fahrzeuge)

  1. Rosche – Prielip 1
  2. Dalldorf – Grabau
  3. Groß Malchau – Boecke
  4. Rosche – Prielip 2
  5. Oetzen
  6. Suhlendorf
  7. Rätzlingen

3. Wertungsgruppe 2 (ehem. TSF-Fahrzeuge)

  1. Nateln
  2. Teyendorf – Göddenstedt
  3. Jarlitz
  4. Schwemlitz – Bankewitz
  5. Stöcken
  6. Borg
  7. Süttorf – Dörmte
  8. Ellenberg
  9. Wellendorf

Übung der Feuerwehren im Landkreis Lüneburg

Zu einer Übung der besonderen Art rückten am frühen Abend des 14. April 2011 ca 70 Kameraden der Uelzener Kreisbereitschaft aus: Sie waren als Statisten engagiert für eine Übung der Feuerwehr Adendorf im Landkreis Lüneburg. Das angenommene Szenario lautete: Zugunglück auf der Strecke Lüneburg – Lübeck – Zwei Triebwagen sind auf der eingleisigen Strecke frontal zusammengestoßen.

Die Kameraden trafen sich zum Schminken um 20:00 Uhr im Eislaufhalle. Um 0:30 ging es dann los zum Triebwagen, wo noch letzte Anweisungen gegeben wurden. Dann begann die Übung.

 

Bilder hat Philipp Schulze zur Verfügung gestellt. Sie sind

hier

zu finden.

Mehrfamilienhaus nach Containerbrand evakuiert

Bericht und Bilder: Matthias Vogel (SPW)

Mit Erfolg hat am frühen Sonntagmorgen die Schwerpunktfeuerwehr Uelzen ein Ausbreiten eines Containerbrandes auf ein benachbartes Mehrfamilienhaus verhindert. Menschenleben kamen dabei nicht zu Schaden.

Um 06.22 Uhr war die Wochenendbereitschaft der Schwerpunktfeuerwehr Uelzen zu einem Containerbrand alarmiert worden. Zwei Minuten später wurde durch die FEL, nach zahlreichen Anrufen, Feuer „F2“ ausgelöst und weitere Kräfte alarmiert. Als der BvD (Brandmeister vom Dienst) vor Ort war, wurde nach erster Lageerkundung das Feuer auf „F3“ erweitert und infolge der Lage durch die FEL Vollalarm für die Schwerpunktfeuerwehr ausgelöst.

Vor Ort brannte ein Müllcontainer eines Restaurants, die Flammen hatten bereits auf das Dach des Gebäudes und des Turbinenhauses des örtlichen Energieversorgers übergegriffen. Die Flammen und die Rauchentwicklung waren so enorm, dass ein angrenzendes Mehrfamilienhaus durch die Feuerwehr und des Rettungsdienstes evakuiert wurde. Durch den Einsatz der Drehleiter und mehreren vorgenommenen Rohren gelang es den Kräften, das Feuer auf die betroffene Dachfläche zu begrenzen und den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Für die Nachlöscharbeiten wurden Teile des Daches geöffnet, um eine nicht sichtbare Brandausbreitung zu vermeiden. Hierzu wurde auch die Wärmebildkamera der Feuerwehr eingesetzt. Für die Einsatzkräfte war der Einsatz nach eineinhalb Stunden beendet und die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten in ihre Wohnungen zurück. Mit Erfolg war hier eine Brandausbreitung und somit ein möglicher Folgebrand an dem angrenzenden Mehrfamilienhauses verhindert worden.

Wie hoch der Schaden am Restaurant, des Turbinenhauses und des benachbarten Mehrfamilienhauses ist, können zurzeit keine Angaben gemacht werden. Die genaue Brandursache ist noch ungeklärt, die Polizei hat hierzu ihre Ermittlungen aufgenommen.

Vor Ort: FW Uelzen: LF16/12, TLF 16/25, TLF 24/50, LF 8/6, DLK 23/12, DLK 18/12, KdoW, ELW und MTW+Anhänger

Polizei: 3 Einsatzfahrzeuge

DRK: 3 Einsatzfahrzeuge

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hansen

Bericht und Bild: Matthias Vogel (SPW Uelzen)

Es war die 78. Generalversammlung der Feuerwehr Hansen und Ortsbrandmeister Reinhard Sopniewski blickte mit seinem Stellvertreter Kai Schrader auf ein ereignisreiches 2011 zurück. Neben Uelzens Stadtbrandmeister Axel Ziegeler begrüßte er auch dessen stellv. Markus Eber. Als Gäste begrüßte er Uelzens Ordnungsamtsleiter Volker Leddin und den Ortsbürgermeister Carsten Jäkel aus Veerßen.

Im Jahre 2011 musste neben zwei Brandeinsätzen die Ortswehr zu zwei Hilfeleistungen ausrücken. Besonders betonte der Ortsbrandmeister den Großbrand bei der ehemaligen Möbelfabrik Klasen in Kl. Süstedt, wo die Ortswehr zur Brandbekämpfung, der Brandwache und zu Nachlöscharbeiten eingesetzt war. Durch die zahlreichen Dienste und Veranstaltungen leisteten die Kameraden insgesamt 2920 Dienststunden. Die Wehr umfasst derzeit 26 aktive Einsatzkräfte, 10 Kameraden in der Altersabteilung, 12 fördernde Mitglieder und 2 Jugendfeuerwehrkameraden in der Jugendfeuerwehr Holdenstedt.

Bei den Grußworten der Gäste gab es viel Neues aus den Bereich der Feuerwehr zu berichten. Volker Leddin berichtete über den aktuellen Stand der digitalen Alarmierung und des Digital-Funk, sowie die geplanten Anschaffungen und Investitionen für das Jahr 2012. Er betonte dass die Feuerwehren der Stadt Uelzen ein wichtiger Kulturträger sind, auf die keinesfalls verzichtet werden kann. Auch der Ortsbürgermeister Carsten Jäkel betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der Feuerwehren in den Ortsteilen. Der Stadtbrandmeister Axel Ziegeler stellte die Ortswehren mit Grundausstattung als wichtigen Kern für die Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt Uelzen da. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Markus Ebers werden sie dafür kämpfen, dass es auch so bleibt.

Ehrungen: Für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr wurden die Kameraden Jan-Friedrich Bittkau, Stefan Schrader und Tobias Schütte durch den Stadtbrandmeister Axel Ziegeler und von seinem stellv. Markus Ebers ausgezeichnet.

Wahlen: Der Kamerad Stefan Schrader wurde in seinem Amt als Schriftführer einstimmig wiedergewählt.